dpa-Wichtel-Challenge: schon kleine Mengen CO2 können Klima beeinflussen – wirklich?

Noch vor Weihnachten haben die dpa-Wichtel dafür gesorgt, dass der Zweifel an der menschlichen Ursache der Veränderung des Klimas auf Facebook weiterhin unterdrückt werden kann

Mit dieser Meldung arbeiten sich die dpa-Wichtel nunmehr an einem privaten Nutzer von Facebook ab, der die Rolle von CO2 am Klimawandel in Frage stellt. Scheinbar hat die Tatsache, dass wir ihre seltsamen Einlassungen hinterfragen und nicht akzeptieren, sie vielmehr mit einer dpa-Wichtel-Challenge versehen, dazu geführt, dass sie sich nicht mehr mit uns beschäftigen wollen und sich stattdessen an privaten Facebook-Nutzern abarbeiten.

Facebook-Lächerlichkeiten

Das ist ganz schön ärmlich, fast so ärmlich, wie die Argumentation. Wenn, wie die dpa-Wichtel behaupten, schon winzige Mengen von CO2 einen Unterschied machen, dann fragt man sich, wie es möglich ist, dass die Erde im Verlauf der letzten Jahrmillionen viel höhere CO2-Mengen als heute überlebt hat?

Die folgende Abbildung stammt von der NASA.

Wie man sieht, gibt es Zyklen, CO2-Zyklen, die wiederum mit der Temperatur in Verbindung stehen, aber nicht dahingehend, dass die Temperatur von der Konzentration von CO2 in der Atmosphäre beeinflusst wird, sondern so, das zeigen Eisbohrkerne, dass die CO2-Konzentration von der Temperatur beeinflusst wird. Dazu schreibt die NASA:

“In Earth’s past, the carbon cycle has changed in response to climate change. Variations in Earth’s orbit alter the amount of energy Earth receives from the Sun and leads to a cycle of ice ages and warm periods like Earth’s current climate. (See Milutin Milankovitch.) Ice ages developed when Northern Hemisphere summers cooled and ice built up on land, which in turn slowed the carbon cycle. Meanwhile, a number of factors including cooler temperatures and increased phytoplankton growth may have increased the amount of carbon the ocean took out of the atmosphere. The drop in atmospheric carbon caused additional cooling. Similarly, at the end of the last Ice Age, 10,000 years ago, carbon dioxide in the atmosphere rose dramatically as temperatures warmed.”

Wenig CO2 geht also mit einer Eiszeit einher. Viel CO2 offenkundig nicht damit, dass die Erde verbrennt.

Viel CO2 gab es zum Beispiel im Trias und im Jura, beides Zeiten, die eine sehr üppige Erde gesehen haben, die nicht zuletzt solche Pflanzen und Lebenwesen hervorgebracht hat.

Alles ziemlich üppig und groß und im Einklang damit, dass viel CO2 zu einem Greening of the Earth führt, wie ebenfalls die NASA festgestellt hat.

Aber, wie uns die dpa-Wichtel erklären wollen, ist ja bereits ganz wenig, sind bereits winzige Mengen CO2 dazu in der Lage, das Gleichgewicht, das es angeblich zwischen auf der Erde, im Boden und vor allem im Meer gebundenem und in der Atmosphäre flottierendem CO2 geben soll, zu stören. Nun, wenn bereits ganz wenig CO2 das Gleichgewicht aus dem Lot bringen kann, dann fragt man sich, wieso ganz viel CO2 mehr als 1000 ppm im Trias, das Gleichgewicht nicht aus dem Lot gebracht haben und wie es möglich ist, dass all die Gleichgewichtszustände, die in den geologischen Zeitaltern aufeinander gefolgt sein müssen, aufeinander gefolgt sein können, denn sie weisen dramatische Unterschiede in der Höhe des atmosphärischen CO2 auf?

Die dpa-Wichtel haben dafür bestimmt eine Erklärung: dpa-Wichtel-Challenge 1.

Und natürlich drängt sich noch eine ganz andere Frage auf. Wie ist es der Erde möglich, zwischen menschlich verursachtem CO2 und CO2, das nicht menschlichen Ursprungs ist, zu unterscheiden. Offenkundig hat viel mehr CO2 in der Atmosphäre im Trias oder im Jura nicht dazu geführt, dass die Erde verbrannt ist, im Gegenteil, das Klima war wohl eher angenehm und vor allem nicht sonderlich kalt, während heute bereits winzige Mengen menschlich verursachtes CO2 diesen Trick zustande bringen soll. Ergo muss die Atmosphäre zwischen dem bösen, von Menschen verursachten CO2 und dem guten natürlichen CO2 unterscheiden können.

Wie die Atmosphäre das kann, ist die Frage, für unsere zweite dpa-Wichtel-Challenge.

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Schließlich wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten, dass einem unserer Leser dpa-Wichtel auf dem Weihnachtsmarkt begegnet sind. Er hat sie fotographiert und das Foto an uns geschickt:





Die drei Fehlaussagen der Svenja Schulze

Die Atom­kraft löst kein ein­zi­ges Pro­blem, aber sie schafft neue Pro­ble­me für ei­ne Mil­li­on Jah­re.“ Sie äußerte das im Zusammenhang mit der (vorgeblich) ungelösten Frage, wo der strahlende Abfall sicher gelagert werden kann, und sagte weiter: „Der Atom­aus­stieg macht un­ser Land si­che­rer. Und er hilft, ra­dio­ak­ti­ven Ab­fall zu ver­mei­den, der 30 000 künf­ti­ge Ge­ne­ra­tio­nen be­las­tet.“ Diese Sprüche gemeldet hat die Deutsche Presse-Agentur (dpa), veröffentlicht von der FAZ am 24. Dezember im Wirtschaftsteil (Seite 18). Nehmen wir zu Frau Schulzes Gunsten einmal an, sie wolle nicht täuschen, sie sei nur desinformiert, glaube aber informiert zu sein.  Dann ist es aber gleichwohl sehr merkwürdig, wenn eine Person im Ministerrang etwas von sich gibt, was nachweislich unzutreffend ist.

Fehlaussage 1: Die Atom­kraft löst kein ein­zi­ges Pro­blem

Es geht um die Kernkraft zur Stromerzeugung. Die besagte dpa-Meldung gibt dazu diese Erläuterung: „En­de des Jah­res wird ein wei­te­rer Schritt des 2011 ge­setz­lich be­schlos­se­nen Atom­aus­stiegs voll­zo­gen: Der zwei­te Block des Atom­kraft­werks Phil­ipps­burg in Ba­den-Würt­tem­berg geht end­gül­tig vom Netz. Block 1 wur­de schon 2011 end­gül­tig ab­ge­schal­tet. Die letz­ten Atom­kraft­wer­ke ge­hen spä­tes­tens En­de 2022 vom Netz.“ Ministerin Schulze findet das natürlich gut, denn „die Atomkraft“, sagte sie, „löst kein einziges Problem“. Tut sie das wirklich nicht? Da Frau Schulze zu jenen vielen gehört, die den Glauben schüren, das von Menschen verursachte (= anthropogene) Kohlendioxid (CO2) heize das Erdklima auf, müsste sie doch für eine Stromerzeugung eintreten, die CO2 vermeiden hilft, also für Strom mittels Kernkraft. Das CO2-Problem löst „Atomkraft“ folglich sehr wohl. Das ist Schulzes Fehlaussage Nummer eins.

Fehlaussage 2: Neue Probleme durch strahlenden Müll für eine Million Jahre und 30 000 Generationen

Aber für Ministerin Schulze zählt dies nicht. Zwar will sie (wie die vielen anderen) das Klima retten und daher anthropogenes CO2 unterbinden, aber „Einzelne“, die deshalb Strom aus Kernkraft anstelle von Kohle, Erdöl und Erdgas propagieren, sind für sie („wichtig zu betonen“) nur „ver­meint­li­che Kli­ma­ret­ter“. Was dagegen für die Ministerin zählt, ist „der strahlende Müll“, also der radioaktive Abfall, der „neue Pro­ble­me für ei­ne Mil­li­on Jah­re“ schaffe und „30 000 künftige Generationen“ belaste. Nun, sie sollte sich kundig machen, ist als Ministerin dazu auch verpflichtet, darf sich auf Gutgläubigkeit nicht berufen. Dann wird sie erfahren, dass neue Typen von Kernkraftwerken, anders als die bisherigen, den Kernbrennstoff nahezu vollständig nutzen, die Abfallmenge nur noch gering ist sowie weniger und zeitlich weit kürzer strahlt als der gegenwärtige „Müll“, der übrigens nicht tief unten in der Erde (Gorleben) lagert – weil von den gewalttätigen links-grünen Demos verhindert – sondern oberirdisch, ohne dass sich die einstigen Demonstranten und alle anderen darüber aufregen und bisher auch kein Strahlungsopfer vorgeführt worden ist. Ich verbuche Schulzes Angstmache vor dem radioaktiven Abfall  für 30 000 Generationen als ihre Fehlaussage Nummer zwei.

Fehlaussage 3: Der Atom­aus­stieg macht un­ser Land si­che­rer

Die Ministerin hat aber noch etwas Weiteres gesagt, nämlich: „Der Atom­aus­stieg macht un­ser Land si­che­rer.“ Gewiss, sie meint damit „keine Atomkraft, kein Atommüll“. Aber das ist ja schon auf den Boden der Tatsachen heruntergeholt. Bleibt noch der Aspekt der Sicherheit: die Sicherheit der Versorgung mit Strom, die für die Bürger zugleich finanziell vertretbar ist. Kernbrennstoff ist nahezu unbegrenzt verfügbar. Anders als Sonnenschein und Wind liefert Kernkraft den Strom je nach Bedarf rund um die Uhr. Die sichere Stromversorgung ist für einen hochentwickelten Industriestaat, wie es auch Deutschland einer ist, unentbehrlich. Unterversorgung mit und Ausfall von elektrischem Strom kann sich ein solcher Staat nicht mehr leisten. Die Folgen wären katastrophal. Wieso macht dann der „Atomausstieg unser Land sicherer“? Wir haben es hier mit der ministriellen Fehlaussage Nummer drei zu tun. Minister sollten sich dergleichen lieber nicht leisten.

Das EU-Parlament beschließt, was Svenja Schulze ablehnt

Es kommt für Svenja Schulze aber noch dicker. Das EU-Parlament vertritt in seiner Entschließung vom 28. November*) die „Ansicht, dass die Kernenergie zur Verwirklichung der Klimaschutzziele beitragen kann, da bei ihrer Erzeugung keine Treibhausgase emittiert werden und dabei auch ein erheblicher Teil der Stromerzeugung in der EU sichergestellt werden kann“ (Ziffer 59 der Entschließung). Das ist exakt das Gegenteil von dem, für das die Ministerin eintritt. Zuvor hatte das Parlament einen Entschließungsantrag abgelehnt, der einen „Atomausstieg“ Europas forderte und den Kernkraftgegner eingebracht hatten. Stattdessen nahm es den Änderungsantrag an.**) Nun ist das EU-Parlament zwar nicht sonderlich dafür bekannt, dass es durchweg kluge Beschlüsse fasst. Aber dieser Teil der Entschließung ist für sich genommen vernünftig, obwohl auch er wie alles Übrige vom Mainstream-Geist der Klimaschutzpolitik so richtig trieft.

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*) Entschließung des Europäischen Parlaments vom 28. November 2019 zur Klimakonferenz der Vereinten Nationen 2019 in Madrid (Spanien) (COP 25) (2019/2712(RSP).

**) Der gesamte ursprüngliche Text ist  hier zu finden. Der Ausstieg aus der Kernenergie steht dort in Ziffer 56. Der angenommene Änderungsantrag findet sich hier. Den endgültigen abgestimmten Entschließungstext finden Sie  hier. Der ursprüngliche Punkt 56 ist nun Punkt 59.  Den Hinweis auf die Entschließung verdanke ich dem Verein Nuklearia e.V. Er tritt für die Nutzung der Kernenergie ein und sieht in ihr eine wesentliche Säule der Versorgung mit Strom. Näheres über den Verein hier.

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Pressemeldung WERTEUNION IN BAYERN: ,Die Sonne steuert das Klima, nicht das C02″ Werte Union in Bayern lehnt „Green Deal“ und C02-Bepreisung entschieden ab

Insbesondere kritisiert die konservative Basisbewegung innerhalb der CSU den von EU­Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorgelegten „Green Deal“ sowie die C02- Bepreisung durch das Klimapaket der Bundesregierung, das durch die Erhöhung des C02-Preis auf mehr als 25 Euro pro Tonne nun auch noch verschärft wurde.

Die WerteUnion in Bayern sieht hierdurch den ersten Schritt zu einer Deindustrialisierung Deutschlands gegeben. Der stellvertretende WerteUnion-Landesvorsitzende Dr. Thomas Jahn erklärte: ,,Die Stilllegung von unseren Betrieben führt zwar zur Senkung des C02-Ausstoßes in Deutschland, aber das würde zu keinem positiven Effekt für die Umwelt führen.“ Die Deindustrialisierung Deutschlands verlagere vielmehr die Produktion in Länder mit niedrigen Umweltstandards, vor allem die Volksrepublik China. Hierdurch sieht die WerteUnion in Bayern fundamentale Werte der freien Welt, insbesondere die marktwirtschaftliche Ordnung, bedroht.

Diplomchemiker Dr. Christian Steidl, Mitglied des Bundesvorstandes der WerteUnion e.V. sowie des Landesvorstands der WerteUnion in Bayern, kritisierte die C02-Bepreisung aus folgenden Gründen: ,,Die Energieverteuerung wirkt wie eine Industrieabwanderungsbeschleunigungsgesetz. Selbst wenn die Maßnahme nicht nur eine Industrieverlagerung, sondern eine C02-Einsparung zur Folge hätte, wäre das unbedeutend für unser Klima, denn dieses wird von der Sonne gesteuert. In den letzten 600 Millionen Jahren hat das C02 das Klima nachweislich nicht gesteuert und es gibt keine wissenschaftlichen Anzeichen dafür, warum das aktuell anders sein sollte.“

Bildungsoffensive zum Thema „Klima, Sonnenzyklen und Kohlendioxid“

Die Werte Union in Bayern kündigte daher unter der Leitung von Bohdan Kalwarowskyj, Dr. Christian Steidl und Dr. Ellen Walther-Klaus eine Aufklärungsoffensive über die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels an, da diese gerade in der Schule vernachlässig werden.

Dass Eiszeiten nicht durch eine Absenkung des C02-Gehalts in der Atmosphäre ausgelöst wurden, wies der Marburger Mineralogie-Professor Emanuel Kayser bereits 1913 nach (Zentralblatt für Mineralogie etc., 1913, S. 769.). Diese längst widerlegte CO2- Treibhausgastheorie wurde in den 8oer Jahren aus politischen Gründen wiederbelebt und durch gezielte Vergabe von Forschungsgeldern gefördert.

Auf Basis quantenphysikalischer, atmosphärischer und astronomischer Studien widersprechen jedoch immer mehr Wissenschaftler der These eines durch CO2-Emmission ,,menschengemachten“ Klimawandels:

  • rer.nat. Siegfried Dittrich, einer der besten Kenner der Wirkungen des C02, hat dies in einem Aufsatz in der Wissenschaftszeitschrift FUSION Vol. 39. 2018. Nr. 2 Seiten 6ff gut nachvollziehbar dargelegt.
  • Den Widerspruch englischer Klimawissenschaftler zur C02-Theorie hat Martin Durkin 2007 in dem Film „The Great Global Warming Swindle
  • Ausführlich wird die starke Korrelation der Klimaentwicklung der letzten 100 Jahre mit der Intensität von Sonnenflecken nachgewiesen. Prof. Dr. Henrik Svensmark erforscht den Einfluss der Sonnenzyklen auf das Klima und der kosmischen Strahlen auf die Wolkenbildung. Die WELT berichtete darüber bereits 2009 unter der Überschrift „Ein Physiker erschüttert die Klimatheorie„.
  • Sehr informativ ist auch ein Video des Gesprächs zwischen Dipl. Ing. Michael Limburg vom EIKE Institut für Klima & Energie mit Karl-Herrmann Steinberg. dem letzten Umweltminister der DDR.

zusammenfassend stellt der Klimaforscher Rex Fleming in seinem kürzlich veröffentlichten Buch fest: ,,[D]ie vorherrschende Definition des Klimawandels – wie sie von den Vereinten Nationen vertreten und durch einen C02-Ausstoß verursacht verstanden wird – ist ein Mythos.“ – Rex J. Fleming: The Rise and Fall of the Carbon Dioxide Theory of Climate Change, Springer Nature Switzerland, Cham (CH), 2019.

Auf dieser wissenschaftlichen Basis hat die WerteUnion Bayern- Konservativer Aufbruch ein Klima-Manifest beschlossen, das eine Rücknahme der C02-Bepreisungspläne und eine offene Debatte über die wahren Ursachen für Klimaschwankungen einfordert. Das Dokument ist auf der Internetseite der Werte Union in Bayern (https://konservativeraufbruch.de/) abrufbar.

 




Stromkosten: Wenn das Wohnzimmer zur Todesfalle wird

Während die rettungslos naiven deutschen Klimajugendlichen vom „Kampf gegen das böse Fossilkapital“ schwadronieren, zimmern die Großverdiener dieser Welt längst „grüne“ Kapitalallianzen, um aus dieser Entwicklung maximalen Profit herauszuholen. So koordinierte die „Institutional Investors Group on Climate Change (IIGCC)“ unlängst einen Appell an die Staats- und Regierungschefs der Welt, in dem 631 Großinvestoren eine schnelle CO2-Bepreisung sowie das Aus für alle Kohlekraftwerke verlangten. Und für diejenigen Teile der Bevölkerung, die nichts mehr zahlen können, hat Deutschland eine spezielle Lösung parat – die Gasvergiftung in der eigenen Wohnung.

Im Rahmen ihrer Maßnahmen zur Klimarettung will die Regierung den Energieverbrauch Deutschlands drastisch reduzieren. In der ZDF-Nachrichtensendung „Heute“ vom 18.12.2019 (19.00 Uhr) wurde bekanntgegeben, dass der Energieverbrauch bis 2030 im Vergleich zu 2008 um 30 % verringert werden soll. Erreicht werden soll dies durch Verringerung des Verbrauchs der fossilen Energieträger Öl, Kohle und Gas sowie den Ausbau der „erneuerbaren“ Energien. Zu den Kosten wurde in der Sendung allerdings nichts gesagt.

Bild oben: Prof. Matthias Klingner vor der in der Sendung „Das Diesel-Desaster“ verwendeten Messapparatur (Screenshot: Autor)

Massive Preiserhöhungen zu erwarten

Diese Ankündigung bedeutet, dass auf die Bevölkerung massive Preiserhöhungen zukommen. Den größten Posten im Energieverbrauch deutscher Haushalte machen bekanntlich Heizung und Warmwasserbereitung aus – sie erreichen 85 bis 90 %, während die Elektrik vom Küchengerät und der Waschmaschine bis zur Beleuchtung und dem Fernseher nur auf 10 bis 15 % kommt. Um also 30 % einzusparen, bleibt eigentlich kaum eine andere Möglichkeit, als die Kosten für Heizung und Warmwasser drastisch zu senken – nur wie? Bei einem älteren Einfamilienhaus – und das ist ein Großteil der heute existierenden Häuser – kommen für eine komplette Außenhautdämmung samt Austausch der Fensterdichtungen und einer neuen Heizung schnell Beträge von 70.000 Euro oder noch mehr zusammen. Soviel Geld hat kaum ein Hausbesitzer mal so eben in der Hosentasche, vor allem auch, weil gerade in den älteren Gebäuden oft Rentner wohnen. Noch schlimmer sieht es für Mieter aus, denn nach der Sanierung des oft älteren Mitwohnungsbestandes sind dann Preiserhöhungen bei den Nebenkosten fällig, die mehr als nur saftig ausfallen dürften. Dabei sind die Mieten heutzutage sowieso schon so hoch, dass viele Mieter mit geringerem Einkommen sie kaum noch aufbringen können.

Strom wird zum Luxus

Zwar hat die Bunderegierung angekündigt, dass man die EEG-Umlage verringern wolle, doch kommt der Strom nach wie vor mehrheitlich aus konventionellen Kraftwerken, deren Kosten durch die CO2-Bepreisung steigen werden. Dies, die mit dem Vorschlaghammer in den Markt geprügelte Elektromobilität sowie der weiter vorangetriebene Ausbau der Stromnetze werden den Strompreis weiter ansteigen lassen. Zu erwarten sind im Schnitt 5,5 %, in einzelnen Bundesländern jedoch deutlich mehr. Der Spitzenreiter mit 12,7 % sitzt ausgerechnet im sozial schwachen Bremen. Diese Teuerungswelle trifft vor allem die Ärmsten der Armen: Hartz-IV- Empfänger, Alleinerziehende, Rentner und kinderreiche Familien. Die Folge: Immer mehr Arme werden ihre Stromrechnungen nicht mehr zahlen können. Ihnen droht dann die Sperrung ihres Zählers. 

Schon wenige Kerzen genügen, um den NO2-Gehalt der Raumluft weit über den Grenzwert zu treiben (Screenshot: Autor)

Stromsperren bedeuten ein Martyrium

Die meisten bessersituierten Bürger haben kaum eine Vorstellung davon, was eine längere Stromsperre für die Betroffenen bedeutet. Das ist nicht mit den paar gemütlichen Stunden bei Kerzenschein zu vergleichen, die viele schon mal bei Stromausfall erlebt haben. Das bedeutet nicht nur den Ausfall von Licht, Fernsehen und elektrischen Geräten vom Staubsauger bis zur Küchen- und Waschmaschine, sondern meist auch den Totalausfall von Herd, Heizung und Warmwasser, und das oft über Wochen oder gar Monate. Das heißt: Kein Licht, Waschen mit kaltem Wasser, keine frische Wäsche, kein Kochherd. Und dies betrifft nicht nur erwachsene Singles, sondern auch Familien mit kleinen Kindern. Man mag sich gar nicht vorstellen, wie eine Mutter unter solchen Umständen ein Baby durchbekommen soll. Um überhaupt etwas Wärme und Licht zu haben, um heizen zu können, bleibt diesen Menschen im Prinzip nur übrig, sich mit Kerzen, Campingkochern oder Gasheizgeräten zu behelfen. Den wenigsten Betroffenen ist dabei jedoch klar, dass sie sich damit in tödliche Gefahr begeben, denn mit den offenen Flammen holen sie sich nach einhelliger Meinung von Politik und Medien ein heimtückisches, tödliches Gas in ihre Wohnungen: NO2, auch bekannt als Stickstoffdioxid.

Noch schlimmer sind die NO2-Emissionen bei Einsatz eines zweiflammigen Gasherds. Hier wird der Grenzwert um mehr als das Dreißigfache überschritten (Screenshot: Autor)

Das Killergas NO2

Stickstoffdioxid ist nach der in Europa gesetzlich vorgeschriebenen Einstufung ein schädliches Gas, das schon in Konzentrationen ab 40 µg/Kubikmeter tödliche Wirkungen entfaltet. Diese Einschätzung findet sich in Stellungnahmen u.a. der Europäischen Umweltagentur (79.000 vorzeitige Todesfälle in 41 Ländern) sowie des Umweltbundesamtes (6.000 Todesfälle und eine Million Kranke durch Stickoxide in Deutschland). Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie – die Berufsvereinigung der deutschen Lungenfachärzte – befürwortet sogar eine erhebliche Absenkungdes Grenzwerts auf nur noch 20 oder 30 µg/Kubikmeter. Deutsche Gerichte halten selbst geringfügige Überschreitungen des Grenzwerts von 40 µg/Kubikmeter für einen ausreichenden Grund, Städten Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge aufzuerlegen, und auch der Europäische Gerichtshofhat kürzlich Frankreich wegen Überschreitungen verurteilt. Es kann also kein Zweifel daran bestehen, dass NO2 amtlich als Killergas einzustufen ist und der Staat verpflichtet wäre, seine Bürger davor zu schützen. Andersherum ausgedrückt macht sich ein Staat, der es zulässt, dass Teile der Bevölkerung gezwungen werden, über längere Zeit erhöhte Mengen dieses Gases einzuatmen, der vorsätzlichen oder zumindest der fahrlässigen Körperverletzung schuldig.

 

…kommt bei den Ärmsten rücksichtslos zum Einsatz

Die Hauptquelle für NO2 sind jedoch nicht die Autos, sondern im Prinzip alle Verbrennungsprozesse von der Zigarette über die Kerze bis zum Gasherd. Und genau diesen Quellen werden diejenigen Bürger, denen der Zähler gesperrt wird, rücksichtslos ausgesetzt, wenn sie in ihrer dunklen und kalten Wohnung notgedrungen auch nur ein wenig Licht und Wärme haben wollen. Im Rahmen der Sendung „Das Diesel-Desaster“ im Ersten hat Professor Mathias Klingner vor laufender Kamera nachgewiesen, dass schon ein paar Kerzen genügen, um den NO2-Gehalt der Raumluft nach kurzer Zeit auf mehr als 140 µg/Kubikmeter ansteigen zu lassen. Das ist das 3,5-fache des bereits als gesundheitsschädlich eingestuften Grenzwertes, der für den Aufenthalt auf der Straße gilt. Will man dann gar noch eine warme Mahlzeit auf zwei Gasflammen zubereiten, so schnellt dieser Wert auf mehr als 1.300 µg/Kubikmeter und somit mehr als das dreißigfache des Grenzwerts hoch. Noch schlimmer dürften sich gasbetriebene Heizgeräte auswirken, weil diese ja nicht nur vorübergehend, sondern praktisch rund um die Uhr betrieben werden. Und die giftgeschwängerte Luft zieht auch nicht ab, weil sich gerade diese Leute hüten werden, bei kaltem Wetter die Fenster zu öffnen. Und auch sämtliche elektrisch betriebenen Lüfter von der Dunstabzugshaube bis zur Toilette funktionieren ja nicht, wenn es keinen Strom gibt.

 

Der Staat treibt Arme in die Stromkostenfalle

Diese Situation wird sich durch die Preistreiberei der Politik in den nächsten Jahren noch drastisch verschärfen. Das kann man an der Tatsache ablesen, das 2018 zwar „nur“ 296.000 Haushalten der Strom abgedreht wurde, gleichzeitig jedoch insgesamt 4,9 Millionen Haushalten eine Sperrandrohung ins Haus flatterte. Für jeden gesperrten Haushalt gibt es demnach rund 16 weitere, die jetzt schon erhebliche Probleme haben, das Geld für die Stromrechnung zusammenzukratzen. Wenn jetzt alles, was mit Energie zu tun hat, deutlich teurer wird, droht hier ein Flächenbrand. Die Politik, die wissentlich und willentlich immer mehr Menschen in diese Armutsfalle treibt, wird sich früher oder später die Frage stellen lassen müssen, wieso sie es zulässt, dass man diese Menschen damit allein lässt, dass ihr Wohnzimmer zur Gaskammer wird. Die gleiche Frage ist auch den Kirchen und ihren karitativen Einrichtungen zu stellen, die sich vehement dafür einsetzen, immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland zu holen, während man kein Wort darüber verliert, wie die eigene Bevölkerung derartig behandelt wird.

 

Quellen

https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/klima-gipfel-was-grosse-investoren-gegen-den-klimawandel-tun-a-1301179.html

https://www.welt.de/wirtschaft/article203646250/Strompreise-2020-steigen-im-Schnitt-um-5-5-Prozent.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/energie-versorger-schalten-weniger-haushalten-den-strom-ab-a-1293336.html

https://www.rnd.de/wirtschaft/es-geht-um-billionen-euro-wie-ein-allianz-vorstand-ein-gewaltiges-klima-bundnis-schmiedete-5DDCBI7H5RBUPKAZDBFWONJLYU.html

https://www.kesselheld.de/energieverbrauch/

https://www.mdr.de/wissen/umwelt/diesel-stickoxide-toeten-menschen100.html

https://www.eea.europa.eu/publications/air-quality-in-europe-2019

https://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/asthma/article/958683/umweltbundesamt-tausende-tote-million-kranke-durch-stickoxide.html

 




Die sogenannte EEG-Umlage steigt zwar nicht mehr wie von den vergangenen Jahren gewohnt weiter. Sie wird auf 6,5 Cent pro Kilowattstunde begrenzt und soll im kommenden Jahr auf 6,0 Cent zurückgehen. Dafür kommt eine neue Steuer.

Denn mit der Umlage können die hohen Summen nicht bezahlt werden, die den Betreibern von Windrädern, Photovoltaik- und Biogasanlagen garantiert werden. Die steigen mit jeder Megawattstunde weiter an, die von den sogenannten »Erneuerbaren« ins Netz gespeist werden, und sind der neue Preistreiber – neben dem Staat, der über Steuern, Umlagen und Abgaben von steigenden Strompreisen am meisten profitiert

Die ausufernden Kosten der »Erneuerbaren« werden nun kaschiert durch die im vergangenen Sommer ohne breite öffentliche Wahrnehmung auf Initiative der Regierung beschlossenen CO2-Steuern – verpackt in einem sogenannten »Klimapaket«. Die EU hat’s mit dem Modell »CO2-Zertifikatehandel« vorgemacht; pro Tonne CO2 müssen derzeit Kraftwerksbetreiber 25 Euro bezahlen – zu entrichten an die EU. Die Bundesregierung war davon offenbar so begeistert, dass sie jetzt also auch auf Kohle, Öl und Gas CO2-Steuern erhebt. Bezahlt wird die neue Steuer über die Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel auf den Markt bringen. Diese »Inverkehrbringer« müssen »Verschmutzungsrechte« erwerben, mehr Namenspropaganda geht kaum.

Unter dem Strich jedenfalls steigen für die Verbraucher die Energiepreise kontinuierlich. Wie das Verbraucherportal Verivox analysierte, haben 326 der 700 kommunalen und regionalen Gasversorger eine durchschnittliche Preiserhöhung um sieben Prozent angekündigt. Das bedeutet 93 Euro pro Jahr mehr für einen durchschnittlichen Haushalt. Klingt erstmal nach nicht so viel. Doch das wird sich ändern. Am Anfang sanft, dann von Jahr zu Jahr mehr sollen die Abgaben für CO2 steigen. 2021 kostet eine Tonne CO2 25 Euro. Ab 2022 steigt dieser Preis in jedem Jahr um fünf Euro bis auf 55 Euro im Jahre 2025 – zumindest nach den derzeitigen Beschlüssen. 2026 sollen zwischen 55 und maximal 65 Euro pro Tonne bezahlt werden. Anschließend könnte die Regierung die CO2-Zertifikate verknappen und damit weiter die Preise treiben.So bezahlt der deutsche Heizöl-, Gas-, Benzin- und Dieselverbraucher immer mehr. Mehr als 330.000 Haushalten wurde bereits der Strom abgestellt, weil deren Bewohner die steigenden Energiepreise nicht mehr bezahlen können.Es fällt der Satz des ehemaligen englischen Wissenschaftsjournalisten Nigel Calder ein, langjähriger Herausgeber des New Scientist, der 1998 in einem Interview mit Günter Ederer prophezeit hat: »Alle Parteien der Industriestaaten, ob rechts oder links, werden die CO2-Erderwärmungstheorie übernehmen. Dies ist eine einmalige Chance, die Luft zum Atmen zu besteuern. Weil sie damit angeblich die Welt vor dem Hitzetod bewahren, erhalten die Politiker dafür auch noch Beifall. Keine Partei wird dieser Versuchung widerstehen.«

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier