Zahl der wissenschaftlichen „Klima“-Artikel verringert sich!

Willie Soon machte uns gerade auf die Arbeit des Statistikers William Briggs aufmerksam. Briggs publizierte gerade ein schönes Video, das zeigt, wie stark die Artikel in Wissenschafts-Magazinen an Zahl verlieren (werden). 2025 waren die Zeitschriften schon auf dem Niveau von 2005 angekommen – das war zwei Jahre vor dem Medienzirkus um Al Gore und den IPCC-Nobelpreis.

Briggs schreibt dazu auf seinem Blog:

Ich habe diese Daten von scholar.google.com bezogen, indem ich nach dem Begriff „Klimawandel“ (in Anführungszeichen) gesucht und dann Jahr für Jahr nachgeschlagen habe. Der rote Punkt stellt eine lineare Hochrechnung für das Jahr 2026 dar, gerechnet vom Tag meiner Suche (10. August) bis zum Jahresende.

Jeder Wert ist an sich nur eine Schätzung und hängt vollständig von Googles Such- und Speichermethode ab. Daher ist jeder Wert mit einer gewissen Abweichung nach oben oder unten behaftet, die die tatsächliche Anzahl der Veröffentlichungen zum Thema „Klimawandel“ widerspiegelt. Ich weiß nicht, wie groß diese Schwankungsbreite sein sollte. Es kommt zwangsläufig auch zu Doppelzählungen, da mir aufgefallen ist, dass manche Artikel in verschiedenen Jahren auftauchen. Es gibt aber auch viele Unterzählungen, da es einen langen Zeitraum gab, in dem Wissenschaftler nicht den Begriff „Klimawandel“ verwendeten, sondern zunächst von „globaler Abkühlung“ (Mitte der 1970er Jahre) und später von „globaler Erwärmung“ sprachen. Letzterer Begriff ist angesichts der Vielseitigkeit des Begriffs „Klimawandel“ in Vergessenheit geraten; d. h., ein unerwünschtes oder unbeliebtes Wetterereignis, selbst kalte, können als „Klimawandel“ bezeichnet werden.

Daher handelt es sich hier nur um eine grobe Schätzung. Uns interessiert jedoch eher der allgemeine Trend als die absoluten Zahlen.

Die 13 Millionen sind die Summe aller jährlichen Artikel.

Im Jahr 1960 gab es 1.120 indexierte Veröffentlichungen (wiederum mit einigen großen Schwankungen). Die Gesamtzahlen blieben einige Jahre lang ähnlich und stiegen dann langsam an. Dann, wie Sie sehen, explodierten sie und erreichten 2020 mit geschätzten 900.000 begutachteten Artikeln, Büchern, Tagungsbänden und anderen wissenschaftlichen Veröffentlichungen ihren Höhepunkt.

Das Jahr 2020 war, wie Sie sich leider erinnern, das Jahr, in dem die Corona-Panik ausbrach. Das mag für einen Teil des Rückgangs im folgenden Jahr verantwortlich gewesen sein. Es ist jedoch kaum vorstellbar, daß die Panik für den anhaltenden Rückgang verantwortlich ist. Der größte Teil dieses Rückgangs fand zudem während Bidens „Klimawandel“-wird-uns-alle-vernichten-freundlicher Präsidentschaft statt. Es ist also auch nicht die übliche Politik, die für den Einbruch verantwortlich ist.

Im Jahr 1960 gab es weitaus weniger Wissenschaftler als heute. Das bedeutet, daß ein Großteil des Wachstums möglicherweise nur darauf zurückzuführen ist, dass mehr Menschen in die „Publish-or-Perish“-Maschinerie geworfen wurden. Anhand der Arbeit von John Ioannidis et al. mit dem Titel „Estimates of the Continuously Publishing Core in the Scientific Workforce“ lassen sich Schätzungen zur weltweiten Anzahl der Wissenschaftler pro Jahrzehnt ableiten.

Von den im Jahr 1960 geschätzten rund 175.000 aktiven Wissenschaftlern gibt es heute etwa 7,52 Millionen. Allerdings mit einer beträchtlichen Abweichung nach oben oder unten, denn was uns wirklich interessiert, ist die Zahl der Wissenschaftler, die möglicherweise Artikel zum Thema „Klimawandel“ verfassen. Die geschätzte Gesamtzahl der Wissenschaftler (in allen Fachgebieten) ist hierfür nur ein grober Anhaltspunkt. Dennoch können wir die oben genannten Zahlen auf jedes Jahr hochrechnen und so die pro Kopf verfasste Anzahl an Artikeln zum Thema „Klimawandel“ pro Jahr ermitteln.

Im Jahr 1960 verfaßte etwa einer von 100 aktiven Wissenschaftlern eine Arbeit zum Thema „Klimawandel“. Diese Zahl stieg bis 1990 auf etwa 17 von 100 an. Doch nun ist sie wieder rückläufig. Und das nicht, wie wir oben gesehen haben, ausschließlich aus politischen Gründen.

Das bedeutet, daß der Rückgang wahrscheinlich real ist und nicht auf die steigende Zahl der als „Wissenschaftler“ bezeichneten Personen zurückzuführen ist. Es handelt sich hierbei um globale Zahlen – zumindest in englischsprachiger Literatur – und sie spiegeln nicht ausschließlich die amerikanische Politik wider.

Der wichtigste Grund, finde ich, ist, dass die Quelle bereits vollständig ausgeschöpft ist. Es gibt nichts mehr. Es dreht sich alles im Kreis. Jeder nur erdenkliche Aspekt des „Klimawandels“ wurde bereits „erforscht“, und es gibt kaum noch etwas Neues zu sagen. Die meisten neuen Veröffentlichungen sind mittlerweile wie Hollywood-Remakes.

Sie und ich haben bereits gesehen, dass es zu jedem einzelnen Thema in jedem einzelnen Fachgebiet mindestens eine von Fachkollegen begutachtete Arbeit gibt, in der argumentiert wird, dass der „Klimawandel“ schlecht für diese Sache sei, wenn die Sache gut ist, oder gut für die Sache, wenn die Sache schlecht ist. Das ist logisch möglich, aber es ist völliger Unsinn.

Wir haben auch gesehen, dass sich jeder Bereich der Erde mindestens doppelt so schnell erwärmt wie jeder andere Bereich der Erde. Das ist logisch nicht möglich und ebenfalls völliger Unsinn.“