CO₂-Modelle scheitern
Cap Allon
In einer Studie aus dem Jahr 2025 untersuchten Kesten Green und Willie Soon, ob die CO₂-Modelle des IPCC Temperaturen vorhersagen können, für die sie nicht kalibriert worden sind.
Die Anpassung an vergangene Daten ist einfach. Ein Modell lässt sich so lange anpassen, bis es mit alten Daten übereinstimmt. Die Vorhersage für unbekannte Jahre ist schwieriger, muss doch das Modell denn zeigen, dass es die Zusammenhänge versteht, die zu beschreiben es vorgibt.
Green und Soon untersuchten die Landtemperaturen der nördlichen Hemisphäre unter Verwendung verschiedener Modellkonfigurationen. Die gängige Version berücksichtigte den anthropogenen Einfluss, der vor allem durch CO₂-Emissionen geprägt ist, sowie vulkanische Einflüsse und die vom IPCC bevorzugte Schätzung der Sonneneinstrahlung. Die alternativen Modelle ließen den anthropogenen Einfluss außer Acht und stützten sich stattdessen auf unabhängige Rekonstruktionen der Sonneneinstrahlung.
Sie untersuchten auch ausschließlich ländliche Messdaten. Messstationen in Städten werden durch Asphalt, Beton, Gebäude, Verkehr, Klimaanlagen und andere lokale Wärmequellen künstlich erwärmt. Ländliche Messstationen liefern ein unverfälschteres Bild (weniger städtische Verfälschungen).
Das Ergebnis war eindeutig. Die unabhängigen Solarmodelle schnitten in allen acht Testkombinationen besser ab als eine einfache Vergleichsgröße ohne Veränderungen. Die anthropogenen Modelle nach IPCC-Art taten dies nur in drei Fällen.
Für den entscheidenden Erwärmungszeitraum ab 1970 fielen die CO₂-basierten Modelle zu hoch aus. Ihre Vorhersagen lagen je nach verwendetem Modell und Temperaturaufzeichnung um 1,7 °C bis 2,5 °C über den gemessenen Temperaturen.
Die ausschließlich ländlichen Aufzeichnungen machen es schwieriger, das Ergebnis zu ignorieren, nicht einfacher. Diese Stationen sind weniger von Asphalt, Beton, Verkehr, Gebäuden und anderer lokaler städtischer Wärme beeinflusst. Wenn CO₂ der dominierende Treiber des allgemeinen Klimawandels ist, sollte das CO₂-Modell bei saubereren ländlichen Daten gut abschneiden.
Das tat es nicht. Die anthropogenen Modelle wiesen dort einige ihrer größten Fehler auf.
Die Studie stellt zudem die „statistische Anpassung“ in Frage. Ein Modell kann im Vergleich zu den Daten, auf denen es basiert, gut aussehen und dennoch versagen, wenn es darum geht, neue Daten vorherzusagen. Green und Soon stellten fest, dass eine bessere Anpassung nicht gleichbedeutend mit besseren Vorhersagen war. Im Durchschnitt war der Zusammenhang zwischen Anpassung und Vorhersagegenauigkeit negativ.
Der Öffentlichkeit wird suggeriert, Klimamodelle könnten uns sagen, was als Nächstes kommt.
Dieser Artikel zeigt, dass die CO₂-basierten Modelle in diesem Test kläglich versagt haben.
Green und Soon bezeichnen den Ansatz des IPCC als „Advocacy Research“ – Forschung, die darauf ausgelegt ist, eine bestimmte Hypothese zu stützen.
Link: https://electroverse.substack.com/p/western-australias-wheatbelt-breaks?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
