Die Wahrheiten hinter dem ständigen Waldbrand-Alarm

Die Waldbrände in Mittelmeerraum sorgten diesen Sommer für grosse Schlagzeilen. Doch Europas Wälder brennen im langfristigen Vergleich keineswegs häufiger. Ihre Fläche ist sogar deutlich gewachsen. Die Umweltpolitik der EU könnte aber zu mehr Bränden führen.

Von Peter Panther

Grosse Waldbrände haben in diesem Sommer für dramatische Schlagzeilen gesorgt. Vor allem aus Frankreich, Spanien und Griechenland wurden verheerende Feuersbrünste gemeldet. Schnell ist dabei der Klimawandel als Hauptschuldiger ausgemacht. Je heisser und trockener es werde, desto häufiger und heftiger würden die Waldbrände.

Doch stimmt diese Vorstellung überhaupt? Ein Blick auf die langfristigen Daten ergibt ein deutlich differenzierteres Bild. Gerade für die europäischen Mittelmeergebiete, die traditionell am stärksten von Waldbränden betroffen sind, gibt es keine Entwicklung zu immer mehr verbrannter Fläche. Die Europäische Umweltagentur (EEA) hält fest, dass die verbrannte Fläche in den fünf wichtigsten Mittelmeerländern – Frankreich, Griechenland, Italien, Portugal und Spanien – seit 1980 sogar leicht zurückgegangen ist. Die jährlichen Schwankungen sind allerdings enorm. 2017 war zum Beispiel ein extremes Brandjahr, während 2018 die geringste verbrannte Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen brachte.

Auch die von der Statistikplattform «Our World in Data» ausgewerteten Satellitendaten zeigen für Europa zwischen 2002 und 2024 eine rückläufige Entwicklung der jährlich verbrannten Fläche. Dabei geht es nicht nur um Wald, sondern um sämtliche von Bränden betroffenen Vegetationsflächen.

Bessere Prävention und wirksamere Brandbekämpfung

Das bedeutet nicht, dass die Waldbrandgefahr gesunken wäre. Im Gegenteil: Die meteorologischen Bedingungen für Feuer haben sich in Europa in der Tat verschlechtert. Trotzdem konnte die tatsächlich verbrannte Fläche langfristig reduziert werden. Die EEA führt dies unter anderem auf bessere Prävention und wirksamere Brandbekämpfung zurück.

Noch interessanter wird es, wenn man nicht nur fragt, wie viel Wald jedes Jahr abbrennt, sondern wie viel Wald überhaupt vorhanden ist. Denn hier zeigt sich ein Trend, der kaum zum Bild des europäischen Waldes passt, der angeblich vor der Vernichtung steht: Die Waldfläche ist in den vergangenen Jahrzehnten vielmehr massiv gewachsen.

Besonders deutlich ist dies in den fünf europäischen Mittelmeerländern Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und Griechenland. Nach den Daten der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) stieg deren Waldfläche zwischen 1990 und 2020 um rund 10,5 Millionen Hektar auf 53 Millionen Hektar – ein Zuwachs von rund 25 Prozent.

Besonders eindrücklich ist die Entwicklung in Spanien: Dort nahm die Waldfläche in diesem Zeitraum von 13,9 auf 18,6 Millionen Hektar zu – ein Plus von 34 Prozent. Italien legte um 26 Prozent zu, Frankreich um 22 Prozent und Griechenland um 15 Prozent. Nur in Portugal blieb die Waldfläche ungefähr konstant.

37 Prozent mehr Wald in Europa seit 1950

Auch in Europa insgesamt ist die Entwicklung positiv. Nach Angaben des «European Forest Institute» nahm die Waldfläche der EU zwischen 1990 und 2020 um rund 14 Millionen Hektar auf etwa 145 Millionen Hektar zu. Seit 1950 beträgt der Zuwachs sogar 37 Prozent. Während uns also jeden Sommer Bilder von brennenden Wäldern erreichen, sind Europas Wälder über die Jahrzehnte nicht verschwunden, sondern grösser geworden.

Ein wichtiger Grund dafür ist die Aufgabe landwirtschaftlicher Nutzung. In vielen ländlichen Gebieten Südeuropas werden Flächen nicht mehr bewirtschaftet oder beweidet. Wo früher Nutztiere die Vegetation kurz hielten, können sich zunächst Büsche und später Bäume ausbreiten. Weitere Faktoren sind Aufforstungen und der rückläufige Verbrauch von Brennholz.

Allerdings bedeutet mehr Wald nicht automatisch weniger Brandgefahr. Entscheidend ist auch, wie viel brennbares Material sich in einem Wald ansammelt. Und damit kommt die Umweltpolitik ins Spiel. Die EU verfolgt mit dem «Green Deal» und der «Nature Restoration Law» eine Politik, die den Schutz und die Wiederherstellung von Ökosystemen ausweiten soll. Mehr Flächen sollen unter Schutz gestellt werden. Vor allem soll der Anteil streng geschützter Gebiete steigen.

Geschützte Wälder brennen mehr

Das kann beim Brandschutz aber zum Problem werden. Wenn Totholz, abgestorbene Äste, Unterholz und andere Biomasse nicht mehr entfernt werden, nimmt die Menge des brennbaren Materials zu. Gleichzeitig verschwinden in vielen Regionen traditionelle Formen der Land- und Weidewirtschaft, die früher die Vegetation begrenzten.

Der spanische Forstwissenschaftler Victor Resco de Dios weist genau auf diesen Zusammenhang hin: Wenn der Mensch aus einem Ökosystem entfernt werde, könne sich mehr brennbares Material ansammeln. Breche dann ein Feuer aus, könne es entsprechend heftiger werden.

Eine Studie, die 2025 im «Journal of Environmental Management» unter Beteiligung von Resco de Dios veröffentlicht wurde, untersuchte fast 15 Millionen Hektar von Bränden, betroffenen Flächen und rund 11’000 Schutzgebiete. In den Wäldern Südwesteuropas machten Schutzgebiete 38 Prozent der Waldfläche aus. Bei den verbrannten Flächen war ihr Anteil aber 55 Prozent. Zudem war die Brandintensität in geschützten Gebieten mediterraner und gemässigter Zonen rund 20 Prozent höher. Die Autoren warnen deshalb davor, bei einer Ausweitung streng geschützter Gebiete die Ansammlung von Brennmaterial und die Folgen für den Brandschutz zu unterschätzen.

Der Mensch kann die Folgen von Waldbränden erheblich beeinflussen

Eine weitere Studie von 2026 untersuchte weltweit mehr als 20 Millionen Wald- und Vegetationsbrände. Sie zeigt zwar, dass Schutzgebiete nicht generell feueranfälliger sind. Für mediterrane Waldgebiete Europas ergaben sich aber eine erhöhte Feueranfälligkeit und teilweise eine höhere Brandintensität in den strengsten Schutzkategorien.

Es ist unbestritten, dass höhere Temperaturen und trockene Wetterlagen die Brandgefahr erhöhen können. Doch daraus folgt nicht, dass jedes grosse Feuer hauptsächlich durch den Klimawandel verursacht wird.

Ein Waldbrand braucht eine Zündquelle, trockenes und brennbares Material sowie geeignete Wetterbedingungen. Wie gross ein Feuer wird, hängt zudem entscheidend davon ab, wie der Wald bewirtschaftet wird, wie schnell ein Brand entdeckt wird und wie gut die Feuerwehren reagieren können.

Gerade der langfristige Rückgang der verbrannten Fläche im mediterranen Europa ist deshalb aufschlussreich. Trotz ungünstigerer meteorologischer Bedingungen konnte die tatsächlich verbrannte Fläche reduziert werden. Das zeigt, dass der Mensch die Folgen von Waldbränden erheblich beeinflussen kann.

Europa ist den Waldbränden nicht hilflos ausgeliefert

Bessere Überwachung, schnelle Brandbekämpfung, Waldwege und Brandschneisen sowie die gezielte Entfernung von Brennmaterial können unmittelbar wirken. In geeigneten Regionen können auch kontrollierte Brände helfen, überschüssige Biomasse abzubauen.

Die entscheidende Erkenntnis lautet: Europa ist den Waldbränden nicht hilflos ausgeliefert. Die langfristige Entwicklung zeigt vielmehr, dass bessere Waldbewirtschaftung, Prävention und Brandbekämpfung einen erheblichen Unterschied machen können.

Wer angesichts der Feuer dieses Sommers behauptet, Europas Wälder würden wegen des Klimawandels immer stärker zerstört, sollte also einen Blick auf die langfristigen Daten werfen. Denn sie erzählen eine deutlich andere Geschichte.

 




Hitzeprobleme: Aus ideologischen Gründen wird die beste Lösung verschmäht

 

Mit dem Bau von Klimaanlagen könnten in Europa jedes Jahr Zehntausende Hitzeopfer vermieden werden. Doch auf dem alten Kontinent rümpft man die Nase: Air Conditioning gilt als umweltschädlich. Hier zeigt sich, wie menschenfeindlich die Klimaideologie ist.

Von Peter Panther

Normalerweise quälen sich die Journalisten im Sommer auf der Suche nach Themen. Nicht so dieses Jahr: Die Hitzewelle, die schon im Juni begann, bietet die Gelegenheit für immer neue Schlagzeilen. Der Tenor: Der Klimawandel ist real, haben wir es nicht gesagt!

Besonders fette Titel gibt es, wenn man über die Zahl der Hitzetoten spekulieren kann. Da wird anhand der Übersterblichkeit abgeleitet, wie viele Menschen während besonders warmer Phasen zusätzlich gestorben sind – und diese Todesfälle werden dann flugs der Erderwärmung zugerechnet.

So verkündete das European Mortality Monitoring vor einigen Tagen, alleine im Juni habe es in Europa 10’000 zusätzliche Todesfälle gegeben. Kurz danach meldete die französische Nachrichtenagentur AFP dann schon 12’000 Hitzetote. Alleine in Deutschland sollen es über 5000 Opfer gewesen sein. Dass Kälte weltweit und auch in Europa rund zehnmal mehr Todesopfer fordert als Hitze, wird in den entsprechenden Medienberichten jeweils konsequent übergangen.

Europa hat weitaus am meisten Hitzetote

Wenn es aber wirklich stimmt, dass wegen des Klimawandels immer mehr Menschen an hitzebedingten Komplikationen sterben: Was wäre die beste Reaktion, um das Problem zu lösen? Hilft es wirklich, weniger Auto zu fahren und so den CO2-Ausstoss zu reduzieren, damit es in 50 Jahren vielleicht zwei Zehntelgrade kühler ist? Oder stattet man nicht besser alle Wohnungen – vor allem aber auch Spitalzimmer und Pflegeheime – umgehend mit Klimaanlagen aus? Wer schon einmal während des Sommers in den USA unterwegs war, kennt die Antwort: Air Conditioning ist eine vorzügliche Lösung gegen Hitze und verschafft sofort Linderung.

Doch in Europa verschmäht man Klimaanlagen. Das hat tödliche Folgen, wie eine internationale Studie vor zwei Jahren gezeigt hat. Hier wurden die Kontinente verglichen und die Zahlen zu den jährlichen Hitzetoten aufgerechnet. Das Resultat war, dass es in Europa weitaus am meisten Todesopfer wegen Hitze gibt: jährlich 655 pro zehn Millionen Einwohner. Das sind um Welten mehr als etwa in Afrika (jährlich 229 Hitzetote pro zehn Millionen Einwohner), Nordamerika (147 Hitzetote) oder Lateinamerika (62 Hitzetote). Der weltweite Schnitt liegt mit 236 Hitzetodesfällen pro zehn Millionen Einwohner gerade mal etwas mehr als ein Drittel so hoch wie in Europa.

Der Grund sind fehlende Klimaanlagen

Der Grund für diese Misere ist offensichtlich: Europa hat zwar eine überalterte Bevölkerung, die besonders anfällig für Temperaturextreme ist. Aber dasselbe gilt für die USA und Japan. Trotzdem erleiden dort nicht einmal zehn Prozent so viele Menschen den Hitzetod wie in Europa. Aber in den USA und in Japan sind mindestens 75 Prozent der Haushalte klimatisiert. In Europa sind es nur etwa 20 Prozent.

Das liesse sich mit Klimaanlagen schnell ändern, wie der amerikanische Umweltforscher Roger Pielke Jr. aufgrund von Daten für den Hitzesommer 2022 vorgerechnet hat: Damals zählte man in Europa 61’672 Hitzetote. Wären aber 40 statt nur 20 Prozent der Haushalte mit Air Conditioning ausgestattet gewesen, hätte man 6846 dieser Todesfälle vermeiden können. Mit einer Ausstattung von 76 Prozent der Haushalte wie in den USA wäre man schon auf 26’073 gerettete Leben gekommen. Und bei 90 Prozent Klimaanlagen sogar auf 34’766. Kurz gesagt: Die europäische Aversion gegen Air Conditioning endet jedes Jahr wohl für Zehntausende Menschen tödlich.

Das Wort «Klimaanlage» kommt nicht einmal vor

Doch diese Aversion ist kaum wegzubekommen. Denn immer, wenn europäische Politiker nach Hitzeschutzplänen rufen, erwähnen sie dabei Massnahmen wie Verschattung, Begrünung und Isolation. Klimaanlagen finden meist kaum Erwähnung – oder wenn, dann höchstens verschämt, als allerletzte Lösung. Air Conditioning gilt nämlich als schlecht, weil es selbst Energie braucht und damit die «Klimakrise» angeblich noch verschärft. In der Schweiz hat ein Politiker in einem parlamentarischen Vorstoss Air Conditioning sogar als «perfektes Beispiel einer Fehlanpassung an den Klimawandel» bezeichnet.

In Deutschland ist es nicht besser: Im aktuellen «Hitzeschutzplan» des Bundesgesundheitsministeriums von 2023 kommt das Wort «Klimaanlage» nicht einmal vor, wie die «Welt» publik gemacht hat. Und auf europäischer Ebene hat die EU-Exekutivagentur für Klima, Infrastruktur und Umwelt letztes Jahr unter dem Titel «Den Teufelskreis der Klimaanlage durchbrechen» verkündet: «Während Europa unter immer höheren Sommertemperaturen leidet, verschafft herkömmliche Klimatisierung zwar kurzfristig Erleichterung, verschärft das Problem langfristig jedoch noch.»

Es geht um Schuld und Sühne

Dabei hat die Abneigung gegen kühle Luft aus einer Maschine tiefere psychologische Gründe. Hier geht es darum, dass man ein vorhandenes Problem kurzum mit einer geeigneten Technologie lösen könnte. Doch das widerspricht dem quasi-religiösen Klima-Narrativ. Dieses Narrativ besagt, dass wir Menschen uns an der Natur versündigt haben, indem wir fossile Brennstoffe «geplündert» und verbrannt haben. Nun müssen wir dafür büssen. Es geht um Schuld und Sühne. Und Busse tun bedeutet: verzichten, darben – und schwitzen

Also müssen die Bewohner Europa aus ideologischen Gründen weiterhin ohne Klimaanlagen leben, auch wenn sie dabei sterben. Die Klimaideologie zeigt hier ihr menschenfeindliches Gesicht.

 




Glückwunsch zum Jahrestag – Die Dekarbonisierung in ihrem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf

Das Kohleausstiegsgesetz verlangt zum 15. August 2026 eine Überprüfung der Folgen für Versorgungssicherheit und Strompreise. Der Termin verstreicht. Abgeschaltet wird trotzdem. Gesetzestreue scheint für die neufeudale Klasse etwas zu sein, was sie nicht betrifft.

von Frank Hennig

Sehr geehrte Frau Wirtschaftsministerin Katherina Reiche, sehr geehrte Herren Staatssekretäre, sehr geehrte Führungskräfte des Wirtschaftsministeriums,

ich begrüße und beglückwünsche Sie am heutigen 15. August 2026 zur nunmehr zweiten Verfehlung eines Termins nach Paragraf 54 des Kohleverstromungsbeendigungsgesetzes (KVBG).

Zitat: (1) Die Bundesregierung überprüft zum 15. August 2022, zum 15. August 2026, zum 15. August 2029 sowie zum 15. August 2032 auf wissenschaftlicher Grundlage einschließlich festgelegter Kriterien und dazugehöriger Indikatoren die Auswirkungen der Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung auf die Versorgungssicherheit, auf die Anzahl und die installierte Leistung der von Kohle auf Gas umgerüsteten Anlagen, auf die Aufrechterhaltung der Wärmeversorgung und auf die Strompreise . . .

Der Standhaftigkeit, mit der Sie Verpflichtungen aus einem selbstgeschaffenen Gesetz ignorieren, gebührt höchste Anerkennung. Noch größer ist nur die Bewunderung für den Kanzler, den Koalitionspartner, vor allem aber der Opposition, diese Leistung durch Vermeidung von Kritik zu honorieren.

Während jeder Steuersäumige, jeder Falschparker und Ladendieb im Land die Gesetzeskraft auch zu spüren bekommt, bleibt die Nichteinhaltung eines gesetzlich durch Ihren Vorgänger festgelegten Termins zu einer Grundsatzfrage der Energieversorgung durch Sie völlig folgenlos. Das vorherige Ministerium für Wirtschaft und Klima (MWK) bemühte sich noch um eine verschwurbelte Begründung für die zum 15. August 2022 nicht erfolgte Evaluation und kündigte diese für das erste Quartal 2023 an. Folgenlos verstrich dieses Quartal, bis Staatssekretär Michael Kellner (Grüne) im Juni 2024 den Ausschuss MWK über den „Stand der Erstellung des Berichts“ informierte. Kurz zusammengefasst: Putin ist Schuld und die internationale Energiekrise und es gibt noch keine Einigung mit der EU zu einer Kraftwerksstrategie, die für den Bau von Ersatzkraftwerken sorgen soll.

Nun gibt es das Strom-Versorgungssicherheits- und Kapazitätengesetz (StromVKG),
das Sie ohne Vorliegen einer Evaluierung des bisherigen Kohleausstiegs schufen. Rückwärtsgewandte Kräfte würden das als leichtsinnig verunglimpfen, ich finde es progressiv klimabewusst. Die Ausschreibung der Gaskraftwerke und steuerbarer Kapazitäten soll am 8. September 2026 beginnen, die Inbetriebnahme der neuen Gaskraftwerke wird nicht vor 2031 stattfinden. Andere Festlegungen des KVBG wie die terminierten Abschaltungen von Kohlekraftwerken bis 2030 werden standhaft umgesetzt, ohne die Auswirkungen auf die Versorgungssicherheit, die installierte Leistung, die Aufrechterhaltung der Wärmeversorgung und die Strompreise nach Paragraf 54 bewertet zu haben. Vermutlich wird auch der gesetzlich fixierte Kohleausstieg in NRW bis 2030 gerissen werden, aber man muss sich in guter Tradition nicht von Gesetzen knebeln lassen, wenn eine progressive Grundeinstellung vorliegt.

Sie handeln außerordentlich mutig, ehrgeizig, ambitioniert und optimistisch und die absehbare Strommangellage ab 2030 werden wir gemeinsam bewältigen, indem wir uns unterhaken und allen Miesmachern und der Welt zeigen, wie wir (nach Aussage Ihres Vorvorgängers Altmaier) als einziges Land der Welt gleichzeitig aus Atom und Kohle aussteigen können.

Sie haben von Ihrem Vorgänger die Wegweisung zu einer angebotsorientierten Energieversorgung geerbt und werden diesen Weg alternativlos gehen, denn die fossile Vergangenheit kann nicht die Zukunft sein. Wenn wir den Energieverbrauch solidarisch senken und Klimagerechtigkeit gegenüber den Ländern des globalen Südens herstellen, werden wir ihnen ganz nah sein.

Nun hat Ihr Ministerium eine Evaluierung des Kohleausstiegs nach Paragraf 54 noch für 2026 angekündigt. Was auch immer der Inhalt sein wird, lassen Sie sich nicht beirren. Ihre CDU als Blockpartei wird hinter Ihnen stehen.

15. August 2026
Mit freundlichem Gruß und guten Wünschen
Frank Hennig

Der Beitrag erschien zuerst bei TE




Michael Limburg bei Apolut: Klimahysterie – Das Narrativ bricht zusammen

EIKE-Vizepräsident Michael Limburg trifft auf den ebenso kundigen wie streitbaren Biologen Markus Fiedler – so bereits geschehen vor zwei Jahren im Format FAIRTALK von Jens Lehrich. Moderator Lehrich betonte damals bereits, daß niemand von der Pro-Klimakollaps-Fraktion bereit gewesen sei, mit Kapazitäten wie Limburg oder Fiedler vor die Kamera zu treten, weswegen Fiedler dann als Advocatus diaboli im Spaß den Weltuntergangspropheten gab.

Diesmal saßen Limburg und Fiedler unter vier Augen vor der Kamera. Und Michael Limburg erklärte abermals die Situation um CO2 und Wasserdampf. Er erwähnt u.a, daß er im ÖRR zuletzt im Rahmen einer Phoenix-Sendung eingeladen war -bereits im Jahre 2010 – und dort auch auf einen Professor für Theoretische Meteorologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Andreas Bott traf, der eine Sach-Debatte letztlich aber rigoros ablehnte.

Warum wohl?

Weil er im „menschgemachten Klimawandel“ eine Bedrohung sah.

In einem eMail Wechsel kurz danach sprach er vom „gnadenlosen Verschwendertum“, wie er es nannte, den Limburg seiner Meinung nach das Wort redete, und sah darin dann eine Art von Verbrechen, dass er verabscheue und für das Limburg irgendwann mal bestraft würde.

( Video hier  )

Originalton aus einer eMail von Bott vom Dezember 2010 an Limburg:

„…ich finde es erschreckend, wie leichtfertig sie mit den mitmenschen und insbesondere der nachfolgegeneration umgehen. und das alles nur, um in einem gnadenlosen verschwendertum weiterzuleben. das ist sehr sehr unchristlich und unmoralisch. ich verabscheue es. aber vielleicht wird man sie irgendwann einmal dafuer bestrafen. ich wuerde mich freuen. mit freundlichen gruessen, andreas bott“

Hier Teil I des Faktenchecks https://eike-klima-energie.eu/2010/12/11/phoenix-runde-kein-prima-klima-ist-die-welt-noch-zu-retten-ein-faktencheck-teil-i/

Teil II https://eike-klima-energie.eu/2010/12/12/phoenix-runde-teil-ii-kein-prima-klima-ist-die-welt-noch-zu-retten-ein-faktencheck/ und

Teil III https://eike-klima-energie.eu/2010/12/14/phoenix-runde-teil-iii-kein-prima-klima-ist-die-welt-noch-zu-retten-ein-faktencheck/

Jetzt, 16 Jahre später, analysieren Limburg und Fiedler nun aktuell die Situation beim Klimawandel. Von Verschwendertum kann nun wirklich keine Rede mehr sein. Die mit dem „Klimaschutz“ begründete Energiewende ist dabei ganze Arbeit zu leisten, und der Wirtschaft, voran Deutschland, und damit dem Wohlstand, den Todesstoß zu versetzen.

Meine Antwort an Bott vom 14.12, 2010

Sehr geehrter Herr Prof. Bott,

Sie werden keine weiteren Emails von mir erhalten, es sei denn ich muss auf irgendwelche Behauptungen und Anschuldigungen von Ihnen reagieren. Ich verkneife mir auch Ihre haltlosen Beschuldigungen öffentlich zu machen. Allerdings lasse ich mich von Ihnen auch nicht unwidersprochen der Lüge bezichtigen. Und das auch noch für alle meine Äußerungen. Deswegen haben wir den Faktencheck gemacht, damit jeder der möchte, sehen kann, was ist richtig und was ist falsch. Gerade von Ihnen hätte ich eine wissenschaftlich begründete Aussage erwartet, aber keine wüste Beschimpfung. Niemand ist unfehlbar, Sie nicht und meine Kollegen und ich auch nicht.

In jedem Teil des Faktenchecks war der Mitschnitt der Sendung enthalten. Sie hätten also locker überprüfen können, ob ich das Wort Klima-Modell überhaupt bei dieser Bemerkung in den Mund genommen habe. Das habe ich nicht, und somit auch nie behauptet. Ich habe nur festgestellt, dass wir diesen Wert berechnet haben. Um zu diesem Rechenergebnis zu kommen, benötigt man kein Modell, egal in welcher Programmiersprache. Nur einen simplen Dreisatz. Das Ergebnis mag um einige Prozente daneben liegen, die Größenordnung stimmt, und ist auch nicht schlechter oder weniger gut begründet als Ihre Modelle. Das wissen Sie sicher auch ganz genau. Und der Weg dahin ist dargestellt.

Noch ein Wort zu Ihrem letzten Absatz. Er enthält blanken Hass und ist höchst verräterisch. Sie klingen darin wie ein moderner Savonarola. Merken Sie das nicht? Eine höchst gefährliche Grundeinstellung für einen Wissenschaftler. Nicht umsonst betrachten viele aufgeklärte Zeitgenossen, die Klimahysterie als neue Religion. Sie liefern leider – und das muß ich bei allem Respekt Ihnen gegenüber sagen- die beste Bestätigung für diese These.

Würden wir uns über Ressourceneffizienz oder Umweltschutz unterhalten haben, besäßen wir bestimmt viele Gemeinsamkeiten, aber Klimaforschung ideologisch religiös motiviert – sozusagen als Vorwand für andere Absichten-  zu betreiben, davor sollten wir uns hüten. Mit Wissenschaft hat das jedenfalls nicht zu tun.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen

Ihr

M. Limburg

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Stefan Uhlig (2026): Der natürliche Klimawandel – Fakten aus geologischer, archäologischer und astrophysikalischer Sicht,

Redaktion

Die aktuelle überarbeitete und ergänzte deutschsprachige Ausgabe 2026 stellt auf 400 Seiten und 160 überwiegend farbigen Abbildungen und Tabellen die Entwicklung von Temperatur und CO2 während der Erdgeschichte dar und diskutiert die Ursachen der steten Veränderung des Klimas basierend auf Daten, Darstellungen und Erkenntnissen in internationalen wissenschaftlichen Publikationen und Zeitschriften, zu denen der Leser im Allgemeinen weniger oder kaum Zugang hat, und die in der Öffentlichkeit nicht bekannt oder selten genannt werden. Die Quellen der dargestellten, äußerst spannenden Detailinformationen und Einzelergebnisse, stehen dem Leser in einem umfassenden Literaturverzeichnis zur weiteren Vertiefung und Überprüfung zur Verfügung. Die unterschiedlichen naturwissenschaftlichen Analysenmethoden der Klimaforschung werden allgemeinverständlich erklärt.

Schon unsere prähistorischen Vorfahren waren beeindruckt und verängstigt ob der für sie gewaltigen, damals noch unerklärlichen und meist lebensbedrohenden Wetterphänomene, wie zum Beispiel Blitz, Donner, Hagel und eisige Kälte. Aus dieser Furcht heraus sind wohl auch frühe Religionen während der Altsteinzeit entstanden, mit dem Glauben an „höhere“ Mächte, wie an einen Donnergott, dem als Gott Thor bis in die Zeit der nordeuropäischen germanischen Völker gehuldigt wurde und der bis heute in unserem Wochentag „Donnerstag“ in Erinnerung bleibt. Auch nach mehr als 300 Jahren geistiger Aufklärung in Europa, steckt anscheinend immer noch eine archaische Furcht vor naturgewaltigen Wetterphänomenen in unserem „inneren Neanderthaler“.

Die Motivation des Autors zur Diskussion des Klimawandels beruht auf der aktuellen oft emotional, irrational ideologisch geprägten und wissenschaftlich nicht offenen Diskussion und Berichterstattung, sowie der permanenten Vermischung mit Themen des Umweltschutzes. Als Geologe kennt der Autor die wechselnde Klimaentwicklung der letzten 500 Jahrmillionen der Erdgeschichte, was zu einer sehr differenzierten Sichtweise führt. Die Ursachen des steten Klimawandels sind sehr komplex und können nicht nur mit einem Parameter, wie der Kohlenstoffdioxid-Konzentration in der Atmosphäre, erklärt werden. Während den letzten 2½ Jahrmillionen gab es über 20 natürliche Zyklen von Warm- und Eiszeiten, wobei die Warmzeiten jeweils meistens nur 10.000-20.000 Jahre und jede der großen Eiszeitperioden jedoch rund 100.000 Jahre anhielten (siehe Tabelle). Das Wechselspiel des natürlichen Klimawandels der letzten Jahrmillionen hat Temperaturamplituden von bis zu 12-15°C erreicht.

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Während den Eiszeiten akkumulierten sich auf den Polkappen und in den Gebirgen der höheren geographischen Breiten, vor allem auf der festlandreichen Nordhalbkugel, mehrere Kilometer dicke Eispanzer, da dort die Niederschläge überwiegend als Schnee fielen (siehe unten Beispiel der Alpen). Dadurch wurden den Ozeanen riesige Mengen an Wasser entzogen, was zum Absinken des Meeresspiegels um bis zu 120-140 Meter führte während der letzten Eiszeit. Durch die erhöhten Temperaturen während den zwischeneiszeitlichen Warmzeiten (wie heute) schmolz mehr als die Hälfte der eiszeitlichen Eispanzer wieder ab und ließ den Meeresspiegel erneut bis auf das heutige Niveau ansteigen, in früheren Warmzeiten teilweise auch darüber. Während vor 16.000-14.000 Jahren der Meeresspiegel mit mehreren Zentimetern pro Jahr anstieg, die „Anstiegsrampe“ des Meeresspiegelanstieges der aktuellen Zwischeneiszeit darstellend, hat der Meeresspiegelanstieg spätestens vor 8.000-6.000 Jahren sein „Anstiegsplateau“ mit deutlich geringeren Erhöhungen des Meeresspiegels von 2-3 mm pro Jahr erreicht. Infolge der schwankenden Temperaturen des Klimawandels rückten während der aktuellen Warmzeit die Gebirgsgletscher unzählige Male in die Täler vor und wieder zurück. Die Baumgrenzen, wie auch die Permfrostgrenzen in den Gebirgen senkten sich viele Hundert Höhenmeter und stiegen wieder an, die kälteliebenden borealen Baum- und Straucharten und Tundra-Vegetationen rückten vor allem auf der festlandreichen Nordhalbkugel viele Hundert Kilometer nach Süden und erneut zurück nach Norden, wie auch das Packeis des Nordmeeres und die Grenzen der Permafrostgebiete.

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Dies bedeutet, dass sich die Klimazonen der Erde periodisch verschieben, infolge der ständigen Änderung der Temperaturen an der Erdoberfläche, welche primär von der Sonnenenergie, die die Erde erreicht, sprich von der Gesamt-Sonneneinstrahlung, abhängt. Diese wiederum wird ausgesteuert von astro- und heliophysikalischen Parametern. Zu letzteren zählen die Intensitätsschwankungen der pulsierenden Sonne mit einem Grundzyklus von im Mittel 11 Jahren, was über die Beobachtung der Anzahl der Sonnenflecken seit vielen Jahrhunderten dokumentiert ist. Zusätzlich zum grundlegenden 11-jährigen Sonnenzyklus, schwankt die Sonnenaktivität auch in Zyklen von Dutzenden, Hunderten und Tausenden von Jahren. In Jahren mit verminderter Sonnenaktivität verringert sich die thermische Sonneneinstrahlung auf der Erde im Promillebereich. Die Intensität der ionisierenden Strahlung der Sonne, der sogenannte Sonnenwind, kann hingegen im Prozent-Bereich variieren. Speziell die Stärke des Magnetfeldes der Sonne, wie auch die UV-Strahlung, schwankt jedoch sogar im Zehner-Prozent-Bereich. Auch geringe Änderungen der UV-Strahlung, die die Erde erreicht, haben einen bedeutenden Einfluss auf die Modulationen der Energie-Disposition der Atmosphäre und somit auf das Strahlungsgleichgewicht der unteren Atmosphäre, wo das Wetter- und Klimageschehen stattfindet, aber auch auf die Ozonschicht der Atmosphäre.

Die Menge der primären Sonnenenergie, die die Erde erreichen kann, wird jedoch durch die sich periodisch ändernden Bahnparameter der Umlaufbahn der Erde um die Sonne beeinflusst. Die sich zyklisch ändernde Entfernung der Erde zur Sonne, die im Extremfall bei einer weniger kreisförmigen Umlaufbahn der Erde im Laufe eines Jahres zwischen rund 140,6 und 158,6 Millionen Kilometer schwanken kann, die oszillierende Neigung der Erdrotationsachse, die zwischen 22,1° und 24,5° pendelt und deren Taumelbewegung, führen zu den permanenten Klimawandel der Erde. Damit verbunden sind Zyklen, die einige bis mehrere Jahrzehntausende andauern und die die sich abwechselnden länger anhaltenden Eiszeiten und kürzeren zwischeneiszeitlichen Warmzeiten verursachen.

Die Ozeane, die fast 71 % der Erdoberfläche ausmachen und über enorme Wärmespeicherkapazitäten für die von der Sonne kommende Energie verfügen, regulieren das Temperatur- und Wettergeschehen in den unteren Bereichen der Erdatmosphäre, weshalb bei der Klimadiskussion immer ganzheitlich das komplexe und vielseitige System Sonne–Ozeane–Atmosphäre betrachtet werden sollte. Weitere klimabestimmende Einflüsse, vor allem über Zeiträume von Jahrmillionen, kommen von nuklearen Vorgängen während dem radioaktiven Zerfall von Atomen im Erdinneren, Änderungen des Erdmagnetfeldes und der gravimetrischen Kraft des Mondes, der Häufigkeit von Meteoriteneinschlägen, der kosmischen Strahlung, plattentektonische Kontinentverschiebungen und Perioden intensiver Vulkantätigkeit. Die Klimavergangenheit der Erde ist der Schlüssel um den aktuellen Klimawandel zu verstehen. Und nur dadurch können realistische Klimamodelle für die Zukunft entwickelt werden, die vor allem auch die gravitativen und elektromagnetischen Wechselwirkungen zwischen den Planeten unseres Sonnensystems, einschließlich der Erde, und der Sonne berücksichtigen.

Die charakteristische chemische Zusammensetzung der gasförmigen Erdatmosphäre, die Existenz von aus Wasser bestehenden Ozeanen, im Gegensatz zu unseren Nachbarplaneten, und dem dadurch hohen Anteil von Wasserdampf (bis zum 100-Fachen von CO2) und Wolkendecken der unteren Erdatmosphäre, wo das Wettergeschehen stattfindet, machen die Erdoberfläche für uns bewohnbar. Der Wasserdampf der Atmosphäre bewirkt den größten „Treibhausgas-Effekt“, mit einem Anteil von bis zu 95 %, je nach Luftfeuchtigkeit. Daran können auch Spurengase der Atmosphäre wie CO2, mit Konzentrationen von 0,04 %, oder Methan mit Gehalten von kaum 0,0002 %, nichts ändern, deren anthropogene Anteile an der Gesamtemission weniger als 5 % ausmachen.

Die Wärmestrahlung, die verstärkt von der Erdoberfläche wieder in das Weltall entweichen kann, liegt hauptsächlich im Spektralbereich des Wasserdampf-Fensters, das ebenfalls weder von CO2 noch von Methan „geschlossen“ werden kann, sondern nur von opaken Wolkendecken. Im Vergleich zu Wasserdampf kann CO2 nur in wenigen kleinen Wellenlängenbereichen Wärmestrahlung absorbieren, Methan in einem noch engeren Wellenlängenbereich, weshalb diese Spurengase so gut wie irrelevant sind für die Gestaltung des Wetters oder gar des Klimas. Wasserdampf kann bis zu 84-mal mehr Wärmestrahlung als CO2 und über 400.000-mal mehr als Methan oder Ozon absorbieren. Hinzukommt, dass das Wärmeabsorptionsvermögen von CO2 schon bei den aktuellen niedrigen Konzentrationen von 0,04 % fast vollkommen gesättigt ist. Es sind hauptsächlich die Wolken aus kleinsten Regentröpfchen (H2O-Moleküle, -Cluster und Wassertropfen) oder Eiskristallen, die die Sonnenenergie streuen oder zurück in den Weltraum reflektieren können, oder von der Erdoberfläche aufsteigende Wärme daran hindern ins Weltall zu entweichen, gleichsam einer Decke, die die Wetter- und Klimaentwicklung der Erde wesentlich aussteuern. Letztendlich befindet sich das äolisch-thermodynamische System der Erdatmosphäre in einem Strahlungsgleichgewicht mit der Solarkonstanten, die eben nicht konstant ist und welche über das hydrologische System der Ozeane unser Wetter und Klima bestimmt.

 ISBN: 978-3-907347-35-5