38 Jahre von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik . Das Ergebnis ist verheerend.

Nach 38 Jahren von der UNO angeführter Code-Red-Rhetorik ist das Ergebnis verheerend. Nicht einmal 1 ppm CO₂ ₂ vermieden. Die Kosten bis 2050 werden 275 Billionen US-Dollar betragen – 9,2 Billionen US-Dollar pro Jahr (McKinsey, 2022). Das entspricht etwa dem 2,5-Fachen des gesamten jährlichen BIP der Welt. Kein einziges Leben konnte vor dem Klimawandel gerettet werden, das durch billige und zuverlässige Energie besser hätte geschützt werden können. Das ist der größte Glaubensverlust überhaupt. Es ist erschreckend. Während die UN einer globalen Umverteilung des Reichtums hinterherjagte, waren die Kosten für unsere Zukunft immens. Stellen Sie sich vor, welche Welt wir hätten aufbauen können, wenn dieses Kapital nicht in eine gescheiterte Ideologie geflossen wäre. Das UN-Programm zur Umverteilung des Reichtums hat den Planeten nicht gerettet, sondern nur eine neue bürokratische Klasse finanziert. Die Realität fordert nun endlich ihre Schulden ein.

https://x.com/PeterDClack/status/2025720625810264237?s=20

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Hayek-Club Dresden: „Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂“

Es lädt herzlich ein der Hayek-Club Dresden

Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf  bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂«

Freitag, 6. März 2026; Veranstaltungsbeginn wird 19.30 Uhr sein. Einlaß ab 19.00 Uhr. Ende von Vortrag und Diskussion etwa nach 21.00 Uhr.
Kulturhaus Loschwitz, Friedrich-Wieck-Str. 6, 01326 Dresden. Infos zum Veranstaltungsort ⋙ Link
Eintrittskarten: 13 € und 10 € ermäßigt.
Kartenbestellung bitte direkt an Dr. Reinhard Günzel ticket-zur-veranstaltung@hayek-verein-dresden.de Wer sich per Email bei ihm angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Wer sich per Email angemeldet hat, erhält eine Benachrichtigung. Restkarten an der Abendkasse.

Zum Freitag, dem 6. März 2026 laden wir zum Vortrag von Dipl.-Ing. Michael Limburg: »Wasserdampf bestimmt das Wetter und damit das Klima: Freispruch für CO₂« ins KulturHaus Loschwitz ein.

Limburg gehört zu den bekanntesten Aufklärern zu den Themen Klima und Energie. Er lehnt die ideologiegetriebene „Klimapanik“ ab, denn – so hat er es in einer wissenschaftlichen Arbeit nachgewiesen – u.a. bei korrekter Behandlung der Fehlertheorie enthalten die Datensätze der sog. „Weltmitteltemperatur“ kein anthropogenes CO₂-Signal. Auch die Darstellung der CO₂-Entwicklung von 0,028 % vor 1958 auf aktuell 0,042 % ist krass fehlerhaft, denn die Datensätze dazu, die aus Eisbohrkernen gewonnen werden, zeigen Differenzen zwischen Jahres-Wasser und zugeordnetem CO₂ von bis zu vielen hundert Jahren. Das und vieles mehr wird Inhalt des Vortrages sein. Limburg tritt seit vielen Jahren unermüdlich für eine Beendigung der zerstörerischen „Energiewende“-Politik ein, getreu dem Motto von EIKE: „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit!“

Wir hoffen auf rege Teilnahme an dem interessanten Vortragsabend und freuen uns auf Sie und weitere interessierte Bekannte, die Sie gern mitbringen können.

Zur Person
Michael Limburg ist Vizepräsident des Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE). Er studierte Elektrotechnik mit Zusatzstudium der Mess- und Regeltechnik, Abschluss Diplom-Ingenieur und arbeitete zunächst als Entwickler von Elektronik für Fernseher, später als Manager. Nach seinem (Un-)Ruhestand im Jahr 2001 begann er sich mit dem Thema Klima zu befassen. 2007 gründete Limburg mit Gleichgesinnten das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE), welche heute als die wichtigste Stimme der deutschen Klimarealisten gilt. Limburg hält Vorträge, schreibt Artikel und ist Autor mehrerer Bücher zum Thema, darunter »Klimahysterie – was ist dran? Der neue Nairobi-Report über Klimawandel, Klimaschwindel und Klimawahn« (2009); (mit Fred F. Mueller) »Strom ist nicht gleich Strom: Warum die Energiewende nicht gelingen kann« (2015) und »Die Treibhaushypothese: Alles Schall und Rauch? Eine Kritik auf der Basis exakter Naturwissenschaften« (2021). Eine erweitert Neuauflage ist in Arbeit.




Bundeskanzler Merz, die Energiewende und das Schweigen im Walde

Von Manfred Haferburg

Friedrich Merz sagte in seiner Aschermittwochsrede: „Diese Energiewende bringt uns um“. Das ist absolut richtig. Erstaunlicherweise fand dieser sensationelle Satz in den Medien kaum Widerhall. Der heilige Gral der Weltverbesserung soll medial auf keinen Fall beschädigt werden.

 „Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Sonne und Wind machen.“ Das sagt der Kanzler der Bundesrepublik Deutschland laut und deutlich in die Mikrofone bei seiner Rede zum Politischen Aschermittwoch in Trier. Ich weiß leider nicht, was in Regierungskreisen so zum Karneval konsumiert wird, es muss jedenfalls für den Bundeskanzler erhellend gewesen sein. Denn was er am Aschermittwoch über die Energiewende sagte, stimmt weitgehend.

Wer allerdings diesen Teil der Merz-Rede hören wollte, der musste sie im Netz suchen. Denn bei der öffentlich-rechtlichen Fernsehübertragung fehlten die letzten 15 Minuten, da selbige leider „aus technischen“ Gründen nach 40 Minuten nicht mehr funktionierte. Stattdessen ordnete der Politikwissenschaftler Emanuel Richter eine Rede für die Zuschauer ein, die er offensichtlich selbst auch nicht bis zum Ende sehen konnte. Das war schon putzig, denn der energiewendekritische Teil fehlte den Zuschauern, die sie sich erst online hätten anschauen müssen. Aus diesem Grund habe ich diesen Teil der Rede transkribiert. Merz sagte wörtlich:

„Wir werden weiter in der Energiepolitik hart arbeiten müssen. Katherina Reiche hat in diesen Tagen einen Vorschlag gemacht, beim weiteren Ausbau der Wind- und Sonnenenergie darauf zu achten, dass der Strom auch wirklich abgenommen wird. Fundamentale neue Erkenntnis: dass derjenige, der etwas produziert auch Abnehmer braucht. Ja meine Damen und Herren, das müsste doch eigentlich selbstverständlich sein, dass man diese Einspeisevergütung nur dann bezahlt, wenn tatsächlich der Strom, der produziert wird, auch einen Abnehmer findet. Das ist eine kleine Korrektur, in einem Energieversorgungssystem, das zu teuer geworden ist. Diese Energiewende, wenn wir sie jetzt nicht korrigieren, bringt uns um. Sie ist zu teuer geworden. Es ist der falsche Weg, man kann nicht nur alles mit Licht und Sonne und Wind machen. Natürlich geht viel. Aber es geht nicht alles. Wir brauchen grundlastfähige Stromerzeugung, deswegen bauen wir jetzt wieder neue Kraftwerke in Deutschland. Und das, was wir mit Wind und Sonne machen, muss auch akzeptiert werden in der Bevölkerung. Bei mir zu Hause, bei Ihnen in der Eifel, es gibt erheblichen Widerstand gegen den Ausbau der Windenergie, erheblichen Widerstand gegen das, was da tatsächlich stattfindet. Ich bekenne mich dazu, dass das notwendig und richtig ist. Aber es muss so gemacht werden, dass es wirtschaftlich vernünftig ist und dass es von der Bevölkerung akzeptiert wird, als einen Beitrag zur sicheren Energieversorgung unseres Landes. Das ist doch die Voraussetzung, die man gemeinsam erfüllen muss“.

Das große Schweigen im Walde

Eigentlich ist das, was Merz da sagt, eine Sensation. Aber – kaum ein Sterbenswörtchen in Presse und Öffentlich-Rechtlichen. Lediglich das Nachrichtenportal Nius berichtete in seiner Morgensendung am 19. Februar 2026 darüber und kommentierte es. Bei Bild und BZ fand man immerhin noch einen kurzen Hinweis.

Die Bürger der Bundesrepublik Deutschland haben für die Energiewende bisher weit über 500 Milliarden Euro ausgeben müssen. Das sind mehr als 12.000 Euro pro Haushalt. Seit 26 Jahren werden die „Erneuerbaren“ in Deutschland massiv gefördert. Und nun, nach 26 Jahren staatlich verordneter Zerstörung eines früher gut funktionierenden Energiesektors, stellt der Kanzler, ein leidenschaftlicher Protagonist der Energiewende, höchstselbst und ungefragt fest, dass diese Energiewende das Land umbringt.

Das geht für die Energiewende-Einpeitscher der Leitmedien natürlich nicht. Das hat ja der Gottseibeiuns auf der anderen Seite des Großen Teiches schon mal gesagt. Das wird möglichst verschwiegen. Erstmals kommen mir Zweifel, ob das in stiller Übereinkunft der linken Medienschaffenden verschwiegen werden soll, oder ob da jemand Vorgaben gemacht hat. Alle großen Medien schwiegen sich gestern über diesen Teil des Merz-Auftritts in Trier komplett aus. Sie berichten zwar kurz über die Rede, aber ohne dieses konkrete Zitat.

Wen kritisiert Merz da eigentlich? Er ist selbst der Bundeskanzler und mit einer Richtlinienkompetenz ausgestattet, die dem Spuk jederzeit ein Ende machen könnte. Seine Partei ist seit 20 Jahren entweder an der Regierung beteiligt oder eifrigste Verfechterin des Energiewendeirrsinns. Wenn es nach der Politik und den Leit-Medien geht, soll das mit der Energiewende auch künftig alles genauso bleiben. Die Bürger sollen, ohne zu murren, weiterzahlen und die Windbarone und Sonnenkönige weiter ungehindert kassieren.

Was ist los in einem Land, das energiepolitischen Selbstmord begeht und in dessen Medien selbst eine verhaltene Kritik des Bundeskanzlers dem Volk verschwiegen wird – selbstverständlich mit eingeschlossenem Glaubensbekenntnis an den Klimawahn? Und was ist los mit einem Bundeskanzler, der einer nach eigener Erkenntnis suizidale Energiepolitik nicht umgehend Einhalt gebietet?

Der Beitrag erschien zuerst bei Achgut hier

Foto: Arnold Böcklin (1827–1901), Das Schweigen im Walde, Photogravüre. 




Das Schweizer Fernsehen will «Klimaskeptiker» widerlegen – und scheitert

Die Redaktion der Wettersendung «SRF Meteo» hat versucht, «Argumente der Klimaskeptiker» als falsch zu entlarven. Was sie hier als angeblichen «Stand der Wissenschaft» hinstellt, hält allerdings einem Faktencheck nicht stand.

Von Peter Panther

Was sind die Ursachen des Klimawandels? Welche Massnahmen braucht es allenfalls dagegen? Darüber wird seit Jahren heftig gestritten. Die Wetterfrösche des Schweizer Fernsehens sind in einem Artikel nun zum Schluss gekommen, dass die zentralen Aussagen der sogenannten «Klimaskeptiker» allesamt falsch seien. Wir haben die Argumente unter die Lupe genommen.

Im Folgenden wird jeweils angeführt, welche Aussagen der «Klimaskeptiker» die SRF-Autoren aufnehmen, wie sie diese widerlegt haben wollen (jeweils unter dem Stichwort «Stand der Wissenschaft») und was davon zu halten ist.

Hinweis: Im Artikel von «SRF-Meteo» werden die Aussagen der «Klimaskeptiker» jeweils als «Argument» bezeichnet. Wir haben diese Bezeichnung zu «Aussage» geändert, um sauber zwischen den zitierten Aussagen der «Klimaskeptiker» und den Argumenten der SRF-Meteo-Redaktion zu unterscheiden.

«Aussage 1: Die gemessene Erwärmung ist falsch. Etwa weil Thermometer früher auf dem Land und in der Zwischenzeit in einer (wärmeren) Stadt stehen.

Stand der Wissenschaft: Unterschiedlichste Messmethoden zeigen den Erwärmungstrend klar und weltweit. Dazu gehören Thermometer, Satelliten, Messungen aus Eisbohrkernen und Wetterballons.»

Kommentar: Es gibt nur wenige Menschen, welche in Frage stellen, dass es auf der Erde wärmer geworden ist. Von daher handelt es sich kaum um eine zentrale Aussage der «Klimaskeptiker». Allerdings gibt es immer wieder Zweifel, ob bei den Temperaturmessungen der Verstädterungseffekt angemessen berücksichtigt wird (also der Effekt, dass die Temperaturen nicht wegen des Klimawandels steigen, sondern nur scheinbar wegen zunehmend urbaner Umgebung von Messstationen). Darauf geht «SRF Meteo» aber gar nicht erst ein.

«Aussage 2: Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens. Selbst Experten zweifeln am Klimawandel.

Stand der Wissenschaft: 97 Prozent der Klimawissenschaftler halten den Klimawandel für real und sehen den Menschen als Ursache.»

Kommentar: Richtig ist, dass sich die meisten tonangebenden Klimawissenschaftler überzeugt zeigen, dass die Erderwärmung menschgemacht ist. Das Argument mit den 97 Prozent geht auf eine Auswertung des australischen Kognitionswissenschaftlers John Cook von 2013 zurück, der 12’000 wissenschaftliche Studien zum Klimawandel unter die Lupe genommen hatte. Dabei sortierte er jedoch 66 Prozent dieser Publikationen aus, weil daraus gar keine Aussage zum menschlichen Einfluss zu entnehmen war. Bei den verbleibenden Studien war bei 97 Prozent herauszulesen, dass die Autoren den Menschen zumindest als mitverantwortlich für die Erderwärmung sehen. Viele «Klimaskeptiker» stellen aber gar nicht in Frage, dass der Mensch ein Stück weit am Klimawandel beteiligt ist, sondern nur, dass er alleine daran schuld sein soll. Zudem hätte man aus der Erhebung von James Cook auch ableiten können, dass sich zwei Drittel der Klimaforscher bezüglich des menschlichen Einflusses gar nicht festgelegt haben.

«Aussage 3: Das Klima hat sich schon immer geändert. Es gab Perioden in der Erdgeschichte, da war es wärmer als heute.

Stand der Wissenschaft: Das Klima hat sich schon immer geändert. Allerdings ist die heutige Erwärmung in den letzten 2000 Jahren beispiellos. Die Erde kann auch bei weitaus höheren Temperaturen existieren, die menschliche Zivilisation jedoch nicht unbedingt.»

Kommentar: «SRF Meteo» stützt sich hier auf Aussagen des Weltklimarats IPCC ab, der die gegenwärtige Erwärmung als beispiellos für die letzten 2000 Jahre darstellt. Daran gibt es jedoch erhebliche Zweifel. Einerseits sind die statistischen Methoden, die zur entsprechenden «Hockeyschläger»-Kurve des IPCC führen, schon früher als wissenschaftlich unhaltbar entlarvt worden. Andererseits weiss man aus der Zeit des Römischen Temperaturoptimums (vor ca. 2000 Jahren) und des Mittelalterlichen Temperaturoptimums (vor ca. 1000 Jahren), dass sich damals die Gletscher weiter als heute zurückgezogen haben. Wie hoch die Temperaturen damals lagen, lässt sich angesichts fehlender Messungen nicht mit Sicherheit sagen. Jedenfalls wird die menschliche Zivilisation auch bei weitaus mehr Wärme nicht so einfach verschwinden.

«Aussage 4: Es ist die Sonne. Sonnenflecken oder die Sonnenaktivität führen zur Erwärmung.

Stand der Wissenschaft: Die Sonneneinstrahlung ist tatsächlich nicht konstant, Aber auch in Perioden, wo die Sonne schwächer als üblich war, wurde die Erde wärmer.»

Kommentar: Auch hier stützt die SRF-Meteo auf den Weltklimarat ab, der diese Ansicht vertritt. Es gibt allerdings ernstzunehmende Wissenschaftler wie Nir Shaviv von der Hebräischen Universität Jerusalem, welche den Einfluss der Sonne stärker gewichten. Solche Stimmen übergeht der IPCC konsequent.

«Aussage 5: Der Klimawandel hat positive Auswirkungen. Bessere Bedingungen für die Landwirtschaft oder weniger Kältetote.

Stand der Wissenschaft: Einige mögliche positive Auswirkungen des Klimawandels gibt es. Die Risiken überwiegen aber bei Weitem.»

Kommentar: Die Erderwärmung hat ohne Zweifel auch viele positive Folgen. «SRF Meteo» stützt sich bei der Behauptung, dass die Risiken bei Weitem überwiegen, aber erneut auf den Weltklimarat. Fakt ist, dass positive Auswirkungen des Klimawandels in den Medien so gut wie nie zur Sprache kommen. Das  führt zu einem verzerrten Bild der Öffentlichkeit über die Erderwärmung.

«Aussage 6: Das Wetter war schon immer extrem. Überschwemmungen und Dürren gab es schon immer.

Stand der Wissenschaft: Stimmt. Viele Wetterextreme sind aber wegen des Klimawandels häufiger und intensiver geworden, wie Hitzewellen, Dürren oder Starkregen.»

Kommentar: Hier stützt sich SRF Meteo für einmal nicht auf den IPCC ab. Denn in dessen jüngsten Sachstandsbericht lässt sich eine Tabelle finden, die zeigt, dass es weltweit weder bei Überschwemmungen noch bei Stürmen, Dürren und Starkregen einen Trend zu mehr und stärkeren Ereignissen gibt. Insofern liegt «SRF Meteo» hier falsch – ausser bei Hitzewellen. Dass diese angesichts tendenziell steigender Temperaturen häufiger werden, ist allerdings eine Binsenwahrheit.

«Aussage 7: Klimamodelle sind schlecht. Die Modelle wurden so erstellt, dass sie für die Vergangenheit passen, und sie sagen nichts über die Zukunft aus.

Stand der Wissenschaft: Ein Klimamodell basiert auf den Gesetzen der Physik. Nur darum kann es die Vergangenheit gut wiedergeben. Die Gesetze der Physik bleiben auch in der Zukunft gültig.»

Kommentar: Physikalische Gesetze gelten zwar uneingeschränkt. Nur ist es manchmal schwierig zu erkennen, wie diese Gesetze denn genau lauten. Die Klimawissenschaft hat jedenfalls ihre liebe Mühe damit, diese zu erkennen, weil die chemisch-physikalischen Wechselwirkungen in der Atmosphäre äusserst komplex sind. Vor einigen Jahren mussten selbst führende IPCC-Forscher eingestehen, dass die verwendeten Klimamodelle versagen, weil sie nicht nur die Zukunft, sondern auch die Vergangenheit nicht richtig abbilden können. Insofern ist die Wirklichkeit sogar noch schlimmer: Die vom IPCC verwendeten Modelle passen oft nicht einmal für vergangene Zeiten.

«Aussage 8: Die Wetterprognose ist falsch, also ist es die Klimaprojektion auch. Eine Wetterprognose für die übernächste Woche geht nicht, warum sollte eine Klimaprojektion über hundert Jahre funktionieren?

Stand der Wissenschaft: Dies sind komplett unterschiedliche Fragestellungen. Für eine Wetterprognose muss man den exakten Zustand der Atmosphäre kennen. Eine Klimaprojektion muss nur die klimatischen Gegebenheiten realistisch simulieren können. Das Wetter-Chaos wird in einem Klimamodell durch langfristige Mittelwerte eliminiert.»

Kommentar: Natürlich sind Klima und Wetter nicht dasselbe. Dennoch wirkt es wie Hybris, wenn die tonangebenden Wissenschaftler suggerieren, man könne die Entwicklung des Klima auf viele Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte hinaus punktgenau vorhersehen. Die Vorstellung, die künftige Welt-Temperatur liesse sich wie mit einem Thermostaten auf das Zehntelsgrad genau einstellen, ist erst recht abwegig.

«Aussage 9: Klimaschutz ist schlecht für die Wirtschaft. Wir brauchen fossile Brennstoffe für weiteres Wirtschaftswachstum.

Stand der Wissenschaft: Die Kosten des Nichthandelns sind höchstwahrscheinlich grösser als die Kosten für eine Minderung des Klimawandels.» 

Kommentar: Wer nur über etwas gesunden Menschenverstand verfügt, kann unschwer erkennen, dass es auf keinen Fall gelingen wird, die fossilen Brennstoffen in nur wenigen Jahrzehnten zu ersetzen. Folglich müsste man den Menschen die Energie regelrecht wegnehmen, um die Klimaziele zu erreichen. Das würde zu Wirtschaftszusammenbrüchen und Missernten führen. Das Resultat wären Armut, Hunger und Tod. Die angeblichen Berechnungen sogenannter Klimaökonomen, wonach sich Klimaschutz unter dem Strich lohne, sind politisch motivierte Wunschkonzerte.

«Aussage 10: Erneuerbare Energien sind unzuverlässig. An bewölkten Tagen  gibt es kaum Solarenergie, an sonnigen Tagen zu viel.

Stand der Wissenschaft: Es kommt bei der erneuerbaren Energieerzeugung zu Fluktuationen. Allerdings nicht bei allen Arten, wie z.B. bei der Wasserkraft oder Geothermie. Für die Fluktuationen wird an Lösungen gearbeitet, wie Smart Grids oderSpeichertechnologien.»

Kommentar: Bei «SRF Meteo» weiss man genau, dass es bei der Umstellung des Energiesystems in erster Linie um Solar- und Windstrom geht und höchstens am Rand um Strom aus Geothermie und Wasserkraft. Und bei Wind und Sonne ist die Wetterabhängigkeit der Produktion unbestreitbar das zentrale Problem, das diese Energieformen faktisch unbrauchbar werden lässt. Mit der Formulierung, es werde hier «an Lösungen gearbeitet», gibt SRF Meteo zu, dass es diese Lösungen für die fluktuierende Energieproduktion bisher nicht gibt.

Beitrag von «SRF Meteo»:

https://www.srf.ch/meteo/meteo-stories/themenwoche-fakt-oder-fake-argumente-der-klimaskeptiker-und-was-die-forschung-dazu-sagt

 




Täglich sinkende Speicherstände High Noon beim Erdgas

– Ministerium und Behörden sehen keinen Grund zur Sorge

Wirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur beobachten, wie die Gasspeicherstände täglich sinken – ohne zu handeln. In diesen Tagen wird voraussichtlich die 20-Prozent-Grenze unterschritten werden. Gemäß Notfallplan kann dann die Versorgung eingeschränkt werden. Die Verbraucherseite wird gedrosselt werden müssen, indem Teile der Industrie heruntergefahren werden.| hristian Dittrich

von Frank Hennig

Die Füllstände der deutschen und europäischen Gasspeicher sinken immer weiter. Das ist angesichts des Wintermonats Februar nicht verwunderlich. Ein Grund zur Sorge besteht laut Ministerium und Behörden nicht. Die Aussage ist politisch motiviert, in der Realität ist eine Knappheit an Gas nicht mehr zu vermeiden. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland im Winter wegen Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren müsste?

Niedrige Füllstände der Gasspeicher seien kein Indiz für eine Mangellage, sagt Klaus Müller, der grüne Chef der Bundesnetzagentur (BNA), der vom Kanzler inzwischen auch befördert wurde zum Aufseher über die Anwendungen der KI. Diese braucht man allerdings nicht, um eine prekäre Lage in der deutschen und europäischen Gasversorgung festzustellen.

Der Speicherstand werde aufmerksam beobachtet, sagt das Wirtschaftsministerium (BWE). Dabei handelt es sich, wie oft im politischen Raum, um eine Nullaussage. Beobachten kann man alles Mögliche, in diesem Fall setzt man es natürlich voraus. Entscheidend sind die Konsequenzen daraus. Ich beobachte auch sehr aufmerksam meinen Kontostand. Fällt dieser zu schnell und droht das Abgleiten in den teuren Dispo, gehe ich vom Beobachten zum Handeln über und gebe zum Beispiel weniger Geld aus.

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Ministerium und BNA beobachten also und geben keinen Hinweis, dass sie handeln wollen. In der Gasversorgung gibt es allerdings keinen Dispo-Kredit. „Die Bundesnetzagentur schätzt die Gefahr einer angespannten Gasversorgung im Augenblick als gering ein“, heißt es. Wie lang ist eigentlich ein Augenblick und sollte eine so wichtige Behörde auch über den Tag hinaus denken?

Entsprechend dem Notfallplan Gas haben wir schon mit Unterschreiten der 40-Prozent-Marke in den Speichern eine kritische Situation erreicht. Da der Verbrauch weiterhin den Bezug teilweise um das Doppelte überschreitet und durch Entnahme aus den Speichern abgesichert werden muss, werden wir in diesen Tagen die 20-Prozent-Grenze unterschreiten mit der Folge, dass dann die Ausspeicherleistung rapide sinken wird und die Verbraucherseite gedrosselt werden müsste. Gemäß Notfallplan können dann Einschränkungen in der Versorgung vorgenommen werden. Das ist aber nicht zwingend vorgeschrieben, auch nicht, in welcher Reihenfolge welche Verbraucher betroffen wären. Man verweist beruhigend auf den geschützten Bereich der Wärmeversorgung durch KWK-Gaskraftwerke von Wohnungen, Krankenhäusern, Schulen und ähnlichen Verbrauchern.

Also bleiben für die Verbrauchsreduzierung nicht lebensnotwendige Abnehmer wie Schwimmbäder und Kultureinrichtungen und natürlich käme ein Zurückfahren industrieller Verbraucher in den Fokus. Diese Einschränkungen würden nicht nur für ein paar Tage gelten, sondern so lange, bis die Bilanz von Gas-Aufkommen und -Verbrauch zumindest wieder ausgeglichen wäre. Das dürfte mehrere Wochen bis Monate dauern.

Unternehmen würden schwierig abzuwehrende Schadenersatzforderungen stellen, da die Regierung mit den Notfallmaßnahmen gegen das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) verstößt. Auf höhere Gewalt kann man sich nicht berufen, da man vorher systemsichernde Kraftwerke für die Strom- und Wärmeversorgung bewusst abgeschaltet hat. Regierungstreue deutsche Gerichte könnten nur eingeschränkt helfen, da auch internationale Gerichte angerufen würden.

Was kommt?

Der letze Rest aus den Speichern fließt nur langsam ins Netz. Insbesondere Bayern könnte aufgrund der langen Leitung, also der großen Entfernung von Gas-Grenzübergangsstellen und LNG-Terminals, von Mangel betroffen sein. Aber wer, wie Herr Aiwanger, den Chemiestandort Wacker mit Windstrom versorgen will, der hat vielleicht noch ein Ass im Ärmel in Form von Biogas, Globuli-Energie oder hat wenigstens einen Fusionsreaktor bestellt. Keiner weiß es, aber es ist verdächtig ruhig in der bayerischen Politik und den dort regierungsbegleitenden Medien.

Die Importe von Röhrengas kommen gegenwärtig vor allem aus Norwegen, auch aus Belgien und Holland. Unsere eigenen Ressourcen mit modernen Fördermethoden zu nutzen, ist weiterhin ein Tabu. Die holländischen Speicher sind allerdings leerer als unsere. Wenn diese ausfallen, werden wir auch von den tiefliegenden Nachbarn kein Gas mehr bekommen. Im Januar erfolgten noch erhebliche Lieferungen von russischem LNG in die EU aus dem Yamal-Feld. Damit soll bekanntlich 2027 Schluss sein und unsere politischen Spitzenkräfte verkünden, nie, nie mehr russisches Gas importieren zu wollen. 2027 allerdings beginnen wir, Gaskraftwerke zu bauen. Die müssen zumindest einen Teil der Kohlekraftwerke ersetzen, die noch abgeschaltet werden sollen.

Was kommt nicht?

Wirtschaftsministerium, Bundesnetzagentur und Medien halten den Ball flach. Die Gelassenheit wird mit einer veränderten Rolle der Speicher begründet. Durch die Möglichkeit, variable Mengen an LNG zu importieren, seien weniger Speicher nötig als bei reiner Lieferung von Röhrengas wie in der Vergangenheit.

Der bisherige LNG-Anteil am Import lag bei maximal 13 Prozent. Eine TE-Anfrage an das Wirtschaftsministerium, wie schnell und wie hoch man diesen Anteil steigern kann, wurde nicht beantwortet. Mag sein, dass freie Slots, also Liegeplätze an den Regasifizierungsschiffen, vorhanden sind, aber wo sind die LNG-Tanker? Kein Schiff wird kommen, jedenfalls nicht auf Zuruf wie beim Versandhändler, der notfalls per Express liefert.

Vor Mukran auf der Insel Rügen lag sehr lange ein Tanker im Eis fest. Neue Schiffe kommen noch nicht durch, schwere Eisbrecher müssen erst organisiert werden. Die nackten Zahlen der BNA widersprechen der Aussage der Flexibilität des LNG-Imports. Wurden vom 1. bis 31. Januar noch durchschnittlich 370 Gigawattstunden (GWh) LNG pro Tag importiert, waren es vom 1. bis 15. Februar durchschnittlich 222 GWh und damit nur noch 7 Prozent des Gesamtimports an Erdgas.

Das ist Flexibilität nach unten, bedingt durch Faktoren wie den Winter in Europa und den USA und die neue Abhängigkeit von den Amerikanern. Offensichtlich handelt es sich bei der regierungsamtlich vertretenen These von signifikant steigerbaren LNG-Importen um ein Fake. Wer die Lage beobachtet, müsste es besser wissen.

Bürger der Welt, schaut auf dieses Land!

Der jetzige Trend läuft auf eine völlige Entleerung der Speicher hinaus, mit den oben beschriebenen Folgen. Die Regierung schweigt und handelt nicht, parteitaktische Motive sind naheliegend. Die Ausrufung einer Mangel- oder Notlage könnte die Wahlen in Baden-Württemberg am 8. März beeinflussen, sicher nicht zum Vorteil der im Bund regierenden Parteien. Man kann das so machen, es zeigt aber, dass die Parteien Macht und Machterhalt über das Wohl des Landes stellen. Außerdem könnte es nur für den Wahltag 8. März helfen. Bis zum 22. März, den Wahlen in Rheinland-Pfalz, lässt sich die Lage nicht mehr schönreden oder vertuschen, bis dahin haben die Realitäten die Tür eingetreten.

Die weiteren Folgen davon wären katastrophal und würden weit über kurzfristige Parteipolitik und den akuten Schaden hinausreichen. Was wäre es für ein Zeichen in die Welt, wenn Deutschland, eines der Länder, von dem die Industrialisierung ausging, das Land der Dichter, Denker und Ingenieure, der ehemalige Exportweltmeister, bewundert für seine starke Industrie, in einem Winter aufgrund Energiemangels Teile seiner Industrie herunterfahren muss?

Die Reputation als sicherer Wirtschaftsstandort wäre verloren. International agierende Unternehmen würden bei Investitionsvorhaben Deutschland von ihrer Landkarte streichen. Bestehende Unternehmen würden den Exodus planen. In der EU, der OECD, der Welthandelsorganisation, der Weltbank und bei anderen Organisationen wird man die Stirn in Falten legen beim Nachdenken über Deutschland und die künftigen Beziehungen. Auch das Triple-A steht in Frage.

Man will das Thema solange wie möglich verschweigen und durchschwitzen. Es bleibt nichts außer der Hoffnung auf den Wettergott und zügig steigende Temperaturen. Ein Ausdruck der Hilflosigkeit, aber wenn man mit dem Rücken zur Wand steht, fehlen die Optionen. Da hilft kein grüner Voodoo-Zauber mit dem Tanz ums Windrad.

Einmal vollmachen, bitte

Die im Frühjahr leeren Speicher müssen bis Ende Oktober wieder halbwegs gefüllt sein. Das wird teuer und ohne Staatsgeld als Unterstützung oder in Form einer Staatsreserve nicht funktionieren.

Wie der nächste Winter wird, weiß noch niemand. 2024 endete das Maximum des aktuellen solaren Zyklus, weitere kalte Winter sind möglich. Die Abschaltungen von Kohlekraftwerken sollen weitergehen. Erdgas wird knapp bleiben, grüner Wasserstoff ist nicht in Sicht. Wenn weiter schmalgebildete Politiker Klimaszenarien als Wetterbericht interpretieren, wird das sichtbar zum Problem.

Unterdessen sinken die Speicherstände, Tag für Tag.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier