Übertreibungen und Lügen verleiten leichtgläubige Menschen dazu, Milliarden an „Climate Crisis, Inc.“ zu überweisen.
Der ehemalige COO der National Audubon Society Dan Beard gestand einmal: „Was man in seinem Briefkasten findet, ist ein nicht enden wollender Strom schriller, krisenbezogener Materialien, die darauf ausgelegt sind, Emotionen zu wecken, damit man sich hinsetzt und einen Scheck ausstellt.“
Neil Diamond sang: „Packt die Kinder ein und schnappt euch die alten Damen, und alle machen mit, denn jeder weiß … von Brother Loves Show. Halleluja, Brüder!“
Oder „Brother Loves the Earth’s Traveling Salvation Show“, die Ihren Planeten und Ihre Seele retten wird, wenn Sie die richtigen Plattitüden nachplappern und spenden, um die neueste Ökokrise zu verhindern.
Während die Wut über die Narreteien der Klima- und Energiepolitik wächst, lenken UN-Bürokraten und Öko-Krieger die Aufmerksamkeit auf die Plastikmüllkrise, während sie weiterhin über eine durch fossile Brennstoffe verursachte Klimakrise schimpfen.
Die Trump-Regierung erteilt Pachtverträge und Genehmigungen für Bohrungen und Bergbau, während sie gleichzeitig regulatorische Hürden für riesige Wind- und Solaranlagen errichtet, die sich über Natur- und Landschaftsschutzgebiete ausbreiten. Unterdessen haben Explosionen in Gasförderanlagen im Nahen Osten, Bedrohungen für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus und der Krieg zwischen Russland und der Ukraine die Preise für Öl, Gas und Benzin in die Höhe getrieben.
Doch fast schon religiöse Ideologien, Indoktrination und Panikmache in unseren Schulen sowie scheinbar endlose Geldströme an Unternehmen, Universitäten und Aufwiegler bedeuten nach wie vor, dass ein realistischer Umgang mit Klima- und Energiefragen in unserem Leben unwahrscheinlich ist. Noch nie zuvor hat so viel Geld die Bankkonten von Steuerzahlern und Gebührenzahlern geplündert, politisch vernetzte Hochschulen und Konzerne befeuert oder absurde Ängste und lächerliche Lösungen aufrechterhalten, zu deren Entstehung sie beigetragen haben, sowie Subventionen und Vorschriften, zu deren Verabschiedung sie beigetragen haben.
Ich werde mit einer Flut von schrillen Krisenmeldungen und Bitten um meine Altersvorsorge überschüttet.
Ein kürzlich veröffentlichter Appell von „Friends of the Earth“ (FoE) weckte Erinnerungen an die fluchende Marissa Tomei, die in „Mein Vetter Vinny“ Joe Pesci dafür beschimpfte, dass er überhaupt daran dachte, auf Hirschjagd zu gehen.
„Eine Eisbärenmutter säugt ihre Jungen in der Sicherheit ihrer Höhle“, begann der Text. „Dann – BUMM! BUMM! BUMM! BUMM! Die Wände vibrieren. Eis- und Schneestücke fallen von der Decke. Und schließlich STÜRZT die Höhle EIN – und begräbt Mutter und Babys, bevor sie Zeit haben, zu reagieren. Freund, das ist der Preis der Ölbohrungen in der Arktis. Da Trump Pläne umsetzt, den empfindlichen Lebensraum der Eisbären im Arctic National Wildlife Refuge zu erschließen, könnten bald weitere unschuldige Wildtiere diesem grausamen Schicksal ausgesetzt sein.“
„Eine Eisbärenfamilie erreicht den Rand des Eises“,klagte die nächste E-Mail.„Da keine Nahrung in Sicht ist, stehen sie vor einer Entscheidung: schwimmen oder verhungern. Die vom Hunger geschwächten Jungtiere sind für einen strapaziösen Schwimmzug nicht gewappnet. Manchmal dauert es TAGE, bis sie wieder festes Eis erreichen. Aber die Mutter hat keine Wahl – wenn sie bleiben, verhungern sie. Sie muss riskieren, ihre Jungen an die Strömung zu verlieren, wenn sie eine Überlebenschance haben wollen.“ Spenden sie jetzt!
[Hervorhebungen im Original]
Diese Appelle sind beleidigend, intellektuell herabwürdigend und beruhen auf Übertreibungen, Märchen und Lügen. Doch wie Bruce Hamilton zugab, der vom Sierra Club zum „Changemaker of the Year 2024“ gekürt wurde: „Es ist das, was funktioniert. Es ist das, was den Sierra Club ausmacht.“ Und dafür sorgt, dass weiterhin Gelder an unzählige Unternehmen der „Climate Crisis, Inc.“ fließen.
Wenn man diese Appelle liest, würde man nie vermuten, dass Eisbären „elitäre Langstreckenschwimmer“ sind, die oft Hunderte von Meilen mit einer Geschwindigkeit von 10 km/h im offenen Ozean zurücklegen. Eine Studie verfolgte einen Bären, der in einer einzigen Reise über neun Tage hinweg 680 km zurücklegte. Jungtiere können mehrere Tage lang schwimmen.
Die Populationen sind von etwa 12.000 in den späten 1960er Jahren, als sie überjagt wurden, auf 32.000 im Jahr 2023 gestiegen. Ein paar Todesfälle bei Jungtieren oder Erwachsenen sind zwar traurig (und natürlich), dürften aber kaum ihr Aussterben beschleunigen.
Eisbären sind bestens an das Leben im arktischen Klima angepasst. Ihre Haut ist eigentlich pechschwarz, wodurch sie die Wärme des schwachen Sonnenlichts aufnehmen und speichern können. Ihr Fell ist durchscheinend und hohl, sodass das Sonnenlicht auf die dunkle Haut trifft und gestreut wird, wodurch sie weiß erscheinen.
(Meine Nachforschungen zu „der größten Schwäche des Bären“ ergaben, dass es sich um „ihren Pass Rush und ihre Defensive Line“ handelt.)
FoE behauptet außerdem, dass „sich die Arktis VIERMAL schneller erwärmt als der Rest der Welt“. Diese Behauptung ist bedeutungslos und bewusst irreführend. Das arktische Meereis unterliegt über Jahre und Jahrzehnte hinweg starken Schwankungen.
„Wir waren erstaunt über das völlige Fehlen von Eis in der Barrow-Straße“, schrieb der britische Entdecker Sir Francis McClintock im Jahr 1860. „Ich war zu dieser Zeit im Jahr 1854 hier – damals war die Meerenge noch zugefroren – und es bestanden Zweifel, ob eine Durchfahrt überhaupt möglich sein würde.“
Darüber hinaus sagen Wissenschaftler, dass sich Eisbären möglicherweise aus ebenso riesigen alaskischen Braunbären entwickelt haben, aber seit dem mittleren Pleistozän, also vor etwa 600.000 Jahren, eine eigenständige Art bilden. Sie haben inmitten einer Eiszeit gelebt und sind gediehen, obwohl diese kilometerhohe Gletscher über weite Teile Nordamerikas, Europas und Asiens schickte; sie haben die römische und die mittelalterliche Warmzeit sowie die Kleine Eiszeit überstanden.
Die Behauptung, sie seien nun durch die jüngste leichte Erwärmung bedroht, ist lächerlich.
Doch die Panikmache geht weiter. Davon leben „Friends of the Earth“ und andere Schürer der Klimakrise.
Was die Behauptung angeht, seismische Untersuchungen und Bohrarbeiten im Arctic National Wildlife Refuge würden dazu führen, dass die Höhlen der Eisbären einstürzen und diese knuddeligen weißen Symbole der Klimakatastrophe auslöschen – also wirklich!
Das ANWR ist so groß wie South Carolina (19 Millionen Acres) und beherbergt 800 bis 900 Eisbären. Weniger als 2.000 Acres Küstenebene (das entspricht einem Zwanzigstel von Washington, D.C.) würden tatsächlich durch Bohrungen, Straßen, Gebäude und andere Erschließungsarbeiten beeinträchtigt werden.
Der Großteil der Explorations- und Erschließungsarbeiten wird in den Wintermonaten durchgeführt, nachdem bereits seit mehreren Jahrzehnten umfassende Umweltprüfungen stattfinden, die bis heute andauern. Bei der Erteilung von Genehmigungen wird berücksichtigt, wo Bären und andere Wildtiere Winterschlaf halten, ihre Jungen zur Welt bringen, nach Nahrung suchen und gegen gefräßige Mücken ankämpfen.
Fünf Jahrzehnte Ölförderung in den nahegelegenen Ölfeldern von Prudhoe Bay zeigen überzeugend, dass Öl und Wildtiere in diesen herrlichen Gebieten recht gut koexistieren – selbst angesichts der bisherigen Förderung und Pipeline-Transport von 11 Milliarden Barrel Öl und geschätzten 2 Milliarden Barrel noch förderbarem Öl. Das ANWR könnte 6 bis 16 Milliarden Barrel förderbares Öl enthalten, das Amerika und die Welt in den kommenden Jahrzehnten dringend benötigen werden.
Nach einigen Tagen der Trauer um die Eisbären wandte sich „Brother Love the Earth’s Traveling Salvation Show“ einem Kreuzzug gegen die Abholzung in Amerikas „magischen“ Nationalwäldern zu.
„Trump will MOTORSÄGEN tief in unsere Nationalwälder schicken und diese wertvollen Ökosysteme in trostlose Stumpfwälder verwandeln – damit Trumps Freunde aus der Wirtschaft davon profitieren können“, hieß es in ihrer nächsten E-Mail mit der Bitte um Spenden. „Und als wäre das nicht schon schlimm genug, umgeht er auch noch die Schutzmaßnahmen für gefährdete Arten.“
[Hervorhebung im Original].
Diese „Naturliebhaber“ würden es vorziehen, wenn unsere Wälder weiterhin zu Milliarden dünner, trockener Streichholzbaum-ähnlicher Bäume auf Millionen Hektar wuchern würden – bereit, in tosende Feuerhöllen auszubrechen, die durch Blitzeinschläge oder Brandstiftung entfacht werden. Diese Großbrände erreichen Temperaturen bis 1200 °C – heiß genug, um Aluminium (660°C) und Gold (1060°C) zu schmelzen! Sie verbrennen gewöhnliche und gefährdete Wildtiere, zerstören Futter und Lebensräume, verbrennen Bodenorganismen und organisches Material, sorgen für massive Erosion bei künftigen Regengüssen und der Schneeschmelze im Frühling – und töten Väter, Mütter und Kinder.
Doch die Öko-Fanatiker machen den vom Menschen verursachten Klimawandel zum Sündenbock, anstatt die kriminelle Misswirtschaft in der Forstwirtschaft anzuprangern.
Seien Sie nicht noch ein weiterer „Trottel, der jede Minute geboren wird“, wie PT Barnum es formulierte. Behalten Sie Ihr hart verdientes Geld. Kämpfen Sie für die Wahrheit und eine offene Debatte über Energie-, Klima- und Umweltfragen.
[Hervorhebung vom Übersetzer]
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE