Brennende Elektroautos: Kaum mehr zu löschen

Brennende Elektroautos: Kaum mehr zu löschenElektromobile gehen zwar nicht
häufiger in Flammen auf als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Doch wenn
Feuer ausbricht, ist dieses meist nur mit sehr grossem Aufwand zu löschen.
Die deutschen Feuerwehren rufen nun um Hilfe und wollen die Hersteller in
die Pflicht nehmen.

von Alex Reichmuth

Anfangs Oktober ging in Frauenfeld ein Tesla in Flammen auf, nachdem das  Elektrofahrzeug gegen einen Baum geprallt war. Die Lenkerin musste verletzt  ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand in kurzer Zeit  unter Kontrolle bringen (siehe hier )

Doch damit war der Einsatz nicht vorbei. Bei Feuer von E-Fahrzeugen besteht  während Stunden die Gefahr, dass sich die Batterie wieder entzündet – wegen  der Erwärmung, die durch chemische Reaktionen ausgelöst wird. Der  verunglückte Tesla musste darum in einem Spezialcontainer abgeschleppt  werden. Dieser lagerte das Auto dicht verschlossen und überwachte es mit  einer Brandmeldeanlage. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte geschlagene fünf
Stunden. Zwei Tage später befand sich der Tesla noch immer unter  Beobachtung.
Auch der Löschvorgang selber war komplizierter als bei einem Auto mit Verbrennungsmotor, wie Sandro Heinzmann von der Feuerwehr Frauenfeld ausführte. «Es besteht ein gewisses Risiko, weshalb wir mehr Abstand halten und direkt mit zwei Leitungen vorrücken», erklärte er gegenüber «20 Minuten». «Dabei dient eine Leitung nur der Kühlung der Hochvolt-Batterien.» Zuerst versuche man, die Energie aus dem Brand zu  nehmen und nähere sich erst danach.
Unter Feuerwehrleuten ist bestens bekannt, dass das Löschen von Elektromobilen äusserst aufwändig und kompliziert ist. Gefürchtet ist vor allem das «thermische Durchgehen» der Batterien, das zu einem Wiederaufflackern des Feuers führen kann. Es gibt darum auf schweizerischer und kantonaler Ebene Kurse, in denen die Feuerwehrleute lernen, wie mit
E-Autos umzugehen ist. «Elektroautos werden uns immer mehr beschäftigen»,
sagte Heinzmann.

Brennende Elektromobile führen auch in Deutschland zu Ärger. Beim Deutschen Feuerwehrverband hat man nun genug. «Die Hersteller werden ihrer  Verantwortung für Elektroautos und den damit verbundenen Risiken nach einem Brandereignis bislang nicht ausreichend gerecht», beklagte sich Peter Bachmeier, Vorsitzender des Fachausschusses Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz der deutschen Feuerwehren, gegenüber dem «Spiegel». «Ein normales Auto löscht man in einer Viertelstunde und braucht dafür 500 Liter
Wasser. Beim E-Auto ist die Feuerwehr hingegen oft zwei bis drei Stunden beschäftigt und braucht 10’000 Liter Wasser.» *Peter Bachmeier, Deutscher Feuerwehrverband*

Zwar liege das Brandrisiko eines E-Fahrzeugs nicht höher als bei einem Benziner. Doch das Löschen einer brennenden Batterie sei häufig langwieriger. «Ein normales Auto löscht man in einer Viertelstunde und braucht dafür 500 Liter Wasser. Beim E-Auto ist die Feuerwehr hingegen oft
zwei bis drei Stunden beschäftigt und braucht 10’000 Liter Wasser.» Danach müsse das Fahrzeug 72 Stunden beobachtet werden. Das könne nicht die Aufgabe der öffentlichen Feuerwehren sein, betonte Bachmeier (siehe hier )
Den Insassen von E-Fahrzeugen drohen zwar keine grösseren Brandgefahren als bei Autos mit Verbrennungsmotoren. Das hat letztes Jahr ein Versuch der Eidgenössischen Materialprüfungsanstalt Empa in einem Versuchsstollen im Kanton St. Gallen ergeben (siehe hier ).
Auch die deutsche Bundesregierung hat bestätigt, dass kein höheres Gefährdungspotenzial bestehe. E-Autos fangen wie erwähnt auch nicht häufiger Feuer. Gemäss einer Meldung des Elektroauto-Pioniers Tesla sind Brände sogar deutlich seltener.
Dennoch bleiben Stromfahrzeuge wegen des Brandrisikos oft von Parkhäusern und Tiefgaragen ausgeschlossen. Sie dürfen dort nicht abgestellt werden.
Denn der komplizierte Löschvorgang ist dort wegen der engen Platzverhältnisse meist nicht möglich. Brennende E-Mobile können weder in riesigen Wassercontainern versenkt werden, wie das oft gemacht wird, noch in Spezialcontainern abtransportiert werden. Denn solche Geräte passen nicht in Parkgaragen.
Die Autobauer geben sich wortkarg
Wegen des grossen Aufwands bei Bränden will der Deutsche Feuerwehrverband die Hersteller von E-Autos in die Pflicht nehmen. Diese sollten bei brennenden Autos Spezialisten entsenden, wie es in der Chemieindustrie üblich ist, und das Fahrzeug später abtransportieren. Peter Bachmeier vom
Verband fordert von den Konzernen zudem die Bereitschaft, die Kosten für teure Spezialausrüstung der Abschleppfirmen zu übernehmen.
Die deutschen Autobauer scheinen ratlos, was Brände bei Elektrofahrzeugen angeht.

Die Produzenten von E-Mobilen reagieren wortkarg auf solche Forderungen. Man diskutiere aktuell mit den Feuerwehren darüber, schreibt Volkswagen auf Anfrage des «Nebelspalters». Das Unternehmen beteilige sich zudem an der Entwicklung geeigneter Löschmethoden. Opel sichert mehrmals eine Antwort zu, die aber nie eintrifft. BMW geht ebenfalls auf Tauchstation. Die deutschen Autobauer scheinen ratlos, was Brände bei Elektrofahrzeugen angeht.

Der Beitrag erschien zuerst im Nebelspalter hier

 




Klimaschutz: Das sind die wichtigsten Wissenschaftsaktivisten der Schweiz

Sie drängen pausenlos an die Öffentlichkeit, mischen sich hemmungslos in die Politik ein und haben jegliche akademische Zurückhaltung abgelegt: die Aktivisten unter den Klimaforschern. Der «Nebelspalter» porträtiert die bedeutendsten Missionare der Weltrettung.

von Alex Reichmuth

Reno Knutti – der Omnipräsente

Reto Knuttis Tochter hat angeblich ein Bild von ihrem Vater gemalt: Es soll  ihn mit weissem Hemd zeigen und einer Sprechblase, in der «Bla, bla, bla,  bla» steht. In der Tat erscheint in diesem Land kaum ein Zeitungsartikel,  ein Radiointerview oder eine Fernsehsendung zum Klimawandel, ohne dass Reto  Knutti zu Wort kommt. Der ETH-Professor und Klimarat-Autor ist  allgegenwärtig. Und er predigt stets das Gleiche: Der Ausstoss an  Klimagasen muss sofort reduziert werden. Egal, ob es um den Klimaplan von  Joe Biden, den Streik von Greta Thunberg oder die Nachhaltigkeitskampagne  der Migros geht: Reto Knutti hat dazu eine Meinung, und die muss er los  werden. Die Neutralität, die Forscher in politischen Dingen einnehmen sollten, hat er dabei längst abgelegt – ganz offiziell: Knutti war einer  von über hundert Wissenschaftler, die sich im Frühling öffentlich für ein «Ja» zum CO₂-Gesetz ausgesprochen haben. Er war die Gallionsfigur der Gruppe. «Die Dringlichkeit der Klimaveränderung rechtfertigt entschiedenes Handeln», hiess es im Aufruf. Selbst der «Tages-Anzeiger», der Knutti stets ergeben ist, schrieb von einem «Tabubruch». Gemäss der «NZZ» hat der Klimaforscher «die Grenzen dessen, was Wissenschaft in der Politik darf und  soll, verschoben». In einer Lichtshow in Bern wurde Knuttis Konterfei
kürzlich an die Fassade des Bundeshauses projiziert, zusammen mit denen von Mandela, Gorbatschow und Dunant. Der Wissenschaftsaktivist hat mittlerweile den Status eines Heiligen erreicht.

Ex IPCC Vizechef Thomas Stocker; Es ist mir ein Anliegen, dass Informationen der Wissenschaft korrekt und unverfälscht an die Gesellschaft getragen werden Zitat aus einem Stocker Interview in der Sonntagszeitung (Schweiz) vom 12.6.2016)

Thomas Stocker – der Klimapapst

Mit dem gleichem Wahrheitsanspruch ist Thomas Stocker unterwegs, der «Grand Old Man» des Wissenschaftsaktivismus. Der Berner Professor, der lange Zeit eine hohe Position beim Weltklimarat innehatte, will der Politik vorschreiben, was sie zu tun hat. Länder, die ihre Klimaziele verfehlten, sollten mit Sanktionen bestraft werden, forderte er etwa. Trotzdem weist Stocker den Vorwurf zurück, Politik statt Wissenschaft zu betreiben: «Wenn ich Politik machen würde und keine Wissenschaft, würde mich der Kanton Bern sicher nicht mehr finanzieren.» Auch Thomas Stocker weibelte für das CO₂-Gesetz, das er zum «Anfang einer neuen Ära» verklärte. Nach dem «Nein» des Stimmvolks gab er den Autohändlern und Öl-Importeuren die Schuld für die Ablehnung. Damit die Schweiz doch noch auf den richtigen Weg kommt, fordert Thomas Stocker nun die Einrichtung einer ständigen Klima-Taskforce durch den Bundesrat. Dieses Gremium würde wohl wie die Corona-Taskforce durch Besserwisserei und ständige Belehrung auffallen. Selber aber sündigt der Schweizer «Klimapapst» immer wieder. Er weilte zum Vergnügen auf einer Kreuzfahrt vor den Küsten der Antarktis, die mit einem CO₂-intensiven Flug nach Süd-Argentinien einherging. Stocker versuchte sich herauszureden: Umweltschutz heisse nicht, «dass man aufhört zu leben, zu reisen oder sich etwas zu gönnen.»

EIKE VP Michael Limburg im Gespräch mit Prof. Thomas Stocker, anlässlich eines Vortrages in Liechtenstein

Sonia  Seneviratne – die Angsterfüllte
Wenn man Seneviratne über den Klimawandel reden hört, kann einem ganz bange werden. Ihr selber geht es offenbar auch so. «Ich muss schon sagen, dass ich langsam etwas Angst bekomme», sagte die Professorin der ETH Zürich in einem Interview. «Wie viele Menschen müssen sterben, bis man handelt?»
Die Welt erlebe gerade Ereignisse, «die wir noch nie gesehen haben». Seneviratne spielte damit auf Unwetter-Ereignisse und Hitzewellen im vergangenen Sommer an. Die Folgen seien bereits heute schlimm. «So gesehen ist es bereits zu spät. Aber der Punkt ist: Unternehmen wir jetzt nichts, wird es noch schlimmer.» Und die Forscherin mit srilankischen Wurzeln weiss, was zu tun ist: eine Klima-Taskforce einsetzen, die Gletscher-Initiative umsetzen, das Pariser Abkommen ernstnehmen und Netto-Null möglichst schon bis 2040 anstreben. Den Vorwurf, politische
Propaganda zu betreiben, weist sie aber weit von sich. «Die Wissenschaft gibt keine politischen Empfehlungen ab, sie liefert Informationen zu relevanten politischen Entscheidungen», deklarierte Seneviratne schon 2018.
Gleichzeitig ergreift sie hemmungslos Partei für Klimademonstranten. Die Klimajugend sei «zurecht» enttäuscht von der Politik, argumentierte sie. Darum trat sie letztes Jahr in einem Gerichtsprozess gegen Klimaaktivsten auf, die eine Filiale der Credit Suisse gestürmt hatten – als neutrale «Zeugin der Wissenschaft» natürlich.

Andreas Fischlin – der Untergangsprophet

Auch der emeritierte Titularprofessor der ETH Zürich sieht dunkle Zeit auf uns zukommen, wenn der Klimawandel nicht abgewendet wird. «Das Wohlergehen der Menschheit steht auf dem Spiel», mahnte der Biologe in einem Interview. Es «graue» ihm bei der Vorstellung, «wie es meinen Kindern und Enkeln ergehen wird, wenn sie einmal so alt sind wie ich». Er fürchte einen
Zusammenbruch der Zivilisation. «Wenn es uns nicht gelingt, den Klimawandel zu stoppen, dann sehe ich schwarz.» Folglich ist Andreas Fischlin fast pausenlos in Sachen Weltrettung unterwegs. In seiner Mission jettet er seit Jahren zwischen den Kontinenten umher, etwa als Schweizer Vertreter bei den Klimakonferenzen. «Ich muss in meiner jetzigen Tätigkeit leider viel fliegen, kompensiere aber alles», rechtfertigte er sich. Fischlin ist durchaus eitel: Er weist stets darauf hin, Mitempfänger des Friedensnobelpreis von 2007 zu sein. Damals wurde der Preis an den Weltklimarat vergeben, wo Fischlin eine wichtige Rolle spielt. Er ist ein gern gesehener Gast in den Medien – vor allem beim Schweizer Fernsehen.
Hier arbeitet sein Bruder Franz als Tagesschau-Moderator. In Erinnerung bleibt ein Auftritt Fischlins in der Sendung «10vor10», wo er im Gespräch mit Susanne Wille unwidersprochen Propaganda betreiben durfte. Mit keinem Wort wies SRF darauf hin, dass es sich bei Wille um Fischlins Schwägerin handelt.

Rolf Wüstenhagen – der Musterschüler

Rolf Wüstenhagen hat einen Anspruch auf Absolutheit: «Wissenschaft lässt sich nicht verhandeln», hielt er 2017 vor der Abstimmung über das Energiegesetz fest, das den Ausstieg aus der Atomenergie einleiten sollte.
Im Abstimmungskampf werde aber «gelogen, dass sich die Brennstäbe biegen». Der gelernte Wirtschaftsingenieur hält an der Hochschule St. Gallen eine Professur für das Management erneuerbarer Energien. Seine «Forschung» ergibt stets, dass Wind- und Sonnenstrom ein Segen für die Menschheit sind und Atomenergie des Teufels ist. Der gebürtige Deutsche wirkt in seinem
Eifer stets wie ein Musterschüler des Mainstreams. Beim Energiegesetz gehörte «Professor Wahrheit» («Weltwoche») schliesslich zu den Gewinnern – nicht so aber beim CO₂-Gesetz, das im letzte Juni an der Urne Schiffbruch erlitt. Im August reichte er eine Erklärung für das «Nein» nach: Die «Emotionen» bei der Meinungsbildung seien im Abstimmungskampf unterschätzt
worden. Die Bürgerinnen und Bürger hätten sich zuwenig mit dem Klimawandel auseinandergesetzt. Sie hätten die Breite und die Details des CO₂-Gesetzes nicht verstanden. Wenn das Volk also nicht im Sinne von Wüstenhagen handelt, dann ist es aus Sicht des Professors schlicht zu dumm.

Jürg Rohrer – der Esoteriker

Wenn sich Jürg Rohrer für Alternativstrom stark macht, scheint immer ein Duft von Weihrauch in der Luft zu liegen. Denn bei ihm geht es um eine Art Glaubensbekenntnis. Die Energiewende müsse «zwingend über den Interessen Einzelner stehen», predigte er in einem Interview. Als Professor für erneuerbare Energie an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften
setzt sich Rohrer dafür ein, dass die Schweiz mit freistehenden Fotovoltaikanlagen verbaut wird. Kein Wunder – er hat ja angeblich nachgewiesen, dass die Förderung von Solarenergie zu 14’000 neuen Jobs führt. Mit der gleichen Logik könnte man zwar auch Tausende von Arbeitern
beschäftigen, nutzlose Löcher auszuheben und wieder zuzuschütten. Das würde ebenfalls zu ganz vielen Arbeitsplätzen führen. Jürg Rohrer aber ist auf Kurs, auch privat: Er fährt ein Elektroauto, isst kaum Fleisch und kompensiert seinen CO₂-Fussabdruck konsequent mit dem Kauf von Zertifikaten. Offenbar hat er den Sinn des Lebens, nach dem er als Buchautor einst gesucht hat, inzwischen gefunden. So betreibt Rohrer einen Blog namens «Wendezeit», wo er nicht nur über «unerschöpfliche» erneuerbare Energie sinniert, sondern auch über Tod und Wiedergeburt. Dabei schreibt er stramm gegen die «Leugnung der Reinkarnation» an – fast so entschlossen wie gegen die Leugnung des Klimawandels.

Der Beitrag erschien zuerst beim Schweizer Nebelspalter hier

 




Es war einmal oder wie das Märchen des vom Menschen gemachten Klimawandels in die Welt kam.

von Hans Jankowiak

Wer trat den ersten Stein los?

Wer brachte den Stein ins Rollen?

Wer warf den ersten Stein in den Teich, auf dass dieser „Klimawandel-Wellen“ schlug?

Und vor allem, warum?

Nun, die letzte Frage lässt sich nicht mehr genau beantworten; die haupthandelnden Personen sind größtenteils bereits verstorben. Man kann sie nicht mehr selbst nach ihren wahren Beweggründen befragen. Nur Historiker mit Zugriffsrechten auf staatliche Unterlagen, Protokolle, Notizen können diese Beweggründe „nach Aktenlage“ nachvollziehen.

Meine Quellen beschränken sich auf Bücher, Zeitschriften und das allumfassende Internet.

Ich kann also nicht behaupten – und behaupte auch nicht – dass die Geschichte mit den darin handelnden Personen exakt so verlief, wie ich sie schildere. Sie stellt somit meine Meinung, meine Sicht auf die Dinge dar.

Doch eines scheint sich mir nach Eintauchen in den Verlauf der Geschehnisse heraus zu schälen.

Der Anfang lag nicht in der wissenschaftlicher Erkenntnis einer aufziehenden „drohenden“ für die Menschheit gefährlichen Erderwärmung durch von Menschen in die Atmosphäre eingetragenes Kohlenstoffdioxyd CO2 sondern mit welchem Hebel können die Güter dieser Welt nach anderen nach den in den handelnden Personen innewohnenden – Maßstäben für Gerechtigkeit umverteilt werden.

Es musste einen Grund geben, der den (wenigen) Besitzenden gewissermaßen eine moralische Schuld zu schrieb, dass sie den (vielen) Habenichtsen einen größeren Anteil an den Gütern der Welt zukommen lassen müssen.

Kurzum, es waren sozialpolitische, z.T. religiöse Gesichtspunkte über Gerechtigkeit, über die gerechte Verteilung der Güter dieser Welt.

Wir schreiben die Zeit so um/vor1970. Bis dahin war die Welt „erderwärmungsmäßig“ im Großen und Ganzen noch in Ordnung. Kein Mensch dachte an eine „hausgemachte“ Erderwärmung; im Gegenteil, Stimmen von Forschern und Wissenschaftlern sahen eine „Eiszeit“ auf die Erde zukommen.

Forscher wie

Charles Fourier (1772 – 1837)

John Tyndall (1820 – 1893)

Svante Arrhenius (1859 – 1927)

Milutin Milankovic (1879 – 1958)

Charles Keeling (1928 – 2005)

stellten zwar Theorien über die klimatischen Verhältnisse auf der Erde und deren Schwankungen auf bzw. führten Messungen über den Kohlenstoffdioxyd- (CO2 ) Anteil in der Atmosphäre durch, aber diese doch aus überwiegend wissenschaftlichen Gründen zur Förderung des eigenen Ansehens.[1] [2]

Indes, die Menschheit wuchs.

Betrug die Weltbevölkerung zu Kaiser Wilhelm`s II Zeiten noch um die 1,7 Mia. Menschen, so lebten nach dem zweiten Weltkrieg bereits etwa 2,5 Mia. Menschen und die Zahl wuchs rapide bis in die 70er Jahre auf bald 4 Mia. Menschen an. [3]

Es begann die Intensivnutzung der Erde.

So sah sich der „Club of Rome“ [4] bemüßigt, 1972 mit seinen schwarzseherischen „Grenzen des Wachstums“ [5] mit düsteren Vorhersagen auf die Verknappung der Rohstoffe die Weltbühne zu betreten.

Diese Weltbühne betrat 1969 auch Olof Palme [6] als schwedischer Premierminister. Sein Weltbild war geprägt durch sein Studium und seinen Aufenthalt in den USA. Diese Zeit regte ihn an, sich als demokratischer Sozialist der Politik zu widmen. Er war ein äußerst rühriger Mann nicht nur innerhalb Schwedens sondern auch international. Sein Leitgedanke für Schweden war „eine starke Gesellschaft“, international u.a. für ein Ende der Kolonialzeit und für Frieden.

Auch er war besorgt um die Übernutzung der Ressourcen und der Umwelt und trieb den bereits durch Schweden 1968 in die UN eingebrachten Vorschlag einer „Conference on the Human Enviroment“[7] voran, die dann auch vom 05. bis 16. Juni 1972 in Stockholm (Stockholm Conference) statt fand. [8](Unter der Leitung von Maurice Strong,[9] von dem wir weiter unten noch mehr erfahren)

Sie endete mit der „Stockholm Declaration“,[10],[11] bestehend aus 26 Principles, einem Action Plan mit 109 recommendations und einer Resolution. Keine der 26 Principles betraf eine Bedrohung der Menschheit durch eine vom Menschen verursachte Erderwärmung, jedoch betrafen die Principles 9 bis 12 bereits das Thema „Hilfe für die zu entwickelnden Länder durch die entwickelten Länder durch Geld“ (sozusagen das wichtigste Kleingedruckte).

Als Folge dieser Stockholm Conference wurde 1972 die UNEP – UN Enviroment Programme – gegründet [12] ,[13],[14] mit ….. Maurice Strong als erster Chairman.

Und dann trat 1973 ein weltweit wichtiges Ereignis ein – genannt „Ölembargo“, eine „Ölkrise“ – ausgelöst durch die Erdöl besitzenden Länder des nahen Ostens. Die Krise traf vor allem und hauptsächlich die „entwickelten“ Industrieländer; das war natürlich auch das Wirkungsziel.

Olof Palme sah durch dieses Ölembargo den schwedischen Wohlfahrtsstaat bedroht, der auf der Industrie mit den benötigten billigen Energien für die Produktion beruhte. Er war ein Freund der Kernkraftenergie und wollte die Kernkraft beschleunigt ausbauen (Sinn gemäß):“Wir brauchen bis 1990 mindestens 24 Kernkraftwerke, um eine Industrienation zu bleiben.“[15]

Zum Bau dieser Kernkraftwerke brauchte er die Akzeptanz der schwedischen Bevölkerung.

Wie sag ich es meinem Kinde, damit es mir folgt?

Und hier zeigte sich, welche förderlichen und zweckdienlichen Eigenschaften in Jugend- und Sportsfreundschaften schlummern können. [15] [16]

Er traf wiederholt mit Bert Bolin [17] zusammen, einem schwedischen Professor für Meteorologie. Dieser war „nebenberuflich“ bereits seit 1967 Chairman für „Global Atmospheric Research Programme -GARP“.[18],[19]

Bert Bolin erläuterte seinem Jugend-und Sportsfreund Olof Palme, dass der Einsatz von Erdöl (und Erdgas und Kohle) als Energieträger etwas mit dem Ausstoß vom Abgas Kohlenstoffdioxyd CO2 zu tun hat und erklärte ihm die wunderbaren Eigenschaften dieses Gases für den politischen  Zweck der Akzeptanz der Kernenergie (sinngemäß und vereinfacht).

Diese Theorie fand dann auch 1975 ihren Niederschlag in der schwedischen Regierungserklärung.[15]

Und so erhielt Olof Palme eine Hilfe zur Akzeptanz der Kernenergie und vertrat diese Vorgehensweise.

Weil eine Nation alleine nicht das Weltklima retten kann, vertrat Olof Palme als rühriger Mann auch international diese „Botschaft“ neben und/oder als Bestandteil seines Einsatzes für eine gerechtere Verteilung der Güter und den Frieden dieser Welt.

1979 wurde die Welt aufgeschreckt durch die zweite „Ölkrise“, durch die Aufteilung in die erste (reiche entwickelte Industrieländer), zweite und dritte (unterentwickelte Agrarländer) Welt und zunehmende Krisenspannungen; die UN erhielt 1980 den Brandt -Report „North-South: A Programme for Survival“[20] (Mitglied in dieser Commission war Olof Palme) und 1982 den Palme-Report „Policies for Common Security“.[21] (Mitglied in dieser Commission war Gro Harlem Brundtland)

1982 wurde Olof Palme erneut Premierminister und „schubste“ die UN 1983 zur Resolution 38/161 [22] und diese rief die „Worldcommission on Enviroment and Development“ ins Leben, ernannte Gro Harlem Brundtland zur „Chairwoman“(zu der Zeit „Premierministerin a.D“). Unter den Mitgliedern der Kommission taucht u. a der Name Maurice Strong auf. (Sieh da, sieh da, der war doch Chairman bei der Stockholm Conference)

Nach vier Jahren Schaffen erschien 1987 das Ergebnis dieser Worldcommission (Gro Harlem Brundtland war wieder „Premierministerin im Amt“) mit dem Titel „Our Common Future“; genannt Brundtland-Report.[23] Hierin wurde der Begriff „Sustainable Development“ geprägt und definiert. Allerdings neben dem Hauptanliegen „Sustainable Development“ taucht im Chairmans Foreword zum ersten Male als Bedrohung der Welt auf:

„Scientists bring to our attention urgent but complex problems bearing on our very survival: a warming globe, threads to Earth`s ozone layer, deserts consuming agricultural land.“ – also eine Erderwärmung. Im Kapitel I The Global Challenge , 1. Successes and failures unter Punkt 7 wird dann detailliert aufgeführt:

„The burning of fossil fuels puts into the atmosphere carbon dioxyde, which is causing gradual global warming. This `grenhouse effect`may be early next century have increased average global temperatures enough to shift agricultural production areas, raise sea levels to flood coastal cities, and disrupt national economies.“

Weiter unten taucht unter Punkt 87 der Vorschlag auf:“…, new conventions and agreements on climate changes,…“

(Und natürlich geht es auch um das liebe Geld, dessen Behandlung dann ziemlich weit hinten in den Punkten 94 bis 121 abgehandelt wird.)

Parallel zum Brundtland-Report führten 1985 nach einer „ 2. International conference of the assessment of the role of carbon dioxide and other greenhouse gases in climate variations and associated impacts“ gehalten im Oktober 1985 in Villach, Österreich [24] im gleichen Jahr unter der Führung der UNEP (dessen erster Chairman ….Maurice Strong war), der WMO und der ICSU zur „Advisory Group on Greenhouse Gases“ [25] und dessen Chairman – sieh an, sieh an – war Bert Bolin.

1988 – also ein gutes Jahr nach dem Brundtland-Report war die UN soweit „vorbereitet“, mit der Resolution 43/53 [26] den sog. Weltklimarat IPCC ins Leben zu rufen. Die Resolution umfasst 13 Punkte und – vereinfacht ausgedrückt – gab dem IPCC die Handlungsweise vor, die anthropogenic global warming zu dokumentieren.

Das IPCC sollte von Anfang an nicht eine offene Klima-Forschung betreiben, sondern zielgerichtet der Politik zuarbeiten. Der erste Chairman war … schau an, schau an … Bert Bolin. Unter seiner Führung lieferte das IPCC als treibend Hefe der Politik die sattsam bekannte und auf gefälschten Daten beruhende Hockeystick-Kurve [27] des Wissenschaftlers Michael Mann von der globalen Erdtemperatur seit Beginn der Industriealisierung und die Darstellung einer physikalisch unmöglichen Rückstrahlung durch das Klimagas Kohlenstoffdioxyd CO2 in der Strahlungsbilanz-Darstellung von Kevin E. Trenberth.[28]

Die politische „Inbetriebnahme“ der anthropogenic global warming fand auf der „United Nations Conference on Enviroment and Development“ 1992 in Rio de Janeiro – kurz genannt Earth Summit – statt.[29] Unter dem Chairman – fast schon wie immer – Maurice Strong wird in den 27 Principles der Declaration in feinem Diplomaten-Englisch der wichtige, harte Kern formuliert und in verschiedenen principles verteilt (sinngemäß):

„Die entwickelten (Industrie-)Länder sollen sich zurücknehmen und ihre Produktion und ihren Konsum einschränken zugunsten der zu entwickelnden (Agrar-)Länder und die entwickelten (Industrie-)Länder als Verursacher der Verschmutzung `pollution` – also Kohlenstoffdioxyd CO2 – sollen dafür auch die Kosten tragen.“

Auf diesem Earth Summit wurde unter der Bezeichnung „Rio Convention“ [30] u.a. die „United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) [31] sozusagen als „Arbeitsanweisung“ und „Ausführungsbestimmungen“ verankert u.a. mit der Verpflichtung:“Stabilization of greenhouse gas concentration in the atmosphere at a level that would prevent dangerous anthropogenic interference with the climate system.“

In dieser Convention – also Übereinkommen – geht es also nicht mehr um „Ob“ sondern nur noch um „Wie“ und Wann“ die entwickelten (Industrie-)Länder die Zurücknahme ihrer Produktion und ihres Konsums durch Decarbonisierung der Industrie zu erreichen haben zugunsten einer Zunahme der Produktion und des Konsums durch Carbonisierung der Industrie in den zu entwickelnden (Agrar-)Ländern.

Und es geht auch nicht mehr um das „Ob“ sondern nur noch um das „Wie“ und „Wann“ die die Atmosphäre verschmutzt habenden entwickelten (Industrie-)Länder die Kosten zu tragen haben, also wann und wie viel Geld die entwickelten (Industrie-)Länder an die zu entwickelnden (Agrar-)Länder zu überweisen haben als moralische Schuld.

Der größte Teil des Textes der „Rio Convention – UNFCCC “ ist eigentlich nur schmückendes Beiwerk für die technische Handhabung, z.B. jährliche Conference of Parties – COP. Das sehen wir, wenn das Ergebnis dieser nahezu jährlichen COP als Mißerfolg bejammert wird oder als Erfolg gefeiert wird. Der Streit geht immer und fast ausschließlich um das Geld!!!

Aus jüngster Zeit das Beispiel Paris Agreement 2015.[32]

Das Ziel der UN-Klimakonferenz von Paris war nicht vorrangig die

Begrenzung einer Erderwärmung um 2°C bzw. 1,5°C. Die UN-Klimakonferenz Paris

2015 nennt nämlich zuerst in Article 2 ,Absatz 1:“ …. in the context of

sustainable development and efforts to eradicate poverty“ – also die Armut beseitigen („ausrotten“) -und erst danach werden im Unterabsatz (a) die Ziele 2°C bzw 1,5°C aufgeführt!!

Es geht weiter im Article 4, Absatz 5:“Support shall be provided to developing Country Parties…. in accordance with Articles 9, 10, and 11, recognizing that enhanced support for developing Country Parties will allow for higher ambitions in their actions

Und schaut man in die Articles 9, 10 und 11, so geht es da um Geld :

„Developed country Parties shall provide financial resources to assist developing country Parties….“

Das Ergebnis ist der Green Climate Fund,[33] in den 45 Nationen Geld einzahlen und aus dem 150 Nationen Geld entnehmen.Unter den Geld-Geberländern findet man u.a. die „developed – entwickelten“ Länder Mongolei, Chile, Kolumbien, Peru, Viet Nam und sucht vergebens nach den Geld-Geberländern wie Saudi-Arabien, Kuweit, Oman, Brunei.

Und im „Verteilungsrat“ des Green Climate Fund sitzt China auf der Seite der Entwicklungsländer. Und Deutschland zahlte brav von 2015 bis 2019 jährlich 187,5 Mio EUR und somit insgesamt 750 Mio EUR in diesen Fund ein!!! (per Datum 2020 sind es bereits 825 Mio EUR !!!)

Wen wundert es, dass das Paris-Abkommen 2015 eine breite Mehrheit erhalten hat, auch wenn von den angedachten 100 Milliarde $US nach derzeitigem Stand der Liste „Status of Pledges and Contributions“ [34] ganze 8,280 Mia $US als erfolgte Zahlung eingegangen sind.

Das Paris Agreement verpflichtet nämlich kein Land zur Einhaltung, weder der Klimaziele noch der Geldzahlungen.

Hierzu sind auch die Ausführungen beispielhaft und aufschlussreich, die Prof. Dr. Otmar Edenhofer – zur Zeit ein Chairman des privaten eingetragenen Vereins

„Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung (PIK) e.V.“ – in einem Interview in der NZZ am 14.11.2010 [35] gegeben hat:

“ Wir verteilen durch die Klimapolitik de facto das Weltvermögen um,…Man  muss sich von der Illusion freimachen, dass internationale Klimapolitik  Umweltpolitik ist. Das hat mit Umweltpolitik, mit Problemen …., fast nichts  mehr zu tun.“

Besser kann man es nicht offen legen!

Dr. h.c. Olof Palme konnte die Ernte seiner Saat „antropogenic global warming“ nicht mehr einfahren. Er verstarb 1986 nach einem Attentat in Stockholm.

Dr. Bert Bolin. Professor an der Stockholm Universität (1961 – 1990), „von Hause aus“ Meteorologe, machte 1950 seinen Master sc. mit Schwerpunkt „numerical weather forecast“ – also „Rechner benutzende Wetter-Vorhersagen“, zu einer Zeit, in der Computer noch „unbekannte“ Apparate waren. Mit seiner Doktorarbeit legte er den Schwerpunkt auf atmosphärische Chemie. Und mit diesem Background wurde er die wissenschaftlich treibende Kraft von „anthropogenic global warming“. Als „Hans Dampf in allen Gassen“ taucht sein Name in zahlreichen – in wahrstem Sinne des Wortes – wissenschaftlichen Gremien, Konferenzen, Vorträgen, internationalen Treffen auf.

Sein Lebensziel erreichte er 1988 mit der Ernennung zum ersten Chairman des „Weltklimarates“ IPCC. Auch als er 1990 als Professor emeritus in Pension ging, blieb er Chairman des IPCC bis 1997, um dann mit 72 Jahren offiziell das aktive „Klima-Geschäft“ zu beenden.

Über das Leben und Wirken des Kanadiers Dr. h.c. Maurice Strong hier zu berichten, würde allein ein Abend füllendes Programm ergeben. Er ist aus verschiedenen Gründen und in verschiedenen Ämtern die organisatorisch treibende Kraft hinter und vor den Kulissen von anthropogenic global warming und dem eigentlichen Ziel, den Wohlstand und Reichtum dieser Welt neu zu verteilen.

Es möge sich jeder selbst ein Bild verschaffen; Zeitschriften, Bücher und das Internet bieten eine Unmenge an Informationen über diese „schillernde“ Persönlichkeit.

Nur soviel sei als journalistisch gern benutzter Kniff als Hinweis gegeben: Maurice Strong war mehrere Jahre „Gast“ in China, um über einen Geld(zu)fluss im Zuge einer Amtsführung den Mantel der Beruhigung und des Vergessens wirken zu lassen.

Alle weiteren häufig als Urheber oder Treiber genannten Personen sind im Großen und Ganzen eigentlich „Follower“, Nutznießer, Trittbrettfahrer, Ausnutzer der anthropogenic global warming; sei es als Person, als Wissenschaftler, als Wirtschaftsunternehmer, als Politiker, als Nation, als Regierung, als „Non Governmental Organisation“ ohne demokratische Legitimation, als Teilnehmer an Klimakonferenzen, und und und. Sie alle verteidigen heute mit Zähnen und Klauen ihre Pfründe.

Und wenn die handelnden Personen nicht gestorben sind, so leben sie noch heute.

Zum Schluss noch ein „Schmankerl“.

Als der Grünen-Chef Robert Habeck lautstark das Scheitern der Klimakonferenz Madrid 2019 beklagte, verkündeten Indien und China die Planung und den Bau dutzender Kohlekraftwerke, meldet „Jornal de Angola“ freudig :“ Kohlenmine in Tete in Betrieb gegangen“, suchte die brasilianische Firma „Petrobras“ tausende neue Mitarbeiter zur Erschließung der Erdölfelder vor der Küste, schreibt die Zeitung „O País“,Moçambique über Erdgasfunde vor der Landesküste und Entdeckung von Kohlevorkommen, …schweigt Israel weiterhin, dass es über die drittgrößten Erdölreserven der Welt vor der Küste verfügt.

Die Welt hat eben eine andere Sichtweise auf anthropogenic global warming als Deutschland.

Übrigens, die Einteilung der Welt in „von entwickelten Ländern“ und „zu entwickelnden Ländern“ findet nur noch in der „Klima- und Umverteilungspolitik“ statt. Die Weltbank benutzt schon lange die Wirklichkeits getreue heutige Einteilung in „low income“, „lower middle income“, „upper middle income“ und „high income“. [36]

1] The Discovery of Global Warming – Timeline

https://history.aip.org/climate/timeline.htm

[2] The Discovery of Global Warming – Introduction

https://history.aip.org/climate/summary.htm

[3] statista – Weltbevölkerung

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1694/umfrage/entwicklung-der-weltbevoelkerungszahl/

[4] Club of Rome

https://de.wikipedia.org/wiki/Club_of_Rome

[5] Bayerische Staatsbibliothek – 100(0) SCHLÜSSELDOKUMENTE

Grenzen des Wachstums

https://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0073_gwa&st=GRENZEN%20DES%20WACHSTUMS&l=de

[6] Olof Palme

https://en.wikipedia.org/wiki/Olof_Palme

[7] Brief an UN 1968

https://digitallibrary.un.org/record/729874

8] Stockholm Conference https://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Conference_on_the_Human_Environment

[9] Maurice Strong

https://en.wikipedia.org/wiki/Maurice_Strong

[10] Stockholm Conference Dokument

https://digitallibrary.un.org/record/523249

[11] Document Stockholm Conference

https://en.wikisource.org/wiki/Declaration_of_the_United_Nations_Conference_on_the_Human_Environment

[12] UNEP

https://en.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Environment_Programme

[13] UNEP

https://research.un.org/en/docs/environment/unep

[14] UNEP Resolution 2997

https://undocs.org/en/a/res/2997%28XXVII%29

[15] Nils-Axel Mörner „The Bolin-Palme Treason against Science, ….“

BolinPalmeFreundschaft24KKW1975regierungserklärung

https://www.researchgate.net/publication/327798150_The_Bolin-Palme_treason_against_Science_the_IPCC_and_Paris_illusions_and_a_Clexit_solution

[16] BolinPalmeFreundschaft

Christopher Booker „The Real Global Warming Disaster“, Bloomsberry Publishing, 31.01.2013, S. 32 ff

[17] Bert Bolin

https://en.wikipedia.org/wiki/Bert_Bolin

[18] GARP

https://en.wikipedia.org/wiki/Global_Atmospheric_Research_Program

[19] AMS Journals – GARP Topics Bolin

https://journals.ametsoc.org/view/journals/bams/51/1/1520-0477-51_1_26.xml?tab_body=pdf

[20] Brandt Report

https://en.wikipedia.org/wiki/Brandt_Report

[21] Palme-Report

„Policies for Common Security“

Publisher: Taylor & Francis, ISBN 0-85066-301-6 (250pp, 1985)

[22] UN-Resolution 38/161

http://www.un-documents.net/a38r161.htm

[23] Schweizerische Eidgenossenschaft – Brundtland-Report „Our Common Future“

https://www.are.admin.ch/are/de/home/nachhaltige-entwicklung/internationale-zusammenarbeit/agenda2030/uno-_-meilensteine-zur-nachhaltigen-entwicklung/1987–brundtland-bericht.html

[24] WMO Villach-Conference 1985

https://library.wmo.int/index.php?lvl=notice_display&id=6321

[25] Advisory Group on Greenhouse Gases

https://en.wikipedia.org/wiki/Advisory_Group_on_Greenhouse_Gases

[26] UN-Resolution 43/53

https://undocs.org/A/RES/43/53

[27] Hockeystick

IPCC, AR 3 – 2001 – WG1 S.134,Fig. 2.21

[28] Rückstrahlung

IPCC, AR 3 – 2001- WG 1, S. 90, Fig. 1.2

[29] Rio Declaration 1992

https://www.un.org/en/conferences/environment/rio1992

Dort anklicken „Rio Declaration“

[30] Rio Convention

https://en.wikipedia.org/wiki/Rio_Convention

[31] UNFCCC

https://www.un.org/en/conferences/environment/rio1992

Dort anklicken „UN Framework Convention on Climate Change“

[32] Paris Agreement 2015

https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement/the-paris-agreement

Dort anklicken „Paris-Agreement“

[33] Green Climate Fund

https://www.greenclimate.fund/

[34] Green Climate Fund – State of Pledges

https://www.greenclimate.fund/document/status-pledges-and-contributions-initial-resource-mobilization

[35] Neu Züricher Zeitung – Interview – Edenhofer 14.11.2010

https://www.nzz.ch/klimapolitik_verteilt_das_weltvermoegen_neu-1.8373227

[36] Weltbank Einteilung Einkommen

https://data.worldbank.org/country

 

 




Opa Charlie erzählt vom Krieg

Prinz Charles entzückt die Weltretter mit seiner Forderung nach „kriegsähnlichen Zuständen“ in Sachen Klima, wiederholt sich dabei aber ein wenig. Die Beliebtheit der Kriegsmetaphern ist seit langem eine absichtsvolle Strategie der Upper Class.

von Dirk Maxeiner

Der große Almabtrieb ins Tal der Klima-Finsternis ist in Glasgow in vollem Gange und der europäische Hochadel übertrifft sich mit dem globalen Geldadel in einem Kriegsgeheul, das fast so laut ist wie die Turbinen ihrer landenden Privatjets. Das Volk wird derweil auf Entbehrungen eingestimmt, der nationale Eintopfsonntag zur Rettung des Klimas ist nur noch eine Frage der Zeit, selbstverständlich ohne Fleisch. Charlie und Jeff wissen auf ihrem Thron, was gut ist für die Normalo-Knalltüten, die man gründlich erschrecken muss, damit sie kapieren, warum sie künftig die dünne Suppe auslöffeln müssen, die die Aristokratie für sie angerichtet hat. Der Prince of Wales entzückt die Prinzen des Silicon-Valley mit seiner Forderung nach „kriegsähnlichen Zuständen„, wiederholt sich dabei aber ein wenig. Der gute Charlie kommt halt in die Jahre und hat wahrscheinlich vergessen, dass er denselben Stuss schon vor fast 15 Jahren erzählt hat. Schon im Januar 2007 ließ er die Menschheit in Anwesenheit seines Spezis Al Gore wissen: „Vielleicht sollten wir dies als einen Krieg betrachten, den wir einfach gewinnen müssen.“ („Perhaps we should see this as a war we simply have to win.“)

Vergleiche des Klimawandels mit Terror und Krieg gehören nun seit Jahrzehnten zum eingeübten Repertoire. Der britische Umweltminister zog ebenfalls schon 2007  Parallelen zum Zweiten Weltkrieg: „Wenn es so schlimm kommt, wie vorhergesagt, dann müssen wir möglicherweise zu Rationierungsmaßnahmen zurückkehren.“

Doch auch außerhalb der Heimat der Sensationspresse nehmen die Anhänger der Kriegsvergleiche seit langem zu, hier ein paar zur Erinnerung. Hans Joachim Schellnhuber, Klimaberater der deutschen Regierung, sagte: „In diesem Jahrhundert wird es keine friedliche Weltgesellschaft geben, wenn wir den Klimawandel nicht begrenzen können.“ Die seinerzeitige deutsche Entwicklungshilfe-Ministerin Heidemarie Wiezcorek-Zeul meinte: „Der Klimawandel ist das größte Sicherheitsrisiko“. Und Hans Blix, der ehemalige UN-Waffeninspekteur hielt die globale Erwärmung „für gefährlicher als Massenvernichtungswaffen.“

All das dient vor allem einem propagandistischen Zweck: Wer da noch Vorbehalte hat, ist als Menschenfeind und Kriegstreiber entlarvt. Vokabeln wie „Verteidigungslinie“, „Gnadenfrist“, „Rückzug“ oder „Stillhalteallianz“ durchziehen auch die Berichterstattung der Medien. „Es wird nicht nur ein abstraktes Kriegskonzept, sondern eine konkrete und variationsreiche Militär-Metaphorik in den Zusammenhang integriert“, analysierte es schon vor 20 Jahren der Wissenschaftssoziologe Peter Weingart in seinem Buch „Von der Hypothese zur Katastrophe“. Die britische Sprachwissenschaftlerin Suzanne Romaine spricht von „Greenspeak as warspeak“ (Frei übersetzt: „Grünsprech als Kriegssprech“).

Die Beliebtheit der Kriegsmetaphern ist wohl kein Zufall. Im Prinzip mangelt es seit dem Ende des Kalten Krieges im Jahre 1989 der Politik des Westens an einer mitreißenden Idee, gleichsam einer neuen Utopie. Und diese glaubt man offenbar gefunden zu haben. Der negativen Utopie der Klimakatastrophe soll mit einer gemeinsamen Anstrengung, nämlich dem Projekt der Weltrettung, begegnet werden. Und weil mit Corona die entsprechenden totalitären Strukturen geschaffen wurden, soll es jetzt endgültig ans Durchregieren gehen. Der Soziologe Ulrich Beck bezeichnete die Klimapolitik einmal treffend als eine „Sinnressource für die delegitimierte und von Vertrauensverlust gezeichnete Politik.“

Nun gut, wenn der alte Charlie und seine Katastrophen-Tanten redundant sein dürfen, dann darf ich das auch. Deshalb hier ein ewig schönes Zitat aus meinem Buch: „Hurra, wir retten die Welt“ von 2007:

Eine Politik, die nicht in der Lage ist, die Krankenkassenbeiträge zu stabilisieren, gibt nun vor, die Welttemperatur in 100 Jahren um zwei Grad regulieren zu können.  Und das schöne dabei: Man kann mit dem so genannten Klimaschutz alles rechtfertigen, jedes Verbot, jede Steuererhöhung. Kurz: Man kann die Menschen auf einen Horizont niedriger Erwartungen einstimmen. Also auf etwas, was man ohnehin für geboten hält. Während die Menschen die Stabilisierung der Gesundheitskosten innerhalb einer Wahlperiode überprüfen können, ist eine Erfolgskontrolle beim Klimaschutz – wenn überhaupt – erst in 100 Jahren möglich. Eine beruhigende Aussicht für jeden Politiker, der wiedergewählt werden will.

Das Buch ist im Gegensatz zu Prinz Charles nur noch antiquarisch zu haben, war aber, wie Sie sehen, seiner Zeit weit voraus. Es stimmt noch heute so ziemlich jedes Wort darin.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier




Weltweite COVID 19 begründete Lockdowns ändern am Anstieg der CO2 Konzentration nichts – WMO fordert trotzdem CO2 Reduktion zu verstärken

Am 31.10.21 soll in Glasgow die vom letzten auf dieses Jahr verschobene UN Klimakonferenz, genannt COP (Conference of the Parties) 26 beginnen. Pünktlich dazu meldete sich die WMO (World Meteorological Organization) mit einer als Schreckensmeldung aufgemachten Pressemitteilung, die für sie eigentlich ein Fiasko ist, denn sie muss vermelden, dass trotz des brutalen weltweiten Lockdowns, die durch die rigide Covid 19 Politik fast aller Regierungen erzwungen wurden, die CO2 Konzentration in der Atmosphäre weiter mit gleichem Tempo wie zuvor steigt. Und die WMO entscheidet sich – wie anders – daraus eine Panikmeldung zu machen. Und die Mainstreammedien folgen ihr wie immer willig.

So titelt die Zeit: „CO2-Gehalt in der Luft auf Höchstwert,“

und erklärt weiter:

„Wegen der Pandemie emittierte die Weltwirtschaft 2020 etwas weniger Treibhausgase als in den Jahren zuvor. Die Konzentration von CO2 stieg dennoch bedrohlich weiter“ und weiter .. „Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr sei sogar noch höher ausgefallen als die durchschnittliche Zunahme in den vergangenen zehn Jahren“,

die chronisch Klimapanik schürende Süddeutsche titelt: „CO2-Konzentration in der Atmosphäre erreicht neuen Höchststand“.  Um dann zu behaupten …“Beim Klimaschutz drängt die Zeit.“

nur die Welt hält sich etwas zurück und wundert sich : „Stillstand in der Wirtschaft – dennoch Höchstwert bei Treibhausgas“

Allerdings ohne ein Fragezeichen zu setzen.

Die Natur nimmt die menschlichen Emissionen nicht zur Kenntnis

Und, in der Tat, diese Meldung hat es in sich, denn sie zeigt vor allem eines; offensichtlich ist der anthropogene Anteil am sogenannten Kohlenstoffkreislauf, der den Zu – wie Ablauf zur CO2 Konzentration der Atmosphäre bestimmt, so klein, dass selbst die gewaltige CO2 Reduktion, die dieses Menschheitsexperiment zur Folge hat (die Forscher ermittelten rd. 2,4 Gt CO2 , das wären aktuell das rd. 3 ½ fache der deutschen Emissionen, und rd. 7 % der weltweiten Emissionen) keinerlei erkennbare, schon gar nicht messbare Auswirkungen auf seine Konzentration hat. Offenbar sind die natürlichen Komponenten dieses Kreislaufes um ein Vielfaches größer als bisher unterstellt, was zur Folge hat, dass sämtliche CO2 Minderungsbemühungen ins Leere laufen.

Die Natur nimmt sie einfach nicht wahr.

Da aber die CO2 Konzentration (genauer die Treibhausgas-Konzentration) die einzige behauptete Verursacherin der gegenwärtigen moderaten und erst in Zukunft erschröcklicher Erwärmung sein soll, und überdies ebenso behauptet wird, dass 50 % der anthropogenen Emissionen in der Atmosphäre verbleiben, ist diese Beobachtung eindeutig ein Offenbarungseid für das IPCC, die WMO, die UN, alle COP 26 Besucher incl. aller deutschen ministerialen und NGO beamteten Klimaretter, ein Fiasko, insbesondere aber für „die Wissenschaft“. Ich möchte sie daher einmal mehr „dienende Wissenschaftler“ nennen, die seit Jahrzehnten das hohe Lied von der zwingend erforderlichen CO2 Vermeidung singen, und ultimativ fordern und sich damit auch durchsetzten, dass zumindest die westlichen Industriestaaten ein imaginäres Null-Emissionsziel anstreben, und dabei wissentlich und willentlich die Verarmung ihrer Bevölkerung in Kauf nehmen.

Der globale Kohlenstoffzyklus

Nun hätte ein jeder der guten Willens ist, über einen gesunden Menschenverstand verfügt hat und zudem Wissenschaft ernst nimmt, vielleicht sogar wissenschaftliche Texte wenigstens grob zu lesen und zu durchdringen vermag, also eigentlich alle Wissenschaftsjournalisten der Mainstream-Medien, über „ARD Tagesschau Redaktion“ und „ZDF heute Umweltexperten“ hin zu den bereits oben erwähnten Presseorganen, ebenso wie die Leute vom PIK (Potsdam Institut für Klimafolgenforschung), den zuständigen MaxPlanck-Instituten und, und, und, .. also ein jeglicher Meinungsbildner der 1 und 1 imstande ist zusammen zu zählen, schon von Anfang an Zweifel an der Seriosität der veröffentlichten Zahlen anmelden müssen. Denn die stimmen einfach nicht, die Unsicherheiten sind zu groß, ihre Definition ist zu schwammig, die Erfassung zu schwierig und zeitaufwendig, um daraus Wirkgrößen im unteren einstelligen Prozentbereich bestimmen zu wollen. Darüber haben wir bei EIKE oft berichtet.

Bild 1: Kohlenstoffkreislauf nach Carbon Cycle Project; Quelle hier

Z.B. hier CO2 und Corona – update“ von Rob de Vos, oder hier „Kohlenstoff-Kreislauf“ von Clyde Spencer um nur die aktuelleren zu nennen.

Ein Bild, das Text enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Bild 2: Mengenanteile des Kohlenstoffkreislaufes mit seinen Komponenten und Fehlerangaben. Herausgezogen sind die „anthropogenen“ Mengen.

Insbesondere Clyde Spencer hat sich daher die Fehlerangaben in Bild 1 angesehen und als Tabelle aufgeschrieben (Bild 2). Dabei kommt er zu dem Schluss (Hervorhebung von mir)

Zitat: „Wie viel Prozent des jährlichen Beitrags von Kohlenstoff in die Atmosphäre ist anthropogen? Es ist, <8,8 (±0,1) / 216 (±2), oder <4,1%. Ein allgemein behaupteter Wert ist etwa 3%. Die größte Unsicherheit besteht darin, wie viel von der Kategorie „Entwaldung“ tatsächlich anthropogen ist. Der Punkt ist, dass wir die Summe mit mindestens einer Größenordnung weniger Genauigkeit kennen als die anthropogene Komponente.“ Zitatende

Aber das ist noch nicht alles. Denn in einer anderen offiziellen Veröffentlichung findet Spencer diese Angaben zu den Quellen und Senken:

Bild 3 Schätzungen alternativer Kohlenstoff-Flüsse. Quelle University of Exeter (hier)

Und er kommentiert deren Ergebnisse trocken so:

Zitat:

Diese Grafik, (Abb. 3), ist noch problematischer. Sie zeigt oben einen jährlichen Anstieg von 240 ±10 pg. Eine andere Art der Darstellung ist 240 pg ±4%. Wenn ich die angezeigten Werte in eine Tabelle einfüge, kann ich aber nur 207 ±2 pg ausweisen! Wir sind nun mit einem Problem der Genauigkeit (Übereinstimmung zwischen den Schätzungen) sowie der Präzision (die Anzahl der signifikanten Zahlen) konfrontiert.

Wie ich es oben für Abb. 1 (Hier Bild 2) getan habe, folgt nun eine Tabelle mit den Schätzungen aus Abb. 2 (Hier Bild 3):

Wie dem auch sei, in diesem Fall ist der anthropogene Anteil 9 (±1) / 207 (±2), oder ≈4.%. Nehmen wir an, dass der angegebene Kohlenstofffluss (240 pg) und die damit verbundene Unsicherheit (±10 pg) korrekt sind und ich entweder etwas übersehen habe oder der Künstler, der die Illustration erstellt hat, etwas in der Illustration vergessen hat.  Die Unsicherheit (±10) ist gleich oder größer als der geschätzte gesamte anthropogene Beitrag, 9 ±1 pg.“ Zitatende

Auch auf die Temperatur keine Wirkung erkennbar

Also, unterstellt, dass alle Quellen und Senken des Kohlenstoffflusses überhaupt bekannt sind (bspw. fehlt der Anteil der hunderttausende von aktiven unterseeischen Vulkane – schwarze Raucher- völlig, sie werden weder erfasst noch numerisch in irgendeiner Weise abgeschätzt, der australische Geologe Ian Plimer schätzt ihre Emission auf mindestens das 10 fache der antrhopogenen, allerdings bei rd. 4 °C und in durchschnittlich 4000 m Tiefe) und darüber hinaus auch noch einigermaßen zeitlich wie volumenmäßig bestimmbar sind, wird schon aus dieser Fehlerbetrachtung klar, dass die anthropogenen Emissionen im Rauschen der Messunsicherheit verschwinden. Müssen! Und nichts und niemand kann sie da wieder rausholen.

Und noch etwas ist interessant, nämlich, dass trotz ungebremsten Anstiegs der Konzentration, die letzten rd. 80 Monate der Trend der globalen Mitteltemperatur keine Steigung aufwies. Sie war Null. Der Trend stieg nicht, noch fiel er.

Ein evtl. Einfluss des CO2 ist nicht zu erkennen.

Ein Bild, das Tisch enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Daher ist es in höchstem Maße unredlich, ja betrügerisch, auf einem derart unsicheren Fundament so weitreichende Maßnahmen zum großen Schaden fast aller und zum Nutzen nur sehr weniger zu fordern und, noch schlimmer, auch zu beschließen und umzusetzen.

Es bleibt daher nur die nüchterne Erkenntnis: Wer von diesen Leuten Klimaschutz sagt, will betrügen.

Weiterführende Infos

https://www.researchgate.net/publication/341496430_Temporary_reduction_in_daily_global_CO2_emissions_during_the_COVID-19_forced_confinement

https://earth.stanford.edu/news/covid-lockdown-causes-record-drop-carbon-emissions-2020#gs.eu8fmp