Weitere Hintergrund-Informationen zu den Waldbränden in Europa

Vorbemerkung des Übersetzers: Hier folgen weitere wirkliche Hintergründe zu den Waldbränden in Europa aus dem Bezahlblog von Cap Allon. Man kann nicht oft genug wiederholen, diese Brände nichts, aber auch gar nichts mit irgendeinem Klimawandel zu tun haben, ja nicht einmal mit Wetter. – Ende Vorbemerkung

Flächenbrände bei Bordeaux sind kein Beleg für ein trockener werdendes Klima

Waldbrände westlich von Bordeaux haben rund 42.000 Hektar Land verwüstet und Evakuierungen erzwungen. Klimaalarmisten erklärten die Katastrophe sofort zum Beweis dafür, dass die vom Menschen verursachte Erwärmung den Südwesten Frankreichs so trocken wie nie zuvor macht.

Die lokalen Aufzeichnungen sprechen jedoch eine andere Sprache.

Am Standort Bordeaux-Mérignac ist die jährliche Höchstzahl an Tagen mit weniger als 1 mm Niederschlag seit den 1920er Jahren weitgehend unverändert geblieben. Mont-de-Marsan, das näher am Brandgebiet liegt, zeigt seit den 1940er Jahren keinen anhaltenden Anstieg. Pau-Uzein weist seit den 1920er Jahren Schwankungen auf, jedoch ebenfalls keinen Trend.

Es handelt sich hierbei um langjährige Beobachtungen der ECA&D-Messstationen.

Die letzten zehn Jahre waren tatsächlich niederschlagsreicher.

Die NCEP/NCAR-Reanalyse der NOAA (siehe unten) zeigt, dass die Niederschlagsmengen im Zeitraum 2016–2025 in weiten Teilen Frankreichs sowie in großen Teilen West- und Mitteleuropas über dem Durchschnitt der Jahre 1991–2020 lagen. Tatsächlich sorgte im Jahr 2026 ein niederschlagsreicher Winter für üppige Vegetation in der gesamten Region, bevor die Sommerhitze diese zu brennbarem Material austrocknete.

Auch die Auslösung spielt eine Rolle.

Bis Ende Juli waren allein in Frankreich, Griechenland und Portugal mindestens 560 Personen wegen des Verdachts auf die Auslösung von Waldbränden festgenommen worden – 184, 221 bzw. 155 –, wobei Spanien, Italien und der Rest Europas noch nicht mitgezählt sind.

In den meisten Fällen ging es um mutmaßliche Fahrlässigkeit, wobei etwa 15–20 % als vorsätzliche Brandstiftung eingestuft wurden.

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Verbrannte Fläche auf Rekord-niedrigem Niveau

Laut GWIS verzeichnet Europa bis zur 29. Woche die geringste kumulierte Brandfläche im Beobachtungszeitraum 2012–2026:

Auch weltweit liegt das Jahr 2026 in der GWIS-Reihe am unteren Ende des Zeitraums 2012–2026, womit sich ein bereits länger anhaltender Rückgang fortsetzt:

Wie das Beispiel Bordeaux zeigt, können nach wie vor schwere regionale Brände ausbrechen. Dies ist jedoch kein Beweis für eine beispiellose, klimabedingte Dürre. Auch widerlegt es nicht den allgemeinen Trend: In Europa und weltweit brennt es weniger.

Link: https://electroverse.substack.com/p/southern-hemisphere-freeze-deepens?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE