Im Jahr 2025 war die Rate der Todesfälle aufgrund von Katastrophen die niedrigste jemals.

H. Sterling Burnett

In den Mainstream-Medien wurde über die vielleicht wichtigste klimabezogene Nachricht des vergangenen Jahres kaum berichtet: Es ist wahrscheinlich, dass im Jahr 2025 weniger Menschen als jemals zuvor in der Geschichte, für die es verlässliche Daten gibt, aufgrund extremer Wetterereignisse und Temperaturen ums Leben gekommen sind. Ich habe kein einziges Mainstream-Medium gesehen oder gehört, das über diese Tatsache berichtet und die gute Nachricht gefeiert hat, aber es ist wahr.

Roger Pielke Jr., Ph.D., schreibt in seinem aufschlussreichen Substack „The Honest Broker”:

Nach Angaben des Zentrums für Forschung zur Epidemiologie von Katastrophen (CRED) an der Université Catholique de Louvain in Belgien (via Our World in Data) gab es bis Oktober 2025 weltweit etwa 4.500 Todesfälle im Zusammenhang mit extremen Wetterereignissen. Tragischerweise kam es in den letzten beiden Monaten des Jahres 2025 zu hohen Verlusten an Menschenleben im Zusammenhang mit Überschwemmungen in Süd- und Südostasien, die mit den Zyklonen Senyar und Ditwah in Verbindung standen.

Die endgültigen Opferzahlen liegen zwar noch nicht vor, aber Berichten zufolge kamen in den letzten beiden Monaten des Jahres möglicherweise 1.600 Menschen bei diesen und mehreren anderen Ereignissen ums Leben.

Sollten sich diese Schätzungen als zutreffend erweisen, wäre 2025 eines der Jahre mit den niedrigsten Gesamtzahlen an Todesfällen durch extreme Wetterereignisse. Aller Zeiten! Ich bin hier vorsichtig, da es in den letzten zehn Jahren viele Jahre mit ähnlich niedrigen Gesamtzahlen gab – insbesondere 2014, 2015, 2016, 2018 und 2021.

Ein Rückgang der Todesfälle in einem einzelnen Jahr kann auf Glück zurückzuführen sein, beispielsweise auf ein Jahr mit relativ wenigen extremen Wetterereignissen, aber das ist für 2025 nicht der Fall: Hurrikane waren etwa normal, ebenso wie Überschwemmungen, Waldbrände und Dürren. An einigen Orten war das Wetter schlechter als an anderen, wie in jedem anderen Jahr auch, aber insgesamt zeigen die Daten keine wesentlichen Zu- oder Abnahmen im Vergleich zum Durchschnitt. Aussagekräftiger als die niedrige Zahl der Todesfälle durch klimabedingte Ereignisse in einem einzigen Jahr ist der langfristige Trend für solche Ereignisse. Pielke merkt an, dass laut den verfügbaren Daten

Was wir mit größerer Sicherheit sagen können ist, dass die Sterblichkeitsrate aufgrund extremer Wetterereignisse mit weniger als 0,8 Todesfällen pro 1.000.000 Menschen (laut Bevölkerungsdaten der Vereinten Nationen) so niedrig ist wie nie zuvor. Nur die Jahre 2018 und 2015 kommen diesem Wert nahe.

Um die Sterblichkeitsrate ins rechte Licht zu rücken, bedenken Sie Folgendes:

• 1960 lag sie bei >320 pro 1.000.000;

• 1970 bei >80;

• 1980 bei ~3;

• 1990 bei ~1,3;

Seit 2000 gab es sechs Jahre mit <1,0 Todesfällen pro 1.000.000 Menschen, alle seit 2014. Von 1970 bis 2025 sank die Sterblichkeitsrate um zwei Größenordnungen. Dies ist eine unglaubliche Geschichte menschlicher Genialität und des Fortschritts.

Marc Morano, Betreiber der Website Climate Depot, kommentierte diesen Trend gegenüber dem Radiosender KTRH 740 AM News in Houston wie folgt: „Das Erstaunliche daran ist, dass sich ein Trend fortsetzt. … Wenn man bis in die 1920er Jahre zurückblickt, ist die Zahl der Todesfälle durch extreme Wetterereignisse um 97 Prozent zurückgegangen.“

Letztendlich halten Klimaalarmisten an der dogmatischen Überzeugung fest, dass der Mensch einen katastrophalen Klimawandel verursacht, der laut ihren Orakeln eine „existenzielle Bedrohung“ für die menschliche Zivilisation und letztlich für das Überleben darstellt. Die Beweise zeigen jedoch, dass der Mensch, unter anderem durch den verbesserten Zugang zu und die Nutzung von fossilen Brennstoffen, die Erde und ihre Wetterkapriolen nicht nur für die Menschheit überlebensfähiger macht, sondern auch den Wohlstand der Menschen erhöht und mehr Menschen zu Wohlstand verhilft. Mehr Menschen als je zuvor in der Geschichte der Menschheit leben ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen. Die Ressourcen schränken die Wahlmöglichkeiten nicht mehr so stark ein wie in der Vergangenheit.

Die diesjährigen Daten zu klimabedingten Todesfällen bestätigen, was Alex Epstein vor mehr als einem Jahrzehnt in seinem eindrucksvollen Buch „The Moral Case for Fossil Fuels“ geschrieben hat:

Das Klima ist nicht mehr eine der Haupttodesursachen, was zum großen Teil den fossilen Brennstoffen zu verdanken ist. … Wir ignorieren nicht nur das Gesamtbild, indem wir den Kampf gegen die Klimagefahr zum Fixpunkt unserer Kultur machen, sondern wir „bekämpfen“ den Klimawandel auch, indem wir uns gegen die Waffe stellen, die ihn um ein Vielfaches weniger gefährlich gemacht hat.

Die gängige Klimadiskussion stellt das Problem auf den Kopf. Sie betrachtet den Menschen als zerstörerische Kraft für die Lebensfähigkeit des Klimas, als jemanden, der das Klima gefährlich macht, weil wir fossile Brennstoffe verwenden.

Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall: Wir machen kein sicheres Klima gefährlich, sondern ein gefährliches Klima sicher. Nicht das Klima, sondern die hochenergetische Zivilisation ist der Motor für die Lebensfähigkeit in jedwedem Klima.

Die Einschränkung oder Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe, nicht der Klimawandel, sei das wahre Rezept für eine Katastrophe, argumentiert Epstein. Dies würde die menschliche Zivilisation um Jahrhunderte zurückwerfen und für heutige und zukünftige Generationen den Todesschlag bedeuten.

Sie glauben Epstein nicht? Folgen Sie der Wissenschaft und überprüfen Sie die Daten selbst!

Quellen: KTRH; Just the News; The Honest Broker; The Moral Case for Fossil Fuels

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-568-greenland-arctic-undermine-unusual-climate-conditions-narrative/, dritte Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Sonnenschein, nicht CO₂

Cap Allon

Dieser Beitrag ist eine Aktualisierung eines früheren Beitrags von Cap Allon vom November 2025, der in deutscher Übersetzung hier zu lesen ist. A. d. Übers.

Nach Angaben des Copernicus-Klimawandeldienstes hat sich ein Großteil Europas von einer anhaltend unterdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung in den 1980er und 1990er Jahren zu stark positiven Anomalien der Sonneneinstrahlung seit Anfang der 2000er Jahre gewandelt.

Die jährliche Sonnenscheindauer hat seit den 1980er Jahren in weiten Teilen Europas um etwa 50 bis 150 Stunden zugenommen – dennoch wird uns gesagt, dass dies keine bedeutende Rolle für die seitdem beobachtete Erwärmung der Erdoberfläche spielt.

Anomalien der jährlichen mittleren Wolkendecke in Europa (%) für den Zeitraum 1983–2021, bezogen auf den Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991–2020.

Anomalien der jährlichen Sonnenscheindauer in Europa (Stunden) für den Zeitraum 1983–2021, bezogen auf den Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991–2020.

Die Sonnenscheindauer ist ein direkter Indikator für die einfallende kurzwellige Sonnenstrahlung. Mehr Sonnenschein bedeutet mehr Energie, die von Land, Ozeanen und städtischen Materialien absorbiert wird. Diese Energie wird sofort in Wärme umgewandelt. Keine Rückkopplungsketten. Keine Modellannahmen.

Dennoch wird dieses Signal bei der Klimazuschreibung routinemäßig heruntergespielt oder sogar völlig ignoriert.

Langfristige Aufzeichnungen des britischen Wetterdienstes (unten) zeigen, dass die Temperaturen parallel zu den Sonnenstunden steigen und sinken. Weniger Sonnenschein geht mit Abkühlung oder Stagnation einher. Mehr Sonnenschein geht mit Erwärmung einher. Der Zusammenhang ist offensichtlich. Aber er wird ignoriert.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snow-hits-central-china-global-cooling?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Wichtige Mineralien: Umweltauswirkungen werden auf der COP 30 angesprochen, bevor sie fallen gelassen werden

H. Sterling Burnett

Die kürzlich zu Ende gegangene 30. Konferenz der Vertragsparteien der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (COP 30) hat es spektakulär versäumt, auch nur eines der Themen anzusprechen, zu deren Erörterung sie einberufen worden war. Hat sie mehr verbindliche Finanzmittel für Entwicklungsländer gesichert? Nein. Hat sie ein neues Abkommen zur deutlichen Reduzierung der Kohlendioxidemissionen durch die Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe geschlossen? Nein. Die Beendigung der Nutzung fossiler Brennstoffe wurde im endgültigen Abkommen nicht einmal erwähnt.

Es gab unzählige andere politische Themen, mit denen sich die Verhandlungsführer der COP 30 hätten befassen sollen, die aber nicht behandelt wurden. Eines davon – ein Thema, das Luiz Inácio Lula da Silva, Präsident des Gastgeberlandes Brasilien, vor der Konferenz ausdrücklich angesprochen hatte – wurde schließlich aus den endgültigen Konferenzdokumenten gestrichen: wichtige Mineralien und Seltenerdelemente – Materialien, welche die Grundlage und notwendige Bestandteile der Technologien für erneuerbare Energien bilden, die fossile Brennstoffe ersetzen und damit die Bedrohung durch den Klimawandel verringern sollen.

Während die Mainstream-Medien das Thema ignorierten, berichtete Miningtechnology.com, ein interessiertes Medienunternehmen, wenn es jemals eines gab, dass da Silva in der Woche vor der COP 30 auf einem „Weltgipfel der Staats- und Regierungschefs“ den versammelten Mächtigen sagte: „Wir können nicht über die Energiewende diskutieren, ohne auf entscheidende Mineralien einzugehen, die für die Herstellung von Batterien, Solarzellen und Energiesystemen unerlässlich sind.“

Doch China, das den Markt für kritische Mineralien vom Abbau bis zur Veredelung kontrolliert, und Pekings Verbündeter Russland unterbanden jede Diskussion über einen „gerechten Übergang“ zu einer gerechteren Verteilung von Mineralien, zur Achtung der Menschenrechte und zum Umweltschutz.

Ein erster Entwurf des von den Vereinigten Arabischen Emiraten veröffentlichten Dokuments zum Arbeitsprogramm für einen gerechten Übergang enthielt eine Klausel, in der „die sozialen und ökologischen Risiken im Zusammenhang mit dem Ausbau der Lieferketten für saubere Energietechnologien, einschließlich der Risiken, die sich aus der Gewinnung und Verarbeitung kritischer Mineralien ergeben, unter Hinweis auf die Grundsätze und Empfehlungen des Berichts des Gremiums des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zu kritischen Mineralien für die Energiewende“ genannt wurden. Diese Formulierung wurde am 17. November geändert zu:

… die Bedeutung der Entwicklung zuverlässiger, diversifizierter, nachhaltiger, transparenter und verantwortungsvoller Lieferketten für saubere Energietechnologien, unter anderem durch eine ökologisch und sozial verantwortungsvolle Gewinnung und Verarbeitung wichtiger Mineralien, sowie der Einbindung und Konsultation von Interessengruppen, unter anderem durch eine inklusive Einbindung der Gemeinschaft über die gesamten Wertschöpfungsketten hinweg mit Vertretern von Industrie, Unternehmen, Arbeitnehmern und lokalen Gemeinschaften.

Als alle Details der endgültigen Fassung geklärt waren, wurden wichtige Mineralien und Seltene Erden überhaupt nicht mehr erwähnt, wie MiningTechnology.com hervorhebt.

Teresa Anderson, globale Leiterin für Klimagerechtigkeit bei ActionAid International, äußerte sich laut der Website enttäuscht über dieses Versäumnis:

„Es ist zutiefst enttäuschend, dass der endgültige Text zum Prozess für einen gerechten Übergang nicht ausdrücklich auf den Mineraliensektor Bezug nimmt“, sagte Anderson, fügte jedoch hinzu, dass „es noch Spielraum gibt, um sicherzustellen, dass die Arbeit zur Verbesserung der Rechte der vom Mineralien- und Metallbergbau betroffenen Gemeinden vorangetrieben wird“.

Unabhängig davon, wie man zu einem gerechten Übergang (oder sogar zur Notwendigkeit eines Übergangs überhaupt) und zur Gerechtigkeit bei der Entwicklung wichtiger Mineralien steht, ist es angesichts der 30-jährigen Geschichte der COP, in der es nicht gelungen ist, die von den beteiligten Regierungen in zahlreichen Abkommen und Verträgen festgelegten Ziele, Vorgaben oder Verpflichtungen zu erreichen, nicht überraschend, dass die COP 30 dieses Thema nicht behandelt hat seit Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen im Jahr 1992 unterzeichnet worden sind.

Quelle: Mining-Technology.com

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-567-a-meaningless-number-drives-climate-policy/, zweite Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Antarktis: kältester Oktober seit 44 Jahren! Klimaschau 244

Die Amundsen-Scott Südpol-Station meldete am 15. Oktober 2025 einen Minusrekord: -61,3 Grad Celsius. Eine derart tiefe Temperatur wurde auf der Oberfläche der Südhalbkugel im Oktober seit 1981 nicht mehr gemessen. Damals wurde ein Rekord von -72°C erreicht.

Das Allzeittief der Station liegt bei – 82,8°C. Die Station wurde auf dem antarktischen Hochplateau errichtet, 2.835 Meter über NN. Da die Jahreszeiten auf der Südhalbkugel vertauscht sind, ist der antarktische Kontinent im Oktober bereits im Frühling und müßte ansteigende Temperaturen verzeichnen – zumindest keine geringeren als im tiefen Südwinter im August.




Die Fact checking-Sendung der BBC stellt Klimafakten einmal mehr falsch dar

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Die Statistik-Sendung „More or Less” der BBC ist eine der letzten noch hörenswerten Sendungen auf Radio 4 [vergleichbar mit dem Info-Radio bei uns. A. d. Übers.]. Sie versucht, die Daten hinter oft narrativ geprägten und politisierten Behauptungen sachlich zu analysieren. Außer natürlich, wenn es um den Klimawandel und Netto-Null geht. Hier scheint sie an die seltsame Sichtweise der BBC auf „gesicherte” wissenschaftliche Erkenntnisse gebunden zu sein, die Alarmisten und Aktivisten eine freie Sendekarte gibt, um eine Massen-Klimapsychose zu erzeugen. Ein typisches Beispiel dafür ist ein kürzlich ausgestrahltes, peinliches Interview mit der von Green Blob finanzierten Zuordnungs-Königin Professor Friederike Otto, in dem sie gefragt wird, „warum sie so wunderbar“ ist.

Moderator Tim Harford brachte den Ball ins Rollen mit der Bemerkung, dass das britische Wetter „geradezu seltsam werde. Damit scheint er darauf anzuspielen, dass es manchmal sonnig, manchmal regnerisch sein kann – manchmal sogar am selben Tag. Diese Tatsachen mögen für jeden offensichtlich sein, der mehr als sechs Monate lang tapfer auf den Britischen Inseln gelebt hat. Otto war natürlich begeistert, den Guardianista-Begriff „seltsam“ aufzugreifen, und deutete an, dass einige Kollegen dies tatsächlich als „globale Verrücktheit“ bezeichnen. Insbesondere Kollegen, die wie sie selbst versuchen, die chaotische Atmosphäre mit Computermodellen zu interpretieren, die pseudowissenschaftlichen, für Rechtsstreitigkeiten geeigneten Klimawandel-Unsinn produzieren, könnte man sagen.

Es wurde kein Versuch unternommen, Ottos unsinnige Behauptung in Frage zu stellen, dass „es jetzt jedes Mal, wenn es regnet, mehr regnet, als es ohne den Klimawandel der Fall wäre”. Nicht in Schottland, hätte Harford anmerken können, dem regenreichsten Land von UK. Wie die Grafik des Met Office unten zeigt, ist die Niederschlagsmenge in Schottland seit etwa 40 Jahren unverändert geblieben:

In Nordirland bleibt die Linie seit 25 Jahren stabil, während sich die zyklischen Niederschlagsmengen in England wieder auf das Niveau der 1870er Jahre erholt haben. Harford wies nicht darauf hin, dass es in diesen Fällen kaum Anzeichen dafür gibt, dass Menschen das Wetter beeinflussen.

Auf globaler Ebene scheinen sich die Niederschlagsmengen nicht wesentlich verändert zu haben. Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat ergeben, dass sich die Niederschlagsmenge im Amazonasgebiet in den letzten 300 Jahren insgesamt kaum verändert hat. Im Jahr 2022 hat eine Gruppe italienischer Wissenschaftler unter der Leitung von Professor Gianluca Alimonti allgemein zugängliche Daten ausgewertet und festgestellt, dass die Niederschlagsintensität und -häufigkeit weltweit unverändert geblieben sind und keinerlei Anzeichen für einen signifikanten Anstieg des Ausmaßes von Überschwemmungen vorliegen.

Die Alimonti-Ergebnisse wurden schließlich von Nature zurückgezogen, nachdem eine Bande von Aktivisten – darunter, wie nicht anders zu erwarten, F. Otto – erklärte, dass sie niemals hätten veröffentlicht werden dürfen. Otto behauptete, dass die Wissenschaftler nicht in „gutem Glauben“ gehandelt hätten und „wenn die Zeitschrift sich für die Wissenschaft einsetzt, sollte sie den Artikel lautstark und öffentlich zurückziehen und erklären, dass er niemals hätte veröffentlicht werden dürfen“. Diese berüchtigte, zurückgezogene Arbeit enthält zahlreiche Statistiken, darunter auch solche des IPCC, einer voreingenommenen Einrichtung, die jedoch derzeit kaum Veränderungen bei den meisten extremen Wetterereignissen beobachtet. Aber offenbar interessiert keine dieser Statistiken in irgendeiner Weise.

Die globalen Temperaturen sind seit der vorindustriellen Zeit um 1,6 °C gestiegen, erklärte Otto. Diese Behauptung scheint sich auf einen aktuellen Höchstwert zu stützen, der derzeit rapide sinkt, auf unzuverlässige Temperaturmessungen und offenbar auf eine zusätzliche Erhöhung, um auf Nummer sicher zu gehen. Selbst das britische Met Office – eine Hochburg der Aktivisten für die Netto-Null-Phantasterei – schätzt, dass die langfristige Erwärmung über Jahrzehnte hinweg durchschnittlich bei etwa 1,3 °C liegt. Tatsächlich bedeuten unnatürliche städtische Wärme-Verzerrungen und regelmäßige rückwirkende Erwärmungszuschläge wahrscheinlich, dass die tatsächliche Zahl eher bei 1 °C liegt. So sehr sich das Met Office auch bemüht, es kommt nicht annähernd auf 1,6 °C. Sein fantasievoller 20-Jahres-Durchschnitt von 2015 bis 2034, der einen starken El-Niño-Anstieg im Jahr 2015 herausgreift und Temperaturwerte für das nächste Jahrzehnt schätzt/erfindet, kommt nur auf eine Erwärmung von 1,4 °C.

Vielleicht kann man sich eines Tages dazu durchringen, sich mit dem beweglichen Feld der globalen Temperaturberechnung zu befassen. Viel Glück dabei – in diesem speziellen Bereich der Klimawissenschaft gibt es mehr Manipulationen als bei der „Come all ye Fiddlers Night” im Fiddlers Arms in Fiddlington-on-Sea.

Man hat in der Vergangenheit bereits Aktivisten ehrfürchtig zugehört, die Daten selektiv auswählen, um eine bestimmte Erzählung zu verbreiten. Im Jahr 2024 wurde in einer kurzen Ausgabe des World Service auf den Bericht im Daily Sceptic hingewiesen, wonach das Meereis in der Arktis habe am 8. Januar dieses Jahres den höchsten Stand seit 21 Jahren erreicht. Es wurde der Vorwurf der „selektiven Auswahl” erhoben, obwohl der Rest des Artikels die kurz- und langfristigen Trends betrachtete. Die BBC konsultierte Professor Julienne Stroeve, eine „Erdwissenschaftlerin” von der UCL, die feststellte, dass der langfristige Rückgang seit 1979 leicht zu erkennen sei. Ebenso leicht zu erkennen war die Stagnation der Meereisausdehnung in den letzten 20 Jahren. Tatsächlich war der Trend in den letzten Jahren, gemessen am Vierjahresdurchschnitt, leicht steigend. Perish berichtete, dass 1979 ein offensichtlicher zyklischer Höchststand war, mit weniger Meereis in den Jahrzehnten zuvor. All dies zu ignorieren oder herunterzuspielen, spielt einer beliebten Erzählung in die Hände, die von Al Gore bis David Attenborough von allen verbreitet wird, nämlich dass das sommerliche Meereis in den nördlichen Polarregionen bald verschwinden wird.

Falls man sich in die politisch heiklen Gewässer der Klimawissenschaft wagen will, muss man sich verbessern, alle Daten untersuchen und aufhören, denen, die offensichtlich eine Netto-Null-Fantasievorstellung propagieren wollen, einen leichten, unhinterfragten Weg zu ebnen.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2026/01/15/bbc-fact-checking-show-more-or-less-gets-its-climate-facts-wrong-again/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE