Das gescheiterte ZDF Tribunal – oder Markus Lanz und seine willigen Vollstrecker

Markus Lanz machte jüngst eine Sendung über den Klimawandel. Doch statt um das Thema, ging es vor allem darum, den AfD-Politiker Steffen Kotré mit zweifelhaften Methoden vorzuführen. Für die AfD dürfte der Auftritt ein gefundenes Fressen sein.

 MATHIAS BRODKORB in CICERO. (hier)

Von Michael Limburg

Mit ihrer desaströsen Politik richtet die Ampel Deutschland zugrunde. Das findet nicht nur die AfD, sondern das meinen auch immer mehr Bewohner dieses Landes, und, weil dies nicht mehr unter den Teppich zu kehren ist, fangen sogar die Vertreter der zugrunde liegenden Merkelpolitik an, dies nicht nur zu merken, sondern sogar öffentlich auszusprechen wagen. Wie bspw. Carsten Linnemann (hier). Und als Folge davon wächst der Zuspruch zur AfD, fast unaufhaltsam, auf jeden Fall aber gleichmäßig auf jetzt 18 %.

Das war wohl für das ZDF und seinen Talkstar Markus Lanz Anlass genug, das selbst auferlegte AfD Ausgrenzungsgebot zu durchbrechen und einen leibhaftigen AfD Mann, den Abgeordneten im Deutschen Bundestag Steffen Kotré, energiepolitischer Sprecher seiner Fraktion, einzuladen, um ihn dann dort, zumindest es zu versuchen, nach allen Regeln der Demagogie und Propaganda und vor einem Millionenpublikum[1] nieder zu machen. Denn, so vermutlich die Hoffnung, gelänge es ihn als Stümper, gar als Trottel aussehen zu lassen, dann wäre evtl. ein erster Schritt zu neuen Einhegung der AfD und ihres Zurückdrängens in Richtung unter 10 %, also politischer Bedeutungslosigkeit getan. Obwohl die wahlmäßig bedeutsamste Gruppe, die der 14-49 jährigen, nur lausige 250.000 Zuschauer aufbot, die waren wohl längst im Bett, war die Gesamtzahl der Zuschauer mit knapp 1,8 Millionen durchaus bemerkenswert.

Also gedacht getan, Herr Kotré wurde eingeladen. Nach eigenem Bekunden des „Moderators“ fiel die Wahl auf ihn, weil er in einem aufsehenerregenden Interview, das im russischen Fernsehen lief, den Leibhaftigen selber, den dortigen Fernsehkommentator und auch Moderator Solowjew interviewt hatte. Doch das allein durfte es nicht sein, denn es ist ja schließlich kein Geheimnis, dass weite Teile des Volkes und natürlich der AfD sich durchaus Verhandlungen mit Putin vorstellen können, um die Friedensdiplomatie in Gang zu bringen, denn außenpolitisch ist Steffen Kotré ja gar nicht zuständig. Daher musste ein Thema gefunden werden (zur Vorgeschichte hier), warum man ihn, den energiepolitischen Sprecher der AfD Fraktion, zur Diskussion wollte. Ihn nur wegen seines Videos mit dem russischen Gottseibeiuns einzuladen, war wohl selbst dem hartgesottenen M. Lanz als Manöver zu durchsichtig. Daher sagte man Kotré, man wolle mit ihm über Energiefragen sprechen, und als weiterer Gast sei ein Energiefachmann eingeladen, der die Gegenseite vertreten würde. Doch wie es der Zufall will, einen Tag vor der Aufzeichnung am 23.5.23, teilte man Kotré mit, leider, leider, leider könne dieser Energiefachmann nicht kommen, und statt seiner – die Energiefrage habe ja wohl viel mit der Klimafrage zu tun, wird man dies vielleicht gedacht und gesagt haben- würde der berühmte Klimaforscher Prof. Mojib Latif kommen.

Zufälle gibt´s, man glaubt es manchmal nicht.

Und der kam dann auch, und, wenn Journalisten nicht so recht weiter wissen, interviewen sie sich gern gegenseitig, vielleicht aber auch um die Spesenkasse zu schonen, lud man daher die „AfD“-Beobachterin und SPIEGEL Journalistin Melanie Ammann dazu.

Damit war das Trio Infernal, wie es mancher Zuschauer gedacht haben mag, komplett. Ein Angeklagter und 3 Kläger, die sich gleichzeitig als Richter fühlten und auch so aufführten.

Das Tribunal war besetzt, die Rollen verteilt, und es konnte losgehen. Das gut durchdachte Schauspiel sollte wie immer harmlos normal anfangen, nämlich mit der Vorstellung der Gäste. Dies macht, oft witzig einen besonderen Spruch des jeweiligen Gastes als Aufhänger nehmend, der Talkmaster Lanz auf die immer gleiche Weise. Und immer am Ende der Vorstellung fügt er hinzu…. ich freue mich sehr! Nur bei einem sagte er dies nicht, bei wem wohl? Na klar! Bei Steffen Kotré. Nun gut, der nahm es gelassen.

Wer nun stark genug ist sich ein als Tribunal geplantes Propagandastück des ÖR anzuschauen mag dies hier in der ZDF Mediathek tun. Allen anderen wird geraten sich das zu ersparen und hier weiter zu lesen, weil wir hier die stärksten Fehler, falschen Behauptungen, vorstellen und kommentieren, von denen insbesondere die Rede des Mojib Latif nur so wimmelte. Sie wurden bildhaft geradezu vorbildlich von Einspielbildern der Redaktion und beifälligen Bemerkungen des Moderators unterstützt. Bei einem überraschenden Behelfsgast eigentlich eine tolle Leistung.

Leider bleibt in diesem Fall, die oft schneidend fordernde Stimme, des sich, nach meiner Meinung, als Chefankläger gerierenden Markus Lanz ungehört, wenn der dem manchmal überfordert wirkenden Kotré immer wieder ins Wort fiel, oder barsch und im Befehlston sofortige Antworten abverlangte. Bspw. auf die Frage nach den Namen der Wissenschaftler, die anderer Meinung als der Herr Latif seien, oder 97 % „Wissenschaftler“.

Das war – so mein Eindruck – ziemlich ekelhaft und erinnerte mich häufig an Schauprozesse aus unseligen Zeiten. Trotzdem wäre das ein Fall wie viele, wenn nicht wir bei EIKE die zweifelhafte Ehre gehabt hätten, als vermeintliche Kronzeugen und Stichwortgeber für die völlige Ignoranz der AfD genannt zu werden, geschmückt mit den Namen zweier unserer Leute, die dazu noch mit ebenso falschen wie dümmlichen Attributen seitens des Herrn Lanz ausgestattet wurden. Auch dies gilt es zu korrigieren (bspw.hier).

Worum ging es eigentlich im Klimateil?

Es ging meinem Eindruck nach, die nachlassende Panik vor der Klimakatastrophe wieder anzuheizen und mittels eine mindestens 15 minütigen Klimapropagandashow des Herr Latif – unterstützt wie schon erwähnt – von vielen Katastrophen- Bildern seitens Lanz, diese wieder herzustellen. Dabei unterliefen Latif zahlreiche Falschaussagen und leider konnte Steffen Kotré einige seiner Behauptungen, wie oben erwähnt, auch nicht sofort belegen. Was natürlich sofort gegen ihn verwendet wurde.

Aber der Reihe nach und aus dem Gedächtnis protokolliert.

Bezogen auf die nachlassende Panik sollten wir uns zuerst in Erinnerung rufen, dass die erklärte Politik darin besteht, eine medial und politisch als gefährlich eingestufte größere Erwärmung als 1,5 Kelvin, bezogen auf „die Mitteltemperaturen vorindustrieller Zeiten“ so die Pariser Klimaübereinkunft, zu vermeiden. (Bild 1) Ein Bild, das Text, Reihe, Diagramm, Screenshot enthält. Automatisch generierte Beschreibung

Bild 1. Darstellung der globalen Mitteltemperaturentwicklung in den Grenzen von – 35 ° C (Ø Antarktis) und + 30 ° (Ø Tropen) errechnet aus Daten terrestrischer Stationen, gebildet bis 2014 nach HADCRUT 3, ab 1014 nach HADCRUT 4. Abrufbar bei Woodfortrees. Eingetragen sind ferner die Durchschnittstemperaturen der Städte, Helsinki, Berlin, Rom und Miami.

Nun kennt zwar niemand „die Mitteltemperaturen vorindustrieller Zeiten“, weder die Temperaturen (plural), noch die Zeiten (plural), doch das hindert kaum jemand der Verantwortlichen daran, schaudernd sofortige härteste Maßnahmen zu fordern.

Schaut man sich diese Grafik oben an, dann ist m.E.n. von einem Problem, gar einem katastrophalen Problem, oder gar einem Klimanotstand, nichts aber auch gar nichts zu sehen. Berücksichtigt man außerdem, dass das IPCC 1988 gegründet wurde und das Kyotoprotokoll schon ab 1995 die Emissionen um 5 % senken sollte, obwohl sich keiner daran hielt, dann tut sich an der Temperaturfront nichts, rein gar nichts.

Das Ganze bewirkt also entweder eine „spukhafter Fernwirkung“ á la Einstein, oder aber das eine hat mit dem anderen nichts, aber auch gar nichts zu tun. Ich tendiere zu letzterem.

Soweit zur Vorgeschichte.

Nun zum Tribunal-Lanz, der seinen „Gast“ u.a. und ohne jede Hemmung insgesamt 15 x anherrschte, doch Namen für seine Behauptung zu nennen, dass andere Wissenschaftler nicht der Meinung des Herr Latif seien. Leider fiel Herrn Kotré nur die Namen Sebastian Lüning und Fritz Vahrenholt ein. Lüning ist zwar habilitierter Geologe und auch IPCC Autor. Aber den kannte Lanz nicht mal, und mit Vahrenholt konnte er auch nichts anfangen. Also forderte er weitere Namen. Hier sind einige Beispiele:

NOBEL LAUREATE PROFESSOR IVAR GIAEVER NORWAY/USA

PROFESSOR GUUS BERKHOUT / THE NETHERLANDS

PROF. RICHARD LINDZEN METEOROGIST MIT

DR. WILLI SOON PHYSICIST HARVARD
DR. CORNELIS LE PAIR / THE NETHERLANDS
PROFESSOR REYNALD DU BERGER / FRENCH SPEAKING CANADA

BARRY BRILL / NEW ZEALAND

VIV FORBES / AUSTRALIA
DR. PATRICK MOORE / ENGLISH SPEAKING CANADA
JENS MORTON HANSEN / DENMARK
PROFESSOR LÁSZIÓ SZARKA / HUNGARY
PROFESSOR SEOK SOON PARK / SOUTH KOREA
PROFESSOR JAN-ERIK SOLHEIM / NORWAY
STAVROS ALEXANDRIS / GREECE
FERDINAND MEEUS / DUTCH SPEAKING BELGIUM
HENRI A. MASSON / FRENCH SPEAKING BELGIUM
PROFESSOR INGEMAR NORDIN / SWEDEN
JIM O’BRIEN / REPUBLIC OF IRELAND
PROFESSOR IAN PLIMER / AUSTRALIA
DOUGLAS POLLOCK / CHILE
DR. BLANCA PARGA LANDA / SPAIN
PROFESSOR ALBERTO PRESTININZI / ITALY
PROFESSOR BENOÎT RITTAUD / FRANCE
DR. THIAGO MAIA / BRAZIL
PROFESSOR FRITZ VAHRENHOLT / GERMANY
THE VISCOUNT MONCKTON OF BRENCHLEY / UNITED KINGDOM DUŠAN BIŽIC ́ / CROATIA, BOSNIA AND HERZEGOVINA, SERBIA AND MONTE NEGRO

Prof. Will Happer Yale

Prof. Henryk Svensmark Kopenhagen

Prof. Nir Shaviv – Hebrew University Jerusalem

Prof. Lennart Bengtson MPI Hamburg

Prof. Hermann Harde Spektralphysiker Hamburg

Dr. habil Sebastian Lüning, Geologe + IPCC Autor

Prof. Karl Ewert Geologe EIKE

Prof. Horst Lüdecke, Physiker EIKE, Autor oder Co-Autor vieler Klimastudien peer reviewed

Prof. Paul Reiter Tropenmediziner …stieg aus dem IPCC aus, wegen Falschmeldung, dass der Klimawandel die Malariaausbreitung begünstige

Wer noch mehr braucht sei z.B. auf den offenen Brief von CLINTEL (hier) verwiesen, den inzwischen rd. 500 Klimaforscher und Experten auf diesem Gebiet unterschrieben haben

Das alles hätten Markus Lanz und seine Redaktion natürlich schon selber recherchieren müssen, würden sie Ihre Pflicht tun und auch nur einen Pfifferling auf fairen Journalismus geben. Taten sie aber nicht. Stattdessen durfte, sozusagen als Kronzeuge der Anklage, Prof. Mojib Latif auftreten, der schon des Öfteren durch peinliche Übertreibungen bis hin zu einfach falschen Aussagen aufgefallen war.

Sein bisher größter Brüller war wohl der, dass er behauptete, dass die Modelle die Klimazukunft „verlässlich“ voraussagten. Bekannt ist ja immer noch sein Eigentor .. “ In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“.

Diese Prognose erschien im SPIEGEL, in der Ausgabe vom 1. April 2000.

Passt doch; der 1. April, denn danach folgten viele Winter mit viel bis sehr viel Schnee.

Und auch seine Heiligsprechung des Nobelpreisträgers Klaus Hasselmann, seines Doktorvaters, wie er stolz betonte, der schon in den 70 er und 80 Modelle entwickelt habe, die Wetter- und Klima mit menschlichen Einflüssen verknüpften und die nun, weil Nobelpreis, sakrosankt seien, und zudem auch noch „verlässlich“, machte es auch nicht besser. Immer wieder statt harter Fakten, der Versuch mit geliehener Autorität zu punkten.

Doch nichts davon stimmte, außer dem Nobelpreis natürlich. Denn es war Hasselmann selber der 1999 im “Bulletin of the American Meteorological Society” erklärte, dass sie sich leider außer Stande sähe, den Menschen allein verantwortlich zu machen:

„Kurz gesagt, wir können die beobachteten Veränderungen des globalen und großräumigen regionalen Klimas derzeit nicht mit einem hohen Maß an statistischer Signifikanz allein auf anthropogene Einflüsse zurückführen. Dieses Ergebnis sollte keine große Überraschung sein.”

Was eigentlich auch nicht wundert, denn Klima als statistisch, mathematisches Kunstprodukt hängt nun mal von vielen Einflussgrößen ab, die zudem noch eng bis lose munter und auf allen Zeitskalen miteinander wechselwirken. Und dann nimmt es auch nicht Wunder, dass Hasselmann und Kollegen im Eifer auf jeden Fall den „Fingerabdruck“ des Menschen bei der Klimaentwicklung aufzuspüren, grundlegende statistische Regeln verletzt hatten, wie der Statistik-Professer Ross McKittrick unlängst aufdeckte (Details dazu hier). Macht alles nichts, lt. Latif und seinen Bewunderer enthebt die Verleihung des Nobelpreises jeglicher Kritik, also auch von Kritik an seinem Klimawunderglauben, den er als als Wissenschaft ausgibt, versteht sich.

Man könnte an dieser Stelle noch ein Fülle weiterer Fehlprognosen der Modellierer zeigen, die in schöner Regelmäßigkeit mit jedem IPCC Bericht als letzte Wahrheit veröffentlicht werden, um dann im nächsten Bericht entweder nicht mehr aufzutauchen oder einfach in die Zukunft verschoben werden. So wie der Wettbetrüger den Torwart nötigt seine Torpfosten immer in Richtung des gegnerischen Balles zu verschieben. Das ist Klimawissenschaft wie sie heute fast nur noch betrieben wird.

Latif bemühte dann als ganz erschreckendes Beispiel auch noch die Venus , weil die ja extrem heiß sei, wegen ihres vielen CO2 in der Atmosphäre und wiederholte – aus Unkenntnis, wie man zu seinen Gunsten annehmen kann, den Fehler, den vor ihm schon viele andere „Klimaforscher“ gemacht haben, indem sie einen extremen Treibhauseffekt für die Venus postulieren, weil dort die Atmosphäre zu 97 % aus CO2 (woher kam das?) bestünde. Dabei beziehen sie sich auf Carl Sagan, der bereits 1960 schrieb [2]: Zitat aus „The Radiation Balance of Venus“.

„Im Licht der Evidenz wird angenommen, dass die konvektive Atmosphäre im adiabatischen Gleichgewicht ist von der Region der Wolkenschicht bis herunter zur Oberfläche. … Druck und Temperatur sind über die Poisson-Gleichung verknüpft

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wobei 𝝲 das Verhältnis der spezifischen Wärmekapazitäten ist.“
Abgesehen von der fehlenden Klammer um 𝝲 -1 ist das die Formel von Poisson.

Weil die Dicke der Venusatmosphäre (30 km) und der Druck auf der Oberfläche (4 bar) damals falsch geschätzt wurden (es gab noch keine Venus-Sonden), erhielt er eine zu niedrige Temperatur.

Deswegen hat er einen „galoppierenden Treibhauseffekt“ postuliert.

In seinem berühmten Buch Cosmos hat er einen „galoppierenden Treibhauseffekt“ auch für die Erde prophezeit, sollte sie sich um 1 oder 2 °C aufwärmen, nicht wissend, dass die Erde im Atlantikum vor 5000 bis 7000 Jahren und in der Eem-Warmzeit vor 130 000 Jahren diese Schwelle – heute sagen Klimaalarmisten dazu „Kipppunkt“ – deutlich überschritten habe. Seine Fehler halten sich bis heute.[3] Detaillierte Beweisführung siehe hier

Kotré zum „heißlaufen“ Klimamodelle

Obwohl Herr Latif immer wieder behauptete, die Prognosen der Klimaforschung seien alle wahrgeworden, könnte nichts falscher sein als das, denn man muss ganz objektiv feststellen, dass alle Klimamodelle zu heiß laufen. Sowohl die Satellitendaten, wie auch die terrestrischen Messungen, mittels Thermometer und Ballonsmessungen zeigen einen Anstieg von rd. 1/3 des Mittelwertes der Modellrechnungen

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Das bestätigt die Aussagen von Herrn Kotré und widerlegt die von Herrn Latif.

Doch Latif sagte noch mehr, bspw äußerte er sich zum CO2 Gehalt der früheren Jahre und behauptete dieser sei seit „Millionen Jahren“ noch nie so hoch wie heute. Abgesehen, von der berechtigten Frage, wie das CO2 denn die Temperatur mess- und erkennbar hochtreibe, bleibt festzustellen, dass auch diese Feststellung des „Klimaforschers“ Latif nicht stimmt, denn Eisbohrkerne und Pflanzenstomata zeigen: Der historische CO2 Gehalt der Atmosphäre war oft deutlich höher als 280 ppm!

Jede Menge Details dazu hier

Und weiter geht´s …zur Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs

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Die Kurve zeigt, dass es schon des Öfteren in den letzten 10.000 Jahren sehr schnelle um bis zu 4 Kelvin (7800 – 8300) gab.

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..zur Mittelalterlichen Warmzeit… als lokale Besonderheit

Anders als Latif behauptet war auch die mittelalterliche Warmzeit keineswegs lokal, schon wenn man weiß, dass die Wikinger ab dem 9. Jahrhundert Grönland besiedelten, weil es dort schön warm war, und Grönland nun wirklich nicht „lokal“ ist. Jedenfalls für normale Leute. Abgesehen davon hat das Medieval Warming Project nachgewiesen, dass diese Periode global auftrat.

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Details dazu https://archiv.klimanachrichten.de/mapping-the-medieval-warm-period/

Wetterextreme

Wenn die Spiegelredakteurin Frau Melanie Amman mal zu Wort kam, versuchte sie mit ihren beschränkten Mitteln, wie auch Latif, eine Zunahme von Wetterextremen zu verkünden, auf die wir uns einstellen müssten. Mehrmals warf sie ein, dass Brandenburg in 2022 400 Waldbrände zu verzeichnen gehabt hätte. Der Grund dafür ihrer Meinung nach natürlich die Klimakatastrophe.

Nun brennt Holz erst ab Temperaturen von über 250 °C, so warm war es nun aber wirklich nicht. Also muss noch mehr passiert sein. Ist es auch, denn dank knapper Kassen und grünen Wahnsinns verzichten die Kommunen auf die Waldpflege und lassen Totholz sich dort ansammeln wo es gerade anfällt. Und das seit langem und sehr reichlich. Und wenn es dann mal funkt, dann brennt der Wald.

Die für Amman und Latif unbequeme Wahrheit jedoch ist: weltweit nehmen Wetterextreme eher ab, denn zu.

Auch der Dürre Index zeigt eine abnehmende Tendenz

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Hurrikane und Tropenstürme werden weniger sowohl an Zahl als an Stärke

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Waldbrände werden seltener, wie die folgende Grafik der kalifornischen Waldbrände zeigt.

Verbrannte Waldflächen in Kalifornien seit 1926

Und hier noch etwas für die Spezialisten.

Die Fehlerhaftigkeit historischer Temperaturdaten

Steffen Kotré verwies des öfteren auf die hohe Unsicherheit der historischen Temperaturmessungen und schloss daraus, das eine Zuordnung von Ursachen auf grund dessen nicht möglich sein, obwohl das Gegenteil behauptet würde. Doch keiner kümmerte sich darum, obwohl es mit die wichtigste Aussage war.

Die Messungen

Die historischen Temperaturdaten beinhalten eine große Zahl sich nach dem Gausschen Fehlerfortpflanzungsgesetz aufaddierender und nicht kompensierter systematischer Fehler. Das führt dazu, dass die historischen Temperaturreihen von einem mehren Kelvin breiten Unsicherheitsband umgeben sind. Doch bis auf wenige Klimaforscher ignorieren die Latif´s dieser Welt diese Tatsache völlig. Seltene Ausnahmen sind z.B. Richard Muller, dem Hauptautor der BEST Reihe.

Zitat „…Using data from all these poor stations, the U.N.’s Intergovernmental Panel on Climate Change estimates an average global 0.64oC temperature rise in the past 50 years, „most“ of which the IPCC says is due to humans. Yet the margin of error for the stations is at least three times larger than the estimated warming“ BEST Studienleiter Richard Muller 21.10.2011 Wallstreet Journal und

Sowie .“ Pat Frank 9.12.2019 Zitat „…sie haben vollkommen die systematischen Messfehler ignoriert, welche die Temperaturaufzeichnung durchziehen und diese ungeeignet macht, um irgendetwas über das historische Klima daraus abzulesen, siehe hier, hier und hier

Berücksichtigt man diese, dann muss die Zeitreihe der globalen Mitteltemperatur wie sie auch in Bild 1 dargestellt wurde, um das Unsicherheitsrauschen ergänzt werden und würde dann wie die folgende Grafik aussehen.

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Jede Zuordnung von evtl. Ursachen wird damit zum Glücksspiel. Es geht einfach nicht

Die Fehler der Modelle

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Linkes Bild: Temperaturentwicklung nach IPCC Klimamodellen mit statistischem Unsicherheitsband, rechtes Bild: reale Entwicklung der Unsicherheit wenn die systematischen Fehler nach der Gausschen Fehlerfortpflanzung berücksichtigt würden.

Abschließend bleibt festzuhalten, das es sich bei dieser Talkshow offensichtlich um ein Tribunal handelte, bei dem der Vorverurteilte AfD Mann Kotré mithilfe fingierter, zum Teil irrtümlich, zum Teil bewußter wissenschaftlicher Falschaussagen überführt werden sollte.

Das ging gründlich schief, aber nicht wegen besseren Wissens, sondern weil sich der Vorverurteilte AfD Mann Kotré als einziger an die Spielregeln hielt, sowie an seiner stoischen Ruhe und seinen Argumenten, an denen sämtliche Angriffe abprallten. Dafür muss man ihm Respekt zollen.

Der SPD Mann MATHIAS BRODKORB tat dies auf seine eigen Weise im CICERO (hier):

Markus Lanz machte jüngst eine Sendung über den Klimawandel. Doch statt um das Thema, ging es vor allem darum, den AfD-Politiker Steffen Kotré mit zweifelhaften Methoden vorzuführen. Für die AfD dürfte der Auftritt ein gefundenes Fressen

Fußnoten

  1. Quotenmeter: Mit einem Marktanteil von 19,3 Prozent und 1,79 Millionen Zuschauern bei allen kann das ZDF zufrieden sein. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichten 0,25 Millionen Zuseher für hervorragende 13,6 Prozent Marktanteil in dieser Gruppe.
  2. Quelle und Herleitung Berechnung absoluter Temperaturen mit dem konvektiv-adiabatischen Modell Dr.-Ing. Bernd Fleischmann
  3. Mit Dank an Dr. Ing. Bernd Fleischmann, der diese Zusammenhänge in seinem Vortrag zur 14.IKEK detailliert beschrieben hat, und dem diese Worte entnommen wurden.

 




Kann Deutschland die Energiewende?

von Ulrich Wolff

Zur vermeintlichen Rettung des Klimas ist auch in Deutschland eine Stromversorgung ohne den Einsatz fossiler Brennstoffe das politische Ziel. Ausgangspunkt der folgenden Überlegungen dazu ist der Stand des Jahres 2022 den die Tabelle zusammen mit der Vorgeschichte zeigt. Bei einer Tageshöchstlast von 47,7 GW wurden 2022 mit dem Stromnetz insgesamt 508 TWh geliefert. Windkraft und Photovoltaik haben dazu mit Vorrang und einer installierten Leistung von 123,2 GW bereits stolze 184 TWh eingespeist. Zusammen mit den Beiträgen aus Biomasse und Wasserkraft, die man leider zukünftig nicht wesentlich weiter ausbauen kann, erhöht sich der Anteil der nicht fossilen Energieträger auf 250 TWh. Zu ersetzen sind daher jährlich nur noch 250 TWh. Hinzu kommen jedoch der Strombedarf für die vorgesehenen Umstellungen auf Elektromobilität und den Einsatz von Wärmepumpen zur Heizung im Winterhalbjahr.

Die Elektrifizierung des Verkehrs betrifft die PKW, LKW, Kraftomnibusse und Zugmaschinen:

  1. PKW: Für 50 Millionen PKW mit einer jährlichen Fahrtstrecke von 20.000 km (etwa 50 km pro Tag) und einem Verbrauch von 15 kWh pro 100 km beträgt der jährliche Strombedarf 150 TWh.
  2. LKW: Für 3.149.000 LKW mit einer jährlichen Fahrstrecke von 110.000 km und einem Verbrauch von 88 kWh pro 100 km beträgt der jährliche Strombedarf 304 TWh.
  3. Kraftomnibusse: 80.000 Fahrzeuge verbrauchen mit 200 kWh pro 100 km bei einer gesamten Fahrtstrecke von 2,9 Milliarden km jährlich 5,8 TWh.
  4. Zugmaschinen: 2.237400 Fahrzeuge verbrauchen bei 135 kWh (?) pro 100 km und einer jährlichen Fahrtstrecke von 20.000 km (?) etwa 60,4TWh

Die Umstellung der Heizung auf den Einsatz von Wärmepumpen umfasst die jährliche Versorgung mit Brauchwasser und die Heizung im Winter. (Eine Kühlung im Sommer ist dann mit dabei.)

  1. Brauchwasser: Mit 8 kWh pro Tag für 4 Personen ergibt sich für 20 Millionen Haushalte ein jährlicher Strombedarf von 58 TWh.
  2. Heizung; Mit einer 12,5 kW Wärmepumpe und einem Verbrauch von 50 kWh pro Tag an 180 Tagen resultiert für 20. Millionen Einheiten (Wohnfläche 100 m2) ein Strombedarf von 180 TWh.

Zur Energiewende muss die jährliche Stromerzeugung daher um 908 TWh auf 1.158 TWh erhöht werden. Das soll durch die Errichtung von Windkraft und Photovoltaik z. B. im gegenwärtigen Verhältnis geschehen. Dazu muss deren installierte Leistung (zunächst rechnerisch) um 608 GW auf 731 GW erhöht werden. Abhängend von Wind und Sonne schwankt die jeweilige Leistung dann wischen 0 und 731 GW. Das erweiterte Netz kann maximal 120 GW aufnehmen. Um den Überschuss in Form von grünem Wasserstoff zu speichern, muss die Elektrolyse für schwankenden Stromzufluss und einen Anschlusswert von 611 GW ausgelegt werden. Die Technik dafür ist industriell nicht verfügbar. Leider ist der Wirkungsgrad dieses Energiespeichers kleiner als 50 %, so dass die durch Schwankungen der Leistung des Solar- und Windstroms entstehenden Versorgungslücken nicht damit gefüllt werden können. Dazu sind die Installation weiterer Windräder und Solarzellen sowie Erweiterungen der Elektrolyse und des bereits erweiterten Stromnetzes erforderlich.

Ein solches Netz kann jedoch dann immer noch nicht betrieben werden. Dem Stand der Technik folgend müssen nämlich zur Frequenzhaltung mindestens etwa 25% des Stroms aus rotierenden Generatoren zufließen. Kernenergie ist weg, Biomasse und Wasserkraft reichen nicht aus, so bleibt nur das Aktivieren der Kaltreserve der Kohlekraftwerke oder z.B. das Erdgas aus den USA. Damit reduziert sich zwar der erforderliche Zubau von Windkraft und Photovoltaik entsprechend, aber ein CO2 – Fußabdruck bleibt.

Es würde auch nicht helfen, wenn es gelänge eine äußerst komplexe elektronische Regelung zu entwickeln, mit der auf die konventionellen Kraftwerke verzichtet werden könnte. Deutschland ist leider für die Windkraft zu klein. Mit fünf Mal mehr Windkraft als heute stimmt die obige Rechnung nicht mehr. Die Windräder stehlen sich dann nämlich gegenseitig den Wind, so dass ihr jeweiliger Leistungsbeitrag signifikant sinkt.

Der Import von Strom aus Kohle oder Kernenergie kann zur Sicherung der Versorgung beitragen, hängt jedoch ab von den jeweiligen Reserven der Nachbarländer und ist leitungsbedingt begrenzt auf maximal 30 GW

Schlussfolgerung: Eine CO2 freie Stromerzeugung ist in Deutschland grundsätzlich nur mit Hilfe der Kernenergie möglich. Mit dem heutigen Stand der Technik könnten das zur Deckung des vorgenannten Strombedarfes 30 Kernkraftwerke mit je 4 Blöcken leisten.

Da muss das Klima wohl auf einen deutschen Beitrag zu seiner Rettung verzichten. – Hat nicht ohnehin China diese Aufgabe übernommen? Dort will man doch schon 2050 den Bau weiterer Kohlekraftwerke einstellen.

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Nettostromerzeugungskapazität 2014, 2019[3] und 2022[4]
2014 2019 2022
Energieträger GW % GW % GW %
Steinkohle 26,9 14,7 23,7 11,1 13,8 6,3
Braunkohle 20,9 11,4 21,2 9,9 16,7 7,7
Mineralölprodukte (2014 Heizöl) 3,7 2,0 4,3 2,0 2,9 1,3
Erdgas (2014 Gase) 22,5 12,3 29,4 13,7 27,4 12,6
Kernenergie 12,1 6,6 9,5 4,4 4,1 1,9
Wasser 14,4 7,8 14,6 6,8 14,7 6,7
Wind (onshore) 34,0 18,5 50,3 23,5 56,1 25,7
Wind (offshore) 0,6 0,3 5,4 2,5 7,8 3,6
Solare Strahlungsenergie (2014 Photovoltaik) 37,4 20,4 42,3 19,8 59,3 27,2
Biomasse 7,2 3,9 7,7 3,6 9,5 4,4
Sonstige erneuerbar 3,9 2,1 1,3 0,6 3,1 1,4
nicht erneuerbar 4,4 2,1 2,8 1,3
Insgesamt 183,6 100 214,1 100 218,2 100

Dazu kommen noch Interkonnektoren zum Ausland, die bis zu 30 GW übertragen können.[5]

Quelle: Wikipedia




Energia jądrowa tak, proszę! Atomkraft ja bitte!

Der deutsche Atomausstieg scheint in unserem östlichen Nachbarland offenbar wenig Begeisterung auszulösen. Die Polen streben das genaue Gegenteil an, den Einstieg auf sehr breiter Front.

von Thilo Spahl

Nach aktuellen Plänen sollen in den nächsten Jahrzehnten in Polen Kernkraftwerke wie Pilze aus dem Boden schießen. Es gibt konkrete Pläne und Vereinbarungen zur Entwicklung und Implementierung von großen Reaktoren, kleinen modularen Reaktoren (SMR) und Mikroreaktoren (MMR).

Der Startschuss erfolgte, als Ende 2022 die polnische Regierung bekanntgab, das US-Unternehmen Westinghouse für den Bau von sechs AP1000-Druckwasserreaktoren der Generation III+ mit einer Gesamtkapazität von 6 bis 9 GW ausgewählt zu haben. Im Februar haben dann Westinghouse und das polnische Unternehmen Polskie Elektrownie Jadrowe (PEJ) einen Vertrag über die Vorentwurfsarbeiten für das erste Kernkraftwerk des Landes abgeschlossen. Der Energieplan Polens sieht vor, dass der Bau der Anlage in der Gemeinde Choczewo in der Woiwodschaft Pommern, 250 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt an der Ostseeküste, in den nächsten Jahren beginnt und der erste Block 2032 oder 2033 in Betrieb genommen wird. Danach sollen sukzessive die weiteren Blöcke errichtet werden und bis 2040 in Betrieb gehen.

Bei den amerikanischen Reaktoren soll es aber nicht bleiben. ZE PAK, ein privater polnischer Energiekonzern, der derzeit Kohlekraftwerke betreibt, Polska Grupa Energetyczna, das staatliche Energieversorgungsunternehmen und der größte Stromerzeuger in Polen, sowie Korea Hydro & Nuclear Power haben eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit bei einem Kernkraftwerksprojekt in Patnow, in Zentralpolen, am Standort eines ehemaligen Kohlekraftwerks unterzeichnet. Bei diesem Projekt sollen Reaktoren südkoreanischer Bauart vom Typ APR-1400 zum Einsatz kommen. Der APR-1400 ist ebenfalls ein Reaktor der Generation III+ und wurde zuletzt von Korea auch in die Vereinigten Arabischen Emirate verkauft, wo die ersten drei von vier Blöcken des Kernkraftwerks Barakah 2020, 2021 und 2022 nach jeweils acht Jahren Bauzeit in Betrieb gegangen sind.

Kleine modulare Reaktoren

Noch mehr als auf die klassischen großen Reaktoren wie den AP1000 und den APR-1400 richtet sich das global aufflammende Interesse an der Kernenergie auf die kleinen modularen Reaktoren (SMR), die seit einigen Jahren weltweit von einer Vielzahl von Unternehmen entwickelt werden. Sie sind deshalb so interessant, weil sie kurze Bauzeiten, noch bessere Sicherheitsmerkmale und vor allem geringere Kosten durch standardisierte Serienfertigung und somit im Vergleich zu den Großprojekten deutlich bessere Planungssicherheit versprechen. Wenn alles gut geht, wird daher auch Polens erstes KKW, das noch in diesem Jahrzehnt in Betrieb gehen soll, ein SMR (oder ein noch kleineres MMR) sein. Und viele weitere sollen schnell folgen.

Die Firma Orlen Synthos Green Energy, ein Joint Venture zwischen dem Ölraffinerie- und Tankstellenbetreiber Polski Koncern Naftowy Orlen und dem Unternehmen Synthos Green Energy (SGE), plant, Dutzende von kleinen modularen Reaktoren in ganz Polen zu errichten. Zwischen 2029 und 2036 sollen 10.000 MWe Leistung gebaut werden. Zunächst ist der Bau von SMR-Kraftwerken an 10 ausgewählten Standorten geplant, von denen die ersten im April 2023 bekanntgegeben wurden. Nun beginnt eine genauere Prüfung der lokalen Voraussetzungen. Die Standorte sind: Ostrołęka, Włocławek, Stawy Monowskie, Dąbrowa Górnicza, Nowa Huta, die Sonderwirtschaftszone Tarnobrzeg und Warschau. Nach Angaben von SGE handelt es sich dabei um Standorte mit unter anderem „sehr energieintensiven Produktionsanlagen sowie um Standorte, die für Heizungszwecke optimal sind“.

Partner für das Vorhaben von SGE sind GE Hitachi Nuclear Energy (GEH), Tennessee Valley Authority (TVA) und Ontario Power Generation (OPG). Die GEH hat sich zur Entwicklung der Standardauslegung verpflichtet und rechnet mit einer Gesamtinvestition von rund 400 Millionen US-Dollar für die Entwicklung. Jeder Beteiligte hat sich bereit erklärt, einen Teil der Gesamtkosten zu finanzieren. Ziel ist es, dass das BWRX-300-Design bald in Kanada, den USA, Polen und darüber hinaus zugelassen und eingesetzt wird.

Der effektivste und schnellste Weg

Beim BWRX-300 handelt sich um einen kleinen Siedewasserreaktor auf der Basis des ESBWR, eines fortgeschrittenen Reaktorsystems der dritten Generation, der in den USA zertifiziert, aber noch nicht gebaut worden ist. Der BWRX-300 ist gegenüber dem ESBWR sehr stark vereinfacht worden und verwendet zahlreiche erprobte Komponenten und eine etablierte Lieferkette. Er verfügt über eine natürliche Kühlwasser-Zirkulation mit passiven Sicherheitssystemen. Sowohl in den USA als auch in Kanada wurde das Zulassungsverfahren bereits eingeleitet.

Der Reaktor kann innerhalb von 24 bis 36 Monaten auf einem Gelände von der Größe eines Fußballfeldes gebaut werden. Aufgrund der deutlich geringeren Investitionskosten und der kurzen Bauzeiten gilt das Programm zur Schaffung eines Netzes kleiner Kernkraftwerke derzeit als der effektivste und schnellste Weg, um den polnischen Energie- und Wärmesektor in Richtung Dekarbonisierung zu transformieren, sagt der Nationalen Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft, der eine Kooperationsvereinbarung mit SGE geschlossen hat. Die Lebensdauer der Anlagen ist auf 60 Jahre ausgelegt. Die Stromerzeugungskosten sollen um 30 Prozent niedriger sein als in Gaskraftwerken. Ein SMR kann eine Stadt mit 150.000 Einwohnern mit Strom versorgen.

Noch wurde kein BWRX-300 gebaut. Am Standort des Darlington New Nuclear Project von OPG in Clarington, Ontario, laufen jedoch derzeit die Vorbereitungen. Die Fertigstellung des ersten Reaktors ist für Ende 2028 geplant. Es wird dann der erste SMR im Netzmaßstab in Nordamerika sein. Und vielleicht der Beginn einer neuen Ära der Kernenergie, bei der Polen zu den Pionieren zählen möchte. Laut Daniel Obajtek, CEO von Orlen, sind bis zu 79 BWRX-300 geplant. Nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP soll diese Zahl bis 2038 erreicht werden. Das Unternehmen will seine Aktivitäten aber keineswegs auf Polen beschränken, es gibt auch Pläne für Großbritannien und andere osteuropäische Länder.

Der BWRX-300 ist jedoch nicht der einzige SMR, der in Polen gebaut werden soll. Polens Industria, ein staatlicher Konzern, der zur Agentur für industrielle Entwicklung JSC gehört, entschied sich Anfang Februar für die SMR-Technologie von Rolls-Royce SMR für das Projekt Central Hydrogen Cluster. Kernkraftwerke eignen sich nämlich auch hervorragend zur CO2-freien Erzeugung von Wasserstoff. Das geplante Wasserstoffzentrum soll jährlich bis zu 50.000 Tonnen des auch in Deutschland neuerdings hochbeliebten Gases produzieren. Laut Industrievertretern könnte das Projekt bis zu drei SMRs umfassen. Rolls-Royce SMR sagte, es sehe „Möglichkeiten, mehr als 8 GW kohlebefeuerte Kraftwerke in Südpolen in den 2030er Jahren durch SMRs zu ersetzen“.

Und noch ein dritter SMR steht auf dem Plan: Der polnische Kupfer- und Silberproduzent KGHM Polska Miedź SA hat im April beim Klimaministerium des Landes einen Antrag auf eine Grundsatzentscheidung über den Bau eines SMR gestellt, nachdem das Unternehmen vor einem Jahr eine Vereinbarung mit dem US-amerikanischen Unternehmen NuScale Power geschlossen hatte, um mit den Arbeiten für die Errichtung eines ersten NuScale VOYGR SMR-Kraftwerks in Polen 2029 zu beginnen. KGHM ist eines der größten polnischen Unternehmen und gleichzeitig einer der größten Energieverbraucher im Lande und strebt an, bis 2030 50 Prozent des von KGHM verbrauchten Stroms selbst zu produzieren.

Schließlich gibt es noch ein gemeinsames Projekt von EDF, dem weltweit größten Betreiber von Kernkraftwerken aus Frankreich, und Respect Energy, einem großen polnischen Ökostromhändler. Ziel ist der Bau von Kraftwerken mit einer Gesamtkapazität von 9 GW auf Basis des NUWARD SMR bis 2043, was rund 27 Kraftwerken entspräche.

Klein, kleiner, am kleinsten

Während die sogenannten kleinen modularen Reaktoren immer noch im Bereich der Kapazität eines großen Gaskraftwerks liegen, bietet die Nukleartechnik auch die Option, sehr kleine Reaktoren zur dezentralen Versorgung einzelner Industriekunden zu liefern.

Last Energy, ein US-amerikanisches Unternehmen für mikro-modulare Nukleartechnologie, hat mit vier Industriepartnern in Großbritannien und Polen Stromabnahmeverträge für 34 kleine modulare Reaktorblöcke (PWR-20) abgeschlossen. 10 davon sollen in Polen in der Sonderwirtschaftszone Katowice (KSSE) im Südwesten des Landes, in der 540 Unternehmen angesiedelt sind, zum Einsatz kommen. Das erste könnte 2026 in Betrieb genommen werden, so das Unternehmen. Der Deal umfasst Stromverkäufe im Wert von über 4,3 Milliarden US-Dollar während der Vertragslaufzeit und 1 Milliarde US-Dollar für Energie- und Infrastrukturinvestitionen in der Zone. Zuvor hat Last Energy schon einen ebenfalls zehn 20-MW-Kraftwerke umfassenden Vertrag mit der Sonderwirtschaftszone Legnica (LSSE) in Nordpolen abgeschlossen.

Last Energy sagt, dass sein DWR-20 aufgrund seiner kleinen, aber skalierbaren Kraft-Wärme-Kopplungsleistung in einzigartiger Weise geeignet ist, die rasche Dekarbonisierung der Industrie zu unterstützen. „Dieses Modell ermöglicht es uns, Strom und Prozessdampf/-wärme vor Ort zu erzeugen und mit dem Kundenbedarf zu wachsen. Das modulare luftgekühlte Design bedeutet, dass die Einheiten nicht durch das Vorhandensein von Wasserressourcen eingeschränkt sind – ein kommunaler Wasseranschluss oder ein Brunnen deckt den gesamten Wasserbedarf“, so das Unternehmen. Die Anlagen sollen vollständig im Werk hergestellt und „in nur drei Monaten vor Ort installiert werden“.

Es handelt sich um ein sogenanntes Power Purchase Agreement (PPA). PPAs sind Verträge, in denen sich Kunden verpflichten, Strom abzunehmen, der von einem Kraftwerk erzeugt wird, das von einem Projektentwickler installiert und betrieben wird. Zu den Bedingungen gehören häufig die Stromkosten, der Zeitpunkt, zu dem ein Projekt den kommerziellen Betrieb aufnehmen wird, ein Zeitplan für die Stromlieferung, Vertragsstrafen im Falle einer Unterlieferung und Zahlungsbedingungen. PPAs kommen seit einiger Zeit insbesondere auch bei Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien zum Einsatz, da sie die Risiken sowohl für die Stromerzeuger als auch für die Käufer mindern können.

Ein weiteres Projekt im Bereich der Kleinstreaktoren verfolgen das polnische Chemieunternehmen Grupa Azoty PoliceUltra Safe Nuclear Corporation(USNC) aus Seattle und die Westpommersche Technische Universität. Sie haben eine Vereinbarung über den Bau einer Kernenergie-Forschungseinrichtung unterzeichnet, die auf der Technologie des Mikro-Modular-Reaktors (MMR) von USNC basiert. Der MMR ist ein gasgekühlter Hochtemperaturreaktor mit einer Leistung von 15 MW (thermisch) und 5 MW (elektrisch), der auf den Betriebserfahrungen der von China, Deutschland, Japan und den USA entwickelten Reaktoren aufbaut. Bis Ende des Jahres wollen die Parteien ein umfassendes Forschungsprogramm ausarbeiten und gemeinsam einen Plan für den Bau, den Betrieb und die Wartung des MMR entwickeln. Das USNC-System ist so konzipiert, dass es einfach ist, dank eines versiegelten, transportablen Kerns nur minimale Betriebs- und Wartungsanforderungen stellt und keine Lagerung, Handhabung oder Verarbeitung von Brennstoff vor Ort erfordert.

Polen hatte bisher keine Kernenergie. Was sagt die Bevölkerung, wenn jetzt nicht nur eins, sondern mittelfristig viele Dutzend Kernkraftwerke gebaut werden sollen? Die Zustimmung ist sehr hoch. In einer groß angelegten Online-Umfrage wurden zwischen November 2022 und Januar 2023 in acht Ländern – Frankreich, Deutschland, Japan, Polen, Südkorea, Schweden, Großbritannien und den USA – 13.500 Bürger nach ihrer Einstellung zur Kernenergie befragt. In Polen waren die Zustimmungswerte am höchsten. 84 Prozent der Befragten befürworten die fortschrittliche Kernenergie, 9 Prozent lehnen sie ab, mehr als 75 Prozent sind der Meinung, dass Kernenergie notwendig ist, um die Klimaziele zu erreichen.

Und im Land, in dem die Kernenergie gerade nach heldenhaftem, 40-jährigem Kampf als endgültig besiegt gilt – wie sieht es bei uns in Deutschland aus? Naja, es hat immerhin noch für eine knappe Mehrheit gereicht, 51 Prozent befürworten moderne Kernenergie.

 

Thilo Spahl ist Diplom-Psychologe und lebt in Berlin. Er ist freier Wissenschaftsautor, Mitgründer des Freiblickinstituts und Novo-RedakteurDieser Beitrag erschien dort zuerst: Novo-Argumente.

 




Gefunden: Der „Missing Link“ für mein hemisphärisches Stefan-Boltzmann-Modell

Uli Weber

Vorwort: Um meine Argumentation klar herauszuarbeiten, werde ich in meinem nachfolgenden Artikel mit Durchschnittswerten argumentieren, obgleich das im Stefan-Boltzmann-Gesetz unzulässig ist. Der kritische Leser sei auf meine physikalisch korrekten Berechnungen verwiesen.

Seit 2017 habe ich hier auf dem EIKE-Blog mein hemisphärisches Stefan-Boltzmann-Modell beschrieben, weiterentwickelt und mit realen Phänomenen abgeglichen. Die wesentlichen physikalischen Vorgänge in diesem Modell sind:

https://eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2023/04/new_03.png Nur bei der Quantifizierung der terrestrischen Abstrahlung musste ich bisher auf den konventionellen THE-Ansatz mit seiner „Abstrahlungshöhe“ von 5.000 Metern zurückgreifen, damit sich die durchschnittliche solare Einstrahlung und die terrestrische Abstrahlung von netto 235 [W/m²] entsprechen. Dabei ergibt sich diese Abstrahlungshöhe aber lediglich aus der sogenannten „gemessenen globalen Durchschnittstemperatur“ von ca. 15°C und einer Differenz von (-33°C) zur (physikalisch falsch berechneten) S-B-„Abstrahlungstemperatur der Erde“ von (-18°C) über die barometrische Höhenformel mit einem Gradienten von (6,5°C/1.000m) zu physikalisch nichtssagenden 5.000 Metern. Am 20. April 2023 erschien nun hier auf EIKE der Artikel „Eine neue Sichtweise auf den Treibhauseffekt“ von Thomas E. Shula in deutscher Übersetzung von Christian Freuer (Original auf WUWT), der Funktion und Messergebnisse eines Pirani-Messgeräts zum Thema hat. Nach dem dort zunächst erläuterten NASA-Modell für das Energiebudget der Erde sollte die langwellige Abstrahlung der Erde von 398,2 W/m² etwa 95,5 % des Wärmetransports entsprechen, während Konduktion und Konvektion nur etwa 4,5 % des Wärmetransports ausmacht. Dagegen zeigt die Messkurve des Pirani-Messgeräts bei einem atmosphärischen Druck von 760 Torr, dass der Wärmetransport durch die Gasfüllung 99,6 % beträgt, während nur 0,4 % auf Strahlungs- und Endverluste zurückzuführen sind:

Abbildung 1: Die Ansprechkurve für ein typisches Pirani-Messgerät aus „A Novel Perspective on the Greenhouse Effect” von Thomas E. Shula. Diese Abbildung wurde im WUWT-Original mit Genehmigung von MKS Instruments, Inc. (Andover, MA) veröffentlicht.

Erklärung der Grafik aus dem entsprechenden EIKE-Artikel (leicht überarbeitet); wer’s schon kennt kann den kursiv gesetzten Absatz überspringen:

Der Faden im Pirani-Messgerät entspricht der Oberfläche der Erde. Die Gasmoleküle stoßen mit der Oberfläche zusammen und absorbieren Energie, wodurch sich ihre effektive Temperatur erhöht (Wärmeleitung). Eine „Blase“ dieses wärmeren Gases steigt dann im Verhältnis zu dem kühleren Gas um sie herum auf, während das kühlere Gas zur Oberfläche sinkt und den Zyklus ständig wiederholt (Konvektion). Dies kühlt die Oberfläche ab und wird durch die Reaktion des Pirani-Messgeräts perfekt veranschaulicht. Das Ansprechverhalten des Pirani-Messgeräts ist unabhängig von dem Gehäuse, in dem es sich befindet, oder dem Fehlen eines solchen.

Die rote Linie im Diagramm stellt die (konstanten) Gesamtstrahlungs- und Endverluste des Pirani-Messgeräts von etwa 0,4 mW dar.

Die blaue Linie stellt den Leistungsverlust nur durch das Gas dar, und

die grüne Kurve, die an den beiden Enden abflacht, stellt den Gesamtverlust dar, d. h. die gesamte Energiezufuhr, die erforderlich ist, um die Temperatur des Glühfadens in Abhängigkeit vom Druck aufrechtzuerhalten.

Würde man ein „nacktes“ Pirani-Messgerät in eine Höhe bringen, in der der Atmosphärendruck 10 Torr beträgt, wäre das Ansprechverhalten dasselbe, als wäre es an ein Vakuumsystem mit einem Druck von 10 Torr angeschlossen.

  • Bei atmosphärischem Druck, 760 Torr, beträgt die zur Aufrechterhaltung der Temperatur des Glühfadens erforderliche Leistung 100 mW. Da die Strahlungs- und Endverluste 0,4 mW betragen, bedeutet dies, dass der Wärmetransport durch das Gas 99,6 % beträgt, wobei nur 0,4 % auf Strahlungs- und Endverluste zurückzuführen sind. Dies sollte nicht überraschen, denn alle Gasmoleküle können Wärme durch Leitung und Konvektion transportieren, nicht nur der winzige Teil, der die so genannten „Treibhausgase“ ausmacht.
  • Wir können auch den Fall eines Vakuumdrucks von 10 Torr betrachten, was einer Höhe von etwa 33.000 m über dem Meeresspiegel entspricht. In diesem Fall sind etwa 60 mW Leistung erforderlich, um die Temperatur des Glühfadens aufrechtzuerhalten, so dass das Gas immer noch für etwa 99,3 % des Wärmetransports verantwortlich ist, während Strahlungs- und Endverluste nur 0,7 % ausmachen.
  • Mit zunehmender Höhe ist ein größerer Anteil des Wärmetransports auf die Strahlung zurückzuführen, und so kehrt die gesamte Wärme in der obersten Atmosphäre schließlich in den Weltraum zurück. Der Übergangspunkt, an dem die Gasverluste gleich den Strahlungs- und Endverlusten sind, liegt bei etwa 200 [20] milliTorr (0,02 Torr), was einer Höhe über 76.000 m entspricht.

Anzumerken bleibt, dass der Wärmetransport nicht nur vom Druck abhängig ist, sondern auch von der molaren Masse und der Molekülstruktur. Daher liefert die Druckmessung bei verschieden schweren Gasen unterschiedliche Ergebnisse (Wikipedia). Eine allgemeine Regel besagt: Je größer die Atom- bzw. Molekülmasse des vorhandenen Gases, desto kleiner ist die Wärmeleitung.

Halten wir also zunächst einmal fest: Bei normalem Atmosphärendruck von 760 Torr (entsprechend 760 mm Quecksilbersäule bei 0°C = 10.132,5 hPa) beträgt der Wärmetransport im Gas durch Konduktion und Konvektion 99,6%. Bei einem Vakuumdruck von 10 Torr in 33 km Höhe sind es immer noch 99,3%. Und erst bei 20 mTorr, entsprechend 76 km Höhe, wäre ein Gleichgewicht zwischen dem Wärmetransport durch Gas und dem Strahlungstransport erreicht.

Zum Pirani-Artikel kommentierte Michael Schnell am 22. April 2023 um 10:08 Uhr, Zitat:

Eine Übertragung der Pirani-Messung auf die Erde ist unzulässig, wie bereits Dr. Ullrich angemerkt hat, da als Wärmequelle absichtlich ein dünner Heizdraht mit einer sehr kleinen Oberfläche verwendet wird.

Herrn Shula‘s Schlussfolgerung  „Die IR-Strahlung sei für den Aufwärtswärmetransport in der unteren Atmosphäre unbedeutend“ ist völliger Unsinn, was leicht zu widerlegen ist, wenn man sich die nächtliche Strahlungsinversion ansieht. Nach Sonnenuntergang kühlt sich der Boden durch IR-Strahlung  schneller ab als die bodennahe Luftschicht, was Konvektion als mächtigen, alternativen Wärmetransport ausschaltet. Jetzt gibt es nur noch Strahlungskühlung (Abkühlung des Bodens) und Wärmeleitung (Übertragung der Boden-Temperatur auf die Luft), wodurch eine Temperatur-Inversion (eine stabile Temperaturschichtung) von einigen hundert Metern entsteht. Diese geringe Distanz markiert den Wirkungsbereich der Wärmeleitung in der Atmosphäre. Bodeninversion tritt insbesondere bei winterlichen Hochdruckwetterlagen und niedrigen Temperaturen auf und wenn eine fehlende Wolkendecke (mit ihrer „ominösen“ Gegenstrahlung) die IR-Ausstrahlung des Bodens begünstigt.“

Zunächst einmal würde ich den Herstellern von Pirani-Vakuummetern keine Absicht unterstellen; sie folgen wohl eher technischen Notwendigkeiten. Das Pirani-Vakuummeter VersaTorr BVT100 überdeckt beispielsweise einen Vakuumbereich von 2 mbar bis 1.333 mbar. Und über die meteorologische Inversion sagt der DWD, Zitat mit Hervorhebungen:

Unter Inversion versteht man in der Meteorologie die Umkehr des normalerweise mit der Höhe abnehmenden Temperaturverlaufs in einer mehr oder weniger dicken Schicht. Inversionen können durch großräumige Advektion von Warmluft oder durch Absinkvorgänge in der entsprechenden Höhe sowie durch Abkühlung der unteren Luftschichten entstehen.

Vom Erdboden aufsteigende Warmluftblasen können eine solche Inversionsschicht nicht durchdringen. Somit stellt eine Inversion eine Sperrschicht dar, die einen Austausch zwischen tief liegenden und höher liegenden Luftschichten verhindert. Eine Inversion wirkt in der Atmosphäre stabilisierend.

Inversionen begünstigen die Bildung von Smog. Inversionswetterlagen sind insbesondere in industriell ausgerichteten Ballungsräumen gefürchtet, da sich die Luftschichten nicht durchmischen und sich somit innerhalb der Inversionsschicht die Luft mit Schadstoffen anreichern kann.

Von einer Bodeninversion spricht man, wenn sich in langen, klaren Winternächten, meist unter Hochdruckeinfluss, der Boden durch Ausstrahlung stark abkühlt und damit auch die darüber liegende bodennahe Luftschicht. Diese bodennahe Schicht ist somit kälter als die darüber liegende Luftschicht. Die obere Begrenzung dieser Bodeninversionsschicht liegt dabei in der Höhe über Grund, in der sich die Abkühlung des Erdbodens nicht mehr auswirkt.

Der DWD beschreibt bei der Bodeninversion also zwei getrennte Phänomene:

  1. Eine starke Abkühlung des Erdbodens durch Abstrahlung
  2. Die Lage der Inversionsschicht in einer Höhe, in der sich die Abkühlung des Bodens nicht mehr auswirkt

Analyse zu (1): Die Abstrahlung der Erdoberfläche hat keinen Einfluss auf die Höhe der Inversionsschicht.

Analyse zu (2): Die Wärmeleitung der Luft reicht vom Erdboden bis zur Inversionsschicht.

Aus diesen beiden Analysen folgt THESE 1: Der umschlossene Raum im Pirani-Vakuummeter ist zu klein, um beide Phänomene abzubilden und/oder die Leistung des Heizdrahtes ist dafür zu gering.

Wenn wir uns jetzt einmal in der folgenden Abbildung 2 den Verlauf von Temperatur und mittlerer molarer Masse der Luft ansehen, so stellen wir fest, dass sich beides bis in 100 km Höhe kaum verändert:

Abbildung 2: Temperatur und mittlere molare Masse der Luft in Abhängigkeit von der Höhe
Lizenz: GNU Free Documentation n 0 = 101 325 P a 1,380 649 ⋅ 10 − 23 J / K ⋅ 273 , 15 K =   1,013 25 1,380 649 ⋅ 2,731 5 ⋅ 10 26 P a J = 1,013 25 1,380 649 ⋅ 2,731 5 ⋅ 10 26 N / m 2 N ⋅ m =   2,686 780 111 … ⋅ 10 25 m − 3

Die Abbildung 2 zeigt für die ersten 100 Kilometer der Atmosphäre eine Temperaturschwankung von etwa +20 bis -50 Grad Celsius. Dabei verändert sich die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre nicht. Die nachfolgende Abbildung 3 zeigt den durchschnittlichen Luftdruck und die Luftdicht in Abhängigkeit von der Höhe:

Abbildung 3: Durchschnittlicher Luftdruck und Luftdichte in Abhängigkeit von der Höhe
Lizenz: GNU Free Documentation n 0 = 101 325 P a 1,380 649 ⋅ 10 − 23 J / K ⋅ 273 , 15 K =   1,013 25 1,380 649 ⋅ 2,731 5 ⋅ 10 26 P a J = 1,013 25 1,380 649 ⋅ 2,731 5 ⋅ 10 26 N / m 2 N ⋅ m =   2,686 780 111 … ⋅ 10 25 m − 3

In dieser Abbildung ist zu erkennen, dass Luftdruck und Luftdichte in der Atmosphäre bis ca. 100 Kilometer Höhe nahezu parallel verlaufen. Damit wird das Ergebnis von Abbildung 2 bestätigt, die Zusammensetzung der Atmosphäre ist bis dorthin nahezu einheitlich. In Abbildung 4 werden jetzt die Temperatur aus Abbildung 2 und der Druck aus Abbildung 3 für die Höhe 0-90 Kilometer dargestellt:

Abbildung 4: Standardatmosphäre 1976 bis 90 km Höhe – Lizenz: GNU Free Documentation n 0 = 101 325 P a 1,380 649 ⋅ 10 − 23 J / K ⋅ 273 , 15 K =   1,013 25 1,380 649 ⋅ 2,731 5 ⋅ 10 26 P a J = 1,013 25 1,380 649 ⋅ 2,731 5 ⋅ 10 26 N / m 2 N ⋅ m =   2,686 780 111 … ⋅ 10 25 m − 3

Von 15°C auf Meeresniveau fallen die Temperaturen auf etwa -58°C bei ca. 10 Kilometern ab, um dann bis 20 km Konstant zu bleiben. Zur Stratopause steigen die Temperaturen dann wieder bis auf etwa 0°C an und fallen zur Mesopause erneut auf ca. -85°C ab. Dieser Verlauf wird augenscheinlich nicht durch einen Dichtesprung bewirkt. Der nahezu lineare Temperaturabfall zwischen NN und 10 km Höhe entlarvt nun die sogenannte „Abstrahlhöhe“ als Zweckprodukt einer fehlerhaften globalen Stefan-Boltzmann-Inversion. Deren physikalisch beliebiges Ergebnis von -18°C würde nämlich mit gleichlautender Argumentation auf jede andere Temperatur zwischen +15°C und ca. -57°C mit einer entsprechenden „Abstrahlungshöhe“ zwischen 0 und 10 km zutreffen.

Phänomen (3): Abbildung 4 zeigt eine Höheninversion der Temperatur, die nicht durch einen Dichtesprung verursacht wird.

Analyse (3): Bis in etwa 10 Kilometer Höhe folgt die Temperatur der Atmosphäre der barometrischen Höhenformel und bleibt dann bis etwa 20 Kilometer Höhe konstant. Darüber, in der Stratosphäre wird die solare UV-Strahlung in der Atmosphäre absorbiert. Dies geschieht in der Ozonschicht. Deshalb steigt die Temperatur in der Ozonschicht bis nahe 0 °C. „Die Ozonschicht ist ein Bereich erhöhter Konzentration des Spurengases Ozon in der Erdatmosphäre, hauptsächlich in der unteren Stratosphäre. Etwa 90 % des atmosphärischen Ozons befinden sich in 15 bis 30 km Höhe. In etwa 40 km Höhe hat es seine höchste Volumenkonzentration von etwa 8 ppm“ (Wikipedia). Dabei wird die energiereiche UV-Strahlung der Sonne absorbiert und in Wärme umgewandelt.

THESE 2: In der Ozonschicht „kollidieren“ die solare Einstrahlung (UV) und die terrestrische Abstrahlung (IR). Der Temperaturverlauf oberhalb von 10 bis 20 Kilometern kann daher keiner der beiden Strahlungen allein zugerechnet werden. Die Temperaturkurve in Abbildung 4 weist aber eindeutig nach, dass die barometrische Höhenformel oberhalb von etwa 10 Kilometer Höhe nicht mehr gültig ist. Bis dorthin ist also von Wärmeleitung in der Atmosphäre auszugehen.

Die wirkliche Abstrahlhöhe unserer Erde dürfte mit den Überlegungen aus den Thesen 1 und 2 also oberhalb von 10 bis 20 Kilometern liegen.

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Abbildung: Aufbau der Erdatmosphäre (Europa, Sommer)
Autor Niko Lang, Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Germany

DISKUSSION: Die Troposphäre als Wetterküche unserer Erde hat mit der Abstrahlung von IR-aktiven Gasen also überhaupt nichts zu tun. Nach den Ergebnissen aus Abbildung 1 mit der Ansprechkurve für ein typisches Pirani-Messgerät würde die sogenannte Abstrahlhöhe zwischen etwa 50-100 Kilometern liegen. Im Ergebnis dieser Analyse erfolgt die tatsächliche Gas-Abstrahlung unserer Erde dagegen bereits in der Stratosphäre ab 10-20 Kilometern. Da aber in diesem Höhenbereich die solare Einstrahlung (UV) und die terrestrische Abstrahlung (IR) „kollidieren“ ist auf dieser Betrachtungsebene keine genauere Lokalisierung möglich.

ERGEBNIS: Die Gasstrahlung aus dem Bereich zwischen Stratosphäre und Mesosphäre ist damit neben der direkten Abstrahlung im atmosphärischen Fenster das „Missing Link“ für die mittlere spezifische Gesamtabstrahlungsleistung unserer Erde von 235 [W/m²].

Die wesentlichen physikalischen Vorgänge in meinem hemisphärischen Stefan-Boltzmann- Modell lauten jetzt also:

  • [PiRE² => 2PiRE²]: Die hemisphärische Sonneneinstrahlung [PiRE²] erfolgt auf der Tagseite der Erde [2PiRE²], wodurch sich die terrestrische Temperaturgenese ohne den sogenannten „natürlichen atmosphärischen Treibhauseffekt“ (THE) erklären lässt.
  • [QOzean > 4,59*10^26 Joule]: Die Betrachtung von Wärmespeicherung in Atmosphäre und Ozeanen im „eingeschwungenen“ System Erde, die der konventionellen Null-Kelvin-Annahme für die Nachtseite grundlegend widerspricht.
  • [ΔS = σ (TOrtslage4 – TOzean&Atmosphäre4)]: Die Anwendung der Stefan-Boltzmann-Umgebungsgleichung, die den Wärmeaustausch einer Ortslage mit den globalen Wärmespeichern in Ozeanen und Atmosphäre (generell und insbesondere auf der Nachtseite) und damit die sogenannte „globale Durchschnittstemperatur“ ohne einen sogenannten THE zu erklären vermag.
  • [INSonne = OUTErde]: Die Abstrahlung von Gasen aus dem Bereich zwischen Stratosphäre und Mesosphäre ergänzt die IR-Abstrahlung der Erde im atmosphärischen Fenster und komplettiert damit die mittlere Gesamtabstrahlungsleistung unserer Erde auf die globale gemittelte temperaturwirksame solare Netto-Strahlungsleistung von durchschnittlich 235 [W/m²].

Schlussbemerkung: Die Gasstrahlung aus dem Bereich zwischen Stratosphäre und Mesosphäre und die direkte Abstrahlung der Erde im atmosphärischen Fenster ergänzen sich also zu einem gemeinsamen Abstrahlungsmodell unserer Erde. Im Zweifel erfahren Sie hier den Zusammenhang zwischen Stoffmenge, Masse, Volumen und Teilchenzahl. Die Dunning-Krüger-Erbsenzähler von der Inquisition des suizidalen Klimawahns mögen gerne mit der Dokumentation meiner ketzerischen Klimabeiträge fortfahren, sich aber gefälligst enthalten, mich mit ihrem unsäglichen THE-Katechismus belästigen zu wollen.

Ich bedanke mich bei Herrn Dipl.-Ing. Michael Limburg für konstruktive Vorschläge und Kommentare.

 




65% als gesetzliche MUSS-Zahl – und Niemand weiß WOHER?

 

Habeck und Graichen warfen eine Zahl hin – und niemand fragt nach

von Werner Eisenkopf, EIKE-Gründungsmitglied

Die deutsche Politik, scheint inzwischen schon derart abgehoben zu sein, dass sie bereits in der ScienceFiction der Kinowelt gewisse Anleihen und Abkupferungen benötigt. Doch dazu erstmal etwas Hintergrundinformation. Von den Zahlen 42 auf nun 65?

„42“ – so lautet in Douglas Adams‘ Kultroman „Per Anhalter durch die Galaxis“ die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. 7,5 Millionen Jahre rechnete der Supercomputer „Deep Thought“ und spuckte dann diese Zahl „42“ aus. Beim Herrn Habeck und der deutschen Politik, wurden zwar zweifellos NICHT auch gleich 7,5 Millionen Jahre nachgerechnet, doch heraus kam trotzdem offenbar eine für das GESAMTE UNIVERSUM gewiss mindestens genauso wichtige Zahl, nunmehr aber jetzt eben „65“ !

Bevor jetzt Irritation und Räselfragen überhand nehmen, lieber erst mal die Sachlage für Normalbürger. Wie ein Paukenschlag trat der „HEIZUNGSHAMMER“ auf. Ein Gesetzentwurf des grünen Bundeministers Habeck, der wirklich mal ausnahmslos JEDEN deutschen Bürger betrifft. Entweder als Hausbesitzer oder als Mieter. Entweder früher oder später. Wenn erst einmal beschlossen und gültig, holt das nachher ALLE ein. Unklar bleibt, ob auch in der Schweiz und in Österreich, nachher ebenfalls grüne Politiker, dort so etwas Ähnliches angehen wollen. Auch A und die CH haben bekanntlich einige sehr „extreme Grüne“ und die dürften den grünen Deutschen um Herrn Habeck, sicherlich darin kaum oder gar in Nichts nachstehen.

Kein Gesetz wird tiefer in den Alltag, das ganze Leben und die Eigentums/Verschuldungsverhältnisse der allermeisten deutschen Bundesbürger eingreifen, als das geplante deutsche Gebäude-Energiegesetz. Somit dem sogenannten „Heizungshammer“ von den grünen Politikern Habeck und Graichen erdacht und so vorgestellt. Unabhängig von der inzwischen erfolgten Entlassung des Staatssekretärs Graichen wegen Unkorrektheiten und Verstrickungen, soll das Gesetz nach Wunsch von den Parteien SPD und B90/Grünen (+FDP ?), sogar noch vor der Sommerpause im Deutschen Bundestag verabschiedet werden. Danach soll es schon zum 1.1. 2024 bereits inkrafttreten.

Offenbar sind jetzt überall im BRD-Lande, die Bürger derart schockiert und auch eingelullt, dass niemand einen Eintrag im geplanten Gesetz hinterfragt. Das sind die jedesmal genannten „65% Erneuerbare Energie-Anteil“ als Pflichtwert künftiger neuer Gebäude und Heizungsumbauten.

65% – Woher kommt diese Zahl?

Dem Autor diese Zeilen fiel kürzlich auf, dass er bisher nirgendwo schon mal eine Erklärung oder Herleitung für diese Zahl „65“ gefunden hatte!

WIE kam diese Zahl 65 überhaupt zustande?

WARUM 65% und nicht 62% oder 68%? Warum nicht 60% oder 80%? Warum nicht 50% oder besser 0 %?

WER hat also diese Zahl „65%“ WANN, WO, aufgrund welcher Daten oder Feststellungen, überhaupt festgelegt? Vom WEM wurde dies noch neutral nachgeprüft oder gegengerechnet? Welche Gegenvorschläge  gab es dazu und andere Zahlen und vom Wem? Hatte Herr Habeck sowaswie einen „Grünen Deep Thought“ als Berechner parat und heimlich eingesetzt? Oder ist diese Zahl einfach so ein purer Zufall?

Ist dabei absolut und gerichtsfest bewiesen, garantiert keine Beteiligung des inzwischen entlassenen Herrn Graichen enthalten? Weder direkt, noch indirekt? Weder in Form einer beauftragten (und dann mit Steuergeldern bezahlten) „Studie“ über die eigenen Familienangehörigen, noch in Form einer Art „Willkür-Order“ als Zahlenlieferant? Noch in Form eines spaßigen mehrfachen „Graichen-Würfelns“ bei einem Familientreffen oder so? Fragen über Fragen!

Wenn nämlich die deutschen Ampel-Parteien SPD und Grüne, so schnell als möglich, dieses Gesetz durch den deutschen Bundestag bringen wollen und dann ja auch mit diesen „65%-Zwang“ als Maßgabe, dann muß auch jeder der MdBs (Mitglieder des Bundestags) dieses wichtige Detail unbedingt wissen. Ebenso auch die jeweiligen Spitzenpolitiker der einzelnen Bundesländer und erst recht, die energiepolitischen Sprecher der jeweiligen Länder-Landtagsfraktionen. Jeder dort muss also all dies auch sofort und allein aus dem Gedächtnissen heraus, jederzeit beantworten können.

Die Bürger werden nachher DIES und mehr fragen! Sie wollen zu Recht wissen, wofür sie sich nötigen und verschulden lassen sollen. Sonst ist das ganze Gesetz, ein reiner massiver Willkürakt und erzeugt noch mehr böses Blut, als schon bisher erfolgt!

Man darf also jetzt gespannt sein, welche Antworten und Erklärungen, zu diesen „65% Erneuerbare-Energie-Anteil“ kommen werden. Wie dann die die Zahl „65“ und ihre Herkunft, klar erklärt und ALLES beantwortet wird. Von SO einer Zahl, können ja später mal ganze Haus-Genehmigungen in Deutschland abhängen und es wird dann gewiss auch sogar Gerichtstreitigkeiten geben. Auch daher muss also ALLES vorab einwandfrei und nachvollziehbar sein.

Zu der „Clan-Affäre“ des deutschen Staatssekretärs Patrick Graichen, stand hier im schweizer Textatelier damals schon der unten verlinkte Artikel und enthielt bei seiner Veröffentlichung auch bereits schon Details, die zu dieser Zeit noch nicht so weitgehend in den Medien berichtet worden waren. Etwa in der ARD-Tagesschau sogar noch gar nicht.

84 Millionen im Klammergriff eines Polit-Clans?

https://textatelier.com/index.php?id=996&blognr=6581&autor=Eisenkopf%20Werner