Klima-Alarmisten schweigen: Es stellt sich heraus, dass fossile Brennstoffe das „Wachstum-Wunder-Elixier“ der Erde sind

Vijay Jayaraj

Forschungsergebnisse bringen fossile Brennstoffe mittels CO₂-Düngung und Stickstoffablagerung mit der weltweiten Begrünung in Verbindung.

Klima-Alarmisten stellen fossile Brennstoffe als Verursacher von Ruß und Umweltschäden dar, doch die Realität ist komplexer und durchaus positiv. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass Stickstoffablagerungen aus der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen dazu beigetragen haben, das Pflanzenwachstum zu fördern und große Teile des Planeten zu begrünen. [Hervorhebungen und Links hinzugefügt {vom Blog-Admin}]

Nährstoffe versteckt in Emissionen

Eine 2026 in „Ecography“ veröffentlichte globale Analyse untersuchte die zunehmende Vegetationsbegrünung in wichtigen Ökosystemen und stellte fest, dass einer der stärksten statistischen Zusammenhänge die Stickstoffdeposition war, die sogar noch größer war als Veränderungen des Klimas und der Landnutzung.

In den geowissenschaftlichen Unterlagen der NASA wird Stickstoff als zweitwichtigster Treiber der Begrünung aufgeführt, auf den 9 % des Effekts entfallen. Der Anstieg des Kohlendioxids (CO₂) in der Atmosphäre, der ebenfalls auf die Nutzung fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist, macht laut NASA 70 % der Begrünung aus.

Obwohl reaktiver Stickstoff, der vor allem bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe freigesetzt wird, oft als Schadstoff dargestellt wird, hat er unseren Planeten still und leise gedüngt. Zwar besteht die Atmosphäre zu 78 % aus Stickstoff, doch liegt dieser nicht in einer Form vor, die viele Pflanzen verwerten können.

Die bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas freigesetzten Stickoxide wirken jedoch wie ein Dünger, den Pflanzenwurzeln aufnehmen und zum Aufbau von Proteinen und Chlorophyll nutzen.

Landwirte zahlen viel Geld für Kunstdünger, der genau auf dieser chemischen Reaktion basiert. Die Natur versorgt Wälder, Wiesen und Ackerflächen seit mehr als einem Jahrhundert durch die alltäglichen Nebenprodukte der industriellen Zivilisation mit einer verdünnten Version dieses Düngers.

Das werden Sie von Forschern nicht hören, die auf alarmierende Schlagzeilen angewiesen sind, um ihre nächste Förderung zu sichern.

Wissenschaftliche Förderinstitutionen belohnen Wissenschaftler nicht dafür, dass sie berichten, die Industrie habe still und leise eine neue Blattfläche von der Größe eines halben Kontinents geschaffen. Stattdessen belohnen sie Arbeiten, die ein falsches Krisen-Geschwafel bestätigen.

Abgesehen von der Chemie ist ein Großteil des landwirtschaftlichen Überflusses der modernen Welt darauf zurückzuführen, dass sich der Planet nach einer der kältesten Perioden der letzten zwei Jahrtausende erwärmt hat.

Wärme ernährt uns

Historiker bezeichnen sie als die Kleine Eiszeit, eine 600-jährige Kälteperiode, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts weite Teile der Erde im Griff hatte. Immer wieder fielen die Ernten aus. Die Getreidepreise schossen in die Höhe. Das Vieh verhungerte in den Ställen mangels Futter. Flüsse, die seit Menschengedenken noch nie zugefroren waren, froren so fest zu, dass man sie zu Fuß überqueren konnte. In Regionen mit ohnehin schon kurzen Vegetationsperioden verkürzten sich diese noch weiter mit der Folge von Hungersnöten.

Im Gegensatz dazu ist Wärme eine große Hilfe. Nicht nur heute, sondern auch in früheren Warmzeiten, in denen die Temperaturen mit denen von heute vergleichbar waren.

Während der mittelalterlichen Warmzeit breiteten sich europäische Weinberge nach Norden bis nach England aus, und nordische Bauern weideten ihr Vieh auf Weiden in Grönland, die heute unter Permafrost begraben sind.

Diese historischen Präzedenzfälle unterstreichen einen entscheidenden Punkt: Das Klima ist dynamisch, und wärmere Perioden gingen oft mit menschlichem Wohlstand und blühenden Ökosystemen einher. Diesen historischen Kontext zu ignorieren, bedeutet, sich einer selektiven von einer apokalyptischen Agenda getriebenen Amnesie hinzugeben.

Unbestreitbarer Zusammenhang zwischen CO₂ und Pflanzenwachstum

Ungeachtet der außergewöhnlichen Wärme, von der die nordischen Bauern in Grönland vor 1.000 Jahren so profitierten, verfügten sie nicht über einen Vorteil, der heute besteht: erhöhte CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre – genau jenes Molekül, das fälschlicherweise für die Überhitzung der Erde verantwortlich gemacht wird.

Der physiologische Nutzen einer CO₂-reicheren Atmosphäre für das Pflanzenleben ist keine Randtheorie. Es ist eine Tatsache, die von Regierungswissenschaftlern und anderen nachgewiesen wurde.

Eine von der NASA unterstützte Studie, basierend auf Satellitendaten aus drei Jahrzehnten ergab, dass der Anstieg des CO₂-Gehalts in der Atmosphäre der maßgebliche Treiber für eine Zunahme der globalen Blattfläche war, die in etwa der Vegetationsdecke von zwei weiteren Kontinenten entspricht. Die NASA berichtet, dass allein die CO₂-Düngung für den Großteil dieses Effekts verantwortlich ist.

Untersuchungen zu Ernteerträgen zeigen, dass Weizen unter erhöhtem CO₂-Gehalt um 20 % bis 30 % besser wächst, Reis um 15 % bis 32 % und Sojabohnen um bis zu 46 %. Gewächshausbetreiber erhöhen den CO₂-Gehalt routinemäßig auf bis zu 1.000 ppm, um den Anbau von Tomaten, Gurken und Salat anzukurbeln.

Diese Fakten wurden vom Klima-Industrie-Komplex“, der für sein Fortbestehen auf Angst angewiesen ist, weitgehend verschleiert. Bürokratien leben von Notstandserklärungen. Journalisten, die mit ihren vorgegebenen Agenden beschäftigt sind, wiederholen das apokalyptische Drehbuch, weil es sich gut verkauft.

Diese Blindheit hat reale Kosten zur Folge. Entwicklungsländer stehen unter dem Druck, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, die ihre Bevölkerung aus der Armut befreien könnten.

Die Frage ist nicht mehr, ob fossile Brennstoffe den Planeten „grüner“ gemacht haben. Die Beweislage ist erdrückend. Werden die Machthaber den Mut haben, dies als Vorteil anzuerkennen?

Link: https://climatechangedispatch.com/fossil-fuels-global-greening/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE