Wärmeinseleffekt auf dem Land? Meßstationen an Land unzuverlässig – Klimawissen – kurz & bündig

No.67 – Der städtische Wärmeinselefefekt wurde bereits im letzten Video besprochen. Wir zeigten, daß Wasserleitungen, Fassaden , Kühlanlagen und Heizungen (uvm.) die weltweit wachsenden Siedlungen aufheizen. Ein Temperaturfühler in eiuner solchen Siedlung zeichnet daher immer höhere Temperaturen auf.
Die Wetterstationen auf dem Land hingegen haben den Ruf, „rein“ zu sein und vom Menschen unverfälschte Daten zu liefern.
Aber stimmt das – vor allem in dicht besiedelten Ländern Mitteleuropas noch? Nein – zum Beispiel die Meliorationen in Brandenburg – Entwässerungen seit Friedrich dem Großen, sorgen für trockene Böden und damit für wärmere Luft darüber. Grund: Feuchte Oberflächen verlieren Verdunstungswärme und kühlen aus – trockene nicht.
Hinzu kommen moderne Monokulturen im Vergleich zu klassischen Welchsel-Landwirtschaft mit vielen Pflanzen und Früchten – und nicht zuletzt Fichtenwald-Monokulturen im Vergleich zu Eichen-Laubmischwald.




EIKE wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest!

Alle Übersetzer und Redakteure, sowie gelegentliche und Dauerschreiber wünschen allen Lesern (generisches Maskulinum) ein frohes Weihnachtsfest.

Leider konnten wir aus finanziellen Gründen keine EIKE Konferenz in 2025 durchführen. Wir hoffen in der zweiten Hälfte März 26 das nachzuholen. Näheres dazu finden Sie hier.

Weihnachten nicht durch grüne Kobolde kaputt machen lassen! Bild: Gene Gallin bei Unsplash

Bleiben Sie uns gewogen.

We shall overcome

 




„Uns geht der Strom aus“: Republikanische Abgeordnete warnt vor Energiemangel

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 17. Dezember 2025

Die republikanische Abgeordnete Gabe Evans aus Colorado forderte, dass Amerika seine Stromnetze sichern müsse. Sie wies darauf hin, dass die aggressiven Vorgaben der Demokraten den Verbrauchern überhöhte Kosten für grüne Energie und eine unzuverlässige Stromversorgung aufbürden

Evans erklärte gegenüber der Daily Caller News Foundation, die gemeldeten Netzschwankungen am Flughafen Denver deuteten darauf hin, dass die Energieversorgung in den USA überlastet ist. Sie betonte, wenn der Energiebedarf des Landes nicht gedeckt wird, dies die Bezahlbarkeit von Strom gefährden und die nationale Sicherheit bedrohen werde – Probleme, die ihrer Ansicht nach von einigen Demokraten durch ideologische Auflagen für grüne Energie noch verschärft würden.

„Das ist eine nicht nur Frage der nationalen Sicherheit, denn wenn wir nicht in der Lage sind, Güter zu produzieren, werden wir im Vergleich zu unserer globalen Konkurrenz an Boden verlieren“, sagte Evans gegenüber dem DCNF und fügte hinzu, dass die Vorgaben der Energieversorger in Colorado bedeuten, dass „zig Milliarden Dollar Verluste aufgrund der gescheiterten und erschreckenden Energiepolitik der Demokraten an die Verbraucher in Colorado weitergegeben werden“

 (Siehe auch: Exklusiv: Bericht bestätigt: Demokraten stecken hinter Ihren horrenden Stromrechnungen)

Die Demokraten in Colorado haben realitätsferne Politikansätze und belastende Vorschriften durchgesetzt, die zu explodierenden Energiekosten und erhöhter finanzieller Belastung geführt haben.

Ich bin stolz darauf, mit Gesetzen dagegenzuhalten, die Kosten senken, die Lebensbedingungen der arbeitenden Bevölkerung Colorados verbessern und die Energieführerschaft unserer Nation stärken. pic.twitter.com/p8vlnehhU6

— Kongressabgeordnete Gabe Evans (@repgabeevans) 11. Dezember 2025

Evans argumentierte, Colorado baue Energieressourcen „fünfmal schneller ab, als es eigentlich nötig wäre“, da der Staat seine verbleibenden Kohlekraftwerke in beschleunigtem Tempo stilllege. In Colorado sind etwa zwei Prozent der amerikanischen Bevölkerung zu Hause und produziere etwa gleichviel des US-amerikanischen Stroms.

„Allerdings“, fuhr Evans fort, „weil die demokratische Regierung in Colorado dem Öl, Gas und der Kohle den Krieg erklärt hat, betreibt sie in diesem Jahr die Stilllegung von etwa 10 % der Kraftwerke des Landes .“

Evans betonte die Notwendigkeit eines zuverlässigen Stromnetzes und wies darauf hin, dass das Repräsentantenhaus kürzlich seinen Gesetzentwurf, den „ State Planning for Reliability and Affordability Act“, verabschiedet hat. Das Gesetz wird nun dem Senat vorgelegt.

Sollte der Gesetzentwurf verabschiedet werden, müssen die Regulierungsbehörden für öffentliche Versorgungsunternehmen die langfristige Versorgungssicherheit berücksichtigen und die Fähigkeit zur kontinuierlichen Energieerzeugung über einen Zeitraum von 30 Tagen gewährleisten, wobei auch Schlechtwetterereignisse oder Naturkatastrophen einbezogen werden. … Durch die Fokussierung auf die Netzstabilität und die Fähigkeit zur kontinuierlichen Energieerzeugung wird das Stromangebot erhöht. Das senkt die Stromkosten.

Die Demokraten wollen im Vorfeld der Zwischenwahlen das Thema Bezahlbarkeit in den Mittelpunkt ihres Wahlkampfs stellen , beflügelt von ihren Wahlsiegen im November, bei denen Kandidaten in New York, Virginia und New Jersey erfolgreich mit diesem Thema geworben hatten. Evans und einige Energieexperten, die zuvor mit dem DCNF gesprochen hatten, argumentieren jedoch, dass die von den Demokraten tatsächlich vorangetriebenen Maßnahmen die Energiekosten in die Höhe treiben, da sie eine zuverlässige Energieversorgung schrittweise abbauen.

„Die Energiepolitik der Demokraten führt zu Stromknappheit. Die Republikaner verfolgen eine umfassende Strategie, weil wir wissen, dass wir mehr Strom im Netz brauchen, um die Kosten für die Verbraucher niedrig zu halten“, sagte Evans. „Die Demokraten haben das System zerstört und versuchen nun, den Republikanern die Schuld dafür zuzuschieben.“

Evans erklärte gegenüber dem DCNF, dass Colorado demnächst mehrere neue Energieversorgungsvorschriften einführen werde, die ihrer Ansicht nach die Verbraucher mit zusätzlichen Kosten belasten würden, da sie künftig gezwungen sein werden, neuere und teurere energiesparende Haushaltsgeräte zu kaufen. Eine dieser Vorschriften , am 1. Januar in Kraft treten, besagen, dass nur noch hocheffiziente Geräte verkauft werden dürfen, die im Durchschnitt Tausende von Dollar mehr kosten als herkömmliche Geräte.

„Die Leute werden gezwungen sein, das teuerste Gerät zu kaufen, das derzeit auf dem Markt erhältlich ist. Sie haben eine Regelung verabschiedet, die Erdgas für die Beheizung von Wohnhäusern bis 2050 verbietet, und das wird für die Bürger verheerende Folgen haben“, fuhr Evans fort. „Wir sprechen hier von etwa 20.000 Dollar Mehrkosten pro Haushalt, allein aufgrund der Strommenge, welche die meisten Häuser zusätzlich benötigen, da der Stromanschluß nicht ausreicht, um diese zusätzliche Last zu decken. Wenn Sie einen mit Erdgas betriebenen Trockner, Heizkessel und Herd durch elektrische Geräte ersetzen müssen, müssen Sie wahrscheinlich den Hausanschluss Ihrer Stromzuführung erhöhen.“

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https://dailycaller.com/2025/12/17/exclusive-utility-costs-energy-crisis-gop-midterms/

 




Bauernproteste nun auch im Herz der Finsternis – Kartoffelwürfe in Brüssel!

Nach den Niederlanden und Deutschland protestieren die Trecker-Demonstranten nun auch im Zentrum der öko-sozialistischen Transformation, in der von-der-Leyen-Zentrale Brüssel.

Am 18.12. haben in Brüssel Tausende Bauern gegen das geplante MERCOSUR-Freihandelsabkommen und die vielen Vorschriften protestiert. Es flogen Silvesterknaller und Kartoffeln. Mehr als 40 Bauernorganisationen aus 27 EUstaaten unter dem Dach des EU-Bauern- und Genossenschaftsverbands (Copa und Cogeca) haben zum Protest in der EU-belgischen Hauptstadt aufgerufen. Grund: Die Überregulierung durch den aufgeblähten EU-Apparat, Subventionskürzungen und die neue Konkurrenz durch Feldfrucht-Angebote der Mercosurstaaten.

Am Donnerstag mehrere Bauern nach Brüssel mit Hunderten Traktoren gereist. Sie blockierten den Zugang zum EU-Viertel.

Der ungarische Regierungschef Victor Orbán bekundet seine volle Unterstützung für die Proteste der europäischen Landwirte und forderte Ursula von der Leyen zum Rücktritt auf.




Europas „grüner“ Imperator ist nackt und friert

Vijay Jayaraj

Europa versteht sich selbst als Vorreiter der „grünen“ Wende. Seit Jahrzehnten belehren Bürokraten in Brüssel und Politiker in Berlin die Welt über die moralische Notwendigkeit, auf Kohlenwasserstoffe zu verzichten. Sie haben ein Bild von der Europäischen Union als leuchtender Stadt entworfen, die mit Wind- und Sonnenenergie betrieben wird und eine Netto-Null-Utopie verkörpert.

Als jedoch in diesem Herbst die erste echte Kältewelle über den Kontinent hereinbrach, kollabierte diese Fassade unter dem Gewicht der physischen Realität.

Europa ist für etwa 70 % seines gesamten Energieverbrauchs von fossilen Brennstoffen abhängig. Diese Zahl ist über die Jahre hinweg unverändert geblieben, obwohl Milliarden Euro in die Solar- und Windenergieinfrastruktur investiert worden waren. Das viel gepriesene Wachstum dieser Technologien verschleiert eine grundlegende Wahrheit über Energiesysteme, die europäische Politiker in der Öffentlichkeit nicht wahrhaben wollen: Strom macht nur einen Bruchteil des gesamten Energiebedarfs aus.

Verkehr, Heizung, industrielle Prozesse und Fertigung werden nach wie vor überwiegend mit Öl, Erdgas und Kohle betrieben. Die Erfolge bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien hervorzuheben und dabei das Gesamtbild der Energieversorgung zu ignorieren, ist so, als würde man sich über eine neue Haustür freuen, während der Rest des Hauses eine Ruine ist.

Ende November zeigte sich die Anfälligkeit eines wetterabhängigen Energiesystems, als die Temperaturen sanken und der Bedarf an Raumheizung stieg. Dies ist ein vorhersehbares Merkmal des Lebens in der nördlichen Hemisphäre, doch die europäische Energiepolitik scheint davon immer wieder überrascht zu sein.

Gerade als die Familien am meisten Wärme brauchten, weigerte sich der Wind zu wehen. Dies ist die „Dunkelflaute”, vor der Ingenieure seit Jahren warnen. Die Windenergieerzeugung brach um 20 % ein.

Die Betreiber des Stromnetzes, die zur Vermeidung von Stromausfällen eine Reservequelle benötigten, griffen nicht auf Batterien zurück, die für diese Aufgabe nach wie vor völlig unzureichend sind. Stattdessen nutzten sie ein Arbeitstier der heutigen Energiesysteme: Erdgas. Die Stromerzeugung aus Gas stieg um mehr als 40 %, um die Lücke zu füllen, die durch die stillgelegten Windkraftanlagen entstanden war.

In den Niederlanden lagen die Heizgradtage – ein Maß für den Wärmebedarf – um 35 % über dem Fünfjahresdurchschnitt. Daten von Mitte November zeichnen ein vernichtendes Bild vom Versagen der sogenannten erneuerbaren Energien. Zwischen dem 14. und 21. November, als die erste Kältewelle die Region erfasste, stieg der Gasbedarf in Europa um 45 % sprunghaft.

In absoluten Zahlen stieg der tägliche Gasbedarf um 0,6 Milliarden Kubikmeter pro Tag. Dies war kein allmählicher Anstieg, sondern ein durch Panik ausgelöster sprunghafter Anstieg des Heizbedarfs von Privathaushalten und Gewerbebetrieben um 75 %.

Gasspeicher waren die stillen Helden dieses Dramas, deckten diese doch in einer kritischen Woche etwa 90 % des Anstiegs des täglichen Bedarfs. Die Entnahme aus den Speichern stieg um fast 450 %.

Die Bedeutung dieser Intervention durch Erdgas kann kaum überschätzt werden. Um die 0,6 Milliarden Kubikmeter Gas in Relation zu setzen: Die Energieäquivalenz dieser Gasmenge entspricht der Tagesleistung von 220 Kernkraftwerken – eine Zahl, die fast fünfmal so hoch ist wie die gesamte Kernkraftwerksflotte Frankreichs.

Man stelle sich die Katastrophe vor, wenn Europa seine Netto-Null-Ziele erreicht und seine Gasinfrastruktur abgeschafft hätte. Es gibt kein Batteriesystem auf der Erde, weder bestehend noch in Planung, das die Leistung von 220 Kernreaktoren ersetzen könnte.

Trotz dieses rasanten Gasverbrauchs sind die Preise relativ stabil geblieben. Dies war nicht auf die Weitsicht Europas zurückzuführen. Es lag vielmehr an den „Friedensdividenden” einer möglichen Lösung des Ukraine-Konflikts und, was noch wichtiger ist, an einer Flut von Flüssigerdgas aus den Vereinigten Staaten.

Hierin liegt die größte Ironie der Geschichte: Eine gegen fossile Brennstoffe und gegen Bohrungen eingestellte Europäische Union hält ihre Bevölkerung nur dank einer fossilen Brennstoffe befürwortenden, menschenfreundlichen Regierung auf der anderen Seite des Atlantiks am Leben. Die Vereinigten Staaten haben durch die Förderung der Kohlenwasserstoffproduktion einen Überschuss geschaffen, der nun die europäischen Haushalte wärmt.

Fossile Brennstoffe sind das Lebenselixier des täglichen Lebens, insbesondere in fortgeschrittenen Gesellschaften, die nicht mit den Wunschvorstellungen von Wind- und Sonnenanbetern funktionieren können. Die Stabilität der heutigen europäischen Gesellschaft ruht auf den Schultern der amerikanischen Gasbohrer.

Die Europäische Union dient als Warnung dafür, was passiert, wenn Ideologie über Physik triumphiert. Klimavorgaben können den Wind nicht zum Wehen bringen. Der „grüne“ Kaiser hat keine Kleider – und draußen ist es kalt, Leute!

This commentary was first published by Real Clear Markets on December 16, 2025.

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/17/europes-green-emperor-is-naked-and-cold/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE