Wissenschaft ohne Skepsis ist nur Politik im weißen Kittel.

Charles Rotter

[Alle Hervorhebungen im Original. A. d. Übers.]

Wie die Vermischung von Interessenvertretung und Beweisen die Wissenschaft und Selbstverwaltung untergräbt:

Die Perspektivstudie [Titel übersetzt] „Wissenschaftler als politische Entscheidungsträger: Grünes Licht für Renaturierung und Klimaschutzmaßnahmen“ wird als nüchterne Reflexion darüber präsentiert, wie Wissenschaftler besser in die öffentliche Entscheidungsfindung „einbezogen“ werden könnten. Was sie tatsächlich bietet, ist jedoch weitaus radikaler und gefährlicher: ein Entwurf zur Aufhebung der institutionellen Grenze zwischen Wissenschaft und politischer Macht, wobei behauptet wird, dass dieser Zusammenbruch die Objektivität irgendwie stärke anstatt sie zu zerstören.

Die Autoren machen keinen Hehl aus ihren Ambitionen. Nachdem sie beklagen, dass gewählte Amtsträger selten begutachtete Fachliteratur lesen, kommen sie zu dem, was sie eindeutig als logische Schlussfolgerung betrachten:

„Wenn wir wollen, dass die Ökologie zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt, müssen wir eine direkte Kommunikationslinie zwischen Wissenschaftlern und Politikern schaffen. Besser noch, wir brauchen Wissenschaftler, die selbst Politiker sind.”

Dieser Satz sollte jeden ernsthaften Leser erschrecken. Es handelt sich nicht um ein Plädoyer für bessere Beratung oder eine klarere Übersetzung von Forschungsergebnissen. Es ist ein Plädoyer dafür, dass Wissenschaftler Positionen mit Zwangsgewalt einnehmen und gleichzeitig das kulturelle Prestige der wissenschaftlichen Neutralität bewahren. Die Geschichte zeigt, dass diese Kombination selten gut ausgeht.

Von Anfang an stellt die Studie politische Meinungsverschiedenheiten als moralisches und epistemisches Versagen dar und nicht als legitimes Merkmal demokratischer Regierungsführung. Die Autoren bezeichnen politische Entscheidungen, die sie ablehnen, als „anti-wissenschaftlich“, ein Begriff, den sie wiederholt verwenden, aber nie genau definieren. So wird beispielsweise der Auslöser für den Einstieg des Hauptautors in die Politik wie folgt beschrieben:

„Mit jeder neuen wissenschaftsfeindlichen Maßnahme wuchs ihre Besorgnis, und ein Ereignis überzeugte sie schließlich davon, zu handeln.“

Diese Darstellung hat eine enorme rhetorische Wirkung. Sobald politische Meinungsverschiedenheiten als „wissenschaftsfeindlich“ bezeichnet werden, ist die Debatte praktisch beendet. Die Gegner sind nicht mehr Bürger, die Kosten, Risiken und Prioritäten abwägen, sondern Feinde des Wissens an sich. Unter diesen Umständen ist Engagement nicht nur erlaubt, sondern moralisch sogar verpflichtend.

Die Autoren erkennen an, dass Wissenschaftler sich traditionell genau um dieses Problem sorgen. Sie weisen darauf hin, dass viele Forscher argumentiert haben, dass politisches Engagement das Vertrauen der Öffentlichkeit und die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zerstören könnte:

„Sie argumentierten, dass die Rolle von Wissenschaftlern darauf beschränkt sein sollte, objektive Fakten zu vermitteln, und politische Empfehlungen anderen überlassen bleiben sollten.“

Diese Bedenken werden jedoch schnell als überholte Überempfindlichkeit abgetan. Dringlichkeit ersetzt Zurückhaltung. Die Möglichkeit, dass Interessenvertretung das wissenschaftliche Urteilsvermögen beeinträchtigen könnte, wird als zweitrangiges Thema behandelt, das gegenüber der Notwendigkeit zum Handeln in den Hintergrund tritt.

Diese Logik zieht sich durch die gesamte Abhandlung. Der Klimawandel wird als „existenzielle Bedrohung”, als „Alarmstufe Rot” und als Krise beschrieben, die sofortiges Handeln erfordert. Doch nirgendwo setzen sich die Autoren ernsthaft mit Unsicherheitsbereichen, konkurrierenden Risikobewertungen oder den bisherigen Erfolgen groß angelegter Umweltmaßnahmen auseinander. Dringlichkeit wird zu einem Lösungsmittel, das Skepsis auflöst.

Die Autoren formalisieren diese Weltanschauung in einem Modell, das sie als hilfreiches Engagementmodell präsentieren: Forschung, Öffentlichkeitsarbeit und Politikgestaltung. Sie erklären:

„Im Wesentlichen liefert die Forschung wichtige Erkenntnisse, die Öffentlichkeitsarbeit vermittelt diese Erkenntnisse an Behörden und die Öffentlichkeit, und die Politik nutzt diese Erkenntnisse, um Gesetze zu entwickeln, Mittel zuzuweisen, Einzelfälle zu bearbeiten usw.

Dieses Modell geht davon aus, dass politische Entscheidungen, sobald „das Wissen“ vorhanden ist, fast mechanisch folgen. Völlig fehlt jedoch die ernsthafte Anerkennung der Tatsache, dass politische Entscheidungen Werturteile, Kompromisse und Opportunitätskosten beinhalten, die nicht allein durch Daten gelöst werden können. Die Wissenschaft kann Entscheidungen beeinflussen, aber sie kann sie nicht treffen. Etwas anderes vorzutäuschen, ist keine evidenzbasierte Regierungsführung – es ist Technokratie.

Die zentrale Fallstudie veranschaulicht dieses Problem konkret. Die Autoren begrüßen die Zuweisung von rund 100 Millionen Dollar an öffentlichen Mitteln für ein Renaturierungsprojekt, das teilweise mit Klimaschutzzielen begründet wird. Die Sprache, mit der diese Entscheidung begründet wird, ist aufschlussreich spekulativ:

„Freiflächen könnten potenziell so bewirtschaftet werden, dass die Kohlenstoffspeicherung im Boden erhöht wird und diese Quellen ausgeglichen werden.“

„Könnte potenziell“ ist hier ein starkes Wort. Es handelt sich um eine Hypothese, die auf mehreren anderen basiert: Annahmen über die Häufigkeit von Waldbränden, die Dauerhaftigkeit des Kohlenstoffs, ökologische Reaktionen und den langfristigen Erfolg der Bewirtschaftung. Diese Unsicherheiten werden jedoch nie so quantifiziert, dass ein Vergleich mit alternativen Verwendungszwecken der Mittel möglich wäre.

Stattdessen wird die Möglichkeit stillschweigend in eine Rechtfertigung umgewandelt.

Der Artikel stützt sich wiederholt auf Konjunktive – „könnte“, „möglicherweise“, „kann beschleunigt werden“ – und behandelt die daraus resultierenden politischen Maßnahmen gleichzeitig als selbstverständlich notwendig. So sollte wissenschaftliches Denken nicht funktionieren. Hypothesen müssen auf Herz und Nieren geprüft werden und dürfen nicht einfach in Haushaltsposten umgewandelt werden.

Noch beunruhigender ist die ausdrückliche Befürwortung emotionaler Überzeugungsarbeit als wissenschaftliche Kommunikationsstrategie in der Studie. Die Autoren argumentieren, dass traditionelle wissenschaftliche Erklärungsmodelle bei der Öffentlichkeit wirkungslos sind und durch „Storytelling“ ersetzt werden sollten:

„Wissenschaftler sind darauf trainiert, sich auf Daten und Informationen zu konzentrieren … Doch beim Publikum kann es erfolgreicher sein, Geschichten zu erzählen.“

Sie führen zustimmend weiter aus:

„Um zu Klimaschutzmaßnahmen aufzurufen, könnte ein Redner eine Geschichte über jemanden erzählen, der vor einem Waldbrand flieht … Der Fokus würde dabei mehr auf Emotionen als auf Fakten liegen.“

Dies ist keine geringfügige stilistische Empfehlung. Es handelt sich um eine vollständige Abkehr von den Normen, die Wissenschaft von Propaganda unterscheiden. Emotionale Erzählungen sind gerade deshalb so wirkungsvoll, weil sie einer analytischen Prüfung entgehen. Wissenschaftler dazu zu ermutigen, sich auf sie zu stützen und gleichzeitig die Autorität der Wissenschaft zu wahren, ist eine Einladung, Vertrauen zu manipulieren, anstatt es sich zu verdienen.

Die Autoren sind sich offensichtlich bewusst, dass Vertrauen für ihr Projekt von zentraler Bedeutung ist. Sie betonen:

„Die Öffentlichkeit neigt dazu, Wissenschaftlern mehr zu vertrauen als nahen Familienangehörigen, Nachbarn, Kollegen, religiösen Führern und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten.“

Diese Tatsache wird nicht als Grund zur Vorsicht dargestellt, sondern als strategischer Vorteil. Vertrauen wird zu einer Ressource, die zur Verfolgung politischer Ziele genutzt werden kann. Sobald Wissenschaftler jedoch offen für eine bestimmte Sache eintreten, wird dieses Vertrauen brüchig. Es ist viel einfacher, Glaubwürdigkeit zu verspielen, als sie wieder aufzubauen.

In ihrer Abhandlung beschreiben die Autoren „Earth Stewardship“ als die bewusste Neugestaltung sowohl ökologischer als auch sozialer Systeme:

„Die Verantwortung für die Erde besteht darin, biologische und soziale Systeme bewusst zu gestalten, um wichtige Funktionen des Erdsystems aufrechtzuerhalten.“

Dies ist eine außergewöhnliche Behauptung, die ohne offensichtliches Bewusstsein für ihre historische Last aufgestellt wird. Die bewusste Umgestaltung sozialer Systeme durch anerkannte Experten wurde bereits mehrfach versucht. Die Ergebnisse sind selten so einwandfrei, wie es die Modelle vorhergesagt haben.

Der technokratische Impuls ist unverkennbar. Wissenschaftler, so wird uns gesagt, sollten „eine Vision für eine nachhaltige Welt liefern“, „Anreize für nachhaltigen Konsum schaffen“ und dabei helfen, „dem Ökosystem-Dienstleistungen einen wirtschaftlichen Wert zuzuweisen“. Die Rolle der Öffentlichkeit in dieser Vision ist weitgehend passiv: Sie soll von denen, die „es besser wissen“, informiert, überzeugt und zu bevorzugten Verhaltensweisen angeleitet werden.

Die letzten Abschnitte der Studie machen deutlich, was bisher implizit war. Die Autoren bekennen sich offen als politische Akteure mit klaren ideologischen Verpflichtungen:

„Sie bezeichnet sich selbst als progressive Demokratin, Klimawissenschaftlerin, Akademikerin, Forscherin und lokale Entscheidungsträgerin.“

Diese Transparenz ist lobenswert, untergräbt jedoch fatalerweise den Anspruch der Studie, ein allgemeines Modell für Wissenschaft in der Gesellschaft anzubieten. Was hier vorgeschlagen wird, ist nicht „Wissenschaftler als politische Entscheidungsträger“ im Abstrakten, sondern Wissenschaftler, die eine bestimmte politische Weltanschauung teilen und ihre wissenschaftliche Autorität nutzen, um diese voranzutreiben.

Das ist Interessenvertretung, keine Objektivität.

Die Gefahr besteht hier nicht darin, dass Wissenschaftlern Intelligenz oder gute Absichten fehlen. Vielmehr lassen sich komplexe Systeme nicht zentralistisch gestalten, ganz gleich, wie qualifiziert die Gestalter auch sein mögen. Wenn Wissenschaftler zu Politikern, Geschichtenerzählern und moralischen Verfechtern werden, beginnen die Anreize zu erodieren, die wissenschaftliche Skepsis schützen. Dissens wird zu Leugnung. Unsicherheit wird zu Behinderung. Alternative Prioritäten werden zu „Anti-Wissenschaft“.

Eine Gesellschaft, die sowohl Wissen als auch Freiheit schätzt, muss sich dieser Konvergenz von Fachwissen und Macht widersetzen. Wissenschaftler spielen eine wichtige Rolle bei der Information der öffentlichen Debatte. Sie erwerben keine besondere moralische Autorität zur Regierungsführung, nur weil sie wissenschaftliche Arbeiten veröffentlichen. In dem Moment, in dem Wissenschaft nicht mehr von politischer Interessenvertretung zu unterscheiden ist, verliert sie genau die Glaubwürdigkeit, die sie ursprünglich so wertvoll gemacht hat.

Dieser Artikel verteidigt die Wissenschaft nicht. Er gibt ihr eine neue Aufgabe.

Und das sollte jeden beunruhigen, der immer noch glaubt, dass Skepsis eine Tugend und kein Hindernis ist.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/06/science-without-skepticism-is-just-politics-in-a-lab-coat/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die Klimapolitik macht Kalifornien unbezahlbar, nicht der Klimawandel

Linnea Lueken

Zwar geht es hier um Kalifornien, aber bei uns ist es sicher auch bald soweit, wenn sich nicht grundlegend etwas ändert. A. d. Übers.

In einen kürzlich bei LAist erschienenen Artikel mit dem Titel [übersetzt] „Die Armen sind in einer sehr schlechten Lage: Der Klimawandel beschleunigt die Krise der Lebenshaltungskosten in Kalifornien” wird behauptet, dass der Klimawandel die Lebenshaltungskosten in Kalifornien in die Höhe treibt. Das ist falsch. Die Klimapolitik in Kalifornien beschleunigt den Anstieg der Lebenshaltungskosten viel stärker als jede moderate Erwärmung.

Das erste Beispiel, das der LAist-Beitrag anführt, ist der Ausbruch von Bränden im Januar 2025 in der Region Los Angeles, insbesondere der Eaton-Brand, der „die seit einem Jahrzehnt andauernde Vertreibung von Mietern […] aus Altadena aufgrund steigender Wohnkosten beschleunigt hat“.

Das ist sicherlich etwas, das passiert. Wenn ein Stadtteil niederbrennt, werden die ohnehin schon hohen Wohnkosten unerschwinglich, weil die Häuser weg sind. Und ärmere Menschen werden Schwierigkeiten haben, sie wieder aufzubauen. Das ist nichts Ungewöhnliches.

LAist macht für diese Brände „einen ungewöhnlichen Mangel an Regen, eine Folge des Klimawandels“ verantwortlich und untermauert diese Behauptung mit Verweis auf Attributionsstudien: „Anhand von Wetterdaten, die seit 1950 gesammelt wurden, führten Wissenschaftler Simulationen durch, die zeigten, dass die Bedingungen, die zur Austrocknung der Ausläufer führten, aufgrund der globalen Erwärmung mit einer um 35 % höheren Wahrscheinlichkeit auftraten.”

Das ist Unsinn. Nicht nur, dass Attributionsstudien pseudowissenschaftlich sind, wie in früheren Artikeln von Climate Realism hier sowie hier und hier diskutiert wurde, sondern auch, dass die Bedingungen nicht auf den Klimawandel zurückzuführen waren, die zu der Trockenheit führten, die zum Eaton-Feuer und anderen Bränden zur gleichen Zeit beitrug.

Das Phänomen des starken, trockenen Windes, das die Bedingungen im Großraum Los Angeles sehr gefährlich und anfällig für außer Kontrolle geratene Waldbrände machte, ist so häufig, dass es einen eigenen Namen hat: die Santa-Ana-Winde. Diese Winde sind gut dokumentiert und historisch gesehen nicht ungewöhnlich, obwohl die Winde in diesem bestimmten Monat sehr stark waren und teilweise Rekordwindböen erreichten.

Santa-Ana-Winde* treten am häufigsten in den Wintermonaten auf und führen zu einer raschen Austrocknung der Vegetation, selbst wenn zuvor ausreichend Regen gefallen ist. Tatsächlich gab es zu dieser Zeit in der Gegend viel brennbare Vegetation, eine hohe Brennstofflast, da die vorangegangenen Winter nasser gewesen waren und zu einem stärkeren Pflanzenwachstum beigetragen hatten. Das bedeutet, dass die Winde, als sie aufkamen, viel Brennstoff für Brände austrockneten, die durch Brandstiftung ausgelöst wurden, wie im Fall des nahe gelegenen Palisades-Feuers.

[*Unten folgt eine Kurzbeschreibung dieser Santa-Ana-Winde. A. d. Übers.]

Die Daten deuten nicht darauf hin, dass die Santa-Ana-Winde aufgrund des Klimawandels stärker oder häufiger auftreten, obwohl einige Studien darauf hindeuten, dass sie schwächer werden könnten, was jedoch in den Daten noch nicht zu erkennen ist.

Mehrere Beiträge von Climate Realism gehen näher auf die Brände in Los Angeles ein, doch keiner der verfügbaren Beweise deutet auf den Klimawandel hin.

LAist wies auf mehr als nur Waldbrände hin und erklärte, dass „steigende Temperaturen, die deutlichste Auswirkung des Klimawandels, die Energiekosten für Haushalte in die Höhe treiben”.

Sie führten weiter aus, dass das letzte Jahr der heißeste Sommer seit Beginn der Aufzeichnungen in Kalifornien war und jeder „Tag mit über 35 °C die Wahrscheinlichkeit erhöhte, dass einkommensschwachen Haushalten der Strom abgeschaltet wurde, da die Energiekosten laut einer Studie der UCLA aus dem Jahr 2022 um zusätzliche 20 bis 30 Dollar pro Monat stiegen“.

Daten der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) zeigen nicht, dass die Zahl der extrem heißen Tage in Kalifornien über das Niveau früherer Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hinausging, insbesondere der 1930er Jahre. (Siehe Graphik):

Abbildung 1: Aus California State Climate Summary 2022. NOAA Technical Report NESDIS 150-CA. NOAA/NESDIS, Silver Spring, MD, 6 Seiten. https://statesummaries.ncics.org/chapter/ca/

Betrachtet man allein den Landkreis Los Angeles, so zeigt sich ein anderer Trend mit mehr Tagen mit höheren Temperaturen in den letzten Jahrzehnten. Uersache hierfür ist jedoch der städtische Wärmeinseleffekt, der kein Klimaproblem darstellt, sondern auf menschliche Aktivitäten im Zuge der Urbanisierung zurückzuführen ist.

LAist wies auch auf Dürren und Überschwemmungen als Wetterbedingungen hin, die sich in Kalifornien aufgrund des Klimawandels verstärken, aber auch diese Angaben sind falsch oder irreführend. Die jährlichen Niederschlagsdaten zeigen keinen langfristigen Trend für den Bundesstaat, ebenso wenig wie die Anzahl extremer Niederschlagsereignisse. Bei Dürren ist die Lage etwas komplizierter, da auch der Wasserbedarf berücksichtigt werden muss. Kalifornien, insbesondere die Region um Los Angeles, ist ein sehr trockener Bundesstaat. Die meisten Klimazonen sind mediterran oder wüstenartig, beides von Natur aus trockene Klimazonen. Gleichzeitig wachsen die Bevölkerung und die Landwirtschaft (z. B. Weinbau) und benötigen immer mehr Wasser. Selbst wenn sich die meteorologische Dürre nicht verschlimmert, d. h. die Niederschlags- und Schneemenge im Bundesstaat gleich bleibt, wird die steigende Nachfrage nach Grundwasser und Stauseen die Wasserversorgung des Bundesstaates belasten. Aber Dürren sind für den Bundesstaat nichts Ungewöhnliches, und langfristige Daten – insbesondere paläontologische – zeigen, dass wiederholte lang anhaltende Dürren nicht ungewöhnlich sind.

Interessanterweise geben die Autoren widerwillig zu, dass „Kaliforniens Politik zur Eindämmung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe die Kosten in die Höhe treibt“, sind doch die Strom- und Brennstoffkosten in Kalifornien höher, weil der Staat versucht, „sich von Öl und Gas unabhängig zu machen“.

Dies ist der größte und offensichtlichste Grund für die hohen Lebenshaltungskosten in diesem Bundesstaat, nicht eine Veränderung der Durchschnittstemperatur um drei Grad über einen Zeitraum von mehr als einem Jahrhundert. Hohe Stromkosten erschweren es armen Menschen, sich eine Klimaanlage zu leisten, und diese Kosten steigen viel schneller als die durchschnittliche Jahrestemperatur. Ein Bericht des Institute for Energy Research zeigt, wie die übermäßige Abhängigkeit von teuren erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne die Kosten insgesamt in die Höhe getrieben hat. Kalifornien hat nun die zweithöchsten Strompreise des Landes, übertroffen nur von Hawaii, und zahlt mehr als das Doppelte des nationalen Durchschnitts. Kalifornien ist auch der zweitgrößte Stromimporteur, obwohl es über reichlich natürliche Ressourcen in Form von Erdgas verfügt.

Die eigentliche Ursache für die finanziellen Probleme der Armen in Kalifornien ist nicht der Klimawandel, sondern die Klimapolitik.

LAist verfolgt in diesem Artikel lediglich einen klimapessimistischen Ansatz und spielt dabei die größeren und offensichtlichen Einflüsse auf die Lebenshaltungskostenkrise des Bundesstaates herunter. Kalifornien ist bekannt dafür, einige der besten Klimaregionen der Welt zu haben, in denen es sich am leichtesten leben lässt, und daran hat sich nichts geändert. Was sich geändert hat, ist die Bevölkerung und die schleichende Verschärfung der Klimapolitik durch die Führung des Bundesstaates, die Vorrang vor dem öffentlichen Wohl hat.

Link: https://climaterealism.com/2025/12/climate-policies-make-california-unaffordable-laist-not-climate-change/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

Santa-Ana-Winde: Dabei handelt es sich um einen Fallwind entsprechend dem Föhn in den Alpen. Der Unterschied dazu ist jedoch die geographische Struktur in Kalifornien. Landeinwärts befindet sich ein trockenes Hochland (ca. 1000 m ü. NN), das sich im Zuge der „hoch gelegenen Heizfläche“ und fehlender Bewölkung auch im Winter aufheizt, vor allem im Frühjahr. Bei entsprechender Wetterlage „stürzen“ diese ohnehin schon trockenen Luftmassen über das Küstengebirge hinab Richtung Pazifik, aber nicht gleichmäßig, sondern durch Täler und Einschnitte. Die Düseneffekte sorgen dabei dafür, dass diese Winde Orkanstärke erreichen können. Die Stadt Los Angeles liegt genau am Ausgang eines solchen Tales. Hätte man damals ein meteorologisches Gutachten erstellt, wäre der Standort Los Angeles mit einiger Sicherheit als Bauplatz einer großen Stadt verworfen worden.




Klimaschutz mit Kuh: Ist „Bovaer“ gefährlich? Klimaschau 243

Methan ist wie Kohlendioxid und das Schwefel-Hexafluorid aus den Windkraftanlagen ein Treibhausgas. Da Methan von Wiederkäuern wie Rindern produziert wird, wollen Klimapolitiker deren Ausstoß verringern. Ein Mittel dazu: Bovaer, chemisch 3-Nitrooxypropanol oder 3-NOP, bremst die biochemische Tätigkeit der symbiotischen Archaebakterien im Magen der Rinder. Also Chemiekeule gegen Klimakatastrophe?




Liebe Energies Media Autoren: Der Meeresspiegel kann Tokelau nicht unbewohnbar machen, wenn Tokelau wächst.

Aufmacherbild Google Maps, Tokelau – bessere Auflösung

Climaterealism, Linnea Lueken, 8. Januar 2026

Ein kürzlich auf der Website Energies Media veröffentlichter Beitrag mit dem Titel „ Es wurde die erste Nation, die zu 100 % mit Solarenergie versorgt wird – nun bedroht der Klimawandel ihr Überleben in diesem Jahrhundert “ behauptet, das pazifische Inselterritorium Tokelau sei zu 100 % auf Solarenergie umgestiegen und werde durch den steigenden Meeresspiegel infolge des Klimawandels bedroht. Dies ist in mehrfacher Hinsicht falsch. Tokelau bezieht seinen Strom weder zu 100 % aus Solarenergie, noch ist es durch den steigenden Meeresspiegel bedroht.

Energies Media behauptet, Tokelau im Südpazifik sei die erste Insel weltweit gewesen, die sich mit Solarenergie selbst energieautark versorgt habe, und dass die Existenz der Insel durch den steigenden Meeresspiegel bedroht sei. Weiterhin behauptet Energies Media, die Lösung des Überflutungsproblems Tokelaus werde von Tag zu Tag schwieriger.

Tokelau erreichte 2012 zwar für eine kurze Zeit als erstes Land eine hundertprozentige Solarstromversorgung mit Pufferung durch große Netzbatterien, doch das ist wenig aussagekräftig. Seitdem konnte der Inselstaat diesen Status nicht halten, da sein geringer Energiebedarf stieg und er auf andere Stromquellen zurückgreifen musste. Tokelau hat nur 2.664 Einwohner und deckt derzeit etwa 90 Prozent seines Strombedarfs mit Solarenergie, während der Rest durch Dieselgeneratoren (einschließlich Biodiesel aus Kokosnussöl) als Reserve dient. Der Artikel verschweigt dies und erwähnt nicht, dass eine Studie aus dem Jahr 2020 ergab, dass „die tatsächliche Solarstromversorgung derzeit bei etwa 90 Prozent liegt, wobei es bei Bewölkung oder Batterieausfällen zu Versorgungsengpässen kommt“. Einige Quellen berichten sogar, dass der Anteil der Solarenergie seitdem weiter gesunken ist und bis 2020 nur noch 75 Prozent betrug.

Tokelaus Wirtschaft basiert fast ausschließlich auf Subsistenzlandwirtschaft und Fischerei und hat im Vergleich zu anderen Ländern einen extrem geringen Energiebedarf. Dieser ist so gering, dass Our World In Data kaum Daten dazu vorliegen hat, außer der Angabe, dass Tokelaus installierte Solarkapazität bei etwa 0,001 GW liegt. Zum Vergleich: Der US-Bundesstaat Rhode Island verfügt über eine installierte Solarkapazität von weniger als 0,872 GW. Allerdings hat Rhode Island über eine Million Einwohner, eine bedeutende Industrie und einen deutlich höheren Lebensstandard.

Die Probleme mit dem Beitrag von Energies Media enden jedoch nicht mit der Uneinigkeit über die Definition von „100 Prozent“. Tokelau versinkt auch nicht im Meer. Ganz im Gegenteil, wie eine Landvermessungsstudie aus dem Jahr 2021 mit dem Titel „ Globale Veränderungen der Fläche von Atollinseln im 21. Jahrhundert “ von Holdaway et al. zeigt. Die Studie untersuchte die Landmasse von Atollinseln im Pazifik und Indischen Ozean und stellte fest, dass es trotz des moderaten, aber langsamen Anstiegs des durchschnittlichen Meeresspiegels in den letzten Jahrzehnten zu keiner wesentlichen Verkleinerung gekommen ist. Die Behauptung von Energies Media wird noch dadurch untergraben, dass die Studie ergab, dass „Tokelau und Tuvalu, beides kleine Landmassen (9,65 km² bzw. 25,14 km²), um jeweils etwa 7 % zugenommen haben.“

Dies liegt daran, dass diese Inseln als Korallenatolle mit dem Anstieg des Meeresspiegels wachsen, da sich die Korallen dem Sonnenlicht entgegenstrecken und Stürme und Wellen Sand an den Küsten ablagern.

Das Problem des „Untergangs“ Tokelaus kann nicht zunehmend unlösbar werden, wenn es gar nicht erst untergeht.

Nebenbei bemerkt, erscheint es wahrscheinlich, dass dieser Artikel mithilfe von KI verfasst wurde, aufgrund seiner Struktur und Unklarheit, aber auch, weil er keine Links zu relevanten Quellen enthält und nicht darauf hinweist, dass die aktuellsten Daten zu pazifischen Atollinseln, einschließlich Tokelau, keinen Landverlust, sondern einen Landzuwachs zeigen. Die Autorin „Anke“ hat verdächtigerweise keinerlei Biografie.

Energies Media scheint sich bei seinen Panikmache-Behauptungen über Tokelau auf viele veraltete Informationen gestützt zu haben. Wäre das Medium wirklich an Fakten interessiert und nicht an Klimaalarmismus, wüsste es über den Zustand der Pazifikatolle Bescheid und die Diskrepanz zwischen den Behauptungen einer hundertprozentigen solaren Selbstversorgung und der Realität von 75 bis 90 Prozent Bescheid. Die Inselbewohner akzeptieren die unregelmäßige und eingeschränkte Stromversorgung, insbesondere nachts.

https://climaterealism.com/2026/01/attention-energies-media-sea-level-cannot-be-submerging-tokelau-if-tokelau-is-growing/

 




Von den Propaganda-hörigen MSM ignoriert: der dramatische Rückgang der globalen Temperaturen

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Die globalen Temperaturen sowohl an Land als auch auf See sinken rapide. Die von Netto-Null-Zielen besessenen Mainstream-Medien sowie Wissenschaft und Politik beschäftigen sich nicht mit der Abkühlung. Die Voreingenommenheit, die den Menschen für die Eishockeyschläger-artige globale Erwärmung mit all ihren lächerlichen „feststehenden” Vorstellungen verantwortlich macht, hat der echten Klimawissenschaft schweren Schaden zugefügt. Aber die Welt kühlt sich rapide ab, und das Schweigen der Mainstream-Medien ist sowohl lächerlich als auch beschämend.

Abbildung 1: Die genauen UAH-Satellitenaufzeichnungen zeigen den Einbruch deutlich, wobei die Differenz oder Anomalie gegenüber dem Durchschnitt von 1991 bis 2020 im Jahr 2025 sinkt und das Jahr nur noch mit einer Anomalie von 0,3 °C endet.

Es versteht sich von selbst, dass die Mainstream-Medien die Temperaturdaten von Satelliten ignorieren. Im Januar 2022, auf dem Höhepunkt der Greta-Klimahysterie, verbannte Google AdSense eine Seite, die für das monatliche Update warb, mit der Begründung, dass sie „unzuverlässige und schädliche Behauptungen veröffentliche. In Großbritannien wurde die weltweite Unannehmlichkeit kürzlich zugunsten der Hervorhebung der neuesten Unsinnigkeiten des Met Office übergangen, das auf der Grundlage seiner unbrauchbaren, unnatürlich von Hitze heimgesuchten Wetterstationen ein weiteres lokales „heißestes Jahr aller Zeiten” behauptete. Anstatt eine ausgewogene globale Sichtweise zu vertreten (oder auch nur zu erwähnen), verkündeten die Aktivisten des Met Office, dass ihr „Rekord” von sechs Hundertstel Grad Celsius aufgrund der Beeinflussung des Wetters durch den Menschen 260-mal wahrscheinlicher geworden sei. Eine solch fantasievolle Präzision aus solch wertlosen Daten ist ein Wunder. Wissenschaft ist das nicht.

Die Wissenschaftler der UAH Dr. Roy Spencer und Professor John Christy legten ebenfalls Ergebnisse vor, aus denen hervorgeht, wie die positive Temperatur-Anomalie in den letzten zwei Jahren zurückgegangen ist. Die nachstehende Tabelle zeigt sowohl globale Zahlen als auch Messungen, die nach verschiedenen Regionen aufgeschlüsselt sind:

Links war die rote globale Anomalie im April 2024 ein Zweijahreshoch, ebenso wie die Zahl daneben für die nördliche Hemisphäre. Die anderen Spalten von links sind die südliche Hemisphäre, die Tropen, das US-Festland, die Arktis und Australien. In allen Regionen ist ein deutlicher Abwärtstrend zu erkennen.

Abbildung 2: Entlang des äquatorialen Pazifiks sinken die Meerestemperaturen (SSTs) seit Monaten. In seinem aktuellen Bericht über die Entstehung der El-Niño- (Erwärmung) und La-Niña- (Abkühlung) Schwankungen liefert der US-Wetterdienst NOAA die neuesten dreimonatigen Anomalien. Seit September letzten Jahres stellt die NOAA fest, dass „die SSTs in den meisten Teilen des äquatorialen Pazifiks unter dem Durchschnitt liegen”.

Beachten Sie die Erwärmung der Ozeane um 2015-16, die durch einen besonders starken El Niño verursacht worden war. Der jüngste El Niño hat ebenfalls zu einer Erwärmung der Ozeane geführt, oder zu einem „Sieden”, um die lautstark von der Guterres/Gore/Kerry-Clique verkündeten Ansichten korrekt wiederzugeben.

Dies ist die neueste Grafik, welche die SSTs von 60°S bis 60°N zeigt:

Es scheint, als würden die Temperaturen weiter sinken, denn 2026 beginnt kühler als 2025, das wiederum kühler war als 2024.

In den letzten Jahren gab es außergewöhnliche klimatische Ereignisse, verbunden mit einem erstaunlichen Desinteresse der Wissenschaft an deren Ursachen. Die „einvernehmliche” Antwort lag natürlich immer auf der Hand – es waren die Menschen, die das verursacht haben, wir haben die Computermodelle, die das beweisen. Und wenn Sie uns nicht zustimmen, dann schlagen Sie bitte nicht die Tür hinter sich zu. Javier Vinos schrieb kürzlich in Judith Currys Blog, dass das von ihm so bezeichnete Ereignis von 2023 den „größten Misserfolg der Klimawissenschaft” offenbart habe [diesen Beitrag gibt es in deutscher Übersetzung hier]. Vinos ist ein führender Befürworter der These, dass der massive Unterwasserausbruch des Vulkans Hunga Tonga im Jahr 2022, der den Wasserdampfgehalt in der oberen Atmosphäre um bis zu 13 % erhöhte, die Hauptursache für alle Wetteranomalien war. Wasserdampf ist ein starkes Treibhausgas mit relativ kurzer Lebensdauer.

Das Ausmaß des massiven Anstiegs des Wasserdampfs in der Stratosphäre ist in der unten abgebildeten aktuellen Messkarte der NASA zu sehen. Im Vergleich zu den Jahren vor 2022 gibt es immer noch viel zusätzliches Wasser, aber es nimmt allmählich ab:

Aktivisten nutzten alle ungewöhnlichen Wetterereignisse, um eine politisch akzeptable, vordefinierte Erzählung zu verbreiten. Die großen Ausschläge seit 2023 lassen sich jedoch nicht durch anthropogene Ursachen erklären, da solche Veränderungen, wenn sie auftreten, geringfügig und regelmäßig und nur über einen langen Zeitraum hinweg wahrnehmbar sind.

Der Grund dafür, dass die Klimawissenschaft im Allgemeinen in den letzten Jahren der Herausforderung dieser Entdeckung nicht gewachsen war, liegt laut Vinos in einer starken Voreingenommenheit. „Der erste Schritt, um aus dem Ereignis von 2023 zu lernen besteht darin, seine Außergewöhnlichkeit zu akzeptieren, was vielen nicht gelingt“, argumentiert er. Anstatt zu versuchen, die Ursachen des Ereignisses zu ermitteln, hätten Wissenschaftler versucht, es mit Hilfe von Modellen in die vorherrschende Erzählung einzufügen, kritisierte er. Vinos‘ Beitrag ist eine interessante Lektüre und liefert überzeugende Argumente dafür, einen Großteil der Schuld für die jüngsten dramatischen, aber vorübergehenden Klimaveränderungen einem Ereignis zuzuschreiben, das in den Aufzeichnungen einzigartig ist. Im Gegensatz zu Hunga Tonga stoßen die meisten Vulkanausbrüche an Land große Mengen an Partikeln in die Atmosphäre aus, was zu einer vorübergehenden, aber spürbaren globalen Abkühlung führen kann. Unterdessen stellt Vinos fest, dass „die Klimawissenschaft den Test eines extern verursachten natürlichen Klimaereignisses nicht bestanden hat“.

Die große Tragödie der Ära der etablierten Klimawissenschaft, die nun einer verstärkten Kontrolle unterliegt, ist der Verlust des öffentlichen Vertrauens in einst verehrte wissenschaftliche Institutionen. Covid war kaum ein Höhepunkt der Medizinwissenschaft, während die Panikmache in Bezug auf das Klima Gefahr läuft, zu einem gesellschaftlichen Witz zu werden. „Kochende“ Ozeane und ständig neue lächerliche Rekorde vermischen sich mit offensichtlicher Pseudowissenschaft wie Behauptungen über die „Verantwortung“ des Menschen. Die Explosion von Hunga Tonga könnte durchaus dazu beitragen, einen Großteil dieser Fake News endgültig zu beseitigen.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/10/dramatic-fall-in-global-temperatures-ignored-by-narrative-captured-mainstream-media/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE