Neue Studie stellt Klima-Sensitivität und Zuordnung in Frage

Cap Allon

Eine neue Studie in „Geoscience Frontiers“ untersucht zwei zentrale Aspekte der modernen Klimawissenschaft: Inwieweit führt CO₂ tatsächlich zu einer Erwärmung, und mit welcher Sicherheit lässt sich diese Erwärmung dem Menschen zuschreiben?

Mainstream-Prognosen, wonach die CO₂-bedingte Erwärmung in den Bereich von 2 °C bis 5 °C vorstößt, erfordern Rückkopplungen – hauptsächlich Wasserdampf und Wolken –, um die anfängliche Erwärmung zu verstärken. Diese Studie argumentiert, dass diese Rückkopplungen nur unzureichend eingrenzbar sind und möglicherweise gar nicht so stark verstärkend wirken. Nimmt man sie weg, bleibt die prognostizierte Erwärmung weitaus geringer.

Auch die Sache mit der Zuordnung hält einer genauen Prüfung nicht stand.

Der IPCC vertritt die Auffassung, dass im Wesentlichen die gesamte Erwärmung seit 1850 vom Menschen verursacht ist. Diese Studie stützt diese These nicht. Sie unterteilt die Erwärmung deutlicher: etwa 30 % sind auf den Menschen zurückzuführen, 50 % auf natürliche Schwankungen und etwa 20 % hängen mit Verzerrungen in den Temperaturaufzeichnungen zusammen.

Was Letzteres betrifft, so basieren Temperaturaufzeichnungen auf wechselnden Messstationen, expandierenden städtischen Gebieten und mehreren Stufen der Anpassung. Wenn diese Eingaben eine positive Verzerrung aufweisen, zeigt sich diese auch in der endgültigen globalen Zahl.

Dann sind da die Modelle

Diese Simulationen basieren auf Annahmen und haben laut des Autors hier Schwierigkeiten, mit der Realität Schritt zu halten. Sie lassen jahrzehntelange Zyklen außer Acht, können vergangene Warmzeiten nicht angemessen nachbilden und weisen nach wie vor große Unsicherheiten hinsichtlich des Verhaltens der Wolken auf, das einen der wichtigsten Faktoren für die Energiebilanz des Planeten darstellt.

Auch die zentrale Behauptung ist nicht überprüfbar.

Es gibt keine Parallelwelt ohne menschliche Emissionen, daher ist die Vorstellung nicht bewiesen, wonach das Klima ohne uns stabil geblieben wäre, sondern nur eine Annahme. Dennoch bildet diese Annahme den Kern der globalen Politik.

Die Sonne ist ein weiterer Schwachpunkt

Die meisten Modelle gehen davon aus, dass der Einfluss der Sonne gering und konstant ist. In diesem Artikel wird argumentiert, dass er wahrscheinlich größer ist, insbesondere durch indirekte Effekte wie die Wolkenbildung. Wolken regulieren, wie viel Sonnenenergie die Erdoberfläche erreicht, sodass selbst kleine Veränderungen von Bedeutung sind.

Der in den letzten Jahrzehnten beobachtete Rückgang der Wolkendecke steht im Einklang mit einem messbaren Teil der Erwärmung, den die Modelle nur schwer eindeutig erklären können.

Das Ergebnis ist keine Leugnung der Erwärmung, sondern eine direkte Infragestellung der Ursachen und der extremen Prognosen sowie eine geringere Klimasensitivität, eine größere Rolle der natürlichen Variabilität und ein geringeres Vertrauen in die Modelle.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-april-snow-in-china-why-land?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE