Zu stark für Stromnetze? Sind wir bereit für ein zweites Carrington-Ereignis?

Vor 166 Jahren beschädigte ein starker Sonnensturm das Telegrafennetz. Kann sich ein solches Ereignis heute wiederholen? Einige Forscher halten einen mindestens so starken Sonnensturm für wahrscheinlich. Doch es gibt einfache Tipps zum Selbstschutz. 

von Maurice Foregeng

In Kürze:

  • 1859 legte ein Sonnensturm vielerorts das Telegrafensystem lahm, auch bekannt als das Carrington-Hodgson-Ereignis.
  • Forscher haben Daten, wonach die Erde künftig mit noch stärkeren Sonnenstürmen rechnen muss.
  • Eine ähnlich große Sonnenfleckenkonstellation wie 1859 hat die Sonne gerade jetzt – und zur Erde gerichtet.
  • Der Raumfahrtingenieur Willie Soon schildert, wie jeder sich auf ein entsprechendes Katastrophenszenario vorbereiten kann.

Im Mai 2024 traf ein großer Sonnensturm die Erde, der Polarlichter in weiten Teilen Deutschlands auftreten ließ. Auch in manchen US-Bundesstaaten und in Südrussland konnten die Menschen dieses spektakuläre Schauspiel bewundern.

Was viele nicht wissen: Dieser Sturm war laut Wissenschaftlern der unabhängigen Forschergruppe CERES „der extremste der instrumentellen Aufzeichnungen“ seit 1937. In jenem Jahr begannen die systematischen Aufzeichnungen.

Carrington-Hodgson-Ereignis 2.0?

Doch ein paar Jahrzehnte früher soll es eine noch stärkere Sonneneruption gegeben haben, die als Sonnensturm die Erde getroffen hat. Gemeint ist das Carrington-Hodgson-Event aus dem Jahr 1859. Die britischen Astronomen Richard Carrington und Richard Hodgson haben den solaren Ausstoß damals unabhängig voneinander beobachtet.

Der Sonnensturm war so extrem, dass er das Telegrafensystem weltweit stark störte. Einige Telegrafenstationen gerieten aufgrund der in den Leitungen induzierten Spannung in Brand.

In diesen Tagen besteht die Möglichkeit, dass ein Sonnensturm von ähnlicher Stärke wie 1859 auf die Erde zufliegt. Denn die Wissenschaftler an verschiedenen Instituten beobachten in Echtzeit einen Sonnenfleckenkomplex, der in Richtung Erde zeigt. Diese sogenannte „aktive Region“ ist ähnlich großflächig wie die Flecken beim Carrington-Hodgson-Ereignis.

Die CERES-Forscher gehen anhand ihrer Datenlage davon aus, „dass die Erde in Zukunft Sonneneruptionen erwarten könnte, die noch größer sind als das Carrington-Hodgson-Event von 1859.“

Aktuell befindet sich die Sonnenaktivität auf dem Maximum ihres etwa elfjährigen Sonnenzyklus, wo die meisten Sonnenflecken entstehen. In den vergangenen Tagen ist die Anzahl der Sonnenflecken laut Daten des Royal Observatory in Belgien deutlich gestiegen.

Sonnensturm

Anzahl der Sonnenflecken (EISN) von Anfang November bis 5. Dezember 2025.

Foto: WDC-SILSORoyal Observatory of Belgium, Brusselshttps://doi.org/10.24414/qnza-ac80CC BY-NC 4.0

Welche Auswirkungen drohen?

Heute besitzt unsere Zivilisation eine vollkommen andere technische Entwicklungsstufe als 1859. Während damals die fortschrittlichste Entwicklung das Telegrafennetz war, verlassen wir uns heute auf großflächige Stromnetze, GPS-Systeme, Kommunikationsnetze und Satelliten.

Im schlimmsten Fall droht bei einem starken Sonnensturm ein kompletter Ausfall der genannten Netze und Systeme. Also kein Strom, kein Telefon, keine Wasserversorgung und mehr. Es könnte Tage oder unter Umständen Wochen dauern, bis die Betreiber die wichtigsten Funktionen wiederhergestellt haben.

 

Raumsonde beobachtet Polsprung im Magnetfeld der Sonne

Willie Soon: Vorbereitung ist möglich

„Die Gesellschaft muss sich auf die Möglichkeit noch größerer Sonnenstürme vorbereiten, die zu weitverbreiteten technologischen Störungen führen könnten“, sagte der Physiker Velasco Herrera.

Der US-amerikanische Raumfahrtingenieur Willie Wei-Hock Soon gibt hier Hoffnung. Er teilte der Epoch Times mit, dass sich „normale Menschen eindeutig vollständig auf einen katastrophalen Ausfall der Stromnetze und sogar der elektronischen Kommunikationsmittel vorbereiten können“. Das Wichtigste das jeder tun kann: „Sorgen Sie für ausreichend Trockennahrung und Wasser und sogar Brennstoffe und eine lokale Stromerzeugung“, empfahl Soon.

Darüber hinaus ist es ratsam, wichtige Geräte vom Stromnetz zu trennen, um diese vor einer möglichen Überspannung zu schützen. Bei Stromausfall funktionieren auch Geldautomaten nicht mehr. Etwas Bargeld in Reserve zu haben, kann im Krisenfall essenziell sein. Ebenso sollte das Auto für eine flexiblere Reichweite genügend Sprit im Tank haben. Die üblichen Dinge für einen Stromausfall wie Taschenlampe, Kerzen und Campingkocher sollten ebenfalls bereitstehen.

Werden wir rechtzeitig informiert?

Wenn eine bedrohliche Sonneneruption stattfindet, die Richtung Erde rast, ist ein zeitnaher Informationsfluss wichtig, um nicht unerwartet im Dunkeln zu stehen. Wie auch bei Sonnenwinden im vergangenen Jahr kursierten in der Medienwelt bereits entsprechende Ankündigungen.

„Die Wissenschaft kann hier helfen, wenn sie richtig und ordnungsgemäß betrieben wird“, teilte Soon mit. Dabei verwies er auf die bestehende Idee, fünf Satelliten an den sogenannten Lagrange-Punkten L1 bis L5, also den Orbitalpositionen zu platzieren. So wären die großen Sonneneruptionen und koronalen Massenauswürfe besser zu beobachten als derzeit.

Aktuell beobachten die Astronomen die Sonne nur mit einem Satelliten auf Position L1, also der Position zwischen Erde und Sonne. Soon meinte hierzu: „Dies ist die kostengünstigste Möglichkeit, die Sonne kontinuierlich mit den geringsten Raketentreibstoffkosten zu überwachen.“

Sonnensturm

Die Fünf Lagrange-Punkte. In der Mitte befindet sich die Sonne, rechts die Erde auf ihrer Umlaufbahn um die Sonne. Aktuell befindet sich nur auf dem L1-Punkt ein Satellit, der die Sonne beobachtet.

Foto: gemeinfrei

Sollte sich ein starker Sonnensturm mit zu erwartenden katastrophalen Konsequenzen abzeichnen, ist in Deutschland das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) für die Weitergabe von Warnungen an die Bevölkerung zuständig.

Aktuelle Lage

Am Donnerstagmorgen, 4. Dezember, um 3:50 Uhr deutscher Zeit ging vom erwähnten aktuellen Sonnenfleckenkomplex ein etwas größerer Ausstoß aus. Das Portal „Spaceweather“ teilte zuletzt mit, dass dieser Sonnensturm „doch auf die Erde treffen könnte“.

Demnach sei „am 7. Dezember ein Direktschlag oder Beinahe-Treffer möglich, der möglicherweise einen kleinen geomagnetischen Sturm der Klasse G1 auslösen könnte“. Dabei handelt es sich um einen geringfügigen geomagnetischen Aufprall und damit der niedrigsten Stufe.

Auf dem Portal „spaceweatherlive“ kann man zudem nahezu in Echtzeit beobachten, wie intensiv die Eruptionen der Sonne sind. Dort gelistet sind auch zwei Eruptionen der Kategorie M, die am Samstagabend registriert wurden. Einer davon erreichte „fast Klasse X“, jener Klasse, die im Frühsommer für farbenfrohe Polarlichter auch über Deutschland sorgte. Sollten die jüngsten Ereignisse die Erde erreichen, ist damit am Montag oder Dienstag zu rechnen.

Der Beitrag erschien zuerst bei EpochTimes hier

 




EXKLUSIV: Die neuesten klimapessimistischen Behauptungen des britischen Amtes für Haushaltsverantwortung basieren auf wertlosen Erkenntnissen aus einem zurückgezogenen Nature-Artikel!

Chris Morrison, THE DAILY SCEPTIC

Einer der bislang größten Skandale in der klimawissenschaftlichen Forschung hat eine Reihe von Regierungsberatern weltweit in seinen Bann gezogen, darunter auch das britische Amt für Haushaltsverantwortung (Office for Budget Responsibility, OBR). Im Juli letzten Jahres schätzten die britischen Haushaltsplaner, dass das Bruttosozialprodukt (BSP) des Landes aufgrund der Auswirkungen des vom Menschen verursachten Klimawandels in 50 Jahren um 7,8 % sinken würde. Neu überarbeitete Zahlen zu den „Klimafolgen” deuten darauf hin, dass die jährlichen Kreditaufnahmen zur Finanzierung der Staatsverschuldung zu Preisen von 2025 um über 50 Milliarden Pfund höher ausfallen würden. Die Aktualisierung und Erhöhung der bisherigen Schätzungen vom September 2024 ist auf „mehrere bedeutende Entwicklungen … in der Evidenzbasis” zurückzuführen. Eine eingehende Untersuchung des Daily Sceptic hat ergeben, dass diese aktualisierten Zahlen wertlos sind, da sie in direktem Zusammenhang mit der in Verruf geratenen Studie von Kotz et al. (KLW24) stehen, welche diesen Monat von Nature zurückgezogen worden ist.

Die OBR ist nicht die einzige Institution, die sich mit statistischen Fehleinschätzungen blamiert hat, da die Arbeit des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, einer bekannten Hochburg radikaler Klimaaktivisten, von anderen Regierungsorganisationen wie dem US-Kongressbudgetamt, der OECD und der Weltbank weitläufig genutzt wurde. Alle scheinen sich auf ein sogenanntes Schadensauswirkungsmodell aus KLW24 gestützt zu haben, das zu der Schlagzeile führte, dass die Welt im nächsten Jahrhundert aufgrund der Eingriffe des Menschen in den Klimathermostat um 78 Billionen Dollar ärmer sein würde. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Mainstream-Klimakatastrophisten, die sich auf Angaben des von Green Blob finanzierten Climate Brief stützen, wonach diese Studie im letzten Jahr die am zweithäufigsten in den Medien erwähnte Klimastudie war.

Nun ist alles in Tränen und Schande geendet. Die Rücknahme durch Nature hat lange (zu lange!) auf sich warten lassen, war doch schon seit einiger Zeit klar, dass die Veröffentlichung mit fatalen Fehlern gespickt war. Die Autoren hatten zugegeben, dass die Fehler zu gravierend für eine Korrektur waren.

Die neuesten Schätzungen des OBR zu Klimaschäden basieren auf einem Anstieg von 3 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau und stützen sich auf „Informationen aus NGFS Phase V”. Dies ist ein wichtiges Eingeständnis. Für seine Prognosen zu den wirtschaftlichen Schäden stützte sich das OBR auf Szenarien des Network for Greening the Financial System, die ausdrücklich die Studie von Kotz et al. einbezogen. Diese Informationen aktualisieren ein NGFS-Schadensfunktionsmodell, das die BIP-Verluste aufgrund von Klimaauswirkungen schätzt. Kommentare im OBR-Bericht sowie Fußnoten verweisen sowohl auf NGFS Phase V als auch auf Kotz et al. „Die neuesten Daten und aktualisierten Modelle deuten darauf hin, dass die Schäden für das BIP durch den Klimawandel wahrscheinlich schwerwiegender sein werden als bisher angenommen”, stellt das OBR fest.

Das NGFS wurde auf dem Höhepunkt der jüngsten „Green Mania” von einem Konsortium aus Zentralbanken und Aufsichtsbehörden gegründet. Es erstellt Forschungsarbeiten und Szenarien und betreibt den sogenannten Austausch bewährter Verfahren zu Klima- und Umweltrisiken im Finanzwesen. Es hat einen deutlichen Beigeschmack des Jahrzehntwechsels, da die Finanz- und Geschäftswelt sich nun von ihren unrealistischen Plattitüden verabschiedet. Die Verbindung zur Kotz-Studie dürfte sein Image kaum verbessern, insbesondere bei den Regierungsorganisationen, die voll und ganz auf seine Phase-V-Erfindungen hereingefallen sind. Es behauptet zwar weiterhin, in rund 90 Ländern Unterstützung zu genießen, aber leider nicht im wichtigsten Finanzland der Welt. Es dauerte nicht lange, bis Trump in Amerika die Federal Reserve, die Federal Deposit Insurance Corporation und das Finanzministerium zurückzog.

Im April 2024 geriet der Guardian in hysterische Klima-Katastrophenstimmung, als er über Kotz‘ Vermutung berichtete, dass das weltweite Einkommen innerhalb von 26 Jahren um fast ein Fünftel sinken würde. Der politische Aufmacher war im ersten Absatz des Guardian deutlich zu erkennen, mit dem Hinweis, dass „die Kosten der Schäden sechsmal höher sein werden als die Kosten für die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 2 °C”. Der Hauptautor Maximillian Kotz behauptete, dass die starken Einkommensrückgänge unter anderem durch die Auswirkungen des Klimawandels auf die landwirtschaftlichen Erträge, die Arbeitsproduktivität und die Infrastruktur verursacht würden. Bis heute scheint es der Guardian nicht für notwendig erachtet zu haben, seine Leser über die Rücknahme zu informieren, noch hat er irgendwelche Korrekturen an seinem ursprünglichen Fantasiebericht vorgenommen.

Was ist falsch an der Kotz-Studie? Wo soll man anfangen? Es scheint, dass sie unter einer Kombination aus Datenungenauigkeiten und methodischen Mängeln litt, welche die Kernprognosen zu klimabedingten wirtschaftlichen Schäden grundlegend untergruben. Die Probleme scheinen sich durch den gesamten Bericht gezogen zu haben und wurden als zu gravierend für eine bloße Korrektur anerkannt. Es ist fast unglaublich, aber es scheint, dass Probleme mit einem Wirtschaftsdaten-Set aus Usbekistan aus den Jahren 1995–1999 dazu geführt haben, dass die Modellschätzungen der Auswirkungen der Temperatur auf das Wachstum die globalen Prognosen um etwa das Dreifache überhöht haben. Die Autoren haben ihrerseits eine überarbeitete Fassung des Artikels zur „Peer Review” vorgelegt, in der die katastrophalen Behauptungen etwas abgeschwächt wurden. Aber die Welt bewegt sich weg von Netto-Null und der Markt für beängstigende Unsinnigkeiten schrumpft von Tag zu Tag.

Das OBR muss seine Zahlen angesichts der Rücknahme durch Kotz anpassen. Das NGFS hat die zentrale Rolle anerkannt, die Kotz bei der Untermauerung der physischen Risikoschätzungen in Phase V gespielt hat. Es hat den Nutzern empfohlen, diese Einschränkung zu berücksichtigen, wenn sie ihre eigenen Zahlen anhand der Szenarien erstellen, pardon, berechnen.

Nach diesem wissenschaftlichen Fiasko wäre es vielleicht besser, wenn sich das OBR ganz aus dem Geschäft mit Klimakatastrophen zurückziehen würde. Jeder ernsthafte Ökonom, der sich mit Zahlen beschäftigt, sollte entsetzt sein, dass er Fantasiezahlen aus nutzlosen Computermodellen zum Klima berichten muss. Außerdem ist es offensichtlich, dass das OBR nur wenig über die Wissenschaft des Klimawandels weiß. Im ersten Absatz wirbt es für seinen fiktiven Wirkungsbericht, indem es eine aktuelle Fünfjahres-Temperaturreihe zitiert. Dieser kurze Zeitraum ist praktisch Wetter und kein aussagekräftiger Klimatrend. Anschließend wird suggeriert, dass die britische Wirtschaft mit „zunehmend volatilen und extremen Wetterbedingungen” konfrontiert ist, eine gängige Panikmache, die durch die Daten nicht gestützt wird. Dann wird berichtet, dass die Temperaturen weiter steigen werden, bis die Emissionen aller „Treibhausgase” auf Null sinken, eine Behauptung, die aufgrund von Beobachtungen und Messungen sowohl in historischen als auch in paläoklimatischen Aufzeichnungen keine Gültigkeit hat.

Der OBR scheint nicht in den Sinn gekommen zu sein, dass eine extreme Netto-Null-Lösung zu einer weltweiten Hungersnot, zu Todesfällen in wirklich schockierendem Ausmaß, zu einem wirtschaftlichen und einem globalen gesellschaftlichen Zusammenbruch führen wird. Selbst der Guardian würde sich scheuen, über die fast unvorstellbaren Kosten all dessen zu berichten.

Chris Morrison is the Daily Sceptic’s Environment Editor. Follow him on X.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/10/exclusive-uk-office-of-budget-responsibilitys-latest-climate-fear-mongering-claims-based-on-junk-findings-from-retracted-nature-paper/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




DER IDEOLOGIEZUG RAST IN DEN CRASH – Das nächste grüne Opfer: Papierfabrik Feldmühle

Zanders, wie Feldmühle, ist an den wahnsinnigen CO2-Zertifikaten pleite gemacht worden – ohne dass man einen Aufschrei etwa der Belegschaft hörte, wem sie das alles zu verdanken hatte. In Bergisch Gladbach sprach dagegen der neue SPD-Bürgermeister vom „schwarzen Tag“ für die Stadt und betonte, ohne die Papierfabrik hätte es die heutige Stadtentwicklung nie gegeben. Larifari.

von Holger Douglas

Es geht längst nicht mehr um Prozentziele, um „Transformation“ oder technische Effizienz. Diese Begriffe sind nur Verpackung. Der Inhalt ist klar: Die industrielle Basis Deutschlands wird einer irrsinnigen Ideologie geopfert. Kein Wunder, dass die USA andere Partner wollen. | Georg Wendt

Nach 120 Jahren erfolgreicher Produktion muss ein weiterer großer deutscher Papierhersteller dichtmachen. Jetzt hat die grünrotschwarze Energie- und Umweltpolitik Feldmühle das Genick gebrochen. Die Papierproduktion wurde bereits eingestellt, heißt es in einer Mitteilung der Geschäftsleitung der Feldmühle aus Uetersen (Kreis Pinneberg) an Kunden und Lieferanten von Dienstag, dem 9.Dezember. In den kommenden Wochen werde nur noch das Papier verkauft und verschickt, das schon produziert ist.

Man habe modernisiert und in Energieeffizienz investiert, so das Unternehmen in der Mitteilung. Aber wegen hoher Energiekosten und bürokratischer Hürden sei man auf Dauer nicht mehr in der Lage, am Standort Uetersen wettbewerbsfähig zu produzieren. Es scheine „nicht gewollt, dass die energieintensive Industrie in Deutschland bestehen bleibt“, so resigniert die Geschäftsleitung. „Wir waren sicher den Turnaround zu schaffen. Leider mussten wir auf Grund ungeplanter Marktereignisse, der ergebnislos ausgehenden Industriestrompreis-Diskussion und immer weiterer, neuer bürokratischer Hürden zusammenfassend feststellen, dass wir auf Dauer nicht mehr in der Lage sind, ausreichend wettbewerbsfähig die Produktion an unserem Standort in Uetersen fortzuführen – eine wirtschaftlich sinnvolle Aufrechterhaltung des Betriebes ist nicht möglich

Feldmühle – das ist kein anonymer Firmenname, sondern ein Stück industrielles Gedächtnis, gehörte gewissermaßen zur DNA Deutschlands. Der Papierhersteller zählte zu den zehn größten Unternehmen Deutschlands. Über 120 Jahre lang wurde in Uetersen Papier gemacht. Aus einer regionalen Fabrik für grafische Papiere wurde ein hochspezialisierter Hersteller von Flaschenetiketten, Verpackungspapieren und Toplinern, dessen Produkte in Supermärkten und Getränke-regalen in halb Europa lagen.

 

Im Mai 2025 ging das Unternehmen bereits zum dritten Mal innerhalb von sieben Jahren in die Insolvenz – wieder in Eigenverwaltung. Die Begründung liest sich wie ein Kompendium der deutschen Energie- und Klimapolitik: massiv gestiegene Energie- und Rohstoffkosten, die selbst mit Preiserhöhungen nicht mehr hereinzuholen waren, schwächelnde Nachfrage, dazu ein Umfeld, in dem planbare Rahmenbedingungen fehlen.

Trotzdem tat Feldmühle exakt, was Politik und EU seit Jahren predigen: Modernisierung, Investitionen in Energieeffizienz, neue Produkte, Nachwuchsförderung. Die Geschäftsführung beschreibt in ihrer Abschiedserklärung, man habe Prozesse optimiert, in „Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“ investiert und sei sicher gewesen, den Turnaround zu schaffen – bis „ungeplante Marktereignisse“, die ergebnislose Industriestrompreis-Debatte und neue bürokratische Hürden gezeigt hätten, dass am Standort Uetersen keine dauerhaft wettbewerbsfähige Produktion mehr möglich ist.

Jetzt ist Schluss: Produktion gestoppt, nur noch Lagerbestände werden ausgeliefert. Eine Region verliert ihren industriellen Anker, gut qualifizierte Fachkräfte verlieren ihren Arbeitsplatz. Die wahren Übeltäter in grünen Brüsseler Behörden, in Ministerien und NGOs leben weiterhin von üppigen Steuergeldern in Saus und Braus.

Gohrsmühle/Zanders – Lehrstück aus Bergisch Gladbach

Wie dieses Muster funktioniert, ist bei Zanders in Bergisch Gladbach bereits durchgespielt worden – ausführlich beschrieben auch bei Tichys Einblick: „Am Tag der Arbeit war Schluss mit der Arbeit“. Dort stand seit 1829 eine der traditionsreichsten Papierfabriken Deutschlands: Gohrsmühle. Qualitätspapiere, Chromolux, feine Etiketten – mit eigenem Kraftwerk, eigener Wasserversorgung, moderner Logistik. Eine Fabrik, die genau jene hohe Umwelt- und Effizienzstandards erfüllte, von denen Politik ständig spricht.

Trotz skandinavischer Investoren, trotz Modernisierung, trotz hoher Standards war dort 2021 Schluss. Hintergrund war nicht nur der schwierige Markt, sondern vor allem die neue CO₂-Kostenlawine: Zanders hätte kurzfristig Zertifikate im Wert von rund sieben Millionen Euro kaufen müssen, sonst drohte nach Angaben des Kölner Stadtanzeigers ein Bußgeld von drei Millionen Euro – für das Recht, weiter Energie zu verbrauchen und zu emittieren. Dieses Geld war nicht da.

Der Chef von Ford sieht das genauso

Zanders ist an den wahnsinnigen CO2-Zertifikaten pleite gemacht worden – ohne dass man einen Aufschrei etwa der Belegschaft hörte, wem sie das alles zu verdanken hatte. In Bergisch Gladbach sprach dagegen der neue SPD-Bürgermeister vom „schwarzen Tag“ für die Stadt und betonte, ohne die Papierfabrik hätte es die heutige Stadtentwicklung nie gegeben. Larifari.

Gleichzeitig propagiert ein lokales „Ampel“-Bündnis den Weg in die „Klimaneutralität“ – nun ohne Papierfabrik, ohne die Gewerbesteuer einer energieintensiven Produktion und ohne deren Arbeitsplätze.

Die Tichys Einblick-Analyse bringt es auf den Punkt: Hier geht eine Fabrik unter, die „alles richtig gemacht“ hatte – hohe Umweltstandards, moderne Technik, Effizienz. Wenn ein solcher Betrieb in Deutschland keine Chance mehr hat, ist mehr kaputt als ein einzelnes Geschäftsmodell. Es ist das Signal: Energieintensive Industrie gilt politisch als Auslaufmodell, soll möglichst „woanders“ stattfinden – die Güter importiert man dann eben – wie nicht produzierten Strom.

Feldmühle und Gohrsmühle stehen für eine Branche, deren Physik nicht verhandelbar ist. Papierherstellung bedeutet: riesige Maschinen, viel Wasser, enorme Mengen Dampf und Strom. Wenn Energiepreise explodieren, CO₂-Preise und Zertifikate immer teurer werden und auf der anderen Seite Billigimporte aus Regionen ohne vergleichbare Auflagen auf den Markt drücken, läuft die Rechnung irgendwann nicht mehr auf.

In beiden Fällen kommt noch die politische Komponente hinzu: Zanders scheiterte an der Kombination aus EU-Emissionshandel und nationalen CO₂-Steuern – Zertifikate in Millionenhöhe, die für ein deutsches Werk fällig werden, während ausländische Konkurrenz ohne solche Lasten produziert. Feldmühle benennt explizit die „massiv gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten“ als Schlüsselfaktor – ein Dauerproblem seit der deutschen Energiepolitik der letzten Jahre.

Der ergebnislose Streit um einen Industriestrompreis, ständig wechselnde Auflagen, immer neue Berichtspflichten und Genehmigungshürden – all das macht langfristige Investitionen zur Wette.
Am Ende stehen auf der einen Seite blödsinnige Parolen von einer sogenannten „Klimaneutralität“, „Transformation“ und „Standortmodernisierung“ – und auf der anderen Seite verschlossene Werkstore, Konversionsflächen und persönliche Tragödien.

Genau in diesem Moment, in dem Traditionsbetriebe wie Feldmühle endgültig aufgeben und die Geschichte von Zanders noch nicht einmal wirklich verdaut ist, setzt die EU die nächste Zielmarke: Parlament, Rat und Kommission haben sich darauf geeinigt, die „Treibhausgasemissionen“ bis 2040 um 90 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Bis zu fünf Prozentpunkte dürfen dabei über den Kauf von CO₂-Gutschriften im Ausland „erreicht“ werden – real heißt das: 85 Prozent Reduktion in Europa, fünf Prozent ausgelagert.

Aus Sicht der energieintensiven Industrie bedeutet das:
– weitere Verknappung von Zertifikaten,
– weniger kostenlose Zuteilungen,
– zusätzliche CO₂-Preise in weiteren Sektoren,
– und ein permanenter politischer Druck, der jede Investitionsrechnung unsicher macht.

Während also in Uetersen die letzten Paletten Feldmühle-Papier verladen werden und in Bergisch Gladbach das Zanders-Gelände zum „Klimaviertel“ umgebaut wird, propagiert Brüssel den nächsten großen Schritt zur „Klimaneutralität 2050“.

Feldmühle und Gohrsmühle sind keine Zufälle, keine Marktfehler, keine bedauerlichen Opfer eines harten Wettbewerbs. Sie sind das direkte Ergebnis einer politischen Strategie, die nicht das Klima schützt, sondern Industrie systematisch untragbar macht – durch CO₂-Bepreisung, Energieverteuerung und Bürokratie.

Es geht längst nicht mehr um Prozentziele, um „Transformation“ oder um technische Effizienz. Diese Begriffe sind nur die Verpackung. Der Inhalt ist klar: Die industrielle Basis Deutschlands wird einer irrsinnigen Ideologie geopfert.

Wen sollte es überraschen, dass die USA keine Partner haben wollen, die sich aus freien Stücken des Irrsinns selbst zerstören?

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 




Der nationale Sicherheitsplan des Weißen Hauses kritisiert Bidens Klimapolitik gegenüber Amerika

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 5. Dezember 2025

Die Trump-Regierung veröffentlichte am späten Donnerstag ihre Nationale Sicherheitsstrategie, die eine Energiepolitik beinhaltet, die deutlich von der Klimaagenda der Biden-Ära abweicht.

Die Verteidigungsstrategie von Präsident Donald Trump sieht den Ausbau grundlastfähiger Energiequellen wie Öl, Gas und Kernenergie bei gleichzeitiger Abkehr vom Nahen Osten vor. Während die Nationale Sicherheitsstrategie der Biden-Regierung vom Oktober 2022 das Thema Klima 63 Mal erwähnte, fand es im Verteidigungsplan der Trump-Ära lediglich eine einzige Erwähnung, um die „katastrophale“ Klimapolitik Europas zu verurteilen.

„Wir lehnen die verheerenden Ideologien des ‚Klimawandels‘ und der ‚Netto-Null‘ ab, die Europa so schwer geschädigt haben, welche die Vereinigten Staaten bedrohen und unsere Gegner subventionieren“, heißt es in dem Plan. „Die Wiederherstellung der amerikanischen Energiedominanz (bei Öl, Gas, Kohle und Kernenergie) und die Rückverlagerung der notwendigen Schlüsselkomponenten der Energieerzeugung in die USA haben höchste strategische Priorität. Günstige und reichlich vorhandene Energie wird gut bezahlte Arbeitsplätze in den Vereinigten Staaten schaffen, die Kosten für amerikanische Verbraucher und Unternehmen senken, die Reindustrialisierung vorantreiben und dazu beitragen, unseren Vorsprung bei Spitzentechnologien wie KI zu sichern.“

Nationale Sicherheitsstrategie 2025 von Audrey Streb

Die nationalen Energiepläne des ehemaligen Präsidenten Joe Biden zielten darauf ab, den Klimawandel zu bekämpfen und die Abhängigkeit von russischem Öl und Gas zu verringern. Allerdings wurde die amerikanische Öl- und Gasindustrie in diesem Plan vernachlässigt, da Biden den Sektor mit lähmenden Regulierungen belastete .

„Wir haben zudem eine globale Energiekrise erlebt, die durch Russlands Instrumentalisierung der von ihm kontrollierten Öl- und Gasvorkommen ausgelöst und durch die OPEC-Maßnahmen zur Kontrolle ihrer eigenen Fördermengen verschärft wurde. Dieser Umstand unterstreicht die Notwendigkeit einer beschleunigten, gerechten und verantwortungsvollen globalen Energiewende“, heißt es im Plan für 2022. Die Strategie verweist auf den Inflation Reduction Act (IRA) und stellt fest: „Wir konzentrieren uns auch auf die Umsetzung des bedeutendsten Klimagesetzes in der Geschichte unseres Landes, um innovative Energietechnologien so schnell wie möglich in großem Maßstab einzuführen.“

Die Republikaner im Kongress und Trump haben die im Rahmen des IRA gewährten Steuervergünstigungen für Wind- und Solarenergie drastisch gekürzt und schrittweise abgeschafft. Die Trump-Regierung hat den Ausbau zuverlässiger Energiequellen wie Kohle und Kernenergie forciert . Unter dem IRA förderte die Biden-Regierung hingegen fluktuierende Energiequellen, vergab Milliarden von Dollar an NGOs, die grüne Projekte mit starkem Einfluss der Demokratischen Partei finanzierten und belegte den Öl- und Gassektor mit hohen Gebühren, wie mehrere Energieexperten der Daily Caller News Foundation bereits mitteilten.

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https://dailycaller.com/2025/12/05/white-house-national-security-trump-biden-climate-change-middle-east-oil/

 




Stromhungrige Rechenzentren verursachen eine Energiekrise, was die Demokraten Trump anhängen wollen.

Audrey Streb, DCNF-Energiereporterin, 2. Dezember 2025

Gemäß einer Analyse von Bloomberg NEF vom Montag wird der Strombedarf von KI-Rechenzentren bis 2035 voraussichtlich um 36 Prozent höher ausfallen als bisher prognostiziert. Der Bericht beschreibt detailliert die Schwierigkeiten, den amerikanischen KI-Wettlauf mit Bezahlbarkeit und Netzstabilität in Einklang zu bringen – ein Problem, das von Politikern auf lokaler , Landes- und Bundesebene immer wieder hervorgehoben wird.

Einige Demokraten machen Trump für die explodierenden Stromkosten verantwortlich. Die demokratischen Senatoren Ed Markey (Massachusetts), Ron Wyden (Oregon), Chris Van Hollen (Maryland), Richard Blumenthal (Connecticut) und der unabhängige Senator Bernie Sanders (Vermont) schrieben am 10. November an ausgewählte Kabinettsmitglieder. Die Senatoren warfen Trump vor, die Energiekosten in die Höhe zu treiben, indem er Wind- und Solarenergie behindert und gleichzeitig mit den großen Technologiekonzernen paktiert, die ihre stromfressenden Rechenzentren ausbauen.

Korrekt ist allerdings, dass einige von Ex-Präsident Joe Biden unterstützte grüne Energiepolitiken der Demokraten auf Ebene der Bundesstaaten die Energieerzeugung einschränken und das Risiko einer Destabilisierung des Stromnetzes bergen , da sie zuverlässige Ressourcen wie Kohle schrittweise abschaffen und gleichzeitig auf Wind- und Solarenergie setzen. Die Daily Caller News Foundation sprach mit mehreren Experten aus dem Energiesektor.

„Demokraten, Klimaaktivisten und ihre Verbündeten in den Medien versuchen, von ihrer gescheiterten Wind- und Solarenergiepolitik abzulenken. Als Teilzeit-Energiequellen können Wind und Sonne die zuverlässige, ganzjährige Versorgung mit Erdgas, Kohle oder Atomkraft nicht ersetzen. Bidens Politik subventionierte diese erneuerbaren Energien massiv und ordnete gleichzeitig die Stilllegung von Kohlekraftwerken an, die noch Jahrzehnte in Betrieb gewesen wären. Dies führte zu Stromengpässen, explodierenden Preisen und unnötigen Kosten, die durch die Klimaideologie bedingt sind“, erklärte Frank Lasee, Präsident von Truth in Energy and Climate, gegenüber dem DCNF. „Jetzt geben sie dem steigenden Strombedarf von Rechenzentren die Schuld – was teilweise stimmt, solange die Bundesstaaten diese nicht verpflichten können, ihre Infrastrukturkosten vollständig selbst zu tragen. Hauptursache für die höheren Strompreise bleibt jedoch die Klimapolitik der Demokraten, die für die Bürger weder bezahlbar noch nachhaltig ist.“

Nach einem neuen Bericht von Bloomberg NEF werden Rechenzentren bis 2035 voraussichtlich 106 Gigawatt (GW) benötigen, gegenüber den im April prognostizierten 78 GW. Die US-Energiebehörde (EIA) geht davon aus , dass die Nachfrage von Rechenzentren und Kryptowährungs-Mining bis 2026 zu einem Anstieg  der Stromkosten   um 2,6 % beitragen wird.

Die nordamerikanische Netzaufsichtsbehörde NERC warnte in einem Bericht vom August 2023 , dass Bidens Agenda für grüne Energie die Netzstabilität gefährden könnte. In ihrer jüngsten Zuverlässigkeitsanalyse für den Winter 2025/26 bekräftigte die NERC diese Warnung und wies darauf hin , dass Gebiete, die auf intermittierende Stromquellen angewiesen und durch Elektrifizierung oder Rechenzentren stark belastet sind, bei Kälteeinbrüchen einem höheren Ausfallrisiko ausgesetzt sein könnten.

Die Biden-Regierung förderte Wind- und Solarenergie mit Milliarden von Dollar an Subventionen, Krediten und Zuschüssen, während sie gleichzeitig versprach, Kohlekraftwerke „in ganz Amerika“ stillzulegen.

Obwohl große Technologieunternehmen in der Vergangenheit Initiativen für grüne Energie unterstützt haben , bemühen sie sich [nun] auch fieberhaft um die Suche nach zuverlässigen Energiequellen für die Unterstützung von KI und versuchen sogar, stillgelegte Kohle- und Kernkraftwerke wiederzubeleben  .

Steve Milloy, Senior Fellow am Energy and Environment Legal Institute, erklärte gegenüber dem DCNF, dass die großen Technologiekonzerne „ihren eigenen Strombedarf nicht vorhergesehen“ hätten, während sie sich als „Anführer grüner Energie“ aufspielten. Milloy führte weiter aus, dass die Politik der Demokraten trotz ihrer Entschlossenheit, mit dem Finger auf Trump und andere, darunter Netzbetreiber , Energieversorger und die großen Technologiekonzerne, zu zeigen, für die drohende Netzkrise verantwortlich sei .

„Die Energieversorger und die Wind- und Solarbranche haben von Steuergeldern profitiert, die für unzuverlässige Technologien bestimmt waren, von denen jeder wusste, dass sie dem steigenden Bedarf nicht gerecht werden würden. Das war kein Fehler, sondern schlichtweg Wahnsinn und Betrug“, sagte Milloy gegenüber dem DCNF. „Präsident Trump trägt keine Verantwortung für die explodierenden Strompreise. Dafür sind die Demokraten und die Industrie hinter dem Green-New-Scam verantwortlich. Die Demokraten haben das Inflationsbekämpfungsgesetz verabschiedet, das über eine Billion Dollar Steuergelder für Windkraftanlagen, Solaranlagen und Batteriespeicher bereitstellte, die unser Stromnetz geschwächt haben“. …. „Das Stromnetz war schon vor dem Green-New-Scam und dem jüngsten KI-Boom in Schwierigkeiten.“

Das US-Energieministerium (DOE) bezeichnet die amerikanische Energieinfrastruktur als veraltet und modernisierungsbedürftig. Allerdings schreiben einige Bundesstaaten strenge Quoten für erneuerbare Energien vor, was laut einer Studie des Institute for Energy Research (IER) zur vorzeitigen Stilllegung von Kraftwerken führt und Energieversorger zwingt, Wind- und Solarenergie zu kaufen, „selbst wenn diese nicht zuverlässig und nicht die wettbewerbsfähigste Energiequelle auf dem Markt ist“ .

Netzexperten warnten zuvor davor , dass die Regeln der Biden Environmental Protection Agency (EPA) die Zuverlässigkeit der Stromversorgung untergraben könnten, während große Netzbetreiber die Biden EPA wegen der drakonischen Auflagen der Behörde für Kraftwerke verklagten, da sie befürchteten, dass die Vorschriften zur vorzeitigen Stilllegung zuverlässiger Stromquellen führen könnten .

Im Gegensatz dazu hat die EPA unter Trump zahlreiche Regulierungen zurückgenommen, darunter auch die Gefährdungsfeststellung von 2009. EPA-Chef Lee Zeldin argumentierte, deren Aufhebung „wäre die größte Deregulierungsmaßnahme in der Geschichte Amerikas“ und käme einem „Dolchstoß ins Herz der Klimareligion“ gleich.

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https://dailycaller.com/2025/12/02/biden-data-center-ai-democrats-trump-affordability-big-tech/