CFACT ist Mitveranstalter einer EIKE-Veranstaltung, bei der Wissenschaft gegenüber Alarmismus im Vordergrund steht
Hier kommt die erste Eionschaätzung bzgl. der Tagung des EIKE aus US-amerikanischer Sicht. A. d. Übers.
Halle (Saale) — Die 17. Internationale EIKE-Klima- und Energiekonferenz (IKEK-17) brachte am 26. und 27. Juni im Messezentrum Halle (Saale) führende Klimarealisten aus Europa und den Vereinigten Staaten zu einer zweitägigen, faktenbasierten Diskussion zusammen. Die vom Europäischen Institut für Klima und Energie (EIKE) ausgerichtete und von CFACT sowie dem Heartland Institute mitgetragene Veranstaltung bot eine klare Alternative zu dem politisierten Alarmismus, der einen Großteil der Klimadebatte dominiert.
Die Konferenz zeichnete sich durch eine starke amerikanische Delegation und ein umfangreiches Programm mit Vorträgen aus, welche die vorherrschenden Narrative zu Temperaturdaten, CO₂, erneuerbaren Energien und Netto-Null-Strategien hinterfragten und gleichzeitig natürliche Klimafaktoren, die Realitäten der Messung sowie praktische Energielösungen wie die Kernenergie in den Vordergrund stellten.
Referenten aus den USA geben direkte Einschätzungen ab
Marc Morano, Kommunikationsdirektor von CFACT, eröffnete das Programm am Freitag mit einem Vortrag unter dem Titel „The Great Reject: Triumphant Trump Dismantles the Climate Agenda with Nary a Pushback [etwa: Die große Zurückweisung: Der triumphierende Trump demontiert die Klimaagenda, ohne dass es nennenswerten Widerstand gibt]. Er erklärte: „Diese Regierung hat so gut wie alles zunichte gemacht, was die Grünen in Sachen Klima bisher unternommen haben – und von ihren Anführern und Freunden in den Medien war kaum ein Wort des Widerstands zu hören.“
Am Samstag betraten mehrere prominente US-amerikanische Stimmen die Bühne. Der Astrophysiker Dr. Willie Soon sprach zum Thema „Vom Dämon zum Abendessen: Die wissenschaftliche Rehabilitierung von CO₂ und fossilen Brennstoffen“. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Physiker Dr. John Clauser beleuchtete das Thema „Wissenschaft vs. Pseudowissenschaft – Warum es keine Klimakrise gibt“. Der Princeton-Physiker Prof. Dr. William Happer diskutierte das Thema „Versauerung des Wassers durch CO₂?“ James Taylor, Präsident des Heartland Institute, skizzierte in seinem Vortrag „Die Netto-Null-Agenda führt zu explodierenden Strompreisen“ die wirtschaftlichen Folgen der Netto-Null-Politik. Der ehemalige Klimatologe des Bundesstaates Delaware, Prof. em. Dr. David Legates, ging in seinem Vortrag über Lufttemperatur- und Niederschlagsmessungen auf Bedenken hinsichtlich der Datenqualität ein.
CFACT-Präsident Craig Rucker hielt einen Vortrag zum Thema „Warum die Bewegung der Klimarealisten in den Vereinigten Staaten auf dem Vormarsch ist“. Er erklärte den Teilnehmern: „Die Bewegung der Klimarealisten in den USA hat über die Jahrzehnte hinweg große Erfolge dabei erzielt, die aggressive Klimaagenda zurückzudrängen. Doch nirgendwo hat sie mehr erreicht als gerade jetzt unter Donald Trump. Es ist fast schon ein K.o.-Schlag, zumindest auf Bundesebene.“
Europäische Perspektiven stärken das Programm
Europäische Experten lieferten zusätzliche Einblicke. Prof. Dr. Nicola Scafetta analysierte die Sonnenvariabilität, natürliche Zyklen und die Unsicherheit von Klimamodellen. Prof. Dr. Henrik Svensmark stellte aktuelle Erkenntnisse zu kosmischer Strahlung und Wolken vor. Der Paläoklimatologe Dr. Stefan Kröpelin teilte Erkenntnisse aus 45 Jahren Sahara-Forschung. Weitere Vorträge kamen von Dr. Ronan Connolly zu Problemen bei der Temperatur-Homogenisierung, von Dr. Dominique Görlitz zu historischen kulturellen Perspektiven auf das Klima, von Theo Wolters zur Überprüfung der CAGW-Hypothese, von Dr. Paul Schmidt, der sich für Kernenergie anstelle eines Ausbaus der Windenergie aussprach, sowie von Michael Limburg zur dominierenden Rolle von Wasserdampf in Klima und Wetter. Jonathan Cohler nahm per Zoom teil, um eine Gleichung vorzustellen, die zentrale Elemente der CO₂-Propaganda des IPCC in Frage stellt.
Weitere Beiträge kamen von der deutschen Europaabgeordneten Anja Arndt zu den energiepolitischen Herausforderungen Europas im Rahmen der Methanverordnung 2027 sowie vom Physiker Dr. Lutz Niemann zu den Realitäten der Strahlung. Jack Kelley untersuchte Zusammenhänge zwischen der Grünen Sahara und historischen Fragen, während Karl Iver Dahl-Madsen sich mit der langfristigen Ernährungssicherheit befasste.
Das Programm umfasste eine simultane Übersetzung Deutsch-Englisch, ganztägige Vorträge, Kaffeepausen, Mittagessen, ein Abendessen am Freitag und einen Empfang am Samstag.
Fazit: Der Realismus gewinnt an Boden
Die Konferenz unterstrich die wachsende internationale Dynamik hinter dem Klimarealismus. In den Vorträgen wurde immer wieder auf den erheblichen Einfluss von Wasserdampf und natürlichen Einflussfaktoren wie Sonnenaktivität und kosmischer Strahlung hingewiesen, Probleme bei der Anpassung von Temperaturdaten und Klimamodellen hervorgehoben sowie die Mängel bzgl. Wirtschaft und Zuverlässigkeit aggressiver Vorgaben für erneuerbare Energien aufgezeigt. Die Redner betonten zudem die anhaltende Bedeutung der Kernenergie und konventioneller Energiequellen für den Wohlstand der Menschheit.
Aus Sicht von CFACT verdeutlichte die Veranstaltung, wie weit die realistische Bewegung vorangekommen ist, insbesondere durch politische Kurswechsel auf Bundesebene in den Vereinigten Staaten. Die starke transatlantische Beteiligung – bei der CFACT und das Heartland Institute gemeinsam mit dem EIKE auftraten – ist Ausdruck einer effektiven Zusammenarbeit bei der Förderung evidenzbasierter Ansätze gegenüber ideologisch geprägten.
Link: https://www.cfact.org/2026/06/30/cfact-co-sponsors-eike-event-highlighting-science-over-alarmism/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE



