Deutsche Regierung: Klimalügen auf höchster Ebene

Fred F. Mueller

Braungebrannt nach über drei Wochen Urlaub und standesgemäß im Hubschrauber schwebte Bundeskanzler Merz nach dem Löschen des Waldbrandes in Hürtgenwald am 22. August im Schadensgebiet ein, vorgeblich vor allem, um den Helfern zu danken. Trotz Buhrufen, Hupkonzert und einem Pfeifkonzert von Anwohnern und Landwirten ließ er sich nicht davon abbringen, die seiner Ansicht nach offenkundig wichtigste Botschaft zu verkünden: Schuld an der Katastrophe sei der Mensch wegen des „Klimawandels“.

„Was hier passiert ist, das ist der Klimawandel“ diktierte der Kanzler in die Mikrofone der zahlreich erschienenen Medienvertreter, Bild 1 oben. Die Regierung werde alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen. Mit Blick auf protestierende Anwohner, die sich gegen sein spätes Erscheinen wandten, meinte er dagegen, er lasse sich „von denjenigen, die hier herumschreien, nicht beeindrucken. Ich spreche mit denen, die nicht schreien, sondern ich spreche mit denen, die arbeiten.“ Dass zu den Protestierern auch zahlreiche örtliche Landwirte gehörten, die zuvor tagelang mit ihren Traktoren Hilfe z.B. durch den Transport von großen Mengen Löschwasser geleistet hatten, ignorierte er. Ebenso wenig schien im klar zu sein, dass er unkritisch Lügen wiedergab, die ihm aller Wahrscheinlichkeit nach seine „wissenschaftlichen“ Zuträger und Berater untergeschoben haben.

Waldbrand durch Klimawandel“: Ein Schlag ins Gesicht der Wissenschaft

Mit seiner Behauptung, zwischen Waldbränden und dem sogenannten Klimawandel – einer Erderwärmung durch vom Menschen freigesetztes CO2 – gebe es einen belegbaren Zusammenhang, ignoriert Merz nämlich die wissenschaftlichen Tatsachen, Bild 2.

Bild 2. Langzeit-Statistik der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft über Waldbrände in Deutschland von 1960 – 2024 ²)

Die in Bild 2 gezeigte Grafik belegt eindeutig, dass sowohl die Zahl der Waldbrandereignisse als auch die jeweils betroffene Schadenfläche im Laufe der letzten mehr als 80 Jahre signifikant zurückgegangen sind. Lediglich in den letzten acht Jahren hat es einen leichten Aufwärtstrend gegeben. Zu den in Bild 2 noch nicht aufgeführten Zahlen lieferte eine Google-Recherche ³) folgende Angaben: „Bis August 2026 sind in Deutschland nach Daten des Global Wildfire Information System ) rund 6.045 Hektar an Vegetation und Wald durch Brände zerstört worden“ sowie „Das extreme Jahr 2025 verzeichnete in Deutschland laut offizieller BMEL-Waldbrandstatistik rund 1.175 Brände auf einer Fläche von 2.626 Hektar.“

Die Waldbrände des Jahres 2025 sowie die bisher aufgelaufenen Ereignisse aus 2026 markieren somit eine seit 2018 erkennbare kurzzeitige Steigerung. Diese kann jedoch nicht als „Klimawandel“ hingestellt werden. Für diese Charakterisierung gilt in der Wissenschaft ein Zeitraum von 30 Jahren: „Ein 30-jähriger Durchschnitt wird als Normwert und die entsprechende, weltweit einheitliche Periode als Normperiode bezeichnet ).“

Alles andere ist Wetter mit den hierfür typischen Schwankungen.

Klarer Beweis für „Unschuld“ des CO2

Wenn in der Öffentlichkeit vom „Klimawandel“ gesprochen wird, so wird darunter verstanden, dass die vom Menschen verbrannten fossilen Energierohstoffe (sowie Zementproduktion und Änderungen der Landnutzung) zusätzliches CO2 in die Atmosphäre einbringen, wodurch sich diese aufheizen soll. Diese Freisetzung von CO2 in den letzten 86 Jahren zeigt Bild 3.

Bild 3. Durch menschliche Aktivitäten verursachter jährlicher CO2-Ausstoß seit 1960 in Mio. Tonnen (Quelle: Statista ⁶)

Der Vergleich von Bild 2 und Bild 3 zeigt selbst dem mathematisch ungeschulten Laien, dass es zwischen dem CO2-Ausstoß der Menschheit und den in Deutschland aufgetretenen Waldbrandschäden in den letzten 86 Jahren keinerlei belegbaren Zusammenhang gibt. Soviel zu den von Grünen so gern bemühten Sprüchen über „die Wissenschaftlichkeit“ ihrer „Klimawandel“-Theorie.

Manipulation durch behördenamtliche „Verkürzungen“

Herr Merz hat sich also mit seiner „Klimawandel“-Behauptung zu einer Aussage verstiegen, die in krassem Widerspruch zu den Fakten und damit zur Wissenschaft steht. Solche faktischen Lügen entstehen immer dann, wenn Politiker oder Medienvertreter über Themen sprechen, von denen sie keinerlei Ahnung haben. Sie vertrauen dabei auf Leute, die sie für fachkundig halten. Von diesen – oft überzeugte „Grüne“ – werden jedoch die Fakten oft so manipuliert, dass sie etwas zu beweisen scheinen, das jedoch nicht der Realität entspricht, siehe Bild 4.

Bild 4. Diese vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat auf ihrer Webseite präsentierte Darstellung berücksichtigt nur den Zeitraum ab 2010 (Grafik: BMEL ⁷))

Der Vergleich von Bild 4 mit Bild 2 zeigt deutlich, wie hier durch Unterschlagung des Zeitraums vor 2010 manipuliert wurde. Dadurch entsteht ein Eindruck, als hätte das Ausmaß der Waldbrände über die Jahre zugenommen. Solche Manipulationen von amtlichen Stellen sind keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Das Bild 4 ist typisch für die Methode, durch Weglassen von Teilen der Wahrheit zu lügen.

Die Lügen, die im Wort „Nie“ stecken

Ein geradezu klassisches Beispiel hierfür ist, wenn in Nachrichten von Fernsehen, Funk und sonstigen Medien das Wort „Nie“ gebraucht wird, beispielsweise „so heiß/trocken/Fluthöhe etc. wie noch nie“. Doch solche Aussagen sind fast immer gelogen, weil die Vergangenheit einfach „weggeschnitten“ wurde. Dabei gibt es zum Niedrigwasser des Rheins Berichte aus dem Jahr 1540 mit folgenden Aussagen ):

  • Es gab fast elf Monate lang kaum nennenswerten Regen, begleitet von wochenlanger Hitze mit Temperaturen um die 40 Grad.

  • Anwohner konnten den extrem ausgetrockneten Rhein in Basel und an anderen Stellen zeitweise zu Fuß überqueren.

Um diese Tatsachen überhaupt zu finden, muss man beim Googeln nach Informationen schon hartnäckig sein, sonst kommen bei Suchen nach Niedrigwasser Rhein selbst mit dem Zusatzbegriff historisch“ zunächst lediglich Meldungen aus dem 19. und 20. Jahrhundert zum Vorschein.

Unser Staat wurde systematisch grün unterwandert

Diese inzwischen routinemäßige, massenhafte Manipulation rührt daher, dass unsere öffentlichen Institutionen – von Forschungseinrichtungen über alle möglichen Ministerien bis zu Hochschulen und Medien – seit mindestens 40 Jahren vorrangig mit Anhängern der Klimawandel-Ideologie besetzt werden. Die Indoktrination erfolgt täglich und massiv schon in Kindergärten und Grundschulen sowie in der Ausbildung von Lehrern und Journalisten. Wichtigstes Medium sind die Fernsehsender: In so gut wie jeder Wettersendung, in Meldungen über Naturkatastrophen sowie in fast allen Natursendungen wird die Klimawandel“-Ideologie gepredigt. Für den Erhalt dieser „reinen“ Lehre sorgen dann auch die Personalabteilungen: Ein Meteorologe mit Zweifeln am Klimawandelwird wohl kaum eine Anstellung finden.

Fred F. Mueller

Quellen:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=34yQ69EoSMw
  2. https://www.waldwissen.net/de/waldwirtschaft/schadensmanagement/waldbrand/waldbraende-in-deutschland
  3. KI-Auskunft von Google auf die Suchanfrage Waldbrand Deutschland Fläche 2026″, abgerufen am 23.8.2026
  4. https://gwis.jrc.ec.europa.eu/
  5. https://www.meteoschweiz.admin.ch/klima/klima-der-schweiz/klima-normwerte.html
  6. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/37187/umfrage/der-weltweite-co2-ausstoss-seit-1751/
  7. https://www.bmel-statistik.de/forst-holz/waldbrandstatistik
  8. https://www.zuericity.tours/post/als-z%C3%BCrich-verdurstete-historische-d%C3%BCrreperioden-vom-heissen-sommer-1540-bis-heute