Die Bewertung des Energieungleichgewichts der Erde durch den IPCC basiert auf physikalisch ungültigen Schätzungen des globalen Wärmegehalts der Ozeane, die wiederum auf Argo-Floats basieren.
Jonathan Cohler (Massachusetts Institute of Technology), David Legates (University of Delaware, retired), Kesten Green (Adelaide University), Ole Humlum (University of Oslo), Franklin Soon (Marblehead High School) und Willie Soon (Institute of Earth Physics and Space Science)
Eine bahnbrechende Studie widerlegt die Kernaussagen der Klimabewertungen des IPCC. Die Studie belegt, dass die Behauptungen des IPCC, wonach die Erde durch menschliche Aktivitäten zusätzliche Wärme speichert, auf grundlegend fehlerhaften und thermodynamisch bedeutungslosen Berechnungen basieren, die swiederum auf Daten von Ozeanbojen beruhen. Die in Science of Climate Change (Band 6.1, 2026) veröffentlichte Studie zeigt, dass diese Messwerte gegen grundlegende physikalische Gesetze und wissenschaftliche Methoden verstoßen und daher für jedwede politische Entscheidungen unzuverlässig sind.
Das Kernproblem: Ungültige Methode zur Messung des ozeanischen Wärmegehalts
Der IPCC behauptet, dass die Ozeane etwa 90 % der Energie absorbieren, die angeblich durch vom Menschen verursachte Treibhausgase „gefangen” wird. Diese Schlussfolgerung stützt sich hauptsächlich auf Daten, die von Argo-Bojen gesammelt wurden. Diese Geräte tauchen bis zu einer Tiefe von 2.000 Metern, messen Temperatur, Salzgehalt und Druck und tauchen dann alle 10 Tage an die Oberfläche, um die gesammelten Daten an Satelliten zu übertragen.
Unsere Analyse deckt jedoch mehrere schwerwiegende Mängel auf:
● Über die Hälfte des Ozeans wird nicht erfasst: Die Argo-Bojen messen nur die obere Hälfte der Tiefe und des Volumens des Ozeans und lassen mehrere andere Bereiche ebenfalls unberücksichtigt. Der Tiefseeabschnitt unterhalb von 2.000 m enthält die Hälfte der thermischen Energie, wird jedoch praktisch nicht gemessen, da die wenigen „Deep Argo”-Bojen völlig unzureichend sind.
● Vermutungen dominieren: Die Bojen sind in der Regel 200 bis 500 Kilometer voneinander entfernt. Das bedeutet, dass es riesige Bereiche des Ozeans gibt, in denen keine Bojen Messungen vornehmen. Um vollständige weltweite Karten oder Raster von Größen wie Temperatur und Salzgehalt zu erstellen, müssen Wissenschaftler die Lücken zwischen den Bojen schätzen/ausfüllen (dies wird als Interpolation bezeichnet). Diese Schätzungen berücksichtigen jedoch kleinere Strukturen nicht angemessen, wie z. B.:
– Wirbelbildungen (wie Strudel mit einem Durchmesser von 10 bis 100 km),
– turbulente Vermischung und
– schmale Strömungen.
Diese kleineren, energiereichen Bewegungen sind im realen Ozean sehr wichtig, da sie Wärme, Salz, Nährstoffe usw. transportieren, aber durch den großen Abstand und den Füllungsprozess werden sie übersehen oder geglättet. Infolgedessen zeigen die endgültigen globalen Karten oft falsche Muster oder Fehler (sogenannte „Artefakte”), die im Ozean tatsächlich nicht vorkommen; sie sind lediglich Nebenwirkungen der Schätzmethode. Kurz gesagt, die Datenpunkte sind zu spärlich, um das tatsächliche kleine bis mittlere Chaos des Ozeans zu erfassen, weshalb die vom Computer ausgefüllten Karten glatter und sauberer aussehen als die Realität und manchmal sogar Merkmale erfinden, die es einfach nicht gibt.
● Anomalien sind physikalisch bedeutungslos: Der IPCC verwendet „Anomalien“, bei denen es sich um aktuelle Messungen abzüglich willkürlicher Werte von Basis-/Referenzperioden handelt. Die Temperatur, eine intensive Eigenschaft, ist in Nicht-Gleichgewichtssystemen wie dem Ozean nicht additiv. Die Mittelung von Temperaturen aus verschiedenen Orten und Zeiten führt zu rechnerischen Fiktionen, nicht zu tatsächlichen Temperatur- oder Energieänderungen, und steht in direktem Widerspruch zu den seit 150 Jahren unveränderten Gesetzen der Thermodynamik steht (Essex et al., 2007; Cohler, 2025).
● Ungenaue Verfolgung: Unter Wasser treiben Schwimmer völlig unkontrolliert mit der Strömung, doch alle während jedes Auftauchens gesammelten Daten werden diesem einzigen 10-tägigen Auftauchort zugeordnet, was zu erheblichen räumlichen und zeitlichen Fehlern in den Daten führt.
Zirkularität und massive versteckte Unsicherheiten
Der im IPCC AR6 angegebene Wert von 0,7 ± 0,2 W/m² für das „Energieungleichgewicht der Erde” (EEI) wird durch die Änderung der gemessenen Satellitendatenbereiche abgeleitet, um diese ungültigen Schätzungen der Meeresenergie anzupassen – ein zirkulärer Prozess. Der Artikel quantifiziert all diese übersehenen Unsicherheiten: mesoskalige Variabilität (±0,9 W/m²), Unkenntnis über die Tiefsee (±0,35 W/m²), Diskrepanzen beim Meeresspiegel (±0,33 W/m²), unzureichende Datenerfassung an den Polen (±0,1 W/m²), Überlagerungseffekte und mehr. Die Gesamtunsicherheit liegt bei einem Konfidenzniveau von 95 % deutlich über ±1 W/m² und ist damit um eine Größenordnung größer als die vom IPCC-Bericht AR6 angegebenen ±0,2 W/m², wodurch sich ihr EEI-Wert statistisch nicht von 0 W/m² unterscheiden lässt.
In Wahrheit ist es sogar noch schlimmer
Diese OHC- und EEI-Schätzungen sind nicht nur ungewiss, sondern auch physikalisch ungültig, basierend auf den 150 Jahre alten grundlegenden Prinzipien der Thermodynamik (der Wissenschaft vom Energiefluss). Bei einem standardisierten Test, der auf den Prinzipien der wissenschaftlichen Methode basiert, versagen diese Schätzungen und müssen daher verworfen werden. Die tatsächlichen Wärmetrends der Ozeane lassen sich mit der aktuellen Argo-Technologie nach wie vor nicht quantifizieren. Dieser Artikel deckt letztendlich auf, wie die Bewertungen des IPCC unbegründete Alarmstimmung schüren und zu pseudowissenschaftlich begründeten politischen Maßnahmen in Höhe von mehreren Billionen Dollar führen.
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Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE