Nein, Yale Climate Connections, dramatische Photos belegen keine Auswirkungen des Klimawandels!

Anthony Watts

Der kürzlich in Yale Climate Connections erschienene Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Sechs Fotos zeigen, wie der Klimawandel unsere Welt im Jahr 2025 geprägt hat” von Samantha Harrington präsentiert eine fotogestützte Erzählung, in der behauptet wird, dass Waldbrände, Überschwemmungen, Hitzewellen, Hurrikane und Dürren im Jahr 2025 „durch den Klimawandel noch verheerender und tödlicher geworden sind”. Das ist schlichtweg Unsinn. Der Artikel stützt sich auf eindrucksvolle Bilder und voreilige Schlussfolgerungen, um einen Zusammenhang mit dem Klima herzustellen, liefert jedoch keine stichhaltigen Beweise für diese Behauptungen, außerdem widerlegen gemessene Trends diese Behauptungen.

Der Artikel behauptet, dass diese Bilder „die Folgen der Klimaerwärmung in Aktion zeigen“, und behauptet wiederholt, dass der Klimawandel bestimmte Ereignisse „verstärkt“ oder wahrscheinlicher gemacht habe, wobei er sich auf Gruppen wie World Weather Attribution und Climate Central beruft. Die emotionale Kraft der Fotos ist unbestreitbar. Aber Fotos sind Momentaufnahmen; sie sagen nichts über die 30-jährigen Trends aus, die zur Bestimmung des Klimas erforderlich sind, und sie ersetzen auch keine langfristigen Beobachtungsdaten. Noch wichtiger ist, dass das Klima ein statistisches Konstrukt ist, ein Durchschnitt des Wetters über 30 Jahre, und keine Naturgewalt. Nur das Wetter ist eine Naturgewalt, und es sind Wetter-Ereignisse, welche die Schäden auf diesen Fotos verursachen.

Eine einzelne Brandnarbe, ein überflutetes Wohnzimmer oder ein Satellitenbild von Sturmschäden können ebenso wenig einen Klimatrend belegen wie ein einzelner Kälteeinbruch die Erwärmung widerlegen kann. Genau aus diesem Grund verwenden Wetterdienste 30-jährige Normwerte. Durch die Darstellung von sechs isolierten Ereignissen, die jeweils als „durch den Klimawandel verschlimmert” dargestellt werden, vermischt Yale Climate Connections Wetter und Klima und verleitet die Leser dazu, Trends zu vermuten, die durch die Beweise nicht belegt sind.

Wenn man von Fotos abstrahiert und sich mit der Geschichte und den Messungen befasst, wird das Ganze weitaus nuancierter. Was Hurrikane angeht, so zeigen die in „Climate at a Glance: Hurricanes” zusammengefassten Langzeitaufzeichnungen keinen eindeutigen Aufwärtstrend bei den Hurrikanen, die auf das Festland der USA treffen, oder bei der akkumulierten Zyklon-Energie, der die Behauptung einer stetigen Verschlimmerung der Stürme rechtfertigen würde.

Was Überschwemmungen betrifft, so dokumentiert „Climate at a Glance: Floods“ das Fehlen eines konsistenten globalen Anstiegs der Häufigkeit oder des Ausmaßes von Überschwemmungen, eine Schlussfolgerung, die auch im Sechsten Sachstandsbericht (AR6) des IPCC bestätigt wird.

In Bezug auf Waldbrände erklärt „Climate at a Glance: Wildfires“, dass das Ausmaß der Brände stark von der Landbewirtschaftung, den Zündquellen und der Brennstoffmenge beeinflusst wird und nicht allein von der Temperatur, wobei die langfristigen Trends je nach Region sehr unterschiedlich sind. Hitzewellen und Starkregenereignisse zeigen ebenfalls ein uneinheitliches regionales Verhalten und keine einheitliche globale Zunahme, wie auf den Seiten zu Extremwetterereignissen von „Climate at a Glance“ zusammengefasst wird.

Der Artikel stützt sich stark auf Behauptungen zur schnellen Zuordnung – Aussagen, dass der Klimawandel ein bestimmtes Ereignis „um zwei bis vier Grad wärmer” oder „700-mal wahrscheinlicher” gemacht habe. Diese Behauptungen stammen aus Modellen, die eine simulierte Gegenwart mit einer simulierten kontrafaktischen Welt ohne zusätzliche Treibhausgase vergleichen. Es handelt sich dabei nicht um direkte Messungen. Der sechste Sachstandsbericht (AR6) des IPCC macht deutlich, dass die Zuverlässigkeit der Zuordnung je nach Ereignistyp und Region stark variiert und dass weiterhin erhebliche Unsicherheiten bestehen. Spätere Verweise auf den IPCC-AR6 verschwinden oft aus der Berichterstattung in den Medien.

Climate Realism hat die Attributionsbehauptungen von World Weather Attribution und Climate Central wiederholt widerlegt und gezeigt, dass sowohl die faktischen Behauptungen über einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und bestimmten extremen Wetterereignissen in den Daten nicht zu finden sind als auch die Methodik fehlerhaft ist, mit der ein solcher Zusammenhang hergestellt wird, zum Beispiel hier, hier, hier und hier.

Ebenso wichtig ist, was der Artikel außer Acht lässt. Katastrophen werden ebenso sehr durch Exposition und Anfälligkeit wie durch das Wetter verursacht. Das Bevölkerungswachstum in Überschwemmungsgebieten, die Bebauung in brandgefährdeten Landschaften, unzureichende Entwässerung, schlechte Waldbewirtschaftung und veraltete Infrastruktur verstärken die Schäden. Ein im Juli fotografiertes überschwemmtes Haus in Texas reflektiert Entscheidungen zur Flächennutzung, Flussbau oder Warnsysteme – oder deren Fehlen –, die über die Folgen entscheiden, und nicht, wie in diesem Fall, ein verändertes Klima. Ein verbrannter Hang in Kalifornien ist ein Hinweis auf die Ansammlung von Brennstoff nach Jahrzehnten der Brandbekämpfung und Untätigkeit zur Verhinderung der Brennstoffansammlung, nicht auf eine Verschärfung der Dürre oder Hitze – beides ist nicht nachweisbar.

Der entscheidende Punkt ist: Fotos können Schäden festhalten, aber sie können keine Ursachen diagnostizieren.

[Hervorhebung im Original]

Ein Beispiel dafür ist das folgende Foto aus dem Jahr 1900:

Wenn man sich das Bild ansieht, kann man die Ursache für diese Schäden nicht bestimmen. Es könnte sich um ein Erdbeben, einen Tornado, einen Hurrikan oder ein anderes Starkwindereignis handeln. Es könnte sogar eine laufende Abrissbaumaßnahme sein. Man kann es einfach nicht sagen.

Ohne den Kontext des Ereignisses ist jede Zuordnung der Ursache reine Spekulation. Dieser Kontext in diesem Fall ist Folgender: DIE GESCHICHTE VON GALVESTON UND DER STURM VON 1900, ein Hurrikan, der vermutlich der Kategorie 3 oder höher auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Windskala angehörte.

Würde der gleiche Sturm heute auftreten, könnten Sie sicher sein, dass Experten und Medien, ausgestattet mit der schnell reagierenden „Attributionswissenschaft“, sich beeilen würden, genau diese Bilder zu verwenden, um zu behaupten, dass der Klimawandel irgendwie dafür verantwortlich sei.

Climate Realism hat wiederholt dokumentiert, wie fotozentriertes Storytelling und schnelle Zuschreibungen genutzt werden, um Gewissheit zu übertreiben. Leser finden einen Katalog mit Kritiken zu Attributionsbehauptungen zu Waldbränden, Überschwemmungen, Hurrikanen und Hitzewellen in der Berichterstattung über extremes Wetter, in der Medienaussagen mit Beobachtungsdaten und IPCC-Ergebnissen verglichen werden. Ebenso zeigen die zahlreichen Analysen von Climate Realism zur sogenannten „Attribution Science“, wie modellbasierte Wahrscheinlichkeitsaussagen routinemäßig als feststehende Tatsachen präsentiert werden, selbst wenn die zugrunde liegenden Daten spärlich oder widersprüchlich sind.

Am aussagekräftigsten ist vielleicht, dass der Artikel nie die Frage stellt, ob solche Bilder auch in früheren Jahrzehnten möglich gewesen wären. Die Antwort lautet ja. Die Geschichte ist voller verheerender Überschwemmungen, Brände, Stürme und Dürren, die lange vor dem Anstieg der modernen CO₂-Emissionen stattfanden. Was sich am meisten verändert hat, ist nicht das Vorhandensein von Extremen, sondern die Allgegenwart von Kameras, Drohnen, Satelliten und sozialen Medien – wodurch jede Katastrophe nun in hoher Auflösung dokumentiert wird, aber von narrativ geprägten Medien fälschlicherweise und sofort als Beweis für den „Klimawandel” dargestellt wird.

Indem Yale Climate Connections Fotos anstelle von Trends und Modelle anstelle von Messungen verwendet, verleitet es die Leser zu der irrigen Annahme, dass sechs Bilder „zeigen können, wie der Klimawandel unsere Welt geprägt hat”. Das können sie nicht. Das Klima wird über Jahrzehnte gemessen und nicht in einem Bild festgehalten. Solange die Medienberichterstattung nicht konsequent zwischen Wetter und Klima sowie zwischen Bildern und Beweisen unterscheidet, werden die Leser weiterhin eine eindrucksvolle, aber falsche visuelle Darstellung erhalten. Nur langfristige Trends können darauf hindeuten, dass der Klimawandel das Wetter verschlechtert, und Fotos können keine Trends erfassen.

Anthony Watts is a senior fellow for environment and climate at The Heartland Institute. Watts has been in the weather business both in front of, and behind the camera as an on-air television meteorologist since 1978, and currently does daily radio forecasts. He has created weather graphics presentation systems for television, specialized weather instrumentation, as well as co-authored peer-reviewed papers on climate issues. He operates the most viewed website in the world on climate, the award-winning website wattsupwiththat.com.

Originally posted at ClimateREALISM

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/01/no-yale-climate-connections-dramatic-photos-dont-prove-climate-change-effects/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Temperatureinordnung des Jahres 2025 – Teil 2

Josef Kowatsch, Matthias Baritz

Erster Teil hier.

In Teil 1 haben wir einige Gründe beschrieben, welche für die bei uns stattfindende plötzliche Klimaerwärmung ab 1987/88 in Teilen Europas verantwortlich sind.

Das waren: Plötzliche Änderung der Großwetterlagen auf mehr Südliche Richtungen, Zunahme der Sonnenstunden und Abnahme der Niederschläge. Wir setzen in Teil 2 die Suche nach den Ursachen fort mit einem menschverursachten Grund.

4) Stetige Zunahme der Wärmeinselflächen (WI) in Deutschland, dazu gehören:

4a) Die ständige weitere Bodenversiegelung und Asphaltierung einstiger Grünflächen, die Städte und Gemeinden fressen sich in die grüne einst kühlende nicht trockengelegte Landschaft hinein – derzeit 45 ha je Tag in Deutschland, siehe Versiegelungszähler, Stand: etwa 51 000 km2 von 358 000 km2, (Zähler derzeit nicht erreichbar)

4b) Die ständige flächenweite Trockenlegung Deutschlands in Feld, Wald, Wiesen und Fluren durch Drainagen und Entwässerungsgräben. Das Wasser der einst viel nässeren deutschen Sumpf-Landschaften landet im Meer, ein tatsächlicher Grund für den Meeresspiegelanstieg. Damit wird Deutschland im Sommer vielfach zu einer Steppenlandschaft. Es fehlt zunehmend die kühlende Verdunstung an heißen Sommertagen. Insbesondere die T-Max tagsüber steigen kontinuierlich. Die gesetzlichen Luftreinhaltemaßnahmen seit 40 Jahren verstärken diesen Prozess der Erwärmung tagsüber, weil die Sonnenstrahlung energiereicher wurde.

Und ohne die Zunahme der Wärmeinseln um die DWD-Stationen – siehe Versiegelungszähler- wäre die Erwärmung vor allem seit 1988 bis heute viel moderater ausgefallen:

Was heißt viel moderater? Um wieviel weniger? Wir haben in der Gruppe versucht, all die verschiedenen wärmer machenden Effekte, die Verlegung der Stationen, die Änderung der Tagestemperaturerfassung, die Messmethodenänderung aus den DWD-Temperaturreihen ab 1988 herauszurechnen. Die von anthropogenen Einflüssen bereinigte Erwärmungskurve würde dann seit 1988 vermutlich so verlaufen, die nach Berechnungen von R. Leistenschneider korrigierte Kurve in grün:

Abb. 2a: Die grüne Kurve soll die wirkliche Erwärmung Deutschlands seit 1988 darstellen, (+/-10% Schwankungsbreite) unter der Voraussetzung, wenn Deutschland so unverändert geblieben wäre wie 1988, aber auch alle Wetterstationen noch dort stehen würden, wo sie standen und immer noch mit der englischen Wetterhütte nach der alten Messmethode die Temperaturen erfasst worden wären.

Beachte: Der Temperatursprung war von 1987 auf 1988, die Grafik 3a beginnt also nach dem Sprung und zeigt nur die Weitererwärmungen seit 1988, einmal nach den DWD-Originaldaten und die grüne von uns bereinigte Reihe.

Man sieht: auch der grüne Verlauf zeigt eine deutliche Erwärmung seit 1988

Raimund Leistenschneider hat versucht für all die Veränderungen im deutschen Stationsnetz einen Korrekturfaktor zu ermitteln und danach die DWD-Reihen seit Anbeginn neu zu berechnen. Von 1881 bis heute beträgt dieser Korrekturfaktor 1,4°C.

Und nun ab Beginn der Deutschlandmessreihen, ab 1881: Die grüne untere Verlaufslinie soll die korrigierten Deutschlandtemperaturen seit Messaufzeichnungsbeginn anzeigen. Der rote polynome Graph zeichnet die vom DWD veröffentlichen Temperaturwerte nach.

Abb. 2b: Der grüne Verlauf soll die reale und natürliche Temperaturentwicklung für das heutige Deutschland angeben. Sie will nur die immerwährenden Klimaänderungen berücksichtigen, ohne menschliche wärmende Veränderungen. Also wenn Deutschland so geblieben wäre, wie es 1881 war, mit denselben Wetterstationen wie damals, denselben Messmethoden, derselben Einwohnerdichte und demselben geringen Wohlstand. Also das Kaiserreich unverändert in die heutige Zeit versetzt. Dann wäre in etwa der grüne Verlauf richtig.

Auswertung: Die grüne Verlaufskurve zeigt nach 1987 gleichfalls die starke Erwärmung, jedoch nicht ganz so stark im Anstieg wie die vom DWD erhobenen und oft geänderten Messerfassungsmethoden. (in rot)

Und: das grüne 2025-Jahr wäre immer noch ein eher warmes Jahr

Zusätzlich für unsere Leser: Mit Temperatursprung sieht derselbe Verlauf so aus wie in der nächsten Grafik. Auffallend, der Temperatursprung wäre 1987/88 bei der korrigierten grünen Temperaturreihe genauso vorhanden.

Abb. 2c. Die grüne Kurve gibt den Verlauf der nach R. Leistenschneider korrigierten DWD-Temperaturreihen wider. Wäre Deutschland so unverändert geblieben wie 1881, und auch die Wetterstationen dort stehen würden, wo sie einst standen, dann hätten nur die natürlichen Einflüsse auf das Klima in Mitteleuropa gewirkt. Diese natürliche Änderung will der grüne Verlauf nachzeichnen. Dabei gibt R. Leistenschneider einen Schwankungsbereich von +/-10% an.

 

Gibt es eine solche Wetterstation in Deutschland, die all diese Bedingungen erfüllt wie unsere grüne Regressionslinie aus Grafik 2 und als WI-frei einzustufen wäre? Können wir den Verlauf überprüfen? Antwort Nein. So eine Wetterstation gibt es in ganz Deutschland nicht und schon gar nicht ab 1881.

Jedoch in anderen Teilen der Welt, z.B. in der Antarktis, aber dort auch nicht ab 1881

Die französische Station Dumont D’Urville, (66° 40′ südl. Breite. 140° 01′ östl. Länge) Temperaturverlauf seit 1980, also 45 Jahre und geographischer Standort.

Da diese Wetterstation einerseits WI-frei ist, andererseits aber auch die natürlich Umstellung der Wetterlagen in Europa von nördlichen auf vermehrt südliche Richtungen mit Sonnenstundenzunahme nicht mitgemacht hat, (wie auch?) zeigt diese Wetterstation auch einen gänzlich anderen Verlauf als die mittel- und westeuropäischen Wetterstationen.

Ergebnis: Keinerlei Korrelation zwischen Temperatur und CO₂-Konzentrationszunahme in den letzten 46 Jahren.

Die Station liegt auf der Karte rechts unten am Rande der Antarktis.

Abb.: 3a/b: Die Wetterstation Dumont D‘Urville in der Antarktis zeigt keinerlei Erwärmung seit 1980, im Gegenteil, es wird sichtbar kälter dort. Siehe negative Steigungsformel. Der Schnitt der Jahrestemperaturen liegt zwischen -10 und – 11 Grad. Die Stationen weiter dem Pol zu sind natürlich übers Jahr gesehen wesentlich kälter. Wir erkennen keinerlei Korrelation zwischen weltweiter CO₂-Zunahme und fallender Temperatur oder wirkt Kohlendioxid kühlend

Zwei Grundforderungen von uns Natur- und Umweltschützern:

Die werbe- und geschäftsmäßig geplante und regierungsgewollte CO-Klimaangstmache vor einer angeblichen Erdüberhitzung und Lebensbedrohung muss sofort eingestellt werden.

Wir sind deshalb gegen teure technische CO-Reduzierungsmaßnahmen, die dem Klima nichts nützen, sondern der Natur und Umwelt oft zusätzlich schaden. Wir lehnen auch jede Luftbesprühung aus Flugzeugen mit weißen Chemikalien-Staubwolken ab, um die Sonneneinstrahlung zu reflektieren und die Albedo wieder zu vergrößern. (Vorschlag aus den USA)

Was man gegen heiße Sommertage und gegen die Trockenlegung Deutschlands vorgehen sollte, haben wir hier in 15 Punkten beschrieben.

Aber diese Hilfsmaßnahmen, die tatsächlich helfen würden, würden der CO-Treibhaustheorie widersprechen, deshalb entscheidet sich die Politik lieber für die teure CO-Bodenverpressung oder CO₂ aus der Luft ausfiltern und andere vollkommen sinnlose und teure CO₂-Reduzierungsmaßnahmen. Dafür zahlen wir gesetzlich verordnet steigende CO₂-Steuern. Zuletzt gestiegen zu Jahresbeginn 2026. Und die Regierung, ja sogar der ADAC lobt diese völlig unnütze Verteuerung. Unsere Vorschläge im obigen link würden nicht nur helfen, sondern wären zugleich ein Beitrag zum Naturschutz, die Vielfalt der Arten und die Ökologie der Landschaft würde sich wesentlich verbessern.

Kohlendioxid ist Leben, Kohlendioxid ist Schöpfung.

Wir Menschen wie auch Tiere und Pflanzen bestehen neben einigen anorganischen Komponenten aus unzähligen und ganz unterschiedlichen organischen Molekülen, die in hochkomplexer Weise interagieren als läge dem ein göttlicher Bauplan zugrunde. Sämtliche organische Verbindungen basieren dabei auf Kohlenstoff. Und jedes einzelne dieser C-atome stammt letztlich von dem Spurengas CO₂!!! Leider viel zu wenig vorhanden, derzeit nur 426 ppm in der Luft, das ist zu wenig CO₂ für eine optimale Lebensentfaltung auf diesem Planeten. Es muss erstaunen, dass diese relative geringe CO₂-Konzentration in der Luft überhaupt ausreicht, soviel pflanzliche Biomasse zu erzeugen. Tatsächlich müssen sich Pflanzen einige Tricks einfallen lassen, um ausreichend CO₂ bei der Fotosynthese zu kriegen. Die meisten Pflanzen sind C-3 Pflanzen, bei denen hängt die Bindung von einem Enzym, namens Rubisco ab. Sie haben gelernt, sich mit weniger CO₂ zurecht zu finden.

Wir brauchen mehr CO₂ in der Atmosphäre

Eine positive Eigenschaft hat die CO-Zunahme der Atmosphäre. Es ist das notwendige Wachstums- und Düngemittel aller Pflanzen, mehr CO führt zu einem beschleunigten Wachstum, steigert die Hektarerträge und bekämpft somit den Hunger in der Welt. Ohne Kohlendioxid wäre die Erde kahl wie der Mond. Das Leben auf der Erde braucht Wasser, Sauerstoff, ausreichend Kohlendioxid und eine angenehm milde Temperatur. Der optimale CO-gehalt der Atmosphäre liegt etwa bei 800 bis 1000ppm, das sind 0,1%. Das ist auch die Konzentration in den Gewächshäusern für den Gemüseanbau. Nicht nur für das Pflanzenwachstum, also auch für uns eine Art Wohlfühlfaktor. Von dieser Idealkonzentration sind wir derzeit weit entfernt. Das Leben auf der Erde braucht mehr und nicht weniger CO in der Luft. Untersuchungen der NASA bestätigen dies (auch hier) Und vor allem dieser Versuchsbeweis.

Grafik 4: Noch ist die Flora und Fauna auf diesem Planeten nicht gerettet. Wir haben bisher erst die CO₂-Konzentrationsabnahme stoppen können. Ein deutlicher CO₂-Aufwärtstrend, eine Konzentrationszunahme auf den optimalen Wert für Flora und Fauna ist noch nicht erkennbar

Das Leben auf dem Raumschiff Erde ist auf Kohlenstoff aufgebaut und CO₂ ist das gasförmige Transportmittel, um den Wachstumsmotor Kohlenstoff zu transportieren. Wer CO₂ verteufelt und vermindern will, versündigt sich gegen die Schöpfung dieses Planeten. CO₂ ist kein Klimakiller, wer das behauptet, versündigt sich an der Schöpfung. Und solchen Falschaussagen müssen wir offensiv entgegentreten. Wir wollen keine Schöpfungszerstörer auf diesem Planeten dulden.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gerückt werden und nicht das teure Geschäftsmodell Klimaschutz, das keinerlei Klima schützt, sondern über gesteuerte Panik- und Angstmache auf unser Geld zielt. Gegen die Terrorgruppe „letzte Generation“ muss mit allen gesetzlichen Mitteln vorgegangen werden, da die Gruppe keine Natur- und Umweltschützer sind, sondern bezahlte Chaosanstifter. Abzocke ohne Gegenleistung nennt man das Geschäftsmodell, das ähnlich wie das Sündenablassmodell der Kirche im Mittelalter funktioniert, nur raffinierter und durchdachter. Ausführlich hier beschrieben.

Diesem Geschäftsmodell Treibhauskirche, der Zerstörung der Schöpfung auf der Erde müssen wir vereint und offensiv entgegenwirken. Es gibt überhaupt keinen Klimanotstand, dieser ist frei erfunden und wird am Leben gehalten durch bezahlte NGOs und andere völlig unseriöse Scharlatane, die von den Bezahl-Medien auch noch hofiert werden. Schon mal was von der Terroreinheit „Vulkangruppe“ gehört? Eigentlich ein Klimairrenhaus, das uns täglich neu anlügt und bedroht. Wir müssen mithelfen, diesem schlimmen, vor allem in den letzten 15 Jahren entstandenem und gesetzlich abgeschirmtem Klimakartell ein Ende zu bereiten. Auf die Tagesschau und ZDF-Heute können wir uns nicht verlassen.

Es wird Zeit, dass endlich Natur- und Umweltschutz in den Mittelpunkt des politischen Handelns gestellt werden und nicht das Geschäftsmodell Klimaschutz. Letztlich geht es um die Bewahrung unserer Demokratie und den kulturellen Erhalt Deutschlands wie wir unser schönes Land kennen. Diesem Ablasshandelsmodell CO₂-Klimalüge muss ein Ende bereitet werden. Und jeder sollte mithelfen.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer, unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Umweltschützer.

 




Die Trump-Regierung schützt die nationale Sicherheit der USA durch das Aussetzen von Offshore-Windparkleasingverträgen.

WASHINGTON – Das US-Innenministerium gab heute bekannt, dass es die Vergabe von Pachtverträgen für alle im Bau befindlichen großflächigen Offshore-Windparks in den Vereinigten Staaten mit sofortiger Wirkung aussetzt. Grund dafür sind nationale Sicherheitsrisiken, die das US-Kriegsministerium in kürzlich fertiggestellten, als vorerst geheim eingestuften Berichten identifiziert hat. Diese Aussetzung gibt dem Ministerium gemeinsam mit dem US-Kriegsministerium und anderen relevanten Regierungsbehörden Zeit, mit den Pächtern und den Partnern auf Landesebene zusammenzuarbeiten, um die Möglichkeiten zur Minderung der von diesen Projekten ausgehenden nationalen Sicherheitsrisiken zu prüfen.

„Die vorrangige Pflicht der US-Regierung ist der Schutz der amerikanischen Bevölkerung“, erklärte Innenminister Doug Burgum . „Die heutigen Maßnahmen reagieren auf neue nationale Sicherheitsrisiken, darunter die rasante Entwicklung der relevanten Technologien der Gegner und die Schwachstellen, die durch großflächige Offshore-Windparks in der Nähe unserer Ballungszentren an der Ostküste entstehen. Die Sicherheit der amerikanischen Bevölkerung wird für die Trump-Regierung stets oberste Priorität haben.“

Folgende Pachtverträge sind ausgesetzt:

    1. Vineyard Wind 1 (OCS-A 0501)
    2. Revolution Wind (OCS-A 0486)
    3. CVOW – Gewerblich (OCS-A 0483)
    4. Sunrise Wind (OCS-A 0487)
    5. Empire Wind 1 (OCS-A 0512)

Was die nationalen Sicherheitsrisiken betrifft, die mit großflächigen Offshore-Windparks einhergehen, so haben nicht klassifizierte Berichte der US-Regierung schon lange festgestellt, dass die Bewegung massiver Turbinenschaufeln [Windflügel] und der stark reflektierenden Türme Radarstörungen, sogenannte „Clutter“, erzeugt. Diese durch Offshore-Windparks verursachten Störungen verdecken legitime bewegliche Ziele und erzeugen falsche Ziele in der Nähe der Windparks.

Das Energieministerium stellte in einem Bericht aus dem Jahr 2024 fest, dass die Schwelle für die Fehlalarmerkennung eines Radars erhöht werden kann, um Störungen zu reduzieren, eine erhöhte Erkennungsschwelle jedoch dazu führen kann, dass das Radar „tatsächliche Ziele verfehlt“.

Die heutige Maßnahme stellt sicher, dass die von Offshore-Windprojekten ausgehenden nationalen Sicherheitsrisiken angemessen angegangen werden und dass die Regierung der Vereinigten Staaten ihre Fähigkeit behält, das amerikanische Volk wirksam zu verteidigen.

https://www.doi.gov/pressreleases/trump-administration-protects-us-national-security-pausing-offshore-wind-leases

 




Atomenergie: Die teuerste Form der Energiegewinnung- laut SPD

Von Günter Keil

 

In der WELT AM SONNTAG vom 3.1.26 berichtete Daniel Wetzel darüber, dass „Die CSU eine Entgiftungskur für Atommüll will“. Das bezog sich auf die Transmutation, ein wichtiges Verfahren zur Reduzierung der Radioaktivität durch Neutronenbestrahlung. Außerdem hieß es in der Beschlussvorlage der CSU, die Kernenergie müsse mit Blick auf Versorgungssicherheit und Klimaschutz „wieder eine größere Rolle einnehmen.“ Der Journalist berichtete dann, was die SPD dazu sagte: „Atomenergie ist die teuerste Form der Energiegewinnung und wird dies angesichts der bereits unschlagbar günstigen erneuerbaren Energien auch bleiben“, erklärte die energiepolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nina Scheer. Daniel Wetzel zerlegte diese Behauptungen mit dem Hinweis auf die rund 30 Mrd Euro, die der deutsche Steuerzahler für Wind- und Solarstrom zahlen muss, sowie auf das Beispiel Frankreichs mit seinem staatlichen Kernkraftbetreiber EdF, der nicht nur Milliardengewinne an den Staat ausschüttet, sondern auch billigen Strom erzeugt.

Und weiter teilte Frau Scheer mit: „China, als der Staat mit den meisten Atomenergieprojekten, baut selbst deutlich mehr an erneuerbaren Energien aus und wird diesen Trend absehbar fortsetzen.“

Hier lohnt es sich gewiss, zunächst das französiche Beispiel etwas genauer zu beschreiben, weil es für die SPD anscheinend fürchterlich und eigentlich auch fern jeglicher Vorstellung ist. Was die EdF aufgebaut hat, zeigen die Zahlen: Das Land hat 19 Kernkraftwerke mit insgesamt 58 Reaktoren in Betrieb. Sie liefern ca. 75 Prozent der Stromerzeugung. Laut D. Wetzel liefert die EdF der Staatskasse jährlich einen zweistelligen Gewinn. Und wie man schon lange weiß, ist der Strom in Frankreich so billig, dass sehr viele Franzosen elektrisch heizen. Direkt, ohne Wärmepumpen. Emmanuel Macron kündigte im Februar 2022 an, dass bis 2050 sechs neue, verbesserte EPR-Kraftwerke gebaut werden sollen, und auch die Prüfung von acht weiteren Standorten erfolgt. Ferner die Laufzeit-Verlängerung für alle Kraftwerke auf 50 Jahre. Das bezeichnete er als eine „Renaissance der Kernenergie“. Dieses Beispiel zeigt zweierlei: Kernkraft ist billig. Und niemals hat es bei der enormen Zahl der Anlagen einen schweren Unfall gegeben – also ist sie auch sicher. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Frau Scheer diese Fakten aus unserem Nachbarland nicht kennt. Aber darf sie das äußern ? Die zweite ihrer Botschaften bezog sich auf China. Sie lautete: „China, als Staat mit den meisten Atomprojekten, baut selbst deutlich mehr an erneuerbaren Energien aus und wird diesen Trend absehbar fortsetzen.“ China als Vorbild in der Energiepolitik – das ist eigentlich bereits ein Witz.

Zu den Tatsachen: China hält den Weltrekord bei der Emission von Kohlendioxid (CO2) – mit 29,7 Prozent. Zum Vergleich: USA 15%; Indien 6,9%; Japan 3% und Deutschland 2%. Dieser gewaltige Anteil hat seinen Grund: China ist seit Jahren dabei, speziell die Bewohner der riesigen ländlichen Regionen mit Elektrizität zu versorgen. Bei dieser gewaltigen Aufgabe sind die enorm großen Kohlevorkommen an der Nordgrenze zur Mongolei eine ebenso große Chance, das mit sehr vielen Kohlekraftwerken zu verwirklichen. Und genau das geschieht seit mehreren Jahren. Bislang wurden jährlich 50 neue Kohlekraftwerke gebaut – dies wurde in der Planung für 2025 auf 120 neue Anlagen erhöht und erfüllt. Gleichzeitig nutzt China diese geradezu Massenproduktion zu nennende Herstellung dieser Kraftwerkstypen als Exportartikel; vermutlich sind sie im Preis unschlagbar. Diese Nation ist übrigens Unterzeichner des Pariser Klimaabkommens – und hat angekündigt, im Jahre 2060 die CO2-Neutralität zu erreichen. Also niemals. Die internationale Klimaschutzgemeinde hat diese „Zusage“, die eine klare Absage ist, still hingenommen. Zu der von Frau Scheer ergänzten Aussage, dass China „deutlich mehr“ (deutlich mehr als wer oder was?) „an erneuerbaren Energien ausbaut“, ist festzustellen, dass es tatsächlich einige sehr imponierende Photovoltaik-Riesenanlagen gebaut und sie stolz der westlichen Presse präsentiert hat. Man weiß, wie das wirkt, aber man kann dort auch rechnen. Es ist gewiss anzuzweifeln, dass China ebenso viele Solarstrom-Paneele im eigenen Land installiert, wie es sie Deutschland jährlich verkauft.

Und ein letztes Wort zu dem ursprünglich von der SPD scharf abgelehnten CDU/CSU-Vorschlag zum Einstieg in die Transmutation der Nuklearabfälle: Herr Wetzel hat in seinem zitierten Artikel die weit fortgeschrittene Planung Chinas zu diesem Thema erklärt: „Im kommenden Jahr soll mit einer CiADS genannten Transmutationsanlage in Huizhou in der Provinz Guangdong der erste große Prototyp in Betrieb gehen. In Europa treibe Belgiens Nuklearforschungszentrum mit EU-Unterstützung das Transmutationsprojekt „Myrrha“ voran. Und ähnliche Pläne der Schweizer Firma Transmutex fördere bereits die deutsche Bundesagentur für Sprunginnovationen Sprin-D.

Jetzt müsste die SPD eigentlich über diese bundeseigene Behörde herfallen. Frau Nina Scheer wird gewiss dabei helfen.

 




Amerikanische Senatoren wollen sich der EU-Kommission widersetzen, die US Firmen bürokratische Handelshemmnisse für LNG-Exporte vorschreibt

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 21. Dezember 2025

In dem der Daily Caller News Foundation (DCNF) vorliegenden Schreiben der republikanischen Senatoren Ted Cruz aus Texas und John Kennedy aus Louisiana, werden die zuständigen Kabinettsmitglieder dringend aufgefordert, die Europäische Union (EU) daran zu hindern, „neue und willkürliche“ Methan-Vorgaben für amerikanische Energieunternehmen, die in die EU exportieren, einzuführen. Angesichts der laufenden Handelsanpassungen warnen Cruz und Kennedy, dass die EU-Methanverordnung (EUMR) ein verheerendes nichttarifäres Handelshemmnis darstellt, das die US-amerikanischen LNG-Exporte (Flüssigerdgas) nach Europa faktisch zum Erliegen bringen könnte.

Die Senatoren richteten den Brief an Energieminister Chris Wright, Innenminister Doug Burgum, Handelsminister Howard Lutnick und den US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer.

„Während Sie sich mit Ihren europäischen Amtskollegen treffen, um den Aktionsplan zur Umsetzung des Handelsabkommens abzuschließen, fordern wir diese Regierung auf, alle verfügbaren rechtlichen, diplomatischen und wirtschaftlichen Instrumente zu nutzen, um die vollständige Aufhebung der EU-Öl- und Gasverordnung sicherzustellen“, schrieben die Abgeordneten in dem Brief. „Die Regulierung von Aspekten der eigenen Öl- und Gasproduktion der EU fällt in den Zuständigkeitsbereich, der ihr von den Mitgliedstaaten übertragen wurde – jeder Versuch, solche Regulierungen auf US-Produzenten auszudehnen, stellt einen klaren und provokativen Versuch dar, das souveräne Recht Amerikas zu untergraben, seine eigene Energieversorgung durch vom US-Kongress verabschiedete Gesetze zu regulieren.“

Cruz Eu Methanregulierungsbrief hochgeladen von audreystreb

Die EU-Methanverordnung trat im August 2024 in Kraft und wird über mehrere Jahre schrittweise eingeführt. Die Anforderungen an die Methanüberwachung und -berichterstattung werden für in der EU tätige Energieunternehmen im Laufe der Zeit verschärft. Die Verordnung gilt auch für Importe, was bedeutet, dass Importeure letztendlich nachweisen müssen , dass die in die EU eingeführten Energieressourcen den von der Europäischen Kommission festgelegten Regeln und Vorschriften entsprechen.

Als Folge der EUMR müssen US-Unternehmen, die LNG nach Europa exportieren, möglicherweise zusätzliche Methanmanagementpraktiken anwenden, um auf den EU-Markt beliefern zu dürfen. Cruz und Kennedy argumentieren, dass diese Entwicklung nachteilige Folgen haben und nur dazu dient, den „europäischen Green New Deal“ voran zu bringen.

„Nach vollständiger Umsetzung wird die EU-Methanverordnung einen neuen, noch nicht näher definierten Methanintensitätsstandard auch für US-amerikanische Öl- und Erdgasimporte festlegen. Sollte diese Bestimmung in Kraft treten, würden Regulierungsbehörden in Paris, Berlin und Brüssel den Betreibern in Midland und Pittsburgh vorschreiben, wie, wann und wo sie Energie produzieren dürfen“, heißt es in dem Schreiben. „Schon die derzeitigen Berichtspflichten – die angeblich am einfachsten zu erfüllen sind – untergraben nicht nur die Souveränität der USA, sondern sind auch unsinnig und belasten amerikanische Unternehmen unnötig.“

Obwohl die Trump-Regierung im Juli ein bedeutendes Handelsabkommen mit der EU abschloss, das der amerikanischen Energiewirtschaft zugutekommen sollte, legt die EU US-Energieunternehmen weiterhin strenge Klimavorschriften auf, die die Kosten auch für die Amerikaner in die Höhe treiben, erklärten einige Energiepolitikexperten und Insider zuvor gegenüber dem DCNF.

Cruz und Kennedy argumentierten in dem Brief weiter, dass die EUMR das Handelsabkommen vom Juli verrate, da die EU zugestimmt habe, „belastende“ nichttarifäre Handelshemmnisse für amerikanische Exporteure abzubauen.

„Die Andeutung, europäische Länder könnten amerikanische Produzenten direkt regulieren, ist eine grobe Kompetenzüberschreitung und ein Bruch der bilateralen Beziehungen – insbesondere nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine, wo amerikanische LNG-Exporteure durch massive Liefersteigerungen in die Region dazu beitrugen, die schlimmsten Befürchtungen abzuwenden“, schrieben Cruz und Kennedy. „Die verzögerte Einführung ist eine gängige Taktik europäischer Bürokraten, die hoffen, Unternehmenspraktiken per Dekret zu ändern.“

Die Abgeordneten argumentieren in dem Schreiben außerdem, dass europäische Regulierungsbehörden die Besonderheiten der riesigen amerikanischen Erdgasvorkommen, die je nach Herkunft „unterschiedliche Emissionsprofile“ erzeugen, nicht berücksichtigen und dass die von der EU geforderten Emissionsdaten nicht realisierbar seien. Daher warnten Cruz und Kennedy: „Die Nichteinhaltung könnte erhebliche finanzielle Folgen für amerikanische Unternehmen nach sich ziehen.“

Die strategische Energieanalystin Tammy Nemeth erklärte gegenüber dem DCNF, dass EU-Klimavorschriften wie die EUMR die Kosten für US-Unternehmen – und damit auch für die Amerikaner – erhöhen, da Unternehmen, die auf dem europäischen Markt wettbewerbsfähig sein wollen, einen bürokratischen Dschungel bewältigen und einen Plan für den Übergang zur Klimaneutralität umsetzen müssen. Obwohl eine genaue Schätzung schwierig sei, verursache die Einhaltung der EU-Klimavorschriften und -richtlinien laut Nemeth erhebliche Mehrkosten für amerikanische Energieunternehmen, die voraussichtlich an die Verbraucher in den USA und im Ausland weitergegeben würden.

Nemeth sagte außerdem, dass US-amerikanische Öl- und Gasunternehmen, die sich gegen die Klimavorschriften der EU stellen, hohe Geldstrafen riskieren oder sogar faktisch vom Handel mit der Region ausgeschlossen werden könnten.

Laut mehreren Berichten lehnen einige US-Beamte die EU-Öl- und Gasverordnung (EUMR) entschieden ab und arbeiten hinter den Kulissen daran, die EU davon zu überzeugen, amerikanische Öl- und Gasunternehmen von Regulatorien zu befreien. Wie Reuters berichtet, bot die EU in der vergangenen Woche als Reaktion auf amerikanischen Druck vereinfachte EUMR-Konformitätsregeln für Importeure an.

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https://dailycaller.com/2025/12/21/ted-cruz-john-kennedy-urge-donald-trump-administration-resist-european-union-methane-regulation-power-grab-threatening-american-liquefied-natural-gas-exports/


Durch obigen Beitrag bin ich auf europäische Behaupt… – äh, Pardon, Stellungnahmen zu Methanemissionen gekommen:
Nachfolgend eine gekürzte Auswahl der Texte, Fettdruck durch Übersetzer

Methanemissionen
Die EU ist weltweit führend bei der Methanreduzierung: Sie ist Mitinitiatorin des Globalen Methanversprechens, setzt die EU-Methanverordnung auf nationaler Ebene um und bietet Finanzierungsprogramme für internationale Organisationen und Regierungen an, um Maßnahmen weltweit zu unterstützen.

Nach Kohlendioxid ist Methan der zweitgrößte Verursacher des Klimawandels. Tatsächlich ist Methan sogar noch wärmespeichernder als Kohlendioxid. Auf einen Zeitraum von 100 Jahren betrachtet, ist das Treibhauspotenzial von Methan 29,88-mal so hoch wie das von Kohlendioxid und auf einen Zeitraum von 20 Jahren sogar 82,5-mal so hoch. Dies liegt daran, dass Methan nur etwa 10 bis 12 Jahre in unserer Atmosphäre verbleibt, während Kohlendioxid dort Jahrtausende lang zirkuliert.

https://energy.ec.europa.eu/topics/carbon-management-and-fossil-fuels/methane-emissions_en?prefLang=de

 

european flag Amtsblatt
der Europäischen Union
EN

L-Serie

2024/1787 15.7.2024

VERORDNUNG (EU) 2024/1787 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES
vom 13. Juni 2024

über die Verringerung der Methanemissionen im Energiesektor und zur Änderung der Verordnung (EU) 2019/942
(Text mit Relevanz für den EWR)

DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT UND DER RAT DER EUROPÄISCHEN UNION,

Wohingegen:

(1) Methan trägt nach Kohlendioxid (CO₂) am zweitmeisten zum Klimawandel bei und ist für etwa ein Drittel der aktuellen Erwärmung verantwortlich. Die Methankonzentration in der globalen Atmosphäre ist im letzten Jahrzehnt stark angestiegen.
(2) Der Weltklimarat (IPCC), eine Einrichtung der Vereinten Nationen (UN), veröffentlichte in seinem Sechsten Sachstandsbericht die Erkenntnis, dass bis 2030 drastische Reduzierungen der anthropogenen Methanemissionen erforderlich sind, um die globale Erwärmung auf 1,5° C zu begrenzen…..
(3)  …
(4)  Nach jüngsten Schätzungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und der Climate and Clean Air Coalition (CCAC) könnten Methanemissionen um 45 % bis 2030, basierend auf verfügbaren gezielten Maßnahmen und zusätzlichen Maßnahmen im Einklang mit den UN-Nachhaltigkeitszielen, eine globale Erwärmung von 0,3 ° C bis 2045 verhindern.
(5)
(6) Der Europäische Grüne Deal vereint ein umfassendes Paket sich gegenseitig verstärkender Maßnahmen und Initiativen mit dem Ziel, spätestens bis 2050 Klimaneutralität in der Union zu erreichen.

…. Im Oktober 2020 verabschiedete die Kommission eine EU-Strategie zur Verringerung der Methanemissionen (die „Methanstrategie“), die Maßnahmen zur Senkung der Methanemissionen in der Union, einschließlich des Energiesektors, und auf globaler Ebene festlegt.

… 77 % aller für 2030 prognostizierten Methanemissionen aus Öl, Gas und Kohle aus sozialer und ökologischer Sicht kosteneffektiv reduziert werden können. Dies würde dazu beitragen, die globale Erwärmung auf 1,5  ° C zu begrenzen und der Union ermöglichen, im Kampf gegen Methanemissionen eine Vorreiterrolle einzunehmen und ihre Energiesicherheit zu stärken.

(7) Methanemissionen fallen unter die EU-Treibhausgasreduktionsziele für 2030 gemäß der Verordnung (EU) 2021/1119 sowie unter die verbindlichen nationalen Emissionsreduktionsziele gemäß der Verordnung (EU) 2018/842 des Europäischen Parlaments und des Rates  ( 5 ) . Derzeit existiert jedoch kein EU-Rechtsrahmen, der spezifische Maßnahmen zur Reduzierung anthropogener Methanemissionen im Energiesektor vorsieht. Die Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates ( 6 ) erfasst zwar  Methanemissionen aus der Mineralöl- und Erdgasraffination, jedoch nicht Methanemissionen aus anderen Tätigkeiten im Energiesektor.
(8) In diesem Zusammenhang sollte diese Verordnung für die Reduzierung von Methanemissionen bei der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas, in stillgelegten, vorübergehend verschlossenen und dauerhaft verschlossenen sowie aufgegebenen Bohrlöchern, bei der Erdgasgewinnung und -verarbeitung, beim Gastransport, der Gasverteilung und der unterirdischen Speicherung sowie in Anlagen zur Speicherung von Flüssigerdgas (LNG) gelten. Diese Verordnung sollte auch für aktive Untertage- und Tagebaukohlebergwerke sowie für stillgelegte oder aufgegebene Untertagekohlebergwerke gelten.
(9) Regeln für die genaue Messung, Überwachung, Berichterstattung und Verifizierung von Methanemissionen im Öl-, Gas- und Kohlesektor…. Die in dieser Verordnung festgelegten Regeln sollen die Transparenz bei der Einfuhr fossiler Energieträger in die Union erhöhen und zu einer breiteren Anwendung von Lösungen zur Minderung von Methanemissionen weltweit beitragen. Für das Treibhauspotenzial sollte ein Zeithorizont von 20 Jahren und 100 Jahren zugrunde gelegt werden.
(10) Die Einhaltung der Verpflichtungen aus dieser Verordnung wird voraussichtlich Investitionen seitens der regulierten Unternehmen erfordern. Die mit diesen Investitionen verbundenen Kosten sollten unter Berücksichtigung von Effizienzgrundsätzen bei der Tarifgestaltung berücksichtigt werden. Die notwendigen Kosten dürfen nicht zu einer unverhältnismäßigen finanziellen Belastung für Endnutzer und Verbraucher führen.
(11) Jeder Mitgliedstaat sollte mindestens eine zuständige Behörde benennen, die die wirksame Einhaltung der in dieser Verordnung festgelegten Verpflichtungen durch Betreiber, Unternehmen, Bergwerksbetreiber und Importeure überwacht, und die Kommission über diese Benennung sowie etwaige Änderungen unterrichten. Diese zuständigen Behörden sollten mit ausreichenden finanziellen und personellen Ressourcen ausgestattet werden und alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen, um die Einhaltung dieser Verordnung gemäß den ihnen übertragenen Aufgaben sicherzustellen.

…sollten die Kommission und die zuständigen Behörden gemeinsam ein Netzwerk von Behörden bilden, die diese Verordnung anwenden, um eine enge Zusammenarbeit zu fördern, die notwendigen Vorkehrungen für den Austausch von Informationen und bewährten Verfahren zu treffen und Konsultationen zu ermöglichen.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=OJ:L_202401787&pk_campaign=todays_OJ&pk_source=EURLEX&pk_medium=X&pk_keyword=energy_sector&pk_content=Regulation&pk_cid=EURLEX_todaysOJ