Das Ende der Klima-Beichten: Die Trump-Regierung bringt Vernunft in die Emissions-Datenbank der EPA

Inschrift im Bild oben: Populäre Datenbasis der EPA befindet sich aufgrund von Kürzungen im Wissenschaftsbereich in einer prekären Lage.

Die Datenbasis hilft Unternehmen dabei ihre Treibhausgas-Emissionen zu kalkulieren. Sein Urheber hat die EPA verlassen, nachdem gegen ihn wegen Kritik an der Trump-Regierung ermittelt worden war. Quelle: New York Times

Charles Rotter

Die Entscheidung der Umweltschutzbehörde, die Aktualisierung ihrer Datenbank „Supply Chain Greenhouse Gas Emission Factors“ einzustellen, markiert einen Wendepunkt weg von der ritualisierten Last der „Klimabekenntnisse“ von Unternehmen hin zu einem strafferen, realitätsbezogenen Ansatz in der Unternehmensführung. Unter der Trump-Regierung reflektiert dieser Wandel eine überfällige Neugewichtung der Prioritäten – weg von der endlosen Aufzählung spekulativer Umweltsünden und hin zur Konzentration auf die Kernaufgabe der Behörde, nämlich den Schutz der Gesundheit und der Umwelt mit bewährter, relevanter Wissenschaft.

Natürlich behandelte die New York Times diese Entscheidung, als wäre es der Zusammenbruch der Zivilisation selbst. Der Ton ihrer Berichterstattung war reine Heuchelei – sie beklagten einen „großen Rückschlag für die Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen“ und rangen die Hände über den vermeintlichen Verlust „eines der wichtigsten verfügbaren Datensätze“ für die Schätzung der Emissionen in der Wertschöpfungskette. Die Leser konnten fast die Violinen im Hintergrund hören, als die Zeitung die Notlage der Unternehmen beklagte, denen nun die von der EPA geführte moralische Bewertung ihrer Lieferketten vorenthalten wird.

Das von Wesley Ingwersen entwickelte USEEIO-Modell war im Wesentlichen eine Art „Kohlenstoff-Beichtstuhl“ für Unternehmen. Diese konnten ihre Ausgaben für Holz, Metall, Transport oder andere Komponenten der Lieferkette eingeben und erhielten eine Schätzung – gespickt mit Annahmen – ihres Treibhausgas-„Fußabdrucks“. Für viele war diese Übung nicht freiwillig: Die Vorschriften der Europäischen Union und die bevorstehende Berichtspflicht in Kalifornien ab 2027 sorgten dafür, dass Unternehmen mitspielen mussten, um Strafen zu vermeiden. In der Praxis bedeutete dies, dass Unternehmen unter Druck gesetzt wurden, kostspielige Änderungen in ihren Betriebsabläufen vorzunehmen, nicht wegen konkreter, messbarer Schäden, sondern weil ein statistisches Modell dies vorschrieb.

Die Popularität des Modells war unbestreitbar – es rangierte auf Data.gov auf Platz drei der meistgesehenen Datensätze. Aber Popularität ist kein Beweis für Genauigkeit oder Notwendigkeit. Wie eine Bestseller-Diät war das USEEIO-System attraktiv, weil es eine übersichtliche Möglichkeit versprach, Werte – oder deren Fehlen – zu quantifizieren. Das Problem ist, dass eine solche Klimabilanzierung mit Unsicherheiten behaftet ist. Sie geht beispielsweise davon aus, dass gesamte Lieferketten vollständig innerhalb der Vereinigten Staaten existieren, und ignoriert dabei die Realität, dass viele Waren aus Ländern mit sehr unterschiedlichen Produktionsprofilen importiert werden. Das bedeutet, dass das Ergebnis bestenfalls eine Annäherung und schlimmstenfalls eine irreführende Grundlage für kostspielige politische und geschäftliche Entscheidungen ist.

Im größeren Zusammenhang betrachtet, floss das System auch direkt in eine globale Investitionsmaschinerie ein, die sich um das Narrativ der „Klimakrise“ herum entwickelt hat. Partnerschaften wie diejenige, die 2007 zwischen Al Gores Generation Investment Management und dem Silicon-Valley-Venture-Capital-Giganten Kleiner Perkins Caufield & Byers geschlossen wurde, waren ausdrücklich darauf ausgerichtet, Kapital in Unternehmen zu lenken, die von Vorschriften, Subventionen und Marktveränderungen profitieren konnten, die durch die Klimapolitik geschaffen wurden. Zu ihren gemeinsamen Schwerpunkten gehörten erneuerbare Energien, Gebäudeeffizienz, „sauberere“ fossile Energien, nachhaltige Landwirtschaft und Kohlenstoffmärkte – allesamt Sektoren, die von den Compliance-Auflagen profitierten, zu deren Durchsetzung die USEEIO-Datenbank beitrug.

Die Times stellte den Rücktritt von Dr. Ingwersen – der nach der Unterzeichnung eines politisch brisanten Briefes suspendiert worden war, in welchem er der Regierung vorwarf, die Mission der EPA zu untergraben – als das Martyrium eines edlen Wissenschaftlers dar. Die EPA stellte jedoch klar, dass sie es nicht tolerieren werde, dass Karrierebeamte ihre Positionen dazu nutzen, „den Willen der amerikanischen Öffentlichkeit zu untergraben, zu sabotieren und zu unterminieren”, wie er an der Wahlurne zum Ausdruck gekommen ist. Wissenschaft sollte die Politik informieren und nicht als Schutzschild für politischen Aktivismus dienen, der auf Kosten der Steuerzahler betrieben wird.

Kritiker wie der ehemalige EPA-Beamte Paul Anastas warnen davor, dass die Verlagerung der Forschung in den privaten Sektor die Glaubwürdigkeit beeinträchtigen könnte. In diesem Fall hat sich jedoch ein privates Konsortium – darunter die Stanford University und Umweltanalyseunternehmen – bereits verpflichtet, den Datensatz zu pflegen und sogar zu verbessern und ihn der Öffentlichkeit weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Diese Vereinbarung unterstreicht den Punkt: Wenn ein Projekt einen echten Wert hat, werden private Akteure es aufrechterhalten, ohne die Steuerzahler zu zwingen, die Kosten auf unbestimmte Zeit zu tragen.

Durch die Abschaffung der ständigen Aktualisierungen einer spekulativen Emissionsdatenbank hat die Regierung eine bürokratische Hürde beseitigt, die als moralische Notwendigkeit getarnt war. Unternehmen, die diese Daten wirklich benötigen – sei es für PR-Zwecke oder um ausländische regulatorische Anforderungen zu erfüllen – können weiterhin darauf zugreifen, nun finanziert von denen, die sie für unverzichtbar halten. Für alle anderen ist es eine obligatorische Klimabekundung weniger und eine weitere Erinnerung daran, dass Bundesbehörden nicht dafür da sind, den Glauben an Modelle durchzusetzen, sondern das öffentliche Interesse mit fundierter, überprüfbarer Wissenschaft zu schützen.

Wenn überhaupt sollte dieser Schritt als Beispiel für vernünftige Regierungsführung angesehen werden – als Befreiung von dem Zwang, sich vor ungewissen Zahlen zu verbeugen, als Entkräftung der melodramatischen Darstellung der NYT, die eine Entscheidung zum Datenmanagement mit einem Angriff auf die Zivilisation verwechselt, und als Verlangsamung der nahtlosen Umwandlung von steuerfinanzierten „Klimadaten” in private Investitionsmöglichkeiten. Der private Sektor kann sich um die moralischen Selbstdarstellungen derjenigen kümmern, die dies wünschen. Washington hat unterdessen dringlichere und konkretere Umweltprobleme zu lösen.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/08/10/ending-the-climate-confessional-trump-administration-brings-sanity-to-epas-emissions-database/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Wettrennen im Weltraum ist zurück – die NASA will in fünf Jahren ein Kernkraftwerk auf dem Mond errichten.

Von Jo Nova

Australien kann „bis 2045“ kein Kernkraftwerk bei uns bauen –  doch die NASA denkt anders

Der neue NASA-Chef Sean Duffy will in Kürze dringende Pläne zur Errichtung eines sehr kleinen Kernreaktors auf dem Mond bekannt geben. Aus einem 40-MW-Mikroreaktor, der „Anfang der 2030er Jahre“ entstehen sollte, soll nun ein 100-MW-Reaktor werden, der 2029 in Betrieb genommen wird. Der Grund für die Eile liegt darin, dass China und Russland vor drei Monaten Pläne zur Zusammenarbeit ankündigten, um Anfang der 2030er Jahre ein eigenes Kernkraftwerk auf dem Mond zu bauen. Sie wollen die Macht, eine sogenannte internationale Mondbasis zu errichten. Laut Politico besteht die Befürchtung, dass die erste Nation, die den Mond besiedelt, eine „Sperrzone“ ausrufen könnte – eine Art Eigentumsrecht, das andere Nationen daran hindern würde, sich im selben Gebiet niederzulassen.

Wettlauf ins All: USA wollen China und Russland mit Atomreaktor auf dem Mond schlagen

Von: Sébastian SEIBT,  Frankreich 24

Der Interimschef der NASA, Sean Duffy, hat die Stationierung eines Atomreaktors auf dem Mond zu seiner obersten Priorität erklärt und bezeichnet das Vorhaben als „zweites Wettrennen im Weltraum“.

Solarenergie ist auf dem Mond, wo jede Nacht zwei Wochen dauert, nicht besonders nützlich. Die Nutzlast der Backup-Batterien wäre enorm (und wer möchte schon in einer Mondkolonie sein, wenn eine große Batterie Feuer fängt?). Kernkraft ist das einzig Sinnvolle.

„Wir brauchen für zukünftige Mondmissionen viel Energie“, sagte Simon Middleburgh vom Nuclear Futures Institute der Bangor University in Wales. „Um dauerhafte Mondbasen zu errichten, müssten wir unser eigenes Wasser und unseren eigenen Sauerstoff erzeugen.“

Kernenergie bietet den Vorteil einer höheren Energiedichte. „Sie ist sehr verdichtet, was bedeutet, dass ein Reaktor von der Größe eines Kleinwagens eine Mondbasis theoretisch etwa sechs Jahre lang ohne Nachtanken mit Strom versorgen könnte “, sagte Middleburgh.

Der Transport eines verkleinerten Reaktors ist zwar nicht dasselbe wie der Transport eines kompletten Kernkraftwerks in die Umlaufbahn, dürfte aber dennoch kostspielig sein. So ist unklar, wie viele Mikroreaktoren hingebracht werden sollten. Zwar könnte eine einzelne Energieeinheit ausreichen, doch im Falle eines Ausfalls wären Ersatzreaktoren unerlässlich. Experten erklärten gegenüber FRANCE 24, eine Mondbasis ohne alternative Energiequelle sei im Falle eines Stromausfalls unvorstellbar. Insgesamt könnten Start und Installation der Reaktoren mehrere Milliarden Dollar kosten, einschließlich Herstellung und Lieferung.


Die NASA gab jedoch an, dass der Reaktor weniger als sechs Tonnen wiegen und 40 Kilowatt (kW) elektrische Leistung erzeugen sollte. Damit sollte ausreichend Leistung für Demonstrationszwecke und zusätzliche Energie für den Betrieb von Mondhabitaten, Rovern, Notstromversorgungen oder wissenschaftlichen Experimenten zur Verfügung stehen. In den USA können 40 kW im Durchschnitt 33 Haushalte mit Strom versorgen.

Ein Konzeptbild des Fission Surface Power Project auf der Mondoberfläche. Die Mondoberfläche ist grau und voller Krater und Rover-Spuren.
Die NASA plant eine dauerhafte Präsenz auf dem Mond und schließlich auch auf dem Mars. Sichere, effiziente und zuverlässige Energie wird für die zukünftige Erforschung durch Roboter und Menschen von entscheidender Bedeutung sein.
Bildnachweis: NASA

Die NASA hat sich außerdem zum Ziel gesetzt, den Reaktor zehn Jahre lang ohne menschliches Eingreifen betreiben zu können. Dies ist der Schlüssel zum Erfolg. Sicherheit, insbesondere hinsichtlich der Strahlendosis und der Abschirmung, ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Konstruktion.

NASA’s Fission Surface Power Project Energizes Lunar Exploration


In Australien hingegen behauptet unser „fortschrittlichstes“ Wissenschaftsbüro, die CSIRO, dass der Bau von Kernkraftwerken Jahre dauern und die Nutzung in Australien zu teuer sein wird, obwohl wir über die größten Uranreserven der Welt verfügen. Angeblich kann die NASA einen Reaktor auf den Mond bringen, doch die CSIRO sagt, kleine modulare Reaktoren seien für uns „zu unausgereift“. Während die CSIRO darauf wartet, dass der Rest der Welt die Kernkraft beherrscht und sie uns wieder verkauft, hält sie uns fest im Zeitalter der Windmühlen gefangen.

Australien hat in Äquatornähe mehr Platz für Startrampen als jedes andere Industrieland. Das macht uns zu einem idealen Startplatz für Satelliten. Diese Industrie hätten wir auch haben können. Glücklicherweise versucht angesichts des spektakulären Regierungsversagens ein kleines Unternehmen in Australien, uns einzuholen. Der erste Raketenstart seit 50 Jahren in Australien fand vor einer Woche statt. Er dauerte nur 14 Sekunden, aber Gilmour Space ist ehrgeizig und ernsthaft. Aus irgendeinem Grund erwähnte ABC dies nicht in den Abendnachrichten und zog es vor, dieselben Geschichten über ausländische Kriege und E-Scooter-Unfälle zu wiederholen, die es am Tag zuvor gebracht hatte. Vermutlich wollten sie nicht zeigen, dass ein kleines privates Unternehmen innovativ und wissenschaftlich arbeitet, weil das die milliardenschweren Blob-Agenturen in ein schlechtes Licht rückt. Und es besteht immer das schreckliche Risiko, dass, wenn sie ein paar Ingenieure zu Stars machen, diese Dinge wie Elon Musk sagen könnten.

David Maddison kommentiert, wie Australien seit 50 Jahren Chancen verpasst:

Natürlich erinnern alle australischen Bemühungen, ins All zu gelangen, an die Zeit, als Australien 1967 seinen ersten eigenen Satelliten startete. Die erste Stufe war eine überzählige Redstone-Rakete der US-Armee, die die USA nach Tests in Australien spendeten.

Die US-Armee war bereit, weitere Raketen zu spenden, da sie diese nicht zurückgeben mussten. Doch der damalige Minister für Bildung und Wissenschaft und spätere Premierminister Gorton sah keine Zukunft für Australiens Weltraumaktivitäten und lehnte einen Vorschlag für ein kostengünstiges Weltraumprogramm nach dem Vorbild von WRESAT ab. Die Ahnungslosigkeit war erschütternd. Australiens junges Weltraumprogramm dümpelte danach mehr oder weniger vor sich hin.

Australien war das dritte Land, das einen Satelliten von seinem eigenen Boden aus entwarf und startete, und eines von nur sechs anderen Ländern, die zu dieser Zeit einen Satelliten starteten, neben der UdSSR (1957), den Vereinigten Staaten (1958), dem Vereinigten Königreich (1962), Kanada (1962), Italien (1964) und Frankreich (1965).

Ich habe einen Artikel über WRESAT geschrieben .

Eine weitere verpasste Chance für Australien, die auf zweitklassige oder weniger gute Politiker und die hochrangigen Beamten zurückzuführen ist, die ihnen sagen, was sie zu denken haben.

Anstatt die weltweite Startrampe im Wettlauf ins All oder die Führung in der Kernenergie zu übernehmen, plant die Labour-Regierung, 22 Milliarden Dollar für eine Zukunft „Made in Australia“ auszugeben , die niemand mehr kaufen will .

PS: Die erste Rakete von Gilmur flog nur Sekunden. In diesem Video finden Sie einige interessante Details dazu, was beim Start von Gilmour gut lief und Theorien darüber, was schiefgelaufen sein könnte:

h/t James Murphy über Gilmour Space

https://www.joannenova.com.au/2025/08/the-moon-will-get-a-nuclear-plant-before-australia-does-nasa-aims-for-2029/

 




Deutscher Wetterdienst: Juli-Erwärmung erst seit 1988 bis 2005 – Teil 2

Teil 2: Seit 20 Jahren Stillstand – Unterschiedlicher Verlauf der Juli-Tag/Nachttemperaturen.

Von Josef Kowatsch, Matthias Baritz,

  • Der Juli zeigt erst ab 1988 eine starke Erwärmung, seit 20 Jahren aber wieder Stillstand.
  • Von 1943 bis 1987 wurden die Julimonate sogar kälter
  • Ganz Deutschland ist im Juli nach einigen Sonnentagen eine Wärmeinsel, nicht nur die Städte.
  • CO₂ hat keinen erkennbaren Einfluss auf die Julitemperaturentwicklung in Deutschland, das zeigen die DWD-Tageshöchst- und Nacht-Tiefsttemperaturen
  • Die Julierwärmung findet erst seit 1988 und tagsüber statt

Vorweg: Die Verfasser leugnen nicht die IR-Absorption bestimmter Gase, die man fälschlicherweise Treibhausgase nennt. Im Gegenteil, diese IR-Absorption ist gesichert. Nicht bewiesen ist hingegen, dass sich daraus eine starke Erwärmung der Atmosphäre ergeben soll. Wir wollen durch unseren Vortrag und die Grafiken anhand der DWD-Temperaturreihen zeigen, dass eine Wirkung auf das Temperaturgeschehen der Atmosphäre völlig unbedeutend sein muss.

Erst recht falsch sind damit die Übertreibungen der deutschen Klimanotstandsfront aus Politikern, Medien und bezahlten Panikscheinwissenschaftlern, sowie überzeugten Treibhausgläubigen, deren Erwärmungsorakel eine CO₂ Klimasensitivität weitaus mehr als die vom IPPC verkündeten 2 bis 5 Grad zur Voraussetzung hätte. Und das Schlimme, viele jungen Leute glauben auch noch den Panikmeldungen und haben Angst. Und noch verrückter, viele mit physikalischem Verständnis können der Argumentation dieses Geschäftsmodells folgen, sie sogar wiedergeben, hinterfragen aber nicht, ob es dafür auch Messbeweise gibt.

Beginnen wir mit den Messungen: Der Deutsche Wetterdienst registriert diesen Juli 2025 mit 18,4 Grad

Nach den Temperaturaufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Juli ergeben sich die nun folgenden Grafiken der letzten Jahrzehnte. Unser Startpunkt ist 1943, bis heute also 83 Betrachtungsjahre:

Abb. 1: Der Juli in Deutschland zeigte ab 1943 erstmals 45 Jahre lang eine Abkühlung. Mit einem kleinen Temperatursprung setzte dann ab 1988 plötzlich die Erwärmung ein, erst seitdem, also seit 1988 wird der Monat deutlich wärmer. Die Erwärmung scheint aber im Jahre 2006/07 bereits einen Stillstand erreicht zu haben. Seitdem flacht die Trendlinie wieder leicht ab.

Ergebnis 1: Schon diese Grafik der deutschen Temperaturreihen nach Original-DWD-Daten beweist, dass die Behauptung einer starken CO₂-Treibhauserwärmung falsch ist. CO₂ kann nicht 45 Jahre lang im Juli zuerst abkühlend wirken, dann plötzlich aufgeschreckt durch den Weltklimarat einen Temperatursprung erzeugen und anschließend in 37 Jahren eine so starke Weitererwärmung verursachen.

Und seit 20 Jahren, also ab 2006 wird der Juli wieder leicht kälter, siehe Grafik 1 oben, nur letzte 20 Jahre betrachten.

Ganz anders wie die DWD-Temperaturreihen ist doch der Verlauf der steigenden CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre, insbesondere in den letzten 20 Jahren beschleunigte sich der Anstieg, ganz im Gegensatz zum Temperaturverlauf. Das zeigt uns die nächste Grafik:

Abb.2: Die CO₂-Konzentrationen nehmen weltweit seit 1958 zu, auch im Zeitraum bis 1987 als die deutschen Temperaturen kälter wurden. Vor allem steigt die CO₂-Zunahme in den letzten 20 Jahren, wo laut DWD, die Julitemperaturen stagnieren.

Unterschiedlicher Verlauf der Juli-Tag/Nachttemperaturen.

– ein starker Beweis gegen Treibhausgase als hauptsächlicher Temperaturtreiber –

Beachte: Wäre CO₂ der hauptsächliche Temperaturregelknopf, dann müssten die Tag/Nachttemperaturen der Wetterstation die gleichen Steigungen haben.

Leider bietet der Deutsche Wetterdienst keinen Gesamtschnitt Tmax/Tmin seiner 2000 Wetterstationen an, was auch nur schwer möglich ist, denn just in den letzten 25 Jahren herrschte ein reger Austausch und Wechsel bei den DWD-Stationen. Wir haben für die nachfolgende Grafik gut 500 DWD-Wetterstationen gefunden, die seit 1947 alle drei Werte mitmessen. Für die Grafik mussten wir die jeweiligen Julischnitte selbst ausrechnen. Zum Vergleich beachte man unsere Steigungsformel der 537 Stationen bei der braunen Regressionslinie ab 1988 (Tagesmittel) mit der DWD-Steigungslinie aus Grafik 1. Die ist fast identisch.

Abb. 3: Die obere Grafikreihe in grau sind die Tageshöchsttemperaturen als Monatsschnitt der 536 DWD-Wetterstationen seit 1947 für das jeweilige Jahr aufgetragen. Ganz unten in blau die nächtlichen Tmin.

Ergebnisse und Auswertung…

…von 1947 bis 1987: Die T-max Kurve kühlt leicht ab, ebenso die Tagesmittel, der nächtliche T-min Verlauf zeigt einen Stillstand.

1987/88: bei allen drei Temperaturverläufen erfolgt ein Julitemperatursprung von weniger als einem Grad. (etwa 0,7°C)

Von 1988 bis 2025. Die obere graue Kurve der Tageshöchsttemperaturen steigt sehr stark an, die Julinächte (blaue Kurve) ändern sich nicht.

Die Julinächte (blau) werden seit 2006 sogar deutlich kälter. Das zeigt die nächste Grafik:

Abb. 4: Seit 2006, also in den letzten 20 Jahren werden vor allem die Julinächte in Deutschland laut DWD-Wetterstationen deutlich kälter.

Die Physik sagt uns: CO kann seit 1988 doch nicht nur tagsüber stark erwärmend wirken und nachts aussetzen oder sogar kühlen. Und dabei wird von „Treibhausexperten“ doch genau das Gegenteil behauptet: Laut Treibhaustheorie des RTL-Experten Häckl sollte CO₂ nachts sogar stärker erwärmend wirken.

Umgekehrt argumentiert: Wäre CO₂ wie vom Geschäftsmodell Treibhauserwärmung behauptet der Haupttemperaturtreiber oder gar der allein die Temperatur bestimmende Faktor, dann müssten alle 6 Trendlinien in der Grafik 3 denselben Steigungsverlauf haben bzw. nach Häckl sich nachts sogar stärker erwärmen. Es dürfte auch keinen Temperatursprung geben.

Damit hat der Deutsche Wetterdienst für den Monat Juli anhand seiner Wetterstationen gezeigt: Ein möglicher Treibhauseffekt wirkt allerhöchstens in minimalen homöopathischen Dosen mit und ist in den Temperaturverläufen nicht erkennbar.

Die Klimapanikkirche erklärt den starken Temperaturanstieg seit 1988 in Mitteleuropa nur mit CO₂. U.a. hier und das ist falsch ( hier sowie hier und hier und hier).

Die Sonnenstunden bestimmen hauptsächlich den Temperaturverlauf, das haben wir im Teil 1 gezeigt, siehe Grafik 4.

Der Juli in anderen Teilen der Welt

Beginnen wir mit unserem Nachbarland Österreich:

Abb. 5a: Der Juliverlauf in Österreich gleicht sehr stark dem deutschen Juliverlauf. D.h. Die Erwärmung begann 1987 mit einem Temperatursprung und der anschließenden Weitererwärmung. Nebenbei: Auch in Österreich werden die gemessenen Daten der einzelnen Wetterstationen homogenisiert, aber nach einem anderen Verfahren als in Deutschland.

Spanien, mit seinem laut Medientrommel Höllen-Juli-Sommer, die Realität zeigt etwas anderes:

Abb. 5b: In Spanien soll der Juli ja besonders heiß gewesen sein. Laut Medienrummel eine Jahrhunderthitze mit fast ständig über 45°C. Fakt: In Spanien war es seit 2000 der 10.-wärmste Juli, mit 23,8°C als Schnitt

Skandinavien: angeblich 21 Tage über 30 Grad. (Meldung bei wetteronline.de).

Abb. 5c: Insbesondere in Finnland war es diesmal ein angenehmer Juli, knapp unter dem Schnitt in Deutschland.

Temperatur-Verlauf von Großbritannien seit 1947:

Abb. 5d: Großbritannien, also (England, Schottland, Wales, Nordirland) zeigt eine ebenso horizontale Temperaturtrendlinie bis 1987 mit anschließender leichter Erwärmung. Die (grauen) Tageshöchsttemperaturen unterscheiden sich in der Steigung allerdings nur unwesentlich im Vergleich zu den nächtlichen Tmin. Quelle

Und als Ergänzung der Sonnenscheinverlauf im United Kingdom

Abb. 5e: kaum Änderungen der Sonnenstunden, lediglich ab 1987 auf 1988 erfolgte der Sprung auf ein leicht höheres SSH-Niveau, seitdem leicht abnehmend

Andere Erdteile: In Grönland, Juli in Tasiilaq, an der SO-Küste:

Abb. 6a: Eine rhythmische Temperaturschwingung, momentan wieder leicht abnehmend. insgesamt wird der Juli seit 130 Jahren jedoch wieder leicht kälter. Der obere Wendepunkt ist seit einigen Jahren überschritten. Und auf die Gesamtzeitbetrachtung ab 1895 ist die Trendlinienformel negativ

Beachte: Die CO₂-Konzentrationen steigen, aber der Juli wird in der SO-Ecke Grönlands kälter, auch wenn 2025 nochmals recht warm war. Die Station zeigt eindeutig, dass CO₂ allerhöchstens in homöopathischen versteckten Dosen mitwirken kann. CO₂ ist keinesfalls der Haupttemperaturtreiber, auch nicht in Grönland.

Wetterstation in Virginia/USA mitten auf dem Land:

Abb. 6b: Seit 1980, also seit 45 Jahren hat sich der Sommer bei dieser Farm in Virginia mitten auf dem Land fast gar nicht erwärmt.

Südhalbkugel, gehen wir zur deutschen Antarktiswetterstation, namens Neumayer.

Beachte, dort ist der Juli ein Hochwintermonat und entspricht etwa unsrem Januar. Die Station liegt bereits im Schelfeisbereich. Eine Gefahr, dass das Eis dort abschmelzen könnte ist nicht in Sicht. Man betrachte nur den Schnitt. Im Gegenteil: Der Juli 2025 war besonders kalt und die Trendlinie zeigt, dass es dort immer kälter wird.

(Seit Monaten wird ja die Abkühlung in der Antarktis auch in den von Christian Freuer zusammen gestellten „Kältereports“ thematisiert)

In den deutschen Medien wird ständig das Gegenteil erzählt, nämlich die drohende Gefahr einer Eisschmelze an die Wand gemalt. Eben Lügenpresse.

Abb. 6c: Der Juli, auf der Südhalbkugel ein Wintermonat, wird bei der DWD Station Neumayer seit 1982 stetig kälter. Laut Trendlinie um 1,8 Grad seit 1982. Daten nach GISS

Auf bekannte Daten-Änderungen (Fälschungen) bei GISS möchten wir nebenbei hinweisen, nochmals Neumayer: 

Abb. 6d. Wir haben von Neumayer noch einen älteren GISS-Datensatz, der im Oktober 2022 von Herrn Baritz kopiert wurde. Inzwischen wurde der Datensatz geändert! (manipuliert). Die Vergangenheit wurde kälter gemacht. Temperaturabnahme unten 1,9 K , oben in Abb. 5b nur noch 1,8 K in 43 Jahren.

Gesamter Südpolarbereich, ab dem 66,5. Breitengrad

Abb. 6e: Juli auf der Südhemisphäre, auf der riesigen Fläche innerhalb des südlichen Wendekreises keine Erwärmung entgegen diesen Horrormeldungen über eine „Hitzewelle in der Antarktis!“ Daten-Quelle: ECMWF ERA5

Was uns wundert ist, wie kann sich der erfundene Blödsinn von der Erwärmung der Antarktis nur so zäh in der Lügenpresse halten?

Anmerkung: in jüngster Zeit erschienen Artikel und Berichte von Falschmessungen in diversen Ländern, insbesondere im UK, Wetterstationen werden mitgezählt, die es gar nicht mehr gibt oder die zu heiß messen aufgrund der Standortwahl. Diese Anomalitäten können wir nicht heraus korrigieren. Wir haben für die Grafiken stets die Originaldaten verwendet.

Zusammenfassung DWD-Reihen

Die Kohlendioxidkonzentrationen sind überall auf der Welt seit Messbeginn im Jahre 1958 gleichmäßig deutlich angestiegen und steigen weiter, wobei das Anstiegsintervall in den letzten beiden Jahrzehnten sogar deutlich zunehmend ist.

Die Julitemperaturen Deutschlands sind seit 1958 gleichfalls gestiegen, aber nicht kontinuierlich wie die CO₂-Konzentration, sondern bis 1987 noch gar nicht, dann durch einen Temperatursprung im Jahre 1987/88 und einer starken Weitererwärmung, aber nur tagsüber. Die Juli-Höchsttemperatur wurde bereits 2006 gemessen. Momentan verharren wir aber auf einem oberen Temperaturplateau mit der Tendenz zu einer leichten Abkühlung. Wobei die Julinachttemperaturen seit 20 Jahren deutlich fallen. (Grafik 4)

Die DWD-Grafiken beweisen, dass CO₂, wenn überhaupt, nur eine völlig unbedeutende Rolle beim Julitemperaturverlauf spielt, das messtechnisch nicht erkennbar ist. Ein großer Zusammenhang besteht jedoch mit den Sonnenstunden.

Auch in anderen Teilen der Welt können wir keinen Zusammenhang zwischen CO₂-Zunahme und Temperaturverläufen erkennen. Andere Behauptungen sind reine Glaubensgebote der Treibhausgemeinde, die CO₂ als den entscheidenden Temperaturregler zu erkennen glaubt.

Weitere Beweise der Nichtwirkung des Treibhauseffektes, die in diesem Artikel nicht näher erklärt wurden, sollen hier nur aufgezählt werden:

  1. Es gibt keinerlei wissenschaftlichen Versuchsnachweis, der die hohe Wirkung der CO₂-Klimasensitivität von 2 bis 5 Grad anzeigt. Bei dieser geringen von 400 auf 800 ppm Verdopplungskonzentration sind die Messungenauigkeiten im Versuch größer als ein mögliches Nachweisergebnis. Nicht einmal 0,5 Grad Klimasensitivität kann im Versuch nachgewiesen werden.
  2. Es gibt keinerlei technische Anwendung des seit 1896 behaupteten hohen Treibhauseffektes. Aus diesem Grund hat auch Einstein dieser CO₂-Erwärmungsvermutung nicht zugestimmt. Albert Einstein said 1917 no to CO radiative warming of the atmosphere” (hier)
  3. Der ungewollte Großversuch bei der Sprengung von Nordstream-Pipeline hat zu tagelang erhöhten Konzentrationen des 50-mal stärkeren Treibhausgases Methan über der Ostsee geführt. Keine Temperaturerhöhungen infolge einer angeblichen Gegenstrahlung oder sonstwas konnten festgestellt werden. Im Gegenteil, nach der Sprengung der Pipeline wurde die Luft über der Ostsee sogar kälter.
  4. Gäbe es den hohen CO₂-Erwärmungseffekt, dann wäre die Erde aufgrund des gegenseitigen Hochschaukelns von Temperatur und CO₂-Freisetzung aus den Ozeanen schon längst den Hitzetod gestorben. Unsere Erde wäre eine Sackgasse der Schöpfung gewesen. Dieser Run-away-effekt hat niemals stattgefunden. Allein, dass wir noch leben, beweist die Richtigkeit unserer Aussagen, ermittelt aus den DWD-Messreihen

Klimaschutz durch CO-Einsparung, insbesondere durch technische teure Maßnahmen wie CO₂ im Boden versenken sind vollkommen sinnlos, wichtig wäre ein sinnvoller Naturschutz, der die Naturlandschaften Deutschlands erhält. Vor allem sollte die weitere Landschaftstrockenlegung ausgeglichen werden. z.B. könnte das Regenwasser in den Freiflächen zurückgehalten werden, damit es wieder versickern und durch Verdunsten die Landschaft sommers kühlen kann. Und in unseren überhitzten Städten könnten mehr Grün- und Wasserflächen für ein angenehmeres Klima sorgen, um nur zwei Beispiele zu nennen.

Was wir schon seit längerem fordern, hat nun auch die DUH festgestellt: Zuviel Beton und Asphalt, Flächenversiegelung und zu wenig Grün befeuern das Problem der Überhitzung der Städte und treiben die gemessenen Temperaturen bei den Wetterstationen nach oben (z. B. hier, einer von vielen Links) Nix mit CO₂-Treibhauseffekt!! Der doch ordentliche Juli-Niederschlag hat wegen den zunehmenden großflächigen Versiegelungen Deutschlands immer weniger kühlende Wirkung, siehe Versieglungszähler: aktuell 50 900 Quadratkilometer.

Als ob die täglich dazukommenden 45 Hektar Versiegelung nicht schon genug wären, werden durch ständige Trockenlegungsmaßnahmen der Land- und Forstwirtschaft in Feld, Wald, Wiesen und Fluren, die alle zu einem gefährlichen Absinken des Grundwasserspiegels beitragen, die Bodentrockenheit in der Tiefe trotz des hohen Juli-Niederschlages vergrößert. In den drei Sommermonaten ist deswegen ganz Deutschland nach einigen Hitzetagen eine großflächige Wärmeinsel. Das haben wir hier zusammen mit Herrn Stefan Kämpfe über die Steigungsformeln nachgewiesen.

Die Klimapanikkirche erklärt den starken Temperaturanstieg in Mitteleuropa nur mit CO₂. U.a. hier sowie hier und hier und hier)

Wenn nicht CO₂ seit 1988 die Julierwärmung tagsüber bewirkt haben kann, wer oder was dann?

In Teil 1 haben wir 6 Gründe zusammengefasst, welche den Juli seit 1987/88 wärmer gemacht haben. Der natürliche Hauptgrund dafür war die Zunahme der Sonnenstunden und der anthropogene Hauptgrund war die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den Stationen. Zudem weisen wir auf die wärmenden Änderungen bei den Messstationen hin, siehe hier.

Ein möglicher siebter Grund für die Julierwärmung bzw. zur allg. anthropogenen Wetterbeeinflussung seit 1988 soll hier nur zur Information gestellt werden: das Geo-Engineering. Der Schweizer Dipl. Physiker Dr. rer. nat. Philipp Zeller beschäftigt sich schon 30 Jahre mit den Methoden des Geo-Engineerings. In diesem Vortrag (45-Minuten) stellt er einige vor, die alle Anwendung finden und so laufend umgesetzt werden.

Wer sich doppelt so lange damit beschäftigen möchte, derselbe Physiker, Vortrag nur wissenschaftlicher aufgebaut, der schaue hier.

Merke: Die Erde steht nicht vor dem Hitzekollaps, das Klima killende Treibhausgase, Kipppunkte und dergleichen Blödsinn sind Erfindungen, um uns zu ängstigen. Es handelt sich um ein durchtriebenes auf Lügen aufgebautes Geschäftsmodell, das nur unser Geld will.

Wir müssen als Naturschützer und Demokraten die unnützen teuren Maßnahmen der Regierung zur angeblichen Klimarettung zurückweisen und deutlich Stellung beziehen.

Macht mit bei der Aktion: „Stoppt die CO₂-Erwärmungslüge“!

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.

 




2.800 qualifizierte Arbeitsplätze in Wales und im Nordwesten dank der Förderung der CCUS-Industrie – Und wer wird diese Arbeitsplätze bezahlen?

Pressemitteilung UK-Gov

Im Zuge des stetigen Wachstums der britischen Kohlenstoffabscheidungsindustrie werden für Arbeitnehmer in Nordwales und Nordwestengland weitere gute Arbeitsplätze geschaffen.

  • Große Anlage zur Kohlenstoffabscheidung in Nordwales und Nordwestengland erhält durch Verhandlungen über zwei neue Projekte Auftrieb und sichert 800 zusätzliche qualifizierte Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung
  • Die Projekte werden die industrielle Erneuerung Großbritanniens vorantreiben und könnten bis zu 900.000 Haushalte mit sauberer, heimischer Energie versorgen – und gleichzeitig im Rahmen des Plans für den Wandel Wachstum in der gesamten Region freisetzen.
  • Das HyNet-Netzwerk kann jährlich bis zu 4,5 Millionen Tonnen CO2 speichern – das entspricht der Stilllegung von zwei Millionen Autos – und unterstützt damit die Mission der Regierung, Großbritannien zu einer Supermacht für saubere Energie zu machen.
  • Connah’s Quay Low Carbon Power-Projekt in Nordwales – ein neues Kraftwerk mit CO2-Abscheidung und -Speicherung, welches bei Spitzenleistung voraussichtlich genug saubere Energie für den Bedarf von 900.000 Haushalten produzieren und gleichzeitig CO2-Emissionen einfangen wird. CO2-arme Energie ist eine wichtige Unterstützung für ein sauberes Stromsystem, wenn die Wind- und Solarstromerzeugung gering ist und bietet so Energiesicherheit für Familien und Unternehmen.
  • Ince Bioenergy with Carbon Capture and Storage (InBECCS ) in Cheshire – das Projekt nutzt Altholz zur Erzeugung kohlenstoffarmer Energie und zur Abscheidung von CO2-Emissionen. Es handelt sich um das erste Projekt zur CO2-Abscheidung in Großbritannien, das Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernt. Im Nordwesten des Landes entsteht ein neuer wichtiger Infrastruktursektor mit hochwertigen Arbeitsplätzen.

Weitere Textstellen aus dieser UK-Gov Veröffentlichung

… Die Aufnahme neuer Verhandlungen mit der Industrie zeigt, dass die Regierung bei der Umsetzung ihrer Zusage von 21,7 Milliarden Pfund für die britische Kohlenstoffabscheidungsindustrie Fortschritte erzielt hat. Im Rahmen der Ausgabenprüfung im Juni wurden in dieser Legislaturperiode bereits 9,4 Milliarden Pfund zugesagt. Bis 2050 dürfte die Kohlenstoffabscheidung der britischen Wirtschaft jährlich rund fünf Milliarden Pfund Subventionen einbringen.

… Elliot Renton, CEO von Evero, sagte:

Die Auswahl für die Verhandlungen zur Errichtung der ersten BECCS-Anlage in Großbritannien ist ein bedeutender Meilenstein und ein klares Signal für das Engagement der Regierung zur Beseitigung von Treibhausgasen.

Indem wir mit bewährter Technologie jährlich 217.000 Tonnen Kohlendioxid entfernen, wandeln wir Altholz weiterhin in saubere Energie um und beginnen mit der dauerhaften Dekarbonisierung. Wir sind stolz darauf, als Wegbereiter für Projekte zur Treibhausgasentfernung in Großbritannien zu fungieren.

https://www.gov.uk/government/news/2800-skilled-jobs-in-wales-and-north-west-as-ccus-industry-grows

WUWT, Paul Homewood

Die Kosten wurden noch nicht bekannt gegeben, aber diese beiden Projekte werden aus dem im letzten Jahr angekündigten 22 Milliarden Pfund schweren Fonds zur Kohlenstoffabscheidung von Energieminister Ed Miliband [mit Steuergeldern] subventioniert.

Die Stromerzeugung mit einer an das Kraftwerk angeschlossenen CO2-Abscheidungsanlage kostet per Definition mehr, viel mehr, als ohne eine solche Anlage.

Die CO2-Abscheidung ist ein energieintensiver Prozess. Daher wird Connah’s Quay deutlich mehr Gas verbrauchen als ein konventionelles Gas- und Dampfkraftwerk. Hinzu kommen die Investitions- und Betriebskosten für die CO2-Abscheidung sowie die Kosten für die Ableitung des Gases.

Bei all diesen 2.800 neu geschaffenen Arbeitsplätzen handelt es sich also um Nicht-Arbeitsplätze, die keinerlei Mehrwert erzeugen. Stattdessen werden sie der Realwirtschaft lediglich Geld und Ressourcen entziehen.

https://wattsupwiththat.com/2025/08/07/more-subsidies-announced-for-carbon-capture/


Obiger Bericht auf  WUWT wäre damit zu Ende. Wie so oft, habe ich jedoch selbst weiter recherchiert. Sicherlich haben unsere Leser auch andere Informationen und Meinungen dazu.
Diese eine og. genannte Anlage soll 217.000 t  Co2 jährlich abscheiden – Damit kann der nach oben gerundete gesamte CO2 Anteil von
rd. 200 x 1 Mio x 1 Mio T = 200 x 10^12 (Billionen) Tonnen  vermindert werden.

Google meint : Die Kosten für die CO2-Abscheidung können je nach Quelle und Technologie zwischen 15 und 170 €/t CO2 liegen, wie auf der Website von McKinsey zu lesen ist. (siehe auch weiter unten)

Aber, interessant ist auch eine Information unsere Umweltbundesamtes

Auf der Grafik wird die Schemazeichnung einer Anlage zur CO₂ Speicherung im Untergrund dargestellt

Schemazeichnung einer Anlage zur CO₂ Speicherung im Untergrund Quelle: UBA

Grundlegende Informationen

Ziel der unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid (CO2) ist die Verringerung von CO2-Emissionen in die ⁠Atmosphäre⁠. Das zu speichernde ⁠CO2⁠ kann entweder aus fossilen Energieversorgungsanlagen, aus Industrieanlagen, dem Einsatz von ⁠Biomasse zur Energieerzeugung, aus Müllverbrennungsanlagen oder direkt aus der ⁠Atmosphäre⁠ stammen. Denkbare Speicher sind teilweise oder ganz ausgeförderte Öl- und Gaslagerstätten oder saline Aquifere. Die Speicherung kann sowohl terrestrisch als auch im Meeresuntergrund erfolgen.

Die Speicherung in die Wassersäule der Meere ist durch internationale Verträge ausgeschlossen.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch die Abscheidung von CO2 bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe und einer anschließenden unterirdischen Speicherung ca. 85% Prozent des CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre ferngehalten werden können. Ob die als Carbon Capture and Storage (⁠CCS⁠) bezeichnete Technik dieses Versprechen halten kann, ist jedoch noch nicht geklärt und gegenwärtig Thema verschiedener Forschungs- und Pilotprojekte.

Problematisch ist vor allem der enorme zusätzliche Energieaufwand für die Abscheidung, den Transport und die Speicherung. Der Einsatz der ⁠CCS⁠-Technik erhöht den Verbrauch der begrenzt verfügbaren fossilen Rohstoffe um bis zu 40 Prozent.
Einen effektiven Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels kann die Speicherung von CO2 nur leisten, wenn das eingelagerte CO2 dauerhaft und vollständig in den Speichern verbleibt. Diese Anforderung setzt auch das Kohlendioxidspeicherungsgesetz.

Risiken der CO2-Speicherung

Im Normalbetrieb sind für die menschliche Gesundheit in aller Regel keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Gesundheitsrisiken können sich aber infolge von Unfällen (etwa Entweichen des CO2) oder durch eine allmähliche Freisetzung aus dem Speicherkomplex ergeben.

Risiken für das Grundwasser und für den Boden entstehen vor allem durch Leckagen von CO2. Das freigesetzte CO2 kann Schadstoffe im Untergrund freisetzen sowie salzige Grundwässer aus tiefen Aquiferen verdrängen. Unter ungünstigen Bedingungen können diese verdrängten salzigen Grundwässer bis in oberflächennahe süße Grundwässer und an die Erdoberfläche gelangen. Dort können sie zu Schäden (Versalzungen) im Grundwasser, in Böden und Oberflächengewässern führen.

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CCS im Clean Development Mechanism (CDM)

Bedeutend für die Verbreitung von ⁠CCS⁠-Projekten ist die internationale Anerkennung der damit erzielten Emissionsminderung. Denn aus dieser resultiert gegebenenfalls ein finanzieller Erlös, der die Refinanzierung der Projekte ermöglicht. Für ⁠CCS⁠-Projekte in Entwicklungsländern, den Non-Annex-I-Ländern der Klimarahmenkonvention und des Kyoto-Protokolls, steht dafür das Instrument „Clean Development Mechanism (CDM)“ zur Verfügung.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/wasser/gewaesser/grundwasser/nutzung-belastungen/carbon-capture-storage#grundlegende-informationen

und hier die Befürworter : (könnte von 2021 sein)

Obwohl die Abscheidung und Speicherung von CO2 in vielen globalen und nationalen Szenarien für unverzichtbar für den Klimaschutz angesehen wird, war sie in vielen europäischen Ländern in den vergangenen Jahren keine nachdrücklich verfolgte oder politisch unterstützte Option. Mehrere industrielle Speichervorhaben in Deutschland wurden aus diversen Gründen vor etwa zehn Jahren aufgegeben.

Die Kosten für die Abscheidung und Speicherung variieren je nach Anlage, Technologie, Region und Speichertyp zwischen ca. 50 bis 100 €/t CO2 sowie darüber hinaus.

https://www.weltenergierat.de/publikationen/energie-fuer-deutschland/energie-fuer-deutschland-2021/nutzung-und-speicherung-von-co2-im-tiefen-untergrund-der-globale-status-quo/?cn-reloaded=1




Asiatische Wälder sind Opfer einer inakzeptablen „grünen“ Lüge

Vijay Jayaraj

In der aktuellen Klimadebatte ersetzen Emotionen und Parteizugehörigkeit kritisches Denken, um Kohlendioxid (CO₂) als gefährlichen Schadstoff zu diffamieren. Gut formulierte grüne Standpunkte stehen im Rampenlicht, während die Vernunft im Schatten mittelalterlicher Hexenjagden verkümmert.

Die Realität zeigt sich jedoch an Orten wie den dichten tropischen Wäldern der vielen grünen Inseln Indonesiens. Zu ihnen gehören Sulawesi, Kalimantan (Borneo) und Sumatra, grüne Juwelen im südostasiatischen Archipel, die von ausgedehnten Baum- und Vegetationsflächen bedeckt sind. Doch sie zeigen uns auch, wie der rasende Wettlauf um „saubere Technologien” diese uralten Wunder der Flora und Fauna zerstört.

Die biologisch reichen Wälder dieser Inseln sind Nutznießer einer langen und stabilen Periode globaler Erwärmung, einer klimatischen Gunst, die mit dem Beginn des Holozäns vor 11.700 Jahren und dem Ende des letzten großen Vorstoßes der mehrere tausend Meter dicken Kontinentalgletscher begann.

Heute wird dieses üppige Wachstum durch leicht höhere Temperaturen und steigende CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre aufrechterhalten – erstere sind das Ergebnis natürlicher Zyklen, letztere hauptsächlich das Ergebnis industrieller Emissionen dieses Gases. Beide Faktoren sind für das Wohlergehen der meisten Lebewesen förderlich.

Als grundlegender Baustein für die Photosynthese ist atmosphärisches CO₂ ein Luftdünger, der das Pflanzenwachstum fördert, die Wassernutzungseffizienz erhöht und allgemein das Leben im Wald verbessert.

Die Verbrennung fossiler Brennstoffe, die von Realitäts-Leugnern irrational verteufelt wird, fördert in Wirklichkeit die Vitalität des grünen Blätterdachs Indonesiens. Das ist eine einfache Wahrheit, die durch Daten aus Quellen wie NASA-Satellitenaufzeichnungen und unzähligen wissenschaftlichen Studien belegt wird.

Die eigentlichen Probleme für die indonesischen Wälder sind Umweltzerstörungen durch einst grassierende illegale Abholzung und eine unaufhaltsame Ausweitung von Plantagen für Palmöl und Zellstoffholz. Allerdings hat das Land mit der Verabschiedung von Gesetzen in den letzten 15 Jahren zur Eindämmung der Entwaldung eine Wende geschafft, obwohl die Wirtschaft und die Bevölkerung des Landes gewachsen sind.

„Die Entwaldung ist seit etwa sechs Jahren zurückgegangen, nachdem sie ihren Höhepunkt erreicht hatte,“, erklärte Rod Taylor, Global Director des Waldprogramms am World Resources Institute. „Das sind gute Nachrichten und lobenswert für Indonesien.“

Im Tesso-Nilo-Nationalpark, einst von illegalen Plantagen überrannt, wurden rund 40.000 Hektar zurückgewonnen und werden derzeit wieder aufgeforstet. Die Geburten von Sumatra-Nashörnern in Way Kambas in den Jahren 2022 und 2025 sowie die Sichtungen von Tigerbabys im Leuser-Ökosystem sind kleine ökologische Erfolge, während Indonesien weiterhin daran arbeitet, den Rückgang der Populationen von Sumatra-Tigern und -Elefanten während der letzten zwei Jahrzehnte umzukehren.

Unterdessen ist eine Herausforderung aus unerwarteter Richtung aufgetaucht: der Nickelboom, der durch die Begeisterung für Elektrofahrzeuge ausgelöst worden ist.

Der weltweite Vorstoß für eine „grüne Wende” hat eine beispiellose Nachfrage nach Nickel ausgelöst, einem Metall, das das Rückgrat von Lithium-Ionen-Batterien für Elektrofahrzeuge bildet. Während Lithium hauptsächlich dazu beiträgt, Ionen in Batterien zu bewegen, ist es Nickel, das eine höhere Energiedichte ermöglicht und die Reichweite von Elektrofahrzeugen erhöht.

In einer Standard-EV-Batterie sind die 43 Kilogramm Nickel der teuerste Rohstoff und kosten mehr als 750 US-Dollar. Bis 2030 sollen die weltweiten EV-Verkäufe über 50 Millionen Einheiten pro Jahr steigen, wobei Batterien mehr als die Hälfte des Anstiegs der Nickel-Nachfrage ausmachen werden – mit einem Verbrauch von über 1,5 Millionen Tonnen pro Jahr.

Indonesien, das über die größten Nickelvorkommen der Welt verfügt, ist das Epizentrum einer Expansion im Bergbau. Im Jahr 2023 produzierte das Land mehr als die Hälfte des weltweit geförderten Nickels.

Die Abholzung wird nicht mehr in erster Linie durch die Palmölproduktion vorangetrieben, sondern durch den unersättlichen Appetit der Lieferkette für Elektrofahrzeuge. Über 75.000 Hektar indonesischer Wald wurden bereits für Nickelminen gerodet. In den Nickelgürteln von Zentral-Sulawesi, Südost-Sulawesi und Nord-Maluku werden ganze Landschaften zerstört.

Wo einst Regenwälder und Küstendörfer standen, dominieren heute gigantische Tagebaustätten und weitläufige Industrieparks. Diese liefern Nickel an die weltweit führenden Batteriehersteller.

Die Zukunft der prächtigen Wälder Indonesiens hängt nun von einer entscheidenden Entscheidung ab: Soll man weiterhin der Illusion einer Zukunft mit „sauberer Energie“ nachjagen, auf Kosten der realen Zerstörung, die für deren Aufbau erforderlich ist?

Die indonesische Regierung hat gezeigt, dass sie ihre Wälder schützen kann, wenn die Anreize stimmen. Aber kein Moratorium kann sich gegen die Flutwelle eines globalen Rohstoffrauschs behaupten, der durch die Klimapolitik der reichsten Nationen der Welt angetrieben wird.

Die hart erkämpften Errungenschaften laufen Gefahr, von einer Elektroautoindustrie zunichte gemacht zu werden, die arrogant und fälschlicherweise behauptet, moralisch überlegen zu sein. Der wahre Zerstörer ist die Klimapolitik, nicht der Klimawandel. Der Öffentlichkeit wird eine Lüge erzählt, die nicht länger tolerierbar ist.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

This commentary was first published at California Globe August 4.

Autor: Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO₂ Coalition, Arlington, VA and writes frequently for the Cornwall Alliance. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, UK, and resides in India.

Link: https://cornwallalliance.org/asian-forests-victims-of-intolerable-green-lie/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE