Dies ist die tägliche Realität, welche in vielen Klimadebatten ignoriert wird

Vijay Jayaraj

Für Milliarden von Menschen in den verschmutzten und weniger entwickelten Teilen der Welt könnte ein Neuanfang bedeuten, dass sie eines Tages aufwachen und einfach nur saubere Luft atmen können; einen Morgen, an dem sie auf dem Weg zur Arbeit nicht mehr über Müllberge auf den Straßen steigen müssen und das Wasser für ihre Familie aus einem Fluss stammt, in den keine Industrieabfälle mehr ungestraft gekippt werden.

Während wir uns dem Jahr 2026 nähern, ist es mein Gebet, dass wir eine Vision von Umweltverantwortung annehmen, die in der Realität und nicht in Hysterie verwurzelt ist – eine Vision, die saubere Flüsse, schadstofffreies Land und smogfreie Luft in den Vordergrund stellt und dafür sorgt, dass Gottes Schöpfung so schön und gerecht bleibt wie beabsichtigt.

Die Sage von den zwei Welten

In den 1990er Jahren war der Kontrast zwischen den Entwicklungsländern und dem Westen eklatant. Asien und andere Regionen hatten noch nicht zu dem wirtschaftlichen Fortschritt aufgeholt, der Europa und Nordamerika prägte. In den letzten zwei Jahrzehnten kam es dort jedoch zu einem exponentiellen Wirtschaftswachstum.

Dies hat zwar Millionen Menschen aus bitterer Armut befreit, ging jedoch mit einer raschen, ungeplanten und unstrukturierten Ausdehnung der Städte einher. Das Ergebnis ist eine Umweltverschmutzungskrise von erschreckendem Ausmaß in Städten wie Delhi, Mumbai, Dhaka, Jakarta, Lahore und Manila.

Hier geht es nicht um abstrakte, computergestützte Klimawandelszenarien, die in klimatisierten Konferenzräumen in Genf oder New York diskutiert werden. Hier geht es um greifbare, sichtbare Umweltverschmutzung. Es ist der graue Dunst, der in den Augen brennt, und der Gestank offener Abwasserkanäle, der die Sinne angreift – etwas, das ich gerade erlebt habe, als ich mein Kind von der Schule abgeholt habe.

Während der Westen diese Probleme weitgehend beseitigt hat, kämpft der globale Süden damit. Ein Blick auf den globalen Abfallindex zeigt, dass die höchsten Werte für feste, flüssige und Luftverschmutzung in Afrika, Asien und Südamerika zu finden sind.

Das sollte nicht überraschen. Es besteht ein direkter Zusammenhang zwischen dem Wohlstand eines Landes und seiner Umweltqualität. Länder mit hohem Einkommen sind in der Lage, Schäden zu absorbieren und die Technologien zu finanzieren, die zur Reinigung ihrer Umgebung erforderlich sind. Wenn eine Gesellschaft darum kämpft, sich zu ernähren, wird Umweltschutz zu einem Luxus, den sie sich nicht leisten kann.

Eine aktuelle globale Einschätzung geht davon aus, dass im Jahr 2023 7,9 Millionen Todesfälle mit Luftverschmutzung in Verbindung standen, wodurch verschmutzte Luft zum zweitgrößten Risikofaktor für Todesfälle weltweit wurde. Etwa 86 % dieser Todesfälle stehen im Zusammenhang mit nicht übertragbaren Krankheiten wie Herzerkrankungen, Schlaganfall, Lungenerkrankungen, Diabetes und Demenz.

Mehr als 90 % dieser Todesfälle ereignen sich in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, wo die Menschen sowohl der Luftverschmutzung durch Verkehr und Industrie als auch der Luftverschmutzung in Innenräumen durch das Kochen mit Holz-, Dung- oder Kohleöfen ausgesetzt sind. Die Sterblichkeitsrate in Südasien und weiten Teilen Afrikas kann acht- bis zehnmal höher sein als in Ländern mit hohem Einkommen. Dies ist die tägliche Realität, die in vielen Klimadebatten ignoriert wird. Während Aktivisten in reichen Hauptstädten ein Verbot fossiler Brennstoffe fordern, kochen arme Familien weiterhin in rauchgefüllten Räumen und gehen zu Fuß zur Arbeit, vorbei an Straßen, die mit nicht abtransportiertem Müll übersät sind.

Alle, denen das menschliche Leben am Herzen liegt, können davor nicht die Augen verschließen. Um die Umweltverschmutzung zu bekämpfen, brauchen wir ein robustes Wirtschaftswachstum. Wir brauchen die finanziellen Mittel, um Gelder für die Sanierung bereitzustellen, umweltfreundlichere Industrietechnologien einzuführen und Lösungen zur Energiegewinnung aus Abfall anzubieten.

Wir befinden uns in einer bizarren Situation, in der die Ablenkung von Gedanken und Geldern auf triviale und unbewiesene Hypothesen über die globale Erwärmung die Aufmerksamkeit und die Maßnahmen beeinträchtigt hat, die zur Lösung der tatsächlichen Umweltverschmutzungsprobleme erforderlich sind. Die weltweite Fixierung auf Kohlendioxid – ein farbloses, geruchloses Gas, das für das Pflanzenleben unerlässlich ist – hat dem echten Umweltschutz den Sauerstoff entzogen.

Nehmen wir meine Stadt als Paradebeispiel. Unsere Seen schäumen vor giftigen Chemikalien, Müll säumt die Straßen, und der Luftqualitätsindex (AQI) kann aufgrund von Staub von nicht gepflegten Straßen an jedem beliebigen Tag auf gefährliche Werte steigen. Diese Straßen sind berüchtigt für Schlaglöcher, die so groß sind wie kleine Mondkrater. Es handelt sich um eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit, von der täglich Millionen Menschen betroffen sind.

Trotz dieser Realität fördert die Stadtverwaltung Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr als Teil einer umfassenderen Klimaschutz-Agenda. Dies ist ein klassischer Fall von falsch gesetzten Prioritäten. Die Verwaltung stellt enorme Summen zur Verfügung, um Elektrofahrzeuge zu subventionieren, um die theoretische globale Temperatur in einem Jahrhundert um einen Bruchteil eines Grades zu senken, was für die menschliche Gesundheit und das Leben nur geringfügige Auswirkungen hätte, während genau die Bürger, die für diese Busse bezahlen, unter Staub leiden und zusehen müssen, wie ihre lokalen Gewässer sterben.

Stellen wir uns vor, ein Bruchteil dieser Summe würde dafür verwendet, die Staubbelastung zu reduzieren, die Seen zu reinigen, in denen Fische und Zugvögel verenden, und Straßen zu asphaltieren, damit die Nasenlöcher der Menschen nicht durch Feinstaub verstopft werden. Wir bekämpfen eine imaginäre Klimakrise und ignorieren dabei die reale Umweltverschmutzungskrise, die unsere Nachbarn tötet.

Betet dafür, dass das kommende Jahr ein Wendepunkt für die vielen Menschen wird, deren Leben durch Umweltverschmutzung beeinträchtigt wird. Setzt euch für eine Umweltpolitik ein, die es armen Menschen ermöglicht, aus der Armut herauszukommen, damit sie die Möglichkeit haben, sich um ihre lokale Umwelt zu kümmern – diejenige, die tatsächlich ihre Gesundheit beeinträchtigt. Setzt euch für die Nutzung zuverlässiger Energiequellen ein, welche die Luft in den Häusern der am stärksten gefährdeten Menschen reinigen.

Beten wir für eine Erneuerung der Herzen – für die Beseitigung des „Herzens aus Stein”, das die weit verbreitete Korruption hinter der Agenda der Klimaalarmisten antreibt –, damit unsere Ressourcen für die Reinigung der Flüsse, des Bodens und der Luft genutzt werden können.

This piece originally appeared at ChristianPost.com and has been republished here with permission.

Link: https://cornwallalliance.org/this-is-the-daily-reality-that-many-climate-debates-ignore/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kurzmeldungen aus Klima und Energie – Ausgabe 45 / 2025

Meldung vom 11. Dezember 2025:

WMO bestätigt: Schwache La Niña wahrscheinlich

Die Weltorganisation für Meteorologie sieht nun eine Wahrscheinlichkeit von 55 %, dass sich in den nächsten drei Monaten ein schwaches La Niña-Phänomen bildet, gefolgt von ENSO-neutralen Bedingungen im Jahre 2026. Die Behörde hält ein El Niño-Phänomen im nächsten Jahr für „sehr unwahrscheinlich”.

Diese aktuellen Informationen widersprechen erneut der weit verbreiteten Behauptung, dass die „globale Erwärmung” die Entstehung eines El Niño begünstigt und dass das Klima der Erde auf einen „permanenten El Niño” zusteuert. Diese Behauptung basiert jedoch auf ungenauen Übersichtsartikeln und nicht auf beobachteten ENSO-Verläufen.

Die tatsächlichen Aufzeichnungen zeigen, dass La Niña El Niño im ENSO-Zyklus der letzten 20 Jahre deutlich übertroffen hat (10 zu 6), einschließlich eines seltenen Dreifach-Tiefs von 2020 bis 2022. Darüber hinaus endete der El Niño von 2023–24, obwohl er stark war, wie erwartet, wobei die Atmosphäre sofort wieder zu einer Abkühlung überging – eine normale ENSO-Dynamik, nichts weiter.

Prognosen und Beobachtungen stützen die Behauptung eines „permanenten El-Niño-Zustands” in keiner Weise. Da es keine ENSO-Belege gibt, führten die Artikel, die diese Idee aufgriffen, weitere, damit nicht in Zusammenhang stehende Argumente an – den Zusammenbruch des Amazonas, die Instabilität des Monsuns, Störungen des Jetstreams, von denen jedoch keines einen Übergang des ENSO in eine feste Warmphase belegt. Es handelt sich dabei nicht um ENSO-Diagnosen, die diese Hypothese bestätigen würden.

Erneut zeigen die aktuellen Daten der WMO, dass eine schwache La Niña die wahrscheinlichste Prognose für 2026 ist. Und während sie die Standarderzählung vom „menschlichen Einfluss” vorantreiben, führen sie die Variabilität auch auf natürliche Schwankungen wie NAO oder AO zurück.

Der aktuelle ENSO-Ausblick ist eindeutig:

• derzeit eher schwache La Niña

• anschließend wahrscheinlich ENSO-neutrale Phase

• minimale Wahrscheinlichkeit für El Niño im nächsten Jahr

Das beobachtete ENSO-Verhalten bleibt zyklisch, nicht trendorientiert, wobei eher eine La Niña zu erwarten ist.

Link: https://electroverse.substack.com/p/coldest-yukon-temp-since-1984-indore?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 16. Dezember 2025:

Die nächste Phase der Abkühlung?

Derzeit lässt die Sonnenaktivität erneut nach.

Der Zyklus 24 brach abrupt ab, und obwohl sich der Zyklus 25 als stärker erwiesen hat, ist er im historischen Vergleich immer noch bescheiden (und scheint nun vorzeitig zu enden). Schätzungen zufolge könnte der Zyklus 26 noch deutlich schwächer ausfallen, mit der Möglichkeit eines mehrzyklischen Abschwungs, der den Bedingungen der Dalton-Ära ähnelt.

Es gibt auch ein wiederkehrendes Muster: Große Vulkanausbrüche häufen sich oft um Sonnenminima herum. Der Zusammenhang ist umstritten, aber das zeitliche Muster ist häufig genug aufgetreten, um in der wissenschaftlichen Literatur erwähnt zu werden. Wenn die Sonne, wie von Einigen prognostiziert, in eine längere Schwächephase eintritt und gleichzeitig sogar ein moderates Eruptionsregime einsetzt, könnte die Abkühlung erheblich ausfallen.

Ein schwacher Sonnenzyklus 26, gefolgt von einem gedämpften Zyklus 27, kombiniert mit einer sogar nur bescheidenen Häufung von Eruptionen der Stärke VEI 6+, würde dazu führen, dass die Erde die Bedingungen vergangener Kältephasen reflektiert. Klimaveränderungen unter solchen Bedingungen können schnell erfolgen. Die Aufzeichnungen aus Mittelengland weisen auf einen Rückgang von 2 °C vom Höchst- zum Tiefstwert innerhalb von nur 30 Jahren hin, was heute unvorstellbare Probleme, Not und Elend verursachen würde. Ältere Proxy-Aufzeichnungen zeigen, dass die Temperaturen in nur 20 Jahren ähnlich wie heute auf eiszeitähnliche Bedingungen gesunken sind.

Das Klima hat sich schon früher ohne menschlichen Einfluss stark verändert. Und das wird es auch wieder tun.

Link: https://electroverse.substack.com/p/blizzard-slams-hokkaido-japan-northeast?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 18. Dezember 2025:

Neue Studie: Der Meeresspiegel um die Antarktis lag einst 30 Meter höher

Eine neue Studie hat ergeben, dass der relative Meeresspiegel in Teilen der Ostantarktis vor etwa 8.000 Jahren rund 30 Meter höher lag als heute.

Die Forscher rekonstruierten den früheren Meeresspiegel anhand von erhöhten Küstenlinien, isolierten Becken und verlassenen Pinguin-Kolonien. Diese natürlichen Markierungen zeigen, wann sich das Land von maritimen zu trockenen Bedingungen veränderte, so dass die Veränderung des Meeresspiegels mit dem Radiokarbon-Verfahren datiert werden konnte.

Nachdem der Meeresspiegel vor etwa 8.000 Jahren seinen Höchststand erreicht hatte, sank er rapide und anhaltend.

Vor 7.200 Jahren lag der Meeresspiegel bereits etwa 24 Meter unter dem heutigen Niveau. Vor 5.700 Jahren war er weiter auf etwa 15 Meter gesunken. Vor 800 Jahren lag er immer noch 1 Meter höher als heute.

Die Autoren stellten fest, dass der Meeresspiegel zwischen vor 8.000 und 6.000 Jahren um etwa 10 Meter pro Jahrtausend sank, bevor er sich von vor etwa 6.000 Jahren bis vor kurzem auf etwa 4 Meter pro Jahrtausend verlangsamte.

Dies war nicht allein auf das Abschmelzen des Eises zurückzuführen, das den Meeresspiegel steigen ließ. Der dominierende Prozess war hier die Landhebung. Da Eis extrem schwer ist, drückt es die Erdkruste nach unten; als sich das Eis nach der letzten Eiszeit zurückzog, hob sich die Kruste unter der Ostantarktis wieder nach oben. Das Land hob sich, sodass der relative Meeresspiegel sank.

Die Ostantarktis hat während des Holozäns große, schnelle und natürliche Schwankungen des Meeresspiegels durchlaufen – ganz ohne menschlichen Einfluss.

Link: https://electroverse.substack.com/p/cold-from-kashmir-to-the-plains-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 19. Dezember 2025;

Anstieg des Meeresspiegels verlangsamt sich

Satellitendaten zeigen, dass sich der globale mittlere Anstieg des Meeresspiegels in den letzten zwei Jahren stark verlangsamt hat und er insgesamt nur um etwa 1 Millimeter gestiegen ist. Dies ist eine Verlangsamung im Vergleich zum langfristigen Durchschnitt nach 1993 von ~3,3 Millimetern pro Jahr (abgeleitet aus den gleichen Satellitenaufzeichnungen).

Der Meeresspiegel reagiert auf ENSO, die Umverteilung der Meereswärme und kurzfristige Abkühlungsereignisse sowie auf langfristige Trends. Während La Niña- und Abkühlungsphasen können die Kontraktion der Ozeane und die verringerte Wärmeaufnahme den Anstieg des Meeresspiegels vorübergehend stoppen oder sogar umkehren.

In den Rohdaten gibt es keine glatte Beschleunigungskurve. Die Aufzeichnungen sind oszillierend, mit Pausen und Einbrüchen, die mehrere Jahre andauern können. Die jüngste Abflachung ist real und sichtbar und steht im Widerspruch zu den gängigen Darstellungen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/record-snow-for-fort-st-john-bc-arabian?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldung vom 22. Dezember 2025:

Abkühlung der Ozeane

Im Jahre 2023 wurde lautstark auf einen Anstieg der Meerestemperaturen hingewiesen, der als Beweis für eine beschleunigte, irreversible Erwärmung verkauft worden war.

Nun hat sich jedoch 90 % der Erwärmung der Meeresoberfläche nach 2021 wieder umgekehrt.

Im November 2025 lagen die globalen Meerestemperaturen nur noch 0,05 °C über denen vom November 2021 – und sie sanken weiter.

Die Anomalie ist im Wesentlichen verschwunden:

Der Anstieg folgte auf kurzfristige Auslöser: den Ausbruch des Hunga Tonga und einen starken El Niño. Als diese nachließen, sanken die Temperaturen wieder. Das ist grundlegende Physik. Völlig vorhersehbar. Aber die Abkühlung wird ignoriert. Das ist keine unvoreingenommene wissenschaftliche Berichterstattung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/greenland-gains-blizzards-and-ice?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Der Zusammenbruch der Energiewende könnte eine globale Spaltung bedeuten

Vijay Jayaraj

Dieses Jahr 2025 könnte als das Jahr in Erinnerung bleiben, in dem die Energiewende zerbrach und eine sich vergrößernde Kluft zwischen ideologiegetriebener Politik und Energie-Realismus offenbar wurde.

Die Geschichte wird das Jahr 2025 wahrscheinlich als das Jahr in Erinnerung behalten, in dem die Energiekonzerne endlich aufgehört haben, so zu tun, als gäbe es eine Klimakrise. Ein Jahrzehnt lang spielte sich ein bizarres Theater des Absurden ab, in dem die Titanen der Öl- und Gasindustrie sich für ihr Kerngeschäft entschuldigten und gleichzeitig ihre Treue zu einer „grünen Wende“ bekundeten, die vor allem in der Vorstellung westlicher Bürokraten existierte. Aber der Vorhang scheint gefallen zu sein.

ExxonMobil, einer der weltweit größten Energieproduzenten, hat seine Investitionszusagen für kohlenstoffarme Technologien bis 2030 um 10 Milliarden Dollar gekürzt. Gleichzeitig kündigte das Unternehmen an, dass es von 2024 bis 2030 ein Gewinnwachstum von 25 Milliarden Dollar erwartet, das in erster Linie durch Steigerungen der Öl- und Gasproduktion angetrieben werden soll, wodurch die Tagesproduktion bis zum Ende des Jahrzehnts auf 5,5 Millionen Barrel Öläquivalent steigen wird.

Dies ist kein Unternehmen, das seine Verantwortung für den Klimaschutz aufgibt, sondern eines, das endlich erkennt, was schon lange offensichtlich ist: Der vom Klimaindustriekomplex vorgeschriebene Weg ist wirtschaftlich destruktiv und operativ unmöglich – selbst mit massiven staatlichen Subventionen.

Seit Jahren ist die globale Energiestrategie surreal. Unternehmen, welche die moderne Welt auf der Grundlage energiereicher Kohlenwasserstoffe aufgebaut hatten, schenkten denjenigen Glauben, welche die Einführung von Windkraftanlagen und Solarzellen zur Energieversorgung der Zivilisation feierten. Doch die Realität, hartnäckig und unerbittlich, hat diesem psychedelischen Rausch ein Ende bereitet.

Die Investitionen von ExxonMobil in kohlenstoffarme Technologien werden sich nach der politischen Unterstützung und der Kundennachfrage richten, so das Unternehmen. Das ist Unternehmenssprache und bedeutet, dass die Ausgaben für grüne Projekte ausgesetzt werden, solange die Regierung – mit unseren Steuergeldern – das Risiko nicht subventioniert oder solange kein Markt dafür existiert.

Megaprojekte, die einst als Zukunftsvision gepriesen wurden, stehen nun vor der Verschiebung. Warum? Weil ohne Steuergelder die Wirtschaftlichkeit der Versuche, Pflanzennährstoffe wie Kohlendioxid unterirdisch zu lagern, einfach nicht funktioniert – und dem gesunden Menschenverstand widerspricht.

Der Energiesektor vollzieht einen Wandel von einer Strategie des „um jeden Preis sauberen Wachstums” hin zu „erst Rendite, dann Wandel”. „Grüne” Projekte werden in einen sekundären Kapitalpool verbannt – als Alibi für gute PR statt als Kernaktivität.

Die europäischen Unternehmen Shell und Aker BP sowie das kanadische Unternehmen Enbridge haben sich aus der Initiative „Science Based Targets“ zurückgezogen, deren Ziel es ist, „wissenschaftlich fundierte Emissionsreduktionen“ festzulegen. Dies war ein Rückzug aus einem als „glaubwürdiges, wissenschaftlich fundiertes Netto-Null-Rahmenwerk“ bezeichneten Projekt, da es weder glaubwürdig noch wissenschaftlich fundiert war. Es war ein politischer Selbstmordpakt. Die Energiekonzerne schauten auf den Abgrund und weigerten sich, den Sprung zu wagen.

Der britische multinationale Konzern BP hat sein Versprechen aufgegeben, „Beyond Petroleum“ zu gehen, seine Ausgaben für Öl und Gas erhöht und seine Ziele für erneuerbare Energien abgeschwächt.

ENEOS Holdings, ein japanischer Raffineriebetreiber, hat seine Ziele für die Wasserstoffproduktion aufgegeben, wobei CEO Tomohide Miyata erklärte, dass „die Umstellung auf eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft sich offenbar verlangsamt“.

Diese Kehrtwenden stehen für eine Renaissance des politischen Realismus‘. Der Energiebedarf verschwindet nicht, nur weil Politiker auf Klimagipfeln Reden halten, Unternehmen Mittel für ESG-Programme bereitstellen oder Regierungen versuchen, den Verbrauch und die Auswahl von Haushaltsgeräten und Autos zu kontrollieren.

Zweifel an einer zwangsläufig zum Scheitern verurteilten „grünen“ Energiewende sind ein Sieg für alleinerziehende Mütter in den USA, die versuchen, ihr Budget für die Heizkosten im Winter aufzubringen, und für Kleinunternehmer in UK, deren Gewinnspannen durch einen der weltweit höchsten Strompreise für Gewerbekunden zunichte gemacht werden. Und für Milliarden Menschen in Entwicklungsländern könnte diese Kehrtwende die Rettung aus der seit Generationen andauernden Armut bedeuten.

Die Frage ist nun, ob die Regierungen erkennen werden, was die Unternehmen deutlich gemacht haben: dass die Energiewende eine Phantasterei war, die mit wissenschaftlicher Sprache angereichert und mit moralistischen Phrasen verbrämt wurde. Oder werden sie weiterhin Subventionen und Vorschriften erhöhen?

Sehr wahrscheinlich wird es zu einer Zweiteilung kommen: Auf der einen Seite stehen westliche Bürokratien, insbesondere in Europa, die unter Auflagen und Steuern einen wirtschaftlichen Niedergang fortsetzen, und auf der anderen Seite pragmatische Regierungen, viele davon in Asien, die mit funktionierenden Brennstoffen und Technologien Wohlstand anstreben.

[Hervorhebungen vom Übersetzer]

Vijay Jayaraj is a Science and Research Associate at the CO2 Coalition, Fairfax, Virginia. He holds an M.S. in environmental sciences from the University of East Anglia and a postgraduate degree in energy management from Robert Gordon University, both in the U.K., and a bachelor’s in engineering from Anna University, India. He served as a research associate with the Changing Oceans Research Unit at University of British Columbia, Canada.

Link: https://dailycaller.com/2025/12/25/opinion-energy-transition-meltdown-could-mean-global-bifurcation-vijay-jayaraj/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Studie belegt die Bedeutung von Kohle für die Bezahlbarkeit von Strom

Chris Dickerson, Legal Newsline, im Original bei The Center Square erschienen 

Anmerkung der Redaktion: Dieser Beitrag befasst sich mit einem neuen Bericht von Energy Ventures Analysis, der zu dem Ergebnis kommt, dass die Stromkosten steigen werden, wenn bestimmte bestehende Kohlekraftwerke stillgelegt und durch verschiedene erneuerbare Energien ersetzt werden, und dass die Beibehaltung bestehender Kohlekraftwerke die kostengünstigste und zuverlässigste Stromoption für die betroffenen Regionen ist. Dies ist nicht überraschend, da Climate Realism bereits mehrfach darauf hingewiesen hat, dass Kohle und andere fossile Brennstoffe weitaus billiger und zuverlässiger sind als sogenannte erneuerbare Energien.

Eine neue Studie schätzt die Kosten für den Ersatz von Kohlekraftwerken durch erneuerbare Energiequellen.

Die Studie von Energy Ventures Analysis analysierte die jährlichen Kosten für den Ersatz von Kohlekraftwerken, deren Stilllegung geplant ist, durch sechs erneuerbare Energiequellen: Solarenergie allein, Solarenergie in Kombination mit Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) oder Erdgas, Windenergie allein und Windenergie in Kombination mit BESS oder Erdgas.

Bezahlbarer Strom ist für Verbraucher, politische Entscheidungsträger, Wähler und gewählte Amtsträger zu einem wichtigen Thema geworden, lagen doch die Strompreise für den privaten, gewerblichen, industriellen und Verkehrssektor im September im Durchschnitt um 6,7 % höher als im September 2024.

Die Gründe für diese Preissteigerungen variieren laut der Studie von Bundesstaat zu Bundesstaat. Zu den am häufigsten genannten Gründen zählen die höhere Stromnachfrage durch Rechenzentren und künstliche Intelligenz, die allgemeine Inflation, volatile Brennstoffkosten, wetterbedingte Netzreparaturen, Probleme in der Lieferkette, die Stilllegung von Kraftwerken, die Umstellung auf sauberere Energiequellen, der Ausbau des Stromübertragungssystems und mangelhafte Strommarktregeln.

Der Studie zufolge wurden zwischen 2025 und 2028 fast 42 Gigawatt an Kohlekraftwerken (46 Kraftwerke mit 79 Generatoren) stillgelegt oder deren Stilllegung angekündigt.

Letzte Woche erklärte Charlotte Lane, Vorsitzende der West Virginia Public Service Commission (PSC), dass ihre Behörde nicht vorhabe, für die Schließung von Kohlekraftwerken in West Virginia zu stimmen. Während dieses Treffens mit Gesetzgebern sagte Lane auch, dass niemand einen Antrag auf Schließung solcher Kraftwerke gestellt habe.

Michelle Bloodworth, Präsidentin und CEO von America’s Power, sagte, die neue Studie zeige, warum Kohlekraftwerke in Betrieb bleiben müssen.

„Die Amerikaner sind besorgt über steigende Strompreise, und diese neue Studie zeigt, dass die Weiterführung von Kohlekraftwerken anstelle ihrer Stilllegung ein guter Weg ist, um unnötige Strompreiserhöhungen zu vermeiden“, sagte sie. „Die Studie schätzt, dass die Weiterführung stillgelegter Kohlekraftwerke anstelle des Baus neuer erneuerbarer Energiequellen mindestens 3 Milliarden Dollar und bis zu 54 Milliarden Dollar pro Jahr einsparen könnte.“

Bloodworth sagte auch, dass die enormen Kosteneinsparungen den Verlust an Zuverlässigkeit, den Kohle bietet und die erneuerbare Energien nicht bieten, nicht quantifizieren.

„Die Politik muss verstehen, dass eine umfassende Energiestrategie, die Kohle als unverzichtbaren Bestandteil unseres Strommix‘ einbezieht, entscheidend ist, um erschwingliche Strompreise und die Zuverlässigkeit unseres Netzes aufrechtzuerhalten“, sagte sie.

[Hervorhebung vom Übersetzer, weil diese die USA betreffende Aussage für unser Land fast noch wichtiger und richtiger ist!]

Link: https://climaterealism.com/2025/12/study-shows-coals-importance-to-electric-affordability/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Mutwillige Zerstörung blühender Landschaften, um die Erde vor einer Nicht-Klimakrise zu retten

Paul Driessen

Angeblich erneuerbare Energien zerstören Ackerland, Lebensräume, Landschaften – und Familien

Der Energieanalyst Robert Bryce unterhält eine Datenbank, aus der hervorgeht, dass bis November 2025 lokale Gemeinden 595 Windkraft-, 475 Solar- und (in jüngerer Zeit) 72 Großbatterieprojekte abgelehnt oder eingeschränkt haben.

Viele wollen nicht, dass die Anlagen Lebensräume von Wildtieren, malerische Ausblicke, Ackerflächen oder die Aussicht aus ihrem Garten verdecken, insbesondere wenn der unzuverlässige Strom in weit entfernte, energiehungrige Städte exportiert wird, die sich damit profilieren wollen, und vor allem, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie sich an den Kosten für Anlagen und Übertragungsleitungen beteiligen, die einem anderen Bundesstaat dienen: So sollen beispielsweise die Steuerzahler in North Dakota Minneapolis unterstützen.

Andere Anwohner sorgen sich um Gesundheitsrisiken durch Lichtflimmern, niederfrequente Geräusche und Infraschall.

Viele Menschen ärgern sich auch über die tatsächlichen Kosten „grüner“ Energie – die tatsächlichen Gesamtkosten … im Vergleich zu den bewusst niedrig angesetzten Kosten, die von Befürwortern hervorgehoben werden.

Diese Ablehnung ist nicht nur ein amerikanisches Phänomen. Auch französische und andere europäische Städte äußern Bedenken, ebenso wie weitere Städte auf der ganzen Welt.

Ein immer wiederkehrendes Verkaufsargument ist, dass die Kosten für Wind- und Solarenergie sinken und mittlerweile niedriger sind als die für Strom aus Kohle, Gas oder Kernkraft, was niedrigere Preise für die Verbraucher gewährleistet. Diese Behauptungen lassen wichtige, aber bewusst unerwähnte Kosten außer Acht – wirtschaftliche, ökologische und menschliche.

„Sparen Sie mit erneuerbaren Energien“-Werbekampagnen betrachten in der Regel nur die Anschaffungskosten für die Installation von Windkraftanlagen und Solarzellen – die oft aus China stammen und mit billigen Arbeitskräften hergestellt werden, wobei Materialien verwendet werden, die mit Kinderarbeit in Minen und Anlagen mit minimalen oder gar keinen Arbeitsschutz- oder Umweltschutzmaßnahmen gewonnen werden und jede Phase mit Öl, Erdgas oder Kohle betrieben wird.

Die Befürworter ignorieren auch die versteckten Subventionen, die über Steuern und versteckte Gebühren auf Stromrechnungen gezahlt werden. Sie ignorieren Zahlungen an Unternehmen, die keinen Strom produzieren oder diesen abschalten müssen, wenn sie wegen starker Winde oder wenn die Erzeugung die Versorgung oder Netzkapazität übersteigt.

Sie erwähnen nicht die Kosten für den Bau, die Wartung und den Betrieb von doppelten Backup-Systemen: Kohle- oder Gaskraftwerke, die ständig mit geringer Leistung laufen und bei unzureichender Wind- und Sonneneinstrahlung auf Hochtouren gehen müssen. Oder den Bergbau und die Umweltverschmutzung, die mit der Herstellung all dieser Technologien verbunden sind.

Netzgebundene Pufferbatterien kosten mehrere zehn Milliarden Dollar und bergen erhebliche Brand- und Giftgasrisiken, wie das Beispiel der 300-Megawatt-Batterie in Moss Landing in Kalifornien zeigt, die in Flammen aufgegangen ist.

Offshore-Windkraftanlagen müssen aufgrund von Salznebel und Stürmen häufig ausgetauscht werden. Hagelstürme können ganze Solaranlagen zerstören. Die Kosten in Höhe von Billionen Dollar steigen immer weiter.

Hochspannungsleitungen, oftmals Hunderte von Kilometern lang, kosten 1 bis 8 Millionen Dollar pro Kilometer – für Beton, Stromleitungen, Transformatoren, 15 bis 60 Meter hohe Masten und Lagerhäuser für andere Ausrüstung.

Kein Wunder, dass Staaten und Länder, die von Klimakatastrophen, Netto-Null und Wind- und Solarenergie besessen sind, unverschämt hohe Strompreise haben. Deutschland hat mittlerweile die höchsten Strompreise für Privathaushalte in den Industrieländern, Großbritannien hat die höchsten Preise für Industriekunden. Die Durchschnittspreise für die Schwerindustrie in Europa sind doppelt so hoch wie in den Vereinigten Staaten. Aber auch US-Bundesstaaten, die stark von Wind- und Solarenergie abhängig sind, zahlen exorbitante Preise.

Wenn Familien sich weder Strom noch Gas leisten können, sind ihre Häuser eiskalt, und jedes Jahr sterben im Winter Tausende an Krankheiten, die sie überleben würden, wenn sie ausreichend heizen könnten.

Selbst Frankreich – das zwei Drittel seines Stroms mit Kernkraft erzeugt und in dieser Hinsicht in Europa und weltweit führend ist – setzt stark auf Solarenergie und teilweise auch auf Windenergie. Die Regierung von Präsident Emmanuel Macron beabsichtigt, Millionen von Solarmodulen auf „Brachflächen” und entlang von Autobahnen zu installieren und dabei „die Schönheit unserer Landschaften zu schützen”.

Das französische Parlament hat vorgeschrieben, dass Parkplätze mit einer Fläche von mehr als 1.500 Quadratmetern (~ 80 Fahrzeuge) zu 50 % mit Sonnenkollektoren bedeckt sein müssen. Die Regierung behauptet, dass diese Strommenge der Leistung von zehn Kernkraftwerken entspricht, die insgesamt 10 Gigawatt auf einer Fläche von etwa 13 Quadratmeilen produzieren.

Das ist eine fantastische Behauptung.

Eine 1-GW-Solaranlage benötigt 4.000 bis 5.000 Acres, zehn Anlagen würden also etwa 70 Quadratmeilen bedecken. Das ist fast doppelt so viel wie die Fläche von Paris, wenn ganze Parkplätze mit Modulen bedeckt würden. Gibt es in Frankreich überhaupt so viele ausreichend große Freiflächen?

Außerdem benötigt man für die Erzeugung von Gigawatt mit Photovoltaik-Solarenergie Sonnenlicht! Frankreich hat durchschnittlich etwa 2.000 Sonnenstunden pro Jahr (23 % der gesamten Jahresstunden). Die Gesetzgeber müssen also noch viel mehr mit Solarzellen bedeckte Parkplätze aus dem Hut zaubern. Oder die Sonne dazu zwingen, länger und heller zu scheinen.

Wenn Frankreich nicht mehr Kohle- und Gaskraftwerke baut, muss es außerdem mehrere zehn Milliarden Euro für die Installation Hunderttausender netzgebundener Batterien ausgeben, um einen Großteil dieses Stroms für den Bedarf in der Nacht und an bewölkten Tagen zu speichern, wodurch Strom von Haushalten zu Batterien umgeleitet wird.

Vielleicht erkennt die Regierung Macron diese Hindernisse. Sie überzieht nicht nur Straßenränder, „Brachflächen” und Parkplätze, sondern auch Ackerland, Wiesen und Wälder in ganz Frankreich.

Allein in der Region Lot-Tal werden derzeit siebzehn Solarprojekte vorangetrieben. Macron-Beamte lassen dort Tausende Bäume fällen, um chinesische Solarmodule neben dem Regionalen Naturpark Causses du Quercy zu „pflanzen“, in dem sich Saint Cirq Lapopie befindet – Frankreichs „schönstes Dorf“.

Touristen kommen ins Lot-Tal, um die atemberaubenden Klippen, historischen Dörfer, Weinberge, die hervorragende Küche und die Outdoor-Aktivitäten zu genießen – nicht, um Windräder, Solarmodule, Batteriefarmen und Übertragungsleitungen zu sehen.

Aber wenn nationale Regierungen „Klimastabilisierung“ und „Rettung des Planeten“ zu ihrer obersten Priorität machen, wird die Zerstörung von Dörfern, Landschaften, Ackerflächen und Lebensräumen zu einer kleinen Unannehmlichkeit. Ebenso wie die Tatsache, dass ein Großteil des pseudo-nachhaltigen Stroms wahrscheinlich nach Belgien, in die Schweiz und zum CERN exportiert wird – oder nach Spanien, wenn dort das nächste Mal ein massiver Stromausfall auftritt.

Die deutsche Regierung lässt sogar alte Dörfer plattwalzen, um schmutzige, minderwertige Braunkohle abzubauen, weil sie gegen Kernkraftwerke ist. Und sie weigert sich, Erdgas als Ersatzenergiequelle zu fördern.

Dieser Wahnsinn könnte auch in Ihre Nachbarschaft kommen, da Regierungen in unterschiedlichem Maße Umweltzerstörung und wirtschaftlichen Selbstmord begehen, um Lösungen für die imaginäre „Klimakrise” zu finden.

Manchmal setzt sich eine extrem „grüne” Landes- oder Provinzregierung über lokale Bauvorschriften hinweg, die sonst dazu genutzt werden könnten, Wind-, Solar-, Batterie- und Übertragungsleitungsprojekte abzulehnen, damit das Ziel „70 % grüne Energie bis 2030” durch den Bau in ländlichen Gebieten zur Versorgung der wählerstarken städtischen Gebiete erreicht werden kann.

Klima-besessene nationale Regierungen versuchen oft, lokale Stimmen und Entscheidungen im Streben nach Dekarbonisierung zu kontrollieren, auch ohne an internationale Verträge gebunden zu sein. Allerdings treten Nationen häufig sowohl staatliche als auch lokale Bedürfnisse und Anliegen mit Füßen, indem sie Kyoto- und Paris-Klimaverträge unterzeichnen, die eine „Tyrannei durch Verträge“ auferlegen und damit nicht gewählten, nicht rechenschaftspflichtigen internationalen Politikern und Bürokraten die Möglichkeit geben, unter Missachtung nationaler Gesetze und sogar Verfassungen zu regieren.

Präsident Trump hat Amerika aus dem Pariser Klimaabkommen herausgeführt, Präsident Biden hat es wieder aufgenommen, und Trump 47 hat die USA 2025 erneut herausgeführt. Dieser Zyklus könnte sich auf nationaler oder bundesstaatlicher Ebene wiederholen, wenn durch Wahlen neue Regierungen gebildet werden. Virginia macht bereits Erfahrungen damit, da sein Clean Economy Act einen „progressiven“ politischen Machtzuwachs erhält, obwohl Trump gerade sein Offshore-Windprojekt ausgesetzt hat.

Wähler und Steuerzahler müssen sich dieser Realitäten bewusst werden – und Ideologen aus dem Amt wählen, bevor sie den Planeten mit ihren fehlgeleiteten Versuchen zerstören, um ihn zu retten.

Paul Driessen is senior policy analyst for the Committee For A Constructive Tomorrow (www.CFACT.org) and author of books and articles on energy, climate change and human rights. Special thanks to researcher T.H. Platt, author of The Dark Side of Hunger Mountain, for assisting with this article.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/12/24/destroying-countrysides-to-save-earth-from-a-climate-non-crisis/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE