Politische Vorgänge in EU und D werden in USA zur Kenntnis genommen
Einleitung:
Vance und Rubio hielten unseren westlichen Verbündeten in München bereits zum zweiten Mal „den Spiegel vor“. Wird nun auch bei uns der Druck hoch genug, um das Co2 Dogma und damit die selbst zerstörerische Energiewende zu kippen? Daher hier mal auch etwas über transatlantische Beziehungen – Der Übersetzer
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Mary Rooke, DCNF, Meinungskommentar und Analyse, 16. Februar 2026
Kaum ein Manöver verdeutlicht das Wesen strategischer Überzeugung so eindrücklich wie der meisterhafte „Doppelschlag“, der über zwei Jahre hinweg auf der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC – Munich Security Conference) eingesetzt wurde – zunächst 2025 von Vizepräsident JD Vance und dann 2026 von US-Außenminister Marco Rubio.
Vances Rede bei der MSC diente als erster Seitenhieb und rügte Europa für die Vernachlässigung demokratischer Werte, des kulturellen Erbes und der Bedürfnisse seiner Bevölkerung. Ein Jahr später, nach einer Phase, die man nur als amerikanische Bestrafung durch eine härtere US-Politik unter Präsident Donald Trump verstehen kann, lieferte Rubio den Nachschlag.
In seiner Rede am 14. Februar begrüßte Rubio die Rückkehr Europas in einem erneuerten transatlantischen Bündnis und rief die entscheidenden Verbundenheiten in den Vordergrund, die unsere Geschichte und unser Erbe prägen.
Diese diplomatische Inszenierung belebte nicht nur Bündnisse, wie die seltene Standing Ovation des Münchner Publikums für Rubio belegte, sondern stand auch in engem Einklang mit der christlichen Theologie, einem Eckpfeiler von Rubios politischer Botschaft. Indem er auf unsere gemeinsamen christlichen Wurzeln verwies, unterstrich Rubio, dass die westliche Zivilisation, geschmiedet im Schmelztiegel des Glaubens, nur durch die Rückbesinnung auf diese Prinzipien bewahrt werden kann. In einer Zeit globaler Zersplitterung zeigt dieser Ansatz, dass die strenge Liebe, die Buße und die Erlösung, die Kennzeichen der christlichen Lehre sind, nicht nur spirituelle Ideale, sondern praktische Werkzeuge zur Rettung des Westens darstellen.
Im Zentrum von Vances Kritik stand der Vorwurf gegen andere westliche Staats- und Regierungschefs, die die Sorgen der Mehrheit ihrer Bürger vernachlässigten, deren Ängste vor Massenmigration, kultureller Verwässerung und wirtschaftlicher Unsicherheit abgetan oder kriminalisiert würden. Er führte Fälle wie die Verhaftungen in Großbritannien wegen stillen Gebets in der Nähe von Abtreibungskliniken an und deutete diese als Symptome eines tieferliegenden Problems, bei dem Eliten ideologische Konformität über die Freiheiten stellten, die die westliche Gesellschaft prägen.
Vances Tonfall war dringlich und paternalistisch, was durch die Tatsache, dass die USA ein Kind Europas waren, noch verstärkt wurde. Dennoch mahnte er Europa, sich nicht vor den eigenen Wählern zu fürchten, was das Publikum verblüffte und eine Auseinandersetzung damit erzwang, wie sehr sich Europa von seinem Erbe der Freiheit entfernt hatte, dass zwar in den Idealen der Aufklärung wurzelte, aber auf jahrhundertelanger christlicher Moraltheologie basierte.
Dieser erste Schlag traf hart und bereitete den Boden für ein Jahr, das Rubio später als Strafe für die Abkehr von westlichen Idealen in der Regierungsführung bezeichnen sollte. Unter Trump verlagerte sich der amerikanische Kurs hin zur Gegenseitigkeit. Trump forderte von den NATO-Verbündeten die Erfüllung ihrer Ziele für Verteidigungsausgaben . Er verhängte Zölle auf europäische Waren, um unfairen Handelspraktiken entgegenzuwirken. Die USA nutzten ihre militärische Stärke, um Europa zu Reformen zu drängen, darunter die Eindämmung der Migration, die Sicherung der Grenzen und die Revitalisierung der Industrie.
Während einige Länder die Auflagen ablehnten und sie lediglich als Strafen ansahen, betrachteten die USA sie eindeutig als Korrekturmaßnahmen für begangenes Unrecht an ihrem Volk und den Idealen der westlichen Zivilisation. Dies erinnerte an biblische Vorstellungen von Züchtigung als Mittel zur Weiterentwicklung. Vances Rede kündigte diese Phase verbal an und entlarvte Europas Vernachlässigung seines Volkes und seines Erbes.
Doch Europa musste die Kritik der USA an ihren Fehlern hören. Ohne Vances Rede hätten sie nicht verstanden, warum Rubios Ansprache (hoffentlich) als Auslöser einer erneuerten westlichen Zivilisation in die Geschichte eingehen wird – einer Zivilisation, die ihr Erbe weder hasst noch sich dafür schämt, sondern es als eine der größten Errungenschaften der Menschheit anerkennt.
Rubios Rede 2026 markierte den erlösenden zweiten Anstoß, der Europa wieder in die Allianz einband. Sie baute auf Vances Fundament auf, setzte aber statt auf Bestrafung auf Einheit und Erneuerung. Er betonte die Bedeutung gemeinsamer Bindungen und eines gemeinsamen Weges in die Zukunft. Zu Beginn erinnerte er an die Geschichte des MSC inmitten der Spaltungen des Kalten Krieges und würdigte die vergangenen Erfolge des transatlantischen Bündnisses über den Kommunismus.
Dennoch sparte Rubio nicht damit, die gemeinsamen Fehler der USA und Europas bei der Förderung der Deindustrialisierung, der Auslagerung unserer Souveränität, der Eindämmung des Klimawandel-Kults und der Zulassung einer unkontrollierten Massenmigration anzuerkennen, die „den Zusammenhalt unserer Gesellschaften, die Kontinuität unserer Kultur und die Zukunft unserer Bevölkerung bedroht“.
„Wir haben diese Fehler gemeinsam begangen, und nun sind wir es gemeinsam unserem Volk schuldig, uns diesen Tatsachen zu stellen und voranzugehen, wiederaufzubauen“, sagte Rubio und positionierte die USA unter Trump als Führungsmacht bei dieser Erneuerung. Er lud Europa ein, sich nicht aus Pflichtgefühl, sondern aufgrund eines gemeinsamen Schicksals anzuschließen.
„Wir kümmern uns sehr um Ihre und unsere Zukunft“, sagte Rubio, „denn wir wissen, dass das Schicksal Europas niemals für unser eigenes irrelevant sein wird.“
https://x.com/StateDept/status/2022581890268696689?ref_src=twsrc%5Etfw
Video (lässt sich leider nicht einbinden) : Verteidigungsminister Rubio hält eine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz in München. — US-Außenministerium (@StateDept) 14. Februar 2026
Im Zentrum von Rubios Botschaft stand unser gemeinsames christliches Erbe. Er spann es als das Band, das den Westen für immer verbindet. Immer wieder berief er sich auf den christlichen Glauben des Westens als das „heilige Erbe“, das Amerika und Europa vereint. Ihm sind die kulturellen Errungenschaften des Westens zugeschrieben, wie Mozart, Michelangelo und die Ideen von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit.
Rubio argumentierte, dass der Stolz und das Selbstvertrauen der westlichen Zivilisation auf diesem Erbe beruhen und dass der Westen ohne dieses in Gefahr läuft, seine Zivilisation zu verlieren. Er bezeichnete die universellen Wahrheiten des Christentums – Liebe, Gerechtigkeit und Erlösung – als das einzigartige Geschenk des Westens an die Menschheit. Zu Recht warnte er davor, dass in einer modernen Welt, die von Autoritarismus, Säkularismus und kulturellem Verfall bedroht ist, die Besinnung auf unser christliches Erbe die einzige Rettung für den Westen darstellt.
Gemeinsam verkörpern Vance und Rubio eine Diplomatie, die den Westen nicht durch Macht, sondern durch spirituelle Erneuerung rettet. Diese Strategie, die auf christlicher Theologie gründet, verbindet den Westen über das gemeinsame Erbe und sichert so sein Überleben angesichts der gegenwärtigen Gefahren. Wie Rubio es treffend formulierte, muss der Westen „unverblümt zu seinem Erbe stehen und stolz auf dieses gemeinsame Erbe sein“, um eine Zukunft zu gestalten, die seiner Vergangenheit würdig ist.
Es überrascht nicht, dass diese Botschaft bei den europäischen Führungskräften Anklang fand. Trotz ihrer Bemühungen, ihr Erbe zu ignorieren oder herunterzuspielen, ist es Teil dessen, was sie einzigartig macht und sie für immer mit den USA verbindet.
Viele werfen der Trump-Regierung Isolationismus vor. Es ging nie darum, die USA gegen den Rest der Welt auszuspielen, sondern vielmehr darum, selbst wieder stark zu werden und dem Rest des Westens die Schwächen aufzuzeigen und einen Weg zur Erneuerung zu eröffnen. Vance und Rubio haben dem Westen diese Wege aufgezeigt. Nun liegt es an den Staats- und Regierungschefs zu entscheiden, ob es sich um Bestrafung oder Erlösung handeln soll.