Eine weitere neue Studie bringt die aktuelle und die frühere globale Erwärmung mit natürlichen Veränderungen bei der Wolkenbildung in Verbindung – und nicht mit CO₂
Veränderungen der Wolkendecke sind ein „dynamischer Top-down-Treiber“ des Erdklimas.
Eine im Juli 2026 in den „Environmental Research Letters“ veröffentlichte Studie von Bellocchi et al. führt etwa 80 % des Anstiegs der von der Erde absorbierten Sonnenstrahlung seit dem Jahr 2000 auf den Rückgang der hochreflektierenden Wolkendecke zurück, der in erster Linie auf die zirkulationsbedingte Verkleinerung von Gewitterwolkenzonen zurückzuführen ist.
Die Studie hebt die „Albedo-Steuerung“ des Klimas hervor und legt nahe, dass eine Verschiebung des Albedos der Erde um 1 % einer Änderung der Temperatur um 1 °C entspricht.
Oh, immer weniger wissenschaftliche Veröffentlichungen zum Klimawandel. Hmm, woran könnte das liegen…
Könnte es sein, dass Trump hier einen Geldhahn zugedreht hat? https://t.co/AOyWeTuAqj
— Geschichten aus Wikihausen (Medienkritik) (@_Wikihausen) August 18, 2026
Bei stärkerer Wolkendecke wird mehr Sonnenstrahlung reflektiert und die Erdoberfläche kühlt sich ab. Bei sinkendem Wolkenalbedo – was seit 1980 beobachtet wird – wird weniger Sonnenstrahlung reflektiert und die Erdoberfläche erwärmt sich.
Veränderungen der Wolkendecke werden durch natürliche Zirkulationsmuster in der Atmosphäre und interne Variabilität bestimmt. Dies wird durch Rekonstruktionsdaten gestützt, die zeigen, dass der Rückgang der Wolkendecke seit Jahrhunderten unabhängig vom „Treibhausgas-Forcing“ stattfindet.

Image Source: Bellochi et al., 2026
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE