Hitzewelle in Europa: Brüssel macht Klimaanlagen verantwortlich

Cap Allon

Die Hitzewelle in Europa ist real. Rekorde sind gefallen. Straßen, Schienen, Schulen, Krankenhäuser und Stromnetze sind stark beansprucht worden. Aber die Ursache ist das Wetter: eine Omega-Blockade, Hochdruckgebiete, die zwischen Tiefdruckgebieten eingeklemmt sind, absinkende Luft, klarer Himmel, schwacher Wind und die Sonne Ende Juni.

Trotz der perfekten Bedingungen blieb der in Deutschland vielbeschworene Hype um 43 °C bzw. 44 °C aus.

Der nationale Rekord wurde leicht auf gemeldete 41,7 °C angehoben, was jedoch keineswegs den Beginn eines neuen Klimaregimes bedeutete.

Die Wetterlage: ein Omega-Block über Westeuropa, ein abgeschnürtes Tiefdruckgebiet westlich von Portugal und ungewöhnlich klare Luft über dem Kontinent.

Das Tiefdruckgebiet trug dazu bei, einen Großteil des Saharastaubs einzufangen, der normalerweise den europäischen Himmel trübt, so dass mehr Sonnenstrahlung auf die Erdoberfläche traf und den Hitzedom verstärkte:

Schwache subtropische Feuchtigkeit aus dem Atlantik sorgte für zusätzliche diabatische Unterstützung, gab Wärme an den Hochrücken ab und trug zu dessen Verstärkung bei:

Die gängige Erklärung für die Hitze war in den MSM jedoch nicht der Omega-Block. Nicht die klare Luft. Nicht der fehlende Staub. Nicht die städtische Wärme. Nicht die ungünstige Lage der Messstationen. Es war CO₂ – genauer gesagt, in diesem Fall die Klimaanlage.

Der deutsche öffentlich-rechtliche Sender ARD propagierte die These: „Klimaanlagen verschlimmern den Klimawandel.“ Man zitiert einen absurd konkreten Wert von +0,05 °C bis 2050 – eine Zahl, die aus modellierten, klimaschutzbezogenen Emissionen und Kältemittelleckagen im Rahmen eines Basisszenarios abgeleitet wurde.

Eine Klimaanlage ist eine Wärmepumpe. Sie leitet einfach Wärme aus einem Raum ab. Die Probleme sind die Stromquelle, der Wirkungsgrad und die Kältemittel. Das sind technische Probleme. Europa hat sie zu einer Sünde gemacht.

Auf der CoolLIFE-Seite der EU heißt es, dass herkömmliche Klimaanlagen „zwar eine gewisse Linderung verschaffen können, das Problem aber letztendlich verschlimmern“. Die Lösung der EU besteht nicht in reichlich vorhandenem, erschwinglichem Strom und besserer Kühlung, sondern darin, die Hitze zu ertragen und zu leiden. Auch Großbritannien schließt sich mit dem „Approved Document O“ an, wonach Klimaanlagen nur als letztes Mittel eingesetzt werden sollten: erst der Ventilator, dann das Fenster, dann das Schwitzen, zuletzt die Klimaanlage.

In England sind nur 4,3 % der Haushalte mit einer Klimaanlage ausgestattet. In Haushalten mit einer Person über 75 Jahren sind es 3 %. Die am stärksten gefährdeten Menschen werden am wenigsten gekühlt.

Länder wie Japan, die USA und Südkorea haben dieses Problem bereits vor Jahrzehnten gelöst. Daten der IEA beziffern den Anteil der Haushalte mit Klimaanlagen in den USA und Japan auf über 90 %, in Südkorea auf einen ähnlichen Wert, in China auf etwa 60 %, in Europa jedoch auf unter 10 %.

Die EU erklärte, sie wolle den „Teufelskreis der Klimaanlagen“ durchbrechen.

Daten zeigen, dass die Europäer die Geräte trotzdem kaufen. Reuters berichtet von steigenden Verkaufszahlen bei Samsung, LG, Midea und Mitsubishi. Das Modell „PortaSplit“ von Midea ist ausverkauft. Die Online-Verkäufe von Klimaanlagen in Deutschland steigen rasant; die Lieferungen nach Spanien und Frankreich stiegen im Mai sprunghaft um 108 %.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-still-gaining-june-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE