Die 13. Internationale Klima- und Energiekonferenz (13. IKEK) findet vom 22. auf den 23.11.19 in München statt.

Wissenschaftler aus vielen Ländern, die dem Klimalarmismus und der damit begründeten „Energiewende“ hin zu alternativen Energien, kritisch gegenüber stehen, tragen auf der kommenden 13. IKEK ihre jüngsten Forschungsergebnisse vor. Das ganze Programm samt Anmeldung und Orts- & Anreisebeschreibung finden Sie hier, wie auch im Menuepunkt „13. Internationale Klima- und Energiekonferenz“.

Ort der Veranstaltung ist wieder das NH Hotel in München Ost Conference Center, das auch letztes Jahr schon Gastgeber war.

War es in den letzten Jahren für die Medien völlig selbstverständlich über dieses Konferenzen den Mantel des Schweigens zu breiten, so fühlt sich heute der eine oder andere „Haltungsjournalist“ dazu aufgerufen, die gastgebende Hotelkette zu ermuntern, bereits geschlossene Verträge mit uns zu brechen.

Dazu genügt, nach Meinung des Berliner Tagessspiegel, dass ihr Schreiberling der „Haltungsjournalist“ Paul Göbel – sonst überwiegend in der Sportredaktion tätig-  die Geschäftsführung des Hotels anruft, um sie raunend wissend zu fragen, ob sie denn wüssten, wem sie da einen Ort stellen würden? Um dann in einem lausigen Artikel, die überraschte Geschäftsleitung und natürlich EIKE mit Falschbehauptungen öffentlich vorzuführen.

Bitte teilen Sie der Redaktion des Tagesspiegel Ihre Meinung zu dieser -unserer Meinung nach- versuchten Erpressung mit.

Tel.-Zentrale: (030) 29021-0 redaktion@tagesspiegel.de
leserbriefe@tagesspiegel.de

Gestatten Sie uns noch ein Wort zur Finanzierung. Die Eintrittsgelder decken ungefähr ein Drittel der Gesamtkosten ab. Die fehlenden zwei Drittel werden durch Ihre Spenden bezahlt, für die wir Ihnen sehr herzlich danken.

Da nicht sicher ist, dass die Geschäftsführung der NH Hotels doch noch dem Druck des Tagesspiegel und seine wissenschafts- und demokratiefeindlichen Freunde nachgibt, und evtl. versuchen wird den geschlossenen Vertrag auf irgendeine Weise aufzulösen, bitten wir mit den Spenden nicht nachzulassen. Unsere Anwälte sind jedenfalls schon in Wartestellung.

 

Freitag, 22. November
9.00 Uhr Registrierung der Teilnehmer
10.00 Uhr Begrüßung und Einführung: Die Verteidigung von Diskurs und Wissenschaft
Dr. Holger Thuß
Präsident, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)
10.15 Uhr Begrüßung: Vom Umgang mit Klimaalarmismus in den USA
James Taylor
Senior fellow for environment and energy policy at The Heartland Institute
10.30 Uhr Technisch ist fast alles möglich… Energiewende – zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Prof. Dr. Helmut Alt
FH Aachen
11.30 Uhr Energiewende in einem Schwellenland – Erfahrung aus den Philippinen
Nonoy Oplas (angefragt)
Berater und Columnist BusinessWorld Online, Manila
12.15 Uhr – 13.45 Uhr Mittagspause – Gemeinsames Mittagessen
13.45 Uhr Wie viel Klima macht der Mensch?
Dr. Sebastian Lüning
Die kalte Sonne
14.30 Uhr Über den wahren Zustand des Great Barrier Reef
Prof. Dr. Peter Ridd (angefragt)
Ehemaliger Leiter des Marine Geophysical Laboratory der James Cook University, Australien
15.15 Uhr – 15.45 Uhr Pause
15.45 Uhr Die Eisbärenkatastrophe die nie stattfand
Dr. Susan Crockford
Wissenschaftler und Autor
16.45 Uhr Treibt der städtische Wärmeinseleffekt die Temperaturstatistik?
Prof. Dr. Nicola Scafetta
Università di Napoli Federico II, Dipartimento di Scienze della Terra
17.30 Uhr EU Klimapolitik und der Brexit
Dr. Benny Peiser
Direktor, Global Warming Policy Foundation
18.30 Uhr Abendveranstaltung – Gemeinsames Abendessen mit Tischrede
Samstag 23. November
9.00 Uhr Klimawandel und Gletscherschmelze in den Alpen
Prof. em. Dr. Christian Schlüchter
Universität Bern, Institut für Geologie
10.00 Uhr Über die Zuverlässigkeit von Klima-Computermodellen
Prof. Dr. Nicola Scafetta
Università di Napoli Federico II, Dipartimento di Scienze della Terra
10.45 Uhr – 11.15 Uhr Pause
11.15 Uhr Welche Rolle hat die Sonne im Klimawandel gespielt? Was bedeutet das für uns
Prof. Dr. Henrik Svensmark
Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Centre
Prof. Dr. Nir Shaviv
Racah Institute of Physics – The Hebrew University of Jerusalem
13.15 Uhr – 14.45 Uhr Mittagspause – Gemeinsames Mittagessen
14.45 Uhr Was sie schon immer über den Klimawandel wissen wollten…
Dipl.-Ing Michael Limburg
Vizepräsident, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)
15.30 Uhr Naturgesetzliche Schranken der Energiewende
Prof. Dr. Horst Lüdecke
Pressesprecher, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)
16.15 Uhr – 16.45 Uhr Pause
16.45 Uhr Klimahysterie – Strahlenhysterie
Dr. Lutz Niemann
Physiker und ehemaliger Strahlenschutzbeauftragter
17.30 Uhr Kernenergie des 21. Jahrhunderts
Dr. rer. nat. Götz Ruprecht
Institut für Festkörper-Kernphysik gGmbH
18.15 Uhr Dank Klimaschutz zum Ende der Demokratie
Günter Ederer
Wirtschaftspublizist, Filmproduzent und Buchautor
18.45 Uhr Schlusswort
Wolfgang Müller
Generalsekretär, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)
anschließend (18.50 Uhr) Sektempfang und Ende der Veranstaltung

Der Veranstalter behält sich das Recht auf kurzfristige Programmänderungen vor.
Die Konferenz, mit Ausnahme der Tischrede, wird simultan Deutsch-Englisch / Englisch-Deutsch und gedolmetscht.




Dank EEG: Der Blackout ist programmiert

Ist der Glaube an die CO2-gemachte Erd-Erwärmung der größte Irrglaube der Menschheitsgeschichte? Welche Folgen hat dies für den Wirtschaftsstandort Deutschland? Wird ein Blackout immer wahrscheinlicher?

Video des Interviews von mir durch Michael Mross. Der Wirtschaftsjournalist Mross wird durch indirekte Zitate bei WIKIPEDIA als latent rechtsradikal dargestellt. Wer WIKIPEDIA kennt, weiß dass dieses Prädikat weder vorn noch hinten stimmt, sondern jedem angehängt wird, der nicht das links-grüne Lied mitsingt. Und das taten – während des Interviews- weder Mross noch ich . Sehen und hören Sie selbst.

Video des Interviews von Michael Limburg durch MMNews Macher Michael Mross
Korrektur eines Versprechers: im Interview benenne ich einen James Lowell, der Mann heißt korrekt James Powell

Passend dazu eine Mail, die mich heute am 20.9.19 17:54 erreichte, zu den Kosten der Vereinbarungen des „Klimakabinetts“

https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-1.8373227

Interview aus dem Jahre 2010:
Zunächst mal haben wir Industrieländer die Atmosphäre der Weltgemeinschaft quasi enteignet.

Aber man muss klar sagen: Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um.

Dass die Besitzer von Kohle und Öl davon nicht begeistert sind, liegt auf der Hand.
Man muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik Umweltpolitik ist.
Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen wie Waldsterben oder Ozonloch, fast nichts mehr zu tun.
IPCC Vize und PIK Direktor Otmar Edenhofer
Klimabeschluß  für 4 Jahre 54,0 Mrd €  
Jahreskosten Einwohner Kosten
Klimabeschluß 13,5 Mrd € 80 Mio 168,75 €
EEG-Umlage 28,0 Mrd € 80 Mio 350,00 €
Ökosteuer ca. 12,0 Mrd € 80 Mio 150,00 €
Summe     668,75 €
    MwSt 127,10 €
Jahressumme pro Kopf geschätzt 795,85 €
 
Den Kindern wird die Hitze, die entsteht, wenn diese von den Weltenrettern über den Tisch gezogen werden, als Nestwärme verkauft.
 
 „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber.“
Bertolt Brecht (angeblich)
Dieses Sprichwort taucht erstmals 1874 auf einem Schweizer Stimmzettel zur Wahl
der Züricher Steuerkommission auf, was von vielen Zeitungen damals amüsiert berichtet wurde.

 




Deutsche Meteorologische Gesellschaft (DMG) unterstützt FFF Klimastreik

Liebe Mitglieder der DMG-Sektion Berlin-Brandenburg,
am Freitag, den 20.09.19 sind von der Fridays for Future Bewegung (https://fridaysforfuture.de) weitere weltweite Großdemonstrationen geplant, unter anderem auch in Berlin. Die DMG unterstützt das Anliegen der Bewegung (https://www.dmg-ev.de/fridays-for-furture-globaler-klimastreik-aufruf/) und gibt dazu eine Presseerklärung raus (in Kürze auf https://www.dmg-ev.de/publikationen/pressemitteilungen/).
Mitglieder der DMG-BB sind eingeladen, gemeinsamen die Demonstration am kommenden Freitag zu besuchen. Eine Gruppe startet am 20.09 um 10:45 Uhr vom Institut für Meteorologie der Freien Universität. Wer direkt am Brandenburger Tor zu uns stossen möchte, trift uns um 11:30Uhr vor der russischen Botschaft am Brandenburger Tor. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer!
Beste Grüße,
Henning Rust für den Vorstand der DMG-BB

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DMG Mitglied und Meteorologe Dr. Walter Fett schrieb daraufhin an den Vorstand der DMG

 

Forderung:  Wetteränderung statt Klimaänderung!

 

„Es ist nicht leicht, keine Satire zu schreiben“

 (JUVENAL, kurze Zeit nach Christi Geburt)

 

Die Änderung des Klimas ist offenbar schwieriger als gedacht. Sollte man nicht erst einmal damit anfangen, lediglich das Wetter zu ändern, zumal es extra für die ungeduldigen deutschen Hetzenden schneller als mit dem Klima geht? Denn damit ändert man langfristig das Klima ganz automatisch! Ist doch das Klima schießlich weiter nichts als das Wetter über eine lange Zeit gesehen.

Durchführung auf bewährtes Weise: Stellen wir doch ein weiteres  aspergersyndromisiertes Kind auf die Bühne. Erfahrungsgemäß scheint solchem die Begeisterung von Publikum Ueber Politikern bis Pabst  („PUP„) doch  sicher.  Über das Wie eines erfolgreichen Ablaufs soll sich dabei die Natur selber Gedanken machen. Der Erfolg ginge später als Pup der Weltgeschichte in selbige ein, – wenn zumindest auch nur als heiße Abluft.

Wir haben in der Geschichte erlebt, dass unter Verwendung gerade auch  jugendlicher Begeisterung vermeinlich festgefügte Demokratien alles übergaben und hinnahmen, dabei zunächst offensichtlich stets von der Mehrheit des Volkes  getragen: von  Mussolini (falangal) und Hitler (legal!) bis Stalin (brutal).

Zumindest wer diese Geschichte(n) miterleben musste, weiß: Es beginnt damit, freiwillig am Opfer-Stock zu gehen; und endet damit, unfreiwillig auf dem Opfer-Altar geopfert zu werden.

 

Walter Fett, Berlin




„Alle Wissenschaftler haben einen Konsens, dass sie mit diesen Leuten nicht reden“

Sehr geehrter Herr Professor Lüdecke,

die „Gegenseite“ verweigert leider das Gespräch. Wir müssen die Sendung daher absagen. Ich bedanke mich herzlich bei Ihnen für ihre Bereitschaft, sich den Anfragen zu stellen und die Anreise für uns, die Sendung und die Information der Öffentlichkeit auf sich zu nehmen. Leider ist man auf der anderen Seite offensichtlich weder in der Lage noch bereit, einen echten Austausch zu führen. Zu weiteren Informationen über das Geschehen rund um die Sendung hier einige Gedanken, die ich so auf facebook niedergelegt habe: Eine Erfahrung und ein paar Gedanken zu „Wissenschaft“, gesellschaftlichem Diskurs, Beiträgen zur politischen Willensbildung, Demokratie, Transparenz, Toleranz und zur Aufgaben und Wirkung von Journalismus sowie der Behinderung der Informationsmöglicheiten für die Öffentlichkeit:

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„KONSENS“

„Konsens“ – das war der Tod des freien Denkens und somit der Diskussion: „Alle Wissenschaftler haben einen Konsens, dass sie mit diesen Leuten nicht reden:“, meinte die Dame des Instituts, bei dem ich angefragt hatte. Gerade hatte sie erfahren, wer der Gesprächspartner sein sollte, in einer von mir moderierten Sendung zum Thema „Alle Wetter, das Klima – lasst uns darüber reden!“. „Der Mann ist ja nicht mal Klimaforscher!“, meinte sie. Ihr fiel dabei nicht auf, dass der von mir bei ihr angefragte und als „Klimaexperte“ bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten Herumgereichte ebenfalls „nur“ Professor für Astronomie ist. Dennoch tingelt er inzwischen als „Experte für alles“ aus der Naturwissenschaft und als Erklärbär durch die Medien. Der Gesprächsteilnehmer, der bereits zugesagt hatte, ist Physiker und ebenfalls Professor.

Der Astronom vertritt öffentlich die Meinung, dass derzeit zu beobachtende Wetterphänomene auf den Klimawandel zurückzuführen seien und – das ist der wichtigste Aspekt – dass dieser Klimawandel, der diese Wetterphänomene hervorrufen soll, maßgeblich vom Menschen beeinflusst seien.

Der Physiker stellt diese menschliche Beeinflussung in Frage bzw. relativiert sie. Ich nahm also an, dass das eine spannende und vor allem auch für das Publikum interessante und erhellende Sendung werden würde. Doch dann kam die Gesprächsverweigerung. „Mehr als 99 Prozent der Wissenschaftler sind sich einig, dass der Klimawandel menschengemacht ist“, fuhr die Dame fort. Ich meinte daraufhin, dass ich das faszinierend fände, wenn ihr Mann dann im Studio den „Klimaleugner“ argumentativ auseinander nehmen würde. Das wäre doch DIE Chance, endlich mal so richtig gut wissenschaftlich zu argumentieren und nicht nur die oberflächlichen Parolen herunterzuleiern, die man aus den öffentlich-rechtlichen Talkshows bis zum Überdruss kenne.

Sie ließ sich nicht darauf ein und meinte abschließend: „Diese Menschen wollen ja nicht diskutieren. Die verweigern sich dem Gespräch. Die sind wie die AfD (Anm. d. Red: Partei „Alternative für Deutschland). Sie können überall fragen: Alle wollen mit denen nicht reden. Das ist bei uns Konsens. Alle seriösen Wissenschaftler, wissen, dass der Klimawandel vom Menschen gemacht ist. Da können Sie auch bei unseren Freunden in Potsdam nachfragen. Und die alle wollen mit diesen Menschen nicht reden.“

Schade. Sehr schade, denn ich wollte als Journalist meiner Aufgabe nachkommen und die Öffentlichkeit möglichst umfassend und ausgewogen informieren. Jetzt kommt diese Sendung nicht zustande. Es ist bereits die zweite, die wir von „Medias in Res“ absagen müssen und die dritte, die damit nicht oder nicht so wie geplant, verlaufen kann. Langsam zeichnet sich ein Muster bei den Absagen ab: Die Informations- und Gesprächsverweigerung erfolgt erkennbar dort, wo die jeweils angefragte Gruppe, Institution, Interessenvertretung oder auch Behörde in irgend einer Weise von öffentlichem Geld abhängig ist: von „Zuwendungen“, „Drittmitteln“, „Subventionen“ und/oder „Projektfinanzierungen“ oder schlicht von „guter Zusammenarbeit“ mit der Politik. In solchen Einrichtungen achtet man inzwischen offenbar penibel darauf, den politisch gewünschten Meinungskorridor nicht zu verlassen. Nicht mal, wenn das nur bedeuten würde, sich mit Menschen und Meinungen auseinanderzusetzen, die zumindest noch den Mut haben, sich außerhalb dieser politischen angestrebten Einheitssuppe zu bewegen.

