Gletscher sind schon früher gewachsen und geschrumpft
Ständig hören wir Panikmache über schmelzende Gletscher, begleitet von hysterischen Stimmen, die behaupten, der Rückgang der Gletscher sei ein eindeutiges Zeichen für die vom Menschen verursachte globale Erwärmung.
Ein Großteil dieser Hysterie wird von Umweltaktivisten und Politikern angeheizt, die gerade genug wissen, um gefährlich zu sein, aber nicht genug, um vernünftig zu sein.
Wissenschaftlich gesehen kann man auf der Grundlage eines Prinzips keine Schlussfolgerung ziehen. Man muss sich die tatsächlichen wissenschaftlichen Erkenntnisse ansehen und korrekte Messungen durchführen.
Dies ist ein komplexes Thema, aber lassen Sie uns einen kurzen Blick darauf werfen. Wie sieht es mit der Erwärmung der Atmosphäre aus? Nun, zunächst einmal brauchen wir etwas Physik. Damit sich ein Gramm kaltes Gletschereis um 1 °C erwärmt, sagen wir von -4 °C auf -3 °C, sind etwa zwei Joule Wärme erforderlich. Diese Wärmemenge wird für jedes Grad Celsius benötigt, um das sich das Eis erwärmt. Im Inneren eines Gletschers kann es bis zu -50 °C kalt sein, aber betrachten wir nur den oberen Teil und nehmen wir großzügig an, es seien -10 °C. Mit anderen Worten: Um die Temperatur eines Gramms Eis von -10 °C auf 0 °C zu erhöhen, benötigen wir etwa 20 Joule. So weit, so gut. Woher käme diese Wärme also? Nun, die Befürworter der globalen Erwärmung sagen: „Aus der Atmosphäre.“ Also entnehmen wir der Atmosphäre 20 Joule. Das ist plausibel.
Aber nun noch ein bisschen mehr Physik. Wenn man Eis zu Wasser schmilzt, ist eine enorme Wärmemenge erforderlich, um die gefrorenen Moleküle voneinander zu trennen. Tatsächlich sind dafür etwas mehr als 300 Joule pro Gramm nötig. Man bedenke, dass es 20 Joule kostet, die Temperatur von einem Gramm Eis um 10 °C zu erhöhen, aber 300 Joule, um dieses eine Gramm Eis in Wasser zu verwandeln. Woher kommen also diese 300 Joule Wärme? „Nun, aus der Atmosphäre“, sagen die Klimaalarmisten. Wenn der Atmosphäre so viel Wärme entzogen wird, warum kühlt sich dann die Luft über einem Gletscher nicht ab? Schließlich sorgen sich die Klimaalarmisten schon um eine Erwärmung der Atmosphäre um nur 1 oder 2 °C.
Wenn also ein ganzer Gletscher schneller schmilzt als zuvor, woher um alles in der Welt kommt dann all diese Schmelzwärme? Denken Sie daran: Millionen von Gramm Eis benötigen jeweils 300 Joule, nur um zu schmelzen. Das ist eine gewaltige Energiemenge.
Wie wäre es mit einem alternativen Prozess? Es gibt noch eine andere Möglichkeit. Und zwar: direktes Sonnenlicht, das auf die Gletscheroberfläche fällt. Es ist bekannt, dass Sonnenlicht die obersten paar Millimeter des Eises erwärmt, die recht leicht schmelzen. Eine naheliegende Frage lautet also: Wohin fließt dieses Wasser? Die einfache Antwort lautet: Es sickert durch die Spalten im Gletscher nach unten. Das Wasser bahnt sich seinen Weg bis zum Grund, wo das Eis auf dem Felsgestein aufliegt. Dort wirkt es wie ein Schmiermittel und verringert die Reibung zwischen Eis und Gestein. So kann das Eis schneller gleiten.
Dadurch wird der gesamte Gletscher beweglicher, und am Ende des Gletschers können größere Brocken abbrechen.
Die auf die Oberfläche des Gletschers fallende Menge an Sonnenlicht hat nichts mit der Temperatur der Atmosphäre zu tun. Vielmehr hängt sie von der Bewölkung ab, die wiederum mit der Menge an kosmischer Strahlung zusammenhängt, die aus dem Weltraum eintrifft. Diese wiederum steht in Zusammenhang mit der magnetischen Aktivität der Sonne, da die Sonne die schützende Magnetbarriere um die Erde beeinflusst.
Wo diese magnetische Barriere „undicht“ ist, sieht man an den Nord- und Südpolen die spektakulären Polarlichter, die sich als Vorhänge aus wogenden Lichttüchern am Nachthimmel bilden.
Wir haben also eindeutig eine vollkommen plausible Erklärung für den Rückgang der Gletscher, der nichts mit der Erwärmung der Atmosphäre zu tun hat.
Aber es gibt noch mehr! Der Rückgang einiger Gletscher und das Abschmelzen der Eisschilde haben einen enormen archäologischen Gewinn mit sich gebracht.
Durch das schmelzende Eis sind Tausende von antiken Artefakten freigelegt worden, die für Historiker und Archäologen eine wahre Fundgrube darstellen. So wurden beispielsweise in den Rocky Mountains und im kanadischen Yukon 10.000 Jahre alte Speerwerferpfeile (Atlatl) gefunden.
In einem norwegischen Gebirgspass wurden intakte Pfeile entdeckt, die auf ein Alter von 3.000 bis 4.000 Jahren datiert werden. Sie haben Quarzit-Pfeilspitzen, die mit Tiersehnen und Birkenrindenleim befestigt sind. In Norwegen wurde zudem ein 1.700 Jahre alter Schuh im römischen Stil gefunden. Im Schnidejoch in den Schweizer Alpen wurden Lederhosen, Schuhe und Pfeile aus Birkenrinde gefunden, die auf die Zeit zwischen 3.000 und 4.000 v. Chr. zurückgehen.
Die Liste ließe sich fortsetzen, doch sie zeigt, dass es dort in der Vergangenheit – etwa vor 1.700, 3.000 und 10.000 Jahren – keine dicke Eisdecke gab. Dies deutet darauf hin, dass Eisdecken und Gletscher in der Vergangenheit regelmäßig entstanden und wieder verschwunden sind. Diese Veränderungen in der Vergangenheit hatten sicherlich nichts mit industriell erzeugtem Kohlendioxid zu tun.
Sie lassen sich jedoch mit der magnetischen Aktivität der Sonne in Verbindung bringen.
Link: https://www.cfact.org/2026/06/06/glaciers-have-advanced-and-retreated-before/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE