Wissenschaftler: „auffälliger globaler Ergrünungstrend“ in den letzten 42 Jahren

Kenneth Richard

Das Ergrünen der Vegetationsflächen der Erde wird „auf CO₂-Düngung, Klimawandel und Änderungen der Landnutzung zurückgeführt.“

Neue Erkenntnisse aus der Fernerkundung (Gutiérrez-Hernández und García, 2025) verwenden solide statistische Verfahren, um falsch positive Ergebnisse und falsche Korrelationen bei der Ermittlung von Vegetationstrends im Satellitenzeitalter auszuschließen.

Die Wissenschaftler stellen fest, dass 38 % der Landoberfläche der Erde in den letzten 42 Jahren (1982-2023) statistisch signifikante Ergrünungs- oder Verbräunungs-Tendenzen erfahren haben. Herkömmliche Verfahren (z. B. der Mann-Kendall-Test), die zuvor festgestellt hatten, dass 51 % der Erdoberfläche in der Satellitenära statistisch signifikante Vegetationstrends aufwiesen, können entscheidende Faktoren übersehen, die zu ungenauen, überhöhten Ergebnissen führen.

Mit diesem neuen analytischen Verfahren, dem True Significant Trends (TCT)-Test, haben die Autoren einen „auffälligen globalen Ergrünungstrend“ festgestellt, der auf CO₂-Düngung und Klimawandel zurückzuführen ist.

„Unter Anwendung einer neu vorgeschlagenen Workflow-Methode (True Significant Trends, TST) zeigen wir einen auffälligen globalen Ergrünungstrend, wobei ein erheblicher Teil der Landoberfläche der Erde in den letzten vier Jahrzehnten eine Zunahme der Vegetationsbedeckung aufweist, insbesondere in Eurasien.“

Konkret deuten 76,1 % bis 85,4 % der statistisch signifikanten Vegetationstrends auf eine Ergrünung hin, während die Bräunungstrends 14,7 bis 23,9 % ausmachen.

„Von diesen signifikanten Trends, die mit Hilfe des TST-Workflows identifiziert wurden, deuten 76,07 % auf eine Ergrünung und 23,93 % auf eine Verbraunung hin. Bei der Betrachtung von Gebieten (Pixeln) mit NDVI-Werten über 0,15 entfielen 85,43 % der signifikanten Trends auf die Ergrünung und die restlichen 14,57 % auf die Verbräunung. Diese Ergebnisse bestätigen nachdrücklich, dass die Vegetation weltweit immer grüner wird.

Mit anderen Worten: Ergrünungstrends dominieren gegenüber Verbräunungstrends in einem Verhältnis von etwa 4:1, also 80 % zu 20 %.

Link: https://notrickszone.com/2024/12/30/scientists-report-a-striking-global-greening-trend-over-the-last-42-years/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Behauptung: Künstliche Intelligenz kann Klimamodelle verbessern

Eric Worrall

Wenn Sie ein Problem mit fehlenden Variablen haben, besteht die Lösung darin, weitere willkürliche Anpassungen zu Ihrem Modell hinzuzufügen?

KI deckt beschleunigten Klimawandel auf: 3°C Temperaturanstieg steht bevor

von IOP PUBLISHING 28. DEZEMBER 2024

Die von KI unterstützte Forschung zeigt, dass die regionale Erwärmung schneller als erwartet kritische Schwellenwerte überschreiten wird, wobei die meisten Regionen bis 2040 mehr als 1,5°C erreichen werden. In gefährdeten Gebieten wie Südasien besteht ein erhöhtes Risiko, so dass rasche Anpassungsmaßnahmen erforderlich sind.

Drei führende Klimawissenschaftler haben die Daten von 10 globalen Klimamodellen analysiert und dabei künstliche Intelligenz (KI) eingesetzt, um die Genauigkeit zu erhöhen. Ihre Ergebnisse zeigen, dass die regionalen Erwärmungsschwellen wahrscheinlich früher erreicht werden als bisher angenommen.

Elizabeth Barnes sagt: „Unsere Forschung unterstreicht, wie wichtig es ist, innovative KI-Techniken wie das Transfer-Lernen in die Klimamodellierung einzubeziehen, um regionale Vorhersagen zu verbessern und zu vervollständigen und Politikern, Wissenschaftlern und Gemeinden weltweit verwertbare Erkenntnisse zu liefern.“

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In der Studie, auf die man sich bezieht, liest man:

Kombination von Klimamodellen und Beobachtungen zur Vorhersage der verbleibenden Zeit bis zum Erreichen regionaler Erwärmungsschwellen

Elizabeth A Barnes*, Noah S Diffenbaugh und Sonia I Seneviratne

Published 10 December 2024 • © 2024 The Author(s). Published by IOP Publishing Ltd
Environmental Research LettersVolume 20Number 1 Citation Elizabeth A Barnes et al 2025 Environ. Res. Lett. 20 014008DOI 10.1088/1748-9326/ad91ca

Abstract

Die Bedeutung des Klimawandels als Ursache negativer Klimaauswirkungen hat zu erheblichen Anstrengungen geführt, um die Geschwindigkeit und das Ausmaß des regionalen Klimawandels in verschiedenen Teilen der Welt zu verstehen. Trotz jahrzehntelanger Forschung bestehen jedoch erhebliche Unsicherheiten in Bezug auf die verbleibende Zeit bis zum Erreichen bestimmter regionaler Temperaturschwellenwerte, wobei die Klimamodelle häufig nicht übereinstimmen, sowohl was die bisherige Erwärmung als auch die in den nächsten Jahrzehnten zu erwartende Erwärmung betrifft. Hier passen wir einen neueren Ansatz des maschinellen Lernens an, um mit Hilfe eines neuronalen Faltungsnetzwerks die Zeit (und deren Unsicherheit) bis zum Erreichen verschiedener regionaler Erwärmungsschwellenwerte auf der Grundlage des aktuellen Zustands des Klimasystems vorherzusagen. Zusätzlich zur Vorhersage regionaler statt globaler Erwärmungsschwellen enthalten wir einen Transfer-Lernschritt, bei dem das vom Klimamodell getriggerte Netzwerk mit begrenzten Beobachtungen feinabgestimmt wird, was die Vorhersagen für die reale Welt weiter verbessert. Unter Verwendung beobachteter Temperaturanomalien aus dem Jahr 2023 zur Definition des aktuellen Klimazustands ergibt unsere Methode eine zentrale Schätzung für das Erreichen der 1,5 °C-Schwelle im Jahr 2040 oder früher für alle Regionen, in denen Transferlernen möglich ist, und eine zentrale Schätzung für das Erreichen der 2,0 °C-Schwelle im Jahr 2040 oder früher für 31 von 34 Regionen. Für 3,0 °C wird vorausgesagt, dass 26 von 34 Regionen den Schwellenwert bis 2060 erreichen werden. Unsere Ergebnisse unterstreichen die Leistungsfähigkeit des Transfer-Lernens als Instrument zur Kombination einer Reihe von Klimamodellprojektionen mit Beobachtungen, um auf der Grundlage des aktuellen Klimas fundierte Vorhersagen für künftige Temperaturen zu erstellen.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, verwenden sie die KI im Wesentlichen als komplexe Blackbox-Polynomkorrektur für ihre recht ungenauen Klimamodelle, um bessere Antworten herauszubekommen. Das Polynom wird durch den Vergleich von beobachteten Temperaturdaten mit Modelldaten ermittelt, und die daraus resultierende Verschmelzung von Klimamodellen und KI-Polynomkorrekturen wird dann extrapoliert, um zu versuchen, zukünftige Ereignisse vorherzusagen.

Das Problem bei diesem Ansatz ist, dass er die Illusion von Genauigkeit erzeugt, ohne tatsächlich zu wissen, ob eine größere Genauigkeit erreicht wurde. Eine KI, die auf diese Weise verwendet wird, wendet komplexe willkürliche „Korrekturen“ auf die Eingabedaten an, um eine nahezu perfekte Übereinstimmung mit den Daten zu erzielen, die zur Berechnung dieser KI verwendet werden. Aber die KI weiß nichts über die zugrunde liegenden physikalischen Phänomene. Die KI könnte in der Lage sein, auf physikalische Phänomene zu schließen, wenn ihr genügend Daten zur Verfügung stehen – oder die KI könnte sich einfach etwas ausdenken, insbesondere wenn unbekannte kritische Eingabedaten in dem Datensatz fehlen, die zum Training der KI verwendet wird.

[Hervorhebung im Original]

Die KI spielt in der wissenschaftlichen Analyse durchaus eine Rolle. In Bereichen wie der Arzneimittelentdeckung und bei komplexen Optimierungsproblemen kann die KI hervorragende Ergebnisse liefern.

Aber die KI hat auch die bekannte Tendenz, von den Gleisen abzuweichen und falsche Ergebnisse zu „halluzinieren“.

Eine KI-Fehlfunktion ist kein Problem, wenn man die Qualität der KI-Ergebnisse sofort überprüfen kann. Aber die KI zu benutzen, um herauszufinden, wie man Klimamodelle korrigieren kann, wo niemand für Jahre oder Jahrzehnte wissen wird, ob die KI richtig lag, und dann diese KI-Korrekturen zu benutzen, um zukünftige Ereignisse zu projizieren, das scheint ein zweifelhafter Gebrauch von künstlicher Intelligenz zu sein.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/12/31/clKIm-artificial-intelligence-can-improve-climate-models/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Solarenergie ist so gut, dass die Regierung Notstandsbefugnisse nutzt, um Ihre Solarmodule abzuschalten, falls sie das nationale Stromnetz zum Absturz bringen.

Von Jo Nova

Psst. Die Renewable Crash Test Dummy Nation ist am Werk.

Es werden noch immer neue Solarmodule subventioniert, obwohl bereits daran gearbeitet wird, wie die überzähligen Module, die wir bereits haben, abgeschaltet werden können.

https://www.abc.net.au/news/2024-12-02/aemo-demands-emergency-backstop-to-switch-off-solar/104670332

Die Organisation, die dafür verantwortlich ist, dass in Australiens größten Stromnetzen die Stromversorgung gewährleistet ist, möchte in allen Bundesstaaten Notbefugnisse zum Abschalten oder Drosseln der Solarstromversorgung auf Hausdächern erwirken. So soll die tägliche Stromflut aus Millionen von Systemen besser bewältigt werden.

Es stellt sich heraus, dass es diese negativen Strompreise zur Mittagszeit aus einem bestimmten Grund gibt. Ein Schwall Strom zur Mittagszeit ist nicht immer eine gute Sache. Negative Preise sind kein Schnäppchen, sie sind die Strafe, die ein Verkäufer zahlen muss, damit jemand den Störstrom übernimmt und das Preissignal lautete: „Bauen Sie keine weitere Solarenergie ein.“

Das Erstaunliche ist, dass eine Institution mit 15 Jahren Erfahrung im Netzmanagement dies vor 15 Jahren nicht kommen sah. Folgt auf den Tag die Nacht? Gibt es irgendeine Branche, die nur für vier Stunden am Tag besser läuft als für 24 Stunden?

Die AEMO wusste mit Sicherheit, dass ohne ein Wunder von Batteriespeicherung wie am See Genezareth das ganze Land nicht mit zuviel Solarstrom zur Mittagszeit überleben könnte. Die AEMO wusste mit Sicherheit auch, dass unsere 50-Hz-Stabilität von 500-Tonnen-Genratoren kommt, die sich 3.000 Mal pro Minute drehen, und nicht von flachen Glasplatten, die die hier nicht brauchbare Art von Elektrizität erzeugen (Gleichstrom, und kein stabiler Wechselstrom). Und doch sind wir hier, 60 Quartalsberichte später, so überschwemmt mit überschüssiger Solarenergie, dass wir plötzlich vier Millionen bereits installierte Solarplatten mit Fernsteuerschaltern ausstatten müssen, damit die Leute in den Kontrollräumen sie davon abhalten können, das zu tun, was sie doch eigentlich tun sollen. Auch wenn es nur immer dieselbe Tageszeit ist, zu der sie es am können.

Die Katastrophentage sind jetzt der Frühling – wenn die Sonne scheint, die Leute aber ihre Klimaanlagen nicht brauchen, was die Frage aufwirft, ob wir nicht einfach Notfalldurchsagen machen müssen, um die Geschirrspüler, Poolpumpen und Öfen einzuschalten, um das Stromnetz zu retten. Sie wissen schon, „Pyrolyseöfen retten den Tag, Leute“.

Würde der Klimawandel nicht ohnehin den Frühling zum Sommer machen? Wird sich dieses Problem nicht von selbst lösen, wenn der Frühling verschwindet und lange, heiße Sommer den Kalender dominieren? Das scheint derzeit niemand zu sagen …

 

Solarenergie verdrängt die „anderen“ Erzeugungsformen, die das Netz stabil halten

AEMO erklärte, dass die ständig steigende Solarstromproduktion eine zunehmende Bedrohung für die Sicherheit des Stromnetzes darstelle, da sie alle anderen Formen der Stromerzeugung verdränge, die zur Aufrechterhaltung der Systemstabilität erforderlich seien.

Aber ist das nicht genau der Sinn der Solarenergie? Sollen wir nicht die anderen Stromerzeuger abschalten, weil sie Stürme und Überschwemmungen verursachen, Kriege auslösen, Koalas töten und Babys zu Frühgeburten führen? Ist das alles jetzt doch nicht in Ordnung?

Haben wir „verzweifelt“ gesagt?

Die AEMO gibt zu, was viele vermuten, dass sie bereits tun, nämlich ziemlich brutale Spannungsspitzen durch die Leitung senden, um die Solarmodule auszuschalten:

Die Kommission warnte außerdem, dass noch drastischere und schädlichere Maßnahmen ergriffen werden müssten, wenn es nicht möglich sei, die Sonnenenergie auf Dächern, bei Notwendigkeit zu reduzieren oder einzuschränken.

Hierzu könnte beispielsweise die Erhöhung der Spannung in Teilen des Stromnetzes gehören, um in manchen Gebieten den Betrieb von Solaranlagen im kleinen Maßstab „absichtlich“ zu unterbinden oder einzuschränken.

Sie deuten an, dass diese Spannungsspitzen empfindliche Geräte beschädigen könnten. Möchten Sie einen großen Stromausfall oder einen kleinen Kapitalverlust?

Ein noch drastischerer Schritt wäre die Abschaffung von Teilen des Strommast- und -leitungsnetzes, das große Mengen überschüssiger Solarenergie in das Stromnetz einspeist.

„Wenn keine ausreichenden Backstop-Kapazitäten verfügbar sind, kann der Betrieb des NEM über längere Zeiträume unsicher sein“, schrieb die Agentur in dem Bericht.

Die Bürokraten, die dies geschrieben haben, hoffen, dass Sie es nicht verstehen:

„(Es kann) daher sein, dass der Betrieb außerhalb der in den nationalen Elektrizitätsvorschriften festgelegten Risikotoleranzen erfolgt, wobei der Ausfall eines einzigen Übertragungs- oder Erzeugungselements dazu führen kann, dass man auf Notfallkontrollsysteme zurückgreift, um einen Systemzusammenbruch zu verhindern.

Aber so ist es nun einmal: Sie sprechen von einem „Systemzusammenbruch“.

Neue Solarmodule müssen in WA, SA, Victoria und Teilen von Queensland bereits mit einem eingebauten Fernsteuerungsschalter ausgestattet sein. Gestern verkündete die AEMO, dass dies in allen Bundesstaaten und „bis zum nächsten Jahr“ geschehen müsse.

Nur noch vier Wochen …

https://joannenova.com.au/2024/12/solar-power-is-so-good-the-govt-needs-emergency-powers-to-switch-your-panels-off-in-case-they-crash-the-national-grid/

 




Ausstieg von Goldman Sachs aus der globalen Green-Banking-Allianz bringt Klimakartell ins Wanken

Bonner Cohen, Ph. D.

Einen Monat nach der Wahl von Donald Trump und inmitten einer sich verschärfenden Wirtschaftskrise in Europa ist der Investmentbanking-Riese Goldman Sachs aus einer von den Vereinten Nationen geförderten Koalition von Spitzenbanken ausgetreten, die sich dafür einsetzt, Gelder aus fossilen Brennstoffprojekten weltweit abzuziehen.

Mit dem plötzlichen Austritt aus der Net-Zero Banking Alliance (NZBA) signalisiert die in New York ansässige Goldman Sachs, dass es ihren finanziellen Interessen nicht länger dienlich ist, sich an klimazentrierten Kreditvergabe- und Investitionspraktiken zu orientieren, die im klaren Widerspruch zu den sich abzeichnenden politischen Realitäten in Washington und anderswo stehen.

In einer fadenscheinigen Erklärung, in der Goldman Sachs seine Entscheidung bekannt gab, nannte das Unternehmen keinen expliziten Grund für seinen Austritt und betonte stattdessen, dass es die von internationalen Regulierungsbehörden auferlegten Anforderungen an die Klima-Berichterstattung weiterhin erfüllt.

„Wir haben die Möglichkeiten, unsere Ziele zu erreichen und die Nachhaltigkeitsziele unserer Kunden zu unterstützen“, so das Unternehmen in einer Erklärung laut Reuters.

Die Aussage von Goldman Sachs ist weit entfernt von der Verpflichtung der NZBA, „glaubwürdige, wissenschaftlich fundierte Netto-Null-Ziele für 2030 oder früher zu entwerfen, festzulegen und zu erreichen, die für ihre Investoren, Klienten und Kunden einen Wert darstellen.“

Auch nach dem Ausstieg von Goldman Sachs zählt die NZBA immer noch 145 Banken in 44 Ländern mit einem Vermögen von 73 Billionen Dollar zu ihren Mitgliedern. In der Allianz verbleiben, zumindest vorläufig, die US-Giganten Bank of America, Citigroup, JP Morgan, Morgan Stanley und Wells Fargo.

Anmerkung der Reaktion: Inzwischen ist auch MorganStanley ausgestiegen.

Das finanzielle Gewicht der NZBA und ihre Verpflichtung, nur in Projekte zu investieren, die mit ihrer Netto-Null- Treibhausgas-Agenda übereinstimmen, ist den Industriezweigen nicht verborgen geblieben, befürchten sie doch, von den großen Banken auf die schwarze Liste gesetzt zu werden. Keiner von ihnen war mehr alarmiert als die US-Landwirtschaft.

In einem Brief an die US-Mitglieder der NZBA Anfang des Jahres warnten Vertreter der Landwirtschaft aus 12 Bundesstaaten: „Wir sind ernsthaft besorgt über die Verpflichtungen, die Ihre Bank im Rahmen der Net-Zero Banking Alliance (NZBA) eingegangen ist, und über die möglichen Auswirkungen auf den Agrarsektor, insbesondere die Verfügbarkeit von Lebensmitteln und Preissteigerungen für die Verbraucher, den Kreditzugang für unsere Landwirte und die Hersteller landwirtschaftlicher Produkte sowie die negativen wirtschaftlichen Folgen insgesamt“.

„Das Erreichen von Netto-Null-Treibhausgasemissionen in der Landwirtschaft erfordert eine komplette Überholung der Infrastruktur in den Betrieben – eines der Ziele des NZBA“, schreiben die Agrarbeamten. „Dies hätte katastrophale Auswirkungen auf unsere Landwirte. Vorgeschlagene Netto-Null-Fahrpläne beschreiben dramatische, unpraktische und kostspielige Veränderungen in der amerikanischen Landwirtschaft und Viehzucht, wie z.B. die Umstellung auf elektrische Maschinen und Geräte, die Installation von Solarzellen und Windturbinen vor Ort, die Umstellung auf organischen Dünger, die Änderung von Bewässerungssystemen für Reisfelder und die Halbierung des Fleischkonsums in den USA, was Millionen von Arbeitsplätzen in der Viehzucht kosten würde.“

Als ob diese Bedenken nicht schon genug wären, stellten die Beamten der State Ag fest, dass „Ihre Banken dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Befugnis erteilt haben, die Klimaziele Ihrer Banken auf ihre ‚Übereinstimmung‘ mit den UN-Kriterien zu ‚überprüfen‘ und zu überwachen…“.

Diese Bedenken wurden bereits Monate vor dem politischen Erdbeben geäußert, das Donald Trump ins Weiße Haus gebracht hat. Es ist nicht zu erwarten, dass die neue Trump-Regierung amerikanische Finanzinstitute wohlwollend betrachten wird, die in einem von der UNO sanktionierten Bankenkartell verbleiben, das der amerikanischen Landwirtschaft grundsätzlich feindlich gesinnt ist. Die Kreditwürdigkeit amerikanischer Landwirte von der Einführung selbstmörderischer landwirtschaftlicher Praktiken abhängig zu machen, die nichts mit der Nahrungsmittelproduktion zu tun haben, ist das genaue Gegenteil von „Putting America First“.

Eine weitere Säule des Klimakartells – ESG-Investitionen (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) – wird von genau den Anlegern gemieden, denen sie angeblich zugute kommen soll. Wie das NJZBA lenkt ESG das Geld der Anleger in Unternehmen, die mit ihrem Engagement für Netto-Null-Emissionen und andere Programme zur Dekarbonisierung werben. Doch diese „klimafreundlichen“ Investitionen sind auf eine harte Probe gestellt worden. Wie Austin Gae und Renzo Rodriguez in der Washington Times kürzlich feststellten, haben ESG-Fonds in acht aufeinander folgenden Quartalen Abhebungen durch US-Investoren erlebt, zuletzt im dritten Quartal 2024, als ESG-Fonds einen Nettoabfluss von 2,3 Milliarden Dollar verzeichneten und insgesamt um 1,4 % schrumpften, während der übrige Markt expandierte.“

Noch bevor Goldman Sachs und verärgerte ESG-Investoren den Dekarbonisierungszielen gegenüber misstrauisch wurden, hatte Elon Musk begonnen, seine eigenen Verbindungen zum Klimakartell zu kappen. Der einstige Spender des Sierra Club und Fan von Al Gores Dokumentarfilm „Eine unbequeme Wahrheit“ rief in einem Film aus dem Jahr 2016 zu einem „Volksaufstand“ gegen die fossile Brennstoffindustrie auf.

Das ist vorbei. Obwohl Musks Tesla vom Verkauf von Emissionsgutschriften an andere Autohersteller reichlich profitiert hat, welche die Abgasnormen der EPA nicht einhalten konnten, hat er sich nun mit dem Klimaskeptiker Trump verbündet. Vielleicht ist Musk inzwischen klar geworden, dass SpaceX, Tesla und seine anderen energiehungrigen Unternehmen niemals von Windturbinen und Sonnenkollektoren angetrieben werden können. Musk und der ebenfalls milliardenschwere Unternehmer Vivel Ramaswamy werden bald eine Initiative der Trump-Regierung anführen, um die Verschwendung in der Bundesregierung zu reduzieren. Steuergelder für nicht wettbewerbsfähige grüne Industrien zu streichen sind ein Hauptziel.

Die wachsende Erkenntnis, dass Dekarbonisierung = Deindustrialisierung bedeutet, wird wahrscheinlich auch andere Titanen der Industrie dazu bringen, zu demselben Schluss zu kommen wie die von hohen Energierechnungen belasteten Normalbürger: Der erzwungene Übergang zu grüner Energie ist eine Sackgasse.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Link: https://www.cfact.org/2024/12/31/climate-cartel-frays-as-goldman-sachs-exits-global-green-banking-alliance/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Woher kommt der Strom? Starke Windstromerzeugung

Woher kommt der Strom? 51. Analysewoche von  Rüdiger Stobbe 

Eine windstarke Stromerzeugungswoche. Sobald Stromimporte notwendig werden, wird der Wochenhöchstpreis erreicht. Schweden exportiert nahezu die ganze Woche Strom nach Deutschland. Dänemark und Norwegen hingegen kaufen deutschen Strom, wenn er günstig ist. Sie exportieren Strom nach Deutschland, wenn er teuer ist. Dänemark und Norwegen in Zahlen.

Die Zeit der Dunkelflaute scheint vorüber zu sein. Das allerdings ist ein Irrtum. Analysieren Sie diesen Chart. Nächste Woche geht die Windstromerzeugung zeitweise unter ein GW. Aktivieren Sie den letzten Flautenbalken mit der Maus, dem Finger und schauen Sie sich die Werte an. „Der Wind, der Wind, das himmlische Kind: Mal weht es heftig, mal ist es still. Doch eines ist sicher, es macht, was es will.“ Dies für unsere Freunde der Energiewende. Fehlt im Winter der Wind, kommt es zur Dunkelflaute. Denn PV-Stromerzeugung ist im Winter immer gering. Eine genaue Analyse erstelle ich in der nächsten Woche, die zwei Analysetage mehr enthalten wird.

Zur Windkraftkontroverse empfehle ich den gleichnamigen Artikel plus Videodokumentation aus Epoch Times.

Wochenüberblick

Montag, 16.12.2024 bis Sonntag, 22.12.2024Anteil Wind- und PV-Strom 64,8 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,9 Prozent, davon Windstrom 62,7 Prozent, PV-Strom 2,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,1 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 51. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 51. KW 2024: Factsheet KW 51/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

Jahresüberblick 2024 bis zum 22. Dezember 2024Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen 

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 16.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 65,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,2 Prozent, davon Windstrom 63,9 Prozent, PV-Strom 1,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 7,7 Prozent.

Gleichmäßig hohe Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 16.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Dienstag, 17.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 46,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 56,1 Prozent, davon Windstrom 44,9 Prozent, PV-Strom 2,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,2 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung nimmt ab. Ab 13:00 Uhr werden Stromimporte notwendig. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inklusive Importabhängigkeiten.

Mittwoch, 18.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 66,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 75,9 Prozent, davon Windstrom 64,4 Prozent, PV-Strom 2,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,0 Prozent.

Die Windstromerzeugung zieht wieder an. Das Strompreisniveau.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 18. Dezember 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 18.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 19.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 69,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 78,2 Prozent, davon Windstrom 68,0 Prozent, PV-Strom 1,4 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,7 Prozent.

Starke Windstromerzeugung. Das Strompreisniveau sinkt

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 19. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 19.12.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 20.12. 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 62,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 72,1 Prozent, davon Windstrom 59,9 Prozent, PV-Strom 2,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,3 Prozent.

Etwas weniger Windstromerzeugung. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 20. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 20.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag, 21.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 73,8 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 83,0 Prozent, davon Windstrom 71,4 Prozent, PV-Strom 2,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 9,2 Prozent.

Wochenende: Weniger Bedarf. Die regenerative Stromerzeugung erreicht teilweise die Bedarfsgrenze. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 21. Dezember ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 21.12.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Sonntag, 22.12.2024: Anteil Wind- und PV-Strom 68,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 79,3 Prozent, davon Windstrom 66,6 Prozent, PV-Strom 1,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,9 Prozent.

Noch weniger Bedarf. Windstrom nimmt etwas ab. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 22. Dezember ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 22.12.2024: Chart, ProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? seit Beginn des Jahres 2019 mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

 Rüdiger Stobbe betreibt seit 2016 den Politikblog MEDIAGNOSE.