Das IPCC – das „International Panel on Climate Change“ – der „Weltklimarat“ – im Dienste der Politik, nicht der Wissenschaft

von Hans Jankowiak

Vorwort

Das „(un)bekannte“ („Un“)Wesen des IPCC – International Panel on Climate Change – ,der „Weltklimarat“ – ein „weiser“ Ratgeber in Klimafragen????

(Als ich mich in das Wirken des IPCC vertiefte, lag der AR 6-WG I noch nicht vor. Meine Betrachtung hat als Grundlage im Wesentlichen den AR 5 im Blick)

„Summary for Policymakers“(!?)

Das IPCC ist weder eine wissenschaftliche Organisation noch ein weiser Weltklimarat sondern der Steigbügel, das Trittbrett für die Umverteilung des Weltvermögens durch die UNFCCC – die United Nations Framework Convention on Climate Change – mit dem Paris Agreement 2015 als derzeitigem Hauptwerk.

Wer (oder was) hat den kleinen Inselstaat Malta, ins besonders seinen damaligen Präsidenten Vincent „Censu“ Tabone, dazu angetrieben, den Großen dieser Welt im Jahre 1988 den Vorschlag zu unterbreiten über „Conservation of climate as a part of the common heritage of mankind“ ?

So steht es an erster Stelle der UN-Resolution 43/53 [1] vom 06. Dec.1988, der „Geburtsurkunde“ des IPCC.

(Diplomatische Politik hat viel (meistens ??) mit dem römischen do ut des, mit Geben und Nehmen, mit Leistung und Gegenleistung zu tun. Diese Beweggründe habe ich in diesem Falle leider nicht im Internet herausfinden können.)

Denn unter Punkt 5 wurde offiziell ein „Intergovermental Panel on Climate Change – IPCC“ gebilligt, der seit 1985 entwickelt wurde durch die „Advisory Group on Greenhouse Gases“, dem „International Council of Scientific Unions – ICSU“, dem „United Nations Enviroment Programme -UNEP“ und der „World Meteorological Organisation – WMO“

Aber ist das IPCC überhaupt ein weiser, selbstloser und strikt neutraler „Weltklimarat“, der reine wissenschaftliche Sachstandsberichte zum Thema „Klimawandel, Klima-änderungen“ herausgibt?

So jedenfalls sieht die Darstellung in der deutschen Wikipedia aus.[2]

Doch „Panel“ – sagt die dictionary. cambridge.org „ist eine ausgewählte Personengruppe, die etwas diskutieren, untersuchen soll.“

Und Assessment Reports sind keine Sachstandsberichte, sondern Einschätzungs-berichte, also wie das IPCC die Dinge einschätzt, eine Meinung des IPCC.

Aber was kann/soll/muss das IPCC hervorbringen? Oder besser, was kann/soll/darf es keinesfalls hervorbringen?

Die englische Wiki [3] ist da schon offener. Sie weist u.a. sinngemäß auf Absätze der Resolution 43/53 hin

  • … gewisses menschliches Handeln könnte globales Klima ändern
  • … weiteres Ansteigen der atmosphärischen Konzentration mit `greenhouse gases` könnte `global warming` hervorrufen

Weiter heißt es sinngemäß unter Punkt 8 der Resolution 43/53 [1]

„zu Konferenzen über Klimawandel zusammen zukommen – besonders über `global warming`- , um alle Gesichtspunkte des Klimawandels, die durch menschliches Handeln herrühren, besser der internationalen Gemeinschaft sorgsam vor Augen zu führen“.

 

Mit anderen Worten

  • das IPCC soll/muss die anthropogenic global warming dokumentieren
  • das IPCC kann/soll/muss auf keinen Fall andere mögliche natürliche Ursachen eines Klimawandels aufzeigen
  • sind andere mögliche natürliche Ursachen nicht zu unterdrücken, zu vermeiden, so sind sie als unbedeutend darzustellen

Wie sieht die Arbeitsweise des IPCC aus? (siehe englische Wiki) [3]

Das Panel selbst ist zusammengesetzt aus Repräsentanten, die durch die Regierungen ernannt werden. Plenarsitzungen des IPCC und der Working Groups finden auf der Höhe von Regierungs-Repräsentanten statt

Tausende von Wissenschaftlern und andere Experten bringen zwar auf freiwilliger (voluntary) Grundlage Beiträge ein, was aber nicht gleichbedeutend ist mit „ehrenamtlich, unentgeltlich“, denn alle stehen in Diensten und die allermeisten in Staatsdiensten und beziehen ein Einkommen. (Und sie werden ihre Beiträge nicht gerade in ihrer Freizeit erstellen?)

Diese Beiträge werden darüber hinaus durch die Regierungen kritisch durchgesehen, revidiert, nachgeprüft (also „zensiert“). Die „Summary for Policymakers“ wird z.B. Satz für Satz einer Genehmigung durch Delegierte aller teilnehmenden Regierungen unterzogen. Im Fifth Assessment Report – AR 5 – [4] ist die Zahl der Reviewers/Government Reviewers (also der „Aufpasser, Zensierer“) in jeder Working Group stets größer als die Zahl der Authors!!!!

Aber nicht jeder Wissenschaftler und nicht jeder Experte wird zu einem Beitrag zugelassen. Sie müssen hinter den Anforderungen (der Politiker, den Regierungen) stehen, dass der Mensch das Klima beeinflusst. (siehe englische Wiki) [3] :

„Authors for the IPCC reports are chosen from a list of researchers prepared by governments and participating organisations,and by the Working Group/Task Force Bureaux,…….“

Darum finden wir in den Anhängen (Annex) unter den Authors und Reviewers so klangvolle Namen von Dres. Kevin Trenberth, John Fasullo, Stefan Rahmstorf, Ottmar Edenhofer, Hans von Storch, Jochem Marotzke und finden keine Namen von so klangvollen Namen von Dres. Theodor Landscheidt, Gerhard Gerlich, Ralf Tscheuschner, Nir Shaviv, Nils-Axel Mörner, Henrik Svensmark.

Und darum verstehen wir auch, dass und warum Dr. Richard Tol (Niederlande, seit 1994 für das IPCC tätig) sich im Jahre 2013 aus dem IPCC zurückzog. [5] Sein Hinweis in der Summary for Policymakers, dass viele durch jeden – auch natürlichen – Klimawandel verursachten Bedrohungen das Ergebnis von Missmanagement und Unterentwicklung sind, passte nicht zum alleinigen Grund „anthropogenic global warming.“

Und die große Masse der Wissenschaftler und Experten sind z.B. Politologen, Soziologen, Biologen, Geologen, Glaziologen, Hydrologen, Mediziner, Vertreter von Industrie-verbänden, von NGO`s z.B. Germanwatch, Greenpeace, von Ministerien (Umweltministerium, Umweltämter), von Religionen, ja auch Meteorologen sind vertreten.

Aber die Wissenschaftler der eigentlich grundlegenden Disziplin für das Klimageschehen , nämlich der Physik, bilden eine „Hand voll“ im Vergleich zur gesamten Zahl.

Das ist nicht verwunderlich. Denn das IPCC soll nicht nur das anthropogenic global warming herausarbeiten, sondern auch den Zielen der UNFCCC – der United Nations Framework Convention on Climate Change – [6] zuarbeiten:

The Parties to this Convention

Concerned that human activities have been substantially increasing the atmospheric concentration of greenhouse gases, that these increases enhance the natural greenhouse effect, and that this will result on average in additional warming of the Earth`s surface and atmosphere and may adversly affect natural ecosystems and humankind,

Noting that the largest share of historical and current global emissione of greenhouse gases has originated in developed countries, that per capita emissions in developing countries are still relatively low and that the share of global emissions originating in developing countries will grow to meet their social and development needs,“

usw, usw – siehe UNFCCC [6] und die agreed Articles. (Und dort geht es bekanntlich auf mehrere Articles verteilt in der Hauptsache um Geld, das von den entwickelten Ländern aufgebracht und zu den zu entwickelnden Ländern verteilt werden soll.)

Und somit liefert laut englische Wiki [3] das IPCC als

Beispiel im „IPCC Fifth Assessment Report“ von 2014

  • in Working Group I „The Physical Science Basis“ : Human influence on climate system is clear. It is extremely likely (95-100% probability) that human influence was the dominant cause of global warming between 1951 and 2010“
  • in Working Group II „Impacts, Adaption and Vulnerability“ : Increasing magnitudes of [global] warming increase the likelihood of severe, pervasive, and irreversible impacts“
  • in Working Group III „Mitigation of Climate Change“ : Without new policies to mitigate climate change, projections suggest an increase in global mean temperature in 2100 of 3,7 to 4,8 °C, relative to pre-industrial levels.“

Zusammengefasst und auf den Punkt gebracht heißt dieses

  • Working Group I sagt, dass die Menschen (der entwickelten Länder) die Verursacher des anthropogenic global warming sind,
  • Working Group II erzeugt Ängste durch Aufzählung von Bedrohungen, die durch die Ergebnisse der Working Group I unvermeidbar sind, wenn sie nicht durch die von der
  • Working Group III vorgeschlagenen Abwendungsmaßnahmen gelindert, vermindert, gemäßigt (mitigate) werden

Und da die Abwendungsmaßnahmen nicht durch gutes Zureden, sondern nur durch den Einsatz von GELD (der entwickelten Industriestaaten) durchgeführt werden können, sind die Working Group II und III der wichtigste Teil des Assessment Reports!!!

Das erkennen wir bei der Betrachtung der Listen der Authors, Reviewers and Government Reviewers der einzelnen Working Groups im AR 5.[4]

Von insgesamt genannten rd. 6140 Namen betreffen rd. 1870 die Working Group I, rd. 2230 die Working Group II und rd. 2040 die Working Group III.

Und sie kommen in der Working Group I aus 102 Ländern, Working Group II aus 103 Ländern und Working Group III aus 159 Ländern!!!!!

Wenn es um Geld geht, wollen alle dabei sein!!!!

Und bei genauerer Betrachtung fällt ins Auge

  • die USA, das Vereinigte Königreich Great Britain und Deutschland zusammen bestreiten rd . 40% der gesamten Personalkosten des IPCC-Assessment Reports
  • allein die USA bestreiten schon rd. 25% der gesamten Personalkosten des IPCC-Schrifttums, gefolgt von Deutschland mit rd. 8% und Great Britain mit rd. 7%
  • bezogen auf eine Million Einwohner steht Great Britain mit 8 Authors/Reviewers an erster Stelle, gefolgt von Deutschland mit 6 Authors/Reviewers und USA mit 5 Authors/Reviewers

Mit anderen Worten: USA, Great Britain und Deutschland beherrschen das IPCC!!!!

Und in Deutschland leistet von rd. 385 genannten Authors/Reviewers allein der private eingetragene Verein – das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung – PIK – e.V. (Co-Chairman Dr. Ottmar Edenhofer) und das Mercator Research Institut on Global Common and Climate Change – MCC – gGmbH (Direktor Dr. Ottmar Edenhofer) mit rd. 60 Namen immerhin rd. 15% des deutschen Anteiles zusammen auf Seiten der Authors (Beispiel Dr. Stefan Rahmstorf, Dr. Helga Weisz, Dr. Gunnar Luderer, und weitere) als auch auf Seiten der Reviewers (Beispiel Dr. Stefan Rahmstorf, Dr. Helga Weisz, Dr. Gunnar Luderer, und weitere).

(Man sehe es mir nach und verzeihe mir meine Meinung: „Honi soit qui mal y pense – Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt!“) (Devise des Hosenbandordens)

Einfügung nach Erscheinen des AR 6-WG I

Das IPCC beschreitet nunmehr – so erscheint es mir – aktuell einen abweichenden Weg.

  1. Die Zahl der Reviewers ist drastisch gesunken. Im AR 5 war die Zahl der Reviewers stets größer als die Zahl der Authors. (z.B. WG I im AR 5 Zahl der Authors rd. 790, Zahl der Reviewers rd.1080. WG I im AR 6 Zahl der Authors rd. 800, Zahl der Reviewers rd. 40 – also nur noch rd.5% der Authors.
  2. Die Authors/ Reviewers werden z.T. mehreren Ländern zugeordnet
  3. Es werden nicht mehr die Dienstherren (Uni`s, NGO, Ämter, Firmen, usw.) bei den Namen aufgeführt

So ist der „Beitrag“ der einzelnen Nationen nicht mehr ganz „lupenrein“ nach zu vollziehen.Trotzdem lässt sich noch abzählen, dass auch diesmal die USA, Great Britain und Deutschland mit rd. 35% der Authors das IPCC beherrschen!!!

Und im deutschen Anteil beherrschen die Max-Planck- Institute mit rd 25% und PIK/Mercator mit rd. 15% die dies malige deutsche „Klimabühne“ des IPCC.

Übrigens

  • die Bezeichnung „Weltklimarat“ findet sich nur im deutschen Sprachraum
  • der Inselstaat Malta als „Anstifter“ hat noch nie einen Beitrag zu den Assessment Reports beigetragen.
  • Taiwan wird „politisch korrekt“ als Taiwan, China bzw. als Taiwan, Republic China bezeichnet.
  • Deutschland stellt rd. 1% der Weltbevölkerung, „pustet“ rd. 2% des jährlichen CO2 weltweit in die Atmosphäre und „bezahlt“ dafür rd. 8% des IPCC-Schrifttums

„Summary for Policym……. siehe oben“

PS

Auch bei diesem Beitrag gilt:

Meine Quellen beschränken sich auf Bücher, Zeitschriften und das allumfassende Internet.

Ich kann also nicht behaupten – und behaupte auch nicht – dass die Schilderung mit den darin handelnden Personen so verlief, wie ich sie schildere. Sie stellt somit meine Meinung, meine Sicht auf die Dinge dar – auch die Eingangsfrage betr. Malta.

 

Quellenangaben:

[1] UN-Resolution 43/53: https://digitallibrary.un.org/record/54234

[2] IPCC : https://de.wikipedia.org/wiki/Intergovernmental_Panel_on_Climate_Change

(Version 01.12.2020)

 

[3] IPCC : https://en.wikipedia.org/wiki/Intergovernmental_Panel_on_Climate_Change

(Version 13.11.2020)

[4] IPCC : Fifth Assessment Report

https://archive.ipcc.ch/publications_and_data/publications_and_data_reports.shtml

[5] Dr. Richard Tol : https://kaltesonne.de/news-10-xxx/

[6] UNFCCC : https://unfccc.int/documents/36938

 

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Thomas Eisinger weiß, was die Grünen wirklich wollen

von Edgar L. Gärtner

Der bislang als Internet-Unternehmer und Business-Coach tätige Augsburger Thomas Eisinger (58) ist während des Covid-Lockdowns unter die Schriftsteller gegangen. Seit kurzem liegt sein erstes Opus, ein Zukunfts-Roman von fast 550 Druckseiten vor. Das Werk trägt den Titel „Hinter der Zukunft“ und den Untertitel „Near Fiction“. Damit wollte der Autor wohl nicht nur andeuten, dass seine Geschichte schon in naher Zukunft spielt, sondern auch, dass es sich dabei nicht um eine Dystopie handelt. Denn vermutlich ist ihm bewusst, dass Dystopien nach dem Muster von George Orwells „1984“ in der Politik eher als Gebrauchsanweisung denn als Abschreckung gebraucht werden. Und so hat er eine Geschichte mit lustigen Passagen erfunden, die so leicht niemand nachmachen oder missbrauchen kann.

Thomas Eisinger malt zunächst schlicht aus, wie Deutschland aussähe, wenn das aktuelle Programm der Grünen und die Forderungen der hüpfenden „Pennäler*innen“ von Fridays for Future sowie der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) vom 24. März 2021 buchstabengetreu umgesetzt würden. Das BVerfG hat in diesem Beschluss der Klage einiger prominenter Einzelpersonen wie des Schauspielers Hannes Jaenicke und der Fridays-for-Future Aktivistin Luisa Neubauer sowie von Alarmisten-Gruppierungen wie Germanwatch, Deutsche Umwelthilfe (DUH) Greenpeace und BUND stattgegeben und das deutsche Klimaschutzgesetz vom 12. Dezember 2019 für verfassungswidrig erklärt. Weshalb dieses ohnehin schon wahnwitzig strenge Gesetz über die Reduktion des Ausstoßes von Kohlenstoffdioxid (CO2) am 24. Juni 2021 noch einmal verschärft wurde. Nun soll Deutschland schon im Jahre 2045 statt zuvor in 2050 „CO2-neutral“ werden. Bis zum Jahre 2030 soll der CO2-Ausstoß gegenüber 1990 um 65 Prozent sinken. Das BVerfG gibt der Politik ein festes CO2-Budget von 6,7 Gigatonnen vor, das bis 2045 in kleinen Raten genutzt werden darf. Das legt es nahe, dieses Budget auf die Einzelpersonen herunterzubrechen.

Gerade damit beginnt Thomas Eisingers Plot: Jedem Bürger wird ein CO2-Lebensbudget zugeteilt, das in digitale Währungseinheiten („Coints“) aufgeteilt wird. Bargeld gibt es nicht mehr. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von monatlich 3.000 Coints reicht das Budget genau für 65 Jahre. Ein nicht abnehmbares intelligentes Armband, genannt „der gute Helfer“, das ständig mit der „Cloud“ verbunden ist, überwacht, ob die Coints für solidarische oder unsolidarische Aktivitäten verwendet werden und teilt automatisch Belohnungen oder Bestrafungen aus. Kinderlosigkeit wird mit 100.000 Extra-Coints belohnt, die Zeugung eines dritten Kindes wird mit dem Abzug von 500.000 Coints (umgerechnet etwa 14 Lebensjahren) bestraft. Harte Strafen gibt es auch für Fleischverzehr und andere unerwünschte Lebensäußerungen. Ein Amt für Scham und Schande zieht die Untertanen der Klima-Kanzlerin Milena Grosse-Strümpel dafür zur Rechenschaft. Das Ministerium für De-Industrialisierung treibt seit dem Lockdown von 2020 unter dem Slogan „Build back better“ die Verwandlung Deutschlands in ein Agrarland voran. Arbeitslosigkeit gibt es nicht mehr. Wer keine Kopfarbeit in der Bürokratie bzw. in einem Nachhaltigkeits-Institut oder Handarbeit in der Landwirtschaft verrichtet, muss aufs Tretrad, um acht Stunden täglich Öko-Strom zu erzeugen. Denn es gibt keine Kraftwerke mehr.

Jeder darf monatlich nur maximal zehn Unbekannten näher als 1,50 Meter kommen. In der Justiz gilt die generelle Beweislastumkehr: Jeder ist so lange schuldig, bis er seine Unschuld bewiesen hat. Alle Menschen über 45 Jahre gelten als „Zukunftsvernichter“, abgekürzt ZuVis. In Form der Stimmengewichtung nach dem verbliebenen CO2-Budget werden die Jüngeren auch bei Wahlen bevorzugt. Die Stimme eines 13-jährigen Kindes hat etwa das vierfache Gewicht der Stimme eines 60-Jährigen. Die schon länger hier Lebenden, deren Zahl um etwa die Hälfte geschrumpft ist, dürfen sich die Langweile in dem durch moralische Erpressung völlig gleichgeschalteten Deutschland durch Computerspiele in der „Cloud“ vertreiben. Dafür dürfen sie eigenen Solarstrom und kleine Speicher nutzen. Abends wird der Strom abgestellt. Jedem CO2-Erzeuger (ehemals Menschen) stehen nur 25 Quadratmeter Wohnfläche zu. Wer sich eine größere Wohnung leistet, bekommt das von seinem Lebensbudget abgezogen. Flüge und motorisierter Individualverkehr sind Normalsterblichen nicht mehr zugänglich. Für die hinter hohen Mauern in großem Komfort lebenden Regierenden gilt das alles freilich nicht. Die Landesgrenzen sind zwar offen, können aber wegen der Stromschläge des „guten Helfers“ nicht lebend übertreten werden. Es gilt die Devise: „Freiheit ist Egoismus“. Ein Realitätssicherungsgesetz und eine „Fakten-Anstalt für korrekte Erkenntnisse“, abgekürzt FAkE, sorgen dafür, dass die offizielle Wahrheit nicht durch „Faktenhetze“ ins Wanken gerät. Das Grundgesetz beginnt nun mit dem Satz: „Die Würde des Planeten ist unantastbar.“ Der „gute Helfer“, der alle Lautäußerungen seines Trägers in der „Cloud“ registriert und mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) analysiert, schafft es allerdings nicht, Hetze und Ironie zu unterscheiden, weshalb die allermeisten Untertanen auf Humor verzichten.

Eisinger schafft das Kunststück, aus diesen tristen Zutaten dennoch eine amüsante Story zu basteln. Deren Held ist der gerade 18-jährige Gamer Robin Hochwaldt. Dank seiner strategischen Begabung bringt es Robin zur Meisterschaft im Spielen und zu einer Fan-Gemeinde in Millionenzahl. Als eines Tages ein Super-Game mit einem Preisgeld von einigen Hunderttausend Coints ausgeschrieben wird, beschließt Robin, alles daran zu setzen, um zu gewinnen und die gewonnenen Coints seinem geliebten Großvater Kurt zu vermachen, dessen CO2-Budget zur Neige geht. Um zu gewinnen, muss Robin den Avatar der Klima-Kanzlerin besiegen. Das gelingt ihm nur, weil Opi Kurt ihm heimlich Strom aus einem versteckten Notstrom-Aggregat liefert. Als das herauskommt, wird Kurt abgeholt und in ein geheimes Wald-Lager verschleppt, wo er mit Tausenden anderen seinem Schicksal überlassen wird. Robin wird jedoch wegen seines Spiel-Erfolgs zum Spitzenkandidaten der neuen Partei Jugend für Zukunft. Aufgrund der Stimmengewichtung nach dem CO2-Budget gewinnt er unerwartet die Wahl gegen die amtierende Kanzlerin Grosse-Strümpel. Da Robin politisch völlig unerfahren ist, macht er Grosse-Strümpel zu seiner beratenden Vizekanzlerin und belässt ihr das Klima-Ressort. „Gefühle wie Mitleid oder Solidarität gehören ausschließlich dem Planeten, nicht alten Zukunftsvernichtern“, lässt Grosse-Strümpel Robin in einem Streitgespräch wissen.

Um Robin, der nicht nur für seinem Opi starke Gefühle aufbringt, wäre es wohl bald geschehen gewesen, hätte sich ihm nicht neben seinem treuen Freund Viktor, einem Russlanddeutschen mit viel gesundem Menschenverstand, die mutige Carla Baudis, eine in ihrem ersten Leben weit gereiste ehemalige Abteilungsleiterin des Amtes für Schuld und Scham, als Beraterin angeboten. Carla waren bei ihrer Tätigkeit verbotene Klima-Bücher wie „Die kalte Sonne“ oder „Unerwünschte Wahrheiten“ in die Hände gefallen und hatte diese auch gelesen. So konnte sie Robin Schritt für Schritt über den Klima-Schwindel aufklären und ihm die 10 Regeln der Macht enthüllen. Es kommt daher zu einem dramatischen Machtkampf, dessen Einzelheiten ich hier nicht verraten möchte. Nur so viel: Carla wird bald von Grosse-Strümpel und dem Chef des Geheimdienstes gezwungen, dem Planeten das „große Geschenk“ zu machen, indem man sie mit CO2 einschläfert. Tausende andere auf das CO2-Sparen reduzierte Menschen machen dem Planeten das „große Geschenk“ freiwillig, um sich selbst zu erlösen. Doch am Ende bekommt Robin anlässlich eines pompösen Besuchs des „Klima-Papstes“ die Gelegenheit, den Deutschen in einer über alle Kanäle übertragenen Rede reinen Wein über den Klima-Schwindel einzuschenken. So erweist sich seine Wahl als Betriebsunfall, der das totalitäre Herrschaftssystem zum Einsturz bringt und der Menschlichkeit wieder zum Durchbruch verhilft.

Thomas Eisinger: Hinter der Zukunft. Roman. Near Fiction. Nova MD GmbH, Vachendorf. 448 S. € 16,90. (e-Book € 7,99) ISBN : 978-3-96966-861-0




Es kommt wie bestellt: Chemische Industrie warnt – Werke müssen womöglich heruntergefahren werden

von Holger Douglas

Dramatische Meldungen aus dem Energiesektor kommen nicht mehr nur aus Großbritannien. Auch in Deutschland werden womöglich Anlagen heruntergefahren, weil die Energiepreise in Rekordhöhen klettern.

Jetzt schlägt die chemische Industrie in Deutschland Alarm. »Die Preisexplosion an den Energiemärkten nimmt dramatische Ausmaße an«, teilte jetzt Christof Günther mit, energiepolitischer Sprecher des Verbandes der Chemischen Industrie e.V., Landesverband Nordost. »Insbesondere das mittlerweile erreichte Niveau der Erdgaspreise droht für unsere Betriebe zur Existenzfrage zu werden.«

In Ostdeutschland drohten Abschaltungen von Anlagen, so Günther: »In unserem Verbandsgebiet stehen Unternehmen bereits kurz davor, die Notbremse zu ziehen und Anlagen herunterzufahren. Diese Entwicklung muss ein Weckruf an die Politik sein. Wenn sich die Energiepreise vervielfachen, dann ist das kein Betriebsrisiko, sondern ein gesamtgesellschaftliches Problem. Deutschland ist trauriger Spitzenreiter in der EU, was die zusätzliche Belastung der Energiekosten durch Steuern und Abgaben angeht. Hier muss politisch angesetzt und für die dringend nötige Entlastung gesorgt werden. Diese Entlastung muss mehr sein als ein Tropfen auf dem heißen Stein.«

So überlegt der deutsche Düngemittelhersteller, SKW Piesteritz, die Notbremse zu ziehen und Anlagen herunterzufahren, die ein Minus einbringen. 

Günther: »Für unsere Industrie und unsere Arbeitsplätze kommt die Energiepreisentwicklung zur absoluten Unzeit, denn das politische Berlin dreht sich zurzeit hauptsächlich um Vorsondierungen. Die Europäische Union will zwar mit einer „Toolbox“ helfen, ob diese zeitnah und unbürokratisch Wirkung zeigt, bleibt zweifelhaft. Der Transformationsprozess hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft wird hohe Investitionskosten verursachen. Wenn die Strompreise weiter aus dem Ruder laufen, sind diese Investitionen in Gefahr. Gleichzeitig droht aus den hohen Strompreisen eine Rückbesinnung zur Kohle zu werden. Eine solche Rolle rückwärts ist für das Klima nicht wünschenswert. Die Politik ist aufgefordert, sich schnell zu sortieren und sich in der Geopolitik nicht weiter wegzuducken.«Seine Forderung: »Wir brauchen Sofortmaßnahmen, damit unsere Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben und gleichzeitig die Arbeitsplätze in unserer Hochlohnbranche erhalten können

Fast 30 Prozent des deutschen Energieverbrauches entfallen laut Statistischem Bundesamt auf die chemische Industrie. Wie viele andere Verfahren so ist beispielsweise die Düngemittelherstellung ein sehr energieintensives Verfahren. Etwa 80 Prozent der Produktionskosten von Stickstoffdünger machen die Energiekosten aus. Kein Wunder, dass Hersteller ihre Fabriken abschalten müssen, wenn die Energie zu teuer wird.

So berichten Landwirte, dass derzeit fast kein Dünger mehr geliefert werden kann. Einer der wichtigsten Hersteller, der norwegische Düngemittel- und Industriechemikalienkonzern Yara reduziert ebenfalls aufgrund der hohen Erdgaspreise seine Produktion von Düngemitteln. Die Preise für Stickstoffdünger sind bereits seit Mitte Mai um rund 20 Prozent angestiegen. Ein Grund: In Indien, dem weltweit wichtigsten Importeur von Stickstoffdünger, besteht eine starke Nachfrage. Weiterhin hat China wesentlich weniger Dünger exportiert, um die wachsende Nachfrage im eigenen Land zu bedienen. Ansonsten zählt das Land zu den größten Exporteuren. 

Landwirte in Deutschland berichten gegenüber TE, dass sie keinen Dünger mehr bekommen. Sie erwarten zudem Preissteigerungen bis zu 40 Euro für einen Doppelzentner, das ist fast doppelt so viel wie bisher. Für einen mittleren Landwirt mit einer Fläche von 400 Hektar bedeuten das 24.000 Euro Mehrkosten im Jahr allein für den Dünger. Die Getreidepreise werden dann entsprechend weiter steigen.

Eine weitere Folge wird sein, dass Stickstoffdünger künftig aus Fernost kommt. Dort sind die Energiekosten günstig, die Hersteller müssen keine irrsinnigen CO2-Steuern bezahlen. Das bedeutet für europäische Hersteller, dass sie weg vom Fenster sind.

Energie ist eine der entscheidenden Größen eines Landes. Sie muss preisgünstig und verfügbar sein. Wer sie künstlich verknappt und teuer macht, kann zusehen, wie Unternehmen dicht machen müssen und ein Industrieland zerstört wird. Ein Experiment, das es in dieser Form selten gegeben hat.

Doch erstaunlicherweise trägt sogar die chemische Industrie dazu bei, indem sie auf solche Wahnsinnsprojekte wie eine »Energiewende« setzt und fordert, sie dürfe nicht scheitern. Unsinnsbegriffe wie »Decarbonisierung« und »Klimaneutralität« gehen ihr mittlerweile genauso flüssig über die Lippen wie der verflossenen Umweltministerin Schulze und ihren Gefolgsleuten.»Wir brauchen brutal günstigen Strom und das in unvorstellbaren Mengen«, betonte noch im Frühjahr der Geschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup, bei der Vorlage der Jahresbilanz. Wenn die Industrie keine wettbewerbsfähigen Preise für Strom aus erneuerbaren Energien bekomme »und die auch noch vierundzwanzig Stunden am Tag, sieben Tage die Woche«, werde sie den Umbruch nicht schaffen. 

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

Nachtrag der Redaktion.

Obwohl diese Entwicklung seit über einem Jahrzehnt vorgezeichnet und damit deutlich erkennbar war, hat die chemische Industrie lieber opportunistisch mit den Wölfen geheult. So schon im Oktober 2010 anlässlich der Vorstellung des „Energiekonzeptes“  durch den damaligen Umweltminister Röttgen, zusammen mit seiner Kollegin von den Grünen Bärbel Höhn. „Zwischen uns beide passt in diesen Fragen kein Blatt Papier“ sagte Röttgen damals sinngemäß. Unser VP Michael Limburg machte in einem persönlichen Gespräch anschließend den Abteilungsleiter Energie beim VCI Jörg Rothermel auf die verheerenden Folgen dieser Politik auch für seine Industrie aufmerksam. „Gibt es keine Chemie-Industrie mehr in diesem Land, dann gibt es auch keinen VCI mehr“. Die Antwort darauf: Schweigen. Mehr dazu hier.

Und ein paar Monate später später, als BASF Chef Hambrecht als Mitglied der „Ethik-Kommission“ dem Atomausstieg, wenn auch „konditioniert“ zustimmte.




Wie es zum IPCC kam – Die Geburt einer genialen Idee

von Klaus Peter Krause

Nur dumm, dass sie die Menschen ausbeuten soll – Wie die Geschäftsidee mit der Klimaschutzpolitik entstanden ist – Der Insider und Zeuge Hartmut Bachmann – Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand

Sie haben genug von dieser Klimaschutzpolitik? Wollen mit ihr nicht noch mehr traktiert werden? Kann ich verstehen. Dann lesen Sie jetzt nicht weiter. Sollte es aber neu für Sie sein, wie es zu dieser Politik gekommen ist und wie sie inszeniert wurde, dann ist das Folgende für Sie vielleicht doch wissens- und lesenswert. Denn gerade (29. November) agitieren schon wieder die irregeführten jugendlichen „Klimaschützer“ der Freitage-für-Zukunft-Bewegung, und das EU-Parlament, das es besser wissen müsste, hat in einer Resolution den „Klimanotstand“ ausgerufen – sie alle verrückt geworden durch eine geniale Geschäftsidee, die andere eiskalt erdacht haben und menschenverachtend betreiben.

Hartmut Bachmann und sein Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe

Hartmut Bachmann lernte ich 2003 in Frankfurt kennen. Er machte mich mit der Klimaschutzlügerei vertraut. Wir trafen uns damals im Hotel Frankfurter Hof. Ich war, weil 65 geworden, aus der FAZ-Redaktion schon ausgeschieden, aber bis Ende 2003 noch Geschäftsführer der Fazit-Stiftung (Eigentümerin der FAZ GmbH). Bachmann hatte damals ein Buch mit dem Titel Die Reformverhinderer geschrieben*), das ich am 10. November 2003 in der FAZ vorgestellt habe (hier). 2007 folgte das Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe.**) Dieses Buch wird demnächst überarbeitet in 7. Auflage im Frieling-Verlag (Berlin) erscheinen und 23,90 Euro kosten.

Ein bewegtes Leben

Hartmut Bachmann (Jahrgang 1924) hat ein bewegtes Leben hinter sich. Aufgewachsen ist er auf dem Gut des Großvaters am Rande Berlins. Das Gutsgebäude, ein Schloss, haben schon die Nazis enteignet, sie brauchten es als Gästehaus. Den Zweiten Weltkrieg mitmachen musste Bachmann von Mitte 1942 an. Als Jagdflieger überstand er ihn. Auch Segelflieger ist er gewesen. Fünf Jahre lang hat er Meteorologie und Aerodynamik studiert. Nach dem Krieg absolvierte er auch ein Studium an der Hochschule für Politik in Berlin, ließ sich ausbilden zum Molkereifachmann, war leitend in der Milchwirtschaft tätig, gründete Unternehmen in der Schweiz und den USA, war in Amerika Vorstandsvorsitzender (CEO) eines Klimageräteherstellers, später auch Aufsichtsratsvorsitzender und Präsident eines amerikanischen Wirtschaftsinstituts. Wikipedia (hier). nennt ihn korrekt einen deutschen Manager und Wirtschaftspublizisten, verleumdet ihn aber als „Klimawandelleugner“ und Verschwörungstheoretiker, was er beides nicht ist. Lesen Sie daher lieber das, was Bachmann unterhaltsamer über sich selbst schreibt (hier).

Das allergrößte, je von Menschen erdachte Geschäft

Jenes amerikanische Wirtschaftsinstitut beschäftigte sich nach Bachmanns Darstellung mit den Auswirkungen von Wirtschaftsblöcken auf die Einzelvölker. Er schreibt: „In diesen meinen Aufgaben war ich präsent bei zahlreichen Meetings und Verhandlungen in den USA, welche die Geburt des IPCC, des späteren Weltklimarates zur Folge hatten. So kam ich dort an, wo im großen Amerika, in den USA, der größten Wirtschaftsmacht der Erde, beschlossen wurde, das allergrößte von Menschenhirn je erdachte Geschäft, das „Geschäft mit der Klimakatastrophe“ vorzubereiten.“

Diese Kurz-Vita war vorauszuschicken, um zu zeigen, dass Bachmann kein Spinner ist. Und jetzt zitiere ich Hartmut Bachmann im Wortlaut, wie er in den USA das Entstehen der Geschäftsidee Klimaschutzpolitik miterlebt hat (An- und Abführungszeichen lasse ich weg, Schreibfehler habe ich korrigiert). Es stammt aus Bachmanns Brief mit Datum vom 10. März 2012 an Prof. Dr. Jochem Marotzke, der seit 2003 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg ist.***)   Beantwortet hat Marotzke den Brief nicht. Hier Bachmanns authentische Darstellung:

US-Senator Al Gore 1986 und ein Gespräch zwischen Rudolf Augstein und Bachmann

Wir befinden uns im Jahre 1986. Die USA werden regiert von Ronald Reagan. Ein bekannter und wichtiger Abgeordneter im Repräsentantenhaus ist Al Gore (AG). Er vertritt den Bundesstaat Tennessee. AG verfügte über außerordentliche Beziehungen zu Wirtschaft und Finanzen. Sonst wäre er auch nicht Senator der USA geworden. Seine Zukunft (zum Geldmachen) sah er in aktiver Beteiligung am modernen Umweltschutz. Am 11. August 1986 schickte Rudolf Augstein (RA) sein international bekanntes Magazin DER SPIEGEL auf die Weltreise. Titelbild und Bericht über den Untergang des Kölner Doms im Nordseewasser beinhalteten den Schocker über die anstehende „Klimakatastrophe“. Am 11. September 1986 telefonierte ich mit RA. Das Gespräch beinhaltete:

Ich: “Was hast Du Dir denn dabei gedacht?“

Augstein: „Aufwecken, munter machen.“

Ich: „Und Angst machen“.

Augstein: „Ohne Angst der Massen, keine Bewegung der Massen.“

Al Gore inszeniert eine Anhörung vor dem US-Kongress zur Klimasituation

Gores Bestrebungen gingen dahin, ein politisches Instrument zu schaffen, um mehr staatlich unterfütterten Einfluss zur Bekämpfung der fiktiven Klimakatastrophe zu erlangen. Ein solches Arrangement sollte über seine Beziehungen ein Instrument werden, das ihm Einkommen entsprechender Größenordung für lange Zeit gewährt. Dazu musste das Thema Umwelt-Klima nationalisiert werden. Ablauf: Gore inspirierte James Hansen (JH), Direktor des „Goddard Institute for Space Studies“ (GISS) in New York und Freund von ihm, seinen Einfluss als DER Klimaexperte der USA geltend zu machen. Der Plan: Eine Anhörung vor dem Kongress zur Frage „Hat die Klimasituation Einfluss auf die Entwicklung der USA?“ Colorados Senator Tim Wirth (TW), Freund von James Hansen, nimmt die Angelegenheit in die Hand.

Eine heiße Anhörung 1988 mit absichtsvoll ausgeschalteter Klimaanlage

Zur Anhörung vor dem Kongress in Washington, die mir rechtzeitig annonciert wurde, fliege ich mit einem Freund von Fort Lauderdale am 22. Juni 1988 nach Washington National Airport. Am nächsten Tage soll das „Open Hearing“, die Anhörung von Hansen, sein. Das Meeting selbst, vor den Senatoren der USA, ist keine Sensation. Gore und Tim Wirth sind anwesend. Der Sitzungssaal ist stickig und unglaublich warm und keine AC (Air Condition) funktioniert. Es sind die extra ausgesucht heißesten Tage des Jahres. Entsprechend lethargisch ist die Beteiligung und Befragung von Hansen. Hansen spult seinen Vortrag ab. Wie ich später von meinem Freund T.C. (Chefpilot der Air Force One) erfahre, wurde vor dem Hearing zwischen Al Gore und Tim Wirth vereinbart und angeordnet, alle ACs abzuschalten. Dies, damit die Anwesenden möglichst keinen Appetit auf Sitzungsverlängerung durch unangenehme Fragen entwickeln und Hansen ins Stottern geraten würde.

Die beiden politischen Aufgaben für das spätere IPCC

T.C. und ich, wir flogen am Wochenende nach Nassau zum Motorbootrennen. Dort erfuhr ich von ihm, der vorher Al Gore und James Hansen nach New York zurückflog, über die Hintergründe der „funktionsunfähigen“ Lüftungsanlage im Sitzungssaal. Als Ergebnis des Hearings wird von der Regierung angeordnet, die derzeitigen und künftigen Forschungsergebnisse zum Klima bei UNEP zu konzentrieren. UNEP ist der Umweltarm der UNO und wurde damals von den Rockefellers und ihrem Intimus und Finanz-Genie Maurice Strong, der wiederum bestens befreundet mit Al Gore war und meines Wissens noch heute Vorstand der Rockefeller Stiftung ist, geleitet. Es wird beschlossen, eine seitwärts der UNEP agierende neue Organisation, das spätere IPCC, zu schaffen. Die Organisation erhält, von Al Gore und Maurice Strong erarbeitet, zwei politische Aufgaben: Festzustellen, dass die Erde einer Klimakatastrophe entgegengeht und, dass die Klimakatastrophe Mensch-gemacht ist.

Passagen im IPCC-Bericht von 1997, die den menschlichen Einfluss auf das Klima verneinen, wurden entfernt

Bert Bolin, ein Vetter von mir, wird 1. Präsident des IPCC. IPCC liefert in unregelmäßigen Abständen seine Weltklimaberichte. Diese setzen sich wiederum aus statistischen Unterlagen zusammen, die von vier internationalen Instituten geliefert werden und mit fabrizierten Temperaturskalen und Zubehör gefüttert sind: dem GISS (J. Hansen), dem CRU (Teil der Universität Ostengland unter Phil Jones) und dem ESSC (Michael E. Mann), Director Earth System Science Center der University of Pennsylvania, sowie einem Wachhund der UNEP und des IPCC für Deutschland, dem in Kassel errichteten Klimainstitut (Center for Environmental Systems Research University of Kassel), mit seinem Chef Prof. Joseph Alcamo,  langjähriger Mitarbeiter bei UNEP und IPCC, bester Freund von Maurice Strong und Al Gore. Da der letzte (1997) fertige und unterzeichnete Weltklimabericht vom IPCC eine Reihe von Hinweisen darauf enthielt, dass Passagen, die ausdrücklich einen vom Menschen verursachten Klimawandel verneint hätten, wurden diese Kapitel von Ben Santer entfernt. Der somit im Sinne der Klimahierarchie des IPCC und der Länder gefälschte Weltklimabericht, ging damit als letzter Zustandsbericht des IPCC den Delegationen der Industrienationen, anlässlich der Weltklimakonferenz in Kyoto im Dezember 1997, zu.

Wo man hinfasst: Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht

Da dieser Bericht gefälscht und somit keine Unterschriften hatte, ordnete Alcamo aus Kassel per e-mail an seine Domestiken in Kyoto das Folgende an: „The media is going to say ‚1000 scientists signed’ or ‚150 signed’. No one is going to check if it is 600 with PhDs versus 2000 without. They will mention the prominent ones, but that is a different story. Conclusion „Forget the screening, forget asking them about their last publication (most will ignore you.) Get those names!“ So wurden die Unterschriften von 100en von Menschen erbeten und verwendet, die gerade erreichbar waren. Tellerwäscher aus den Nachbarlokalen, Schuhputzer von nebenan etc. Dieses inszenierten Ihre Kollegen, Herr Marotzke. Publiziert wurde dies natürlich nicht; genau wie das Desaster mit den Entdeckungen der Fälschungen für den Hockeystick, die Dokumentierung des Inhaltes von über 1.000 e-mails des CRU, voll von Klimadatenfälschungen. Überall, wo man bei der Kombination von Klima und CO2 hinfasst, Lüge und Betrug. Und alles wird vertuscht. Unter den Tisch. In Gemeinsamkeit beider Institutionen, Medien und Wissenschaft. Wie sagte Popper vor langer Zeit?: Sei ein Experte in Deinem Fach. Dann werden die anderen Dich schützen. Du musst sie dann natürlich auch schützen.

Um was geht es? Nur um gigantische Geschäfte

Übrigens: Al Gore wurde der erste Karbon-Milliardär. Von jedem CO2-Zertifikat bekam und bekommt er über den Emissionsrechtehandel seine Provision. Bei jeder Bewegung, egal ob vor oder zurück, muss auf Umwegen mit dem Nobelpreisträger abgerechnet werden. Klever, nicht wahr? Klima – CO2? Um was geht es? Nur um gigantische Geschäfte. Was meinen Sie, wann und von wem es arrangiert und speditiert wurde, dass Griechenland in die EU kam und den Euro nutzen durfte? Wenn Sie erfolgreich schnüffeln, kommen Sie zu den gleichen Figuren, die das IPCC, die UNEP, die Öl- und Baumwoll- und Kupferpreise etc. kontrollieren.

Kein Volk teilt die inszenierte CO2-Angst so wie der deutsche Michel

Jede Menge Energie steht den Winzlingen, den Menschen auf der Erde zur Verfügung. Gerade in Rumänien, im Schwarzen Meer, in Polen im Schiefergebirge, in Mozambique, vor Israel, Vietnam etc. gefunden und annonciert. Weswegen 40.000 oder mehr hässliche Windmühlen? Schleswig-Holstein, Land der Horizonte. Weswegen eine wirtschaftlich total abwegige Solarnutzung? Geld, Geld, Geld. Sir Nicholas Stern, früherer Chefvolkswirt bei der Weltbank und Mitaufbereiter von Geschäften ums Klima + CO2, deswegen auch von der britischen Königin geadelt, forderte 2006 noch 5 Billionen Euro Subventionen (des Bürgers) zur Reparatur des Klimas. Connie Hedegaard, Klimakommissarin der EU, erhöhte vor wenigen Monaten auf 11 Billionen. Man sieht: Das Geschäft funktioniert. Am besten in Deutschland, denn: Kein Volk der Welt teilt die künstlich inszenierte CO2-Angst so wie der Michel. Machen Sie weiter mit? Beim Geldscheffeln für den Staat? Mittels CO2? Für jeden fürs Klima unnötig rausgeschmissenen Euro. 19 % MWST. Nettoooooooo. Auch nach Kenntnisnahme dessen, wie und wozu IPCC geschaffen wurde? Besser wäre es, Sie eiferten Vahrenholt nach.

Wenn der Staat diktiert, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln

Wenn die Bearbeitung der Bevölkerung zur Akzeptanz eines Diktums komplett in der Hand des Staates liegt, muss in jedem Gehirn die Alarmglocke klingeln. Erstens deswegen, weil ein Staat, dessen hierarchische Strukturen das Gemeinwesen dermaßen verschuldeten, wie geschehen, zum Überleben dieser Strukturen in praxi jeden Euro benötigt, der sich auftreiben lässt. Zweitens, weil in einer solchen Situation “zum Geldkassieren“ gelogen wird, dass sich die Balken biegen. Das Instrument, das generell allen verschuldeten sogenannten entwickelten Staaten via UNO, UNEP, IPCC, Abkommen von Kyoto überreicht wurde, nennt sich „Bekämpfung von AGW = Menschgemachte Klimaerwärmung.

Hartmut Bachmann 2011 in einem Vortrag

Soweit der Text, den Hartmut Bachmann an Professor Marotzke 2012 schrieb, um ihn darüber aufzuklären, wie es zu der katastrophalen Klimaschutzpolitik gekommen und wie sie inszeniert worden ist. Ich gebe ihn wieder, um auch andere aufzuklären. Im Vortrag vom 8. November 2011 über „Die Geburt der Klimalüge“ können Sie Hartmut Bachmann auch direkt erleben (hier). Auf Bachmann und seine Darstellung vom Entstehen der Klimaschutzpolitik als Geschäftsmodell hat im Februar 2019 auch Urs Gassmann auf seiner Blog-Seite hingewiesen (der ganze Beitrag hier) und so begonnen:

Hartmut Bachmann als Insider und Zeuge

„Alle Welt  maßt sich an, das  Welt­klima zu kon­trol­lie­ren.  Bis es so­weit ge­kom­men ist,  brauchte es dafür eine mas­sive Pro­pa­gan­da, ein so­ge­nann­tes Bran­ding,  wie sie nur  äußerst star­ken Fi­nan­ciers mög­lich ist.  Ein Au­gen- und Oh­ren­zeu­ge, Hart­mut Bach­mann,  wur­de  in falscher Ein­schät­zung sei­ner Per­sön­lich­keit ein­ge­la­den zu einer Kon­fe­renz, ein­be­ru­fen durch die US-a­me­ri­ka­ni­sche​ Hoch­fi­nanz, wo die Re­so­lu­tion ge­trof­fen wur­de,  mit der Er­der­wär­mung ein Ge­schäft zu ma­chen. Dem zum  In­si­der ge­wor­de­nen Bach­mann miss­fiel diese Ab­sicht, wes­halb er sich zur Auf­klärung  ent­schloss. Bachmanns Darstellungen sind durchaus plausibel, doch Gehör bei den zuständigen Schaltstellen findet er nicht. Wikipedia reiht ihn sogar in den Dunstkreis der Verschwörer ein, obwohl er nichts anderes tut, als einen Zeugenbericht abzugeben.“

Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand

Es gibt nicht viele Mainstream-Medien, die kritische Stimmen mit Argumenten gegen die Klimaschutz-Hysterie zu Wort kommen lassen. Das Hamburger Abendplatt zum Beispiel hat es getan und Fritz Vahrenholt interviewt, veröffentlicht am 7. Oktober 2019. Die Überschrift zu diesem Gespräch lautet „Fritz Vahrenholt: Wir haben keinen Klimanotstand“. Sie finden das ganze Interview hier. Zitat Bachmann (Züricher Weltwoche vom 2. Juli 2009): „Der einfache Mensch wird stets die einfache Lüge als Wahrheit akzeptieren, hingegen die komplizierte Wahrheit nicht glauben.“

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*) Hartmut Bachmann: Die Reformverhinderer. Parteien- und Beamtendiktatur in Deutschland. Frieling & Partner GmbH, Berlin 2003. 328 Seiten. 15 Euro.

**) Buch Die Lüge von der Klimakatastrophe. Das gigantischste Betrugswerk der Neuzeit. Manipulierte Angst als Mittel zur Macht. Frieling Verlag, Berlin 2007. 254 Seiten. 17,80 Seiten. ISBN 978-3-8280-2521-9

***) Der Anlass für das Schreiben von Hartmut Bachmann Professor Marotzke waren dessen Rezensionen des Bachmann- Buches Die Lüge der Klimakatastrophe und „sogar mit gleichem Text“ des Buches Die kalte Sonne Fritz Vahrenholt. Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet. Hoffmann und Campe, Hamburg 2012. ISBN 978-3-455-50250-3.

Der Beitrag erschien zuerst auf dem Blog des Autors hier




Windkraft liefert weder ausreichend Jobs noch Energie

Die Schockwellen reichen weit: Vestas schließt sein Werk in Lauchhammer in der Lausitz. Das Glanzstück des Strukturwandels in der Lausitz verschwindet sang- und klanglos. Der dänische Hersteller von Windrädern setze damit ein verheerendes Zeichen für die Stadt aber auch für ein Gebilde wie die sogenannte Energiewende.

Die Pläne waren zu Beginn hochfliegend: Ein „Paradebeispiel“ für die Energiewende entstehe hier in der Lausitz, hieß es. Von Zukunft für die Menschen aus der Kohle war die Rede und von zukunftsfähigen Arbeitsplätzen. Doch die Zukunft hielt kaum 20 Jahre. Den Weg Vestas nach Brandenburg pflasterte der damalige Brandenburger Ministerpräsident Manfred Stolpe mit entsprechenden Steuermillionen.

Das 2002 eingeweihte Werk sollte eigentlich bei Meißen gebaut werden. Doch der damalige sächsische Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf (CDU) bezeichnete Windkraftanlagen wenig schmeichelhaft als „Gelddruckmaschinen“ und „ökonomisch ebenso sinnlos wie ökologisch“. Vestas ging daraufhin nach Brandenburg.

Zu wenig Absatz, zu wenig Nachfrage

In Lauchhammer werden bis zu 67 Meter lange Rotorblätter gefertigt. Die bestehen aus einer Mischung von glasfaserverstärkten Kunststoffen und Carbonfasern. Die harzgetränkten Fasermatten werden in eine Form gelegt und gebacken, ein energieintensiver Prozeß und ein nicht unproblematisches Material. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft diese Fasern als krebsverdächtig ein.

Jetzt kam das Aus nicht unerwartet. Vestas rechnet mit weniger Umsatz und senkt die Prognose, die Aktienkurse fallen. Das Unternehmen schließt insgesamt drei europäische Standorte. Vor zwei Jahren strich Vestas in Lauchhammer bereits 500 Stellen, die letzten 460 Arbeitsplätze brechen jetzt weg.

Die Gründe sind einfach: Zu wenig Absatz, zu wenig Nachfrage nach den Produkten. Ohne Subventionen dreht sich kaum ein Windrad. Unternehmen wie Vestas stellen oder stellten in Deutschland Maschinen her, die für den Betreiber nur rentabel sind, wenn genügend Zuschüsse fließen –in Form der berüchtigten Gelder auf Grundlage des EEG-Gesetzes.

Wenn der Wind nicht weht

Das „Leuchtturmprojekt für die erneuerbaren Energien“ entstand in der Wiege des Lausitzer Braunkohlereviers auf dem Gelände einer platt gemachten Brikettfabrik, während Kohlekraftwerke und Tagebau reihenweise stillgelegt werden. Die haben Geld in die Kassen gebracht. Die Brikettfabrik wurde 1901 errichtet und produzierte 100 Jahre lang.

Mit denen konnte man heizen, wenn es kalt war, und nicht nur, wenn der Wind wehte. Doch nach nur 20 Jahren macht die Vestas-Fabrik dicht, die Anlagen für die Energie der Zukunft produzieren sollte und doch nur ein Rückgriff auf alte Zeiten der Windmühlen sind.

Gerade in diesem Jahr zeigt sich, wie wenig ein Industrieland mit Windstrom versorgt werden kann. Das erste Halbjahr erwies sich als ausgesprochen windarm. Der Wind wehte sehr unzuverlässig und zu dünn.

Grund zur Freude haben Rechtsanwälte

So standen von der installierten Windkraftleistung von 62,708 Gigawatt (GW) im vergangenen windreichen Jahr 2020 durchschnittlich nur 14,95 GW zur Verfügung. Im ersten Halbjahr 2021 waren es 20 Prozent weniger. An mehreren Tagen im Juli erreichte die gesamte durchschnittliche Windstromleistung nur circa zwei GW. Gebraucht werden etwa 70 bis 80 GW in Deutschland.

Ein Windrad liefert maximal 2.000 Volllaststunden von insgesamt 8.760 Stunden eines Jahres. Der normale Betriebszustand eines Windrades ist also der Stillstand, wie der Ingenieur Detlef Ahlborn ausgerechnet hat.

Grund zur Freude haben Rechtsanwälte und Steuerberater. Denn die Zahl der Auseinandersetzungen um die mangelnden Erträge der Windanlagen nimmt zu. Immer mehr Bürger, die ihre Spargroschen in die angeblichen „Bürgerwindparks“ investiert haben, stellen nach ein paar Jahren mit langen Gesichtern fest, wie wenig Ertrag die Windräder erbracht haben.

So schreibt die Energiegenossenschaft Weserbergland, die das erste „Bürger-Windrad“ Hamelns betreibt: „Die Frage stellt sich erneut auch im vierten Betriebsjahr der Windkraftanlage, hat der Vorstand die Anleger mit falschen Prognosen getäuscht?“

Windkraft gehört nicht zu unserer Kulturlandschaft

„Nach bislang drei weniger erfolgreichen Ertragsjahren Jahr 2020:  6.917.284 kWh  (88,4 Prozent der Prognose), Jahr 2019:  6.765.468 kWh (86,5% der Prognose), Jahr 2018:  6.206.743 kWh  (79,3 Prozent der Prognose) produziert die Anlage im Jahr 2021 (Januar-April) 24,8 Prozent der Prognose bislang noch weniger Strom als im gleichen Zeitraum 2020 mit 43,7% der Prognose.“

Dennoch behaupten Energiewender wie der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies (SPD), standhaft: „Windkraft gehört zu unserer Kulturlandschaft!“

Wie wenig sie das in Wirklichkeit tun, bekommen die Lauchhammer schmerzlich zu spüren. Deren Windradwerk wird dicht gemacht, das ihnen als Ersatz für Kohlekraftwerke und Tagebaue versprochen wurde. Diese werden auch stillgelegt, obwohl sie ihnen zuverlässig Einkommen gebracht haben – und dem Land den Strom, ohne den es schon längst dunkel geworden wäre.

Ohne konventionelle Kohle- und Kernkraftwerke hätte Deutschland zu wenig Energie Foto: Agora Energiewende

Denn wie die blauen Flächen in der Grafik von Stromerzeugung und Verbrauch in den vergangenen vier Wochen zeigen, lieferten Windräder fast nichts. Und wenn denn Windräder ausreichend Energie liefern sollten, dann bräuchte es 350.000 Stück davon – im Schnitt eins pro Quadratkilometer.

Der Beitrag erschien zuerst bei der JF hier