Steht Deutschland vor dem Kollaps? Vince Ebert warnt davor – aber das Beispiel Thatcher macht Hoffnung

„Es geht zu Ende“ – Vince Ebert im Interview mit Apollo
„Der Kabarettist Vince Ebert spricht über die Feigheit vor der klaren Analyse, dem lähmenden Zurückschrecken vor Dissens und der Naivität der Bürgerlichen gegenüber einer nicht an Kompromissen interessierten Linken. Die Realität des Niedergangs müsse endlich offen ausgesprochen werden, sagt er im Gespräch mit Max Mannhart.“

Der Wissenschafts-Kabarettist Holger Ebert alias Vince Ebert erhielt nach Publikation seines Buches Lichtblick statt Blackout im Jahre 2022 etliche Rückmeldungen von Politikern, die ihm unter vier Augen beipflichteten – darunter sollen sogar Grüne gewesen sein. Dennoch mußte Ebert bemerken, daß ebenjene Politiker im Bundestag trotzdem grün abstimmten – gegen Kernkraft, für Erneuerbare Energien.

Seine Reaktion darauf könnte man als stille Verzweiflung charakterisieren, da nun klar ist, daß Politiker (und Aktivisten) allgemein gar nicht so dumm sind wie vermutet – aber ihre Feigheit, Gier und Korruptheit sorgen dafür, daß sie den Weg des geringsten Widerstands gehen.

Und lieber das Land und ihre Mitbürger opfern, als auf Profite zu verzichten.

Aber ist das wirklich neu? Ein CDU-Kreisvorsitzender sagte dem Autor dieser Zeilen seit zehn Jahren immer wieder, in der Union gehe es „zuerst um das Land, dann um die Partei, und dann um den Kandidaten“. Allein die häufige Nennung dieser wohlfeilen Worte wies darauf hin, daß es in Wirklichkeit genau andersherum läuft. Und in der Tat – jeder EIKE-Leser kann in seiner Stadt oder seinem Kreis davon berichten, daß nicht nur linke Politiker mit „Gleichstellungs-“ oder „Klimabeauftragter“-Pöstchen den steuerfinanzierten Reibach machen, sondern auch Liberale und Konservative: Überall findet man CDU/CSU-Dezernenten u.ä., die in erstaunlich jungen Jahren erstaunlich teure Residenzen besitzen.

Daher sind die warnenden Worte von Vince Ebert überhaupt nicht neu. Und Worte der Panik sind auch nicht angebracht, da Panik nur den Profiteuren der Steuergeldverbrennung oder -Umleitung in die Hände spielt. Wer für seine Interessen kämpft, kann gewinnen. Wer vor den Totalitären kapituliert, hat verloren.

Außerdem sind die Signale in den Nachbarländern vielversprechend. In den USA nimmt Präsident Trump gerade die „CO2-Schadtstoffpolitik“ von Barack Obama auseinander. Dänemark und Schweden kehren ihre Migrationspolitik um. In Großbritannien, wo Premier Keir Starmer die Bevölkerung mit Polizei-Einsätzen gegen Internet“Haßrede“ drangsaliert, ist die Brexit-Partei ReformUK auf Platz 1.

Britannien ist auch historisch ein gutes Beispiel für einen Phönix, der aus der Asche neu ersteht: Im „Winter of Discontent“ von 1978/79, in dem Streiks das Land bald zusammenbrechen ließen und die Rekord-Kältewelle für noch mehr Kältetote als sonst sorgte, waren so viele Briten durch schlichte Erfahrung von sozialistischen Ideen geheilt worden, daß sie die Eiserne Lady Margaret Thatcher ins Amt wählten.

Thatcher sanierte zunächst den maroden Industrie-Pionier wirtschaftlich. Sie machte dann aber vor allem in der 2. Hälfte ihrer zehnjährigen Amtszeit leider heftige Fehler wie die Propagierung der CO2-Erderwärmungstheorie, die einen erneuten Niedergang einleiteten. Was nun ReformUK wahrscherinlich rückabwickeln wird. Man sieht: Es gibt einen Zyklus, der sich laufend wiederholt.

Schlechte Zeiten erzeugen starke Männer (und Margaret Thatcher)

Starke Männer (und Thatcher) erzeugen gute Zeiten.

Gute Zeiten erzeugen schwache Männer.

Schwache Männer erzeugen schlechte Zeiten. (Hier sind wir gerade.)




NRW und die verbrannte Erde von Schwarz-grün

Trump stoppt Offshore-Wind-Anlagen in den USA. RWE flieht zurück ins deutsche Subventionssystem. In NRW opfert Schwarz-Grün mit dem vorgezogenen Kohleausstieg, zeitgleich Versorgungssicherheit und Industrie und Naturschutz.

von Holger Douglas

Donald Trump hat in Schottland erneut gegen Offshore-Windparks gewettert. Bei seinem Flug über die Nordsee auf seinen schottischen Golfplatz sprach er angesichts der gigantischen Anlagen der Windindustrie von einer „Verunstaltung“ und betonte, in den USA den Bau solcher Anlagen zu verhindern. Nicht zum ersten Mal übrigens hat Trump diese Windradanlagen kritisiert, das tat er auch schon bei früheren Besuchen.

„Er hat die Finger in die Wunde gelegt und hat auch darauf hingewiesen, dass er in den USA alles tun werde, damit keine Windanlagen hinkommen und die Landschaft nicht weiter zu zerstören“, sagt Rechtsanwalt Thomas Mock im Gespräch mit dem TE-Wecker.

Das hat erheblich Folgen auch für Deutschland: Diese Ankündigung trifft deutsche Energieunternehmen wie RWE unmittelbar. RWE muss geplante Projekte in Amerika stoppen und verlagert Investitionen verstärkt ins EEG-Subventionssystem hierzulande. Dabei hatte das Unternehmen große Ausbaupläne in den USA – sowohl onshore als auch offshore – und muss diese nun wegen der politischen Unsicherheit auf Eis legen. RWE dürfte sich jetzt stärker auf den deutschen Markt konzentrieren. Der jedoch hängt mittlerweile vollständig von Subventionen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ab. Mock: „Damit ist RWE auf dem besten Weg, ein völlig von Subventionen abhängiger Konzern zu werden, denn immer mehr Offshore- und Onshore-Anlagen von RWE in Deutschland kommen nur mit Hilfe des EEG zustande.“

Besonders in Nordrhein-Westfalen zeigt sich, wie stark politische Entscheidungen die Energieversorgung prägen und welche verheerenden Folgen dies hat.

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und die Grünen haben mit geänderten Landesentwicklungs- und Regionalplanungen den Kohleausstieg auf 2030 vorgezogen – und zugleich dafür gesorgt, dass eine spätere Rückkehr praktisch ausgeschlossen ist.

Ursprünglich war der für 2038 geplant; doch auf Druck der Grünen und von Robert Habeck hat Wüst auch zugestanden, dass die komplette Landesplanung für die Kohlekraftwerke und die Tagebaue geändert werden muss. Kräftig mitgerührt hat auch Mona Neubaur, die grüne Ministerin „für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie“ sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes NRW.

Eigentlich sollte der vorgezogene Ausstieg noch einmal überprüft werden, ob der realisierbar ist. Doch diesen kleinen Notausstieg haben CDU und Grüne gekippt. Das bedeutet: der sogenannte „Kohleausstieg“ bereits 2030 gilt. Genehmigungen für benötigte Tagebauflächen wurden entzogen, ganze Abbaufelder aus der Planung gestrichen. Selbst wenn politisch gewollt, würde ein neues Genehmigungsverfahren mindestens zehn Jahre dauern.

Das bedeutet auch: Der gesamte Kraftwerkspark steht ohne Brennstoff da. Denn die sind auf die Braunkohle aus den Tagebauen angewiesen. Es handelt sich um 20 Jahre alte hochmoderne Anlagen mit Braunkohle-Optimierter-Anlagentechnik (BOA), die bis zu sensationellen 40 Prozent Wirkungsgrad haben. Damit verlieren moderne Braunkohlekraftwerke also schon ab 2031 ihre Brennstoffbasis – obwohl sie technisch noch Jahrzehnte laufen könnten.

Für die Versorgungssicherheit ist das fatal“, so Thomas Mock weiter im TE Wecker-Gespräch. Gaskraftwerke, die den Wegfall ausgleichen könnten, sind nicht in Sicht – und wenn sie kommen, oft mit LNG-Brennstoff, der laut Studien bis zu 80 Mal klimaschädlicher sein kann als Kohle.

Die Industrie in NRW – auf günstige Energie angewiesen – verliert so ihre wirtschaftliche Grundlage.

Weitere Folge: Investitionszurückhaltung und Abwanderung. Der Essener Energiekonzern RWE profitiert zwar kurzfristig von lukrativen EEG-Vergütungen, vor allem im Onshore-Bereich, doch die langfristigen Kosten für Verbraucher und Staat sind enorm: Bei einem flächendeckenden Ausbau mit heutigen Fördersätzen drohen Zahlungsverpflichtungen in Billionenhöhe über die nächsten 20 Jahre. Gelder, die einen Staat überfordern.

Parallel dazu ist der Naturschutz unter die Räder gekommen. Seit 2022 hat die Bundesregierung zahlreiche Artenschutzregelungen zugunsten der Windkraft abgeschafft oder verwässert. Neue EU-Vorgaben (RED III) und nationale Gesetzesänderungen erlauben Genehmigungen nahezu ohne Rücksicht auf Vogel- und Fledermausarten. Betreiber können zudem rückwirkend alte Auflagen streichen lassen – 20 Jahre Naturschutzbemühungen werden so per Änderungsantrag nach Bundesimmissionsschutzgesetz ausgelöscht. Selbst die Deutsche Wildtierstiftung schlägt Alarm, doch die Politik hält an der Bevorzugung der Windlobby fest.

Die grüne Zerstörerin Neubaur will NRW „zur ersten klima-neutralen Industrieregion Europas“ machen. „Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“, zitiert sie auf ihrer Homepage David Ben-Gurion.

NRW nennt sich „Industrieland NRW“, ist jedoch nichts anderes als ein Bundesland, dessen Energiepolitik gleichzeitig Versorgungssicherheit, Industrie und Naturschutz opfert – im Namen einer beschleunigten „Energiewende“. Die macht vor allem Subventionsempfänger reich.

Ohne Kurskorrektur drohen Nordrhein-Westfalen und ganz Deutschland in eine strukturelle Energiekrise zu rutschen: teurer Strom, unsichere Netze, schrumpfende Industrie. Thomas Mock: „Die Grünen, die sich grün nennen und eine solche Politik machen, sind der Sargnagel des Naturschutzes – und am Ende auch der Industrie in diesem Land.“

Und was behauptet Neubaur: „Schaffen wir grünes Wachstum im Herzen Europas. Die Zukunft NRWs ist klimaneutral, sozial und digital.“ Ohne Strom ist nichts digital. Nicht nur Stahlwerke, sondern auch Rechenzentren benötigen als Stromfresser erhebliche Mengen an Energie. Die gibt es nicht mehr in Neubaur-Land.

Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 




Gut gemeinte Brandstiftung Was die schweren Waldbrände dieses Sommers mit dem Klima zu tun haben

Edgar L. Gärtner

Selbstverständlich hängt die Waldbrandgefahr mit dem Klima zusammen, allerdings nicht mit dem fiktiven Weltklima, sondern mit konkreten regionalen Klimata. In den Gebieten mit typischem Mittelmeerklima (regelmäßig sehr trockene Sommer und feucht-milde Winter) gehören Waldbrände sogar zum normalen ökologischen Stoffkreislauf. Zumal dort Pflanzen wie die dornige Zwergeiche Quercus cocifera gedeihen, deren Samen erst nach einem Feuer keimfähig werden. Deren sexuelle Vermehrung ist also auf Waldbrände angewiesen. Neben einem schmalen Küstensaum rund ums Mittelmeer gibt es Mittelmeer-Klima auch in Kalifornien, in der Kap-Region Südafrikas und an den Südspitzen Australiens.

Schon vor Jahren haben wir auf dieser Plattform darauf hingewiesen, dass die dem Feuer zum Opfer fallende Waldfläche von Jahr zu Jahr je nach den jeweils vorherrschenden Niederschlags- und Windverhältnissen enorm schwanken kann. Wenig Einfluss hat hingegen die jeweils erreichte Lufttemperatur von 40°C und mehr. Dann schon eher die mit der mit der Sommerhitze nach langer Regenpause einhergehenden Trockenheit. Und vor allem die starken Winde (Tramontane und Mistral), die zwar unregelmäßig wehen, aber zur Grundausstattung des südfranzösischen Klimas gehören. In diesem Sommer wehten diese Winde wegen des schlechten Wetters in West- und Mitteleuropa etwas länger als im langjährigen Durchschnitt.

Immerhin hält die Trockenheit in der Region Languedoc zwischen Rhône und spanischer Grenze nun schon Jahre lang an. Der angrenzende südliche Teil des französischen Zentralmassivs, die Cevennen, bekam hingegen reichlich Regen ab. Diese Verschiebung des Niederschlagsmusters hat wahrscheinlich mit der Ablösung der Westwinddrift durch ein meridionales Muster der Windströmungen und somit mit dem Wechsel der der nordatlantischen Meereszirkulation zu tun, aber wenig bis nichts mit der Entwicklung der globalen Durchschnittstemperatur. Dennoch versuchten staatsabhängige Forscher und Massenmedien ihr ahnungsloses Publikum glauben zu machen, die Erderwärmung sei die Hauptursache großflächiger Waldbrände.

In Spanien und Portugal sollen die Flammen bis Mitte August schon an die 100.000 Hektar Wald und Heide samt den davon umschlossenen menschlichen Siedlungen verschlungen haben. Ein Feuerwehrmann kam dabei ums Leben. Besonders schwer betroffen scheint die spanische Provinz Kastilien-Leon. Deren Einwohner werfen ihren Behörden vor, zu wenig in die Waldbrand-Vorsorge investiert und die Anschaffung schweren Löschgeräts vorgezogen zu haben, um bei den Wählern mehr Eindruck zu schinden. Im mediterranen Nachbarland Frankreich muss man bis in die 1970er und frühen 80er Jahre zurückgehen, um vergleichbar traurige Meldungen über die Waldbrand-Statistik zu finden. Nach einer Kommission des französischen Senats gehen im langjährigen Mittel 90 Prozent aller Waldbrände auf menschliche Aktivtäten zurück. Hauptursache der Flächenbrände waren in den 1960er und 70er Jahren nach Angaben der zuständigen Staatsanwälte gezielte Brandstiftungen, um in attraktiven Gegenden Bauland für Luxusvillen und Feriensiedlungen zu schaffen. Doch damit ist infolge einer Gesetzesänderung inzwischen Schluss. Man bekommt in Frankreich auf abgebrannten Waldflächen nur in sehr seltenen Ausnahmen eine Baugenehmigung. Dafür gibt es heute neue Anreize für Spekulationen.

Anfang August 2025 fielen dem Feuer im Département Aude zwischen Narbonne und Carcassonne innerhalb von zwei Tagen nicht weniger als 17.000 Hektar Wald- und Buschland zum Opfer. Es handelt sich dabei überwiegend um nicht bewirtschafteten lichten Kiefern- oder immergrünen Eichenwald mit Dornengestrüpp als Unterholz, bekannt als „Garrigue“. In eine schwarze Mondlandschaft verwandelt wurden aber auch etwa 2.000 Hektar Kulturland. Es gab mindestens ein Todesopfer. Hinzu kommen mindestens 5.000 Hektar frisches Brachland, das mit trockenem Gras und anderen z.T. mannshohen Pionierpflanzen bewachsen war. Diese Brachflächen brennen wie Zunder und gelten bei den Einheimischen als Lunten für Flächenbrände und wurden daher bisher weitgehend vermieden.

Entstanden sind diese Brachflächen erst seit dem letzten Jahr, weil die Pariser Regierung, um das Überangebot auf dem Weinmarkt zu reduzieren, in Absprache mit der Brüsseler Kommission die Zahlung attraktiver Prämien für die Rodung von Rebflächen ausschrieb: Wer Weinstöcke ausreißt und die Rebfläche mindestens sechs Jahre lang brachliegen lässt, bekommt je Hektar 4.000 Euro Entschädigung aus einem EU-Fonds, mit dem negative Folgen des Ukraine-Krieges für Landwirte kompensiert werden sollen. Auch in anderen Départements, die vom Weinbau geprägt sind, wurden Rodungsprämien in vergleichbarer Höhe ausgeschrieben. Die betroffenen Winzer nennen diese kurzfristig lukrative Selbstmordaktion „Arachage Ukraine“. Immerhin gibt es dabei eine Obergrenze von 280.000 Euro je Weinbaubetrieb. Es gab aber wohl etliche Betriebe, die wegen der Absatzflaute auch Flächen rodeten, für die sie nicht entschädigt wurden. Deshalb ist die seit 2024 gerodete Fläche wahrscheinlich erheblich größer als die angegebenen 5.000 Hektar.

Eile war geboten. Bis zum 13. November 2024 mussten die Anträge auf Entschädigung bei den zuständigen Behörden eingegangen sein. Bis zum 4. August 2025 mussten die Winzer die Rodungen beim Zollamt nachweisen. Es gab einen Wettlauf um die Prämien. Obwohl ihnen höchstwahrscheinlich bewusst war, dass sie damit die von Brüssel gewollte Abwicklung der herkömmlichen Landwirtschaft in Frankreich und ganz Westeuropa beschleunigten, beteiligten sich fast alle in Frage kommenden Winzer an dem Wettlauf. Zu verlockend war die Aussicht, sich mit der Rodungsprämie ein renoviertes Haus, einen Swimming Pool oder ein neues Auto leisten zu können. Verdrängt wurde dabei die schon länger bekannte Tatsache, dass Weinberge in der bewaldeten Region eine wichtige Rolle als Riegel gegen die Ausbreitung von Waldbränden spielen und die Schönheit der Landschaft prägen. Gepflegte Weinberge gelten nicht von ungefähr seit dem Mittelalter als Inbegriff der Kulturlandschaft.

Nur wenige Gewächse des Languedoc gelten allerdings als edel. Insofern ist es verständlich, dass die Aufgabe von Weinbergen vielen nicht leidtut. Ideal wäre es, für die Brachflächen eine Nutzungsform zu finden, die in ökologischer und ästhetischer Hinsicht dem Weinbau zumindest gleichkommt. Doch das Gegenteil scheint sich anzubahnen. „Rein zufällig“ decken sich die in diesem August abgebrannten Flächen mit projektierten riesigen Solarparks. Denn es gibt im Languedoc an etwa 300 Tagen im Jahr Sonne satt. Dabei würde die grüne Landschaft so weit das Auge reicht durch glitzernde Scheiben ersetzt.

Bislang hat sich die örtliche Bevölkerung erfolgreich gegen diese überflüssige, aber profitable, weil politisch korrekte Verunstaltung ihrer Heimat gewehrt. Aber nun sind diese Flächen verkohlt und scheinbar frei für unbeliebte Nutzungen. Da liegt der Verdacht nahe, dass da jemand von der grünen Solarmafia nachgeholfen hat. Tatsächlich nimmt die zuständige Staatsanwaltschaft in Montpellier den Verdacht ernst, dass die Feuersbrunst, die am 5. August entlang der Départementalstraße 212 zwischen den Gemeinden Ribaute und Langrasse ausgebrochen ist, „eine kriminelle Ursache hat“.

 




Der Crashtest für erneuerbare Energien schaltet einen Gang höher – Fossile leben länger und Einbruch bei Wind- und Solarenergie

Von Jo Nova

Wenn die ganze Fantasie der erneuerbaren Energien zerbröckeln würde, würde es ungefähr so aussehen

Auch wenn die Labor-Regierung Geld in die unzuverlässige Energieversorgung steckt, zerplatzen inzwischen die Hoffnungen auf erneuerbare Energien immer mehr. Der größte Energieversorger des Landes verkündete gerade einen Gewinnsprung von 26 Prozent, basierend auf fossilem Erdgas und kündigte außerdem an, Australiens größtes Kohlekraftwerk länger geöffnet zu halten. Die zweijährige Verlängerung für Eraring wurde nun auf vier Jahre verlängert. Trotz der erzielten Gasgewinne und der Aufrechterhaltung des weltzerstörenden Kraftwerks stieg der Aktienkurs prompt um sechs Prozent auf ein Zehnjahreshoch .

Bezeichnenderweise bemerkte Giles Parkinson von Reneweconomy auch, dass im Jahresbericht von Origin zwar von Batterien die Rede ist, aber keine Wind- oder Solarprojekte, was in einer Nation, die kopfüber auf die grüne Utopie zusteuert, ein wichtiges Versäumnis zu sein scheint.

Unterdessen wagt es meines Wissens nach zum ersten Mal ein CEO eines fossilen Brennstoffkonzerns, die Branche zu verteidigen. Der Vertrauensverlust ist spürbar. Mike Wirth, der CEO von Chevron, sagt nicht nur: „Öl ist nicht böse “, sondern er hat auch offensichtlich keine Angst vor der australischen Regierung. Er ist so furchtlos, dass er sogar eine scharfe Rüge aussprach: Hohe Kosten, Bürokratie und Umweltauflagen hätten Australien so wenig wettbewerbsfähig gemacht, dass Investoren ihr Geld stattdessen in den USA und im Nahen Osten anlegen würden. Tatsächlich hatte Chevron einen Plan, seine australische Gasproduktion zu verdoppeln, hat diesen aber inzwischen aufgegeben. Australien war einst der weltgrößte LNG-Exporteur, aber Katar und die USA haben uns überholt.

In ähnlicher Weise überraschte Ampol den Markt mit der Investition von einer Milliarde Dollar, um die Anzahl seiner Tankstellen zu verdoppeln und sich damit zum größten Einzelhändler des Landes zu entwickeln. CEO Matt Halliday sagte das Undenkbare: „Der Übergang [zu Elektrofahrzeugen] wird Jahrzehnte dauern und Verbrennungsmotoren werden auch nach 2050 noch einen großen Teil des nationalen Fuhrparks ausmachen.“ Es war eine sehr unmoderne und rückständige Aussage, doch die Aktien stiegen gestern nach der Nachricht um 8 %.

Australiens größter Energieversorgerdrückt die Taste „Langsam“ für Wind- und Solarenergie und erwägt Optionen für Eraring

Giles Parkinson, Reneweconomy

Origin Energy, Australiens größter Energieversorger, scheint bei der Einführung neuer Projekte im Bereich erneuerbare Energien auf Zögern zu stehen und erwägt noch immer Optionen für das bereits erweiterte Kohlekraftwerk Eraring, das größte des Landes, dessen Schließung offiziell im Jahr 2027 geplant ist.

Kurioserweise heißt es in dem Jahresbericht des Unternehmens: „Da die Schließung des Kraftwerks Eraring für August 2027 geplant ist, könnte die Nichterfüllung unserer großen Projekte zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien die zukünftige Lieferkapazität, die finanziellen Aussichten und den Ruf von Origin beeinträchtigen.“ Das Unternehmen hat sich jedoch nicht dazu verpflichtet, diese Projekte in diesem Zeitraum umzusetzen.

Denken Sie nur an die Ironie, die größte Batterie des Landes neben dem größten Kohlekraftwerk des Landes zu platzieren, als bräuchte diese eine Reserve:

Aber diese besteht ausschließlich aus großen Batterien, einschließlich der riesigen 700-MW-, 2.800-MWh-Eraring-Batterie, die sich neben dem Kohlegenerator befindet …

Der Jahresbericht enthält keine Wind- oder Solarprojekte. Die Technologien wurden in der Ergebnispräsentation nicht einmal erwähnt, mit Ausnahme des riesigen 1,45 Gigawatt (GW) starken Windprojekts Yanco Delta im Südwesten von New South Wales, das zwar Netzzugangsrechte erhalten hat, aber noch die Umweltgenehmigungen einholen muss.

Der CEO von Chevron sagt: „Öl ist nicht böse“:

Chevron-Chef Mike Wirth führt den Kampf gegen fossile Brennstoffe an

Von Perry Williams , The Australian

Mike Wirth hat eine Botschaft für die Hasser fossiler Brennstoffe: Öl ist nicht böse.

Der Chef von Chevron, einem der weltgrößten Ölproduzenten, sitzt hautnah dabei, wie die Energiewende unter der Trump-Regierung Fahrt aufnimmt. Nach 43 Jahren in der Öl- und Gasindustrie sieht er es als seine Aufgabe an, die Realität der Energiewende klar zu machen.

„Manche kritisieren Kraftstoffe als böse oder unmoralisch oder verwenden eine beliebige andere Beschreibung, um unsere Branche anzugreifen“, sagt Herr Wirth gegenüber The Australian. „Tatsächlich genießen die Menschen heute weltweit den höchsten Lebensstandard der Menschheitsgeschichte, weil sie nicht den ganzen Tag schuften müssen, um sich und ihre Familien zu ernähren, bei Kälte zu heizen oder bei Wärme zu kühlen. Ich widerspreche entschieden der Behauptung, unsere Produkte seien nur schlecht.“

Endlich spricht der internationale Ölgigant die harten Wahrheiten aus, ohne sich anzubiedern. Offensichtlich haben sich die Machtverhältnisse verschoben, und mit Trump in den USA öffnen sich Türen, und Australien ist nicht mehr so relevant:

Chevron warnt Labour vor Gaspreisverfall in Australien

Der globale Energieriese Chevron hat Vizepremierminister Richard Marles scharf gerügt, weil Australien unter der Labour-Partei als Investitionsstandort nachlässt. Das Unternehmen warnte, dass hohe Kosten, belastende Steuern und Verzögerungen im Umweltbereich dazu führten, dass ein historischer Plan zur Verdoppelung seines australischen Flüssigerdgasgeschäfts im Wert von 80 Milliarden US-Dollar vom Tisch sei.

Der in Texas ansässige Vorstandsvorsitzende von Chevron, Mike Wirth, überbrachte Herrn Marles am Freitagnachmittag in Geelong bei einem privaten Treffen der beiden die unverblümte Botschaft und äußerte seine Besorgnis darüber, dass Australien gegenüber Gaskonkurrenten wie den USA und dem Nahen Osten nun nicht mehr wettbewerbsfähig sei.

Herr Wirth gab bekannt, dass Chevron zeitweise erwogen hatte, seine LNG-Produktion in Westaustralien von den derzeit fünf Einheiten, die Gas aus den Werken Gorgon und Wheatstone exportierten, auf zehn Verarbeitungszüge zu verdoppeln. Diese Erweiterung wurde jedoch inzwischen auf Eis gelegt.

Australiens 100 Milliarden Dollar schwere Flüssigerdgasindustrie machte das Land im letzten Jahrzehnt zum weltgrößten Exporteur …

Unterdessen setzt Ampol darauf, dass die Australier in den kommenden Jahren Benzinautos fahren werden.

Ampol setzt 1 Milliarde Dollar auf die Zukunft von Verbrennungsmotoren gegenüber Elektrofahrzeugen

Bei Ampols atemberaubendem 1,1-Milliarden-Dollar Vorstoß, die Tankstellenfläche fast zu verdoppeln, geht es nicht nur um Expansion. Es ist eine kalkulierte Wette auf die Zukunft von Verbrennungsmotoren gegenüber Elektrofahrzeugen. Der Einzelhändler und Raffineriebetreiber hat ein Portfolio von rund 500 Tankstellen der Marke EG erworben und festigt damit seine Position als größter Kraftstoffhändler des Landes.

Doch [Ampols CEO Matt Halliday] ist auch Realist. Der Übergang wird Jahrzehnte dauern, und Verbrennungsmotoren werden auch nach 2050 noch einen großen Teil des nationalen Fahrzeugbestands ausmachen.  Obwohl Ampol die Transaktion auch mit eigenen Schulden finanzierte, unterstützten die Investoren die Expansion nachdrücklich und ließen die Aktien am Freitag um fast 8 Prozent steigen.

Machen Sie keinen Fehler, das ist der Trump-Effekt – wie Perry Williams von The Australian berichtet, spricht Mike Wirth, CEO von Chevron regelmäßig mit dem Präsidenten und sagt:

„Ich finde der Präsidenten ist neugierig. Er stellt Fragen. Er stellt gute Fragen. Er spricht gerne mit Geschäftsleuten. Unter der vorherigen Regierung stand ihm diese Tür nicht offen. Ich habe Präsident Biden nur einmal getroffen, und zwar für ein Foto“.

„… er ist ein großer Anhänger der amerikanischen Energie und glaubt, dass die Stärke der amerikanischen Energieversorgung die Grundlage für wirtschaftliche Stärke und nationale Sicherheit sein kann.

Mit dem Aufschwung des amerikanischen Energieriesen wird Australien in das Visier seiner grünen Wirtschaft geraten …

https://joannenova.com.au/2025/08/fossil-fuel-fightback-the-gears-shift-on-the-renewable-crash-test-dummy-eraring-coal-lives-wind-and-solar-slump/

 




Der Weg in die Hölle ist gepflastert mit grünen Absichten

Willis Eschenbach

Vorbemerkung: Bereits im Jahre 2018 hat Willis Eschenbach einen Artikel mit fast der gleichen Überschrift geschrieben, in welchem er den „Weg in die Hölle gepflastert mit Solarpaneelen“ thematisiert hatte. Das steht in deutscher Übersetzung hier. – Ende Vorbemerkung

Manchmal kann man sich nur wundern, wie viel wir alle bereit sind, für die Illusion des „grünen Fortschritts“ zu zahlen. New Jersey hat – wie das halbe Land – beschlossen, dass die Reinheit des Klimas durch Windturbinen, Solarpaneele und endlose Pressekonferenzen erreicht werden soll, auf denen der Sieg über die bösen alten fossilen Brennstoffe verkündet wird. Aber jemand hat vergessen, die Zahlen zu überprüfen, und jetzt kommt die Rechnung mit einem kleinen Zettel: „Sofort fällig. Keine Rückerstattung. Siehe: Ihre monatliche Stromabrechnung.“

Beginnen wir mit dem neuesten Schreckgespenst: Die Kapazitätsauktion von PJM. Das Akronym „PJM“ taucht überall in den Berichten über Strommärkte, Netzdramen und Kopfschmerzen der Steuerzahler an der Ostküste auf. Doch was ist PJM eigentlich – abgesehen von einer endlosen Reihe von Pressemitteilungen der Regulierungsbehörden und Auktionsergebnissen?

PJM steht zu Hause für Pennsylvania-New Jersey-Maryland Interconnection. Trotz des Namens handelt es sich nicht mehr nur um diese drei Staaten. Sie ist heute die größte regionale Übertragungsorganisation (RTO) der Vereinigten Staaten, die alle oder einen Teil von 13 Bundesstaaten (z. B. New Jersey, Pennsylvania, Ohio, Virginia, Illinois usw.) sowie Washington, D.C. umfasst und sich vom Rostgürtel bis zum Rand des Südens erstreckt. Sein Gebiet umfasst 65 Millionen Menschen – fast ein Fünftel des Landes. Was im Kontrollraum von PJM geschieht, entscheidet also oft darüber, ob Ihre Klimaanlage im August brummt oder wimmert.

Aber PJM ist kein Stromversorger. Sie besitzt keine Übertragungsleitungen, keine Kraftwerke und keine Umspannwerke. Sie ist der Fluglotse des Stromnetzes – sie koordiniert den Stromfluss über 88.000 Meilen Hochspannungsleitungen, verwaltet mehr als 1.400 Stromerzeuger und setzt die Hebel der gigantischen Energiemärkte in Bewegung, wo die Versorgungsunternehmen die Elektronen kaufen, die sie in Ihr Wohnzimmer liefern. Wenn Sie von Kapazitätsauktionen, Day-Ahead-Märkten oder „Netzsicherheits-Ereignissen“ hören, ist PJM der Schiedsrichter, der die Figuren auf dem riesigen Schachbrett von Angebot und Nachfrage bewegt.

PJM arbeitet rund um die Uhr und verfolgt die Stromerzeugung, überwacht die Nachfrage in Echtzeit und weist Kraftwerke an, damit alles von Minute zu Minute im Gleichgewicht bleibt. Sie sollen dafür sorgen, dass die Lichter für Krankenhäuser, Fabriken, Schulen und Ihre mitternächtliche TikTok-Angewohnheit an bleiben. Ihr heiliger Gral? Zuverlässigkeit und niedrige Kosten, indem sie – im Idealfall – immer die billigste verfügbare Stromquelle nutzen und Stromausfälle verhindern, wenn das Wetter oder ein fehlerhaftes Kraftwerk einen Strich durch die Rechnung macht.

Wichtig ist, dass PJM die Kunden nicht direkt bedient oder Ihnen eine Rechnung schickt. Ihr Energieversorger – PSEG, JCP&L, Atlantic City Electric und andere – kauft bei diesen großen Auktionen Strom und gibt die Kosten an die Verbraucher weiter. Wenn die PJM-Auktionen in die Höhe schnellen, steigen auch Ihre Tarife. Wenn das Netz aufgrund der Integration erneuerbarer Energien, „der Nachfrage von Rechenzentren“ oder der Stilllegung von Kernkraftwerken“ ins Wanken gerät, läutet PJM die Alarmglocke und mischt den Strommix um, wobei die Versorgungsunternehmen (und damit auch Sie) oft mehr für die Zuverlässigkeit zahlen müssen.

Wenn Sie also das nächste Mal „PJM“ in den Nachrichten sehen, denken Sie daran: PJM ist kein Unternehmen, keine Regierungsbehörde und wird nicht von verrückten Wissenschaftlern oder Wall Street Quants geleitet. Es ist der große, komplizierte, gemeinnützige Netzmanager, dessen Aufgabe es ist, mit den Elektronen zu jonglieren, die morgigen Spitzenwerte vorherzusagen, die Märkte zu leiten und – hoffentlich – Ihr Abendessen vor der Dunkelheit zu bewahren. Wenn sie husten oder niesen, prüft jeder von New Jersey bis Ohio seinen Sicherungskasten – nur um sicherzugehen.

Jahrelang lag der PJM-Auktionspreis für „garantierten“ Strom – also Strom, der nach Sonnenuntergang das Licht anlässt – bei 29,92 $ pro Megawatt-Tag. Diese Zahl ist gerade durch die Leitplanken der Vernunft hindurch auf 329,17 $/MW-Tag für 2026 gestiegen. Das ist ein Anstieg um das Zehnfache.

[Hervorhebung im Original]

(Beachten Sie, dass die Einheit $ pro Megawatt-Tag die jährliche Kapazitätszahlung des Marktes an die Erzeuger für die Gewährleistung ihrer Verfügbarkeit reflektiert, unabhängig von der tatsächlich gelieferten Energie. Die Zahl ist nicht zur direkten Umrechnung in eine Energieeinheit ($/kWh) für die Rechnungen der Endverbraucher gedacht, da sie sich auf Bereitschafts- und Zuverlässigkeitsverpflichtungen bezieht, nicht auf gelieferte Energie).

Die Energieversorger schlucken diese Kosten nicht, sondern geben sie weiter wie heiße Kartoffeln, und plötzlich ist ein Fünftel Ihrer Rechnung nur noch „Kapazität“, d. h. „Reserve für Dinge, die nicht funktionieren, wenn es bewölkt, windstill oder 17 Uhr ist“.

Warum der Anstieg? Das Stromnetz wurde zu einem Jonglierakt gezwungen, der dem Cirque du Soleil würdig ist. New Jersey, wie jeder andere grüne Vorreiter“, legt aus politischen Gründen Gas- und Kernkraftwerke still und setzt dann seine Hoffnungen auf erneuerbare Energien, die Übertragungsleitungen und Netzspeicher benötigen, die noch nicht gebaut sind. Es gibt einen Rückstand von 143 Gigawatt – ja, Gigawatt, ja, Rückstand – in der Projektwarteschlange von PJM, das meiste davon Wind- und Solarenergie, die auf Bürokraten, Gerichtsverfahren, regulatorische „Rationalisierung“ und die anhaltende Dummheit der Verbraucher warten. Theoretisch könnte der Staat in kohlenstofffreiem Ruhm baden, aber die meisten dieser Projekte sind im Sumpf der Verbindungsleitungen eingefroren, wobei sich Offshore-Windkraftanlagen um mindestens zwei Jahre verzögern und Solarparks durch Übertragungsengpässe blockiert werden.

Jetzt kommt der Joker ins Spiel: der Goldrausch der KI/Rechenzentren. Was früher nur eine Fußnote auf der Nachfrageseite war, macht heute 4 % der Gesamtlast in der PJM-Region aus – mit einer geradlinigen Tendenz auf 12 % bis 2030. Fast 70 % des diesjährigen Preisanstiegs? Schuld daran sind die Serverfarmen, die Terawatt verschlingen, damit Ihr Roboter-Butler über Katzenvideos halluzinieren kann. Die eigenen Modelle von PJM geben nun zu, dass sich das Gesamtwachstum der Nachfrage verdreifacht hat und schon bald 5 % pro Jahr erreichen könnte, während das neue „saubere“ Angebot auf den Kinderschuhen stecken bleibt.

Und was bedeuten all diese hochgesteckten Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien eigentlich für Sie? Bis August 2025 sind die Tarife für Privathaushalte auf 19,74¢ pro kWh gestiegen. Die durchschnittliche Rechnung liegt jetzt bei 129 $/Monat – 20 % über dem nationalen Durchschnitt, wobei Familien mit niedrigem Einkommen zwischen Lebensmitteln und dem Privileg wählen müssen, den Warmwasserbereiter zu betreiben. Geschäftsinhabern entstehen monatliche Kosten in Höhe von 2.800 $ für mittelgroße Betriebe.

Die Energieversorgungsunternehmen werden Ihnen Tipps zum Energiesparen geben, vielleicht sogar einen Rabatt für ein intelligentes Thermostat, aber sie werden Ihnen – sehr leise – erklären, dass sie nur die PJM-Kosten aus dem vorgelagerten Bereich weiterleiten. Auktionsergebnisse, Nachfragemodellierung, globale Brennstoffinstabilität, Verzögerungen bei den erneuerbaren Energien: all das wird in Ihre Abrechnung einfließen, ohne dass es einen Posten für „Wünsche“ gibt.

Modernisierung des Netzes? Sicher. Die Aufsichtsbehörde für öffentliche Versorgungsbetriebe schreibt einige Regeln um, drängt auf „rationalisierte“ Solaranschlüsse und verspricht, alle in den Schoß der sauberen Energie zu holen. Aber jede Verbesserung erfordert Milliarden für den Ausbau der Übertragungsnetze, „verbesserte Zuverlässigkeitsstandards“ und unweigerlich mehr Papierkram für die Zusammenschaltung, was zu weiteren Verzögerungen und höheren Kosten führt.

Währenddessen werden landesweit Projekte für saubere Energien (Offshore-Windkraftanlagen, Speicherfarmen, Wasserstoff-Pilotprojekte) in Milliardenhöhe gestrichen – 14 bis 22 Milliarden Dollar allein im Jahr 2025 – aufgrund von politischer Unsicherheit, Menschen, die sich die tatsächlichen Kosten der „erneuerbaren Energien“ genau ansehen, verschwundenen Steuergutschriften und gelegentlichen Führungswechseln. In der Zwischenzeit sorgen Moratorien, regulatorische Dramen und Gerichtsverfahren dafür, dass für jedes „transformative“ Windprojekt, das gestartet wird, zwei weitere gestoppt oder verzögert werden.

Und jetzt kommt der Knackpunkt: Während die Befürworter skandieren, dass „Solar- und Windenergie die billigsten Energieformen sind“, bietet die reale Welt immer wieder Tariferhöhungen, Kapazitätskrisen und Rechnungen, die sich wie eine Lösegeldforderung lesen.

Was wir kaufen, ist weder Zuverlässigkeit noch Erschwinglichkeit – es ist ein ständiges Versprechen zukünftiger Einsparungen, für immer im nächsten Quartal, wenn wir Glück haben. Die Einwohner New Jerseys müssen also für Kapazitäten zahlen, die das Netz nicht mehr garantieren kann, für Reservekapazitäten für Stromquellen, die bei Sonnenuntergang ausfallen, und für Übertragungsleitungen, die auf einen bestimmten Zeitpunkt warten.

Das Dumme daran? Anstatt erschwingliche „saubere“ Energie zu bekommen, müssen die Steuerzahler einen Zirkus aus Subventionen und spekulativen Projekten finanzieren, deren Verzögerungen und Misserfolge in den öffentlichen Aufzeichnungen festgehalten sind. Wenn Ihre Tarife in die Höhe schnellen, denken Sie daran: Das sind die Kosten, die entstehen, wenn Sie auf erneuerbare Energien setzen, die von unbeständigem Wetter, bürokratischer Magie und einem Markt abhängen, der Wunschdenken über funktionierende Elektronen stellt.

Und wenn Politiker die Schönheit der erneuerbaren Energien preisen, während die Preise immer weiter steigen, fragen Sie sich einfach: Wie viel kostet die Hoffnung pro Kilowattstunde?

Denn in New Jersey werden Sie es auf Ihrer nächsten Stromrechnung erfahren, ob Sie es nun wollten oder nicht.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/08/16/the-road-to-hell-is-paved-with-green-intentions/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE