BBK-PRÄSIDENT RALPH TIESLER Katastrophenschützer warnt: Blackouts im Januar und Februar möglich

Von Holger Douglas

Ralph Tiesler empfiehlt Notstromaggregate, um Prozesse und Anlagen gegen Stromausfälle zu schützen. Diese Empfehlung, anstelle von laufenden Kohle- und Kernkraftwerken, ist wohl das erbärmlichste Zeugnis, das grüner Energiepolitik ausgestellt werden muss. Doch die spricht er nicht an.

Mit Blackouts in diesem Winter rechnet der Leiter des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Ralph Tiesler. Es werde im Januar und Februar zu Unterbrechungen der Stromversorgung kommen, sagte er in einem Interview mit der Welt am Sonntag.

Mit Blackouts meint er nicht einen totalen Blackout in ganz Deutschland, sondern regional und zeitlich begrenzte Unterbrechungen der Stromversorgung. Fast in Habeckscher Diktion – ‚Unternehmen sind nicht pleite, sondern haben nur aufgehört zu produzieren‘ – umgeht er das Desaster der Energiewende und erklärt, die Ursache von Blackout sei nicht nur Energieknappheit, »sondern auch das gezielte, zeitweise Abschalten der Netze durch die Betreiber, mit dem Ziel, die Netze zu schützen und die Gesamtversorgung nicht zu gefährden«.

Das Risiko steige ab Januar und Februar; die Katastrophenschützer würden davon ausgehen, dass es von da an zu Unterbrechungen der Stromversorgung komme. Er erklärt allerdings nicht genauer, warum Januar und Februar Blackouts kommen würden.

Er wies darauf hin, dass Deutschland auch von Kriegen in Nachbarländern betroffen werde. Dies könne sich durch Energieknappheit, steigende Preise oder drohende Stromausfälle bemerkbar machen. Besser wappnen gegen Unterbrechungen von Lieferketten oder Attacken auf kritische Infrastrukturen, empfiehlt er. Dafür müssten Staat und Unternehmen enger zusammenarbeiten.

Notstromaggregate seien nötig, um Prozesse und Anlagen gegen Stromausfälle zu schützen.
Empfehlungen für Notstromaggregate anstelle von anständigen laufenden Kohle- und Kernkraftwerken ist wohl das erbärmlichste Zeugnis, das grüner Energiepolitik ausgestellt werden muss. Doch die spricht er nicht an. Ein Bewusstsein für Katastrophenszenarien sei in Deutschland sehr gering, meint Tiesler vielmehr, weil Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten vergleichsweise wenig schwere Krisen durchlebt habe.

Schon verwunderlich, wenn rote und grüne Truppen eine gut funktionierende Energieversorgung zerschlagen, Kühltürme in die Luft sprengen und hinterher Beschwerden kommen, ein Krisenbewusstsein sei nicht ausgeprägt. Moderne und saubere Kraftwerke reihenweise abschalten und dann vor Blackouts zu warnen, ist schon beschämend. Keine Frage: Die größten Gefahren sitzen derzeit in Berlin in verschiedenen Regierungsämtern.

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Das ÖR Fernsehen im Klimawandelverhinderungskampf- Der Acht-Milliarden-Erdenbürger-Tag und das klimatische ZDF

Auch an einem Tag, der nach Erörterung des Themas Überbevölkerung schreit, kümmern sich die Öffentlich-Rechtlichen zielorientiert um ihr Lieblingsthema „Klimakatastrophe“. 

von Thomas Spahn

Am 15. November war es laut UN soweit: Der 8-milliardste-„Erdenbürger“ (poetische Beschreibung für jeden, der dazu beiträgt, diesen Planeten überzustrapazieren) hat seinen ersten Schrei getan. Auch wenn damit belegt ist, dass die Menschheit nach wie vor ihr größtes Problem – das der Massenvermehrung – nicht in den Griff bekommen hat, lenken die ÖR-Medien ihr Augenmerk zielorientiert sofort auf ihr Lieblingsthema „Klimakatastrophe“.

Tatsächlich dokumentiert diese Fokussierung einen gewissen Fortschritt in Sachen Weltmenschheit an sich: In früheren Jahren waren die ständig steigenden „Erdenbürgerzahlen“ grundsätzlich an die Ernährungsfrage gekoppelt. Doch das ist in den Hintergrund gerückt, auch deshalb, weil trotz ständiger Hungerappelle in Relation zur Gesamtmenge Mensch die Anzahl jener, die an Hunger sterben, mathematisch fast schon als marginal betrachtet werden kann.

Waren es in den Dekaden von 1920 bis 1969 durchschnittlich 1.466.772 Menschen, die in jedem Jahr dem Hungertod erlagen, so waren es im Zeitraum 1970 bis 2016 nur noch 175.443. Im letzten Zeitraum dieser Erhebung ab dem Jahr 2010 sank diese Zahl sogar auf durchschnittlich nur noch 34.429 Menschen weltweit im Jahr. Dagegen steht eine Bevölkerungszunahme von 3,69 Milliarden im Jahr 1970 auf eben jene 8 Milliarden im Jahr 2022.

Klima ist wichtiger als Hunger

Wenn also schon trotz der Probleme mit dem Nahrungsmitteltransport aus der Ukraine und Russland der Hunger in der öffentlich-rechtlichen Wahrnehmung trotz Opfern eher vernachlässigbar ist, dann steht im Zeitalter des „klimabedingten” Weltuntergangs für die ÖR-Medien automatisch die Frage im Raum: Wirkt sich diese Masse Mensch etwa auf die Bekämpfung der Klimaveränderungen – im Neusprech „menschengemachte Klimakatastrophe“ – aus?

Wäre es so, dann wäre der Menschheit oder der UNO oder einzelnen Ländern die Frage zu stellen, warum sie sich nicht rechtzeitig wirksame Maßnahmen gegen das Bevölkerungsüberwachstum haben einfallen lassen. Zum Beispiel in der Art, wie es das demnächst bevölkerungsreichste Land der Erde, Indien, versucht, indem es nach der zweiten Geburt eine kostenlose Sterilisation anbietet und dieses damit erklärt, dass mehr als zwei Kinder nicht zu deren Wohl großgezogen werden können, weil das Familieneinkommen nicht dafür reicht, beiden Kindern eine hochwertige Ausbildung zu finanzieren.

Lassen wir an dieser Stelle dahingestellt, dass auch staatlich betriebene Bevölkerungskontrolle ihre Tücken hat, wenn sie nicht bis zum Ende gedacht wird. So leidet die Volksrepublik China nach Maos Ein-Kind-Politik nicht nur unter einem Männerüberschuss, weil sich in den traditionellen Gesellschaften weltweit hartnäckig das Gerücht hält, Frauen seien minderwertiger als Männer – die VRC steht auch vor dem Problem, immer mehr Alte von immer weniger Jüngeren finanzieren lassen zu müssen. Ein Problem, das sich zunehmend auch in Westeuropa auftut, weshalb beispielsweise die deutschen Bundesregierungen nicht nur den entsprechenden Grenzschutz vernachlässigen, sondern auch den NGO-gebundenen, professionellen Mittelmeer-Shuttle großzügig finanzieren.

Das ZDF weiß Antworten

Da nun alles, was gegenwärtig beleuchtet wird, im Sinne der Klimareligion betrachtet werden muss, strahlt das ZDF in seinem Morgenmagazin am Acht-Milliarden-Erdenbürger-Tag einen angeblichen „Faktenbericht“ aus, dem ein bevölkerungsrelevantes Interview mit dem Direktor des „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ nachgereicht wird. Moderatorin Mirjam Meinhardt-Krug benennt das Thema, um das es gehen soll: „Wie wirkt sich diese wachsende Weltbevölkerung auf das Klima und den Umweltschutz aus?“

Prof. Otmar Edenhofer PIK & Mirjam Meinhard-Krug ZDF Moma am 15.11.22 Bilder ZDF Moma

Blicken wir kurz auf den nun vorgeschalteten Bericht, der tatsächlich weitgehend das vermittelt, was als Fakten bezeichnet werden kann – jedoch dabei maßgebliche Fragen umschifft.

Da es im ÖRR grundsätzlich gilt, mit dem Finger auf die vorgeblich schlimmsten Sünder zu zeigen, werden in Sachen Klimasünder drei Länder oder Regionen exemplarisch aufgezeigt. An der Spitze selbstverständlich die USA, die demnach pro Bürger auf einen Jahresausstoß von 14 Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent (CO2e) kommen. Dieses CO2e ist eine Größe, die als „Treibhauspotential“ aufzeigen soll, wie groß der jeweils verursachte Anteil an der „Klimakatastrophe“ in Kohlendioxid sein soll – denn laut entsprechenden Untersuchungen kann beispielsweise auch Methan maßgeblich zur Klimaveränderung beitragen. Jene 14 US-Tonnen sind folglich das, was demnach ein einzelner US-Amerikaner persönlich zur „Klimakatastrophe“ beiträgt, wenn er dieses ausschließlich über CO2-Emission täte. In der Klimareligion wird diese Zahl daher auch als „ökologischer Fußabdruck“ bezeichnet.

Von Sündern und Fußabdrücken

Um nun zu verdeutlichen, dass die USA der größte Umweltsünder sind, werden in dem Bericht zwei weitere Zahlen genannt. Die Europäische Union, deren Bewohner mit 7,2 t CO2e nur einen fast halb so großen „Fußabdruck“ hinterlassen, und Indien, dessen Fußabdruck mit 2,4 t CO2e pro Einwohner vernachlässigbar erscheinen will.

Nun wäre es sicherlich spannend gewesen, den „Fußabdruck“ jener aufzuzeigen, die mit Kfz-Verteufelung und Massenumweltzerstörung durch Windspargel und Sonnenpaneelen zum weltweiten Musterökoland mutieren sollen – doch Fehlanzeige. Deshalb soll dies an dieser Stelle nachgeholt werden.

Laut mehreren, von internationalen Institutionen veröffentlichten Zahlen, steht die Bundesrepublik mit 7,7 t COI2e auf gleicher Höhe mit Norwegen und Polen hinter Ländern wie Iran, Libyen und auch der VRC mit 8,2 t CO2e pro Kopf. Und wo wir gerade bei dieser Liste sind: Demnach ist selbst der US-Fußabdruck fast schon vernachlässigbar, wenn wir den Blick auf andere Weltregionen werfen. Demnach finden sich die größten Umweltsünder ausgerechnet auf einer Insel, die laut Vorhersagen demnächst in den klimabedingten Ozeanfluten versinken wird. Die Bewohner der Inselrepublik Palau, bis 1914 eine Zeitlang Besitz des Deutschen Reichs, bringen es auf einen grandiosen Fußabdruck von 55,3 t CO2e. Ihnen folgen ausgerechnet jene, die es aktuell wegen ihrer islamischen Interpretation einer Fußballweltmeisterschaft in die Schlagzeilen der öffentlichen Kritik geschafft haben. Qatar belegt den zweiten Platz der Fußabdruckriesen mit immerhin noch 35,6 t CO2e – und ich wage an dieser Stelle die Prognose, dass dieser Wert im Jahr 2022 rasant in die Höhe schnellen wird.

Auch die anderen Riesen beim CO2e-Umwelttritt stammen nicht aus dem europäischen Kulturkreis: Bis auf die ebenfalls langfristig vom Untergang bedrohte karibische Inselrepublik Trinidad und Tobago sind sie alle auf der arabischen Seite des Persischen Golfs angesiedelt. Erste Europäer auf der Sünderliste sind Australien und Kanada mit 15,2 und 14,4 t CO2e pro Kopf und Jahr.

Statistisches Jonglieren mit Zahlen

Diese Zahlen offenbaren jedoch letztlich nichts anderes als das Grundproblem des angeblichen Faktenbeweises von Behauptungen und Aussagen. Es lautet: Statistik, mit der sich, im Sinne der gewünschten Zielerwartung angewandt, so ziemlich alles belegen oder widerlegen lässt. Weshalb der besagte ÖR-Bericht eben auch die Pro-Kopf-Zahlen gewählt hat – und nicht den jeweiligen Gesamtausstoß. Denn bei diesen Zahlen sieht die Sünderliste gänzlich anders aus.

Laut der aktuellen Edgar-Liste liegt die Volksrepublik China mit einem Gesamtausstoß in Höhe von 11.680,42 Millionen Tonnen (mt) einsam an der Spitze. Die EU bringt es gerade einmal auf 2.621,85 Millionen Tonnen – die USA liegen mit 4.535,30 mt CO2e deutlich hinter China, aber auch deutlich vor der EU. Die sich ständig selbst kasteiende Bundesrepublik ist dagegen trotz medial heraufbeschworener Obersünderrolle fast schon ein Emissionszwerg, bläst gerade einmal 636,88 mt im Jahr in die Luft, während Indien mit 2.411,73 mt die USA fast schon eingeholt hat – oder umgekehrt.

Wie sehr sich mit Statistiken jonglieren lässt, macht der Blick auf die erwähnten Pro-Kopf-Übersünder deutlich. Da liegt Palau angesichts seiner geringen Bevölkerungszahl bei der Gesamtemission bei gerade noch 1,24 mt – und Qatar findet sich bei 99,49 mt ein. Es kommt eben immer darauf an, welche Botschaft gerade vermittelt werden soll.

Rezession und Inflation als Klimarettung

Um die „bösen“ Zahlen der umweltverschmutzenden USA so richtig wirken zu lassen, werden beim ZDF die Pro-Kopf-Zahlen herangezogen. Weltchefverschmutzer China hingegen kommt mit einer kleinen Ermahnung davon, die dann unterschwellig mit dem erhobenen Zeigefinger in Richtung Bundesbürger zeigt: „Das Beispiel China zeigt aber, dass eine wachsende Wirtschaft und damit steigender Konsum zu mehr Umweltzerstörung führt.“

Wir lernen: Schuld an der „Umweltzerstörung“ aka „Klimakatastrophe” aka Weltuntergang sind Wirtschaftswachstum und Konsum. Also, lieber Bundesmichel: Wenn wir jetzt in Rezession und Inflation marschieren, tun wir eigentlich etwas Gutes. Wir schrumpfen die Wirtschaft und den Konsum! Wer sollte sich da nicht als besonders eifriger Klimajünger glücklich selbst auf die Schulter klopfen?

Etwas Belehrendes mit statistik-bedingtem Scheinfaktenwissen hat dann der einführende Bericht im ZDF auch zu seinem Abschluss parat: „Ausgerechnet viele ärmere Länder, die kaum zum Klimawandel beitragen, leiden am stärksten unter den Folgen“, wird behauptet. Nun könnte – statistisch nicht zu widerlegen – mit dem Fakt gegengehalten werden, dass es doch ausgerechnet die versinkende Insel Palau mit ihrem 55-Tonnen-Fußabdruck auf den höchsten Wert bringt. Aber auch das wäre eben nicht einmal die halbe Wahrheit.

Interessanter wäre hingegen die Frage, ob nicht ein Teil der Umweltkatastrophen, die nach gängiger Darstellung vom Klimawandel verursacht werden, auch deshalb als besonders katastrophal wahrgenommen werden, weil sie Regionen treffen, die eigentlich für die menschliche Besiedlung ungeeignet sind – und die nur deshalb heute jene mediale Betroffenheit organisieren, weil das menschliche Massenwachstum mittlerweile jeden noch so gefährdeten Quadratkilometer besiedeln lässt? Ich räume ein, dass mir dazu keine aktuelle Studie vorliegt. Das allerdings sollte eher Anlass sein, eine solche zu erstellen, als sich um die Fragestellung herumzudrücken.

Klimainterview statt Bevölkerungswachstum

Was nun folgt, ist das, was gemeinhin als Interview bezeichnet wird. Dazu hat sich das ZDF jedoch keinen qualifizierten Forscher in Fragen Bevölkerungswachstum gesucht, sondern – es geht schließlich um die Message – den „Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Ottmar Edenhofer“. Damit ist die Linie klar: Es geht zum Tag des 8-Milliardsten-Erdenbügers nicht um Bevölkerungsentwicklung, sondern um die tibetanische Gebetsmühle der prophezeiten „Klimakatastrophe“.

Bevor Sie, liebe Leser, dieses Interview ungekürzt und in voller Länge in der geschriebenen Version auf sich wirken lassen können, hierzu noch einige Anmerkungen.

Meinhardt stellt als erstes die Frage, ob der Zuwachs an Menschen nicht einen erhöhten Ressourcenverbrauch zur Folge hat. Eigentlich lapidar – selbst wenn wir den Blick nur auf die Nahrungsversorgung lenkten, wäre die Antwort ein einfaches Ja. Wir acht Milliarden futtern dem Planeten seine Nahrungsmittel weg – am Land und im Meer, und dort besonders intensiv mit nicht einmal im Ansatz erforschten Folgen für die Ökosysteme und für das Weltklima. Welcher „Druck“ , wie es Meinhardt formuliert, dadurch auf das Klima ausgeübt wird, ist insofern nicht im Ansatz beleuchtet.

Muss es aber auch nicht, denn Klimafolgenforscher Edenhofer rechnet ausschließlich in Klima-Äquivalenten und soll schließlich auch nur die Thesen der Klimareligion begründen. Was er auch umgehend macht und dabei, wie jeder Prediger, von einer Fiktivwelt ausgeht, die es zu schaffen gilt, um die unvermeidliche Katastrophe zu vermeiden. Dabei stellt er mehrere Thesen auf.

Thesen des kann und könnte

These Eins: Wir dürfen unseren Konsum nicht mehr „mit den heutigen Technologien bereitstellen“.  Was das bedeutet? Wir müssen unsere Wirtschaft mit „erneuerbaren Technologien betreiben“. Okay – etwas verworren – er meinte mit „betreiben“ vermutlich die Energieproduktion, die die Grundlage des Konsums und der Wirtschaft bildet.

These Zwei: Wir können mit den Ressourcen sehr viel effizienter umgehen. Was bedeutet: Wir tun es derzeit nicht – und um welche Ressourcen es sich konkret handelt, wird nicht gesagt.

These Drei (hier nun wird es richtig fiktiv, wie das „könnte“ beweist): „Wir könnten Kreislaufwirtschaft betreiben.“ Klingt spannend, tun wir trotz Recycling offenbar noch nicht einmal ansatzweise – und ob, wann und wie „Kreislaufwirtschaft“ an ihre Grenzen stößt, bleibt ebenso unbeantwortet wie die Frage, was sich der Bürger darunter überhaupt vorzustellen hat.

Das alles ist aber auch unbedeutend, denn es geht um die Kernaussage: „Alles das ist viel wichtiger, als jetzt auf das Bevölkerungswachstum zu schauen!“

Das sagt der Klimafolgenforscher – und es ist sicherlich nachvollziehbar, denn seine Fördermittel bekommt er nicht für den Blick auf die Bevölkerungsexplosion. Außerdem – und da schließt sich der manipulative Kreis der angewandten Statistik – gibt es sogar Länder, in denen die Bevölkerung schrumpft – und die unverzeihlicher Weise immer noch einen „sehr hohen Pro-Kopf-Verbrauch“ haben.

Keine Zweifel bei Meinhardt

Meinhardt jedenfalls ist sofort überzeugt: „ja, die Zahlen sind da eindeutig …“ – sind sie es wirklich? Siehe oben. Doch auch wenn irgendein Bundesinstitut belegt haben soll, dass mehr Mensch nicht zwangsläufig mehr Fußabdruck bedeutet, ahnt Meinhardt irgendwie, dass Menschen die Neigung entwickeln könnten, Ansprüche zu entwickeln, weshalb mehr Menschen mehr Ansprüche haben könnten, was wiederum den „Druck aufs Klima“ erhöhen könnte. Der Klimaprofessor kontert mit den üblichen Plattitüden. Mehr Menschen? Kein Problem! Die Wachstumsrate nimmt doch ab! Damit tröstet sich die UN seit ihrer Gründung. Damals gab es gerade einmal 2,5 Milliarden Menschen auf diesem Planeten.

Weil nun einmal so viele Menschen auch viele Ältere schaffen, folgt beim Professor nun Senioren-Bashing: Länder mit schrumpfender Bevölkerung leiden unter zu vielen alten Menschen, sagt Edenhofer. Alte Menschen seien nicht innovativ und blockierten „einen Umbau der Wirtschaft zur Treibhausgasneutralität“, weiß der Klimafolgenforscher, der offenbar auch Innovations- und Altenforscher ist.

Immerhin wissen wir jetzt, weshalb die Bundesregierungen wider geltendes Recht massenhaft Afrikaner und Asiaten ins Land holen. Diese jungen Leute, überwiegend Männer, die die deutsche Bevölkerung zu gebären versäumt hat, sichern die Innovationsfähigkeit und den Transformationsprozess. Schön, dass wir auch das nun geklärt haben, weshalb Meinhardt aus gegebenem Anlass – der Bundeskanzler möchte gern die Wirtschaftsbeziehungen mit Vietnam und anderen Südostasienstaaten ausbauen, was dort zwangsläufig zu einem höheren Energiebedarf führen wird – darauf hinweist, dass diese Schwellenländer als große Umweltsünder doch tatsächlich ihre Energie aus Kohle (!!!) erzeugen.

Nur Erneuerbare sind die Rettung

Doch auch hier weiß der Klimafolgen-Bevölkerungswachstums-Energiewirtschaftsexperte aus Potsdam Rat. Weil der Bau der sogenannten „Erneuerbaren“ in solchen Ländern aus irgendwelchen Gründen viel teurer ist als bei uns, müssen diesen Ländern bessere Kreditkonditionen angeboten werden. Damit, so der nun auch zum Bankfachmann gewordene Mann aus Potsdam, müssen die dann auch aus Kohle und Co. aussteigen, weil sonst „unwiderberuflich“ (vermutlich nur ein Versprecher, keine Freud’sche Fehlleistung) das 1,5-Grad-Ziel gerissen wird. Dumm nur, dass sich bei all dem Gerede des könnte und müsste und sollte ohnehin längst der Eindruck verfestigt hat, dass dieses 1,5-Grad-Ziel nichts anderes ist als eine Schimäre, die ihre Heimat irgendwo im Wolkenkuckucksheim hat. Weshalb dann die sogenannten „Klimakatastrophen“ nicht ausbleiben werden.

Für Meinhardt erzwingt diese unausgesprochene Erkenntnis dann fast schon automatisch die Überleitung zum zweitwichtigsten Lieblingsthema der ÖR-Medien: die Wirtschaftsmigranten, die penetrant als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden. Wobei – im Neusprech heißt es wahlweise „Flüchtende“ oder „Geflüchtete“, was Meinhardt geschickt umschifft, indem sie von „Menschen aus Afrika und anderen Regionen“ spricht, die „verstärkt versuchen, nach Europa zu flüchten“. Selbstverständlich tun sie dieses in der Echokammer nicht, weil in der Bundesrepublik für Wirtschaftsmigranten aka Asylbewerber derzeit noch schlaraffenlandähnliche Zustände herrschen, sondern „weil diese Wetterextreme ja jetzt schon tendenziell zunehmen“.

Und selbstverständlich Kompensationen

Selbstverständlich – das im ÖRR zu sagen ist überflüssig, weil es ohnehin jeder weiß – „flüchten“ diese Menschen deshalb, weil die Industrienationen ihnen via Klimakatastrophe die Existenz in der Heimat rauben. Die Möglichkeit, dass all das auch damit zusammenhängen könnte, dass dank europäischer Medizin und Technik in manchen Regionen dieser Welt tatsächlich über Gebühr Menschen gezeugt werden, bleibt auch am Internationalen Acht-Milliarden-Erdenbürger-Tag ungedacht. Vielmehr geht es getreu dem europäischen Mea-Culpa-Komplex um „Kompensationen“, wie der Professor aus Potsdam mainstream-konform erläutert. Selbstverständlich, so weiß er, sind alle Kompensationsangebote unterfinanziert und „wir als Industriestaaten“ müssen selbstverständlich für die Schäden aufkommen, die „wir“ gerade in Afrika verursachen. Ebenso wichtig aber sei es, „über die Emissionsminderung zu reden, denn Emissionsminderung, das ist der beste Weg um künftig Extremwetterereignisse und Klimaschäden in der südlichen Hemisphäre“ zu vermeiden.

Da nun ist Edenhofer endlich wieder dort, wo er schon zu Anbeginn war. Und ich als faszinierter Zuschauer frage mich: Warum eigentlich nur in der südlichen Hemisphäre? Ist Ahrtal und Ähnliches eine gerechte Strafe des Klimagottes, die wir hinzunehmen haben, wenn nur der Süden verschont bleibt? Aber egal. Meinhardt ist zufrieden und bedankt sich artig. Der zwangsfinanzierte ÖR-Fernsehfunk hat seinen morgendlichen Teil zur Volksaufklärung beigetragen – und gut ist.

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Auch Brikettmangel 2022 ist Folge grüner „Klimaschutzpolitik“

Grüne Politik und spezielle Manager-Entscheidungen bei RWE verschärfen noch die Gas- und Heizölknappheit

von Werner Eisenkopf

Wer für seinen Ofen im Herbst 2022, Briketts aus Braunkohle sucht, diese in Märkten nicht mehr vorfindet und dann auf die Webseite von UNION-Briketts (gehört zur RWE-Gruppe) geht, kann dort derzeit aktuell staunend den folgenden Text lesen:

„Liebe Kundinnen und Kunden,

im Juli 2020 haben Bundestag und Bundesrat das Kohleausstiegsgesetz verabschiedet, das auf den Empfehlungen der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung beruht. Danach soll der Kohleausstieg in Deutschland bis zum Jahr 2038 erfolgen. Entsprechend der Festlegungen des Ausstiegsfahrplanes wird unser Unternehmen die Produktion der Braunkohlenbriketts bis zum 31.12.2022 einstellen. Damit leisten wir einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende.

Auf Grund der aktuellen Marktlage kann es im Handel aber bereits jetzt zu Engpässen kommen. Direktbelieferungen an Verbraucher bieten wir nicht an.

Wir bedanken uns für Ihre langjährige Treue und verbleiben mit einem herzlichen Glückauf!

Rheinbraun Brennstoff GmbH“

Im Oktober und November 2022, sollte wegen des Mangels und der hohen Preise von Gas und Öl, eigentlich jede Möglichkeit genutzt werden, um an diesen Brennstoffen zu sparen. Doch in einem Deutschland, was immer stärker auf eine „grüne Planwirtschaft“ hinsteuert, ist sowas offenbar nicht mehr möglich. Völlig von der Realität abgehobene Politik und auch noch Managerentscheidungen in der Wirtschaft dazu, die schlichtweg Anbiederungen an aktuelle Politikmoden sind, haben frühere Beweglichkeiten erstarren lassen.

Ausländische Spötter amüsieren sich über einen als besonders „deutsch“ geltenden Wesenszug seit Feudalzeiten, dem „vorauseilenden Gehorsam“ nun auch im Klimawahn. Ein früher mal, vor der Energiekrise und dem Ukrainekrieg, begeistert ob der ach so wichtigen und hehren „Weltrettung“ beschlossene Kohle-Ausstiegspolitik, muss natürlich in Deutschland jetzt auch in der Krise, trotzdem genauso durchgezogen werden. Das ist neben Atomkraft, dieses „Deutschland-spezial“ was kein Normalbürger eines Nachbarlands noch wirklich verstehen kann.

Doch mal der Reihe nach. In deutschen Haushalten und auch in den Nachbarländern, werden die Häuser und Wohnungen, überwiegend mit Gas und Heizöl geheizt. Dazu kommen noch additiv einige weitere Formen von Hausheizungen. Hierbei sind z.B. Wärmepumpen und Holzheizungen völlig unterschiedlich konzipiert. Unter dem Sammelbegriff „Holz“ unterscheiden sich wiederum unterschiedliche Varianten voneinander. Pellets und Holzhackschnitzel sind noch eher weniger verbreitet. Dann gibt es die Holzvergaser sowohl separat als auch additiv zusätzlich zu Ölheizungen dazu. Die verbreitetste Form sind aber diverse Kohle und/oder Holz befeuerte Öfen, in vielen Arten und Varianten.

Laut einer vielfach verbreiteten „offiziellen“ Zahl, gäbe es in Deutschland angeblich ca. 1 Million Haushalte mit Holzöfen/Holzheizung und diese ungleich stärker auf den Land, als in Stadtgebieten. Als alleinige Heizart, ist Holz nicht so stark verbreitet. Dies liegt vor allem an der Tatsache, daß man bei Holzöfen je nach Typ, mehr oder weniger schnell wieder neue Scheite als Brennstoff nachlegen muß, sonst brennt das Feuer nieder und geht irgendwann aus. Dann wird es aber kalt. Grund- und Kachelöfen, sind darin komfortabler, aber auch sehr teuer in der Anschaffung, mit individuellem Einbau in das jeweilige Haus. Meistens wird Holz aber in den verschiedenen Öfentypen verfeuert. Diese Unterschiede zu erklären, würde hier nochmal einige Absätze erfordern.

Vorhandene und meistens additive Holzheizungen erlauben je nach Gegend und lokalem Klima, die Dauer einer Heizperiode zu verkürzen. In der sogenannten Übergangszeit, die in kalten Gegenden bereits im September beginnen kann und nach dem Winter bis in den Mai hineingeht, verringern solche Holzheizungen/Öfen tatsächlich die Tage voll laufender Zentralheizungen mit Gas oder Öl. Jeder einzelne Tag länger, in der solche Öfen noch das jeweilige Haus warm genug machen und den winterlichen Dauerheizungslauf verzögern, sparen jeweils andere Brennstoffe. Sparen Gas und Öl, damit also auch Geld. Gerade jetzt, in der Mangellage und den hohen Preisen, während des laufenden Ukrainekriegs, kommt so schon eine gewisse Menge an Ersparnis in ganz Deutschland zusammen. „Jeder Liter zählt“ war doch so ein Politspruch.

In den Öfen, wo dies bauartmäßig möglich ist, wird aber nicht nur Holz verbrannt, sondern auch Kohle. Dies meistens in Form von Braunkohle-Briketts. Bekannte Markennamen davon sind UNION (Rheinland) und REKORD (Lausitz). Die Marke UNION und alle bisherige Brikettfertigung in Frechen bei Köln, soll aber zum Jahresende 2022 auslaufen und beendet werden. Dies nicht etwa wegen mangelndem Kundeninteresse, sondern als politische Detail-Entscheidung zum „Kohleausstieg“ wegen „Klimaschutz“ und natürlich der allerwichtigsten Weltklimarettung..

Daß nun in Frechen bei Köln, eine bereits fast 100 Jahre lang laufende Produktion von UNION-Briketts ausgerechnet jetzt beendet werden soll, wo man wegen der Krise, eigentlich jedes Stückchen Brikett braucht, um Gas und Öl zu sparen, ist nicht nur Politik. Es ist zugleich ein krasses Managerversagen bei RWE, der Mutterfirma dieser Braunkohle-Herstellung.

Das Management von RWE hat der neuen schwarz-grünen Regierung in NRW, eine „Morgengabe“ gespendet. Dafür, daß man derzeit krisenbedingt wieder mehrere schon stillgelegte Kohlekraftwerke für Strom wieder anheizte, soll dafür der „Kohleausstieg“ im Rheinischen Revier, nochmals beschleunigt werden. „Kohleausstieg“ bedeutete erst mal nach viel Gezänk, das Jahr 2038. Dann 2035 und nun ganz neu im CDU/GRÜNEN Nordrhein-Westfalen, sogar angepeiltes Jahr 2030. Die Grünpolitik im Sauseschritt und dazu der „vorauseilende Gehorsam“ von Wirtschaftsteilen wie RWE nochmal als Beschleuniger. Daß dabei sowohl 200 hochwertige Arbeitsplätze als auch Versorgungssicherheiten auf der Strecke bleiben, wird einfach hingenommen.

Wenn das Management von RWE wenigstens noch ansatzweise auf die Realitäten reagieren würde, müßten sie eigentlich die geplante Schließung der Frechener Brikettfabrik, zum Jahresende 2022 aussetzen. Sie müßten eigentlich die Brikettfertigung dort fortsetzen, bis sich die derzeitige Krisenlage etwas entspannt hat. Doch bei dem „Grüngeklüngel“mit der „frischen“ schwarz-grünen NRW-Landesregierung, ist dies offenbar ausgeschlossen. „Grün“ und „Kohle“ ist ja fast schon wie Materie und Antimaterie. Wo diese aufeinandertreffen, knallt es sofort. Dazu bemühen sich sowohl SPD, als auch CDU, in solchen Regierungen, die Grünen darin sogar möglichst noch „linksgrün“ zu überholen.

Doch zurück zur Kohle. In all den früheren Jahren, gab es im Herbst in allen Supermärkten und Baumärkten, Sonderangebote mit Braunkohle-Briketts. Meisten in 10kg-Pachungsgrößen und zu Preisen zwischen 2,49 – 3,99 €. In Baumärkten und im regionalen Landhandel, bekam man vorrangig 25kg Packungen, zu Preisen zwischen 5,99-7,99 €. Dies war einmal. Heute ist alles um das mehrfache teurer, wenn es überhaupt noch Briketts gibt. Gerade im Harz von Sachsen-Anhalt, wo es noch seit DDR-Zeiten eine beachtliche Menge an älteren Häusern, nur mit Holz- oder Kohleheizung gibt, wurden im Herbst 2022, in keiner einzigen Supermarktkette, überhaupt noch Briketts aus Braunkohle angeboten. Lediglich sogenannte „Holzbriketts“ und für Öfen ungeeignete „Grillkohlen“ aus Buchenholz, waren im Angebot.

Gerade bei vielen betroffenen alten Leuten, war dies ein nie erlebter Schock. Selbst in den härtesten einstigen Kriegszeiten, gab es trotzdem irgendwie immer wenigstens Grundmengen an Kohle. Doch im „besten Deutschland aller Zeiten“ und ausgerechnet bei Putins Gasstopp wie zugleich Mondpreisen beim Heizöl, sind Briketts kaum bis gar nicht erhältlich. Die Lausitzer Brikettfertigung läuft zwar noch, aber wenn man dort Kohle übers Internet bestellt, kosten bei REKORD aktuell 10 kg bis zu 35 €, wenn überhaupt etwas käuflich ist. In fast allen Baumärkten, gibt es derzeit gar keine Briketts aus Braunkohle. Dies wird nach dem geplanten Produktionssende bei UNION in Frechen  zum Jahresende 2022, ja noch knapper und schlimmer.

Des weiteren wurde auch in Tschechien eine Braunkohlegrube geschlossen. Dazu exportiert auch Polen, derzeit kaum Kohle aus seinen Gebieten, um möglichst alles nur im eigenen Land zu verfeuern. Doch muß hierbei auch noch zwischen der bisher besprochenen Braunkohle und der höherwertigen Steinkohle unterschieden werden. Steinkohle heizt noch besser als Braunkohle, darf aber nur in dafür geeigneten Öfen verwendet werden. Dies sind dann meistens sogenannte ‚Dauerbrennöfen‘ von Firmen wie Haas&Sohn, im hessischen Sinn, nahe Wetzlar.

Eigentlich ist dies alles keine Überraschung. So hat doch die Politik fast aller Parteien unisono schon jahrelang getönt, daß man „aus den fossilen Brennstoffen aussteigen“ wolle, wegen Klimaschutz. Dann mußte es ja irgendwann so kommen. Putin war da nur „Brandbeschleuniger“ aber die eigentliche Ursache lag und liegt in der schon vorherigen deutschen „Klima-Politik“ selbst.

Anstatt also hier mit wenigstens genügend Briketts, für eine Entlastung bei Gas und Öl mitzuhelfen, setzt der grüne Bundesminister Habeck (BMWK) auf eine 15 Millionen Euro teure Werbekampagne bis 2026, in der man Bürgern mit teils lächerlich wirkenden Verzicht-Ratschlägen, ein Motto vorgaukelt: „Jeder Beitrag zählt. Damit wir gut durch den Winter kommen.“

Weitgehend unbekannt, besonders bei den „Fridays“ und jungen Klimahüpfern, ist die Historie der Kohleverbrennung. Diese wurde nämlich damals zur Rettung der Wälder. Die vorher benutzte Holzkohle, führte in ganzen Gegenden zur faktischen Entwaldung. Daß also die Umstellung von Holzkohle auf Stein- und Braunkohle, dann zu einer Erholung und Wiederaufforstung vieler Wälder führte, wollen heutige „Klimaschützer“ partout nicht wahrhaben. Sie haben darin sozusagen, „Briketts anstatt Bretter vor dem Kopf“ und sind sogar noch stolz darauf!

Zum Abschluß dieses Artikels noch ein Wort zum „Feinstaub“ und der Verteufelung von Holz und Kohleverbrennungen bei Hausheizungen. Die immer schärferen Emissionsvorschriften, steuern darauf hin, daß man irgendwann durch irgendeine aberwitzige neue EU-Vorschrift, sogar beim Familiengrillen auf der Terrasse, wohl ‚CE-zertifizierte‘ Gasmasken aus Militärbeständen tragen muß, weil sonst man angeblich am Feinstaub elendig stürbe. Je mehr solche Panikmache, mit immer mehr angeblichen Toten durch Staub und Emissionen als Horror beklagt werden, desto rätselhafter wird die Vergangenheit. Noch in den Jahren bis 1970 waren in vielen Häusern noch Unmengen an Kohleöfen in Betrieb. Überall rauchten Schornsteine an Häusern und Fabriken. Dazu die vielen Dampfloks überall im Lande. Wie konnten die armen Menschen damals bloß dies Alles überleben? Hätten wir gemäß der heutigen Feinstaub-Horrorwarnungen und Grenzwerte, denn nicht bereits vor 50 Jahren restlos aussterben müssen?

So war damals überall die Realität. Warum steht dann nicht in den Annalen, daß die Menschen damals bei solchen Rekord-Emissionen, reihenweise schon als Kinder verstorben seien? Nach den heutigen Grenzwerten und Panikmachen, hätte früher ja kein Mensch jemals älter als 20 Jahre werden dürfen, bis der „Staubtod“ erbarmungslos hätte zuschlagen müssen? Das bleibt also rätselhaft, es sei denn man glaubt einfach nicht so leicht all das Zeugs, was gewisse „Fachleute“ uns dazu erzählen und was einem „Verein“ wie der DUH (Deutsche Umwelthilfe) über Gerichtsklagen und Lobbyarbeit, ganz „legale“ Einnahmen in Millionenhöhe beschert. Einem DUH-Geschäftsmodell bei deren Erpressungen, Erträgen und trotzdem noch „Legalität“ in Deutschland,  bereits die italienische Mafia, angeblich sehr neidisch geworden sein soll.

Ketzerisch könnte man dann auch denken, wenn es im Mittelalter schon die heutigen „GRÜNEN“ gegeben hätte, wäre das Auto sicherlich nie entwickelt worden und damit auch keine Elektroautos. Wir führen dann wohl noch heute mit Pferdekutschen herum. Doch auch am Rhein wäre dann wohl leider keine einzige der schönen Burgen jemals gebaut worden, weil ja grüne „Bauvorschriften“ solche Burgen als „Gebäude im Außenbereich“ dann sicherlich baurechtlich konsequent untersagt hätten. Da haben nostalgische Burgfreunde, ja nochmal ganz knapp Glück gehabt…

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https://www.union-original.com/de

 




COP 27: Ein Festival der Superlative und ein „must be” für den internationalen Klimajetset

Heute berichtet der bekannte Society-Experte und Regierungsberater Jakob Ihrig, Raubach über das Klimafestival COP27.

von Jacob Ihrig-Raubach

Was für die Filmbranche die Biennale in Venedig oder das Filmfestival in Cannes ist, ist für den internationalen Klimajetset die COP 27. Dieses Jahr findet das Klimafestival im Ressort Sharm-El Sheik in Ägypten statt.  Das Festival ist eine Meisterleistung der Logistik – vor allem der Luftfahrt! Mehr als 40.000 Klimabegeisterte, 120 Staatsoberhäupter mit ihren Stäben, Bodyguards und eingeflogenen Dienstwagen, Hunderte von Klima-Performance Artists, Klimahüpfgruppen, Tänzer und Klimakleber. Atemberaubend, was hier auf die Beine gestellt wird!

Sehen und gesehen werden

Das Festival Rahmenprogramm ist bestens durchchoreografiert. Wie in den letzten Jahren gibt es wieder die öko-sakralen Klimareden und die überaus beliebten 5 vor 12 Workshops. Dieses Jahr auf dem Gelände sogar einen Inselabsauf-Pavillon vom Bundesklimawirtschaftsministerium und mit Mitteln der klima-nahen Bundesstiftung ‚Alles abschalten, sofort!‘ gefördert.

Das Wichtigste ist aber eigentlich das Sehen und Gesehen werden. Wer kommt mit wem, wer geht mit wem, wer kommt nicht und vor allem wer trägt was? Es ist wie Bayreuth: Egal ob Ring oder Tannhäuser – alles Beiwerk- es ist seit hundert Jahren das gleiche Libretto. Darüber wird ausführlich 24/7im öffentlich-rechtlichen Klimafunk durch die ARD/ZDF Klimajournalisten berichtet. Das eigentlich Wichtige ist jedoch, dass sich die in der Modebranche „5 to 12“ genannte Mammutshow in den letzten Jahren zu einem Top Fashion Event für den modebewussten internationalen Klimajetset entwickelt hat. Wer es hier auf den Cat Walk schafft, ist in den Charts! Aber der Reihe nach:

Blue Shabby Chic für den World Class Klimapolitiker

Trendsetter für die gehobene Herrenmode des kommenden Jahres ist traditionell der Opening Speaker. Hier sehen wir dieses Jahr den Klimamilliardär Al Gore  im lässig blauen Spannflanell-Jacket, einreihig geknöpft, dezenter Third World-Nylonglanz, herrlich! Ein Hingugger für fashion-addikte Damen und Herren. Darüber die modisch deregierte Krawatte in dezentem AFD-blau. Man trägt wieder großzügig geschnitten und ist stolz auf all die angegessenen Pfunde der letzten Jahrzehnte. Schließlich hat man unzählige COP und WEF Dinner mit Bravour überstanden. Al Gore hat den Trend zum Spannflanell allerdings nicht selbst erfunden. Die Credentials gehen hier eindeutig an Madame, die bereits im letzten Jahrzehnt mit rotem Hängesackleinen feine Avantgarde-Couture in die trögen Betonhallen des Kanzleramtes touchierte.

Ist der traditionelle grau/schwarze Business-Zwirn out?

Interessant, welche Fashion-Richtungen die Damen und Herren der Wirtschaft dieses Jahr auf dem Cat Walk präsentieren. Gerade die besonders stromlinienförmigen unter den DAX Kombinatsleitern dürften in Kompagniestärke anreisen. Hier denkt der Modebewusste gerne an BASF, VW oder Siemens Vorstände. Man war in diesen Kreisen traditionell bemüht, als „Lèche- Cule“ die Klimapolitik von Madame zu goutieren, konnte nicht genug Energiewende bekommen, aber wimmert nun, dass zu wenig Strom und Gas aus der Leitung kommt. Vielleicht treten die Damen und Herren daher in traditioneller Büßerkutte auf und bitten um Vergebung für ihre selbstgeglaubten Klimasünden. Es bleibt auf jeden Fall spannend!

Feines Tuch aus Deutschland für grüne Klimaeliten

Für Couturies vom Schlage eines Wolfgang Grupp aus Burladingen mit eigener Gasturbine – frühestens ab 2028 auch Wasserstoff-ready und reichlich Solar auf dem Dach – ist es wichtig, den Geschmack des grünen Gymnasiallehrers und CO2bewußten Manufactum Power-Shoppers zu treffen. Hier ist der alles entscheidende Trendsetter der bayrische Extrempopulist Markus Söder. Kommt er und wenn ja, was trägt er? Greta-Strickpullover, Klimakleber-Shirt oder darfs auch etwas Anspruchsvolleres sein? Vielleicht bayrisch-royaler Klimakitsch mit viel Gold in behördlich CO-freier Verhunzung der extravaganten Tapetensujets vom Glööckler aus Maulbronn? 

Top secret bleibt allerdings: Was tragen unsere allseits beliebten Klimadamen?

Selbstverständlich wird man auch der Damencouture besonderes Augenmerk angedeihen lassen. Was trägt die aus dem Völkerrecht Kommende? Was tragen die High-End Klimajetset Ikonen Neubauer, Reemtsma oder die Speicherschwemmen Calculatreuse aus dem DIW? Bisher dringt wenig an die Öffentlichkeit.

Wird die Kulturklimastaatsministerin wieder ihr bezauberndes, weißes Schneewittchenkostüm mit dem kurzen Röckchen und Spitzenstrumpfhose tragen? Oder kommt sie diesmal auf dem Weg zu den Malediven solidarisch in Patex-gelber Ricarda-Tunika vorbei?

Und zu guter Letzt der neueste Klatsch vom Berliner Klimapromifriseur:

Angeblich soll COP27 die letzte Single-Topic Veranstaltung dieser Art sein. Auf Wunsch der Staatsklimakulturministerin wird die nächste ‚5 to 12‘  im Jahre 2023 zusammen mit dem European Song Contest abgehalten. Da in der Vergangenheit viele der Unterhaltungsgruppen, Klimaprominenz und Inseluntergangssänger auf beiden Veranstaltungen gebucht waren, gab es oft Überschneidungen bei der Vorbereitung. Angeblich solle dies durch Kombination beider Festivals in Zukunft optimiert werden. Außerdem ergeben sich bei der Anreise der Klimaprominenz Einsparungssynergien, sodass ein insgesamt geringerer Klimatemperaturabdruck ausgestoßen würde. Dies erfuhr der Promicoiffeur von einem der unzähligen frisch eingestellten Spitzenbeamten im unmittelbaren Umfeld der Klimakulturstaatsministerin.




Pro Kernkraft Petenten im Deutschen Bundestag

Vordergründig war es ein Kampf um den Weiterbetrieb der restlichen Kernkraftwerke, doch im Hintergrund war es der Kampf der Vernunft gegen Ideologie. Die Vernunft verlor!

Von Andreas Geisenheiner

Die morgendliche knappe Stunde Anhörung zur Stuttgarter Petition am 9.11. im Paul-Löbe-Haus des Bundestages bot noch einmal einen Überblick über den Kampfplatz „Kernenergie in Deutschland“. Als Speerspitze der Fachwissenschaft agierten Prof. André Thess und Dr. Veronika Wendland, als Klimaheuchler die grünen Staatssekretäre Kühne und Wenzel, als Zeitnehmerin Frau Stamm-Fibich mit stahlhartem Durchgriff, sobald die Wissenschaft anhob. Als Redezeit-Zuspieler der Staatsvertreter erboten sich die Parlamentäre der Grünen, der Linken und der Roten. Doch auch die Petenten fanden Unterstützer auf den Stühlen der CDU und der AfD. Nur die FDP wusste wieder nicht so recht, wohin sie das Atom-Ei legen sollte. Bemerkenswert auch, wie von 60 knappen Minuten geschätzte 15 mit Formalitäten und Floskeln gefüllt werden konnten. So ist das eben halt „bei Hofe“.

Die folgende Auflistung dient der Sortierung des „Kampfgetümmels“ in den Hauptfragen mit den Pro- und Kontraargumenten:

  1. Pro: Der Atomausstieg beschädigt den Klimaschutz (Thess)
    Kontra: beredtes Schweigen
  2. Pro: Kernkraft liefert sicher >90% Verfügbarkeit und hat halben Strompreis (Wendland)
    Kontra: Gerade Frankreich zeigt, dass das nicht wahr ist (Wenzel)
  3. Pro: Kernenergie hat als 3. Säule der emissionsarmen Stromerzeugung Zukunft (Thess)
    Kontra: Kernenergie ist mit 72 Ct/kWh viel zu teuer (Wenzel zitiert eine Studie) e besser In ein Zwischenlager für 200-300 Jahre zum Abklingen vor Aufarbeitung (Wendland/Thess)
  4. Pro: Kernenergie hat die niedrigsten CO2-Vermeidungskosten um 20€/t CO2 (Thess)
  5. Kontra: Endlager in D nicht akzeptiert, wir verursachen Leid der künftigen Generationen, ein Ewigkeitsproblem.
    Pro: Onkalo in Finnland mit 3 Mrd.€ für 100.000 Jahre gebaut . Ausgebrannte Brennstäb
    Kontra: mit dem ETS-Zertifikatehandel erreichen wir das auch (Wenzel)
  6. Kontra: (gute) Brennstäbe sind nicht beschaffbar, da RU den Weltmarkt dominiert.
    Wir können auch nicht garantieren, das kein russisches Uran in den Brennstäben von Westinghouse ist, und „Wagner-Söldner“ sind überall
    Pro: Brennstäbe irgendeines (guten) Lieferanten können wir uns für mehrere Jahre als Energie- Superspeicher ablegen. Das kann nur die Kernenergie (Wendland).
  7. Kontra: Kernenergie ist eine Hochrisiko-Technik, und das Risiko ist bereits 3x eingetreten
    Harrisburg, Tschernobyl, Fukushima, neuerdings noch militärische Angriffe auf Saporishshja
    Pro: Die Unfälle von Tschernobyl, Fukushima und Harrisburg wären nicht möglich gewesen, wenn dort ISAR II gestanden hätte (Wendland).
  8. Kontra: Nur 33 Länder der Welt und eine Minderheit in EU nutzen Kernenergie. D geht also keinen Sonderweg.
    Pro: die Industrieländer des globalen Nordens nutzen praktisch alle die Kernenergie. Ohne diese droht D die Deindustrialisierung (Wendland).
  9. Kontra: Kernenergie emittiert in der gesamten Kette 66-124 kg CO2/kWh, Windenergie lediglich 10. (Wenzel aus Studie)
    Pro: unkommentiert
  10. Kontra: für die Laufzeitverlängerung über den 15.4. hinaus braucht es eine PSÜ (periodische Sicherheitsüberprüfung), Anlagen stillstand und hohe Kosten.
    Pro: stimmt nicht, reiner Verwaltungsakt i.d.R. ohne Stillstand möglich (Wendland)
  11. Kontra: Ein GAU ist nicht versicherbar (LINKE).
    Pro: ein Blackout auch nicht (wurde nicht gesagt, aber wäre ein Gegenargument)
  12. Kontra: In der Umgebung von Kernkraftwerken gibt es erhöhte Krebsraten (SPD).
    Pro: in der Umgebung von KKW wird die natürliche Untergrundstrahlung um den Faktor 1/2000 erhöht (Wendland).

Fazit: Die Vorhut unserer Wissenschaft hat sich wacker geschlagen. Nicht zu vergessen, dass Prof. Thess als Urheber eines Offenen Briefes bereits im Mai 2021 gegen die Unwissenschaftlichkeit des Atomausstieges als erster Aktiver seines Metiers aufstand. Bei aller berechtigten Skepsis zur Wirksamkeit einer Petition zeigte die Stuttgarter Initiative bereits im Vorfeld, dass sich in kurzer Zeit beinahe 60.000 Unterstützer gewinnen lassen, wenn man klug argumentiert und fleißig wirbt.

Im Wortgefecht der Anhörung selbst wurde sichtbar, wie abgedroschen und aus der Welt gefallen die Argumente der Gegenseite sind. Die Vorteile der Kernenergie liegen ja nicht nur in der Emissionsfreiheit, sondern vor allem in der Effektivität und Eleganz des Betriebs und dem um Größenordnungen geringeren Verbrauch an materiellen Ressourcen und Flächen. Der taktisch klugen Hervorhebung der Klimafrage konnte die Gegenseite nur betretenes Schweigen entgegensetzen.

Auch Prof Thess weiß, dass es keinen Klimanotstand gibt, aber jede Menge globaler Probleme.

Als realistischer faktenorientierter Wissenschaftler steht er damit in einer Reihe mit Michael Shellenberger, Patrick Moore und Björn Lomborg.

Ein großes Kompliment geht noch an Frau Dr. Wendland, deren Stringenz und Kompetenz beeindruckend waren. Ihre Argumentation gegen die Wortfindung „Hochrisiko-Technik“, ihr Hinweis auf den Energiespeicher „Brennstabreserven“ und ihr überlegenes Wissen zur Sicherheitsüberprüfung legten die Defizite der „Aussteiger“ bloß.

Wir glauben, dass die Petition, selbst, wenn diese Woche aus dem Streckbetrieb noch keine Laufzeitverlängerung würde, Eindruck und Spuren hinterlassen wird.

Ein hart erarbeiteter und verdienter Erfolg!

Die „Basta“-Haltung der Grünen- man höre Frau Lemke dazu, ist deren wirklicher Macht nicht adäquat. Sie wird an den physikalischen Realtäten und der Wut der Bürger scheitern.