Der Monat Januar in anderen Teilen der Welt

– Der Monat widerspricht dem Treibhauseffekt –

Von Matthias Baritz, Josef Kowatsch,

– Die Januarerwärmung erfolgte in vielen Teilen der Welt innerhalb der Jahre 1987/88 durch einen Temperatursprung. In Skandinavien ist dieser besonders groß

– Wetterstationen über 1000m Höhe zeigen in Deutschland eine Abkühlung seit 1988

– Der Januar 2025 war nirgendwo der wärmste Monat bei einer längeren Betrachtungsreihe.

Bevor wir beginnen, ein Blick auf Deutschland. Der Januar laut DWD-Temperaturreihen, der Schnitt aus derzeit über 2000 Wetterstationen.

Grafik 1: Seit Aufzeichnungsbeginn zunächst keine Erwärmung. Von 1987 auf 1988 ein großer Temperatursprung von 2 Grad. Seit 1988 bis heute fast keine Erwärmung bis heute.

Auswertung seit Messbeginn: Keine Erwärmung, großer Temperatursprung, fast keine Erwärmung.

Behauptet wird vom Geschäftsmodell Treibhauserwärmung, dass allein CO₂ und andere Treibhausgase die Temperaturen bestimmen. CO₂ soll der einzige Temperaturknopf sein. Und weil die Konzentrationen vor allem von CO₂ seit über 100 Jahren zunehmen, würden auch die Temperaturen deshalb stetig zunehmen.

Die Grafik 1 zeigte bereits mit aller Deutlichkeit, dass diese von der bezahlten CO₂ Angst- und Treibhausforschung behauptete CO₂-Ursache-Wirkung-Kombination vollkommen falsch ist.

Merke: Der Januar wurde im Zeitraum der letzten 140 Jahre um 2 Grad wärmer. Diese Erwärmung erfolgte nicht stetig, sondern fast ausschließlich durch einen Temperatursprung im Jahre 1987 auf das Jahr 1988.

Damit fragen wir uns als neutrale, weil unbezahlte Klimaforscher, welche anderen Ursachen die Januartemperaturen und den Temperatursprung bestimmt haben könnten.

Vorgehensweise: Betrachten wir den ersten Zeitraum näher: seit 1882- und erkennen wir sofort in Grafik 1, dass die kleine Eiszeit in Mitteleuropa eigentlich erst um 1900 endete und die Temperaturen bis etwa 1915 weiter stiegen. Beim Monat Januar sehen die vom Deutschen Wetterdienst aneinandergereihten Einzelwerte ab 1915 dann so aus:

Abb. 2: Der Januar seit 1915, also genau seit 72 Jahren zeigt der Monat laut DWD bis 1987 sogar eine deutliche Abkühlung. Auffallend die kalten Kriegs-Januare 1940 bis 1942 oder 1963, als der Bodensee einfror, aber auch extrem milde wie 1936, 1975 oder 1983. Diese Phase endet mit dem sehr kalten Jänner 1987; danach der große Klimasprung und ab 1988 fehlten sehr kalte Januare.

Die CO₂- Zunahme in der Atmosphäre: starker stetiger Anstieg. Ganz anders wie der Verlauf der DWD-Januartemperaturen sieht der Verlaufsanstieg der CO₂-Konzentrationen in der Atmosphäre aus, laut mainstream (Einheitsbrei) soll diese von 288 ppm um 1900 auf inzwischen 424 ppm gestiegen sein. Wir haben dies in Grafik 3 nachempfunden, wobei die Werte erst ab 1958 mit den heutigen Messmethoden gesicherte Werte sind. Wir müssen allerdings betonen, dass um 1900 in Mitteleuropa mit den damaligen chemischen Nachweisen auch bereits 400 ppm gemessen wurden und in damaligen Lexika und Lehrbüchern der Wert auch mit 400 ppm angegeben wurde. Wer sich näher dafür interessiert klicke hier.

Abb. 3: Die CO₂-Konzentrationskurve der Atmosphäre zeigt einen steten Anstieg.

Wir stellen fest:

1) Die CO₂-Kurve der Konzentrationszunahme zeigt im Vergleich zur Entwicklung der deutschen Januartemperaturen keinerlei Ähnlichkeit.

2) Auch für den großen Temperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 kann CO₂ nicht verantwortlich sein. Der große Temperatursprung innerhalb eines Jahres auf ein wärmeres Plateau hat somit ausschließlich natürliche Ursachen (Zirkulationsverhältnisse – mehr Westwetterlagen bei positiven NAO-Werten).

3) Keinerlei Ähnlichkeit heißt: zu keinem Zeitraum auch nur ansatzweise irgendeine Korrelation.

Wer oder Was bestimmt sonst noch die Temperaturen?

Der Mensch wirkt mit bei der Klimaveränderung durch Wärmeinseleffekte (WI). Klima verändert sich seit 4 Milliarden Jahren. Von Interesse wäre der Temperaturverlauf ohne die wärmenden menschlichen Veränderungen bei den Stationen. Vor allem in den letzten vier Jahrzehnten hat sich die Bebauung in die einst freie Fläche hinein erweitert, derzeit um fast 60 Hektar täglich und innerhalb der Städte und Gemeinden werden Baulücken weiter geschlossen. Im Winter wärmt zusätzlich die Abwärme der Industrie, der Haushalte und des Verkehrs. Im Umland wirken „Biogas“-, Solar- und Windkraftanlagen ebenfalls erwärmend. Insgesamt sind die WI- Effekte nach unseren bisherigen Untersuchungen im Winter geringer als in den Frühjahrs- und deutlich geringer als in Sommermonaten.

Wir vergleichen mit einer WI-armen privaten Wetterstation: Amtsberg

Abb. 4: Amtsberg zeigt im Gegensatz zu den über 2000 DWD-Stationen sogar eine leichte Abkühlung. Insgesamt ist der WI-Effektzuwachs bei den DWD-Daten im Januar jedoch unbedeutend klein. Die einzelnen deutschen Wetterstationen liegen bei der Trendlinie in einem engen Fromel-Intervall, sogar Hamburg ist leicht negativ, bei Hof hingegen als WI-starke Wetterstation eine etwas deutlichere Anstiegsformel mit y = +0,025x

Anmerkung: Diese private Wetterstation hat ihre Umgebung im Zeitraum seit 1988 und ihr Messverfahren weniger verändert als die DWD-Stationen. Deshalb halten wir die Messungen für vergleichbarer und damit realistischer. Für wichtiger halten wir das Argument, dass es sich nur um eine Einzelstation handelt, jede Einzelstation deckt die Region ab, in diesem Falle hält die Station die Temperaturveränderungen am Fuße des Erzgebirges fest. Diese können sich natürlich auch regional leicht verändert entwickeln als anderso in Deutschland. Man beachte das plötzliche Mehr an mehr Kälte seit 2000 und den letzten Wert von 2025.

Insofern kann man nur die Aussage treffen, am Fuße des Erzgebirges blieb der Januar seit 1988 gleich.

Ergebnis: Die Zunahme der Wärmeinseleffekte bei den DWD-Stationen sind im Winter gering und können den Temperatursprung eh nicht erklären.

Höher gelegene Wetterstationen: Noch stärkere Januarabkühlung – warum?

Hierzu verweisen wir auf den Januarartikel von Stefan Kämpfe, wo die Höhenabkühlung- soweit möglich – näher erklärt wird.

Der Monat Januar weist eine Besonderheit aus, höher gelegene Wetterstationen kühlen sich seit 1988 ab. Zwischen Stationshöhe und Abkühlung besteht eine Korrelation. Wir wollen das an 4 Beispielen zeigen.

Abbildung 5: Die Wetterstation Zugspitze zeigt eine sehr starke Januarabkühlung in den letzten 38 Januarmonaten, obwohl dort die CO₂-Konzentrationen auch um knapp 80 ppm gestiegen sind.

Der Feldberg im Schwarzwald, knapp unter 1500 m NN:

Abbildung 6: Der Feldberg in BaWü zeigt gleichfalls eine starke Januarabkühlung, obwohl dort die CO₂-Konzentrationen wie überall in Deutschland um etwa 75- 80 ppm im Betrachtungszeitraum gestiegen sind.

Ergebnis: Während sich die Januar-Temperatur in den bodennahen Luftschichten (1000 hPa-Niveau) kaum abkühlte, ist über der Grundschicht eine deutliche Abkühlung zu verzeichnen. Bei Wetterstationen ab 800m Höhe ist dies gut zu erkennen.

Und der Treibhauseffekt? Gerade die höher gelegenen Wetterstationen über 1000 m Höhe mit ihrer Januarabkühlung zeigen, dass der CO₂-Treibhauseffekt nicht wie von der Treibhauskirche behauptet der die Temperatur steuernde Faktor der Erwärmung sein kann. Denn eine Temperaturzunahme gibt es nicht, sondern eine deutliche Abnahme.

Nur nebenbei: Sorgt CO₂ vielleicht sogar für eine Temperaturabnahme in Mitteleuropa in der Höhe über 1000m, im Januar?

Damit sind wir weiter auf der Suche für das seltsame Temperaturverhalten des Monates Januar in Deutschland. Bleiben wir bei höher gelegenen Wetterstationen und beim Temperatursprung und fragen wir uns:

Zeigen höher gelegene Wetterstationen auch einen Januar-Temperatursprung im Jahre 1987/88?

Anmerkung: In den Pressemitteilungen des Deutschen Wetterdienstes findet man nichts über den hohen einmaligen Temperatursprung. Im Gegenteil, sogar Kommentatoren plappern (im Auftrag des DWD?) nach wie der DWD diesen einmaligen Sprung 87/88 verheimlicht und behaupten: Ca. 2°C Temperaturanstieg in 50 Jahren. Da hilft alles Leugnen nichts.“

Doch zurück zur Problemstellung. Beginnen wir mit dem Hohenpeißenberg (HPB) im Alpenvorland südlich von Augsburg, knapp 1000m hoch.

Abb. 7: Selbst die Wetterstation auf dem Hohenpeißenberg, knapp unter 1000 m, zeigt den Temperatursprung von gut 2 Grad von 1987/88 und eine anschließende leichtere Abkühlung. Beachte zuvor ein leicht fallender Schnitt um die -2°C, ab 1988 um die 0°C

Der Fichtelberg in Sachsen, 1215m, er hat auch einen Temperatursprung.

Abb. 8: Der Fichtelberg mit 1215 m NN, der höchste Berg in Sachsen, allerdings lagen die letzten vier Januare über dem Schnitt.

Die Wetterstation auf dem Fichtelberg zeigt ebenso den großen Januar-Temperatursprung im Jahre 1987 und dann die etwas kräftigere Abkühlung als der HPB, Quelle Abb. 1,2, 4-8: DWD

Wir haben natürlich noch weitere deutsche Wetterstationen über 1000 m Höhe untersucht und überall das gleiche Bild: Temperatursprung ja, seit 1988 dann Abkühlung abhängig von der Höhe der Wetterstation. Je höher, desto deutlicher die Abkühlung.

Damit haben wir ein Erklärungsproblem dazubekommen.

  1. Was hat den Temperatursprung im Januar verursacht und
  2. Weshalb zeigen die höher gelegenen Wetterstationen seit 1988 eine Abkühlung.

Wir können dafür nur die großräumige plötzliche Umstellung der Wetterlagen in Mittel- und Westeuropa im Jahre 1987/88, also natürliche Gründe der ständigen Klimaänderungen verantwortlich machen.

Die genauen Ursachen dieser Januar-Höhenabkühlung seit 1988 bei den Höhenstationen bedürfen noch weiterer Erforschung. Möglicherweise hat sie mit dem bevorstehenden Ende der AMO-Warmphase zu tun: Während die Randmeere Ost- und Nordsee durch die endende AMO-Warmphase (noch) recht warm sind, stellen sich die Zirkulationsverhältnisse in höheren Luftschichten bereits auf Abkühlung um, die später auch die bodennahen Luftschichten erfasst – ob das so eintritt, kann aber nur die Zukunft zeigen.

Alle Falschbehauptungen der bezahlten CO₂-Klimagilde behindern durch ihr dummes CO₂-Treibhaus-Geschwätz leider die Suche nach den wirklichen Ursachen der Januartemperaturreihen in Mitteleuropa und weltweit. Dazu kommt, dass die wirklich nach den Ursachen forschenden Klimawissenschaftler nicht bezahlt werden, sondern im Gegenteil, berufliche Nachteile befürchten müssen, wenn Sie Ergebnisse finden, die nicht dem Glauben der Treibhauskirche entsprechen.

Merke: Die treibhausbasierte CO₂-Klimahysterie ist eine Wissenschaft des finstersten Mittelalters. Da geht es nur um Geld und einen CO₂-Ablaßhandel !!

Wenden wir uns nun den Stationen außerhalb Deutschlands zu und stellen die Frage: Wie verhält sich der Monat Januar im restlichen Mittel- und Westeuropa?

Abb. 9a: West-Europa, etwas kleinerer Temperatursprung, keine signifikante Erwärmung. Quelle: für Abb.9 und 13

Abb.9b: Hier noch die Nordsee als Ergänzung zu Westeuropa: ΔT = 0,8 K (berechnet). Nordsee, sea surface temperature. (Nebenbei: Man sieht hier schön, dass die kalten Jahre 1996 und 2010 erst ein Jahr später bei den Wassertemperaturen wirken: Wasser kühlt/erwärmt sich langsamer als das Land)

Beachte, die Oberflächentemperatur der Nordsee ist angestiegen seit 1987, was auch immer die Gründe sind, jedenfalls hat der Golfstrom mit seiner Wärmezufuhr keinesfalls nachgelassen. Die Angst machenden Aussagen des PIK sind somit grottenfalsch.

Abb. 10a: Geringe Januar-Abkühlung bis 1987- Temperatursprung- erneute Abkühlung ab 1988 bis heute in Zentralengland. Quelle

Und zum Vergleich die gesamten britischen Inseln

Abb. 10b: Britische Inseln, keine Erwärmung nach dem Temperatur Sprung. Quelle für Abb.9a, 9b, 10b, 15 und 20 https://climatereanalyzer.org/

Das Zwischenergebnis: Nirgendwo stimmt die Behauptung von Copernikus, und zwar die Falschmeldung über den wärmsten Januar ever. Das werden auch die anderen Wetterstationen zeigen.

Man kann den Lesern nur raten: Lasst euch nicht reinlegen, glaubt der Medienbehauptung nicht, dass dieser Januar weltweit der wärmste gewesen wäre.

Abb.11: In den Niederlanden zeigt sich ein fast identisches Bild zu den DWD Daten in Abb. 1

 

Quelle für Abb. 11, 13, 14, 16, 17, 18, 21, 22 und 23:  https://www.giss.nasa.gov/

Wie ist es in unserem Nachbarland Österreich? Wie zu erwarten: Auch ähnlich wie bei uns. Also keinesfalls war 2025 der wärmste Januar aller Zeiten.

Abb. 12: Österreich verhält sich ähnlich wie Deutschland, die Januarerwärmung erfolgte innerhalb eines Jahres von 1987 auf 1988, seitdem stagniert der Januar auf dem hohen Niveau. Quelle

Abb. 12: Österreich verhält sich ähnlich wie Deutschland, die Januarerwärmung erfolgte innerhalb eines Jahres von 1987 auf 1988, seitdem stagniert der Januar auf dem hohen Niveau. Quelle

Der Monat Januar außerhalb Mittel- und Westeuropas: Wie verhalten sich nun Wetterstationen nördlich von uns?

Abb. 13: Nördlich von Schottland, in Shetland ist der Verlauf ähnlich wie in England.

Skandinavien:

Abb.14: Kopenhagen, deutlicher T-Sprung und keine Januarerwärmung ab 1988 bis heute.

Wir stellen schon nach der ersten Wetterstation fest, im Norden Europas ist der Januartemperatursprung im Jahre 1987 auf 1988 noch größer. Das zeigen auch die nächsten Wetterstationen.

Abb. 15: Temperatursprung von 4 Grad!!! Mit anschließender Abkühlung seit 1988. Das sieht man auch an Einzelstationen. Hier ist bisweilen der Temperatursprung noch höher

Abb.16: Gut 4 Grad Temperatursprung, allerdings starke Abkühlung danach.

 

Woher kam nur diese plötzliche Erwärmung von einem Jahr auf das andere? Eine Antwort ist immer richtig: Von CO₂ bestimmt nicht. Denn in diesem Jahr 87/88 haben die globalen CO₂-Konzentrationen nur um 1,5 ppm zugenommen. Es sind die Änderungen der Großwetterlagen

Abb. 17: In Finnland das gleiche Bild, T-Sprung von über 4 Grad und dann ab 1988 keine Erwärmung im Januar.

Abb. 18: Trondheim, Norwegen, T-Sprung über 4 Grad. Dann ab 1988 starke Abkühlung im Januar,

Ergebnis: In ganz Nordeuropa ist der Temperatursprung im Jahre 1987/88 sogar größer als bei uns.

Wetterstationen außerhalb Europas

Wir werfen einen Blick in die USA, zur Dale-Enterprise Weather Station in Virginia, der ältesten Wetterstation in diesem Bundesstaat. Die Station hat den Vorteil, dass sie noch ländlicher und noch einen Tick wärmeinselärmer ist als deutsche Stationen. Das Wetterhäuschen steht unverändert seit Anbeginn bei einer einsamen Farm.

Abb.19: Im Gegensatz zu Deutschland – siehe Grafik 2- zeigt der Januar in den USA eine leichte Temperaturabnahme seit über 100 Jahren. Es ist auch kein Temperatursprung um 1987 auf ein höheres Niveau feststellbar. Einfach eine gleichmäßige leichte Temperaturabnahme von 1,7°C

Erg: Trotz steigender globaler CO₂-Konzentrationen wird der Januar bei dieser wärmeinselarmen Station in Virginia seit 100 Jahren eindeutig kälter. Außerdem ist kein Temperatursprung im Jahre 1987/88 erkennbar.

Abb. 20: Grönland, Temperaturzunahme im unbewohnten Teil der Insel! Sollten die Gletscher tatsächlich schmelzen wie die Panikmacher behaupten, dann muss die Schmelze andere Gründe haben.

Auch andernorts außerhalb Europas finden sich immer wieder Stationen ohne Januar-Erwärmung; abschließend Beispiele:

Abb. 21: Überraschung: Auch in Sapporo gab es 1987 auf 1988 einen Temperatursprung. Und ab 1988 wurde der Januar im ehemaligen Winter-Olympiaort Sapporo nicht wärmer, der Monat hält sein Niveau.

Abb. 22: Magadan liegt in Sibirien an zwei Buchten des Ochotskischen Meeres. Der Januar zeigt in den letzten 10 Jahren eine deutliche Abkühlung, vor allem der Januar 2025 war besonders kalt.

Quelle für die Einzelstationen ist hier, Quelle für die Gebiete  (Skandinavien, und Westeuropa) ist hier.

Fazit: Gerade der Monat Januar zeigt, dass Kohlendioxid keine oder fast gar keine Wirkung auf den Temperaturverlauf haben kann. Zumindest seit 1988 gab es überall keine Temperaturzunahme mehr. Das haben wir hier in diesem Artikel anhand vieler Wetterstationen auf der Nordhalbkugel gezeigt

Merkwürdigkeit: Der Januar am Südpolrand bei der deutschen Antarktisstation

Abb. 23. Seit dem Einrichten der Station in der Antarktis hat der Januar eine leicht fallende Tendenz. Allerdings ist der Januar auf der Südhalbkugel ein Hochsommermonat und entspricht etwa unserem Juli. 2025 war der Monat allerdings recht „mild“, aber natürlich noch weit unter Null.

Beachte: Von ein und derselben Station liegen 2 verschiedene Datenreihen vor!!! Wer hat da falsch homogenisiert?

Außerdem: Juli ist der Hochsommermonat, wie soll bei einem Schnitt von – 4 Grad und leicht fallender Trendlinie Eis am Südpol schmelzen?

Zusammenfassung: Der Begriff „Treibhausgas“ ist somit ein Fantasiebegriff aus der Werbebranche, der uns Angst einflößen soll, genauso wie diese völlig falsche UN-Definition von Klimawandel: Der Begriff „Klimawandel“ bezeichnet langfristige Temperatur- und Wetterveränderungen, die hauptsächlich durch menschliche Aktivitäten verursacht sind, insbesondere durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe.

Diesen obligatorischen Aufdruck findet man bei jedem Klimafilm auf youtube, auch bei den EIKE-Videos.

Oder hier: Seit dem 19. Jahrhundert ist der Klimawandel hauptsächlich auf menschliche Tätigkeiten zurückzuführen, allen voran die Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Erdöl und Erdgas.

Oder hier: Bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entstehen Treibhausgasemissionen, die sich wie ein Mantel um die Erde legen und so die Sonnenwärme zurückhalten und die Temperaturen ansteigen

All diese Definitionen sind falsch, weil es für CO₂ als Haupttreiber der Temperaturen keine Beweise gibt und all die Abbildungen im Artikel zeigen, dass es sich um Falschaussagen handelt.

Viel schwieriger ist es, die vollkommen unterschiedlichen Trendlinienverläufe in den verschiedensten Teilen der Welt mit den tatsächlichen Ursachen und deren Klimawirkungszusammenhängen zu erklären. Wie jeder Glaube ist der Treibhausglaube, bei welchem CO₂ der alleinige Erwärmungsknopf sein soll ein simples Muster für Unbedarfte wie bei allen Religionen dieser Welt.

Der Januar zerlegt den CO₂-Treibhauseffekt, hieß unsere Überschrift. Das haben wir in diesem Teil durch viele Grafiken gezeigt. In Deutschland sind es die Originaldaten des Deutschen Wetterdienstes. Der Deutsche Wetterdienst selbst zerlegt den angeblich starken CO₂-Treibhauseffekt anhand seiner Wetterstationen. Es gibt keine stetige Temperaturzunahme wie beim CO₂-Konzentrationsanstieg, sondern einen plötzlichen Temperatursprung von 2 Grad, der den Januar 1988 wärmer gemacht hat und dieses höhere Plateau hält bis jetzt an. Und: Nirgendwo war der Januar 2025 der wärmste auf der Welt. Außer diesen Wetterstationen/Gebietsmittel im Artikel hätten wir noch hunderte andere Beispiele. Nochmals: Nirgendwo, also bei keiner einzigen Wetterstation war dieser Januar der wärmste jemals.

Aufforderung an die Leser: Wehrt euch, lasst euch die Falschmeldungen in den Medien nicht gefallen. Es geht um unser Geld, das die Treibhauskirche uns in Form von CO₂-Steuern wegnehmen möchte, um damit angeblich das Weltklima vor dem Hitzetod der Erde zu retten. In der letzten Woche wurde eine starke Erhöhung der CO₂-Steuern für 2027 beschlossen. Und die CDU/CSU hat mitbeschlossen. Das ist Geld für den Staat, nicht fürs Klima. Und der Staat verteilt es dann an seine Seilschaften, NGOs, Medien und alle, die dieses Ausplünderungsmodell mit am Leben erhalten.

Josef Kowatsch, Naturbeobachter und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher, aktiver Naturschützer, ausgezeichnet mit unzähligen Natur- und Umweltpreisen.

Matthias Baritz, Naturwissenschaftler und Naturschützer

 




Natürlicher Klimawandel ohne CO2? Mysteriöse mittelalterliche Wärmeperiode – Klimaschau 212

Die Mittelalterliche Wärmeperiode läßt einigen Klimaforschern noch immer Schauer über den Rücken laufen. Dabei handelt es sich um eine natürliche Warmphase 700 bis 1300 nach Christus, als das Kohlendioxid in der Luft noch keinerlei Rolle gespielt haben kann. Die Klimamodelle können diese natürliche Wärmephase nicht reproduzieren, denn die Simulationen reagieren vor allem auf CO2. Daher würde man die Mittelalterliche Wärmeperiode lieber totschweigen. Aber die Fakten sprechen für sich. Zwei Studien fügen nun weitere Mosaiksteinchen zu unserem Wissen über das Mittelalter-Klima hinzu.




Die Brände um Los Angeles sind vom Menschen verursacht – aber nicht so wie es in der Zeitung steht

Chris Martz

Die politischen Feuer, entfacht mit der zweiten Amtseinführung von Präsident Donald Trump, haben die nationale Aufmerksamkeit von den verheerenden Waldbränden in Kalifornien abgelenkt.

Die inzwischen vollständig eingedämmten Brände im Großraum Los Angeles sollten nicht in den Geschichtsbüchern verschwinden und als eine weitere Folge der vom Menschen verursachten globalen Erwärmung abgetan werden. Politiker, die versuchen, die Schuld für die Katastrophe auf den Klimawandel zu schieben, versuchen nicht nur, sich der Verantwortung zu entziehen, sondern liegen schlichtweg falsch.

Brände benötigen drei wichtige Zutaten: eine Zündquelle, Brennstoff und Sauerstoff. Waldbrände entzünden sich nicht von selbst nur weil es auf der Erde heute 1,2 °C wärmer ist als 1850. Zunächst muss es eine Zündquelle geben. Diese kann natürlichen Ursprungs sein, z. B. durch Blitzschlag, oder vom Menschen verursacht, z. B. durch Feuerwerkskörper, Funken oder Brandstiftung. Siebenundneunzig Prozent der Brände zwischen 1992 und 2012 hatten eine menschliche Zündquelle, so eine in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlichte Studie.

Das mediterrane Kalifornien ist da keine Ausnahme. Die genaue Ursache für die Brände in Los Angeles muss noch ermittelt werden, Blitzschlag wurde jedoch bereits ausgeschlossen. Ob es sich um einen Unfall, Brandstiftung oder eine defekte Stromleitung handelte, ist noch nicht bekannt. Sollte es sich um eine defekte Stromleitung gehandelt haben, muss Southern California Edison erklären, warum es seine Übertragungsleitungen in den Ausläufern des Gebirges nicht abgeschaltet hat. Bekannt ist, dass die Wetterbedingungen dafür gesorgt haben, dass die Brände nicht eingedämmt werden und sich ausbreiten konnten.

Die Wetterlage

Bevor die Brände ausbrachen, warnte das Büro des Nationalen Wetterdienstes in Los Angeles vor „lebensbedrohlichen“ und „zerstörerischen“ Stürmen. Den Bewohnern wurde geraten, in ihren Häusern zu bleiben und sich von den Fenstern fernzuhalten, da in den Santa Monica Mountains und den umliegenden Ausläufern starke nordöstliche Winde mit Böen über 130 km/h erwartet wurden. Solche Böen können nicht nur Bäume umstürzen, sondern auch Stromleitungen und lose Objekte, die Brände entfachen können, die sich dann schnell ausbreiten.

Die Wetterlage dahinter ist einfach zu beschreiben. Die starken nordöstlichen Winde sind das Ergebnis eines hohen Druckgefälles zwischen dem Hochdruck über dem Great Basin und dem Tiefdruck über Baja California. Je stärker der Gradient, desto stärker sind die Winde.
Die Winde werden durch Gebirgspässe kanalisiert, sinken auf der Leeseite ab und strömen ins Vorland.
Durch das föhnartige Absinken trocknet und erwärmt sich die Luft mit jedem Kilometer Abstieg um etwa 10°C. Sobald die heißen, trockenen Winde das Vorland erreichen, trocknen sie die Vegetation, insbesondere Brennstoffe mit kleinem Durchmesser wie Zweige, Blätter und Gras, in weniger als 10 Stunden aus und schüren bestehende Brände, indem sie diese mit mehr Sauerstoff versorgen.
Diese Winde werden als Santa-Ana-Winde bezeichnet. Sie treten jedes Jahr auf, und jeder Bewohner Südkaliforniens ist mit ihnen vertraut.

[Die letzten beiden Absätze wurden nicht wörtlich übersetzt, sondern vom Übersetzer aus meteorologischer Sicht überarbeitet.]

In den Nachrichtenartikeln, in denen die Brände in L.A. mit dem vom Menschen verursachten Klimawandel in Verbindung gebracht werden, wird die zunehmende Austrocknung der Vegetation durch steigende Temperaturen und abnehmende Niederschläge angeführt. Während sich LA seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1878 um 3°C erwärmt hat, was zum Teil auf den städtischen Wärmeinseleffekt zurückzuführen sein dürfte, gibt es keinen statistisch signifikanten Trend bei den Niederschlägen – 2023 war das sechstnasseste Jahr in den Aufzeichnungen.

Außerdem sollte man bedenken, dass der Südwesten auf regionaler Ebene seit mindestens 1895 trockener geworden ist. Seit dem Jahr 2000 herrscht dort eine „Megadürre“, wie sie grob definiert wird. Tatsächlich hat der Südwesten eine gut dokumentierte Geschichte von „Megadürren“. Die Rekonstruktion von Jahresringen deutet darauf hin, dass die derzeitige „Megadürre“ im Westen Nordamerikas einen Vorgänger hat. Die 400 Jahre dauernde „mittelalterliche Megadürre“, die zwischen 900 und 1300 n. Chr. auftrat, übertraf alle seither aufgezeichneten Dürreperioden.

Im gleichen Zeitraum herrschte im weltweiten Maßstab das „Mittelalterliche Klimaoptimum“. A. d. Übers.

Es gibt keinen schlüssigen Beweis dafür, dass Treibhausgasemissionen die tödlichen Brände ausgelöst haben. So sind beispielsweise die Abweichungen der Lufttemperatur und der Niederschläge vom Durchschnitt im Verhältnis zum Brandgebiet minimal. Brände können unabhängig davon ausbrechen, ob es heiß oder kalt ist. Eine von der American Association for the Advancement of Science veröffentlichte Studie ergab, dass die Höchsttemperaturen bei allen vom Santa-Ana-Wind ausgelösten Bränden von 1948 bis 2018 zwischen 6°C und 35°C lagen. Die Autoren stellten fest, dass kein kausaler Zusammenhang zwischen der verbrannten Fläche und der Temperatur bestand. Außerdem gab es eine schwache Korrelation zwischen der Brandfläche und den Niederschlägen in den sieben bis 30 Tagen davor.

Brennstoffe, insbesondere solche mit kleinem Durchmesser, trocknen schnell aus, wenn sich die Wetterbedingungen ändern. Die trocknende Wirkung der Santa-Ana-Winde macht die Vegetation innerhalb weniger Stunden leicht entflammbar, selbst wenn es zuvor überdurchschnittlich viel geregnet hat. Die Studie der American Association for the Advancement of Science hat zwar festgestellt, dass bei 75 % der Santa-Ana-Windereignisse keine Brände entstehen, aber auch, dass 100 % der mit diesen Winden verbundenen Brände von Menschen verursacht werden.

Daher haben vom Menschen verursachte Brände einen weitaus größeren Einfluss auf das Brandrisiko als die durch den Klimawandel bedingten Veränderungen.

Es besteht noch immer kein Konsens über künftige Veränderungen bei den Santa-Ana-Windereignissen. Einer Studie zufolge hat die Zahl der Santa-Ana-Windtage in den letzten zwei Jahrzehnten zugenommen, und dieser Trend wurde mit einer zunehmenden Häufigkeit von Jetstream-Konfigurationen über Kalifornien in Verbindung gebracht. In einer anderen Arbeit wurde jedoch festgestellt, dass der die Santa-Ana-Winde antreibende Druckgradient in den Modellen der Autoren als Reaktion auf die Erwärmung abnimmt, obwohl die Abschwächung im Winter weniger ausgeprägt ist. Diese und ähnliche Studien lassen erhebliche Zweifel an einem Zusammenhang zwischen den Bränden und dem vom Menschen verursachten Klimawandel aufkommen.

Reduktion zukünftiger Brandrisiken

Im dicht bewaldeten Nordkalifornien haben Brandvermeidung und schlechte Waldbewirtschaftung, wie unzureichende mechanische Durchforstung und vorgeschriebene Brände, zu einer Jahrhunderte langen Anhäufung von Brennmaterial geführt, vor allem auf Bundesland. Im Gegensatz dazu besteht die Brandlast in Südkalifornien hauptsächlich aus Buschwerk und nicht heimischen Pflanzenarten wie Eukalyptus, der brennbare Öle enthält, und Palmen, die sich aufgrund ihrer faserigen Beschaffenheit leicht entzünden.

Auch wenn die falsche Bewirtschaftung der Wälder kein so großes Problem darstellt, kann die Reduzierung der Brennstoffe die geringfügige Zunahme der Brandgefahr durch die künftige Erwärmung bis zu 15 % im Vergleich zu heute im Rahmen des „Business-as-usual“-Szenarios mehr als ausgleichen. Im Grunde genommen würden sich schnelle wirtschaftliche Dekarbonisierungsbemühungen als zwecklos erweisen.

Wenn man bedenkt, dass 97 % der Brände von Menschen verursacht werden, führt die Konzentration von 11 Millionen Menschen auf ein paar tausend Quadratkilometer, die sechs bis neun Monate im Jahr in sonnigen Gebieten leben wollen, unweigerlich zu einer Zunahme von Brandfällen.

Die Verringerung des Brandrisikos wird davon abhängen, dass die Öffentlichkeit stärker für den Brandschutz sensibilisiert wird, um die Zahl der Brände zu verringern, dass die Mittel zur Brandbekämpfung aufgestockt werden, dass strengere Bauvorschriften eingeführt und durchgesetzt werden, die eine feuerbeständige Bauweise von Häusern vorschreiben, und dass sichergestellt wird, dass Southern California Edison die Stromübertragung bei starkem Wind unterbricht, um das Risiko von Bränden durch umgestürzte Stromleitungen zu minimieren, oder alternativ seine Leitungen unterirdisch verlegt.

Es gibt zwar viele nützliche Verfahren zur Eindämmung des Klimawandels, aber ich bin nicht davon überzeugt, dass auch nur eines davon umgesetzt werden wird. Es ist zu einfach für die Klimaille, sich weiterhin auf „Netto-Null-Ziele“ zu konzentrieren und jede Umweltkatastrophe auf den Klimawandel zu schieben.

Das ermöglicht es ihnen und ihren Verbündeten in den Medien, mit dem Finger auf die Energieunternehmen zu zeigen und teure Zahlungen durch Rechtsstreitigkeiten und Gesetze wie den Klima-Superfund zu fordern. Energieunternehmen, die das erzeugen, was die Menschheit zum Überleben braucht, werden zu den Bösewichten im Moralspiel des Klimawandels und lenken so bequem von der eigenen Politik der Alarmisten ab, die in den letzten Jahrzehnten das Brandrisiko erhöht hat: unzureichende Stadtplanung und Vernachlässigung der notwendigen Ausdünnung des Unterholzes. Und wenn ihr Schwindel erfolgreich ist, bekommen sie Millionen von Dollar, mit denen sie spielen können.

Diesmal dürfen sie nicht ungestraft davonkommen.

This article originally appeared in The Washington Examiner.

Link: https://www.cfact.org/2025/02/13/the-la-fires-were-man-made-but-not-like-they-say/#

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Die neue Umweltbehörde will die in den letzten Tagen von Biden versteckten 20 Milliarden Dollar für grüne Projekte zurückholen

Nick Pope, Mitwirkender, 13. Februar 2025

Die Trump-Administration beabsichtigt, 20 Milliarden Dollar für ein grünes Förderprogramm zurückzunehmen, das die US-Umweltschutzbehörde (EPA) unter Biden in ihren letzten Tagen noch eilig verteilt bzw. versteckt hatte.

Der neue EPA-Administrator Lee Zeldin gab am Mittwochabend bekannt, dass seine Behörde daran arbeite, die Kontrolle über die Finanzierung des Greenhouse Gas Reduction Fund (GGRF) der Biden EPA zurückzuerlangen, ein massives Ausgabenprogramm, das Koalitionen von NGOs Geld zur Verfügung stellen soll, um die Mittel dann zur Finanzierung grüner Technologien und ähnlicher Projekte zu verwenden. Mindestens drei der acht Organisationen, die als Preisträger ausgewählt wurden, sind an entscheidenden Positionen mit Insidern der Demokratischen Partei besetzt.

„Eine meiner obersten Prioritäten bei der EPA ist es, ein hervorragender Verwalter Ihrer hart verdienten Steuergelder zu sein. Es wird keinerlei Toleranz gegenüber Verschwendung und Missbrauch geben“, sagte Zeldin in seiner am Mittwoch an X gesendeten Erklärung . „Wir werden jeden Cent überprüfen, der ausgegeben wurde. Die Zeiten, in denen wir im Namen der Umweltgerechtigkeit und des Klimaschutzes verantwortungslos Unmengen an Geld an linksextreme Aktivistengruppen geschaufelt haben, sind vorbei.“

🚨Die Biden-EPA warf „Goldbarren im Wert von 20 Milliarden Dollar von der Titanic“.
GROSSES UPDATE! Wir haben die Goldbarren gefunden und sie werden jetzt für Sie zurückholen, für die hart arbeitenden amerikanischen Steuerzahler.

Hier sind weitere Einzelheiten: pic.twitter.com/DM4C0TQcpj 

– Lee Zeldin (@epaleezeldin), 13. Februar 2025

Zu den, von der vorherigen EPA ausgewählten Preisträgern gehören Climate United, die Coalition for Green Capital und Power Forward Communities, drei Gruppen, die zusammen fast 14 Milliarden Dollar mit nach Hause nehmen, um im Rahmen des National Clean Investment Fund des GGRF Finanzierungsoperationen für eine Vielzahl von Projekten im Bereich grüne Technologie und Energie einzurichten. In den Vorständen jeder dieser Gruppen sitzen ehemalige Mitarbeiter der Regierungen Obama und Biden sowie Vertreter von Gewerkschaften und linken Umweltaktivistengruppen.

Project Veritas, eine rechtsgerichtete Aktivistengruppe, veröffentlichte ein heimlich aufgezeichnetes Filmmaterial eines von Biden ernannten EPA-Mitarbeiters, der darüber sprach, wie die Behörde in den letzten Tagen der Biden-Regierung und vor der Inthronisation der Trump-Regierung, „Goldbarren von der Titanic warf“, um sie für grüne Projekte zu verstecken. Darauf bezog sich der neue EPA Administrator Lee Zeldin, als er die Absicht der Behörde ankündigte, die 20 Milliarden Dollar zurückzufordern.

Allerdings hat die Biden-EPA die 20 Milliarden Dollar vor dem Amtsantritt der Trump-Regierung bei der Citibank geparkt. Es wird angenommen, damit soll es dem künftigen Personal der Trump-EPA erschwert werden, auf die Gelder zuzugreifen. Zeldin machte in seinen Bemerkungen klar, dass die Citibank im Zusammenhang mit ihrer Beteiligung keinerlei Fehlverhaltens verdächtigt wird, die Trump-EPA jedoch die zugrunde liegende Vereinbarung mit der Bank, die die Biden-EPA unterzeichnet hat, kündigen wird.

„Ungefähr zwanzig Milliarden Ihrer Steuergelder wurden von der Biden EPA bei einem externen Finanzinstitut geparkt. Dieses Schema war das erste seiner Art in der Geschichte der EPA und wurde absichtlich so konzipiert, dass das gesamte Geld in einem Schnellschuss mit geringerer Aufsicht gebunden wurde“, sagte Zeldin in seiner Erklärung.

Zeldin fügte hinzu, dass er die Angelegenheit an das Büro des Generalinspektors der EPA weiterleiten werde und dass seine Agentur auch mit dem Justizministerium zusammenarbeiten werde.

„Protect the Public’s Trust gehört zusammen mit der Daily Caller News Foundation seit über zwei Jahren zu denen, die wegen dieses skrupellosen Unterfangens Alarm schlagen. Viele von uns erkannten die Probleme und das Missbrauchspotenzial, die sich aufgrund der Art und Weise, wie die Biden-Regierung das Programm strukturierte, wahrscheinlich zeigen würden. Viele der Empfängerorganisationen waren mit der Biden-Regierung und ihren politischen Verbündeten verbunden“, sagte Michael Chamberlain, Geschäftsführer von Protect the Public’s Trust, einer Regierungsaufsichtsgruppe, gegenüber dem DCNF.

„Wie es aussieht, hatte einer der Empfänger von Milliarden aus dem GGRF, ein Vorstandsmitglied, während seiner Amtszeit im Weißen Haus unter Biden an der Entwicklung dieses Programms mitgearbeitet. Was für eine Überraschung, dass die EPA dieser Gruppe Mittel zugesprochen hat … Es scheint, als wären unsere Bedenken hinsichtlich dieses Programms mehr als berechtigt.“

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https://dailycaller.com/2025/02/13/trump-epa-moves-to-claw-back-bidens-20-billion-green-slush-fund/




Änderungen der oberflächennahen Meeres- und Landtemperaturen seit Messbeginn

von Henry Schau

Die zeitlichen Verläufe der lokalen oberflächennahen Temperaturen sind teilweise schwer zu interpretieren und können von der globalen Entwicklung abweichende Ergebnisse liefern. Weiterhin lassen sie unter Umständen keine generellen Aussagen zur Wirkung bestimmter Faktoren wie z.B. der CO2-Konzentration zu. Andererseits sind die globalen mittleren Oberflächentemperaturen (GMST) hinsichtlich ihrer physikalischen Aussagekraft „stark eingeschränkt“ und eher eine Art Vergleichsgröße. Insbesondere ist eine Mittelwertbildung über Meeres- und Landoberflächentemperaturen fragwürdig, da wegen der verschiedenen thermophysikalischen Eigenschaften sehr unterschiedliche Energieinhalte vorliegen. Aus diesem Grund werden in diesem Beitrag die zeitlichen Verläufe der Temperaturreihen getrennt untersucht. Die Analysen erfolgen beispielhaft mit den Temperaturdaten der CRU [[1]].

Abbildung 1: Stückweise lineare Regression der Abweichungen von den mittleren Meeres-temperaturen (HadSST4) Abbildung 2: Stückweise lineare Regression der Abweichungen von den mittleren Landtemperaturen (CRUTEM5.0)

Abbildung 1 zeigt den zeitlichen Verlauf der Abweichung vom langzeitlichen Mittel (Bezugszeitraum 1961-1990) der oberflächennahen Meerestemperaturen des CRU-Datensatzes HadSST4 (blaue Kurve). Erste Hinweise für die Lage der Änderungspunkte (change points – CPs) liefert der Verlauf der mit einem Gauß-Filter (30 Jahre) geglätteten Kurve (grüne Kurve). Die genauere Ermittlung der CPs verwendet BEAST [[2]] (für MATLAB [[3]] und Octave [[4]]) und/oder die Funktion ischange in MATLAB. Die erhaltenen Werten dienen als Startwerte für die Parameter einer stückweise linearen Regression (mathematisch eine nichtlineare Regression), bei der die linearen Funktionen mit Übergangsbedingungen gekoppelt sind. Die rote Kurve in Abbildung 1 zeigt den erhaltenen Verlauf (die gestrichelten Kurven das 95 % Konfidenzintervall). Es sei darauf hingewiesen, dass ähnliche Methoden auch in [[5]], [[6]] und [[7]] zur Analyse von Temperaturverläufen verwendet wurden. Die für die GMST durchgeführten Berechnungen ergeben eine sehr gute Übereinstimmung mit den [5] erhaltenen CPs.

Die in Abbildung 1 dargestellten Verläufe zeigen eine deutliche Änderung der Verläufe um 1879,1 (3,7), 1909,5 (1,8), 1944,0 (2,3) und 1967,7 (, wobei die Anstiege von ca. 1910 bis 1944 und 1968 bis 2024 mit 0,0152 (0,0016) und 0,0159 (0,0007) nahezu gleich sind. In Abbildung 2 sind die analogen Verläufe für die Landtemperaturen dargestellt. Hier wurde nur 3 relevante CPs bei 1892,0 (6,6), 1941,8 (5,9) und 1974,9 ( gefunden. Die Anstiege von ca. 1892 bis 1942 und 1974 bis 2024 betragen 0,0090 (0,0015) und 0,0294 (0,0015). Die Abbildung 3 für die globale Oberflächentemperaturen angegebenen Verläufe liegen erwartungsgemäß näher bei den Meerestemperaturen.

Abbildung 3: Stückweise lineare Regression der Abweichungen von den mittleren globalen Temperaturen (HadCRUT5.0) Abbildung 4: Vergleich der stückweisen linearen Regression der Abweichungen von den mittleren Meeres- und Landtemperaturen

Zur besseren Vergleichbarkeit sind in Abbildung 4 nur die Verläufe der stückweisen linearen Regression der Meeres- und Landtemperaturen sowie die Unterschiede der CPs dargestellt. Die Meerestemperaturen wurde hier mit 3 CPs approximiert. Der Vergleich der beiden Verläufe zeigt:

  1. Der Anstieg der Meerestemperaturen ab 1968 erfolgt ca. 7 Jahre vor dem der Landtemperaturen, wo er 1975 beginnt. Beide Anstiege sind bis 2024 faktisch linear. Der Anstieg der Landtemperaturen im Bereich ab ca. 1970 ist mit 0,029 K/a (a – Jahr) fast doppelt so hoch wie der der Meerestemperaturen mit 0,016 K/a.
  2. Der Anstieg der Meerestemperaturen von ca. 0,5 K zwischen 1910 und 1944 sowie der Abfall zwischen 1879 und 1910 in Abbildung 1 ist bei den Landtemperaturen nicht sichtbar. Diese steigen zwischen 1892 und 1942 kontinuierlich um ca. 0,4 K an.

Der Abfall der globalen Temperaturen im Bereich zwischen 1940 und 1980 wird überwiegend mit dem „global dimming“ in Verbindung gebracht. So wird in [[8]] ausgeführt (übersetzt):

„Zur Erklärung der beobachteten dekadischen Schwankungen der bodennahen Sonnenstrahlung (bekannt als Abdunklung und Aufhellung) ist die relative Bedeutung von Wolken und wolkenfreier Atmosphäre (insbesondere Aerosolen) derzeit umstritten.“

Dies deutet darauf hin, dass die wolkenfreie Atmosphäre die Hauptursache für Abdunklung und Aufhellung in Mitteleuropa ist, und legt nahe, dass diese Schwankungen eher anthropogen bedingt sind als natürlichen Ursprungs, wobei Aerosolschadstoffe wahrscheinlich die Hauptursache sind.“

Zur Aufhellung (Brightening) wird vom DWD [[9]] ausgeführt:

„Laut Pfeifroth et al. (2018) kann der beobachtete Effekt des Brightening hauptsächlich durch eine Veränderung in der Bewölkung erklärt werden. Diese kann sowohl natürlichen Ursprungs sein und/oder durch den indirekten Effekt von anthropogenen Aerosolen auf die Wolkenbildung hervorgerufen werden (Pfeifroth, et al., 2018).“

Auch wenn sich die Aussagen überwiegend auf die Sonneneinstrahlung und nicht direkt auf die Temperaturen beziehen, gibt es offensichtlich keine endgültige Erklärung für die beobachteten Verläufe. Außerdem wird (weitgehend) die Landfläche betrachtet. Das abweichende Verhalten der Meerestemperaturen wird kaum angesprochen. Es erscheint zweifelhaft, dass sich die überwiegend auf den Landflächen erzeugten Aerosole auf die Meere verteilen und dort trotz der größeren thermischen Trägheit zu einem früheren Anstieg der Temperaturen führen. In diesem Zusammenhang ist auch der Abfall der Meerestemperaturen von 1879 und 1910 (über ca. 31 Jahre) zu betrachten. Dieser lässt sich kaum durch die Aerosolemissionen erklären, da z. B. die SOx Emissionen während dieser Zeitspanne im Vergleich zu 1944 bis ca. 1980 deutlich geringer waren. Im Zeitraum von 1910 bis 1944 stieg die CO2-Konzentration um ca. 10 ppm an, von 1968 bis 2024 um ca. 100 ppm. Der Anstieg der Meerestemperaturen ist für beide Zeitbereiche faktisch gleich (siehe Abbildung 1). Dies schließt CO2 als Ursache für beide Anstiege aus. Das Verhalten weist auf einen starken Einfluss der natürlichen Variabilität der Meerestemperaturen von ca. 0,5 K hin.

Vom IPCC [[10]] wird für die Zeit zwischen 1850 bis 1900 und 2011 bis 2020 ein Anstieg für die Meerestemperaturen 0,88 K und der Landtemperaturen von 1,59 K angegeben. Für die globalen Temperaturen beträgt der Anstieg 1,09 K. Da hier die Mittelwerte über 50 bzw. 10 Jahre als unterer bzw. oberer Wert verwendet werden, sind diese Angaben nicht direkt mit den hier dargestellten Verläufen vergleichbar.

Gemäß [[11]] begann die Hochindustrialisierung nach 1860. Daher erfolgte erst nach diesem Zeitpunkt – deutlich nach 1900 – ist eine messbare Zunahme der anthropogenen CO2-Emissionen. Die große Variabilität der Meerestemperaturen gerade während dieser Zeitspanne lässt eine genaue Ermittlung der vorindustriellen Temperatur nicht zu. Bei den Landtemperaturen sind die Verhältnisse etwas günstiger, da diese zwischen 1850 und 1900 keine relevante Änderung zeigte.

Abbildung 5: Abweichungen der Landtempersturen und lineare Regression von 1815 bis 1975 sowie 1975 – 2024 (BEST, Global Land)

Für die Landtemperaturen liegen von Berkeley Earth (BEST [[12]]) auch Temperaturverläufe ab 1750 vor, die in Abbildung 5 dargestellt sind. Trotz der in Summe ungenaueren Temperaturmessungen und geringeren Abdeckung vor 1850 zeigt sich zwischen 1815 und 1975 – also über ca. 160 Jahre – ein linearer Verlauf mit einer Temperaturerhöhung von fast 1 K. Diese Aussage wird auch durch Abbildung 2 ab 1850 gestützt. Von 1815 bis ca. 1900 ist sicherlich kein merkbarer Einfluss von der CO2-Konzentration zu unterstellen. Aus dieser Sicht muss der Anstieg andere Ursachen haben und ist vielleicht als Erholung nach der kleinen Eiszeit zu sehen. Bemerkenswert ist, dass sich der lineare Verlauf bis ca. 1978 fortsetzt und dann in den bekannten steileren Anstieg übergeht. Extrapoliert man den Verlauf auf die Zeitspanne nach 1978 reduziert sich die zusätzliche Temperaturerhöhung durch den Anstieg ab ca. 1978 auf von 1,5 auf 1,1 K. Bei den Meerestemperaturen gibt es keine früheren Messdaten.

Zusammenfassend ist festzustellen:

  • Da sich die Verläufe der globalen Meeres- und Landtemperaturen deutlich unterscheiden, muss eine Analyse diese getrennt betrachten. Dies lässt sich bereits aus den sehr unterschiedlichen thermophysikalischen Eigenschaften ableiten.
  • Dazu ist anzumerken, dass sowohl die GMST als auch die mittleren Meeres- und Landtemperaturen keine physikalischen Größen sind und keinen (direkten) Bezug z. B. zur inneren Energie haben. Die Mittelung über die Meeres- und Landtemperaturen zur GMST verschlechtert die ohnehin schon geringe Aussagekraft hinsichtlich grundlegender physikalischer Prozesse.
  • Die Meerestemperaturen zeigen eine hohe natürliche Variabilität von insgesamt ca. 0,5 K (IPCC 0,2 K). Die nahezu identischen Anstiege von 1910 bis 1941 und 1968 bis 1924 lassen sich nicht durch die Zunahme der CO2-Konzentration in der Atmosphäre erklären.
  • Die Aussage, dass die Aerosolemissionen die Ursache für die fallenden bzw. konstanten Meerestemperaturen zwischen 1944 und 1968 sind, erscheint nicht schlüssig, da ein ähnlicher (sogar etwas größerer) Rückgang bereits zwischen 1879 und 1910 erfolgte.
  • Die Landtemperaturen zeigen zwischen 1750 und 1975 einen systematischen Anstieg, der nach 1978 in einen höheren Anstieg übergeht. Aus dieser Sicht ist ein Temperaturanstieg vor 1978 infolge der Zunahme der CO2-Konzentration nicht nachvollziehbar.
  • Die Ermittlung der vorindustriellen Temperaturen als Bezugspunkt ist problematisch und erscheint in Anbetracht der erheblichen Schwankungen der Meerestemperaturen zumindest bei diesen als sehr fragwürdig.

Literaturverzeichnis

  1. [] Climatic Research Unit (University of East Anglia) and Met Officecrudata.uea.ac.uk/cru/data/temperature/HadSST4_gl.txt

    crudata.uea.ac.uk/cru/data/temperature/CRUTEM5.0_gl.txt

  2. [] BEAST: Bayesian change-point detection and time series decomposition
  3. [] MATLAB
  4. [] GNU Octave
  5. [] Cahill, N., Rahmstorf, S., Parnell, A. C., Change points of global temperature, 2015, Environmental Research Letters, 2015Volume 10, Number 8, doi:10.1088/1748-9326/10/8/084002
  6. [] Shi, X., C. Beaulieu, R. Killick, and R. Lund, 2022, Changepoint detection: An analysis of the central England temperature series, J. Climate, 35, 6329-6342, doi:10.1175/JCLI-D-21-0489.1
  7. [] Beaulieu, C., Gallagher, C. et al., A recent surge in global warming is not detectable yet, 2024, Commun Earth Environ 5, 576, doi:10.1038/s43247-024-01711-1
  8. [] Wild, M., Wacker, S. et al., Evidence for clear-sky dimming and brightening in central Europe, 2021, Geophysical Research Letters, 48, e2020GL092216, doi:10.1029/2020GL092216
  9. [] Annett Püschel, Wiebke Winzig und Manfred Theel, Entwicklung der Globalstrahlung 1983 – 2020 in Deutschland, 2023, Deutscher Wetterdienst, Dekadenbericht
  10. [] IPCC, 2021: Climate Change 2021: The Physical Science Basis, Cambridge University Press, Cambridge, United Kingdom and New York, NY, USA, doi:10.1017/9781009157896
  11. [] Wikipedia, Industriegeschichte
  12. [] Berkeley Earth, Global Temperature Data, Global LandÜber den Autor.

    Ist Diplom-Physiker und als Dr.-Ing. promoviert. Die meiste Zeit hat er als Gutachter/Sachverständiger/Abteilungsleiter beim TÜV gearbeitet. Sein Fachgebiet waren mechanische Nachweise für Kernkraftwerke (Strukturanalyse). Auf diesem Gebiet hat er auch einige Beiträge in internationalen Fachzeitschriften und auf Tagungen veröffentlich (siehe Henry Schau). Inzwischen ist er in Rente und hat Zeit, sich mit anderen Fragen zu beschäftigen.