Trump bremst die Klimaprogramme der Weltbank aus

Linnea Lueken, H. Sterling Burnett

Die Weltbank hat der überaus mächtigen und gut vernetzten „Grün“-Bewegung gerade einen weiteren Schlag versetzt.

Diese Woche gab die Weltbank bekannt, dass sie ihre Pläne aufgibt, fast die Hälfte ihrer Kreditvergabekapazität für klimabezogene Projekte einzusetzen.

In einer Erklärung mit dem harmlos klingenden Titel [übersetzt] „Aktuelles zum Klimaschutzaktionsplan der Weltbankgruppe“ gab die Weltbank bekannt, dass sie weiterhin beabsichtigt, den sogenannten Klimaschutz-Aktionsplan fortzuführen und auszuweiten, jedoch auf konkrete Finanzierungsziele verzichten wird.

Dies geschah, nachdem die Trump-Regierung die Weltbank dafür kritisiert hatte, sich übermäßig auf das zu konzentrieren, was im Grunde genommen nur klimapolitisches „Virtue Signaling“ sei, ohne dabei für greifbare wirtschaftliche Entwicklung zu sorgen, wie es ihre Satzung vorschreibt. Die Weltbank wurde gegründet, um Armut zu bekämpfen, und nicht, um der Klima-Verrücktheit westlicher Eliten nachzugeben.

Im April dieses Jahres erklärte Finanzminister Scott Bessent gegenüber dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank, die Bank solle sich „auf ihre Kernaufgabe konzentrieren, nämlich die Armutsbekämpfung und die Förderung des Wirtschaftswachstums“. Laut Bessent bedeute dies, Mittel für Maßnahmen bereitzustellen, die tatsächlich zu diesen Zielen beitragen, wie beispielsweise „den Zugang zu allen Technologien zu ermöglichen, die reichlich vorhandene, zuverlässige und erschwingliche Energie liefern können“, neben anderen Maßnahmen. Er stellte klar, dass dies bedeute, „das 45-Prozent-Ziel der Weltbankgruppe für die Klimafinanzierung aufzugeben, weil es Ineffizienz begünstigt, wirtschaftliche Entscheidungsprozesse verzerrt und die Bank von ihrem Kernauftrag abbringt“.

Da die Vereinigten Staaten der größte Anteilseigner der Weltbank sind, überrascht es nicht, dass die Organisation Trumps Druck zumindest teilweise nachgegeben hat.

Die Weltbank wird ihre „Scorecards“ zu Treibhausgasen sowie ihre Erhebungsdaten zur „Klimaresilienz“ und Ähnlichem beibehalten – vermutlich in der Hoffnung, den Rahmen ihres Klimaschutzplans aufrechtzuerhalten, damit dieser leicht wiederbelebt werden kann, sobald Trump nicht mehr im Amt ist.

Die Weltbank marschiert von Anfang an im Gleichschritt mit Umweltpropagandisten und führt oft sogar die Vorhut des Klimaalarmismus‘ an, indem sie unsinnige Studien produziert, die eine Vielzahl gesellschaftlicher Missstände – wie Masseneinwanderung und Prognosen über Ernteausfälle – der globalen Erwärmung zuschreiben. Diese Studien werden in den Mainstream-Medien als eindeutiger Beweis dafür gefeiert, dass der Klimawandel eine vom Menschen verursachte Katastrophe ist, die nur behoben werden kann, indem man Linken mehr Geld und Macht gibt und die Freiheiten der einfachen Menschen einschränkt. Es spielt keine Rolle, dass sie alle anderen Faktoren, die zu Themen wie Einwanderung beitragen, ignorieren oder herunterspielen; das Ziel war es, die Menschen wegen des Klimawandels in Aufruhr zu versetzen, und wenn man der Hysterie in den Medien Glauben schenken darf, waren sie damit erfolgreich.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Die Rücknahme der konkreten Kreditvergabeziele ist eine große Sache und stellt einen weiteren Schritt in einer langen Reihe von Kürzungen dar, welche die zweite Trump-Regierung dem „Climate Industrial Complex“ auferlegt hat.

Die einst außerordentlich einflussreiche „Net-Zero Banking Alliance“ ist nach 2024 vollständig auseinandergebrochen. Zahlreiche große Nachrichtenmedien haben ihre gesamten Klimaredaktionen gestrichen, große Unternehmen schrauben ihre Netto-Null-Ziele zurück oder geben sie ganz auf, ganze europäische Länder verzichten auf wesentliche Teile ihrer Vorgaben für erneuerbare Energien. All dies geschah insbesondere, nachdem Präsident Trump die Finanzierung klimabezogener Projekte über USAID gestrichen, den Austritt aus dem IPCC vollzogen und die US-Finanzierung für andere Klimaprojekte der Vereinten Nationen eingestellt hatte.

Es ist fast so, als wären die Vereinigten Staaten lange Zeit der Wirt für eine Million grüner Blutegel gewesen, die sie größtenteils mit Nahrung versorgt haben – und ohne unsere Unterstützung müssen sie entweder um zu überleben einen anderen Wirt finden oder sterben.

Die Weltbank hat der ungemein mächtigen und gut vernetzten grünen Bewegung, deren Aufschwung noch vor wenigen Jahren unaufhaltsam schien, gerade einen weiteren Schlag versetzt. Hoffen wir, dass weitere Schläge folgen.

Link: https://www.americanthinker.com/blog/2026/07/trump-reins-in-the-world-bank-s-climate-programs/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE