Versinkt schon wieder ein Südsee-Archipel? Kiribati widersteht! – Klimaschau 245

In den öffentlich-rechtlichen Medien werden häufig einseitig alarmistische Meldungen zum bevorstehenden Klimakollaps verbreitet. 2025 thematisierte ein Podcast von Deutschlandfunk Nova den wegen der steigenden Meeresspiegels versinkenden Inselstaates Kiribati, der zum pazifischen Polynesien und Mikronesien gehört. Aber geben die Meßdaten eine solch eindeutige Aussage her?




Wyoming sollte grüne Wassererstoff-Fehlentwicklungen aufgeben

Frank Lasee

[Das gilt natürlich nicht nur für Wyoming! A. d. Übers.]

Der europäische Energieexperte Samuel Furfari bringt es auf den Punkt: Grüner Wasserstoff sei „wie Louis-Vuitton-Handtaschen zu verbrennen, um Wärme zu erzeugen“. Das ist eine extravagante Verschwendung, insbesondere im wasserarmen Wyoming.

Da die US-Bundesregierung Milliarden in Zentren für saubere Energie investiert, stehen die Bundesstaaten Schlange für Projekte wie das Pronghorn Clean Hydrogen Center in Wyoming.

Lassen wir den Hype beiseite: Grüner Wasserstoff ist eine Geldverschwendung, dessen Herstellung bis zu dreimal so viel Energie kostet, wie er liefert. Das ist richtig – er kostet doppelt oder dreimal so viel Energie wie der gewonnene Wasserstoff. Er kann die Schwankungen von Wind- und Sonnenenergie nicht ausgleichen und verschlimmert die regionale Wasserknappheit. Die Steuerzahler in Wyoming sollten einen Stopp fordern, bevor noch mehr Geld in diesem grünen finanziellen Albtraum verschwindet.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Erstens ist die Energiebilanz vernichtend. Die Herstellung von einem Kilogramm grünem Wasserstoff – etwa die gleiche Energie wie ein Gallone Benzin [ca. 4 l] – durch Elektrolyse erfordert 50 bis 85 oder mehr Kilowattstunden Strom, liefert aber nur 33 kWh nutzbare Energie.

Das ist ein Nettoverlust von enormen 1,5 bis 2,5.

Unter Berücksichtigung aller Eingangsparameter: Gewinnung und Reinigung von Wasser (10- bis 13-mal mehr Wasser als produzierter Wasserstoff), Kühlung, Spaltung von Wasser mit Strom, Kompression auf 10.000 psi – das Dreifache einer durchschnittlichen Tauchflasche –, Kühlung auf nahezu null Grad (minus 460 Grad für die Verflüssigung) und zu guter Letzt Lagerungsverluste.

Neben den Energieverlusten treiben die Gesamtkosten für grüne Wasserstoffanlagen wie Pronghorn – einschließlich Kapital für Elektrolyseure, Infrastruktur (1.000 bis 2.000 Dollar pro kW), Arbeitskräfte, Betrieb und Wartung – die Kosten auf 5 bis 8 Dollar pro kg. Ein Gallone Benzin kostet weniger als 3 Dollar.

Grauer Wasserstoff aus Erdgas (das in Wyoming reichlich vorhanden ist) kostet auf Äquivalenzbasis etwa 2 Dollar pro Kilogramm, bei einer stabilen Versorgung und vorhandener Infrastruktur. Diese versteckten Kosten machen das Pronghorn-Projekt zu einem noch größeren finanziellen Fass ohne Boden als ohnehin schon für die Steuerzahler in Wyoming.

Ein Energiespezialist merkt an: „Jedes Mal, wenn man Wasserstoff einsetzt, entstehen keine geringen, sondern große, erhebliche Verluste.“

Warum sollte man Strom für einen Brennstoff verschwenden, der mehr Energie verbraucht, als er liefert? Der einzige Grund ist die Klimapolitik. Denn wirtschaftlich macht das keinen Sinn. Und grüner Wasserstoff wird die zukünftige Temperatur nicht im Geringsten beeinflussen.

Schlimmer noch: Wind- und Solarenergie – das Rückgrat der grünen Behauptungen – können diese industriellen Giganten nicht mit Strom versorgen. Grüne Wasserstoff-Elektrolyseanlagen wie Pronghorn müssen rund um die Uhr in Betrieb sein, um wirtschaftlich zu sein. Sie können nicht wie ein Lichtschalter ein- und ausgeschaltet werden, wenn der Wind weht oder Wolken aufziehen.

In Wyoming erzeugt Wind nur 30 bis 40 Prozent der Zeit Strom, Solarenergie nur 20 bis 25 Prozent.

Projekte wie der Sidewinder Hydrogen Hub in Wyoming sehen Anlagen im Gigamassstab vor, aber aufgrund der Unbeständigkeit würden diese die meiste Zeit ungenutzt bleiben, was die Kosten weiter in die Höhe treiben würde.

Befürworter preisen die Speicherung an, aber gespeicherten Wasserstoff zur Stromerzeugung für mehr Wasserstoff zu nutzen? Das ist eine Torheit der „zweiten Generation“, die zusätzlich 100 Prozent der gewonnenen Energie kostet, zuzüglich Leckagen und Ineffizienzen. Das ist absurd.

Reichlich vorhandenes Erdgas liefert eine konstante Grundlast ohne zusätzliche Kosten oder Wasserstress. Erdgas verfügt über eine vollständig ausgebaute Infrastruktur, eine bereitstehende Nachfrage, benötigt keine Subventionen und zahlt Steuern und Lizenzgebühren. Nichts davon trifft auf grünen Wasserstoff zu.

Die Wasserknappheit besiegelt das Schicksal. Grüner Wasserstoff verbraucht neun- bis dreizehnmal so viel reines Wasser pro Kilogramm produziertem Wasserstoff und benötigt noch mehr für die Kühlung. Im trockenen Wyoming wird die Wasserstoffproduktion mit der Landwirtschaft, den Gemeinden und der Natur konkurrieren.

Sie müssen auch für Wasserrechte bezahlen – eine weitere Ausgabe.

Infrastrukturelle Alpträume verschlimmern die Verschwendung noch. Die winzigen Moleküle von Wasserstoff entweichen leicht (10 Prozent Speicherverlust), machen Metalle spröde und bergen Explosionsgefahr – erinnern Sie sich an die Hindenburg? Wir haben keine speziellen Pipelines; die Nachrüstung kostet Milliarden und ist für bestehende Gasleitungen ungeeignet. Sie würde diese durch Versprödung zerstören. Denken Sie daran, dass Wasserstoff auf 10.000 psi komprimiert und gefroren werden muss.

Die Nachfrage? Wo ist sie? Es gibt keinen Massenmarkt für Wasserstoff-Lkw oder -Flugzeuge; Wasserstoff ist fünfmal teurer als Erdgas, ohne die zusätzlichen Kosten zu berücksichtigen. Große Unternehmen wie BP haben 18 Projekte gestrichen, um 200 Millionen Dollar einzusparen, und Shell hat seine Projekte in Norwegen wegen mangelnder Käufer aufgegeben. Die 750-Millionen-Dollar-Anlage in Australien? Als Verlustgeschäft gestrichen. Vernünftige Menschen fliehen vor den Geldgruben des grünen Wasserstoffs.

Bundesmittel – 9,5 Milliarden Dollar aus dem Inflation Reduction Act – stützen dies, erhöhen die 38 Billionen Dollar Schulden und heizen die Inflation an. Wyoming, reich an Erdgas, sollte auf komprimiertes Erdgas umsteigen: einfacher (Lagerung bei 3.500 psi statt 10.000), keine Superkühlung, infrastrukturfertig (über 1.500 Tankstellen) und umrüstbare Gasmotoren.

Energieminister Chris Wright bringt es auf den Punkt: Erdgas ja, Wasserstoff nein. Diese Bundesstaaten können sich keine dummen Ideen leisten, mit denen sie die Fehler Europas nachahmen. Lasst uns die Hubs abschaffen.

Lasst die Märkte entscheiden; die Subventionierung von grünem Wasserstoff verbrennt unsere Zukunft – genau wie das Verbrennen von Louis-Vuitton-Taschen. Die Einwohner von Wyoming sind klüger und sparsamer als diese Verschwendung zu unterstützen. Es ist Zeit, sich zu erheben und dieser verschwenderischen grünen Torheit ein Ende zu setzen.

This article originally appeared at DC Journal

Link: https://www.cfact.org/2026/01/22/wyoming-should-ditch-green-hydrogen-boondoggles/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Michael Mann erleidet eine (noch weitere) Niederlage

Cap Allon

Am 22. Januar 2026 bestätigte das Oberste Gericht des District of Columbia [= Washington DC] die Sanktionen gegen Michael Mann wegen Fehlverhaltens im Gerichtssaal, lehnte seinen Antrag auf Überprüfung ab und bekräftigte, dass er und seine Anwälte „in böser Absicht gehandelt“ hätten.

In deutscher Übersetzung:

Der Fall geht auf Manns langjährigen Verleumdungsprozess gegen den Journalisten Mark Steyn (und andere, darunter Simberg) zurück.

Während des Prozesses behauptete Mann, er habe durch den Verlust von Fördermitteln einen erheblichen finanziellen Schaden erlitten. Um diese Behauptung zu untermauern, legte sein Anwaltsteam der Jury ein anschauliches Beweisstück vor, aus dem Verluste in Höhe von 9.713.924 Dollar hervorgehen.

Diese Zahl war falsch.

Während der Beweisaufnahme war die Zahl bereits auf 112.000 Dollar korrigiert worden. Die Korrektur wurde der Jury jedoch nie gezeigt. Das Beweisstück wurde ohne Schwärzung, Erklärung oder korrigierende Aussage vorgelegt.

Das Gericht entschied, dass dies kein harmloser Fehler war. Der Verlust von Fördermitteln war für Manns Schadensersatzforderung von zentraler Bedeutung. Das Anschauungsmaterial wurde absichtlich für den Prozess vorbereitet, und Mann wurde von erfahrenen Anwälten vertreten. Mann selbst sagte ausführlich aus, erweiterte seine Antworten oft, wenn es ihm passte, versäumte es jedoch, die falsche Zahl zu korrigieren, als das Anschauungsmaterial diskutiert wurde.

Ohne Klarstellung hinterließ der Kläger der Jury irreführende Beweise, die auf einen Schadenersatz in Höhe von fast 9,7 Millionen Dollar hindeuteten.

Das Gericht kam zu dem Schluss, dass die einzige plausible Erklärung dafür war, dass Mann und seine Anwälte der Jury die überhöhte Zahl vorgelegt hatten, in der Hoffnung, dass dies die Festsetzung des Schadenersatzes beeinflussen würde. Auf dieser Grundlage verurteilte das Gericht Mann zur Zahlung von 28.000 Dollar Anwaltskosten.

Diese jüngste Sanktion reiht sich in eine wachsende Liste von negativen Ergebnissen für Mann in diesem Fall ein.

Manns Klage gegen National Review wurde abgewiesen, was eine gerichtlich angeordnete Kostenentscheidung in Höhe von 530.000 Dollar gemäß dem Anti-SLAPP-Gesetz von Washington D.C. zur Folge hatte. Unabhängig davon wurde Mann zur Zahlung von 477.350,80 Dollar an das Competitive Enterprise Institute und Simberg für Anwaltskosten und damit verbundene Kosten verurteilt.

Die in dieser Woche bestätigte Sanktion ist zusätzlich. Sie ergibt sich ausschließlich aus Manns Verhalten während des Prozesses und verpflichtet ihn, weitere 28.000 Dollar an Anwaltskosten an Simberg und Steyn zu zahlen.

Insgesamt belaufen sich Manns gerichtlich angeordnete finanzielle Verbindlichkeiten aus diesem Rechtsstreit nun auf über 1 Million Dollar, die sich aus abgewiesenen Klagen, reduzierten Urteilen und Sanktionen für die Vorlage falscher Schadensnachweise vor einer Jury ergeben.

„Es ist die Pflicht des Gerichts, böswillige Prozessstrategien zu bestrafen und zu verhindern“, heißt es in der Anordnung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/northern-india-buried-eastern-europes?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Und immer noch bezieht man sich von offizieller Seite auf die Einlassungen dieses Kriminellen! A. d. Übers.

 




Zwangszahlungen für zuviel erzeugten Windstrom erreichen neuen Rekord in UK

WUWT, Paul Homewood, Mit Dank an Philip Bratby

Aus dem Telegraph:

Neue Zahlen zeigen, dass die Windkraftanlagen in Großbritannien im vergangenen Jahr so viel Energie unnötig erzeugt haben, dass damit alle Londoner Haushalte versorgt werden könnten.

Laut einem Bericht des Energieanalyseunternehmens Montel konnten im Jahr 2025 rekordverdächtige 10 Terawattstunden (TWh) Windenergie nicht eingespeist werden – was die Stromkunden insgesamt 1,4 Milliarden Pfund an „abgeschaltete Einspeisekosten“ kostete.

Dies bedeutete einen Anstieg um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr, da die zunehmende Belastung des Stromnetzes den Transport der Windenergie in die Städte und Gemeinden verhinderte, die sie am dringendsten benötigen.

Dies führt zu sogenannten Abschaltkosten, die an die Windparks gezahlt werden, wenn diese aufgefordert werden, ihre Leistung abzuschalten.

Gleichzeitig müssen die Netzbetreiber Gaskraftwerke hinzuziehen, um die Stromversorgung durch Ersatzstrom stabil zu erhalten, was oft mit hohen Kosten verbunden ist.

Analysten gaben den Windparks in Schottland die Hauptschuld. [Sie erinnern sich, darüber hatten wir auch mehrfach auf Eike berichtet – In Schottland gehört zu viel Windstrom zum Geschäftsmodell – sehen Sie bitte das Ende dieses Beitrags]

In Montels Bericht heißt es: „Die Menge an erneuerbarem Strom, die in Großbritannien im Jahr 2025 abgeschaltet werden musste (10 TWh), hätte den gesamten Strombedarf aller Londoner Haushalte für das ganze Jahr decken können.“

„Nordschottland war mit Abstand am stärksten von den Abschaltungen betroffen. Über 8,8 TWh Windkraft waren es in Nordschottland, genug, um den gesamten schottischen Strombedarf für das Jahr zu decken.“

Die Kosten für die Abschaltung sind gestiegen, da Energieminister Ed Miliband verstärkt auf erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne setzt.

Neben der Bezahlung von Windparkentwicklern wurden laut Montel auch Solarparks aufgrund von Engpässen aufgefordert, die Einspeisung einzustellen.

Montel sagte: „Die Kosten für die Abregelung von Solarstrom stiegen im Laufe des Jahres auf insgesamt über 252.000 Pfund. Dies ist zwar deutlich niedriger als die entsprechenden Zahlen für Windenergie, stellt aber einen Anstieg gegenüber den vernachlässigbaren Kosten für die Abregelung von Solarstrom im Jahr 2024 dar.“

Um der Drosselung entgegenzuwirken, hat die Regulierungsbehörde Ofgem Pläne genehmigt, wonach die drei britischen Übertragungsnetzbetreiber – National Grid, Scottish Power und SSE – bis zu 90 Milliarden Pfund für neue Leitungen und Umspannwerke ausgeben wollen.

Die ganze Geschichte finden Sie hier.

Die Kosten sind eigentlich unterbewertet, denn wir müssen ja sowieso noch für eine Stromlieferung bezahlen.

Wie der Telegraph berichtet, handelt es sich im Wesentlichen um ein schottisches Problem, da die Übertragungskapazität nicht ausreicht, um den gesamten Windstrom bei starkem Wind nach Süden zu transportieren. Naiv wird dann aber behauptet, OFGEM investiere 90 Milliarden Pfund in den Netzausbau, um dieses Problem zu lösen.

Es ist klar, dass wir nicht 90 Milliarden Pfund ausgeben werden, um weniger als eine Milliarde pro Jahr einzusparen. Die Modernisierungen sind notwendig, um das Stromnetz klimaneutral zu gestalten, und nicht nur, um schottische Windparks anzuschließen.

Was beim Telegraph scheinbar niemandem klar geworden ist: Bis 2030, oder wann immer der Clean Power Plan der Labour-Partei umgesetzt wird, wird es viele Tage geben, an denen mehr Wind- und Solarenergie erzeugt wird, als wir tatsächlich verbrauchen können.

Kein noch so großer Neubau von Stromleitungen wird an dieser einfachen Tatsache etwas ändern.

NESO analysierte dieses Problem im Detail, als sie Milibands Plan im Jahr 2024 überprüften. Sie berechneten, dass wir 83 TWh überschüssige erneuerbare Energie verwerfen müssten – darunter 61 TWh, die sie mit Verlust verkaufen wollen, was angesichts der Tatsache, dass Europa auch mit überschüssiger Windenergie überschwemmt sein wird, sehr optimistisch ist.

https://www.neso.energy/document/346781/download

Sie schätzen, dass wir für diese Überschussexporte 40 £/MWh erhalten könnten, was einem Verlust von 39 £/MWh entspräche. Umgekehrt werden wir 89 £/MWh zahlen müssen, wenn wir importieren müssen!

Wenn wir keinen Überschuss exportieren können, würden die Kosten der jährlichen Drosselung 6,6 Milliarden Pfund betragen, basierend auf dem durchschnittlichen Wind-/Solarstrompreis von 79 Pfund/MWh. Angesichts der jüngsten CfD-Auktionen ist diese Schätzung mittlerweile zu niedrig angesetzt.

Die jährliche Windenergieerzeugung wird voraussichtlich 245 TWh betragen, sodass wir am Ende ein Drittel davon ungenutzt verwerfen werden.

Nehmen wir zum Beispiel nur den heutigen Tag.

https://gridwatch.co.uk

Windenergie deckt zeitweise 43 % unseres Strombedarfs.

Miliband möchte diese Leistung verdreifachen, was uns 51 GW und 129 % des Gesamtbedarfs bescheren würde. Rechnet man die 8 % aus der Kernenergie hinzu, die nicht abgeschaltet werden kann, ergibt sich ein Anteil von 137 %.

Es ist schwer, sich eine verrücktere Art vorzustellen, ein Energiesystem zu betreiben!

https://wattsupwiththat.com/2026/01/24/constraint-payments-soar-to-new-record/

Vor kurzen vom Daily Sceptic,  15. Jan., 2026

Schottlands größter Offshore-Windpark schaltet drei Viertel der Energie ab – gegen Ausgleichszahlungen

Es hat sich nichts verändert, 01. Feb., 2020

Schöne Zukunft? – Die Schotten mussten zwangsweise 650 Mio GBP zahlen, um KEINEN Strom zu bekommen




Australien droht laut einem Netzexperten ein „katastrophaler“ nationaler Stromausfall.

Von Jo Nova, 28.01.2026

„Es ist nur eine Frage der Zeit“, sagt Danny Price, Chef von Frontier Economics.

Obwohl es ein Feiertag war, explodierten die Preise in Südaustralien am Abend des Australia Day förmlich. Der Preisanstieg erreichte einen Höchststand von sage und schreibe 20.000 Dollar und blieb dort drei lange Stunden lang…

SA Price spike

AEMO interaktive Grafik und Werte, wird 5 min. aktualisiert

Das australische Stromnetz steht während Hitzewellen in mehreren Städten vor unvermeidlichen „erheblichen Ausfällen“, da erneuerbare Energien den Bedarf nicht decken können, warnt ein wichtiger Energiepolitiker.

Von Patrick Starick, The Advertiser

Der Durchschnittspreis für jede Stunde des 24-Stunden-Zeitraums in Südaustralien betrug 2.457 Dollar pro Megawattstunde.

Danny Price, Chef von Frontier Economics und einer der Hauptverantwortlichen für die Energiepolitik auf Landes- und Bundesebene, warnt davor, dass erneuerbare Energien den hohen Strombedarf nicht decken können. Er prognostiziert erhebliche Stromausfälle und hohe Preise.

Die Spotpreise für Strom im Großhandel in Südaustralien schnellten am windstillen Montagabend fast auf die Grenze von 20.000 Dollar pro Megawattstunde hoch. Die Haushaltsbatterien leer waren und die Windstromerzeugung ging zurück. Dies veranlasste den australischen Energiemarktbetreiber, um 20:42 Uhr eine Warnung vor niedrigen Reserven herauszugeben.

„Es ist nur eine Frage der Zeit. Es wird passieren. Daran besteht kein Zweifel. Das System wird von Jahr zu Jahr fragiler, und das liegt daran, dass weniger Kohlekraftwerke genutzt werden.“

https://www.adelaidenow.com.au/news/south-australia/expert-danny-price-warns-of-catastrophic-national-grid-failure-after-sa-price-surge/news-story/1bc5ae346ea3a4e01263a76b5a0c0147?amp

Dan Lee von WattClarity verfolgte den Füllgrad der großen Batterien in Südaustralien und berichtet, dass sie gegen 20:30 Uhr fast leer waren. Die 1,5-GWh-Batterie hatte nur noch 66 MWh – sie war so gut wie leer.

Netzbatterien, Gespeicherte Energie am 27.01.2026, Quelle: ez2view-Trendeditor-Widget

Dieses Ergebnis ist vielleicht nicht überraschend, da ein Großteil der Batteriekapazität der Region nur etwa zwei Stunden beträgt, während die Periode anhaltend hoher Preise mehr als drei Stunden andauerte und viele Batterien im Laufe des Abends keine Energie mehr speicherten.

Danny Price fand es „sehr, sehr glücklich“, dass die Hitzewellen Australien bisher hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen getroffen haben.

Der Staat befand sich stundenlang im Ausnahmezustand (LOR1 – Mangel an Reserven, Stufe 1). Daher konnte jeder unerwartete Ausfall einer Einheit oder ein Leitungsbruch das System zum Zusammenbruch bringen.

Um das australische Stromnetz zu stabilisieren, brauchen wir also offensichtlich mehr Feiertage und Wochenenden an denen die Industrie und Verwaltung Pause machen?

https://joannenova.com.au/2026/01/catastrophic-national-grid-failure-coming-to-australia-says-grid-expert/