Die „Klima-Faucis“ kommen!

Joe Bastardi

Ich halte mich für qualifiziert, die folgende Beobachtung anzustellen, die eine weitere Parallele zwischen [der Propaganda zu] COVID und dem Klimawandel aufzeigt. Eines meiner Bücher, „The Weaponization of Weather in the Phony Climate War“, entstand in den dunklen Anfängen der COVID-Pandemie im April 2020. Dennoch gab es in dem Buch (das im September 2020 erschien) zwei Kapitel, die bereits auf die Situation im Zusammenhang mit COVID und dem Klimawandel aufmerksam machten:

Kapitel 10: Die Instrumentalisierung der Allianz zwischen COVID-19 und Klimawandel

Kapitel 11: Die falsche Gleichsetzung von Klimawandel und COVID-19

Ich war schon immer der Meinung, dass das gesamte Klimathema der letzte Nagel im Sarg der Grundwerte unserer Nation ist. COVID hat gezeigt, dass die Menschen nicht nur bereit sind, ihre Freiheiten aufzugeben, sondern auch diejenigen verteufeln, die dies nicht tun. Es war verblüffend, wie leicht es war, die Menschen dazu zu bringen, wie gedankenlose Schafe zu gehorchen und gegen jeden zu wüten, der nicht mitmachte. Das zeigt, wozu Menschen bereit sind, um sich selbst und den Planeten zu retten, ohne Autoritäten in Frage zu stellen. Die gesamte Agenda des vom Menschen verursachten Klimawandels endet mit erzwungenen Freiheitsbeschränkungen und einer von oben nach unten gerichteten Kontrollstruktur – genau so, wie es Fauci und seine Erfüllungsgehilfen praktiziert haben.

Die „Faucis“ des Klimas warten also ab. Man kann eigene Namen nennen, aber sie wissen, dass die derzeitige Regierung nur eine kleine Unebenheit auf dem Weg zu ihrem Endziel ist. Sie beobachten, wie die großen Medien die Details dessen, was tatsächlich mit Fauci passiert ist, nicht verbreiten, und sie wissen, dass sie keine Rechenschaft ablegen müssen. Und sie wissen, wie man kämpft; es ist ganz einfach. Man wählt einfach ein beliebiges Extremereignis aus und schiebt die Schuld auf den Klimawandel, ohne all die anderen Faktoren offenzulegen, die ebenfalls dazu beitragen können, was man gerade beobachtet. Und sie werden entweder lügen oder einfach etwas verbreiten, von dem sie keine tiefgreifende Ahnung haben – und schon geht der Reigen los.

Aber sie wollen nichts glauben, was ihre Überzeugungen auch nur im Geringsten in Frage stellen könnte. Es ist ein klassischer Fall davon, worauf man Wert legt: auf die Augen der Welt oder auf die Augen Gottes. Faucis bekannte Äußerungen dazu erklären sehr gut, warum er in dieser Phase seines Lebens so ist, wie er ist.

Beim Thema Klima ist es genauso, wie man es bei Fauci gesehen hat. Vertraut der Wissenschaft. Wer mich angreift, greift die Wissenschaft an. Auch wenn es doch gerade das Wesen der Wissenschaft ist, dass sie angegriffen werden muss, um voranzukommen. Verdammt, das ist sogar spirituell. Oswald Chambers drückt es so aus: „Sehen heißt niemals glauben; wir interpretieren das, was wir sehen, im Lichte dessen, woran wir glauben.“ Aber sie wollten nichts glauben, was sie dazu bringen könnte, etwas anders zu sehen. Es ist ein klassischer Fall davon, worauf man Wert legt: auf die Augen der Welt oder auf die Augen Gottes. Wenn man nicht die Augen hat, um nach dem zu suchen, was man nicht sehen kann, dann ist man auf sich selbst und die Meinung der Welt bedacht. Es liegt im Wesen der Suche nach der Wahrheit, dass man sie ausprobieren muss. Fauci und die „Klima-Faucis“ da draußen wollen damit nichts zu tun haben. Ihre Taten sprechen in dieser Angelegenheit eine deutlichere Sprache als meine Worte, denn ihre Taten sind der Beweis.

[Hervorhebung im Original]

COVID wäre früher oder später ohnehin verschwunden, mit oder ohne Impfstoff. Die Vorstellung, dass man gehorchen müsse und nichts hinterfragen dürfe, geht Hand in Hand mit dem, was die „Klima-Faucis“ seit jeher propagieren. Man könnte sogar argumentieren, dass Fauci gesehen hat, dass jemand wie Al Gore mit seinem Geschwätz davonkommen konnte, und sich dadurch ermutigt fühlte. Es würde keine Konsequenzen geben.

Und die Verzerrung bei der Zuordnung war bei COVID enorm, und das gilt auch für das Klima. Wenn man starb und an COVID erkrankt war, wurde der Tod – unabhängig davon, welche anderen Erkrankungen man hatte – als COVID-Todesfall geführt. Jede Person, die den Impfstoff erhielt und überlebte, wurde als Pluspunkt für den Impfstoff gewertet. Alle negativen Aspekte wurden außer Acht gelassen, fast so, wie die großen natürlichen Einflussfaktoren außer Acht gelassen werden, die vermutlich für einen Großteil des aktuellen Klimatrends verantwortlich sind. Natürliche Immunität hat schon immer ein großes Gewicht gehabt. Dennoch wurde sie hier außer Acht gelassen. Genauso wie die großen natürlichen Einflussfaktoren im Klimabereich schon immer das größte Gewicht hatten, was heute jedoch nicht mehr der Fall ist. Es ist mittlerweile eine sich selbst tragende Idee. Aber das Hauptziel ist das gleiche: Die Kontrolle der Vielen durch eine kleine Elite. Dies war schon immer ein Problem, das den wahren Fortschritt der Menschheit eingeschränkt hat: Einige wenige unterwerfen die Vielen und hindern den Einzelnen daran, sich von der Masse abzuheben, da dies ihre gesamte Agenda entlarven würde, die darauf ausgerichtet ist, dass alle im Gleichschritt marschieren.

Die Forderungen, „Klimaleugner“ einzusperren, ähneln dem, was wir bei COVID gesehen haben.

Einige bemerkenswerte Beispiele:

• Robert F. Kennedy Jr. (um 2014): Er erklärte, dass Politiker, die den Klimawandel leugnen, „verachtenswerte Menschen sind und ich mir wünschte, es gäbe ein Gesetz, nach dem man sie bestrafen könnte“, und in damit verbundenen Kommentaren wurde dies als Forderung nach einer Inhaftierung von Klimaleugnern dargestellt (später betonte er die Meinungsfreiheit stärker). Das war insofern erstaunlich, als sich seine Sichtweise im Rahmen seiner Agenda nicht von der unterscheidet, die viele von uns bei unserer Arbeit vertreten. Ich würde ihm gerne gegenübertreten und ihm die Parallelen aufzeigen. Interessanterweise trainieren wir beide wie Verrückte mit Gewichten und sind besessen von der Ernährung. Ich habe keine TRT oder Ähnliches genommen, aber ich glaube, dass wir in unseren Prioritäten wahrscheinlich ähnlich denken. Der oben genannte Kommentar ist eine natürliche Fortsetzung jener „Top-down“-Haltung, über die RFK Jr. offenbar noch einmal nachgedacht hat. Er war bereit, Skeptikern genau das anzutun, wofür man ihn jetzt kritisiert. Ich frage mich, ob er jemals über diesen Zusammenhang nachdenkt.

• Bill Nye (Interview von 2016): Er zeigte sich offen für strafrechtliche Anklagen oder Ermittlungen, die bei bestimmten klimabezogenen abweichenden Meinungen oder „extremen Zweifeln“ zu Freiheitsstrafen führen könnten, und bezeichnete einen „abschreckenden Effekt“ auf Skeptiker als potenziell positiv, wobei sich die Diskussionen eher auf die Rechenschaftspflicht der Industrie als auf gewöhnliche Meinungsäußerungen konzentrierten.

• Gruppe von Wissenschaftlern (2015): Rund 20 Klimaforscher wandten sich in einem Schreiben an Präsident Obama und drängten darauf, „Leugner“ (mit Schwerpunkt auf der fossilen Brennstoffindustrie und verbundenen Gruppen) gemäß den RICO-Gesetzen gegen organisierte Kriminalität zu untersuchen – in Anlehnung an die Tabakprozesse. Dabei ging es um die strafrechtliche Verfolgung wegen mutmaßlicher organisierter Täuschung und nicht um reine Meinungsäußerung.

• Der Meteorologe Jim Dale ohne akademischen Abschluss (2024 und damit verbundene Auftritte): Er hat öffentlich argumentiert, dass Leugner des Klimawandels „unter Strafe gestellt“ werden sollten, insbesondere wenn sie ihre Leugnung in der Öffentlichkeit verbreiten.

• Eric Idle (vor kurzem, im Zusammenhang mit den Waldbränden um 2026): Das Mitglied der Monty Python-Gruppe schlug im Rahmen von Diskussionen über extremes Wetter vor, Leugner des Klimawandels einzusperren.

Das Gleiche geschah auch während der Corona-Pandemie.

Das Schrecklichste daran ist, dass Menschen so viel verloren haben, weil andere keine Debatte zuließen. Menschen starben, weil sie keine alternativen Behandlungsmethoden erhalten konnten – egal wie gering die Chance auch gewesen sein mag –, in den Augen derer, die die Regeln festlegten. Die Einschränkung der Freiheiten, die Unterdrückung des menschlichen Strebens nach Fortschritt, die Angst, die nicht nur durch die Krankheit selbst, sondern auch durch die Maßnahmen ausgelöst wurde, die gegen die Gesellschaft als Ganzes ergriffen wurden – angeblich, um die Gesellschaft zu retten. Manche haben alles verloren, von ihrem Leben bis hin zu ihrer Existenzgrundlage. Und die wenigen durften einfach nicht hinterfragt werden.

Das Gleiche spielt sich gerade beim Thema Klima ab.

Was ich nicht verstehe ist, wie manche der Leute, die das durchgesetzt haben, was sie durchgesetzt haben, und die in einer Vielzahl von Positionen widerlegt wurden, einfach so weitermachen, als wäre nichts geschehen. Und dann wieder das Gleiche tun. Jimmy Carter sprach von einer grundlegenden Unzufriedenheit im amerikanischen Volk. Die Rede kann man hier nachlesen.

Doch gerade er – wie viele andere im Zusammenhang mit COVID und dem Klimawandel – ist der Grund für das Problem; sie verursachen das Problem überhaupt erst. Gerade ihr Handeln nimmt dem Einzelnen die Chance, sich so frei wie möglich weiterzuentwickeln. Und sie suchen nach Lösungen, die das von ihnen verursachte Problem nur noch verschlimmern werden – alles nur aufgrund der Überzeugung, dass Menschen zum Wohle der Gesellschaft manipuliert werden müssen und dass Herausforderungen inakzeptabel sind.

Das habe ich schon vor einiger Zeit geschrieben.

https://www.cfact.org/2026/06/02/climate-exaggerators-wont-go-away/

Vielleicht sollten wir den Begriff in „Climate Faucis“ ändern.

Link: https://www.cfact.org/2026/08/04/49163/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE