Haferburgs Rückblick 2019: Das Energie-Harakiri

Ich schätze seinen Zeitwert auf drei Milliarden Euro, die sind nun futsch. Wann ein Blackout kommt, weiß niemand, weder ich noch die Regierung. Er wird nun ein bisschen wahrscheinlicher. Beim Warten auf den Blackout fühlt man sich wie in „Warten auf Godot“.

Was außerhalb Deutschlands für Kopfschütteln sorgt, ist innenpolitisch ein Sieg auf der ganzen Linie. Die Mehrheit der Bürger, die Medien und selbst der größte Teil der politischen Opposition sind auf Klima- und Weltuntergang eingestimmt. Die Sojalatte-Adabeis der grünen Stadtbiotope sind am meisten begeistert. „Was soll uns die alberne Demokratie, wenn doch die Hütte brennt und wir alle morgen sterben müssen?“ Um die acht Jahre, die uns nur noch zur Weltrettung bleiben, ist es allerdings sehr still geworden. Klugerweise hat die Politik deshalb den Weltuntergang vom Jahr 2100 aufs Jahr 2050 vorverlegt. Das ist dringlich genug zum Motivieren, aber auch weit genug weg zum Überprüfen.

Die Politiker sind von Demonstrationen gegen ihre Politik begeistert

Im Mai 2018 kündigte Greta Thunberg an, für ein Jahr mit der Schule auszusetzen, weil sich Klima-Aktivismus und Schulbesuch angeblich nicht vereinbaren ließen. Nach ein paar Monaten schwappte die Schulschwänz-Bewegung auf andere Länder über und die hüpfende „Klimajugend“ entstand. Besonders hoch wurde in Deutschland gehüpft. „Wer nicht hüpft ist ein Nazi, hey, hey“. Die deutsche Politik sah ihre Chance gekommen und war begeistert ob der Demonstrationen gegen ihre Politik.

Gäbe es den Klimawandel nicht, die Politik hätte ihn erfinden müssen. Das mit dem CO2 ist genial: Man sieht es nicht, man riecht es nicht, man hört es nicht. Diesem „Nichts“ eine Lebensgefährlichkeit anzudichten, ist nachgerade hochbegabt. Es wird ein „unsichtbarer Notstand“ herbeifantasiert. Damit kann man jegliche Aushebelung der Demokratie und jegliche Steuer-Abzocke begründen. Die CO2-Steuer ist eine Art Universalsteuer, die nahezu alle Aspekte des menschlichen Lebens mit einem Preisschild versieht. Und das Beste ist: Die Höhe der Steuer legt der Staat quasi nach Belieben fest.

Manchmal wünschte ich mir, dass der liebe Gott den Hüpfern fürs Klima ihren Wunsch nach 180 Euro „Abgabe“ pro Tonne CO2 umgehend erfüllt hätte. Das wären dann ein Plus von 60 Cent pro Liter Diesel und für jede SUV-Tankfüllung der Helikopter-Mutti würden zusätzlich fünfzig Euro fällig. Vielleicht müssten die Kids ja dann tatsächlich mal umweltfreundlich mit dem Fahrrad zur Klimademo fahren.

Energiepolitik der gekochten Frösche

Kennen Sie das Syndrom vom gekochten Frosch? Fangen Sie einen Frosch. Setzen Sie Wasser auf den Herd und erwärmen es auf 75 Grad. Dann setzen Sie den Frosch in das heiße Wasser. Mit einem gewaltigen Satz wird er herausspringen und Sie haben sich der Tierquälerei schuldig gemacht.

Fangen Sie noch einen Frosch. Setzen Sie einen Topf kaltes Wasser auf den Herd und den Frosch hinein. Nun schalten Sie die Herdplatte ein und erwärmen langsam das Wasser. Der Frosch wird ruhig sitzen bleiben, obwohl ihm zunehmend ungemütlicher wird. Am Ende können Sie das arme Tier kochen, ohne dass es einen Versuch der Selbstbefreiung unternimmt. Sie haben sich erneut der Tierquälerei schuldig gemacht.

Lassen Sie das Experiment lieber bleiben und glauben Sie an das Phänomen. Denn das existiert wirklich – und nicht nur bei Fröschen. Es wird in großem Stil beim Umgang der Politik mit den Wählern angewandt. Warum wundert sich eigentlich niemand, warum der CO2-Preis jedes Jahr um 10 Euro steigen soll? Was hat das mit dem Klima zu tun? Es hat etwas mit der Leidensfähigkeit der Steuerzahler zu tun. Die Politik testet die Protestgrenze beim Frösche-Kochen.

Nach der Steuererhöhung ist vor der Steuererhöhung

Wenn es wirklich um den Klimawandel ginge, dann könnte die Politik nicht irgendwelche GroKo-Kompromisse einer CO2-Bepreisung aushandeln, sondern würde die effizienteste CO2-Vermeidung fördern, nämlich die Nachrüstung alter Dritte-Welt-Kohlekraftwerke. Der CO2-Preis-Kuhhandel in der Politik will lediglich austesten, wie schnell man das Wasser mit den Fröschen drin erhitzen kann. Am Anfang kostet der Tank voll fünf Euro mehr. Das hält man noch aus. Aber es kommen jährlich weitere fünf Euro dazu. Nach zehn Jahren sind es dann womöglich 50 Euro. Da muss man dann durch, als Lurch.

Die CO2-Abgabe ist die erste Steuer, deren jährliche Erhöhung von Anfang an geplant ist. Und die Frösche kommen trotzdem nicht auf die Idee, ihre gelben Westen anzuziehen.

Auch wenn es „Abgabe“ und nicht Steuer heißt: Die CO2-„Bepreisung“ ist die brutalste Steuererhöhung seit der Einführung der Mehrwertsteuer. Wie sagte Volker Bouffier von der CDU nach dem (fast) Allparteienbeschluss zur CO2-Abzocke? „Wir wollen den Menschen nicht vorschreiben, wie sie zu leben haben. Wir wollen sie mitnehmen.“

Was heißt das denn? Für den, der zahlen muss, ist es egal, ob Steuer oder Abgabe. Er wird in beiden Fällen geschröpft. Er kann nicht kontrollieren, wie seine „Abgabe“ vom Staat verwendet wird.

Es geht beim „Mitnehmen“ um das Überschreiten der finanziellen Schmerzgrenze. Das „Mitnehmen“ ist ein Verarmungsprogramm. Das „Mitnehmen“ wird bei den Bürgern sicher nicht zum Umsteigen auf die teuren Alternativen führen, wenn es überhaupt welche gibt. Und da liegt die Crux: Erst wenn der Bürger die Schmerzgrenze spürt, dann ist er „mitgenommen“. Ein Normalo kann sich dann das unerwünschte Verhalten schlicht nicht mehr leisten. Doch dann ist der Frosch bereits gekocht.

Freie Fahrt für reiche Bürger

Doch selbst denen, die alles brav mitmachen, wird das Portemonnaie systematisch entleert. Die erhöhten Kraftstoffpreise werden Handwerker, Dienstleister und Unternehmen natürlich auf ihre Preise aufschlagen. Alles wird für den Endverbraucher teurer – und zwar auch für die, die nach der Definition des Umweltministeriums „klimafreundlich“ auf Autofahren oder Flugreisen verzichten. Wenn sich die vielen kleinen Leute das Autofahren nicht mehr leisten können, wird das Ergebnis sein, dass es mehr Platz auf den verstopften Straßen gibt: freie Fahrt für reiche Bürger. Freie Fahrt nämlich für die, denen der hohe Spritpreis nichts ausmacht. Und das sind viele Grünenwähler und alle Politiker.

Bundestagspräsident Schäuble meint, dass es den Klimaschutz nicht zum Nulltarif gibt, und predigt Verzicht. „Wir werden unser Leben verändern müssen.“ Als Beispiel nannte er den Massentourismus. „Sicher ist es ein großes Glück, einfach mal auf die Malediven zu fliegen oder Venedig zu besuchen. Aber künftig sollten wir von diesem Glück sparsameren Gebrauch machen.“ Gilt das auch für Paketboten und Reinigungskräfte, für unterbezahlte Wachmänner und Altenpfleger? Mir ist nicht bekannt geworden, dass viele Deutsche außerhalb der Schäuble-Blase „einfach mal auf die Malediven fliegen“ könnten. Mit seinem „wir“ meint Schäuble die kleinen Leute – die müssen ihr Leben ändern.

Es dürfte, historisch gesehen, das erste Mal in der Geschichte Deutschlands der Fall sein, dass die Verschlechterung der Lebensbedingungen der Bevölkerung offizielles Regierungsziel ist.

Veggie-Day durchs Portemonnaie

Im Gegensatz zu Frankreich ist der Volksaufstand gegen die CO2-Abzocke in Deutschland bisher ausgeblieben. Man dreht daher probeweise das Gas unter dem Froschkochtopf hoch. Jetzt haben die Grünen Blut geleckt, Geduld war noch nie ihre Tugend. Schon werden Forderungen nach einer Fleischsteuer laut.

Die TAZ zitiert aus einem Beschluss der Bundesdelegiertenkonferenz von Mitte November:

Zu den Sektoren, die bislang nicht durch den europäischen Emissionshandel erfasst werden, gehört auch die Landwirtschaft. Wir führen die Bepreisung von Klimagasen daher auch für landwirtschaftliche Produkte ein, angefangen mit tierischen Lebensmitteln“.

Auch die Landwirtschaft muss ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Deshalb sollte sie auch in die Bepreisung von Klimagasen miteinbezogen werden. Ein höherer Preis für besonders treibhausgasintensive Produkte soll den Konsum reduzieren und so das Klima entlasten. Eine Steuer oder Abgabe auf Fleisch und Milch löst keine Panik mehr aus.

Veggie-Day durchs Portemonnaie – Drops gelutscht, Frosch gekocht.

Natürlich wittert auch das Europäische Bürokratiemonster seine Chance und will einen ordentlichen Schluck aus der CO2-Pulle nehmen. Eine Billion Euro Steuergeld will eine größenwahnsinnige grüne Dealerin dazu verwenden, Europa bis 2050 „klimaneutral“ zu machen. Das klappt sicherlich. Ursula von der Leyen betrieb ja schon bei der Bundeswehr eine sehr erfolgreiche Politik.

Die EU-Energiebesteuerungsrichtlinie soll überarbeitet werden, um sie an die Klimaziele anzupassen. Generell sei anzustreben, in Steuerangelegenheiten künftig keine einstimmigen Beschlüsse im Kreis der EU-Mitgliedstaaten mehr fassen zu müssen. Dann können endlich solche hochkarätigen Politiker wie Jan, Ska und Terry (den Clip muss man gesehen haben) alleine darüber entscheiden, mit wieviel Milliarden der deutsche Steuerzahler die Stilllegung von Kohlekraftwerken in Polen fördert.

Verbietet uns endlich etwas

Es ist epochemachend – das gab es noch nie in der Geschichte eines Staates: Bürger gehen für Steuererhöhungen auf die Straße und fordern vom Staat: Verbietet uns endlich etwas.

Und folgerichtig: Zum Jahresbeginn 2020 steigt der Strompreis in Deutschland unverdrossen weiter. Der Durchschnitt der Teuerung beträgt 5,5 Prozent. Für einen Musterhaushalt mit einem Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden sind das Mehrkosten von 69 Euro im Jahr. Ab 2020 wird aber die CO2-Abgabe eingeführt, dann steigt der Strompreis noch weiter an. Die Regierung verspricht, im Jahre 2021 die EEG-Umlage zu senken. Ganz vergessen hat die Regierung, zu erwähnen, dass die „Erneuerbaren“ weiterhin ungebremst ausgebaut werden sollen, was bisher schon zu exorbitanten Preissteigerungen führte. Somit wird die Senkung der EEG-Umlage um 5,5 Milliarden Euro in den Mehrkosten durch die Weiterführung der Energiewende verpuffen, wie vor ein paar Jahren Altmaiers Strompreisbremse völlig wirkungslos verpufft ist. Für die meisten Haushalte in Deutschland wird es unter dem Strich teurer werden. Und das ist in gewisser Hinsicht auch so beabsichtigt. Strom sparen, weil man ihn sich nicht mehr leisten kann.

2020 wird ein Rekordjahr für Deutschland. Mit den jüngsten Strompreiserhöhungen hat Deutschland Dänemark überholt und ist nun Strompreis-Weltmeister. Jetzt geht Deutschland in die Aufholjagd gegen Belgien um die höchsten Steuern und Abgabenlast. Doch keine Sorge, der Sieg ist den Deutschen sicher, da die jährliche Erhöhung der CO2-Abgabe schon fest eingeplant ist.

Im Jahr 2020 wird eine Allparteien-Koalition – natürlich die ganz Bösen ausgenommen – den Bürgern all ihre sehnlichsten Wünsche erfüllen. Deutschland wird nicht nur zum Vorreiter bei der Energiewende, Agrarwende und Verkehrswende, sondern auch zum Vorreiter der Verbote: Zuckersteuer, Inlandflug- und SUV-Verbot.

Auch ein Weichmacherverbot in Sexspielzeugen dürfte beim deutschen Wähler gut ankommen – gelobt sei, was hart macht.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier




POLITISCHER BLINDFLUG Aus für Philippsburg – Ausstieg und Sicherheit der Stromversorgung

Untersteller ließ in einer Studie feststellen, dass die Versorgungssicherheit auch ohne Atomstrom im Land nicht gefährdet sei. Allerdings waren mehrere Versionen der Studie notwendig, bis dieses Ergebnis herauskam. Sie dient vor allem dazu, Untersteller reinzuwaschen, sollte es zu einem gefürchteten Blackout kommen.
Baden-Württemberg baut darauf, dass aus dem europäischen Ausland genügend Strom geliefert werden kann, um die fehlenden Strommengen ausgleichen zu können. In Frankreich kommt der Strom aus Atomkraftwerken, aus Polen Strom aus Braunkohlekraftwerken. Grüne und Kernkraftgegner setzen also auch weiterhin auf Kohle- und Atomstrom – wenn die Kernkraftwerke auf der anderen Seite des Rheines stehen.

Ob aus dem Ausland auch immer genügend Strom geliefert werden kann, ist fraglich. Denn auch in Frankreich gibt es immer mehr Stromknappheiten, und im Gebälk der europäischen Stromversorgung knirscht und kracht es immer häufiger.

In der Studie heißt es denn auch: »Ob die Nachbarländer die von Deutschland benötigten Erzeugungsleistungen zur Verfügung stellen können und werden, wurde in der Untersuchung nicht überprüft.«

Nach den horrenden Übertragungsverlusten, die beim Leiten des Stromes über weite Entfernungen entstehen und viel Geld kosten, fragt sowieso niemand mehr.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier




Ein weihnachtlicher Rückblick auf die Rolle der Klimarealisten in der Öffentlichkeit

Mit diesem wissenschaftsgestützten Klimaalarm geht eine exzessive Vernichtung derjenigen gesellschaftlichen Reputation einher, die sich die Wissenschaft seit Beginn der Aufklärung über alle weltanschaulichen Grenzen hinweg durch erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit zu unserer aller Nutzen in einer kohlenstoffbasierten Industriegesellschaft erworben hatte.Und aus Sicht dieses Klimakatastrophenmainstreams sind nun alle Klimarealisten einfach nur „Klimaleugner“. Sie sind so sehr „Leugner“, dass sogar selektive schriftliche Textsammlungen von sekundärer F-Wort-Literatur über sie finanziert und der Öffentlichkeit als vorgebliche „Wissenschaft“ angedient werden; Hauptsache, irgendwelche brotlosen und MINT-fernen Akademiker können sich damit vollalimentiert beim politisch korrekten Zeitgeist anschmusen.

In Anhang V seines Buchs „Klimahysterie gefährdet die Freiheit“ hatte der Autor das Zusammenwachsen von Klimawissenschaft und Religion beschrieben, Zitat: „Die Geschichte hat gezeigt, dass eine mittelalterliche Kirche die historische Entwicklung der Wissenschaften und damit die Abspaltung eines wissenschaftlichen Weltbildes von ihrer in sich geschlossenen Lehrmeinung schließlich doch nicht verhindern konnte. Am Ende dieser Entwicklung stehen heute zwei völlig unvereinbare Weltsichten, zwischen denen ein Austausch von Erkenntnissen gar nicht mehr stattfinden kann. Wissenschaft und Religion nehmen in unserer Gesellschaft also grundsätzlich zwei diametrale Positionen ein:

  • Das Ziel der Wissenschaft ist der Erkenntnisgewinn. Das Erkenntnisgebäude der Wissenschaft ist ohne Emotionen und so liberal, dass jeder seinen Beitrag zu einem gemeinsamen Erkenntnisgewinn liefern kann. Die Wissenschaft ist dynamisch, auf eine permanente Weiterentwicklung ausgelegt und kann niemals fertiggestellt werden. Die Gesellschaft finanziert die Wissenschaft und garantiert ihr die Freiheit von Forschung und Lehre. Es liegt dafür in der Verantwortung der Wissenschaft, der Gesellschaft aufrichtige und ungefilterte wissenschaftliche Erkenntnisse zurückzugeben.
  • Das Ziel der Religion ist die Erlösung. Das Erkenntnisgebäude der Religion ist auf den Glauben an das unabänderliche Regelwerk einer höheren Macht gegründet und auf eine Erlösung ihrer Anhänger und der Welt gerichtet. Die Gemeinschaft der Gläubigen ist emotional, glaubt an einen Heilsbringer und an die Erlösung von einem Erbfeind. Die Religion ist statisch, streng auf sich selbst gerichtet und schließt jede weitere Veränderung aus.

