Die IPCC-Dissidenten

Cap Allon

Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.

Der Öffentlichkeit wurde ein Slogan verkauft.

Tausende Wissenschaftler sind sich einig. Die Wissenschaft ist sich einig. Die Debatte ist beendet.

Dann kamen Hunderte von Wissenschaftlern, die anderer Meinung waren.

Um nur einen Bruchteil davon aufzuzählen:

Robert Balling. Lucka Kajfez Bogataj. John Christy. Rosa Compagnucci. Richard Courtney. Judith Curry. Robert Davis. Willem de Lange. Chris de Freitas. Oliver Frauenfeld. Peter Dietze. John Everett. Eigil Friis-Christensen. Lee Gerhard. Indur Goklany. Vincent Gray. Mike Hulme. Kiminori Itoh. Yuri Izrael. Steven Japar. Georg Kaser. Aynsley Kellow. Madhav Khandekar. Hans Labohm. Andrew Lacis. Chris Landsea. Richard Lindzen. Harry Lins. Philip Lloyd. Martin Manning. Steven McIntyre. Patrick Michaels. Nils-Axel Morner. Johannes Oerlemans. Roger Pielke Sr. Paul Reiter. Murry Salby. Tom Segalstad. Fred Singer. Hajo Smit. Richard Tol. Tom Tripp. Gerd-Rainer Weber. David Wojick. Miklos Zagoni. Eduardo Zorita. William Happer.

Klimatologen. Meteorologen. Ozeanographen. Glaziologen. Geologen. Atmosphärenphysiker. Krankheitsspezialisten. Ökonomen. Statistiker. IPCC-Autoren. IPCC-Gutachter. IPCC-Mitwirkende. Ehemalige Insider.

Chris Landsea, ein Hurrikanspezialist der NOAA, zog sich 2005 aus dem IPCC-Prozess zurück: „Ich persönlich kann nicht guten Gewissens weiterhin zu einem Prozess beitragen, den ich sowohl als von vorgefassten Absichten motiviert als auch als wissenschaftlich unhaltbar betrachte.“

Judith Curry, ehemalige Vorsitzende des Fachbereichs für Erd- und Atmosphärenwissenschaften an der Georgia Tech, weigerte sich, den Prozess weiterhin zu unterstützen: „Ich werde nicht einfach drauflosreden und das IPCC unterstützen, weil ich kein Vertrauen in dessen Verfahren habe.“

Mike Hulme, Gründungsdirektor des Tyndall Centre, kritisierte die Konsens-Parole: „Behauptungen wie ‚2500 der weltweit führenden Wissenschaftler sind sich einig, dass menschliche Aktivitäten einen erheblichen Einfluss auf das Klima haben‘ sind unaufrichtig.“

Richard Lindzen, Atmosphärenphysiker am MIT und ehemaliger Hauptautor des IPCC, brachte den eigentlichen Streitpunkt auf den Punkt: „Die meisten Wissenschaftler, die sich mit Klimadynamik befassen, würden zustimmen, dass steigende Kohlendioxidwerte gewisse Auswirkungen auf das Klima haben dürften. Der eigentliche Streit dreht sich darum, ob diese Auswirkungen signifikant sein werden.“

William Happer, Physiker in Princeton und ehemaliger Direktor für Energieforschung im US-Energieministerium, sagte: „Ich bin überzeugt, dass die derzeitige Panikmache wegen Kohlendioxid falsch ist.“

Paul Reiter, ein Krankheitsspezialist, der früher beim CDC und später am Pasteur-Institut tätig war, wies die Behauptung der „gesicherten [settled] Wissenschaft“ zurück: „Was die Behauptung angeht, die Wissenschaft sei ‚gesichert‘, so halte ich das für eine Schande.“

Der Atmosphärenwissenschaftler Murry Salby sagte: „Ich bekomme unwillkürlich einen Würgereiz, wenn jemand behauptet, die Wissenschaft sei in dieser Frage eindeutig.“

Die Kritiker der Modelle äußerten sich unverblümt.

John Christy, Atmosphärenwissenschaftler und ehemaliger Hauptautor des IPCC, hat wiederholt argumentiert, dass Klimamodelle im Vergleich zu atmosphärischen Beobachtungen zu hohe Werte liefern.

Patrick Michaels, Klimatologe und ehemaliger Staatsklimatologe von Virginia argumentierte, dass die beobachteten Erwärmungsraten die IPCC-Modellreihe in Frage gestellt hätten.

Fred Singer, Atmosphärenphysiker und ehemaliger Direktor des US-Wettersatellitendienstes, kritisierte den Ausschluss und die Herabstufung von Temperaturdaten via Satelliten.

Steven Japar, Atmosphärenwissenschaftler, wies auf den fehlenden tropischen Hotspot in der mittleren Troposphäre hin, der von vielen Modellen vorhergesagt worden war.

Der Klimatologe Robert Davis kritisierte die Diskrepanz zwischen den Modellprognosen und den gemessenen Temperaturänderungen.

Der Geologe und IPCC-Gutachter Tom Segalstad argumentierte, dass das Kohlenstoffkreislaufmodell des IPCC nicht durch Beobachtungsdaten gestützt werde.

Der Physiker Peter Dietze argumentierte, dass das IPCC die künftige CO₂-Aufnahme durch die Ozeane unterschätze.

Der Klimatologe Oliver Frauenfeld warnte, dass beim Verständnis und der Modellierung des Klimas „noch viel mehr Fortschritte erforderlich sind“.

Die Kritiker der „ausschließlich CO₂-These“ betonen die natürliche Variabilität.

Eigil Friis-Christensen, ein dänischer Sonnenphysiker, kritisierte den IPCC dafür, dass er den Einfluss der Sonne außer Acht lasse.

Rosa Compagnucci, eine argentinische Klimaforscherin argumentierte, dass die Sonnenaktivität ein wesentlicher Treiber des Klimawandels sei.

Kiminori Itoh, ein japanischer Umweltchemiker sagte, dass es „Unsinn und schädlich“ sei, nur die Treibhausgase zu berücksichtigen.

Yuri Izrael, ehemaliger IPCC-Vizepräsident und russischer Klimatologe, wies die Panik zurück: „Es gibt keine ernsthafte Bedrohung für das Klima.“

Hajo Smit, niederländischer Meteorologe und ehemaliger IPCC-Gutachter, wies auf einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Sonne und Klima sowie auf starke natürliche Schwankungen über historische Zeiträume hinweg hin.

Miklos Zagoni, ungarischer Physiker erklärte, er sei „absolut überzeugt“, dass die Theorie der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung falsch sei.

Lee Gerhard, Geologe und ehemaliger Staatsgeologe von Kansas sagte, seine Auswertung der Fachliteratur habe ihn zu dem Schluss geführt, dass die vorherrschenden Behauptungen zur Erwärmung falsch seien.

Gerd-Rainer Weber, deutscher Meteorologe warnte: „Die meisten extremistischen Ansichten zum Klimawandel haben wenig bis gar keine wissenschaftliche Grundlage.“

Die Kritiker verwiesen auf die Sonnenaktivität, die Ozeane, die Wolken, natürliche Zyklen, interne Schwankungen und ungeklärte Rückkopplungseffekte.

Die Kritiker, die sich mit dem Meeresspiegel, den Ozeanen und den Gletschern befassten, wiesen auf die gleiche Übertreibung hin.

Robert Balling, Klimatologe an der Arizona State University, verwies auf Unterlagen des IPCC, wonach „im 20. Jahrhundert keine signifikante Beschleunigung des Meeresspiegelanstiegs beobachtet worden sei“

Willem de Lange, Küsten- und Meereswissenschaftler, wehrte sich dagegen, zu den Wissenschaftlern gezählt zu werden, die Behauptungen stützten, die er ablehnte: „Das habe ich nicht getan.“

Nils-Axel Mörner, schwedischer Meeresspiegelspezialist, wies die Meeresspiegel-Panikmache zurück: „Wenn man um die ganze Welt reist, sieht man nirgendwo einen Anstieg des Meeresspiegels.“

John Everett, Meeres- und Fischereiwissenschaftler, ehemals bei der NOAA, sagte: „Es ist Zeit für eine Realitätsprüfung.“ Ozeane und Küstengebiete, so argumentierte er, seien schon viel wärmer und kälter gewesen, als die Szenarien vermuten lassen.

Georg Kaser, Glaziologe und leitender Autor des IPCC, kritisierte den Fehler des IPCC in Bezug auf die Gletscher: „Diese Zahl ist nicht nur ein bisschen falsch, sondern liegt weit außerhalb jeder Größenordnung.“

Johannes Oerlemans, Glaziologe an der Universität Utrecht warnte, dass der IPCC zu politisch geworden sei.

Veränderungen des Meeresspiegels. Das ist zulässig. Gletscher bewegen sich. Ozeane erwärmen sich. Ozeane kühlen ab.

Die Kritiker beanstandeten Übertreibungen, fehlenden Kontext und zu große Gewissheit dort, wo die Beweislage schwächer war als die Schlagzeile.

Die Kritiker griffen den Alarm scharf an.

Indur Goklany, Politikanalyst und ehemaliger Beamter des US-Innenministeriums argumentierte, dass der Klimawandel wahrscheinlich nicht das wichtigste Umweltproblem des 21. Jahrhunderts sein werde.

Madhav Khandekar, kanadischer Meteorologe und ehemaliger Wissenschaftler bei Environment Canada, wies viele der prognostizierten Klimaauswirkungen als übertrieben und unbegründet zurück.

Tom Tripp, IPCC-Gutachter und Industriechemiker sagte: „Das Wetter unterliegt so starken natürlichen Schwankungen, dass es schwierig ist, zu einer wissenschaftlich fundierten Schlussfolgerung zu gelangen, wonach die globale Erwärmung vom Menschen verursacht wird.“

David Wojick, Analyst für Wissenschafts- und Energiepolitik, kritisierte den durch Computermodelle und Interessengruppen angeheizten Alarmismus.

Richard Courtney, Energie- und Klimaexperte erklärte, die empirischen Belege deuteten darauf hin, dass die Hypothese einer vom Menschen verursachten Erwärmung falsch sei.

Vincent Gray, neuseeländischer Chemiker und langjähriger Gutachter des IPCC, bezeichnete die Klimamitteilung des IPCC als „eine inszenierte Litanei von Lügen“.

Die Kritiker des Verfahrens griffen die Maschine an.

Der Statistiker Steven McIntyre bezeichnete die weit verbreitete Behauptung vom „Konsens Tausender Wissenschaftler“ als übertrieben und irreführend.

Der Ökonom und ehemalige IPCC-Autor Richard Tol kritisierte den IPCC dafür, dass er politische Akteure anziehe und aktivistischen Einfluss zulasse.

Der Klimawissenschaftler und ehemalige IPCC-Mitarbeiter Roger Pielke Sr. erklärte, seine Kommentare seien ignoriert und unbeantwortet geblieben.

Eduardo Zorita, Klimawissenschaftler am Helmholtz-Zentrum warnte, dass Autoren alternativer Studien und Interpretationen unter Druck gesetzt und eingeschüchtert würden.

Aynsley Kellow, Politikwissenschaftler und IPCC-Gutachter sagte, der Prozess habe einen fatalen Fehler: Es gebe keine realistische Chance, dass ein fehlerhaftes Kapitel jemals abgelehnt würde.

Martin Manning, Klimawissenschaftler und ehemaliger Leiter der technischen Unterstützung des IPCC warnte davor, dass Regierungsvertreter die Aussagen der Hauptautoren in der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger verzerren oder ihnen widersprechen könnten.

Philip Lloyd, Energieforscher und IPCC-Gutachter erklärte, er habe Beispiele gefunden, in denen die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger das Gegenteil dessen behauptete, was die zugrunde liegende Wissenschaft aussagte.

Hans Labohm, Ökonom und ehemaliger IPCC-Gutachter, bezeichnete die Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger als Produkt von „Spin-Doctoring“.

Andrew Lacis, Klimawissenschaftler bei der NASA und IPCC-Gutachter, der kein Skeptiker der Treibhauserwärmung ist, verurteilte die Formulierungen der Zusammenfassung dennoch als „völlig ohne wissenschaftlichen Wert“.

Der Öffentlichkeit wurde gesagt, es gäbe keinen Streit.

Den gab es aber.

Der Öffentlichkeit wurde gesagt, Tausende Wissenschaftler sprächen mit einer Stimme.

Das taten sie nicht.

Der Öffentlichkeit wurde gesagt, der IPCC sei Wissenschaft.

Es war Wissenschaft, gefiltert durch die Zustimmung der Regierung.

Der Konsens wurde als feste Mauer verkauft.

Diese Namen zeigen die Risse.

Link: https://electroverse.substack.com/p/russia-starts-june-cold-from-krasnodar?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Anmerkung des Übersetzers: Ist es nicht bezeichnend, dass Politik und Medien gleichermaßen, aber auch die üblichen Verdächtigen unter den Trollen auf diesem Blog alle diese gestandenen Wissenschaftler als Leugner bezeichnen?