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EU-Skandale aufgedeckt

Einführung des Übersetzers: Hier folgen zwei Beispiele, wie die EU an sämtlichen Gremien vorbei ihre Politik durchzusetzen versucht. Ich habe jedoch wenig Hoffnung, dass das die „träge Masse“ aufweckt.

Die Propaganda-Maschinerie der EU: Finanzierung von NGOs, damit diese EU-Politik durchzusetzen helfen

CLINTEL

Im Anschluss an einen neuen Bericht über den Umfang der EU-Finanzierung für Propaganda, einschließlich Klimafragen, fordert die Denkfabrik MCC Brussels die Einrichtung einer EU-DOGE*. Lesen Sie den vollständigen Bericht hier.

[*DOGE = Department of Government Efficency = Behörde zu Effizienz-Steigerung von Behörden]

Aus der Presseerklärung von MCC Brussels:

Ein brisanter Bericht enthüllt den dreisten Missbrauch von Steuergeldern durch die Europäische Kommission, die Milliarden in ein schattenhaftes Netzwerk von NRO und Denkfabriken fließen lässt, um ihre eigene politische Agenda zu fördern und abweichende Stimmen zum Schweigen zu bringen. Dieser riesige EU-NGO-Propagandakomplex untergräbt die Demokratie und stellt einen massiven Verrat an den europäischen Bürgern dar.

Diese Erkenntnisse kommen kurz nach dem Skandal um die Finanzierung weltweiter Propaganda-NGOs durch die US-Regierung über USAID und nach dem jüngsten Skandal um die Finanzierung grüner NGOs durch die EU-Kommission, die sich für den umstrittenen Green Deal einsetzen. Im Zuge dieser Enthüllungen fordert MCC Brüssel die Einrichtung einer „EU-Abteilung für Regierungseffizienz (EU DOGE)“ nach dem Vorbild einer ähnlichen Initiative der Trump-Regierung, um den außerordentlichen Missbrauch von Geldern und die unverhohlene Finanzierung von Propaganda zu unterbinden.

Frank Furedi, geschäftsführender Direktor von MCC Brüssel sagte: „Die EU hat ein außerordentliches Propagandanetzwerk von NRO und willfährigen Medien aufgebaut, die von den EU-Steuerzahlern bezahlt werden und oft direkt gegen die Wünsche der europäischen Bürger arbeiten. Angesichts des Ausmaßes dieses EU-NGO-Propagandakomplexes brauchen wir ein Gremium, das die Macht und den Antrieb hat, das ganze Ausmaß dieser ideologischen Korruption aufzudecken, weshalb wir eine EU-DOGE fordern. Wir wissen auch, dass dies nur die Spitze des Eisbergs ist, da der Bericht nur die Finanzierung durch das CERV-Programm bewertet und die zahlreichen anderen Wege nicht berücksichtigt, auf denen die EU Geld für ihre Lieblingsprojekte bereitstellt. Nur eine radikale neue Abteilung mit weitreichenden Befugnissen wäre in der Lage, das ganze Ausmaß des Problems aufzudecken.“

Der Bericht zeigt, dass die Sorge um die Finanzierung von Umwelt-NGOs nur die Spitze des Eisbergs ist, wenn es um den Aufbau eines riesigen Propagandanetzwerks durch die EU geht. In dem Bericht werden zahlreiche Beispiele angeführt:

– 250 Millionen Euro für den EU-freundlichen europäischen Nachrichtensender Euronews über einen Zeitraum von zehn Jahren

– 270 000 Euro für verschiedene Nichtregierungsorganisationen und Denkfabriken in Rumänien, Bulgarien und Italien – darunter die rumänische Abteilung der in den USA ansässigen gemeinnützigen Organisation Freedom House – für ein Projekt mit dem Titel „Whos and hows: countering disinformation that pushes citizens away from the European project“ [etwa: Wer und wie: Bekämpfung von Desinformationen, welche die Bürger vom europäischen Projekt abbringen].

– 250 Millionen Euro für das EU-freundliche Centre for European Policy Studies (CEPS), eine Denkfabrik, die sich konsequent für eine stärkere EU-Integration einsetzt, über einen Zeitraum von zehn Jahren

– 15 Millionen Euro für die Europäische Bewegung International (EMI), deren Präsident der EU-Befürworter Guy Verhofstadt ist, im Zeitraum 2021-2025

Die wichtigsten Ergebnisse

Massive Finanzierung für Selbstdarstellung

Die Europäische Kommission hat mehr als 45 Milliarden Euro für „Resilienz und Werte“ bereitgestellt, wobei unglaubliche 1,8 Milliarden Euro speziell für „Rechte und Werte“ vorgesehen sind. Der größte Teil davon, 1,5 Milliarden Euro, geht an das Programm Bürger, Gleichheit, Rechte und Werte (CERV). Für das Jahr 2025 wurden 236 Millionen Euro für das CERV-Programm bereitgestellt.

NGOs als Bauernfänger im Dienste der Propaganda

Die Kommission leitet beträchtliche Finanzmittel an NROs und Denkfabriken weiter, die sich ausdrücklich an ihrer Vision einer vertieften europäischen Integration orientieren. Diese finanziell von der EU abhängigen Organisationen fungieren als Kanäle zur Förderung der Agenda der Kommission. Die Europäische Kommission stellt NROs und Denkfabriken beträchtliche Mittel zur Verfügung, um für ihre Politik zu werben, wodurch die Grenzen zwischen unabhängiger Zivilgesellschaft und institutioneller Propaganda verwischt werden.

Einmischung in die Innenpolitik

Die Unterstützung lokaler NRO in den Mitgliedstaaten durch die Kommission wird genutzt, um demokratisch gewählte Verwaltungen zu untergraben oder zu delegitimieren, und zwar unter dem Vorwand, „EU-Werte“ zu verteidigen. Dies stellt eine ausländische Einmischung in die inneren Angelegenheiten souveräner Nationen dar.

Die Bewaffnung der Zivilgesellschaft

Der Bericht argumentiert, dass die EU zivilgesellschaftliche Organisationen zu Waffen gemacht und sie in Instrumente der institutionellen Propaganda verwandelt hat. Der EU-NGO-Komplex schafft einen sich selbst verstärkenden Kreislauf, in dem die Kommission NROs finanziert, die dann Lobbyarbeit für mehr EU-Politik und -Finanzierung betreiben, oft auf Kosten einer breiteren demokratischen Rechenschaftspflicht. Die Finanzierungspraktiken der EU verzerren öffentliche Debatten und bringen alternative Perspektiven zum Schweigen, indem sie der supranationalen Integration Vorrang vor nationaler Souveränität und demokratischem Pluralismus einräumen.

Mangelnde Transparenz

Bei der Zuweisung und Überwachung von EU-Mitteln gibt es erhebliche Transparenzmängel, die Anlass zur Sorge geben, dass öffentliche Gelder für politische Zwecke und nicht für echte zivilgesellschaftliche Bedürfnisse missbraucht werden. Es ist oft schwierig, die Zuweisung von Mitteln im Einzelnen nachzuvollziehen, insbesondere wenn diese durch Untervergabe oder Unterverträge umverteilt werden.

Der Autor des Reports Thomas Fazi sagte: „Der massive EU-NGO-Propagandakomplex, der in diesem Bericht aufgedeckt wird – ein zentraler Pfeiler dessen, was man zu Recht als europäischen Deep State bezeichnen kann -, dient als deutliche Erinnerung daran, dass die größte Bedrohung für die Demokratie in Europa heute nicht von externen Kräften ausgeht, sondern von innen. Anstatt demokratische Werte hochzuhalten, hat die EU ihre institutionelle Macht systematisch dazu genutzt, den öffentlichen Diskurs zu manipulieren, abweichende Meinungen zu unterdrücken und ihre supranationale Agenda auf Kosten der nationalen Souveränität und der demokratischen Rechenschaftspflicht durchzusetzen. Es ist an der Zeit, dass sich die Europäer gegen das zunehmende autoritäre Abdriften der Europäischen Kommission zur Wehr setzen“.

Link: https://clintel.org/the-eus-propaganda-machine-funding-ngos-to-promote-eu-values/

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Dies ist wie oben schon angedeutet nicht der einzige Skandal. Ein weiteres Beispiel findet sich bei WUWT (Link unten):

Die Europäische Kommission ist mit dem größten Skandal seit 20 Jahren konfrontiert

Paul Homewood, NOT A LOT OF PEOPLE KNOW THAT

Presseerklärung von Symphony Environmental:

Symphony Environmental: Manipulationen der EU-Kommission durch Nichtregierungsorganisationen zeigen Jahrzehnte währende Korruption in der Politik bzgl. Kunststoffe auf.

Nachdem die Finanzierung von NGOs durch die EU-Kommission ans Licht gekommen ist, braucht diese Politik mehr Transparenz, um Korruption und Verwirrung in der Gesetzgebung zu beseitigen.

Nach jüngsten Berichten der Zeitung „Brussels Morning“ hat die niederländische Zeitung „De Telegraaf“ Erkenntnisse aufgedeckt, die nun die gesamte Europäische Union erschüttern. Man fand heraus, dass die Europäische Kommission Nichtregierungsorganisationen (NROs) finanziert hat, die Lobbyarbeit für die Politik des ehemaligen EU-Kommissars Frans Timmermans betrieben und Politiker beeinflusst haben, um seinen „Green Deal“ durchzusetzen. Es ist nun ans Licht gekommen, dass die EU-Kommission 1 Milliarde Euro an öffentlichen Geldern an grüne NGOs und Lobbyisten gegeben hat, um die Politik der EU-Kommission zu fördern.

In dem Bericht heißt es: „Wir fordern Transparenz von grünen NGOs. Die Europäische Kommission darf nicht das Geld der Steuerzahler verwenden, um Studien von angeschlossenen NGOs zu finanzieren, die bequemerweise Ergebnisse produzieren, die auf die Agenda der Kommission zugeschnitten sind. Das ist einfach falsch. Studien müssen professionell und unabhängig sein. Europäische Gelder sollten niemals dazu verwendet werden, einer politischen Fraktion oder Ideologie zu dienen oder um Abgeordnete oder die Öffentlichkeit zu manipulieren.“

Michael Laurier, CEO von Symphony Environmental, kommentierte diese Enthüllungen wie folgt: „Politische Manipulationen dieser Art untergraben die Glaubwürdigkeit der NRO, die sich gegen Kunststoffe eingesetzt haben. Wir konnten bis jetzt nie verstehen, wie die EU ein Verbot für das, was sie ‚oxo-abbaubares Plastik‘ nannte, ohne jegliche Folgenabschätzung oder sozio-ökonomische Analyse und ohne ein Dossier der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA), das eine Rechtfertigung für ein solches Verbot liefert, verhängen konnte. Uns liegt ein Rechtsgutachten vor, wonach das Verbot nicht für „oxo-biologisch abbaubaren“ Kunststoff gilt, bei dem es sich um eine andere Technologie handelt, aber die Menschen wurden in dem Glauben gelassen, dass dies der Fall sei.

Politische Manipulation erklärt auch das Verhalten des EU-Gerichts, als wir versuchten, diese Verwirrung zu beseitigen. Welches andere Gericht in der Welt würde unser Sachverständigen-Gutachten ablehnen, weil wir dafür bezahlt haben (vielleicht denken sie, dass Intertek und die anderen internationalen Prüfstellen gerne umsonst arbeiten), während es gleichzeitig das Gutachten von Eunomia akzeptiert, für das die Kommission bezahlt hatte. Welches andere Gericht in der Welt würde außerdem akzeptieren, dass der Gesetzgeber auf der Grundlage der besten verfügbaren Beweise handeln muss, und dann die vorzeitige Beendigung einer wissenschaftlichen Untersuchung der Europäischen Agentur für chemische Stoffe über die Technologie biologisch abbaubarer Kunststoffe durch die Kommission entschuldigen.

Aufgrund dieser politischen Manipulationen gelangen jeden Monat Tausende von Tonnen an Plastikverpackungen in die europäische Umwelt und in die Küstengewässer, wo sie jahrzehntelang herumliegen oder -schwimmen. Das wird so lange so bleiben, bis diese Gesetzgebung geklärt ist – oder bis die EU Plastik ganz verbietet, was eine große Dummheit wäre. Symphony versucht seit mehr als zehn Jahren, der EU zu erklären, dass der Weg zur Verringerung der Umweltverschmutzung nicht darin besteht, Plastik zu verbieten, das das beste Material für diese Aufgabe ist, sondern darin, die Abfallbewirtschaftung zu verbessern und das Plastik biologisch abbaubar zu machen, als Sicherheitsmechanismus, so dass es schnell biologisch abgebaut wird, wenn es doch in die freie Umwelt gelangt.“

In dem Bericht der Brüsseler Zeitung heißt es weiter: „Viele dieser Lobbyverträge waren als Verschlusssache eingestuft, so dass sie nicht zugänglich waren, und erst bei einer Prüfung durch den Rechnungshof kamen einige von ihnen ans Licht. Andere wurden dank Whistleblowern aufgedeckt, also Insidern innerhalb dieser NRO, die beschlossen, ihre Meinung zu sagen. Jedes Jahr wurden 2,6 Milliarden Euro für fragwürdige Studien ausgegeben, um die Notwendigkeit des Green Deal zu rechtfertigen.

Es ist nicht überraschend, dass dieser Skandal mit dem Namen von Frans Timmermans verbunden ist, der häufig Folgenabschätzungen versprach, diese aber entweder nicht lieferte oder schließlich Studien erstellte, die auf von NRO gelieferten Daten basierten. Diesen Berichten fehlte es an soliden Daten, gründlichen Analysen und glaubwürdigen Quellen.“

Laurier kommt zu dem Schluss: „Man konnte deutlich die starke ideologische Agenda spüren, die der Architekt des Green Deal innerhalb der Kommission vorantrieb – trotz wiederholter Einwände. Sein Einfluss war einfach zu groß. Er versuchte, seine grüne Politik um jeden Preis durchzusetzen, ohne Rücksicht auf ihre Auswirkungen auf die europäische Wirtschaft und den Lebensstandard. Schockierend ist, dass ein Drittel der NGOs derzeit nicht offenlegt, wer sie finanziert oder wer sie gründet.“

Soweit die Presseerklärung. Brussels Morning berichtet über die Geschichte, die sie als den größten Skandal der EU seit 20 Jahren bezeichnen. Sie schreibt:

„Vor einigen Tagen hat die niederländische Zeitung De Telegraaf Erkenntnisse aufgedeckt, die nun die gesamte Europäische Union erschüttern. Die Europäische Kommission hat lange Zeit Nichtregierungsorganisationen (NGOs) finanziell unterstützt, die sich für die grüne Politik des ehemaligen EU-Kommissars Frans Timmermans eingesetzt haben. Lobbyisten, die aus dem EU-Haushalt finanziert wurden, hatten die Aufgabe, Politiker zu beeinflussen, um den Green Deal durchzusetzen. Dies geht aus geheimen Verträgen hervor, die der niederländischen Zeitung vorliegen.“Hier

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/02/26/the-european-commission-faces-its-biggest-scandal-in-20-years/

Beides übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




China, das Land, dem die Kohlendioxidemissionen wichtig sind (?)

Von Jo Nova

China ist im vergangenen Jahr so sehr auf Net Zero bedacht, dass es mit dem Bau von 95 Gigawatt Kohlekraftwerken begann.

Präsident Xi Jinping kündigte an, dass er die Kohlekraft von 2021 bis 2025 „streng kontrollieren“ werde, und er hat tatsächlich eine enorme Steigerung der Kohlekraft kontrolliert.

Präsident Xi: — Reuters (April 2021) – „ Wir werden den Anstieg des Kohleverbrauchs im Zeitraum des 14. Fünfjahresplans (2021–2025) strikt begrenzen und ihn im Zeitraum des 15. Fünfjahresplans (2026–2030) schrittweise reduzieren“, sagte er.

Aber das interessiert sowieso niemanden:

Laut Forschern erreicht Chinas Kohlekraftwerksbau 2024 10-Jahres-Hoch

SINGAPUR, 13. Februar (Reuters) – China hat im Jahr 2024 mit dem Bau von Kohlekraftwerken mit einer Gesamtleistung von 94,5 Gigawatt begonnen. Dies ist das höchste Neubauvolumen seit 2015 und passt nicht zur Abkehr des Landes von fossilen Brennstoffen, so einige Forscher.

Dieser Aufschwung sei trotz eines rekordverdächtigen Anstiegs der Kapazitäten für erneuerbare Energien im vergangenen Jahr erfolgt und könne es schwieriger machen, sauberen Strom an das Stromnetz anzuschließen, heißt es in dem von CREA und der Denkfabrik Global Energy Monitor (GEM) veröffentlichten Bericht.

China hat außerdem angekündigt, dass seine Emissionen im Jahr 2030 ihren Höhepunkt erreichen werden, also genau zu dem Zeitpunkt, wenn eine ganze Reihe dieser neuen Kraftwerke gerade erst in Betrieb genommen wurde. Aber das ist in Ordnung, denn die neuen Kohlekraftwerke sind nur ein „Backup für erneuerbare Energien“:

Nach Angaben der chinesischen Energieregulierungsbehörde hat China im letzten Jahrzehnt über 100 GW veralteter Kohlekraftwerke stillgelegt, und neue Projekte können nur als Backup für die erneuerbaren Energien gebaut werden.

Somit werden in China jedes Jahr wesentlich mehr Kohlekraftwerke neu gebaut als stillgelegt.

Und all diese Kohlekraft wird benötigt, obwohl China allein im Jahr 2024 phänomenale 356 GW an Wind- und Solarkapazität hinzufügt .

Doch wo war all diese Wind- und Solarkraft in der Dunkelflaute, als Chinas Bürger und Industrie Strom brauchte? — das lieferte eine gute Begründung für all die zusätzlichen Kohlekraftwerke, die China baut.

Entdecken Sie die strengen Beschränkungen für die Kohleförderung in China …

Diese Grafiken decken die Inbetriebnahme, den Bau, „Genehmigte“, „Neue Projekte“ und stillgelegte Kohlekraftwerke der letzten zehn Jahre ab.

Kohlekraft China_oberer Teil

Oberhalb von Links: Inbetriebsetzung – Bau begonnen – Genehmigt

Unterer Teil der Originalgrafik: Aktiv im Betrieb – Außer Betrieb genommen

Wir können alle selbst sehen, wie viel Arbeit China investiert hat, um den „Klimawandel“ zu stoppen.

https://joannenova.com.au/2025/02/china-is-so-committed-to-net-zero-last-year-it-started-building-95-gigawatts-of-coal-plants/

 




Ungewöhnlich niedrige Zahl von Flächenbränden – Studie: Ein Defizit

H. Sterling Burnett

Kürzlich in Nature Communications veröffentlichte Forschungsergebnisse bestätigen, was das Heartland Institute schon seit Jahren berichtet: Wenn die jüngsten Waldbrände historisch ungewöhnlich sind, dann nicht, weil sie zu groß oder zu häufig sind, sondern weil sie viel geringer sind als in der Vergangenheit.

Ein Team von 19 Forschern aus Universitäten und Forschungsinstituten in den Vereinigten Staaten, Kanada und der Schweiz untersuchte die Brandnarben von einzelnen stehenden oder abgestorbenen Bäumen, Baumstümpfen oder Baumstämmen, die von mehreren Bäumen aus Parzellen stammen, um die längste und vollständigste Zählung von Branddaten zu erhalten, die aus dem verfügbaren Material möglich ist.

Ihre Analyse ergab:

Vor Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts waren Waldbrände in vielen Wäldern und Waldgebieten Nordamerikas üblich und weit verbreitet. In den darauffolgenden Jahrzehnten kam es durch die Unterbrechung des traditionellen Abbrennens, die Beweidung mit Vieh und die aktive Unterdrückung von durch Menschen und Blitze ausgelösten Bränden zu einer Ausgrenzung von Bränden, d. h. zur Verhinderung und Unterdrückung fast aller Waldbrände. Infolgedessen ist die durchschnittliche jährliche Brandfläche seit dem späten 19. und dem frühen bis mittleren 20. Jahrhundert in vielen nordamerikanischen Wäldern im Allgemeinen geringer als unter historischen Feuerregimen, was zu einem weit verbreiteten „Feuerdefizit“ des 20. Jahrhunderts im Vergleich zu früheren Zeiträumen führt.

Das nordamerikanische Baumring-Brandnarben-Netzwerk unterteilt den Kontinent in 10 Wald-/Brandregionen. Von diesen Regionen gab es nur in der Taiga und der Hudson-Ebene in Nordkanada im Untersuchungszeitraum 1984-2022 mehr Brände, als auf der Grundlage der Brandnarben-Daten vor 1880 vorhergesagt worden wäre. Tatsächlich gab es nur in drei Regionen, einschließlich der Taiga und der Hudson-Ebene, auch nur 50 Prozent der historisch gewohnten Brände. Vierzig Prozent der Regionen erlebten weniger als 20 Prozent des historischen Ausmaßes an Bränden.

Die wichtigste Erkenntnis aus der Studie ist folgende:

Insgesamt haben die heutigen Brände (1984-2022) die NAFSN-Standorte (North American tree-ring fire scar network) weniger häufig verwüstet als die Brände während des historischen Referenzzeitraums (vor 1880), was darauf hindeutet, dass ein erhebliches Branddefizit fortbesteht und sich immer noch in vielen Wäldern und Waldgebieten in den Vereinigten Staaten und Kanada ansammelt. … Auf der Grundlage der historischen Brandnarbenaufzeichnungen würde man erwarten, dass die NAFSN-Standorte zwischen 1984 und 2022 insgesamt 4346 Mal gebrannt haben, aber sie brannten nur 989 Mal, also nur 23 % dessen, was unter dem historischen Feuerregime zu erwarten wäre.

Wie bereits erwähnt, bestätigt diese Studie, was Climate Realism und Climate at a Glance seit langem berichten: Die Daten belegen eindeutig, dass die Waldbrände sowohl in den Vereinigten Staaten als auch weltweit zurückgehen – im Gegensatz zu den Behauptungen der Lügen in den Mainstream-Medien.

Der Wissenschaftsjournalist Kip Hansen diskutierte diese Studie in einem kürzlich erschienenen Beitrag von Watts Up With That und wies auf mehrere wichtige Schlussfolgerungen hin, die man aus dieser neuen Studie ziehen kann:

1. Die in den Mainstream-Medien immer wieder aufgestellten Behauptungen, dass Waldbrände immer häufiger und heftiger auftreten, werden durch die Ergebnisse dieser Studie nicht bestätigt.

2. Betrachtet man die letzten 200 Jahre, so haben wir ein erhebliches Defizit an Bränden, nicht einen Überschuss. In den untersuchten Ökoregionen (USA und Kanada) sind Brände weitaus seltener geworden, was zu einem Branddefizit führt. Dies gilt für alle Ökoregionen mit Ausnahme der nördlichsten Teile Kanadas.

3. Das langfristige Feuerdefizit, d. h. die nicht abgebrannten Wildnisgebiete, bilden die Grundlage für heftigere Brände, die den zusätzlichen Brennstoff verbrauchen, der durch den Mangel an Feuer entstanden ist.

Hansens dritter Punkt schlägt eine wertvolle politische Option vor: verstärkte Abholzung der Wälder, um das Überangebot an Brennmaterial zu reduzieren, einschließlich der beschleunigten Bergung von toten, absterbenden und gefallenen Bäumen. Diese Maßnahme würde ein wertvolles Produkt erzeugen, den Zustand des Waldökosystems verbessern und die Voraussetzungen für kontrollierte Brände schaffen, um Gestrüpp und Waldstreu zu beseitigen und so die Schwere künftiger Waldbrände zu verringern, wenn diese auftreten.

Quellen: Watts Up With That; Nature

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-535-paris-climate-treaty-is-going-down/, dritte Meldung

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Klimamodelle sagen das eine, reale Temperaturen das andere

(ARG)

Unsere Kommentatoren auf Facebook oder Twitter oder Youtube sind teils Anhänger des Klimaschwindels – aus welchen Gründen auch immer. Ein immer wieder gern genanntes Argument sind die „steigenden Temperaturen“ – entweder wie in GB mit nicht existierenden oder in Siedlungen stehenden Fühlern gemessen, oder gleich mit „wissenschaftlichen“ Klimamodellen vorhergesagt.
Ein Kommentator meinte dazu kürzlich:

(…) auch verstehe ich die häufige Kritik an Klimamodellen nicht, ja es sind nur Modelle, ja auch diese weisen Schwankungen und Fehlmessungen auf, die allermeisten vorhersagen bezüglich Temperaturanstieg, Anstieg des Meeresspiegels und Artensterben waren aber weitgehend richtig.

Ist das so? Wer das Klima-Gate von 2009/10 kennt, weiß: Nein – intern trauen selbst die PIKler ihren Modellen nicht – nutzen sie aber trotzdem als Grundlage für Empfehlungen und Beurteilungen (Rahmstorf: „Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem!“).

Unsere Kollegen vom Heartland-Institut aus Chicago nehmen sich die Erzählung von den „wissenschaftlichen“ Modellen in einem Video aktuell en détail vor:

Sagen die Klimamodelle die globalen Temperaturen richtig voraus, oder übertreiben sie den Erwärmungstrend? In diesem kurzen Faktencheck zeigt Linnea Lueken vom Heartland Institute die erhebliche Kluft zwischen den Prognosen der Klimamodelle und den realen Temperaturdaten auf. Während Aktivisten und die Mainstream-Medien Modelle wie CMIP6 zitieren, um eine gefährliche Erwärmung zu behaupten, zeigen gemessene Temperaturen von Satelliten, Wetterballons und Bodenstationen einen viel bescheideneren Anstieg. Von Fachleuten begutachtete Forschungsarbeiten weisen auf ein anhaltendes „heißes Modellproblem“ hin, das kritische Fragen zur Zuverlässigkeit dieser Modelle bei der Gestaltung der Klimapolitik aufwirft.