Diese Konsenswissenschaftler sind keine. Es sind selbstkastrierte Domestiken der herrschenden Meinung, Wasserträger des politisch geförderten „Bevölkerungs-Meinung“ und damit Beförderer einer Volksverdummung. Wer vor diesem Hintergrund journalistisch sauber, ausgewogen und umfassend informieren will, der muss schon reichlich hartleibig und hartnäckig sein. Oder aber das journalistische Handwerk ist ihm egal und er begnügt sich mit der oberflächlichen Befragung dieser Propagandawissenschaftler. Nur sollten diese Sender oder Zeitungen dann nicht behaupten, Sie betrieben „Journalismus“. Denn im handwerklich sauberen Journalismus gilt meiner Überzeugung nach noch immer „Audiatur et altera pars“ (Man höre auch die andere Seite).

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Noch einmal: Vielen Dank für Ihre grundsätzliche Bereitschaft! Eventuell kommen wir ja doch noch einmal auf Sie zurück.

Herr Wind betreibt das Portal MediasinRes.



Klimaschutz als Menschheitsaufgabe

Die CDU entdeckt ihre Grundlagen im Glauben wieder. Sie ruft Papst Franziskus und die Evangelische Kirche zu Hilfe. Doch jetzt geht es nicht um den Glauben an Gott und das Seelenheil der Schäfchen, sondern um die „Bekämpfung des Klimawandels als wichtigste Aufgabe als Verteidigung der Mutter Erde“. So zitiert die CDU Papst Franziskus und verweist auch auf die Evangelische Kirche Deutschlands, die zur „Umkehr zum Leben“ mahne.

Solchermaßen geistlich gerüstet geht sie das offenbar drängendste Problem an, wieviel für CO2 zu verlangen ist. Die CDU hat ihr Klima-Glaubensbekenntnis einstimmig, wie Parteichefin Annegret Kamp-Karrenbauer stolz mitteilte, verabschiedet und den „Klimaschutz als Menschheitsaufgabe“ definiert.

In ihrem Papier „Klimaeffizientes Deutschland – mit Innovationen in die Zukunft« legt die CDU mit Blick auf die Sitzung des „Klimakabinetts“ am kommenden Freitag ihre Position zum Klimaschutz vor. „Wir nehmen die wissenschaftlichen Erkenntnisse sehr ernst“, heißt es darin. „Der Klimawandel ist maßgeblich auf den Ausstoß von Treibhausgasen zurückzuführen.“

Unsinnige Rechenspielereien

Ein fester Glaube ist vonnöten, um eine Abhängigkeit der Temperatur der Welt – was auch immer das ist – vom CO2 Ausstoß zu erkennen. Beweise gibt es nicht. In den vergangenen 18 Jahren wurde sogar weder eine steigende noch fallende Temperatur errechnet; die Erde „weiß“ gewissermaßen noch nicht, ob sie wärmere oder kälter werden soll. Die NASA jedenfalls warnt schon einmal vor einer kommenden Eiszeit.

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Der CO2 Ausstoß hinkt der Temperaturentwicklung um etwa 800 Jahre hinterher. Das ist auch folgerichtig, die Meere speichern den größten Anteil an CO2; erwärmen sie sich, dann gast CO2 aus den Ozeanen wie Kohlensäure aus einer Sprudelflasche.

Selbst wenn man den Rechenspielereien der Klimapanikjüngerinnen und Jünger folgen würde, käme man auf einen rechnerischen Anteil Deutschlands am weltweiten CO2 Ausstoß im vernachlässigbaren Promillebereich. Die Frage, lohnt dafür die Zertrümmerung einer Volkswirtschaft, stellt die CCU jedenfalls nicht öffentlich.

Sie kennt allerdings die Erlösung: „Nur durch ein entschlossenes Handeln der Weltgemeinschaft und die drastische Reduktion des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen haben wir die Möglichkeit, den Klimawandel zu bekämpfen.“

Wirtschaft muß den Spaß finanzieren

Sie zitiert den Klimakatechismus, daß die „menschengemachte globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu reduzieren und Anstrengungen zu unternehmen“ seien, „um den Temperaturanstieg auf 1,5 °C über dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen“.

Wo irdische Belege fehlen, muß also Göttliches herhalten. Auch die CDU betont hehre Begriffe wie die „Weltgemeinschaft“, die sich nach langem Ringen in Paris auf ein Weltklimaabkommen geeinigt habe. Sie zitiert ebenso mit Begeisterung die ‘freiwillige Verpflichtung der Vertragsstaaten’ in Paris.

Immerhin schielt die CDU noch ein wenig auf das Fundament, das all diesen Blödsinn erst erlaubt, auf die Wirtschaft also, die den ganzen Spaß finanzieren muß. Deswegen schreibt die CDU in ihr Papier: „Die Wettbewerbsfähigkeit von Industrie und Mittelstand ist für Wohlstand und Arbeitsplätze in Deutschland entscheidend.“

Sie eröffnet damit den Weg zum kommenden politischen Kuhhandel: „Hohe Klimaschutzstandards dürfen nicht zu einem Wettbewerbsnachteil für energieintensive Unternehmen in Deutschland führen.“

Keine grüne Frage wird ausgelassen

Im Klartext: Wie viel Ablaß darf es denn sein? Sie will auf jeden Fall nicht so hart wie die klimaradikale Grüne Annalena Baerbock sein, sondern folgt CDU-Fraktionsvize Andreas Jung: „Wir wollen die Menschen nicht überfordern.“

Das Klimaschutzkonzept liest sich wie ein Sammelsurium eines grünen Parteiprogrammes: „Der internationale Waldschutz muß verstärkt werden und eine waldschonende, klimagerechte Landwirtschaft ein wichtiges Ziel der Entwicklungszusammenarbeit sein. Die Rodung von wertvollem Regenwald, der globale Bedeutung als CO2-Speicher wie auch für den Artenschutz hat, muß gestoppt werden.“ Die Ozeane sind im übrigen die bedeutendsten CO2-Speicher.

Ferner sollten bei internationalen Handelsabkommen „Nachhaltigkeit und Klimaschutzaspekte verstärkt eingefordert werden“. Schutz, Aufforstung und nachhaltige Forstwirtschaft müssten wesentlicher Bestandteil der deutschen Außen- und Entwicklungspolitik sein, formulieren die Mitglieder der CDU-Glaubenskongregation und eröffnen damit neue Handlungsperspektiven für den Außenminister als drohender, gleichzeitig gebender Oberforstmeister für die Welt.

Die CDU läßt keine grüne Frage aus: Der Kampf gegen den illegalen Holzeinschlag müsse dringend verstärkt werden. Das soll mit einer Rückverfolgbarkeit von Holzprodukten möglich sein. Weg frei also für das Teakholzbett mit dem Stempel „ich komme aus …“

Die CDU macht Anleihen bei der AfD und bringt in ihrem Klimaschutzpapier synthetische Kraftstoffe ins Spiel: „Die derzeitige Systematik der CO2-Reduktion im Verkehrssektor ist widersprüchlich und muß harmonisiert werden: Neuwagen werden durch die EU-Emissionsnormen reguliert. Innovative und THG-arme (= treibhausgasarme, Anm. d. Red.) Antriebe, wie zum Beispiel mit synthetischen Kraftstoffen Betriebene, werden dabei nicht hinreichend positiv angerechnet – ganz im Gegenteil zu Elektro- und Hybridfahrzeugen, bei denen die Zusammensetzung des Stroms bei der Anrechnung keine Rolle spielt.“

Wo soll der Strom herkommen?

Das hatte die AfD schon vor Jahr und Tag vorgeschlagen. Wobei die eigentlichen Ursprünge in der Fischer-Tropsch-Synthese liegen, die in dreißiger Jahren entwickelt, jedoch immer wieder als zu ineffizient verworfen wurde.

Genauer erklären müßte die CDU der Zementindustrie, wie die ihre Öfen für die Zementherstellung CO2 frei gestalten könnte: „Klimaschutz ist durch Innovationen erreichbar und diese müssen unterstützt werden, insbesondere die CO2-freie Produktion energieintensiver Produkte wie Stahl, Zement und Chemikalien.“ Doch gerade diese Prozesse sind extrem energieintensiv, und schwerlich läßt sich ein Zementwerk mit ein paar Windrädern, die gelegentlich Strom liefern, betreiben.

Eine CO2 Steuer lehnt die CDU ab; stattdessen solle der Zertifikatehandel auf Gebäude und Verkehr ausgedehnt werden. Doch dabei fördert sie letztlich mit einem „Nationalen Emissionshandel Gebäude und Verkehr“ ein neues Bürokratiemonster.

„Die Attraktivität des Gütertransports auf der Schiene muß gesteigert werden.“ Wie kann man noch solche Sätze formulieren, wenn man selbst in der Verantwortung für den miserablen Zustand der Bahn ist? Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kam am Montag zu spät von Berlin nach Hannover zur Eröffnung der weltgrößten Messe für Fertigungstechnologie EMO, weil sein ICE stehen blieb.

In dem Papier findet sich das übliche Gerede vom Ausbau eines flächendeckenden und engmaschigen Netzes von Schnellladesäulen für Elektromobilität. „Wir brauchen eine flächendeckende Versorgung mit Tank bzw. Ladeinfrastruktur für alternative Antriebe, mit einem gut ausgebauten Netz von Schnellladesäulen und Wasserstofftankstellen.“ Doch schon der grüne Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, hatte seine grünen Landsleute verzweifelt gefragt: „Wie soll das gehen mit der Ladeinfrastruktur?“ Tübingens OB Boris Palmer hat jüngst wieder betont: „Ich grabe wegen Ladesäulen nicht die Stadt um!“ Wo der Strom herkommen soll, steht nicht in dem Papier.

Die Superlative sind verbraucht

Die „energetische Gebäudesanierung“ soll weiterhin staatlich gefördert werden. Private Eigentümer von älteren Gebäuden sollen steuerlich entlastet werden, wenn sie in Klimaschutzmaßnahmen investieren oder sich an ein Wärmenetz anschließen. Der letzte Punkt entbehrt nicht einer gewissen Komik: Fernwärmenetze werden von Kohlekraftwerken mit Wärme beliefert. Wenn die aus Klimaschutzgründen abgeschaltet sein werden, gibt es auch keine Fernwärme mehr. Windräder liefern ab und zu einmal Strom, jedoch keine Wärme.

Ziemlich fern der Realität der Programmpunkt „Einsatz von Energiespeichern soll gefördert werden“. Hinreichende Speicherkapazitäten gibt es nicht, sie sind auch in absehbarer Zeit nicht zu erwarten.

Das gesamte Papier: Ein grünes Phantasieprodukt, in dem auffallend häufig Begriffe wie Marktsignale, Lenkungswirkung und Zielerreichung fallen. Je windiger und kruder die Ideen, desto standhafter die Sprache: Allein der Begriff ‘verlässlich’ fällt acht Mal.

Kabarettreif wirkt die Forderung nach „neuen sauberen, innovativen, preiswerten und schnellen Mobilitätsformen“. Darunter stellt sich die CDU vor: „Akkubetriebene Flugtaxen können eine sinnvolle Ergänzung zum straßen- und schienengebundenen Verkehr werden. Deutschland ist in diesem Bereich mit mehreren Unternehmen weltweit technologisch führend. Flugtaxen sind schon heute in der Lage, zwei Personen über eine Strecke von rund 30 Kilometern zu transportieren.“ Allerdings nur auf dem Papier. Die Pläne sind groß, die Realität ernüchternd.

Am Freitag also trifft sich das „Klimakabarett“ in Berlin und will beschließen, wie Deutschland die Welt klimatisch rettet. Wie sinnvoll eine solche Übung ist – danach fragt niemand mehr – auch nicht die CDU in ihrem Papier. Ein Spurengas in der Atmosphäre zu besteuern – daran findet auch sie Gefallen.

Was könnte als nächste Steigerungsform kommen? Mutter Erde retten, Papst Franziskus anrufen – die Superlative sind verbraucht. Völlig offen erscheint, wer uns vor dem Klimaablaßwahnsinn rettet. Ein Reformator ist nicht in Sicht. Dem mittelalterlichen Ablaßhandel kann man wenigstens noch den Bau des prachtvollen Petersdomes als Kulturerbe zugutehalten. Die Milliarden des Klimaablasses pulverisieren und lassen höchstens Windradruinen übrig.

Der Beitrag erschien zuerst in der Jungen Freiheit hier