Die modernen Wissenschaften konnten sich nur auf ihren aktuellen Stand entwickeln, weil der fortlaufende wissenschaftliche Erkenntnisprozess immer einen Nettogewinn an Wissen erzielt hat.

Das Paradoxon der institutionalisierten Klimaforschung ist daher heute die antiwissenschaftliche Forderung nach einem „Ende der Diskussion“, die diesen statistischen Erfahrungswert negiert

und jede weitere Entwicklung in der Klimaforschung kategorisch ausschließen will. Im Ergebnis läuft diese Forderung daher auf die Verkündung eines statischen Klimaglaubens hinaus. Ein Galileo

Galilei würde darin vermutlich deutliche Parallelen zur Inquisition seiner mittelalterlichen Kirche erkennen, und tatsächlich finden sich hier dann auch sämtliche Elemente, die eine religiös geprägte Weltanschauung ausmachen:

  • Die Heilslehre von einer dekarbonisierten Weltgemeinschaft,
  • die Bedrohung durch ein klimatisches Höllenfeuer
  • und ein CO2-Ablass, mit dem man sich von seiner persönlicher Emissionsschuld frei kaufen kann.“

Die aktuelle Informationslage über die tatsächlichen klimawissenschaftlichen Erkenntnisse sieht für den mündigen Staatsbürger inzwischen nämlich katastrophal aus. Täglich verbreiten die klimapolitisch korrekten Mainstream-Medien mit thermophoben Nachrichten über natürliche Wetterereignisse ihre einseitige Klimahysterie; inzwischen müssen dafür auch schon jahreszeitlich ganz normale geographische Phänomene aus aller Welt herhalten. Offenbar kann dem medialpolitischen Komplex die „Große Transformation“ zur antikapitalistischen Dekarbonisierung einer globalisierten Welt gar nicht schnell genug gehen. Die entsprechenden Widerlegungen solcher Alarmmeldungen und kritische Beiträge über klimarelevante Zusammenhänge beschränken sich in der öffentlichen Diskussion dagegen weitgehend auf spenden- oder gar selbstfinanzierte Wissenschaftsblogs/Institute und kritische alternative Medien, in denen dann „Ehrenamtliche“ und „Wissenschaftspensionäre“ zu Wort kommen. Diese Klimarealisten verfügen weder über fremde Forschungsmittel noch über vollalimentierte Netzwerke, Think-Tanks oder gar eigene Medienberater. Die etablierte Wissenschaft tritt dagegen eigentlich nur noch auf der alarmistischen Seite an die Öffentlichkeit. Entscheidend dazu beigetragen hatte wohl die Strafmaßnahme gegen die Arbeitsgruppe um Berner (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover) Mitte des letzten Jahrzehntes nach dem berüchtigten Mao-Rezept „Bestrafe einen, erziehe hunderte“.

Allerdings ist ein mehrheitlich erzwungenes Denkverbot auf Seiten der Klimarealisten wesentlich weniger wirksam als auf der Gegenseite, weil es hier nicht um „pekuniäre Kipp-Punkte“ in der Forschungsalimentation geht. Im Covertext zu dem Buch „MEHR GEHT NICHT – Ein klimawissenschaftliches Vermächtnis“ hatte der Autor seine Kritik an der vom Klimamainstream prophezeiten Heißzeit in sechs Punkten formuliert. Tatsächlich würde jeder dieser Punkte, an die nachhaltig uninformierte Öffentlichkeit gebracht, allein für sich schon ausreichen, um den allgegenwärtigen Klimaalarm schwer zu erschüttern. Schaun wir also mal überschlägig und ohne Anspruch auf Vollständigkeit nach, welche Klimarealisten welche dieser Positionen, teils mit anderen Grenzwerten oder in abgewandelter Form, ebenfalls vertreten:

  • Es gibt in der Wissenschaft gar keinen 97%-Konsens:Weitestgehende Übereinstimmung aller Klimarealisten mit unterschiedlichen argumentativen Schwerpunkten.
  • Die Klimasensitivität von CO2LÄGE/LIEGT deutlich unter/um 1 Grad Celsius:Dietze, Lüning, Vahrenholt, Weber-U, Harde, Lüdecke, Schnell …
  • Ein globales CO2-Budget WÄRE/IST fortlaufend erneuerbar:Weber-U, Vahrenholt …
  • CO2ist aber gar nicht der natürliche Klimaantrieb auf unserer Erde:Köppen (†), Wegener (†), Milanković (†), Imbrie (†), Berner, Weber-U, Giaever, …
  • Und es gibt auch keinen „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“:Gerlich (†), Tscheuschner, Weber-U, Bauernhirn, Agerius, Schulz-W, Holtz, Ordowski, …
  • Vielmehr ist ein überwiegender/alleiniger solarer Klimaantrieb durchaus wahrscheinlich:Köppen (†), Wegener (†), Milanković(†), Imbrie (†), Berner, Usoskin, Svensmark, Shaviv, Scalfetta, Weber-W (†), Lüning, Vahrenholt, Weber-U, …

Jeder einzelne dieser Punkte wurde oder wird also durchaus von anderen Klimarealisten geteilt, wenn auch nicht jeder von allen. Das Problem ist demnach nicht, dass die Klimarealisten keine Argumente hätten, sondern dass sie bei geringer Medienpräsens jetzt auch noch aktiv aus der medialen Öffentlichkeit ausgeschlossen werden sollen, was bereits zu den Umständen geführt hatte, unter denen die 13. IKEK stattfinden musste. Solche antidemokratischen Zensurmaßnahmen sollten ein Ansporn für alle Klimarealisten sein, mit der notwendigen  Geschlossenheit in der Öffentlichkeit aufzutreten, unterschiedliche Hypothesen zur Klimagenese nebeneinander zuzulassen und sich auf einer gemeinsamen Metaebene (Spektrum für AGW zwischen gar nicht und harmlos) zu positionieren, auf der ausnahmslos alle Realisten-Positionen einer politisch gewollten globalen Dekarbonisierung widersprechen. Denn wenn wir nicht höllisch aufpassen und dagegen halten, könnte der allgegenwärtige „Klimanotstand“ schließlich in einer formidablen Öko-Diktatur enden…

Möge im neuen Jahr also endlich alles viel klimarealistischer werden – fröhliche Weihnachten!




Ein für EIKE sehr erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – Dank an alle Unterstützer – freiwillige wie unfreiwillige – Und allen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes NEUES JAHR

So wurden unsere Blog-Beiträge bis heute etwa 9,4 Millionen mal aufgerufen. Eine Steigerung gegenüber 2018 um 145 %.

Noch mehr waren unsere Videos gefragt. Von rd. 400.000 Aufrufen sprangen sie um 330 % auf bis jetzt 1,6 Mio Aufrufe hoch. Dabei sind Videos mit unseren Protagonisten, die auf Plattformen Dritter erschienen sind, noch nicht mal in der Statistik enthalten. Allein das Video bei RT Deutsch – z.B. im Format „der fehlende Part“ – Klimaschutz ist eine absurde Idee“,  seit seinem Erscheinen im Juni 2017 rd. 730.000 mal aufgerufen, das Gespräch mit dem Chemiker und ehemaligen letzten Umweltminister der DDR Prof. Karl-Hermann Steinberg von Anfang Dezember des Jahres übersprang bereits die 80.000 Schwelle.

Ähnlich erging es unseren Aktiven mit Nachfragen nach Klima- und Energievorträgen. Auch die erreichten in der Zahl eine nie gekannte Höhe.

Offensichtlich waren die penetranten Lügen, vor allem von WIKIPEDIA, die insbesondere von den öffentlich-rechtlichen Medien als Basis ihrer vielfach, ebenso verfälschenden wie gelogenen Berichte im Jahre 2018 genommen wurden, Anlass für viele Zeitgenossen, uns nun erst Recht ihre Aufmerksamkeit zuzuwenden. Dank an Euch, ihr Journalisten. Auch wenn ihr sicher das Gegenteil zu erreichen hofftet.

Ein besonderes Highlight war dann die bereits zum 13. Mal stattfindende Internationale Klima – und Energiekonferenz (IKEK – 13) vom 22.11. auf den 23.11.19 in München. Ca. 250 Wissenschaftler und ebenso interessierte, wie kompetente Bürger nahmen auf eigene Kosten an dieser zweitägigen Konferenz teil. Sie war damit die meistbesuchte aller bisherigen Konferenzen.

Dies auch deshalb, weil manche Mainstream Medien – hier in Gestalt des Berliner Tagesspiegels und mit aktiver Verleumdungshilfe des TS-Redakteurs Paul Gäbler– nichts unversucht ließen, um den Tagungshotelbetreiber – die NH Hotel Gruppe – zur Kündigung unseres im Mai 2019 geschlossen Vertrages zu veranlassen.

Man wollte uns mundtot machen.

Dies versuchte TS-Redakteur Gäbler zunächst mit einem scheinheiligen Anruf bei der lokalen Hotelleitung, ob ihnen die „Positionen des Vereins bekannt seien?“. Was denen bis dahin völlig egal war, handelt es sich hier um eine bereits zum zweiten Mal bei ihnen stattfindende wissenschaftliche Konferenz.

Doch weil das nicht schnell genug zu erhofften Reaktionen, wie Rauswurf, oder wenigstens Kündigung führte, wurden dann die Münchner Antifa Hilfstruppen aktiviert. Die brachten die Hotelleitung zum Einknicken und zur Kündigung des Beherbungsvertrages – 11 Tage vor Beginn.

Kurzvideo der „Micker-Demo“ des „Offenen Antikapitalistischen Klimatreffen Münchens“ am Abend des 23.11.19 vor der Wappenhalle München

Doch der Schuss ging nach hinten los.

Wir fanden einen weit besseren Veranstaltungsort, die Münchner Wappenhalle, hervorragende Organisatoren/Technik und Verpflegung und tolle Unterbringung im direkt daneben liegenden H4 Hotel. Auch die kräftigen Mehrkosten, konnten wir dank deutlich erhöhtem Spendeneingang aufbringen.

Also Dank auch an Euch liebe dumme Antifa, dank auch an Euch liebe Journalisten, danke aber vor allem unseren Unterstützern, die nicht wollen, dass die Grundrechte auf freie Meinungsäußerung und Freiheit der Wissenschaft in diesem Land immer mehr unter die Räder kommen. Dank auch besonders an die Anwälte des bekannten Anwaltsbüros Steinhöfel, die nichts unversucht ließen, um die Gerichte in München davon zu überzeugen, dass die genannten Grundrechte schwerer wiegen, als das Recht auf Vertragsfreiheit. Leider vergeblich.

Die Videos dieser Konferenz werden ab sofort auch auf unserem Blog Stück für Stück erscheinen, auch das ein neuer Geschwindigkeitsrekord, und erfreuen sich bereits jetzt großen Zuspruchs.

Auch die große Solidarität der kritischen Blogger durften wir erfahren und lernten sie sehr zu schätzen.

Bleibt zu erwähnen, dass unsere Arbeit, auch in der großen Politik nicht nur Beachtung, sondern mehr und mehr auch Zustimmung findet. Die vielen Politiker, die sich bisher – oft mangels Fachwissen- nicht trauten ihren Oberen in den Arm zu fallen, wenigstens begründeten Widerspruch einzulegen, finden jetzt mehr und mehr Gefallen an unseren Argumenten. Schauen bei uns nach und  setzen sie fast jeden Tag ein.

Das wird sich fortsetzen, insbesondere weil nicht nur Deutschland, sondern inzwischen auch die EU sich die Billionen teure „Klimaneutralität“ auf die Fahne geschrieben haben. Ein Wieselwort, dass die Errichtung einer Ökö-Diktatur verschleiern soll. Das gilt es mit verstärkten Anstrengungen zu verhindern.

So gehen wir bei EIKE massiv gestärkt ins NEUE JAHR.

Ihnen allen sei Dank!




Überführt: Wie Klimaalarmisten Daten fälschen [dpa-Wichtel Challenge]

Das ist ein Teil der Katastrophenmeldungen, die sich Klimaalarmisten ausdenken, um Angst und Panik zu verbreiten. Angst und Panik sind das Geschäft der Klimaalarmisten, ihr Gewinn hängt davon ab, möglichst flächendeckend ihre Fake News des menschengemachten Klimawandels zu streuen.

Wir haben heute gleich drei Videos von Tony Heller zusammengestellt, in denen er mit den Fake News, die gleichgeschaltete Medien verbreiten, aufräumt. Im ersten der drei Videos demonstriert Tony die Klima-Mathematik, wie sie sich in Zeitungen niederschlägt, und zwar anhand von Panik-Schlagzeilen, die alle behaupten, etwas ereigne sich doppelt so schnell: ein Land erwärme sich doppelt so schnell wie andere Länder oder – besonders idiotisch – der Meeresspiegel steige an einem Ort doppelt so schnell wie an einem anderen. Die beeindruckende Liste von Fake News aus Zeitungen zeigt zum einen, wie weit verbreitet die Opportunisten oder schlicht die Dummen in den Redaktionen sind. Sie zeigt zum anderen, dass sich jedes Land der Erde nach Zusammenschau der entsprechenden Katastrophenmeldungen doppelt so schnell erwärmt, wie alle anderen. Man kann die Klima-Propaganda kaum deutlicher ad absurdum führen, wie Tony Heller das im folgenden Beitrag tut.


Im zweiten Video räumt Tony mit den Lügen auf, die derzeit über die Hitze in Australien verbreitet werden. Er tut dies, in dem er analysiert, was die Aussage “hottest day on record” [heißester Tag seit Beginn der Temperaturaufzeichnung] eigentlich aussagt. Sie sagt nichts aus. Nicht nur, dass es in Australien genau in dem Gebiet, in dem es derzeit so heiß ist, keine verlässlichen Temperaturaufzeichnungen gibt, da, wo es sie gibt, ergibt ein wenig Recherche, dass es 1896, 1909, 1939 viel heißer war als derzeit. Die entsprechenden Daten werden natürlich in der derzeitigen Fake Berichterstattung unterschlagen.

Der Höhepunkt für uns ist das folgende Video. Es zeigt die Methoden des Betrugs, die angewendet werden, um den Eindruck zu vermitteln, die Arktis schmelze, der Nordpol sei bald eisfrei, die Gletschter würden verschwinden und die Erde sei auf dem Weg in eine Heißzeit. Es ist alles Betrug, Datenbetrug, Datenfälschung, der Versuch, die Vergangenheit auszulöschen. Das Ganze gemischt mit einer unglaublichen Dreistigkeit und Unverfrorenheit. Letzteres wird an Tonys Sammlung von Zeitpunkten deutlich, zu denen vermeintliche Wissenschaftler und andere Klimawandel-Gewinnler, vorhergesagt haben, dass die Arktis eisfrei sein werde, nämlich: 2008, 2012, 2013, 2014, 2015, 2017, 2018. Ein Wissenschaftler, der falsifiziert wird, modifiziert seine Theorie. Ein Ideologe, der die Unwahrheit gesagt hat und dem niemand Einhalt gebietet, setzt die selbe Lüge einfach in neuer Version ein weiteres Mal ab. Und er kann sicher sein, dass er etliche Deppen findet, die erneut glauben wollen, was er behauptet.

Alle Gletscher der Erde schmelzen. Bald ist die Schweiz gletscherfrei. Die Temperaturen in der Arktis sind in den letzten 20 Jahren um 16 Grad Celsius gestiegen. Das Eisschild schmilzt. Vier Meldungen aus Tageszeitungen. Die erste stammt aus dem Jahr 1923, die zweite aus dem Jahr 1930, die dritte aus dem Jahr 1939, die vierte aus dem Jahr 1947. Man sieht, Hysterie ist dann, wenn es um das Klima geht, eine offenkundig zyklisch wiederkehrende Erscheinung.

Beispiele für die Unterschlagung von Daten.

Die vorletzte Hysterie über die Erderwärmung und das Schmelzen des Eisschilds der Arktis ist Ende der 1960er Jahre in eine Panik umgeschlagen, die eine Eiszeit vorhergesehen hat. Damals gab es den Vorschlag, die Eiskappen künstlich zu schmelzen indem man sie mit Asche bedeckt, um der Eiszeit entgegen zu wirken. Kaum ein Irrsinn von heute, ist originell. Es gab fast alles schon einmal, nur dass man heute die Eiskappen mit Kunstschnee dicker machen will.

Heutige Hysteriemeldungen, die einen Anstieg der  Erdtemperatur zeigen sollen oder einen Rückgang von Eis basieren nahezu ausnahmslos auf der Auslassung vergangener Daten, die das Gegenteil dessen, was gerade behauptet wird, zeigen würden. Die Auslassung wird zuweilen durch Lügen ergänzt, etwa dann, wenn behauptet wird, dass die Messung der von Eis bedeckten Fläche per Satellit erst 1979 begonnen habe. Tatsächlich gibt es schon seit Beginn der 1970er Jahre Satellitenmessungen, wie man selbst in einem Bericht des IPCC nachlesen kann.

Der gesamte menschengemachte Klimawandel-Hokuspokus ist ein System aus Lügen, Datenauslassungen, Datenfälschungen, Unterschlagungen und Betrug. Es ist widerlich, und am wenigsten erträglich an dem ganzen Zirkus ist, dass sich die Lügner auch noch als moralisch überlegene Gutmenschen präsentieren, denen angeblich nachfolgende Generationen am Herzen liegen.

Der Beitrag erschien zuerst bei ScienceFiles hier