Trotz Rücknahme der apokalyptischen Klimaszenarien (RCP 8.5) verharrt Deutschland am CO2-Abbau bis 2045 von höchst vernachlässigbaren 0,48 Giga Tonnen CO2 oder 0,06ppm in der Atmosphäre
Hinzu kommt, dass die weltweiten CO2-Emissionen seit 6 Jahren ohne jede Wirkung auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre stagnieren. Auch das hält Deutschland nicht davon ab, am CO2-Abbau von 0,06ppm oder 0,000 006% bis 2045 festzuhalten bei einem Gesamt-CO2-Gehalt der Atmosphäre von etwa 425ppm.
Dr.-Ing. Erhard Beppler
Fazit
Das für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortliche RCP8.5 (Nachfolger SSP8.5), das bis 2100 Temperaturerhöhungen von bis zu 5°C bei gleichzeitigem Meeresspiegelanstieg von 1,3 m führen sollte, wurde von den IPCC-Verantwortlichen für „unplausibel“ erklärt.
Von 2010 an stützten sich mindestens 16 800 wissenschaftliche Arbeiten auf RCP8.5, was den Medien vorgefertigte Katastrophenbeschreibungen über Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen, Hurrikane, Ernteausfälle, etc. lieferte.
Die Erklärung des IPCC zu RCP8.5 wird in Deutschland kaum wahrgenommen.
Umweltminister Schneider deutete die Entwicklung sogar als Erfolg für die bisherige Klimapolitik – eine Verklärung der Situation. Er verkündete sogar Ausgaben von 8 Mrd. Euro in 2030, um 25 Mio t CO2 weniger auszustoßen.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass die Korrektur von RCP8.5 höchst überfällig ist.
Schließlich werden die Temperaturerhöhungen wie die CO2-Gehalte der Atmosphäre nicht durch den Ausstoß der anthropogenen CO2-Emissionen bestimmt, sondern im Wesentlichen durch die Aktivitäten der Sonne.
Hinzu kommt, dass die CO2-Messungen auf Moana Loa auf falschen Messungen basieren, da sie teilweise auf Eisbohrkernuntersuchungen beruhen, andererseits bereits im 19.Jahrhundert CO2-Gehalte auf der nördlichen Hemisphäre um 400 ppm gemessen wurden.
Die durch RCP8.5 ausgelösten Maßnahmen zum Abbau der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen zeigen etwa ab 2011 deutliche Erfolge, eine Abnahme der CO2-Gehalte der Atmosphäre ist jedoch bis 2025 nicht zu erkennen.
Die weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen liegen in 2025 bei 38,1 Gt CO2, die im Sinne der Klimaneutralität auf null gesetzt werden sollen.
Der Anteil Deutschlands an diesen weltweiten CO2-Emissionen liegt bei 1,27%, der der EU bei 6%.
Das bedeutet für Deutschland einen CO2-Abbau von 38,1 Gt CO2 x 0,0127 = 0,48 Gt CO2.
Werden diese weltweiten 38,1 Gt CO2 und auf Deutschland bezogene 0,48 Gt CO2 nach den in der Klimaforschung etablierten Näherungswert von 1 ppm = 7,8 Gt CO2 auf die Gehalte in der Atmosphäre umgerechnet, so errechnet sich für den weltweiten anthropogenen CO2-Ausstoß von 38,1 Gt CO2 ein CO2-Gehalt in der Atmosphäre von 4,9 ppm CO2 oder 0,000 49%.
Für Deutschland ergeben sich Werte von 0,48 Gt CO2/7,8 = 0,06 ppm oder 0,000 006% CO2 bei einem Gesamt-CO2-Gehalt der Atmosphäre von etwa 425 ppm oder 0,0425%.
Diese in höchstem Maße vernachlässigbaren Zahlen beschreiben die Hoffnungslosigkeit des Beitrages Deutschlands am Vorhaben Klimaneutralität.
Das hindert Deutschland nicht daran, jährlich 16,5 Mrd. Euro an Betreiber von Wind- und Solaranlagen zu zahlen bei versteckten Kosten dieser Energiewende von 36 Mrd. Euro/a (Frau Reiche).
Die Folgen sind Strompreise (Industriestrompreise) in Deutschland von 40 (18) ct/KWh bei Strompreisen in Frankreich von 30 (11), in USA von 17 (8), in China von 7 (8) ct/KWh.
Diese Zahlen beziehen sich in Deutschland auf einen Anteil an erneuerbaren Energien von nur etwa 20% bezogen auf den Gesamtenergiebedarf (Primärenergie) von 335 GW.
Nun haben auch noch die Unterhändler vom Europaparlament und Ministerrat beschlossen, dass der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) in 2028 in Kraft treten zu lassen, was bei einem Preis von 60 Euro/ t CO2 die Benzinpreise um 17 ct/Liter erhöht, von Diesel um 19 ct/Liter.
Deutschland muss sich zwingend verabschieden vom Glauben an den ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima (IPCC) – ansonsten ist der finanzielle Untergang Deutschlands nicht aufzuhalten.
1.Einleitung
Bedeutung der Rücknahme des Erwärmungsszenarios „RCP8.5“
Die globale Erwärmung sollte nach der ursprünglichen Aussage des „Klimarates der Vereinten Nationen“ (IPCC – Gründung Ende der 1980er Jahre) durch folgende Maßnahmen drastisch sinken: Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 °C (Pariser Abkommen) durch tiefgreifende Reduktion der CO2-Emissionen in den Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude, Landwirtschaft und Forstwirtschaft durch vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien wie Solar- und Windkraft.
Diese Forderungen basieren auf den Ergebnissen von komplexen CO2-Vorstellungen zum Verhalten von CO2 zwischen Atmosphäre, Ozeanen und Biosphäre und Vorstellungen zum CO2- Verhalten zwischen natürlichen Senken (z.B. Ozeane, Wälder) und anthropogenen Quellen (z.B. fossile Quellen).
In den Kohlenstoffkreislaufmodellen des IPCC wird die CO2-Zirkulation zwischen den verschiedenen Reservoirs (Atmosphäre, Biosphäre, Ozeane, Sedimente) durch unterschiedliche Austauschprozesse und charakteristischen Zeitkonstanten modelliert auf der Basis der Ergebnisse aus Eisbohrkernuntersuchungen.
Die aus diesen Vorstellungen entwickelten Klimamodelle zur Berechnung der Temperaturentwicklung können weder die zukünftigen Temperaturen voraussagen, geschweige die vergangenen nachvollziehen, wie Vergleiche mit Messungen anhand von Wetterballons, Satellitendaten, etc. ergeben haben.
Nun haben am 07.04.2026 44-IPCC-Autoren, die für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortlich sind, die in den beiden letzten Klimaberichten von 2013/2014 (AR5) sowie von 2021/2023 (AR6) aufgeführten Szenarien, die zu Temperaturerhöhungen bis zu 5°C in 2100 führen sollten, für „unplausibel“ erklärt, das RCP8.5. (1,2)
RCP8.5 (Nachfolger SSP8.5) steht für „Representative Concentration Pathway 8.5“, ein Szenario, das durch einen Strahlungsantrieb von 8,5 Watt/m2 durch Steigerung des Energieflusses in der Troposphäre über erhöhte Treibhausgasemissionen (wie CO2, etc.) ausgelöst wird bei einem gleichzeitigen Anstieg des Meeresspiegels von 1,3 m. (Bild 1)
Nach dem Scenario SSP8.5 wird ausgehend von heute (CO2-Emissionen von knapp 40 Mrd. t/a) von einer Steigung auf etwa 130 Mrd.t CO2/a ausgegangen.
Zur Zeit liegt das weltweite ausgewiesene Kohlenstoffinventar über Kohle, Braunkohle, Öl, Erdgas bei etwa 1150 Mrd. t, entsprechend einer CO2-Menge von 4220 Mrd.t.(13) Ein jährlicher CO2-Anfall nach SSP8.5 von 130 Mrd. t/a würde das Kohlenstoffinventar schnell schrumpfen lassen.
Mit diesem Scenario wurden in Deutschland zahlreiche Gesetze zur Absenkung der CO2-Emissionen begründet. Selbst das Bundesverfassungsgericht nahm als Basis für seine Entscheidung diese Temperaturprognose, die mittlerweile als „unplausibel“ erklärt worden ist.
Im mittleren Scenario (SSP2-4,5) (Bild 1) stagnieren die CO2-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf heutigem Niveau. (vgl. später)

Bild 1: Scenarien möglicher globaler Veränderungen bei unterschiedlichen Treibhausgasemissionen
Von 2010 bis 2020 stützten sich mindestens 16 800 wissenschaftliche Arbeiten auf RCP8.5 („Google Scholar“ lieferte mehr als 100 000 Artikel).
Das gab den Medien vorgefertigte Katastrophenbeschreibungen über Dürren, Hitzewellen, Überschwemmungen, Hurrikane, Ernteausfälle und Massenintegrationen. (3)
Andere Verfasser kommen auf eine Gesamtzahl der Medienartikel weltweit mit Bezug auf RCP8.5 auf mehrere Hunderttausend über die zwanzigjährige Laufzeit des Scenarios.(4)
Nun hat das IPCC die prognostizierte Erwärmung nach PCR8.5 um etwa 3°C nach unten korrigiert. Das neue Scenario bei Beibehaltung der derzeitigen Politik liegt bei etwa 2,5°C bis zum Ende des Jahrhunderts und nicht mehr bei 5°C und ist immer noch mit unzähligen Unwägbarkeiten behaftet. (4)
Die Erklärung des IPCC zu RCP8.5 wird in Deutschland kaum wahrgenommen. Bundesminister Schneider deutet sogar die Entwicklung als Erfolg der bisherigen Klimapolitik – die bisherigen Maßnahmen hätten Wirkung entfaltet – eine Verklärung der Situation. Er will davon ablenken, dass das IPCC mit seinen Horrorszenarien versagt hat, die über Jahrzehnte die Welt in Angst und Schrecken versetzte, vor allem in Deutschland.
Zur Dringlichkeit der Rücknahme des Erwärmungsszenarios „RCP8.5“
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Korrektur des RCP8.5 höchst überfällig ist.
Schließlich werden z.B. die Temperaturerhöhungen und auch die CO2-Gehalte der Atmosphäre im Wesentlichen durch die Aktivitäten der Sonne u.a. mit ihren unterschiedliche Zyklen, etc. bestimmt (5,6,7) und nicht nach der Aussage des IPCC ausschließlich über die anthropogenen CO2-Emissionen.
Hinzu kommt, dass der Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre nach den Messungen auf Moana Loa nach 1870 überhöht dargestellt wurde, da der CO2-Anstieg zunächst auf Messungen an Eisbohrkernuntersuchungen mit verlangsamtem CO2-Anstieg beruhte (bis 1950 – vergl. später Bild 4), erst nach 1950 erfolgen die Messungen der Atmosphäre auf Moana Loa. (8)
Hinzu kommt, dass aus CO2-Messungen der Atmosphäre im 19. Jahrhundert Werte auf der nördlichen Hemisphäre um 400 ppm bekannt sind, so dass letztlich der auf Moana Loa ausgewiesene CO2-Anstieg auch aus diesem Grunde nicht für Modellrechnungen jeglicher Art herangezogen werden kann. (9-11)
Die These eines „stabilen vorindustriellen CO2-Gleichgewichtes bei 280 ppm“ kann daher nicht für eine Erwärmung der Atmosphäre herangezogen werden.
In den letzten Jahren haben ähnlich wie in der mittelalterlichen und römischen Warmzeit Temperaturerhöhungen stattgefunden, verknüpft mit einer Erhöhung des CO2-Gehaltes wie der H2O-Gehalte der Atmosphäre.
Die H2O-Gehalte der Atmosphäre können je nach Temperatur und Randbedingungen Werte zwischen 0,1 und 4 % in der Atmosphäre annehmen, im Durchschnitt etwa 1,5%. (12)
Damit liegen die H2O-Werte gemessen an den 0,042% CO2 der Atmosphäre etwa 36x höher und bestimmen nicht nur durch ihre Infrarotstrahlungseigenschaften die Temperatur, sondern auch durch die Bildung von Wolken, Regen, Schnee, etc.(12)
Welche Wirkung erhöhte Wasserdampfmengen in der Atmosphäre auf die Temperatur haben können, zeigt der Ausbruch des Unterwasservulkans Hunga Tonga im Südpazifik am 15.01.2022 (Bild 2), wobei anzumerken ist, dass auch der gleichzeitige Anstieg des El Nino mitwirkte.

Bild 2: Einfluss des Ausbruches des Unterwasservulkans Hunga Tonga auf den Temperaturanstieg der Atmosphäre
Wenn nun der CO2-Anstieg der Atmosphäre (vgl. auch später Bild 4) nicht über anthropogene CO2-Emissionen erklärt werden kann, stellt sich die Frage nach seiner Herkunft.
In einer früheren Arbeit war nachgewiesen worden, dass der CO2-Anstieg der Atmosphäre der Ausgasung der Meere über den Temperaturanstieg folgt und nicht dem Ausstoß der anthropogenen CO2-Emissionen. (8)
Die Geschwindigkeit des CO2-Anstieges der Atmosphäre durch Ausgasung der Meere kann bei steigender Temperatur bei 3 ppm /a liegen, ebenso die Abnahme.
Das IPCC geht bei seinen Vorstellungen zur Geschwindigkeit des CO2-Austausches an der oberflächennahen Schicht von Jahren bis Jahrzehnten aus, weil die Modelle des IPCC weitgehend auf den Ergebnissen der Eisbohrkernuntersuchungen beruhen.
2. Stand der bisherigen Verminderung der anthropogenen CO2-Emissionen, weltweit und in Deutschland
Die durch die apokalyptischen Klimaszenarien ausgelösten Maßnahmen zum Abbau der anthropogenen CO2-Emissionen werden im Folgenden behandelt.
Bild 3 zeigt zunächst die Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen von 1960 bis 2025.

Bild 3: Entwicklung der weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen 1960 bis 2025
Die Werte basieren bis 2022 auf Angaben von „Statista“, später von „International Energy Agency (IEA)“ und „wissenschaft.de“. Der Anstieg in 2025 lag bei 38,1 Gt CO2.
Die Entwicklung der Abflachung des Anstieges der CO2-Emissionen beginnt etwa 2011, um ab 2019 bis 2025 nur noch um 1,1 Gt CO2 (37,0 Gt in 2019, 38,1 in 2025) anzusteigen. Ein Einfluss auf die Abflachung der CO2-Gehalte der Atmosphäre ist jedoch nicht zu erkennen.
Zielsetzung war bisher die Absenkung der CO2-Emissionen im Sinne der Klimaneutralität von z.Z. weltweit 38,1 Gt CO2 auf null, EU in 2050, Deutschland in 2045.
Der Anteil Deutschlands liegt gemessen an den weltweiten CO2-Emissionen deutlich unter 2%, nach EU-Berechnungen bei 1,27%, der Europas bei 6%.
Ausgehend von den weltweiten 38,1 Gt CO2 in 2025 läge dann der Anteil der abzubauenden CO2-Emissionen Deutschlands bis 2045 insgesamt bei 38,1 Gt CO2 x 0,0127 = 0,48 Gt CO2.
3. Umrechnung der abzubauenden CO2-Emissionen Deutschlands in ppm der Atmosphäre
Bild 4 zeigt zunächst die gemessenen CO2-Gehalte der Atmosphäre auf Moana Loa von 1870 bis 2025.

Bild 4: Anstieg der gemessenen und über die anthropogenen CO2-Emissionen in die Atmosphäre eingebrachten CO2-Gehalte
Die CO2-Gehalte der Atmosphäre steigen nach diesen Messungen von 290 ppm in 1870 auf 428 ppm in 2025 an, wenn die wenig glaubwürdigen CO2-Gehalte der Atmosphäre auf Moana Loa (IPCC) zugrunde gelegt werden. (vgl. Einleitung)
Wenn nun die in 2025 eingebrachten anthropogenen CO2-Emissionen von 38,1 Gt CO2/a nach dem in der Klimaforschung etablierten und leicht nachvollziehbaren Näherungswert von 1 ppm = 7,8 Gt CO2 oder 2,1 Gt C (Gleichung 1) zugrunde gelegt werden, ergibt sich ein Wert in der Atmosphäre von nur 4,9 ppm oder 0,000 49% CO2. (8,13)
Damit wird deutlich, dass der Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre durch den Eintrag von anthropogenen CO2-Emissionen in dieser Größenordnung praktisch vernachlässigbar ist und alle Maßnahmen zu ihrer Absenkung absurd sind. (8)
Aus dem Anstieg der CO2-Gehalte der Atmosphäre wird auch deutlich, dass der Anstieg der CO2-Gehalte ohnehin andere Ursachen haben muss (vgl. Einleitung), zumal die weltweiten CO2-Emissionen seit 6 Jahren stagnieren ohne jeden Einfluss auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre. (8)
Für das Jahr 2025 ergibt sich weiterhin, dass der CO2-Anteil aus natürlichen Quellen in 2025 bei 428 – 290 (1870) – 4,9 = 133 ppm liegt oder 4% bezogen auf den CO2-Anstieg nach 1870 oder bezogen auf Gesamt-CO2-Gehalt von 428 ppm 1,1 %. (8)
Wenn nun Deutschland CO2-Emissionen von 0,48 Gt CO2 bis 2045 abbauen will, dann errechnet sich daraus nach Gleichung 1 ein insgesamt abzubauender CO2-Gehalt der Atmosphäre von 0,48 Gt CO2/ 7,8 = 0,06 ppm oder 0,000 006%.
Diese Aussagen beschreiben die Hoffnungslosigkeit des Beitrages Deutschlands am Vorhaben Klimaneutralität – und das bei dem finanziellen Aufwand Deutschlands.
Damit nimmt auch der Anspruch Deutschlands, der Welt den Weg zum Abbau der CO2-Gehalte der Atmosphäre aufzuzeigen, ein hoffnungsloses Ende.
Wenn dann noch bedacht wird, dass der CO2-Anstieg der Atmosphäre auf Moana Loa (IPCC) auf falschen Werten beruht (Einleitung), dann sollte sich Deutschland dringend für die Konsequenzen aus der Rücknahme des für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortlichen RCP8,5 einsetzen.
Statt dessen verrennt sich Deutschland weiter im Glauben an den ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima in einen bereits begonnen finanziellen Niedergang.
4. Schlussbetrachtung
Umweltminister Schneider bewertet den Ausstieg aus RCP8.5 als Erfolg der bisherigen Klimapolitik.
Er verkündet sogar, dass in 2030 8 Mrd. Euro ausgegeben werden, um 25 Mio.t CO2 weniger auszustoßen.
Das entspricht 312 Euro/t reduziertes CO2 bei einem CO2-Zertifikate-Preis von z.Z. etwa 70 Euro/t.
Dieses Missverhältnis verschlimmert sich noch, wenn die in 2030 abzubauenden 25 Mio. t nach Gleichung 1 (1 ppm = 7,8 Gt CO2) in ppm der Atmosphäre umgerechnet werden: 0,025 Gt CO2 = 1 ppm/7,8 Gt CO2 = 0,003 ppm oder 0,000 003% CO2 der Atmosphäre – ein teures nutzloses Vorhaben.
Weiterhin sollte auf folgende Fakten dieser Energiewende hingewiesen werden:
-2025 flossen 16,5 Mrd. Euro an Subventionen an Betreiber von Wind- und Solaranlagen
-die garantierte Einspeisevergütung liegt bei Windstrom bis 7 ct/KWh, bei Solarstrom bis 13 ct/KWh
– die versteckten Kosten dieser Energiewende liegen nach Aussage von Frau Reiche bei 36 Mrd. Euro jährlich, die auf fast 90 Mrd. Euro ansteigen werden
– die installierte Wind- und Solarkapazität liegt in 2026 bei 202 GW bei einer mittleren nutzbaren Leistung von etwa 20 GW. Stromspeicher sollen an 2030 zur Verfügung stehen, zu welchen Preisen auch immer


– bereits bei den z.Z. installierten Leistungen können die täglichen Strompreise an der Börse zwischen -41 ct/KWh und +44 ct/KWh schwanken – ein Hinweis auf die täglichen Schwankungen der Stromerzeugung über Wind- und Solaranlagen
-bis 2030 soll der Anteil der erneuerbaren Energien bei Strom auf 80% ansteigen bei z.Z. von 53%
– diese Aussagen müssen bei einem bisherigen Anteil der erneuerbaren Energien von nur etwa 20% am Gesamtenergiebedarf (Primärenergie) von etwa 335 GW betrachtet werden (8)
– diese Maßnahmen führten bisher in Deutschland bei einem Anteil am Gesamtenergieverbrauch von bisher nur 20% u.a. zu einem Strompreis (Industriestrompreis) von etwa 40(18) ct/KWh; Frankreich liegt bei etwa 30 (11), USA bei etwa 17 (8), China bei etwa 7 (8) ct/KWh (13) – mit allen Konsequenzen für den Standort Deutschland.
Nun haben auch noch die Unterhändler vom Europaparlament und Ministerrat beschlossen, dass der Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) in 2028 in Kraft treten soll.
ETS 2 schreibt z.Z. einen Preis für CO2 um 60 Euro/t CO2 vor, entsprechend 17 ct je Liter Benzin, 19 ct je Liter Diesel. Man erwartet schnell einen Anstieg des ETS 2 auf 100 Euro/t CO2.
Thyssenkrupp Steel rechnet je Tonne erzeugten Stahles mit einem CO2-Ausstoß von 2 Tonnen. Bei einem CO2-Preis von 100 Euro/ t CO2 entsprechen das Mehrkosten von 200 Euro/t Stahl.
Deutschland sollte sich dringend für die Konsequenzen aus der Rücknahme des für die apokalyptischen Klimaszenarien verantwortlichen RCP8,5 einsetzen.
Der weitere Glaube an den ausschließlichen Einfluss der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima (IPCC) führt zum finanziellen Niedergang Deutschlands.
In 2013 habe ich ein Buch geschrieben mit dem Titel: „Energiewende – zweite industrielle Revolution oder Fiasko“ – leider ist es bereits ein Fiasko.
5.Quellen
1. Morrison, Ch.: „IPCC räumt ein: Apokalyptischen Klimaszenarien sind „unplausibel“ – was bedeutet, dass die meisten Panikmache-Berichte der Medien der letzten 15 Jahre offiziell als Unsinn gelten“, EIKE, 10 05. 2026
2. Göring: „IPCC-Autoren verabschieden sich von den Katastrophenszenarien – von Fritz Vahrenholt“, EIKE 15.05. 2026
3. Allon, C.: „Das Weltuntergangs-Scenario, das ein Jahrzehnt lang Klima-Angst schürte“; EIKE15.05.2026
4. Watts, A.: „Eine Generation von Kindern, die glaubten, keine Zukunft zu haben. Die Wissenschaft hat gerade erklärt, warum.“; EIKE, 17.05 2026
5. Watts, A.: „Vulkane emittieren mehr als gedacht“; EIKE, 22.05.2025
6. Allon, C.: „Der Aufhellungseffekt“; EIKE, 18.11.2025
7. Kowatsch, J.: „Temperatureinordnung des Jahres 2025, Teil 1“; EIKE, 03.01.2026
8. Beppler, E.: „Die weltweiten CO2-Emissionen stagnieren seit 6 Jahren ohne jede Wirkung auf den CO2-Anstieg der Atmosphäre“; EIKE, 28.02.2026
9. Limburg, M.: „Der Kampf gegen das CO2 wie den Klimaterror in Berlin, nur langsamer – dafür aber viel schlimmer“; EIKE, 04.03.2026
10. Jaworowski, Z.: „Climate Change: Incorrect information on predustrial CO2; Science and Transportation; März 2004
11.Mayer,D.F.: „CO2-Messungen im 19.Jh.: was Chemiker fanden und warum es die Klimaforschung ignoriert“; EIKE, 27.04. 2026
12. Limburg, M.: „Wasserdampf, CO2 und Klima +RCP8.5 – 17. EIKE-Klima-Konferenz in Halle“; EIKE,22.05.2026
13. Chat GPD