Willkommen im Jahr 2026: Europa legt den Grundstein für die Zensur der Klimawissenschaft!
Während die Narrative der EU zusammenbrechen, planen verzweifelte Politiker immer tyrannischere Maßnahmen, um den Untergang zu verhindern.
Zensur wissenschaftlicher Debatten…
Derzeit sind die Politiker der EU empört darüber, dass US-Beamte die Dreistigkeit besitzen, ihnen Zensur vorzuwerfen. Was jedoch die Unterdrückung offener Diskussionen und abweichender Meinungen zu wichtigen Themen angeht, sieht die Lage in Wirklichkeit noch schlimmer aus, als die meisten Menschen glauben. Und sie wird sich noch weiter verschlechtern.
Ein kürzlich (indirekt von der EU finanzierter) Bericht, veröffentlicht Anfang dieses Jahres zeigt, wie die EU plant, die Zensur auf die Themen Klima- und Energiewissenschaft auszuweiten.
[Hervorhebung im Original]
In dem von EU DisinfoLab und Logically veröffentlichten Bericht „Harmful Environmental Agendas and Tactics” (HEAT) untersuchen die Autoren, wie klimabezogene Fehl- und Desinformationen (MDM) strategisch eingesetzt werden, um die Klimapolitik in Europa zu untergraben, insbesondere in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.
Skeptiker der Klima-Wissenschaft untergraben die Demokratie
Der Bericht argumentiert, dass Klima-Desinformation über die einfache Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse hinausgeht und zu einem Instrument für eine breitere politische und soziale Polarisierung geworden ist.
Die Autoren behaupten, dass die völlige Leugnung des Klimawandels durch Narrative ersetzt wird, die sich auf eine „Verzögerung des Klimawandels” konzentrieren. Diese erkennen den Klimawandel oft an, greifen jedoch die Machbarkeit, die Kosten und die Fairness von Lösungen an, indem sie beispielsweise behaupten, dass grüne Politik Haushalte in den Ruin treiben oder Industrien zerstören würde.
Die Feinde
Der Bericht benennt vier Hauptsäulen, die diese Agenden vorantreiben:
1. Das Verschwörungsmilieu: Misstrauen gegenüber Eliten und Narrativen des „Deep State“ (z. B. „The Great Reset“).
2. Kulturkrieg/parteiischer Diskurs: Klimaschutzmaßnahmen werden als autoritäres oder elitäres Projekt dargestellt.
3. Feindliche staatliche Akteure (HSAs): Bedeutende Beteiligung russisch geprägter Netzwerke (z. B. Portal Kombat), die lokalisierte Domains wie Pravda DE nutzen, um spaltende Klimainhalte zu verbreiten.
4. Ausrichtung auf die Ölindustrie: Narrative, die mit den Interessen der fossilen Brennstoffindustrie übereinstimmen, auch wenn die direkte Zuordnung zu Unternehmen oft verschleiert wird.
In Deutschland beispielsweise gibt es Angriffe auf die Energiewende und das Gebäudeheizungsgesetz.
In Frankreich gibt es Verbindungen zwischen der Klimapolitik und der „Gelbwesten”-Bewegung oder anti-elitären Stimmungen.
Unterdessen wurde die „Stickstoffkrise” in den Niederlanden als „Landraub durch die Regierung” umgedeutet.
Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind überzeugt, dass ihre Politik nichts mit all den Misserfolgen zu tun hat. In ihren Augen sind allein die widerspenstigen Bürger und ihre Kampagnen zur Desinformation schuld.
Die wichtigsten Empfehlungen des Berichts
Die Autoren fordern entschlossene Maßnahmen auf institutioneller und Plattformebene, um Klima-Desinformation als strukturelle Bedrohung und Gefahr für die Demokratie zu behandeln. Das alles muss aufhören!
Die Plattformen müssen handeln!
Die wichtigste Empfehlung lautet, dass die EU Klima-Desinformation im Rahmen des Gesetzes über digitale Dienste (von Kritikern auch als Gesetz zur digitalen Zensur bezeichnet) ausdrücklich als systemisches Risiko anerkennt. Dies würde sogenannte sehr große Online-Plattformen (VLOPs) dazu zwingen, proaktive Maßnahmen zu ergreifen und Risikobewertungen durchzuführen.
Die Autoren fordern außerdem die Verpflichtung zu Algorithmus-Audits und öffentlicher Berichterstattung über die Moderation von Inhalten, insbesondere von Klimainhalten. Es sei an der Zeit, gegen Skeptiker vorzugehen, sagen sie.
„Unabhängige“ Auditoren
Darüber hinaus sollen „unabhängige Forscher“ Zugang zu disaggregierten Plattformdaten erhalten, um zu verfolgen, wie sich diese Narrative verbreiten.
Eine weitere Empfehlung fordert die Kennzeichnung und Begrenzung der Reichweite von „ideologischer oder gesponserter“ Klimadesinformation.
„Vertrauenswürdige Melder“
Die Autoren fordern außerdem eine verstärkte Überwachung russisch orientierter und anderer feindlicher staatlicher Operationen, die Klimadebatten ausnutzen, um die demokratische Widerstandsfähigkeit der EU zu schwächen.
Ein weiterer vorgeschlagener Schritt zur Bekämpfung von „Klimadesinformation“ ist die Einrichtung von Meldekanälen für zivilgesellschaftliche Organisationen (sogenannte „vertrauenswürdige Melder“), um koordiniertes unechtes Verhalten (CIB) und schädliche Narrative an die Regulierungsbehörden zu melden.
„Vorbeugende Entlarvung“ [Prebunking]
Auch „Prebunking“-Kampagnen sollen darauf abzielen, die Öffentlichkeit proaktiv über Desinformationstaktiken aufzuklären, bevor sie diesen ausgesetzt wird – insbesondere in ländlichen Gebieten und Arbeiterklassenvierteln mit geringerem Bildungsniveau, die häufig Ziel solcher Kampagnen sind.
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE
Kommentar des Übersetzers dazu: Es ist schon interessant – im Prinzip will man ja hier die Natur zensieren, wenn sie sich nicht an die Vorgaben hält. Ob diese sich davon beeindrucken lässt? Und wie will man die Natur bestrafen? Hoffentlich werden auch die „Kältereports“ nicht irgendwann Opfer dieser Zensur.