Starke Juni-Klimaerwärmung erst seit 1988, aber nicht durch CO₂. Das zeigt uns der Deutsche Wetterdienst mit seinen Daten. Teil 1

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Über den Juni 2026 meldet der DWD auf seiner homepage: „Der erste meteorologische Sommermonat war von starken Temperaturkontrasten geprägt. In der Bilanz war der Juni 2026 mit einem Temperaturmittel von 19,5 °C außergewöhnlich warm und belegt damit nach aktuellen Auswertungen Platz 2“. Die Sonnenstunden lagen laut DWD über dem Soll, der Niederschlag unter der Vergleichsperiode. Vor allem zweigeteilt, die ersten beiden Dekaden eher kalt mit dem deutschlandweiten Minimum von 1,0 °C am 15. in Meßstetten-Appental in BaWü. In der 3. Dekade plötzlich hochsommerlich heiß mit vielen Temperatur-rekorden. Der Monatshöchstwert und vorläufig gleichzeitig der deutschlandweite Allzeitrekord wurde am 28. in Neißemünde-Coschen (Brandenburg) mit 41,7 °C gemessen.

Angesichts dieser Junigegensätze 2026 ist die behauptete große CO₂-Wirkung der Treibhauskirche schon widerlegt und als Klimalüge überführt. Denn dieses farblose unsichtbare und geruchlose Gas kann nicht 18 Tage lang kalt und herbstlich wirken und dann wie mit einem Zeitzünder versehen plötzlich zu Junihöchstrekorden bei nahezu allen DWD-Wetterstationen auflaufen. Leider schlussfolgert das der DWD nicht in seiner sonst ordentlichen Junidarstellung auf www.dwd.de

Lange Juni-Zeitreihen

Der Juni ist der Monat, der sich seit der im Jahre 1988 beginnenden Erwärmung am meisten erwärmt hat. Der Grund dafür sind heiße Luftmassen aus dem Südwesten und die starke Zunahme der Sonnenstunden, verbunden mit einer Abnahme der Niederschläge seit 1988. Das werden wir im Artikel anhand von Grafiken zeigen

Zunächst die deutschen Junitemperaturen laut Deutschem Wetterdienst (DWD).

Abb.1a: Über 100 Jahre zeigt der Juni in Deutschland laut Temperaturreihen des DWD überhaupt keine Erwärmung, wobei ab 1947 bis 1987 die Temperaturen sogar leicht gesunken sind.

Abb.1b: Im Jahre 1987/88 begann dann der Klimawandel im Mitteleuropa. Seitdem wird der Juni im Monatsschnitt angenehm wärmer in Deutschland, diesmal in der letzten Woche sogar extrem heiß. Der DWD gibt 2026 mit einem Schnitt von etwa 19,5°C an, der drittwärmste. Der Juni mausert sich immer mehr zu einem echten Sommermonat, ganz anders als der Mai, der stagniert seit 30 Jahren.

Diese Grafiken 1a/b zeigen zugleich, dass Kohlendioxid auch kaum einen Einfluss auf die Temperaturen-Langzeitentwicklung haben kann. Denn CO₂ kann nicht einen Dauerschlaf halten bis 1987, bzw. die 40 Jahre davor sogar abkühlend wirken und dann ab 1988 plötzlich wie mit einem Zeitzünder versehen explodieren und eine extrem starke Erhitzung hinzaubern. Gerade dieser starke und plötzliche Temperaturanstieg ab 1987/88 ist auch ein Beweis, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen Dosen mitgewirkt haben kann.

Abb. 2: Auf keinen Fall ist CO₂ der fast ausschließliche Temperaturregelknopf wie er von den Klimahysterikern in den Medien hingestellt wird und wie es die Deutschen auch glauben. CO₂ wirkt allerhöchstens versteckt und völlig unwesentlich in homöopathischen Dosen mit.

Merke: CO₂ ist kein Temperaturregelknopf.

Die CO₂-Treibhauslehre der bezahlten und gekauften Voodoo-Klimawissenschaft ist falsch. Es handelt sich um ein Geschäftsmodell, das uns unser Geld für eine imaginäre Klimarettung per Gesetz rauben will.

Doch was hat nun tatsächlich zur plötzlich Erwärmung seit 1988 in Mitteleuropa geführt?

Die Gründe sind a) natürliche Klimaursachen und b) vom Menschen verursachte. Wir beschreiben nun die wichtigsten aus diesen zwei Ursachenbereichen.

Zu a: Hauptursache der natürlichen Änderungen, hier: die Sonne

Dazu gehören die starke Zunahme der Sonnenscheindauer, siehe Grafik 3, die Zunahme der Strahlungsenergie und die Wirkung der Luftreinhaltemaßnahmen. Alle drei zusammen erhöhten die Sonnenintensität, die auf der Erde ankommende Energie.

Abb. 3: Der DWD erfasst die Sonnenstunden erst seit 1951. Bis 1987 ist die Juni- Sonnenscheindauer rückläufig, ab 1988 erfolgt ein steiler Anstieg, der die Junitage stark erwärmte.

Erkenntnis: Die Junisonne brachte die Erwärmung seit 1988. Zwischen Sonnenscheindauer und Temperaturzunahme besteht eine hohe Korrelation, R = 0,81! Da die Sonne aber nur tagsüber scheint, müssten vor allem die Temperaturen am Tage, bzw. die Tageshöchsttemperaturen Tmax zugenommen haben.

Das zeigt uns tatsächlich die nächste Grafik, in welcher die tagsüber festgestellten Tmax und die nächtlichen Tmin mit aufgeführt sind. Herr Baritz hat von den 536 vom DWD- angebotenen Stationen – mehr gibt es nicht seit 1947 – die Tmax und Tmin Schnitte für jeden Monat erst ausrechnen müssen. Der DWD macht das nicht und die nächste Grafik findet man auch nirgendwo, außer bei uns.

Natürlich auch die Gesamttagesschnitte dieser 536 DWD-Stationen und die weichen, weil es nur 536 Stationen sind, leicht aber völlig unmerklich vom DWD-Junischnitt in Grafik 1a/b, von den derzeit etwa 2000 DWD-Stationen ab. Vergleiche Steigungsformel in Grafik 1.

Abb. 4: Oben in grau die Höchsttemperaturen tagsüber, ganz unten in der Farbe Blau die Tmin Temperaturen, die im Sommer meist kurz vor Sonnenaufgang auftreten.

Ergebnis: Wie zu erwarten: Aufgrund der Sonnenscheinzunahme haben auch die Tmax Temperaturen tagsüber am stärksten zugenommen, siehe Steigungsformel. Und die Schere zwischen Tag- und Nacht geht im Juni seit dem Klimawandel 1988 deutlich auseinander. Das dürfte laut CO₂-Treibhauslehre nicht sein, denn der Treibhauseffekt soll laut Treibhaus-Theorie nachts sogar stärker wirken.

Niederschlag: Als weiteres natürliches Wetterelement, welches den wärmer gewordenen Juniklimawandel herbeigeführt hat, sind die seit 1988 leicht abnehmenden Niederschläge.

Abb. 5: bis 1987 nahm der Juniniederschlag laut DWD leicht zu, ab 1988 bis 2026 nimmt er ab.

  1. Vom Menschen verursachte Erwärmung.

Die ständig anhaltende Asphaltierung Deutschlands und die großflächige Trockenlegungen einstiger Grün-Freiflächen in Feld, Wald und Wiesen.

Das hat Erwärmungsfolgen, auf die wir noch näher in einem weiteren Artikel eingehen werden. Die Folgen sind bereits nach 14 Tagen einer Juni-Schön-Wetterperiode sichtbar. Das grüne Gras wird gelb, Deutschland beginnt zu versteppen. Dadurch fehlt sommers zunehmend die Verdunstungskälte, welche tagsüber aus dem Boden für zusätzliche Kühlung sorgte. Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten großflächig trockengelegt und einst grüne Flächen asphaltiert oder mit dunklen PV-Solaranlagen und Windrädern überzogen. So werden auch vermeintlich ländliche Wetterstationen im Sommer zu WI-starken Stationen, zumal die Sonne von Sonnenaufgang bis Untergang das nur mit einer Pilzhaube abgeschirmte Digitalthermometer aufheizt. Die einstige schützende Wetterhütte wurde abgeschafft. Insbesondere im Sommer zeigt die heutige Digitalthermometereinheit bei den Tageshöchsttemperaturen höhere Temperaturen an.

Die Summe dieser Folgen zeigen wir an ausgewählten Beispielen:

Die ländliche Wetterstation Hof in Grenznähe zu Sachsen

Abb. 6: Nach der Wende wurde die einst ländliche Wetterstation Hof, die außerhalb der Stadt liegt, in ein Gewerbegebiet eingemauert. Unmittelbar davor die neue vierspurige B 22, die zugleich als Autobahnzubringer dient. Man beachte die Steigungsformel, (hier mit Korrelation R = 0,65) die deutlich über dem DWD-Schnitt – siehe Grafik 1- liegt. (Stationsplatz siehe gelber Marker bei der vierspurigen Bundesstraße)

Die Wetterstation Weiden in der Oberpfalz

Auch diese Wetterstation lag einst außerhalb der Kleinstadt. Inzwischen hat sich die Kleinstadt aufgrund der Bebauung – auch wenn die Einwohnerzahl nicht zugenommen hat- ausgebreitet und eine Bundesstraße führt an der DWD-Wetterstation vorbei, die sich just in Stationsnähe auf vier Spuren verbreitet hat, wo einst grüne Wiesen die Landschaft kühlten. Solche Oberflächen wandeln Sonnenenergie in gespeicherte Wärme um und geben diese nach Sonnenuntergang wieder an die Luft ab. Selbst die EU-Klimabehörde Copernicus hebt diesen Prozess hervor: Asphalt und Beton absorbieren Wärme, Gebäude speichern sie, die Luftzirkulation nimmt ab und es bilden sich städtische Wärmeinseln, die weit über die Baugrenze hinauswirkt. Die intensive Landwirtschaft mit den Trockenlegungen und der sommerlichen Versteppung beginnt unmittelbar daneben.

Abb. 7: Die Wetterstation Weiden zeigt in den Sommermonaten seit 1988 besonders starke Erwärmungen (R = 0,65).

Die Wetterstation Neukirchen-Hauptschwenda in Nordhessen

Diese absolut ländliche Wetterstation im kleinen Teilort Hauptschwenda befindet sich bei einem großen Bauernhof mit inzwischen viel Asphaltflächen, (gelber Marker) die sich tagsüber durch die Junisonne stark aufheizen. Und neben einem Backofen, der von Jahr zu Jahr immer stärker aufgeheizt wird, wird es auch immer wärmer

Abb. 8: Diese absolut ländliche DWD-Wetterstation zeigt im Juni wegen den vielen Asphaltflächen eine deutliche stärkere Erwärmung (R = 0,64) als der DWD-Schnitt. Und sogar leicht stärker als die Wärmeinsel Frankfurt. Man beachte auch die Wirkung der vielen dunklen Solarflächen in der Umgebung.

WI-arme Stationen seit 1988, d.h. die Steigung ist geringer als der DWD-Schnitt: Drei Nordsee-Inselstationen im Vergleich.

Abb. 9: Auch die DWD Stationen auf den Nordseeinseln sind WI-arm. Hier sind, neben den zunehmenden SSH, die leicht steigenden sea-surface-Temperaturen (0,04 K/Jahr) der Nordsee für die Erwärmung verantwortlich. Das zeigen wir in der nächsten Grafik am Beispiel Helgolands

Abb. 10: Bei Wetterstationen am Meer regeln in erster Linie die Wassertemperaturen, hier die Nordsee- die Lufttemperaturen an Land. Die baulichen Veränderungen auf der Insel, sowie Sonnenstunden und Niederschlag wirken erst in zweiter Linie. Insbesondere bei Helgoland

Zusammenfassung:

  1. Wir haben im Artikel anhand der DWD- Juni-Temperaturreihen gezeigt, dass die neuzeitliche Klimaerwärmung nicht 1881 begann, sondern erst 1988.
  2. Der Juni hat den stärksten Temperaturanstieg aller Monate seit 1988, weil die Sonnenstunden im Juni am kräftigsten wirken, deswegen ist auch der Temperaturanstieg tagsüber am stärksten, in der Nacht viel geringer.
  3. Der steigende Wärmeinseleffekt aller deutschen DWD-Stationen wirkt bei der sommerlichen Erwärmung seit 1988 besonders mit.
  4. Nur Privatstationen, in deren Umgebung sich wenig verändert hat und die auch noch am selben Platz stehen wie 1988 (oftmals keine ganztägige Sonnenbescheinung) und nach den alten Normen die Temperaturen erfassen, d.h. keine Änderungen bei der Temperaturerfassung und Durchschnittsbildung vorliegen, bei denen ist die Junierwärmung weniger ausgeprägt als bei den DWD-Stationen.

Leider liefert die Privatstation Amtsberg-Dittersdorf keine Werte mehr und die Privatstation Goldbach existiert erst seit 1997. Deswegen zeigen wir die Trendlinie der DWD-Wetterstation Dachwig. Und wegen den Regeländerungen beim DWD, musste auch bei dieser Wetterstation die Temperaturerfassung nach den neuen Richtlinien geändert werden, die vor allem sommers höhere Werte liefern. Aber bei Dachwig bleibt die Formel der Steigungslinie immer noch unter dem DWD-Schnitt seit 1988.

Abb. 11: Wärmeinselärmere ländliche Stationen wie Dachwig in Thüringen erwärmen sich nicht so stark wie der DWD-Schnitt. Im Sommer ist der Steigungsunterschied allerdings nicht besonders gravierend.

Auch hier zeigt sich, im Sommer wird die gesamte Landfläche von ganz Deutschland seit 1988 zu einer einzigen Wärmeinsel. Die in früheren Jahrzehnten kühlenden Flächen der freien Landschaft gingen wegen den großräumigen Trockenlegungen immer mehr verloren.

Merke: Die treibhausbasierte Klimahysterie mit dem Glauben an den regulierenden CO₂-Klimaregler, der von Deutschland aus das Klima der Welt einstellen kann, ist eine Wissenschaft des finstersten Mittelalters. Da geht’s nur ums Geld und einen CO₂-Ablaßhandel. Wir werden in die Irre geführt. Diese Irrlehre dürfen wir uns nicht länger gefallen lassen.

Richtig bleibt dieser Merksatz. Der Juni wurde seit 1988 wärmer, aber nicht wegen Kohlendioxid. CO₂ wirkt allerhöchstens geringfügig und nicht feststellbar mit.

Wir brauchen mehr CO in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1200ppm, das sind etwa 0,1%. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, sondern auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (hier oder hier sowie vor allem dieser Versuchsbeweis.

Kohlenstoffdioxid ist überhaupt kein Klimakiller und schon gar kein Giftstoff. Derartige Behauptungen sind eine bewusste Lüge. Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten.

Natur- und Umweltschutz bleibt das Ziel unseres Bemühens. Der Erhalt der natürlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren sollte ein vorrangiges Ziel sein und nicht diese unseriöse Panikmache von Medien im Verbund mit gut verdienenden Klimaangst-Schwätzern wie z.B. die Professoren Quaschnig/Lesch/Rahmstorf/Schellnhuber/Latif und anderen von uns in der Politik agierenden und teuer bezahlten fabulierenden Märchenerzählern. Einen auf Angst schwadronierenden Wetterterli brauchen die Deutschen nicht. Wir wollen Wetterfrösche, die uns die heißen Sommertage positiv verkünden. Auf die warten doch vor allem junge Menschen das ganze Jahr. Endlich können wir im eigenen Land Sommerurlaub machen und Wärme für den Winter tanken.

Wir alle sind aufgerufen, jeder auf seinem Weg und nach seinem Können die derzeitige Klima-Panikmache und die Verteufelung des lebensnotwendigen Kohlendioxids zu bekämpfen. Ein Umdenken in der Bevölkerung und bei den Kirchen ist schnellstens erforderlich, um den völlig unsinnigen CO₂-Reduzierungsmaßnahmen der weltweit verlogenen linksgrünen Klimapolitik ein Ende zu bereiten. Dieses „Grün“ hat nichts mit einer notwendigen Naturschutz- und Umweltpolitik zu tun. Die Klimapolitik will unser Land und unsere Kultur zerstören, nebenbei uns maßregeln und die Demokratie einschränken.

Sauberes Wasser, saubere Luft, eine erholsame Landschaft mit einer intakten Fauna und Flora mit ausreichend Kohlendioxid ist lebensnotwendig. Der optimale CO₂-Konzentationsbereich für den Erhalt der Schöpfung Erde muss endlich wissenschaftlich erforscht werden. Die derzeitigen 430 ppm sind zu wenig.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer