Frühe Erwärmung, spätere Abkühlung und eine Entkopplung von CO₂

Cap Allon

Anhand der täglichen Höchst- und Tiefsttemperaturen von 992 langjährigen, hochwertigen Wetterstationen in 29 Ländern, die den Zeitraum von 1899 bis 2024 abdecken, vergleicht eine neue Studie die beobachteten Temperaturtrends direkt mit den kumulierten CO₂-Emissionen des Menschen.

Die einzige Schlussfolgerung: Die historischen Temperaturaufzeichnungen folgen nicht den Emissionen.

[Hervorhebung im Original]

Von 1899 bis 1940 erwärmte sich der Planet um 0,022 °C pro Jahr, obwohl die globalen CO₂-Emissionen nach heutigen Maßstäben niedrig waren.

Von 1941 bis 1982 sanken sich die Temperaturen dann um etwa -0,011 °C pro Jahr, während sich die kumulierten CO₂-Emissionen mehr als verdreifachten.

Von 1983 bis 2024 setzte die Erwärmung wieder ein – allerdings mit einer geringeren Geschwindigkeit von 0,017 °C pro Jahr, obwohl die Emissionen 8,6-mal höher waren als während der Erwärmungsphase zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Angesichts dieses Musters kann CO₂ nicht der dominierende Faktor für die Temperaturregelung sein. Die stärkste Erwärmung tritt durchweg vor den großflächigen industriellen Emissionen auf, während spätere Perioden mit weitaus höheren CO₂-Emissionen eine schwächere Erwärmung oder sogar eine Abkühlung zeigen.

Die Studie stützt sich nicht auf Modelle, Rekonstruktionen oder homogenisierte globale Durchschnittswerte. Sie nutzt über 40 Millionen tägliche Beobachtungen, wendet stationäre Effekte auf Stationsebene an, um echte lokale Trends zu isolieren, korrigiert saisonale Zyklen und berücksichtigt ausdrücklich den städtischen Wärmeinseleffekt.

Darüber hinaus gleichen sich die Ergebnisse unabhängig davon, ob die Analyse 100 Stationen, 500 Stationen, alle 992 Stationen oder einen erweiterten Satz von über 1.600 Stationen mit etwas kürzeren Aufzeichnungen verwendet.

Das Klima der Erde ist variabel und komplex und wird von mehreren Faktoren beeinflusst – darunter Ozeanzyklen, Sonnenvariabilität, vulkanische Aktivität und atmosphärische Dynamik.

Und Dr. Bibek Bhatta, Autor der Studie und Dozent an der Queen’s University Belfast, kommt zu folgendem Schluss: „Diese Ergebnisse stellen einmal mehr die gängige Annahme in Frage, dass vom Menschen verursachte CO₂-Emissionen der Hauptgrund für die globale Erwärmung sind.“

Link: https://electroverse.substack.com/p/australia-shivers-snow-builds-across?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Der neue Kernenergie-Purzelbaum der CSU

Die CSU war erst für die Kernenergie, dann für den Ausstieg, dann wieder für den Weiterbetrieb der letzten Kernkraftwerke, zuletzt wurden in ihrem Herrschaftsgebiet dennoch Kühltürme gesprengt. Und nun fordert sie plötzlich „den Turnaround bei der Kernforschung“. Wer soll das noch ernst nehmen?

Von Manfred Haferburg

Kaum ist der Jahresrückblick „Mein Jahr 2025 und der Point of no return“ erschienen, in dem ich frustriert geschrieben hatte: „Im Jahr 2025 ist Deutschland endgültig verrückt geworden. Immer, wenn ich dachte: Das war’s, bekloppter kann es nicht kommen, setzten die Bekloppten noch einen drauf“. Es ist noch nicht einmal 16:00 Uhr am ersten Tag des neuen Jahres, da haut die CSU den ersten bekloppten Bolzen des neuen Jahres raus. Welt-Online berichtet: Die CSU setzt auf eine Rückkehr der Kernenergie in Deutschland und den Bau von Mini-Kernkraftwerken. Die Bundesrepublik soll „Vorreiter bei den neuen Technologien werden, statt sie zu verschlafen“.

Da bleibt einem glatt der Verstand stehen. Ein Mehr an Heuchelei geht kaum. Die CSU-Granden haben wohl die jüngsten Wahlumfragen gelesen? Herr Söder sagte kürzlich im Interview: „Die AfD will an die Fleischtöpfe“ (ab 12:30 min). Das ist entlarvend. Es insinuiert: „Das sind doch unsere Fleischtöpfe!“ Die Diebe rufen: Haltet den Dieb! Deswegen wird umgesteuert, das Kernenergie-Ruder wird wieder mal herumgerissen.

Kernkraftkreislaufwirtschaft nur in Deutschland?

Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann fordert in einem Positionspapier, das bei der Klausur der CSU-Abgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon beschlossen werden soll: „Wir wollen nicht zurück zur Kernkraft der 70er-Jahre, sondern nach vorn zur Kernkraft der nächsten Generation: klimaneutral, sicher und möglichst ohne radioaktive Abfälle… Wo, wenn nicht bei uns, kann eine echte Kreislaufwirtschaft für die Kernenergie entwickelt werden – mit dem Ziel der vollständigen Wiederaufbereitung, um am Ende ganz ohne Atommüll auszukommen. Das gelingt aber nur mit starker Forschung und echter Anwendung hier bei uns in Deutschland… Wir wollen den Turnaround bei der Kernforschung schaffen. Unser Land kann es sich nicht leisten, neue Technologien zu verschlafen… Wir setzen auf Forschung zu Kernenergie der vierten und fünften Generation und auf den Bau von kleineren Atomreaktoren (Small Modular Reactors) … Daher wollen wir diese kleineren Atomreaktoren für kostengünstige Energiegewinnung für Deutschland einführen“.

Die Winterklausurtagung findet vom 6. bis 8. Januar im oberbayerischen Kloster Seeon statt. Erwartet werden dazu unter anderen Kanzler Friedrich Merz (CDU) und CSU-Chef Markus Söder. Wenn sie dann im gut geheizten Tagungssaal des ehemaligen Benediktiner-Klosters Seeon sitzen – falls das Gas zum Heizen bis dahin reicht –, werden sie darüber diskutieren, wie Deutschland „vom Nachzügler wieder zum Vorreiter“ werden kann – so heißt es zumindest in dem Papier. Die Kernenergie müsse bei der deutschen Stromversorgung wieder eine größere Rolle einnehmen – gerade auch mit Blick auf die Klimaziele und die Versorgungssicherheit. Und jetzt kommt es: „Atomstrom ist klimafreundlich, günstig und grundlastfähig“. Aha? Das klang aber vor Kurzem noch ganz anders. Atomstrom ist wohl nur dann gut, wenn er aus bajuwarischen Reaktoren der vierten Generation oder aus den von Herrn Söder vorgeschlagenen bayrischen Fusionsreaktoren kommt.

Getrieben von der Angst vorm Wähler

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, liebe Leser. Nicht dass ich etwas gegen die Wiedereinführung der Kernenergie in Deutschland hätte. Im Gegenteil, das forderte ich schon, bevor die Kernkraftwerke abgeschaltet und letztendlich zersägt – sprich „rückgebaut“ oder „gesprengt“ wurden. Meine Kollegen und ich hatten in dutzenden Artikeln – z.B. hier (15 Beiträge), hier (Vorhersage auf das, was gerade passiert), hier (Rettet ISAR2) – davor gewarnt, dass man mit den Kernkraftwerken einen ganzen Industriezweig und seine Infrastruktur plattmacht, dass die Versorgungssicherheit gefährdet und die Preise explodieren würden.

Wir Fachleute haben uns den Mund fusselig geredet und die Finger wund geschrieben. Ich habe gemeinsam mit dem Freund und Kollegen Dr. Klaus-Dieter Humpich sogar ein Buch darüber geschrieben „Atomenergie, jetzt aber richtig“ (Wie die „dümmste Energiepolitik der Welt“ abgewendet werden kann) und es mit Hilfe eines unermüdlichen bayrischen Kämpfers gegen den Kernkraftwerkszerstörungswahnsinn dem CSU-Chef Herrn Söder auf den Schreibtisch legen lassen – notabene kostenlos, ohne die Staatskasse zu belasten. Ich habe mit Professor Fritz Vahrenholt und einer Gruppe bayrischer Mittelständler versucht, Einfluss auf CSU-Politiker auszuüben und sie dabei zu unterstützen, wenigstens die Zerstörung des Kernkraftwerkes ISAR2 zu verhindern. Ich habe mit Herrn Aiwanger von den freien Wählern – immerhin stellvertretender bayerischer MP, also Stellvertreter von Herrn Söder sowie Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie – telefoniert und ihm die Weiterungen der Zerstörung der Kernenergie für Bayern und Deutschland versucht zu erklären.

Es lohnt nicht, über verschüttete Milch zu klagen

Es hat alles nichts geholfen. Die CSU ordnete sich genauso dem grünen Zeitgeist unter wie die Schwesterpartei CDU, die SPD, die FDP und die Linken. Diese Parteien trugen, nachweislich wider besseres Wissen, die bekloppte Politik des Kernenergie-Ausstiegs mit. Schon 2011 stimmte die CSU im Bundestag dem Atomausstieg zu. Herr Dr. Markus Söder – damals als bayerischer Umweltminister – drohte mit seinem Rücktritt, falls Bayern nicht bis 2022 aus der Atomenergie aussteigt. Während der Ampelregierung wurde Söder allerdings wieder zum Befürworter der Kernenergie. Das hinderte ihn und seine CSU allerdings nicht daran, im Jahre 2022, kurz vor der Abschaltung der letzten KKW, im Bundestag gegen einen Antrag der AfD zur Laufzeitverlängerung der Kraftwerke zu stimmen. Denn nur bei der AfD wurden Fachleute angehört. Die AfD konnte aber gegen die brandmauergeschlossene Front der anderen Parteien nichts ausrichten.

Hatte die CDU/CSU sich noch kurz vor der letzten Wahl  für die Weiterführung der Stromerzeugung aus Kernkraft eingesetzt, verschwand dieser Passus auf rätselhafte Weise aus dem Parteiprogramm. Beim letzten großen Grundsatzprogramm-Update wurde der frühere Satz, dass man sich für die Nutzung der Kernenergie einsetzt, nicht mehr aufgenommen. Er wurde durch den Unfug vom „Bau der ersten Fusionskraftwerke in Bayern“ ersetzt – einer Technologie, deren Industriereife erst zu erwarten ist, wenn die Parteiprogramm-Autoren längst das Zeitliche gesegnet haben. Ich könnte noch seitenlang weiterschreiben, was die CSU-Politik in Sachen Kernenergie alles verbockt hat und wie sie jeden guten Rat in den Wind schlug. Aber es lohnt nicht, über verschüttete Milch zu klagen.

Vorwärts immer, rückwärts nimmer

Jetzt kommt diese CSU mit einem neuen „Vorwärts immer, rückwärts nimmer“-Purzelbaum daher und will „den Turnaround bei der Kernforschung“ schaffen? Sie haben die Infrastruktur der Kernenergie wissentlich und willentlich zerstört: die Ausbildungsstätten geschleift, das Personal in die Wüste geschickt, die behördliche Aufsichtsführung auf Abriss umgestellt, ja sogar die Kühltürme der Kernkraftwerke volksfestartig gesprengt. Und jetzt kommen diese Leute daher und wollen „vom Nachzügler wieder zum Vorreiter“ werden? Ja, wie denn, Herr Dr. Söder, Herr Landesgruppenchef Alexander Hoffmann?

Damit man ihnen nicht auf die Schliche kommt, haben sie sich eine neue Finte ausgedacht. Der Kernenergiefortschritt soll „mit der nächsten Generation der Kernkraftwerke stattfinden, klimaneutral, sicher und möglichst ohne radioaktive Abfälle“. Erst mal, liebe Politiker, auch die neuen Reaktoren erzeugen radioaktive Abfälle, die allerdings nur mehr 300 Jahre strahlen. Euer erneuter energiepolitischer Schwenk sagt nichts anderes als: „Liebe Wähler, wir haben uns mit dem Atomausstieg vertan. Wir haben Euch hinter die Fichte geführt, als wir sagten, dass Atomstrom weder klimafreundlich noch günstig ist und Grundlastfähigkeit nicht gebraucht wird. Wir haben irrtümlich Eure gut funktionierenden und sicheren Kernkraftwerke zersägt und in die Luft gesprengt. Dafür müsst Ihr leider viele Milliarden bezahlen, damit unsere Fehler möglichst unauffällig repariert werden und wir uns wieder als Vorreiter aufführen können“.

Überholen ohne Einzuholen

Seit 2011 wurden 17 voll funktionstüchtige Kernkraftwerke, die im Durchschnitt etwa 32 Jahre alt – also im besten Kraftwerksalter – waren, abgeschaltet, und nun werden sie systematisch zerstört (Anmerkung der EIKE Redaktion. Aus CC Gründen leider nicht. Originaltext „Oben im Bild die Kühltürme des kürzlich gesprengten bayrischen AKW Gundremmingen“). Statt die Zerstörung dieser besten Kernkraftwerke der Welt wenigstens erst einmal zu stoppen, und somit der endgültigen Auslöschung des deutschen Kernkraft-Know-hows ein Ende zu bereiten, beschließen die Kernenergie-Aussteiger, durch „Überholen ohne Einzuholen“ wieder „Vorreiter“ bei der Kernenergie zu werden. Oh mein Gott, hilf! Wissen die nicht, dass weltweit über 120 Projekte für Small Modular Reaktors schon seit Jahren in Entwicklung sind, einige kurz vor der Fertigstellung? Dass in China bereits zwei solche Reaktoren in Betrieb sind? Dass auch in Russland zwei solche Reaktoren auf einem schwimmenden Kernkraftwerk laufen. Wie will ein Land, das aus der Kernenergie komplett ausgestiegen ist, diesen Vorsprung aufholen? Wie einst die wirtschaftlich hoffnungslos abgeschlagene DDR den Westen überholen wollte? Durch „Überholen ohne Einzuholen“?

Das „Überholen ohne Einzuholen“, liebe CSU, hat schon in der DDR bei dem großen Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht, vom Volke liebevoll abgekürzt „Staravosiwau“ genannt, nicht geklappt. Weil nämlich die Entwickler jeder neuen Technologie auf den Schultern der Entwickler der vorhergehenden Technologien stehen. Und die Kerntechnik habt ihr, auch mit tätiger Hilfe der CSU, erfolgreich  abgewickelt. Ihr seid schon „Vorreiter“ geworden – nämlich dabei, der Welt zu zeigen, wie man es nicht machen soll.

Jammern hilft nicht. Die Milch ist verschüttet. Aber es lohnt schon, die Heuchler und Wendehälse ein bisschen kenntlich zu machen. Damit wieder etwas Platz entsteht an den Fleischtöpfen, für jemanden, der es vielleicht besser kann.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 




Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil I

Teil I: Die Daten des Deutschen Wetterdienstes widerlegen den CO₂-Treibhauseffekt als hauptsächlichen Temperaturtreiber

Mathias Baritz, Josef Kowatsch

– 2025, laut DWD angeblich mit 10,1°C wieder zu warm – Der Klimawandel begann erst 1987/88 mit einem Temperatursprung von 0,8 Kelvin -CO₂ nimmt seit 130 Jahren stark zu. Die Erwärmung setzte aber erst ab 1987/88 ein -von 1943 bis 1987 wurde es sogar kälter -Die Erwärmung seit 1988 fand hauptsächlich tagsüber statt. Drei Gründe: Zunahme der Sonnenstunden, Zunahme der WI-effekte, Abnahme des kühlenden Niederschlages

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) berichtet auf seiner Homepage über den Dezember 2025:: Das Temperaturmittel lag im Jahr 2025 mit 10,1 °C um 1,9 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961-1990 (8,2 °C) sowie 0,8 Grad über der Vergleichsperiode 1991-2020 (9,3 °C). Damit zählte 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Wäre noch ergänzen, dass bei einer Addition der Einzelmonate der Jahresschnitt lediglich 10,02 Grad beträgt.

2025 geht mit 1945 Sonnenstunden als eines der fünf sonnigsten Jahre seit 1951 in die Bilanz ein, das sind rund 17 Prozent über der neueren Referenzperiode 1991 bis 2020 (1665 Sonnen-Stunden). Und rund 26 Prozent über dem Klimamittel von 1544 Stunden (Periode 1961-1990). Auf dem Weg zu einem neuen Sonnenscheinrekord wurde die Bilanz lediglich durch den Juli und Oktober nach unten korrigiert.

Niederschlag: Das Jahr 2025 endet in Deutschland voraussichtlich mit nur 655 l/m² Niederschlag. Das ist ein Sehr trockenes Jahr 2025 im Vergleich zur Periode 1991-2020 mit 791 l/m².

Anzeichen für eine beschleunigte Klimaerwärmung durch CO₂ sieht der DWD im Gegensatz zum letzten Jahr diesmal nicht. Auch verzichtet man diesmal auf schon gewohnte Warnungen.

Vorweg: Grundsätzlich ist die physikalische Absorption und Emission von bestimmten Gasen physikalische Realität und wird durch die Belege unseres Artikels nicht in Frage gestellt. Aber wie hoch ist die dadurch geglaubte Thermalisierung? Gibt es überhaupt eine? Von uns wird die beängstigende Höhe von 2 bis 5 Grad Klimasensitivität (je nach Klimamodell, hierbei handelt es sich um fiktive Modelle und nicht um Realität) wissenschaftlich hinterfragt und anhand der Daten des Deutschen Wetterdienstes, sowie anderer Temperaturentwicklungen in anderen Teilen der Welt, widerlegt. Insbesondere zeigt sich, dass keine Grundlage für einen sog. Klimanotstand, schon gar keine Hysterie und darauf aufbauende politische Verbote und Panikmache besteht. Die CO₂-Steuer, auch 2026 wieder erhöht, hat keinerlei Einfluss auf das Klima, sondern nur auf unseren Geldbeutel.

Die DWD-Temperaturreihen widerlegen die CO₂ Treibhauskirche.

Das zeigen wir nun durch Grafiken und den daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen

Grafik 1: Wo war die Erwärmung ab 1890 trotz CO₂ Zunahme? Fast 100 Jahre bis 1987 gibt es laut Deutschem Wetterdienst keine Erwärmung. 1987/88 war das Jahr der Klima-Änderung in Deutschland mit einem plötzlichen Temperatursprung von einem dreiviertel Grad und anschließend die steile Weitererwärmung der deutschen Jahrestemperaturen bis heute.

Ganz anders sieht der Verlaufsanstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre aus, laut mainstream soll diese von 288 ppm um 1900 auf inzwischen 426 ppm gestiegen sein. Wir haben dies in Grafik 2 nachempfunden, wobei die Werte erst ab 1958 mit den heutigen Messmethoden gesicherte Werte sind. Wir müssen allerdings betonen, dass um 1900 in Mitteleuropa mit den damaligen chemischen Nachweisen auch bereits 400 ppm gemessen wurden und in damaligen Lexika und Lehrbüchern der Wert auch mit 400 ppm angegeben wurde. Wer sich näher dafür interessiert schaue hier.

Heute sind alle CO₂-Messungen nach der Station Mouna Loa geeicht, und obwohl diese erst 1958 eingerichtet wurde, gibt es Rückrechnungen auf die wir in der nächsten Grafik zurückgreifen.

Grafik 2: Laut heutiger Klimaforschung sind die CO₂-Werte seit 1900 um gut 135 ppm nach dieser Kurve stetig angestiegen und der einzige Verursacher dieses Anstiegs wäre der Mensch, wird fälschlicherweise, aber ohne Beweis behauptet. Dabei gibt es doch unendlich viele CO₂-Emissionsquellen auf der Erde.

Vor allem gibt es keinen CO₂-Sprung im Jahre 1987 auf 1988 wie bei den Temperaturen, aber auch davor und später nicht.

Erste Auswertung durch Grafikvergleich von (1) und (2):

Von 1893 bis 1987 laufen beide Graphen vollkommen unterschiedlich. Erst nach dem Temperatursprung, also ab 1988 gibt es eine Korrelation. Allerdings handelt es sich um eine Zufallskorrelation, denn die Kausalität ab 1988 bis 2025 konnte von der CO₂-Treibhauskirche noch niemals bewiesen werden. Und das tägliche Trommelfeuer über die Medien und den Vertretern der Klimapanikkirche sind keine wissenschaftlichen Beweise. Es ist eine gezielte Angstmache durch die Lügenbehauptung, dass der CO₂-bewirkte Temperaturanstieg noch niemals so stark gewesen wäre wie in der Gegenwart.

Unterteilt man den Zeitraum ab 1893 bis 1987 von Grafik 1 nochmals bis 1943 und danach, so erkennt man aus dem Verlauf der Regressionslinie einen Anstieg bis 1943 und ab 1943 bis 1987 eine Abkühlung. Das zeigt auch die folgende Grafik.

Grafik 3: Von 1943 bis 1987, also 45 Jahre vor dem Temperatursprung kühlten sich die Temperaturen Deutschlands ab, obwohl CO₂ anstieg. Der Temperatursprung von 1987 auf 1988 beträgt etwa 0,8 Grad. Ab 1988 gab es dann eine starke Weitererwärmung bis heute von 1,2 Grad. Macht zusammen 2 Grad ab 1987

Merke: Die neuzeitliche Klimaerwärmung begann erst 1987/88 durch einen Temperatursprung mit anschließender Weitererwärmung. Insgesamt 2 Grad Erwärmung seit 1987.

Dieser Temperatursprung ist in ganz Mittel- und West- und Nordeuropa nachweisbar. Das zeigt uns die nächste Grafik von Westeuropa

Grafik 4: Jahresmitteltemperaturen von Mittel- und West-Europa, siehe Kartenausschnitt. Quelle: Climate Change Institut/University of Maine, ECMWF ERA5

In Holland wurden die Gründe des Temperatursprunges genauer in dieser Arbeit untersucht. Auch Stefan Kämpfe hat den Klimasprung und die Ursachen hier eindeutig beschrieben. Beim Temperatursprung handelt es sich um natürliche Ursachen der ständigen Klimaänderungen, im Wesentlichen die Änderung der Großwetterlagen auf mehr südliche Richtungen, oftmals bekommen wir sogar den heißen Saharawind und Staub ab. siehe hier.

Hinzu kommen nun weitere wissenschaftliche Untersuchungen, die einen Temperatursprung gefunden und begründet haben. …Die Erwärmung der Erdatmosphäre hat im vergangenen Jahr rasant zugenommen. Deutsche Wissenschaftler haben nun eine Idee, was zu dem großen Temperatursprung geführt haben könnte: Es gab weniger Wolken in geringer Höhe, weltweit auf den Meeren und auch auf Europa erwärmend wirkend Quelle: „Science“. Oder hierTemperatursprung von 1,5 Grad…

Im Vergleich dazu der kontinuierliche CO₂-Anstieg ab 1943, siehe Grafik 2, dieser hat einen ganz anderen Verlauf.

Merke: Die Temperaturkurve der DWD-Temperaturen und von CO₂ verlaufen vollkommen unterschiedlich. CO₂ oder andere sogenannte Treibhausgase können nicht der Temperaturhaupttreiber sein und schon gar kein globaler Temperaturregler!

Das zeigt u.a. die die deutsche Wetterstation Neumayer in der Antarktis:

Grafik 5: kaum Erwärmung bei der deutschen Wetterstation Neumayer in der Antarktis, es gibt keinen steilen Erwärmungsbeginn seit 1988 wie in Europa.

Bei dieser deutschen Wetterstation in der Antarktis, umgeben von Schnee und Eis fällt der jährlich steigende Wärmeinselanteil weg, der sonst in Deutschland automatisch aufgrund der wärmenden Landschaftsveränderung mitgemessen wird.

Und auch diese Wetterstation in Virginia mitten auf dem Land zeigt keinerlei Erwärmung in den letzten 105 Jahren, im Gegenteil, siehe Regressionslinie.

Grafik 6. Leichte Abkühlung der Jahrestemperaturen in den letzten 105 Jahren. Es wurde kälter.

Beachte: Die CO₂-Konzentrationen sind in Virginia mitten auf dem Lande genauso gestiegen wie weltweit und wie bei uns, siehe unsere Grafik 2. In den USA fehlt jedoch der Temperatursprung 1987/88 und die anschließende Weitererwärmung. Genauso wie in der Antarktis.

Mit diesen Grafiken haben wir gezeigt, dass die Behauptung der Klimakirche, CO₂ sei der bestimmende Treibhaus-Temperaturregler grottenfalsch ist.

Was sind nun die realistischen und wirklichen Gründe dieser Erwärmung Deutschlands seit 1987/88? Diese Antworten wollen wir jetzt ergründen.

Neutrale, meist unbezahlte Wissenschaftler und Forscher wie wir, die nicht von unserem Staat für ihre CO₂-Forschungen alimentiert werden, – weil wir der Panikmache widersprechen – versuchen die wirklichen Gründe zu erforschen. Nur den neutralen Wissenschaftlern ist zu vertrauen. Wir haben auch nicht vor, die Bevölkerung in eine CO₂-Hysterie zu versetzen, sondern neutral nach den Ursachen des ständigen Klimawandels, insbesondere für die Erwärmung ab 1987/88 bis heute zu suchen.

Merke: Die Klimaerwärmung seit 1987 bis heute beträgt in Deutschland 2 Grad laut den DWD-Jahrestemperaturen.

Zwischenfrage: Warum argumentiert der Vorstand des DWD ständig gegen seine eigenen Daten? Wie kann es sein, dass der DWD sich so irrt?

Unsere Vermutungen: Es handelt sich um einen politisch eingesetzten Vorstand, der den Behauptungen unserer Regierung und der bezahlten Klimapanikwissenschaft zuarbeiten muss. Wer die Wahrheit aus den DWD-Temperaturerhebungen durch Grafiken verbreiten würde wie wir, der würde sofort gerügt, auf Linie gebracht oder entlassen. Der neuen Pressesprecherin Frau Anette Friese wird das bestimmt nicht passieren:

Viele DWD-Angestellten, die inzwischen im Ruhestand sind, können nun frei berichten, genauso wie etliche Wissenschaftler im Ruhestand offen die Wahrheit aussprechen und die lautet: Wir können in CO₂ keinen Temperaturregler für das Klima erkennen.

Eine besonders negative Sonderrolle an der CO₂-Panikmache und Überwachung der Gesellschaft nimmt das PIK Potsdam mit seinen 440 von allen Steuerzahlern gut bezahlten „Wissenschaftlern“ und Angestellten ein. Man kann durchaus vermuten, dass das PIK als eine Art „Klimastasi“ arbeitet, es überwacht die Angestellten des DWD, es überwacht die Medienlandschaft und die Politiker. Auch die Artikel von Wikipedia sind ebenso vom PIK kontrolliert, durch eingesetzte Türsteher werden Artikel in Richtung Klimapanik umgeschrieben, die Realität wird gröblichst unterdrückt.

Und diese von den Angestellten des Deutschen Wetterdienstes verlangte Falsch-Behauptung lautet: Allein CO₂ und andere Treibhausgase bestimmen die Klimaerwärmung, und dafür muss der DWD Beweise und Zuordnungen erbringen. Alle Veröffentlichungen der DWD-Vorstandschaft sind unter dieser Vorgabe zu betrachten. Auch Frau Friese wird dieser politischen Vorgabe folgen und die CO₂-Klimalüge unterstützen.

Natürlich ist auch diese vom Mainstream verkündete Definition von Klimawandel grottenfalsch: Der Begriff Klimawandel bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe

Der Vorstand des Deutschen Wetterdienstes muss gegen die eigenen Daten argumentieren.

Wir hingegen sind unbezahlte Klimaforscher und können nach den tatsächlichen Ursachen der Erwärmung seit 1987/88 suchen, das ist der entscheidende Unterschied. Und die sind der Reihe nach:

Unser Hauptgrund: Die Sonne bestimmt die Temperaturen In Deutschland:

Leider werden die Sonnenstunden von den DWD-Stationen erst seit 1951 erfasst und nicht seit 1943 oder 1947. Trotzdem ist der Zusammenhang zwischen Sonnenscheindauer und Temperaturen, vor allem tagsüber eindeutig. Das zeigen uns die beiden nächsten Grafiken.

Grafik 7: Von 1951 bis 1987 nahmen die Sonnenstunden in Deutschland stark ab, dann erfolgte ein Sprung auf ein höheres Niveau, ab 1988 nehmen die Sonnenstunden bis heute stark zu.

Sonnenstundenrückgang bis 1987, Sprung, dann Zunahme der Sonnenscheindauer. Genauso wie die Temperaturen des DWD. Diese Grafik erklärt auch, weshalb es in Deutschland im Zeitraum bis 1987 am Tage kälter wurde und ab 1988 vor allem tagsüber wärmer. Welche Überraschung: Die Sonne bestimmt die Temperaturen am Tage. Das wird in der nächsten Grafik auch eindeutig statistisch belegt:

Grafik 8: sehr deutliche Korrelation (R= 0,72) zwischen Sonnenscheindauer und T-Max und damit statistisch signifikant, p nahe Null.

Und die Niederschläge:

Grafik 9: Die Niederschläge verhalten sich umgekehrt zu den Sonnenstunden, und damit auch umgekehrt zum Temperaturverlauf in Deutschland. Weniger Regen bedeutet natürlich auch weniger kühlende Verdunstung. Die weitläufigen Landschaftstrockenlegungen verstärken den wärmenden Effekt.

Sonnenstundenzunahme und Niederschlagsabnahme, das sind die Hauptgründe der Klima-Erwärmung seit 1987/88 in Deutschland. Der Glaubensfavorit der Treibhauskirche, nämlich CO₂ erwärmt nichts Nachweisbares, allerhöchstens in homöopathischen Dosen.

Die Behauptung, CO₂ wäre der globale Temperaturregler ist wissenschaftlich falsch, es ist ein erfundenes Klimamärchen.

Die Einwirkung der flächig in der Landschaft sich ausbreitenden Wärmeinseln auf die DWD-Temperaturreihen wurde zuletzt in diesem Video bei EIKE eingegangen.

Auf die vielen anderen Ursachen der Klimaerwärmung seit 1987/88 wollen wir im Teil 2 näher eingehen

Grundforderung von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimahysterie vor einer angeblichen Erdüberhitzung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Also ein NEIN zu den CO₂-Minderungsmaßnahmen.

Unsere Vorschläge im obigen link gegen die vor allem im Sommer tagsüber stattgefundene Erwärmung würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich verbessern.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Grafik 10: Noch ist die Flora und Fauna auf diesem Planeten nicht gerettet. Wir haben bisher erst die CO₂-Konzentrationsabnahme stoppen können. Ein deutlicher CO₂-Aufwärtstrend, eine Konzentrationszunahme auf den optimalen Wert für Flora und Fauna ist noch nicht erkennbar

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. CO₂ ist kein Klimakiller, wer das behauptet, versündigt sich an der Schöpfung. Und solchen Falschaussagen müssen wir offensiv entgegentreten.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert, nur raffinierter und durchdachter umgesetzt. Ausführlich von uns hier beschrieben.

Diesem Geschäftsmodell Treibhauskirche, der Zerstörung der Schöpfung auf der Erde müssen wir vereint und offensiv entgegenwirken. Es gibt überhaupt keinen Klimanotstand, dieser ist erfunden. Wir verweisen auf das neue Buch von Axel Bojanowski, hier: https://eike-klima-energie.eu/2025/01/01/was-sie-schon-immer-ueber-das-klima-wissen-wollten/, der gut am Schluss den Aufstieg der Klimalobby mit all ihren Seilschaften beschreibt, deren angstmachende Behauptungen nichts mehr mit Wissenschaft zu tun hat, obwohl man sich auf die Klimawissenschaft beruft. Wir müssen mithelfen, diesem schlimmen Klimakartell ein Ende zu bereiten.

Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und die Erhaltung Deutschlands wie wir unser Land mit all den positiven Errungenschaften und schönen Kulturlandschaften kennen. Diesem CO₂-Ablasshandelsmodell, dieser erfundenen Klimalüge muss ein Ende bereitet werden.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Woher kommt der Strom? Doppel-Windbuckel (Twin-Peaks)

51. Analysewoche 2025 von Rüdiger Stobbe

Von Mittwoch 12:00 Uhr bis Samstag 12:00 Uhr baute sich ein Doppel-Windbuckel (Twin-Peaks) auf und wieder ab. Vor- und nachher war die Windstromerzeugung eher schwach. Stromimporte wurden notwendig. Preisspitzen wurden erreicht.  Der Stromhöchstpreis der Woche resultiert aus dem Bedarf nach Wegfall der PV-Stromerzeugung am Dienstag um 17:00 Uhr.  Der Strom-Tiefstpreis wurde mit 3,5€/MWh am Freitag um 3:00 Uhr erreicht. Da kratzte die regenerative Stromerzeugung an der Bedarfslinie. Die Volatilität der regenerativen Stromerzeugung ist wie in den Wochen zuvor stark. Es ist fast nie Kontinuität auszumachen. Die konventionellen Stromproduzenten arbeiten am Limit, damit die Stromversorgung Deutschlands gesichert bleibt. 

Der Ausbau der „Erneuerbaren“ auf 86 Prozent hilft nichts. Im Gegenteil. Die natürlichen Energieträger liefern weiter wenig kontinuierlich, dafür sehr unregelmäßig Strom nach diesem Schema:  Wenig Wind und Sonne liefern auch bei massivem Ausbau der Wind- und Solarkraftwerke wenig Strom. Steigen hingegen Wind- und Solarkraft an, erzeugen massiv ausgebaute Anlagen entsprechend viel mehr Strom. Die absolute Differenz zwischen wenig und viel natürlicher Energieausbeute  wird größer.  Die Residuallast steigt entsprechend. Sie liegt teilweise über 100 GW. Die Energiewende in Deutschland ist energie- und klimatechnisch aber auch und vor allem ökonomisch ein Desaster. Wann setzen sich endlich die Leute in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft durch, die wissen, dass Eins plus Eins gleich Zwei und nicht 11 ist? 

Montag, 15.12.2025 bis Sonntag, 21.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 43,2 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 54,2 Prozent, davon Windstrom 38,5 Prozent, PV-Strom 4,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,1 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 51. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 51. KW 2025:

Factsheet KW 51/2025  ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2,Agora-Zukunftsmeter 68 Prozent Ausbau & 86 Prozent Ausbau

Was man wissen muss: Die Wind- und Photovoltaik-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie, angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem Jahresverlauf 2024/25 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Tagesanalysen

Montag

Montag, 15.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 48,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 58,7 Prozent, davon Windstrom 43,3 Prozent, PV-Strom 5,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,2 Prozent.

Ganztägiger Stromimport, für die Jahreszeit schwache regenerative Stromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 15.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag

Dienstag, 16.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 31,2 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 42,0 Prozent, davon Windstrom 25,5 Prozent, PV-Strom 4,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.

Windstromerzeugung fällt weiter ab. Die Strompreisbildung mit Stromhöchstpreis der Woche 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 16.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch

Mittwoch, 17.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 26,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 37,5 Prozent, davon Windstrom 22,1 Prozent, PV-Strom 4,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.

Regenerativer Erzeugungstiefpunkt. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Donnerstag

Donnerstag, 18.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 62,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 72,6 Prozent, davon Windstrom 57,2 Prozent, PV-Strom 5,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,7 Prozent.

Aufbau des Windbuckels mit zwei Spitzen. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Freitag

Freitag, 19.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 56,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 67,1 Prozent, davon Windstrom 54,0 Prozent, PV-Strom 2,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,6 Prozent.

Rückbau des Windbuckels. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 19. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 19.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag

Samstag, 20.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 22,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 36,3 Prozent, davon Windstrom 17,6 Prozent, PV-Strom 5,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,7 Prozent.

Flaute komplett. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.12.2025: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag

Sonntag, 21.12.2025: Anteil Wind- und PV-Strom 47,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 60,2 Prozent, davon Windstrom 42,4 Prozent, PV-Strom 5,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,2 Prozent.

Windkraft steigt an. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. Dezember 2025 ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 21.12.2025: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.




Die unberichteten Brände von großen Netzbatterien

THE MANHATTAN CONTRARIAN, Francis Menton

Die Genies, die New Yorks Energiezukunft planen, glauben, dass sie mit Hilfe von Batteriespeichern die Stromerzeugung aus fluktuierenden Wind- und Solaranlagen aufrechterhalten können. Die Idee: Bei reichlich Wind und Sonne soll der Strom für die ruhigen und dunklen Wintermonate gespeichert werden. Wie viel Speicherkapazität wird dafür benötigt? Es ist eine einfache Rechenaufgabe, doch keiner unserer vermeintlichen Experten hat sich die Mühe gemacht, die Zahlen durchzurechnen.

Trotzdem wird ohne jegliche Machbarkeitsstudie der Bau großer Batteriespeicheranlagen vorangetrieben. Das Batteriespeicherprogramm läuft zumindest teilweise, und einige Anlagen sind in ländlichen Gebieten des Bundesstaates bereits fertiggestellt und in Betrieb. Gleichzeitig sind in New York City, auch in einigen der am dichtesten besiedelten Stadtteile, deutlich größere Anlagen geplant. Gibt es dabei irgendwelche Probleme, über die wir Bescheid wissen sollten?

In einem Beitrag vom März 2024 berichtete ich über die Fortschritte unserer beiden Vorreiterstaaten im Klimaschutz beim Aufbau von Batteriespeichern im Netzmaßstab. Es stellte sich heraus, dass das Hauptproblem darin bestand, dass diese Anlagen regelmäßig von großen und gefährlichen Bränden betroffen waren. Teilweise geriet dieselbe Anlage sogar mehrmals in Brand. In dem Beitrag wurde über Großbrände in Kalifornien berichtet: im September 2023 in Valley Center im Bezirk San Diego und im September 2022 in Moss Landing südlich von San Francisco. Im Januar 2025 ereignete sich in Moss Landing ein weiterer Großbrand. (Quelle: EPA-Website )

Am 16. Januar 2025 geriet das Batteriespeichersystem Moss Landing 300 im Kraftwerk Moss Landing Vistra (Monterey County, Kalifornien) in Brand.

  • Das 300-Megawatt-System enthielt rund 100.000 Lithium-Ionen-Batterien.
  • Rund 55 Prozent der Batterien wurden durch das Feuer beschädigt.

In der Anlage in Moss Landing hatte es bereits im September 2021 und im Februar 2022 Brände gegeben.

Zurück in New York berichtete ich in meinem Beitrag vom März 2024 über nicht weniger als drei größere Brände in Batteriespeicheranlagen in diesem Bundesstaat, die sich im Jahr 2023 ereignet hatten. Das folgende Zitat stammt aus einem Artikel von Canary Media vom August 2023 :

Der Staat New York steht vor der Herausforderung, seinen ambitionierten Ausbau von Speichern für saubere Energie anzupassen, nachdem es zwischen Ende Mai und Ende Juli [2023] in drei verschiedenen Batteriespeicherprojekten zu Bränden gekommen war. … Am 31. Mai geriet zunächst eine von NextEra Energy Resources in einem Umspannwerk in East Hampton installierte Batterie in Brand. … Am 26. Juni lösten dann die Feueralarme in zwei Batteriespeichern von Convergent Energy and Power in Warwick, Orange County, aus; einer davon geriet später ebenfalls in Brand. Am 27. Juli brannte eine weitere Batterie von Convergent in einem Solarpark in Chaumont vier Tage lang.

Könnte man meinen, diese Brände würden mit der Zeit seltener? Wenn ja, dann liegt das nur daran, dass diese Brände – wie der Sozialbetrug somalischer Herkunft in Minnesota – zu jenen Themen gehören, über die die liberalen Medien einfach nicht berichten. Wie sich herausstellte, gab es erst letzte Woche einen weiteren Großbrand in der Anlage von Convergent Energy in Warwick, New York. ( Etica AG, 22. Dezember )

Am späten Abend des 19. Dezember 2025 brach in der Batteriespeicheranlage Church Street in Warwick, New York, die von Convergent Energy & Power betrieben wird, ein Feuer aus. Obwohl keine Verletzten gemeldet wurden und sich das Feuer auf einen einzelnen Container beschränkte, dauerte der Einsatz bis zum folgenden Tag an und führte zu einem gemeinsamen Einsatz mehrerer Behörden, zur Überwachung der Luftqualität und zu einer erneuten Überprüfung der Sicherheit von Batteriespeichersystemen (BESS) in der Gemeinde. Für die Einwohner und Verantwortlichen von Warwick hatte der Brand eine besondere Bedeutung. Die Stadt hat in den letzten Jahren mehrere Batteriespeichervorfälle erlebt, und jeder neue Vorfall wirft schwierige Fragen hinsichtlich des Risikos, der Notfallmaßnahmen und der Eignung bestehender BESS-Anlagen für Standorte in der Nähe von Wohnhäusern, Schulen und kleinen Unternehmen auf.

Ich kann weder in der New York Times noch auf großen Medienseiten wie CNN oder den großen Fernsehsendern einen Hinweis auf diesen Batteriebrand finden.

Die Energiespeicheranlage von Convergent Energy in Warwick verfügt über eine Anschlussleistung von 12 MW und eine Kapazität von 57 MWh. Unterdessen gibt es hier in New York City weit fortgeschrittene Pläne (wenn auch noch nicht im Bau), eine deutlich größere netzgebundene Batteriespeicheranlage in Ravenswood, Queens, zu errichten. Diese würde direkt am East River, gegenüber von East Midtown und der Upper East Side von Manhattan, liegen.

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Auf der Karte kann man sehen, wie nah große Teile Manhattans an dieser Anlage liegen. Fairerweise muss man sagen, dass der Wind normalerweise aus der anderen Richtung weht, aber auch die Gebiete von Queens in der Nähe dieser Anlage sind sehr dicht besiedelt. Direkt daneben befindet sich die sogenannte Queensbridge Houses – das größte öffentliche Wohnbauprojekt des Landes.

Die geplante Kapazität des Batteriespeichers in Ravenswood beträgt 316 MW/2528 MWh – das ist etwa 25-mal so groß wie die Kapazität der Anlage in Warwick, die nun schon mindestens zweimal in Brand geraten ist.

Eine New Yorker Behörde namens NYSERDA (New York State Energy Research and Development Authority) treibt den Bau dieser Energiespeicheranlagen voran, auch in dicht besiedelten Gebieten wie Queens. Auf ihrer Website wirbt sie für das neue Batteriespeicherprojekt am Standort Ravenswood. Man mag es kaum glauben, aber ihr Verkaufsargument lautet, dass die neue Batterieanlage sauberer und umweltfreundlicher sei als die vorherigen Gaskraftwerke an diesem Standort. Hier ein Zitat von Donovan Richards, dem Bezirkspräsidenten von Queens:

„Die Zeiten der Umwelt- und Wirtschaftsungerechtigkeit in West-Queens, insbesondere für unsere historisch benachteiligten Familien im öffentlichen Wohnungsbau, neigen sich dem Ende zu. Während wir die Umwandlung des Ravenswood-Kraftwerks in einen Produzenten sauberer Energie vorbereiten, ist es entscheidend, dass die umliegende Gemeinde von diesem Wandel profitiert“, sagte Bezirkspräsident Richards.

Seltsamerweise erwähnen weder NYSERDA noch Donovan das Problem der Brände.

https://wattsupwiththat.com/2025/12/29/the-unreported-story-of-grid-scale-battery-fires/