Kältereport Nr. 21 /2026

Meldungen vom 18. Mai 2026:

Kanada: 108 Jahre alter Kälterekord in der Stadt Saskatoon

Das lange Victoria-Day-Wochenende in Kanada war kalt.

In Alberta bedeckte Neuschnee Canmore und das Bow Valley, wobei in den nahegelegenen Bergregionen bis zu 30 cm fielen.

In den Prärien lag die vorläufige Tageshöchsttemperatur in Saskatoon am 17. Mai bei etwa 3 °C. Sollte sich diese Messung bestätigen, hätte die Stadt ihren 108 Jahre alten Rekord für die niedrigste Tageshöchsttemperatur zumindest angegriffen oder möglicherweise sogar gebrochen.

Auch in Regina hatte es geschneit mit Höchsttemperaturen von gerade einmal 3 °C bis 4 °C rund 15 °C unter dem Normalwert.

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Xinjiang, China: Mitte-Mai-Blizzard in der Region Hami

Hami in Xinjiang gab am Wochenende eine Schneesturmwarnung der höchsten Stufe [rot] heraus.

Der Wetterdienst von Hami stufte seine gelbe Schneesturmwarnung am 16. Mai um 5:01 Uhr morgens auf orange hoch, hob sie jedoch kurz darauf erneut auf rot an – Chinas höchste Stufe –, nachdem für Baishitou und die umliegenden Berggebiete 45 cm Schnee vorhergesagt worden waren.

Konkret wurde in der Warnung mit bis zu 45 mm Schneewasser-Äquivalent gerechnet, was nach Chinas 24-Stunden-Schneefallskala als „特大暴雪“[= Gewaltiger Schneesturm] gilt, was üblicherweise mit „extremer Schneesturm“ oder „außergewöhnlicher Schneesturm“ übersetzt wird.

Bei einem groben Verhältnis von 10:1 würden 45 mm SWE etwa 45 cm Schnee ergeben (wobei unter kälteren, trockeneren Bedingungen in den Bergen höhere Gesamtmengen möglich sind).

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Europa: Mai-Kälte hielt Einzug, und auf den Gletschern fielen 60 cm Schnee

Die Kältewelle Mitte Mai in Europa schlug sich in Rekordwerten, Frostperioden und der Schneedecke nieder.

Schweden verzeichnete in Satenas in Västergötland einen neuen Tiefsttemperaturrekord für den Monat Mai: Mit -3,1 °C wurde der bisherige Mai-Rekord der Messstation von -2,7 °C unterboten.

Mehrere andere schwedische Messstationen verzeichneten ihre niedrigsten Mai-Temperaturen seit Jahrzehnten. In Sveg sank die Temperatur auf -10,1 °C, den niedrigsten Wert seit 1981. Auch Hallum und Sunne stellten mit -4,9 °C bzw. -6,4 °C neue Mai-Tiefstwerte auf.

Auch Zypern verzeichnete einen neuen Tiefsttemperaturrekord für den Monat Mai: In Prodromos wurden 0,2 °C gemessen.

Knapp daneben lag der Chromios-Berg, wo -1 °C gemessen wurden – nur 0,2 °C mehr als der 1990 aufgestellte nationale Mai-Tiefsttemperaturrekord Zyperns (in Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1959 zurückreichen).

Es wurde auch Schnee gemeldet, wobei der bisherige Schneefall im Mai auf der Insel Berichten zufolge am 6. Mai 1995 stattfand.

Frankreich erlebte gerade die kühlste Phase Mitte Mai seit mindestens 16 Jahren. Laut Météo Express muss man bis ins Jahr 2010 zurückgehen, um eine vergleichbare Kältewelle zu finden.

In den italienischen Alpen wurden auf der Capanna Regina Margherita am Monte Rosa -22,2 °C gemessen, womit sich eine dreitägige Kälteperiode mit Temperaturen unter -22 °C vollendete (nach -22,2 °C am 14. Mai und -22,1 °C am 15. Mai). Soweit bekannt ist, hat es eine solche Kälteperiode noch nie so spät in der Saison gegeben.

Die Kälte erreichte auch Nordspanien. In Navarra kam es am 17. Mai zu seltenen Spätfrösten, darunter -1,4 °C in Belagua Borda Marengo und -1,2 °C in Remendia, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auch die Schneelage in Navarra beeindruckte: In La Contienda, in Larra-Belagua, fielen 28 cm – außergewöhnlich für diese späte Jahreszeit.

Ebenso meldete der Glencoe Mountain in Schottland am 18. Mai Neuschnee im Main Basin mit einer Schneehöhe von 90 cm im oberen Bereich. Zum Vergleich: In der dritten Maiwoche fallen in Glencoe durchschnittlich nur etwa 1 cm Schnee.

Die Alpen waren am stärksten betroffen.

J2Ski meldete in den vergangenen Tagen bis zu 61 cm Neuschnee am österreichischen Stubaier Gletscher, im Kaunertal waren es 40 cm. WeatherToSki berichtete am 17. Mai nach einer ungewöhnlich kalten und schneereichen Phase von hervorragenden Gletscherbedingungen, wobei für den 18. und 19. Mai weiterer Schneefall vorhergesagt wurde.

Link: https://electroverse.substack.com/p/saskatoon-challenges-108-year-cold?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 19. Mai 2026:

Süd-Amerika: Früh-saisonaler Frosteinbruch

Eine Luftmasse antarktischen Ursprungs zieht nach Norden durch Argentinien und bringt Schnee in Teilen von Córdoba, San Luis und dem südlichen Mendoza, bevor sie sich in einer noch schädlicheren Form niederlässt: weit verbreiteter Frost.

Bis Montag, dem 18. Mai, hatte sich die Kälte über den zentralen Gürtel Argentiniens ausgebreitet. Meteored Argentina warnte vor starkem Frost in Córdoba, Santa Fe, Entre Ríos und Buenos Aires, wobei die ländlichen Gebiete im Norden von Buenos Aires und Teile der Pampa mehrere aufeinanderfolgende Nächte mit Temperaturen unter 0 °C zu erwarten hatten.

Ruralnet bezog sich auf den argentinischen Wetterdienst und gab an, dass die kälteste Phase zwischen Dienstag, dem 19. Mai, und Donnerstag, dem 21. Mai liegen werde. In mindestens 15 Provinzen wurde Frost erwartet.

Bereits jetzt hatten Salta, Jujuy, Santiago del Estero, Chaco, Formosa, Corrientes und Misiones ungewöhnlich kalte Morgen zu verzeichnen, wobei der Frost weit in den Norden vordrang. Zu den gemeldeten Tiefstwerten gehörten -8,5 °C in Chapelco, -8,4 °C in Maquinchao, -7,6 °C in Uspallata und -7 °C in Esquel.

Die gleiche Kaltluftmasse ist bis nach Uruguay, Paraguay, Bolivien und Südbrasilien vorgedrungen, wo MetSul vor weit verbreiteten Minuswerten in ganz Rio Grande do Sul warnte.

Auch Chile war betroffen. Die Dirección Meteorológica de Chile gab am 18. Mai eine Frühfrostwarnung für Maule und Ñuble heraus, wobei für Tal- und Küsten-Kordillerengebiete -3 °C vorhergesagt wurden.

Dies ist ein weitreichender Kälteeinbruch zu Beginn der Saison für Südamerika, der mindestens bis zum 24. Mai andauern wird.

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Meldungen vom 20. Mai 2026:

USA: Rekord-Kälte nach Frühlings-Wärme

Eine intensive Kaltfront zieht über die Vereinigten Staaten hinweg und lässt die zentralen, nördlichen und schließlich auch die östlichen Bundesstaaten von frühlingshafter Wärme in späten Frost umschlagen.

Das Wettervorhersagezentrum prognostiziert bis zum Ende der Woche starke Abkühlung, die sich von den südlichen Ebenen über den Mittleren Westen bis in den Nordosten ausbreitet, während eine sehr kalte Luftmasse einströmt und die Rocky Mountains, die Ebenen und in den oberen Mittleren Westen wieder in Schnee, Frost und eisige Temperaturen bringt.

Staaten wie Wyoming war es bereits soweit.

Am Dienstag sank die Temperatur in Rawlins auf -13,3 °C und brach damit den seit 1951 geführten Mai-Tiefsttemperaturrekord von -12,2 °C, der am 2. Mai 2013 aufgestellt worden war. Der NWS Cheyenne erwartet dort für Mittwoch, den 20. Mai, zudem einen weiteren Tages-Tiefstwert.

Frostwarnungen gelten für Teile des Südostens von Wyoming und des Westens von Nebraska. Der NWS Riverton warnte vor Temperaturen von -3,9 °C bis -1,1 °C in Teilen von Zentral-Wyoming, mit lokalen Werten nahe -6,7 °C dort, wo noch Schnee auf dem Boden liegt.

Die Kälte hat bereits nördlich der Grenze Einzug gehalten.

Der Flughafen Winnipeg beispielsweise erlebte gerade eines der kältesten Mai-Wochenenden seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1872. Die Höchsttemperatur am Wochenende erreichte nur 10,6 °C und war damit gemeinsam mit dem Jahr 1882 das kälteste seit Beginn der Aufzeichnungen. Die durchschnittliche Tageshöchsttemperatur lag bei 9,3 °C und war damit die zweitkälteste. Der Dreitagesdurchschnitt lag bei 5,2 °C – das kälteste Mai-Wochenende seit 1997.

Es wurde auch Schneefall gemeldet, was zwar am Mai-Wochenende nicht ungewöhnlich ist, aber im Mittel nur etwa einmal pro Jahrzehnt vorkommt.

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Südamerika: Intensivierung der Kältewelle

Chile ist am stärksten von dem für diese Jahreszeit ungewöhnlichen Kälteeinbruch in Südamerika betroffen; Frost macht sich mittlerweile bis zum zentralen Agrargürtel des Landes bemerkbar.

In der Region Maule sank die Temperatur am Montag laut lokalen Berichten aus Talca bis -3,5 °C, was als „Rekordtief“ bezeichnet wurde. Eine polare Luftmasse war über den Kontinent nach Norden vorgedrungen; klarer Himmel und schwacher Wind ließen die Temperaturen über Nacht stark absinken, was in Zentralchile zu schädlichem Strahlungsfrost führte.

Chiles Katastrophenschutzbehörde hatte am Montag für mehrere Regionen eine Warnung vor niedrigen Temperaturen und Frost ausgegeben, und am Dienstag, dem 19. Mai, zeigten offizielle DMC-Daten, dass dies gerechtfertigt war. Die Kälte hatte sich weit über die zentralen und südlichen Regionen ausgebreitet: In Balmaceda sank die Temperatur auf -3,9 °C, in Chillán auf -1,8 °C, Coyhaique auf -1,6 °C, Temuco auf -0,9 °C und Valdivia auf -0,2 °C.

Weiter nördlich warnte Perus SENAMHI, dass ein zweiter „Friaje“ die Temperaturen im Dschungel bis zum 22. Mai senken würde. Südbrasilien meldete unterdessen Frostgefahr und eine Reihe kalter Morgenstunden.

Argentinien hat nach dem Beginn des Ereignisses am 17. Mai weiterhin mit Schnee und Frost zu kämpfen.

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Der kalte Mai in Europa

In Frankreich war es, wie in weiten Teilen Europas, in den ersten zwei Dritteln des Monats Mai kühl.

Die landesweite Temperaturabweichung lag in den ersten rund 20 Tagen bei -0,4 °C gegenüber dem Normalwert. Ein Großteil des Kontinents erlebte zu Monatsbeginn kühle, unbeständige Wetterbedingungen mit wiederholten späten Schneefällen in den Bergen und unterdurchschnittlichen Temperaturen in weiten Teilen des Landes:

[Météo Express]

Das wird sich nun ändern, zumindest für die Länder im Zentrum und Westen (im Osten bleibt es kalt).

Das letzte Drittel des Monats Mai dürfte warm genug sein, um Frankreichs Defizit vom Monatsanfang auszugleichen.

Also genießt es.

Nach Wochen voller Kälte, Wolken, Frostgefahr und Schnee in den Bergen steht Europa endlich vor verspäteter Frühlingswärme. Die Strände werden sich füllen. Die Grills werden hervorgeholt. Aber achtet auf die Darstellung in den Medien.

Die gleichen Mainstream-Medien, welche die kühlen ersten drei Maiwochen in Europa ignoriert haben, bereiten sich darauf vor, das warme Ende als Beweis für deren „Zusammenbruch“ hochzuspielen. Das ist das Standardrepertoire der Klima-Schadensvermarkter: die Kälte ignorieren, auf die Wärme warten, dann die Schlagzeilen hinaus posaunen und den Notstand ausrufen.

Eine warme letzte Maiwoche ist keine Katastrophe. Es ist vielmehr das, worauf die meisten Menschen gewartet haben.

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Eine Meldung vom 21. Mai 2026:

Nordamerika: Kälte breitet sich aus – Ende Mai

Eine Kaltluftmasse zieht über die kontinentalen Vereinigten Staaten (CONUS) nach Süden, bringt Schnee in den höheren Lagen und lässt die Temperaturen von Wyoming bis Colorado auf Rekordtiefstwerte sinken.

Rawlins (WY) hatte bereits am 19. Mai mit -13,3 °C seinen historischen Mai-Tiefstwert gebrochen und damit den alten Monatsrekord von -12,2 °C aus dem Jahr 2013 unterboten. Die Kälte hielt dann an. Am 20. Mai fiel die Temperatur in Rawlins erneut auf -8,3 °C und brach damit den Tagesrekord von -6,7 °C aus dem Jahr 2001. Die Wetteraufzeichnungen dort reichen bis ins Jahr 1959 zurück.

Colorado reihte sich am 21. Mai in die Liste ein, als die Temperatur am Grand Junction Regional Airport auf 0 °C sank und damit den alten Tagesrekord von 0,6 °C aus dem Jahr 1974 (Aufzeichnungen reichen bis 1893 zurück) unterbot.

Weiter südlich stellte Oklahoma City seinen Rekord für die kälteste Höchsttemperatur am 20. Mai ein und erreichte nur 17,2 °C, was dem Wert von 1942 entspricht. Kein Rekordtief, aber dennoch eine unterdurchschnittliche Höchsttemperatur für den späten Frühling tief in den Ebenen.

Die winterlichen Bedingungen wirkten sich auch auf Kanada aus.

Im Norden von Quebec fielen am Flughafen La Grande-Rivière in der Nähe von Radisson vom 20. bis 21. Mai fast 13 cm Neuschnee, wodurch sich die monatliche Gesamtmenge auf 34 cm erhöhte. Der Meteorologe Patrick Duplessis sagte, dies sei ein neuer Mai-Schneefallrekord in den Aufzeichnungen seit 1977.

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Meldungen vom 22. Mai 2026:

Sibirien: Rückfall in den Winter

Große Gebiete Sibiriens sind wieder in den Winter zurückgefallen.

Am 22. Mai erstreckten sich Frostwarnungen über einen breiten Gürtel Russlands, von Omsk und Nowosibirsk bis nach Kemerowo, in die Region Altai und nach Orenburg. Es wurde erwartet, dass die Tiefsttemperaturen in der Nacht auf -5 °C sinken würden – kalt genug, um frühe Ernten, Gärten und die Frühjahrsvegetation zu gefährden.

Im Gebiet Kemerowo herrschte seit Tagen beißende Kälte. An lokalen Messstationen fielen die Temperaturen auf etwa -4 °C, während die Tagestemperaturen bei etwa 4 °C verharrten. In Kemerowo fiel Schnee. Die Straßen in Kusbass waren bedeckt. Die Sicht verschlechterte sich.

Die Kälte breitete sich auch in die Berge und die weiter östlich gelegenen Republiken aus.

Tuwa hatte mit nassem Schnee, Gewittern, Hagel und zerstörerischen Winden zu kämpfen. Burjatien wurde von nassem Schnee in den Bergen und einem Temperatursturz von mindestens 10 °C heimgesucht. Rund um Irkutsk und den Baikalsee lag in den höheren Lagen weiterhin Schnee, wobei bis mindestens zum 25. Mai mit weiteren Frostperioden gerechnet wird.

Laut lokalen Berichten wurden in sibirischen Gemeinden die Heizungen wieder eingeschaltet.

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USA: Kältewelle hält sich bis Ende Mai

Seit einer Woche hält sich eine ausgedehnte Kaltluftmasse über weiten Teilen der Vereinigten Staaten.

In der Nacht vom 21. auf den 22. Mai erstreckte sie sich von den Rocky Mountains über die Prärie, die Region der Großen Seen und die Appalachen bis in den Nordosten.

Die Kälte beschränkte sich nicht nur auf die Berge oder den hohen Norden. In Topeka wurden am Donnerstag nur 18,9 °C gemessen, rund 6 °C unter dem Normalwert.

In Michigan machen Frost und Frostwarnungen Schlagzeilen, darunter auch in Teilen der nördlichen Lower Peninsula.

Der Westen von New York schloss sich der Frostzone an, mit Warnungen für die Landkreise Allegany, Jefferson und Lewis. In ganz Vermont und den Adirondacks wurden Frostwarnungen ausgegeben, mit Tiefsttemperaturen niedrig genug, um die frühen Ernten zu schädigen.

In Pennsylvania hielt die Kälte bis in den Tag hinein an. Der NWS-Standort State College beschrieb die Wetterlage als „geradezu trostlos und rau, für diese Jahreszeit ungewöhnlich kühl und ziemlich unangenehm“, wobei Regen, Bewölkung und Ostwind [vom kalten Atlantik landeinwärts, A. d. Übers.] die Kälte festhielten.

Die Kälte hat auch im Süden der Grenze erreicht, vor allem das Hochland Mexikos.

Am frühen Morgen des 22. Mai meldete SMN/Conagua -5 °C in den Bergen von Durango und Chihuahua sowie 0 °C in den Höhenlagen von Baja California, Sonora, Puebla und dem Estado de México – deutliche negative Abweichungen für diese Jahreszeit.

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Antarktis: Unter – 100°F

Das Antarktische Plateau wartet schon jetzt mit extremer Kälte auf.

Am 20. Mai sank die Temperatur am Südpol auf -68,9 °C und erreichte damit den bislang niedrigsten Wert der Saison. In Wostok fiel die Temperatur sogar noch tiefer und erreichte -72,7 °C. Einen Tag später sank die Temperatur in Concordia auf -74,3 °C.

Zum Vergleich: Der winterliche Mittelwert am Südpol liegt bei etwa -60 °C, der Mai-Durchschnitt in Vostok bei etwa -65,8 °C, womit der Wert vom 20. Mai fast 7 °C darunter liegt. Das typische Mai-Minimum in Concordia liegt bei etwa -68,7 °C.

Die Antarktis bleibt ein riesiger, unberechenbarer, extrem kalter Kontinent, der sich weigert, sich nahtlos in das Klischeebild der Alarmisten einzufügen.

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 22 / 2026

Redaktionsschluss für diesen Report: 22. Mai 2026

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE