Klima-Hysteriker werden nicht verschwinden
Man stelle sich vor, man würde das natürliche Wetter bis zum Fanatismus hochspielen. Es geht um Kontrolle. Die meisten Amerikaner würden einfach sagen: „Lebe dein Leben so, wie du willst.“ Die meisten Linken sagen, du musst dein Leben so leben, wie ich es will, denn ich habe recht, und zum Wohle des Ganzen musst du gehorchen. Der andere Teil sind die Menschen, die letztendlich überrollt werden, die einfach nur ihr Leben leben wollen und sich nicht um das ganze Thema scheren, was auch immer es ist.
Als die Linke dies erkannte, machte sie das Klima zu einem Instrument der Kontrolle. Wenn man über genügend religiöse Eiferer verfügt, die finanziell abgesichert sind und genau wissen, dass sie die herrschende Klasse sein werden, und wenn man die Freiheit des Einzelnen einschränken kann, indem man Energie verteuert und den Zugang dazu erschwert, dann kann man das System überwältigen. Da man weiß, dass der durchschnittliche Amerikaner selbstgefällig und bequem ist, muss man dann Zwietracht und Verzweiflung säen, was mehr Menschen auf die eigene Seite ziehen wird. Und während wir uns alle auf die Schulter klopften, dass wir gewinnen würden, sobald Präsident Trump das Ruder übernommen hätte, könnte nichts weiter von der Wahrheit entfernt sein. In der Welt der Eiferer überlebt man, um einfach nur weiterzukämpfen, bis die Linke wieder die Macht übernimmt.
Das zeigt sich derzeit auch in der Klimadebatte, wo einige einseitig gefärbte, schlagzeilenträchtige Meldungen veröffentlicht werden. Im Senat ist Sheldon Whitehouse schamlos und setzt weiterhin voll und ganz darauf, das natürliche Wetter als das „schlimmste aller Zeiten“ darzustellen.
Einige Beispiele:
Ganz zu schweigen davon, dass der gleiche Klimawandel in Europa 100 Millionen MEHR Menschen ungewöhnliche Kälte beschert.
Oder, wie so oft, kehrt sich das Muster eine Woche später um:
Und die Darstellung der Farbpalette der Tiefen des Hades:
Wie wäre es damit:
Wird das auf der „kalten Seite“ zunichte gemacht? Was ist wichtiger? Eine Woche mit heißem Wetter in Europa oder die Tatsache, dass zu der Jahreszeit, in der Eis schmelzen kann, die Temperaturen nicht über den Sommerdurchschnitt von knapp 0 °C steigen? Die Erwärmung findet ausschließlich im Winter statt, bedingt durch Wasserdampf, der die Temperaturen stärker beeinflusst, wenn es sehr kalt und trocken ist – nicht durch CO₂
Oder die Hitzewelle in Indien, wo der Mai der heißeste Monat des Jahres ist, bevor der Monsun einsetzt. Was Wärme und Kälte angeht, gleicht sich das in etwa aus.
Wie wird das also von den Leuten dargestellt, die diese These vertreten?
Der Monsun lässt in Südostasien etwas auf sich warten, daher ist es dort heißer, aber nächste Woche dürfte sich das Blatt wieder wenden:
Ich werde gar nicht erst auf den Hype um den „Super-Nino“ eingehen; dem kann man hier mit einem Beitrag (in deutscher Übersetzung hier) entgegenhalten, den ich vor einigen Wochen geschrieben habe und in dem erklärt wird, warum genau das, was beklagt und fälschlicherweise als vom Menschen verursacht bezeichnet wird – nämlich die allgemeine Erwärmung der Ozeane –, die Auswirkungen dieses Ereignisses abmildern kann.
Sie ignorieren auch ganz bequem den MEI, der für Prognostiker der maßgebliche Standard ist, da er nicht nur die Wassertemperaturen, sondern auch die tatsächlichen Reaktionen in der Atmosphäre erfasst, oder den SOI, den am längsten erfassten Indikator für El Niño. (Darauf wurde oben bereits eingegangen.)
Warum? Weil die zentrale Täuschungstaktik der Eiferer darin besteht, Teile der Wahrheit zu erzählen und dabei einfach die Teile wegzulassen, die diese widerlegen. Lässt man das Pferd erst aus dem Stall, kann es niemand mehr einfangen.
Um voranzukommen, muss eine Gesellschaft produzieren. Sind die Produktionsmittel eingeschränkt, ist dies nicht möglich, was den Anreiz und die Fähigkeit nimmt, sich selbst zu verbessern. Das macht jemanden anfälliger für die trügerische Sicherheit in den Händen anderer, anstatt Herr über das eigene Schicksal zu sein. Die gesamte linke Agenda in Sachen Energie basiert auf Kontrolle durch die Einschränkung der Fähigkeit des Einzelnen, über seine Grenzen hinauszuwachsen.
Die Klimapolitik hat so gut wie nichts mit Klima oder Wetter zu tun, sondern bewegt sich in einem Bereich, der in seinen bösen Wurzeln fast jenseitig ist.
Es geschieht direkt vor unseren Augen.
Link: https://wattsupwiththat.com/2026/06/02/climate-exaggerators-wont-go-away/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE








