Nicht recylingfähig: Baumwolle soll verboten werden (Strategem 1: Ermüdungsangriff) | Prof. Rieck

Es klingt wie ein Schildbürgerstreich, ist aber wahr: Die EU diskutiert ein Baumwollverbot ab 2030, weil dieses Material die Recycling-Vorschriften nicht erfüllen kann.

Anmerkung: Köstlich wie Doppelstandards entlarvt werden.




New York auf dem Weg zum Klima-Utopia

Francis Menton, MANHATTAN CONTRIAN

In einem Beitrag vor einigen Wochen, nämlich am 21. Dezember, [in deutscher Übersetzung hier] habe ich festgestellt, dass Deutschland das Rennen unter allen Ländern und Staaten gewonnen zu haben scheint, um als erstes gegen die „grüne Energiemauer“ zu fahren. Sein Streben nach „erneuerbarem“ Wind- und Solarstrom hat es in eine Lage gebracht, in der regelmäßige Wind- und Sonnenflauten zu enormen Strompreisspitzen führen und wichtige Industrien nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Das Land findet keinen Ausweg aus der Sackgasse und kann nicht mehr weitergehen.

Wenn Deutschland „gegen die Wand gefahren“ ist, was ist dann die passende Analogie für New York? New York hat 2019 mit großem Tamtam sein Klimagesetz verabschiedet. Das Gesetz schreibt vor, dass wir bis 2050 ein „Netto-Null“-Energiesystem haben sollen, mit Zwischenfristen auf dem Weg dorthin. Der erste ernsthafte Termin ist 2030 mit der offiziellen Vorgabe, 70 % des Stroms aus erneuerbaren Energien zu erzeugen (auch bekannt als „70 x 30“). Dieser Termin ist nur noch fünf Jahre entfernt. Innerhalb des letzten Jahres sind alle Bemühungen, das 70 x 30-Ziel zu erreichen, gescheitert, wie jeder wusste, der sich mit dem Thema kritisch auseinandergesetzt hat, dass dies unweigerlich der Fall sein würde. Aber niemand von den Verantwortlichen war bisher bereit zuzugeben, dass sich das Ganze zu einer Farce entwickelt hat.

Hier ist meine Analogie: New York ist wie die Zeichentrickfigur Coyote auf der Jagd nach dem Road Runner, der von der Klippe gestürzt ist und nun in der Luft schwebt, scheinbar ohne zu wissen, was als Nächstes passieren wird.

[Im Original findet sich das entsprechende Bild, dass wegen unklaren Copyrights hier aber nicht gezeigt werden kann. A. d. Übers.]

Wir wissen, was als Nächstes kommt: In Kürze wird er auf die Erde stürzen.
Betrachten Sie ein paar Datenpunkte:

Ausschreibung von Offshore-Windkraftanlagen

Der im Rahmen des Klimagesetzes entwickelte Plan sieht bis 2035 etwa 9000 MW an Offshore-Windkraftanlagen vor. Menschen mit Rechenkenntnissen auf Grundschulniveau wussten, dass diese Menge an intermittierender Stromerzeugung nicht annähernd ausreichen würde, um die Mengen an abschaltbarer Stromerzeugung zu ersetzen, die stillgelegt werden sollen; aber vielleicht wäre dies zumindest ein ernsthafter Anfang. Anfang 2023 befanden sich Berichten zufolge etwa 4300 MW der 9000 MW in „aktiver Entwicklung“, wobei mit den Entwicklern Großhandelspreise im Bereich von 100 $/MWh vereinbart worden waren.

Doch dann begann die Realität zuzuschlagen. In diesem Beitrag vom 15. Oktober 2023 berichtete ich, dass „im Wesentlichen alle“ Entwickler der 4300 MW Offshore-Windkraftanlagen, die sich in „aktiver Entwicklung“ befanden, einen Rückzieher gemacht und Preiserhöhungen im Bereich von 30 bis 50 % gefordert hatten, um weiterzumachen. New York lehnte dieses Manöver ab, hatte aber letztlich keine andere Möglichkeit, als die Verträge neu auszuschreiben und Angebote in der von den Entwicklern geforderten Größenordnung zu erhalten.

Am 29. Februar 2024 gab der Staat bekannt, dass er neue Angebote für zwei der fraglichen Projekte angenommen hat, die insgesamt nur etwa 1700 MW umfassen und einen Preis von über 150 $ pro MWh haben. (Dieses Preisniveau würde Strompreise im Bereich von mindestens 0,40 $/kWh erfordern und wäre völlig unwirtschaftlich, wenn es zur Norm für die New Yorker Stromerzeugung werden sollte).

In der Zwischenzeit scheint die restliche Beschaffung von Offshore-Windkraftanlagen völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein. Am 19. April berichtete E&E News, dass New York die Arbeiten an drei seiner großen Offshore-Windentwicklungsgebiete – Attentive Energy, Community Offshore Wind und Excelsior Wind – eingestellt hat. Diese drei hätten, wenn sie weitergeführt worden wären, insgesamt etwa 4000 MW des 9000-MW-Ziels für 2035 ausmachen können. Auszug:

New York hat am Freitag die Stromverträge für drei Offshore-Windkraftprojekte gekündigt, weil ein Turbinenhersteller seine größten Anlagen verschrotten will. Die Nachricht ist ein schwerer Schlag für die US-Offshore-Windindustrie und ein großer Rückschlag für die Klimabestrebungen von New York – und Präsident Joe Biden. Die drei Projekte hätten den Bundesstaat mit 4 Gigawatt Offshore-Windleistung versorgt, was fast der Hälfte des Ziels von New York für 2035 entspricht.

Zum jetzigen Zeitpunkt weiß niemand, wie große Mengen von Offshore-Windkraftanlagen um New York zu einem Preis entwickelt werden können, den niemand zu zahlen bereit ist. Und natürlich hat auch niemand eine Lösung für das Problem der Intermittenz dieses Stromes.

Grüner Wasserstoff

Die New Yorker Regulierungsbehörden haben erkannt, dass ein dekarbonisiertes und überwiegend aus Wind- und Sonnenenergie bestehendes Stromerzeugungssystem eine so genannte „dispatchable emissions-free resource“ (DEFR) benötigt, damit es funktioniert. Die beste Idee, die jemand für die DEFR hat, ist der so genannte „grüne“ Wasserstoff, d. h. Wasserstoff, der durch ein emissionsfreies System wie Wind, Sonne oder Wasser erzeugt wird.

Derzeit wird weltweit nur eine vernachlässigbare Menge an grünem Wasserstoff produziert, und in New York gibt es keinen. Aber irgendwie ist New York auf die Idee gekommen, dass es das schaffen könnte. Zwei Anlagen zur Herstellung von grünem Wasserstoff haben staatliche Zuschüsse erhalten und sind angeblich bereits in Betrieb. Die eine wird von einem Unternehmen namens Plug Power entwickelt und befindet sich in einem Industriepark namens STAMP westlich von Rochester; die andere wird von Air Products in Massena am St. Lawrence River entwickelt. Beide Anlagen sind fast schon komisch klein im Vergleich zu den Mengen an Wasserstoff, die benötigt würden, um die Stromerzeugung in New York in einer Welt vollständig zu unterstützen, in der hauptsächlich Wind- und Sonnenenergie genutzt wird. Aber zumindest wären sie etwas.

Am 18. Oktober berichtete die Batavian, dass die Wasserstoffanlage von Plug Power „auf Eis gelegt“ sei. Auszug:

Chris Suozzi, Vizepräsident für die Entwicklung von Unternehmen und Arbeitskräften im Genesee County Economic Development Center, hat Berichten zufolge einer in Washington, D.C., ansässigen Immobilienfirma mitgeteilt, dass das STAMP-Projekt von Plug Power auf Eis gelegt ist. . . . „Sie sind noch nicht so weit“, soll Suozzi gesagt haben. „Sie sind auf Eis gelegt. Wir wissen nicht, wie es zu diesem Zeitpunkt weitergehen soll.“

Die Einstellung oder Streichung eines grünen Wasserstoffprojektes sollte niemanden überraschen. Im vergangenen Jahr wurden bereits größere Projekte dieser Art von großen Unternehmen wie Fortescue und Origin in Australien abgesagt. Tatsache ist, dass die Kosten für die Herstellung von grünem Wasserstoff ein Vielfaches der Kosten für die Gewinnung von Erdgas aus dem Boden bei gleichem Energiegehalt betragen, wobei Erdgas in jeder Hinsicht ein weitaus besserer Brennstoff ist (höhere Energiedichte, leichter zu handhaben, weniger korrosiv, weniger anfällig für Lecks, weit weniger gefährlich und explosiv usw.). In der Zwischenzeit meldete der Entwickler des STAMP-Projekts für grünen Wasserstoff, Plug Power, als Ergebnis für das dritte Quartal 2024 einen Verlust von 211 Millionen Dollar bei Einnahmen von 174 Millionen Dollar. Das Unternehmen hofft auf ein Darlehen des Energieministeriums, um sich über Wasser zu halten. Ich frage mich, was oder wie Chris Wright darüber denken wird.

Die Anlage von Air Products in Massena plant, die Wasserkraft eines Staudamms am Sankt-Lorenz-Strom zur Herstellung von Wasserstoff zu nutzen. Wie bitte? Die Wasserkraft ist bereits planbar. Wie kann es sinnvoll sein, planbaren Strom für die Herstellung von Wasserstoff zu verwenden, dessen Zweck es ist, planbaren Strom zu erzeugen? Mindestens 40 % der Energie gehen bei der Umwandlung von Strom in Wasserstoff und zurück in Strom verloren. Es muss einfach eine bessere Verwendung für die Wasserkraft des Sankt-Lorenz-Stroms geben, als sie in Wasserstoff umzuwandeln und dann den Wasserstoff zu nutzen. Aber nichts davon ergibt einen Sinn.

Sauberer Weg: Übertragungsleitung

Eine weitere wichtige Einrichtung, um erneuerbare Energien für New York nutzbar zu machen, sollte die Übertragungsleitung mit der Bezeichnung ‚Clean Path‘ sein. Dabei handelt es sich um eine vorgeschlagene 280 km lange Hochleistungs-Übertragungsleitung (4 GW), die Strom, der in verschiedenen neuen „erneuerbaren“ (Wind- und Solar-) Anlagen im Norden und Westen des Staates erzeugt wird, nach New York City und in die Downstate-Region bringen soll. Die Kosten für dieses Großprojekt wurden mit 11 Milliarden Dollar angegeben.

Am 27. November teilte die New York State Energy Research and Development Authority der Public Service Commission mit, dass das Clean Path Projekt gestrichen wurde. Hier ist eine Kopie des Schreibens der NYSERDA und hier ein Artikel von Utility Dive vom 3. Dezember über die Absage.

Ich finde keine Diskussion über die Gründe für die Stornierung, aber es muss so sein, dass die Entwickler die fehlende Wirtschaftlichkeit erkannt haben. Das Problem ist folgendes: Da Wind- und Solargeneratoren nur etwa 20-40 % der Zeit arbeiten, würde diese enorm teure Übertragungsleitung nicht annähernd mit ihrer Kapazität betrieben werden können. Wahrscheinlich wäre sie im Durchschnitt nur zu einem Drittel ausgelastet. Im Vergleich zu einer Leitung, die zu oder fast zu 100 % ausgelastet ist, wären die Übertragungskosten also etwa dreimal so hoch.

Die Streichung dieser Leitung ist erst im letzten Monat erfolgt, und ich habe noch nichts über Pläne für eine Neuausschreibung oder eine alternative Strategie gesehen. Bisher sagt niemand: „Das kann unmöglich funktionieren“. Aber egal, wie man das Problem angeht, die Kosten für die Übertragung von intermittierendem Wind- und Solarstrom aus dem Hinterland nach New York City werden etwa dreimal so hoch sein wie die Kosten für die Übertragung von Strom aus einem Erdgaskraftwerk, das fast immer läuft.

Wir schweben also in der Luft, und niemand scheint zu begreifen, dass wir in Kürze auf die Erde stürzen werden. Alle Beteiligten versuchen, die letzten Dollar aus den Steuerzahlern herauszuholen, bevor der Absturz erfolgt.

Link: https://wattsupwiththat.com/2025/01/03/new-york-on-the-march-to-climate-utopia/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Falsch, WMO, es gibt keine Beweise dafür, dass „die Auswirkungen des Klimawandels den Globus im Jahr 2024 im Griff hatten“.

Anthony Watts

[Alle Hervorhebungen in diesem Beitrag vom Übersetzer]

Der Artikel der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) mit dem Titel „Climate Change Impacts Grip Globe in 2024“ zeichnet ein düsteres Bild eines Planeten, der ins Chaos stürzt, wobei extreme Wetterereignisse auf den vom Menschen verursachten Klimawandel zurückgeführt werden. Diese Darstellung ist zwar für wenig informierte Leser emotional ansprechend, vermengt aber fälschlicherweise kurzfristige Wetterereignisse mit langfristigen Klimatrends. Dies ist ein grundlegender Fehler, der die wissenschaftliche Integrität der Behauptungen untergräbt, zumal die WMO selbst definiert, was Klima ist: „…die durchschnittlichen Wetterbedingungen an einem bestimmten Ort und über einen langen Zeitraum hinweg“. Darüber hinaus zeigen historische Daten, dass die Menschheit nicht mit einer eskalierenden Klimakrise konfrontiert ist, sondern stattdessen immer besser mit extremen Wetterereignissen umgehen kann, ist doch die Zahl der wetterbedingten Todesfälle im letzten Jahrhundert drastisch gesunken.

Einer der Hauptfehler des WMO-Artikels besteht darin, dass nicht zwischen Wetter und Klima unterschieden wird. Das Wetter umfasst kurzfristige atmosphärische Phänomene wie Hitzewellen, Stürme und Niederschläge, während sich das Klima auf langfristige Muster und Durchschnittswerte über Jahrzehnte oder Jahrhunderte bezieht. Diese Unterscheidung ist von entscheidender Bedeutung, doch die WMO verwischt die Grenze, indem sie impliziert, dass einzelne Wetterereignisse im Jahr 2024 ein definitiver Beweis für den Klimawandel sind. Nur langfristige Wettertrends von dreißig oder mehr Jahren können auf den Klimawandel hindeuten, und in den Daten sind keine derartigen langfristigen Trends für eine Verschlechterung der extremen Wetterereignisse zu finden.

Wie Climate Realism hervorhebt, „treten extreme Wetterereignisse seit Jahrtausenden auf, oft ohne Verbindung zum menschlichen Einfluss“. Die Website stellt fest, dass die Zuordnung jeder Überschwemmung oder Hitzewelle zum Klimawandel die natürliche Variabilität ignoriert und die Komplexität der atmosphärischen Systeme nicht berücksichtigt. Sogar der IPCC räumt ein, dass es schwierig ist, bestimmte Wetterereignisse langfristigen Klimatrends zuzuordnen, und erklärt, dass eine solche Zuordnung strenge Analysen erfordert und sich nicht auf Einzelereignisse stützen kann.

Kurz gesagt, der Ansatz der WMO ist höchst irreführend, da er Wetterereignisse als Propagandawerkzeug benutzt, um das Narrativ eines Klimanotstands zu verkaufen.

Während sich der WMO-Artikel auf die unmittelbaren Auswirkungen extremer Wetterereignisse konzentriert, lässt er bequemerweise eine kritische Tatsache aus: Die Zahl der Todesfälle durch wetterbedingte Katastrophen ist in den letzten 100 Jahren stark zurückgegangen. In den 1920er Jahren starben im Jahresdurchschnitt weltweit etwa 485.000 Menschen bei solchen Katastrophen. Heute ist diese Zahl um über 98 % auf weniger als 10.000 pro Jahr gesunken. Dies ist kein Beweis für eine eskalierende Gefahr, sondern für einen außerordentlichen menschlichen Fortschritt. Siehe die folgende Graphik:

Graphik: Sie zeigt einen enormen Rückgang der Anzahl von Todesfällen im Zusammenhang mit allen extremen Wetterereignissen über einen Zeitraum von 100 Jahren von 1920 bis 2021. Quelle: Dr. Bjorn Lomborg, Daten der International Disaster Database, veröffentlicht in ScienceDirect.

Wie auf Climate at a Glance ausführlich dargestellt, ist der dramatische Rückgang der wetterbedingten Todesfälle auf Fortschritte in den Bereichen Vorhersage, Notfallmaßnahmen, Infrastruktur und Kommunikationstechnologien zurückzuführen. Die Fähigkeit der Menschheit, extreme Wetterereignisse vorherzusehen und sich an sie anzupassen, hat sich exponentiell verbessert, wodurch Millionen von Menschenleben gerettet und die Auswirkungen von Naturkatastrophen gemildert werden konnten. Wir sind keineswegs verwundbarer, sondern widerstandsfähiger als je zuvor.

Darüber hinaus hebt Watts Up With That hervor, dass die weltweite Berichterstattung über extreme Wetterereignisse zwar zugenommen hat – was den Anschein erweckt, dass es immer schlimmer wird – die tatsächliche Häufigkeit und Intensität solcher Ereignisse jedoch innerhalb historischer Normen liegt. Dies unterstreicht die Bedeutung des Kontextes und erinnert die Leser daran, dass das Herauspicken von Extremereignissen bei gleichzeitigem Ignorieren von Gesamttrends zu einer stark verzerrten öffentlichen Wahrnehmung und teuren politischen Fehlentscheidungen führt.

Ein weiterer Fehler in der Argumentation der WMO ist die Annahme, dass alle ungewöhnlichen Wettermuster das Ergebnis menschlicher Aktivitäten sind. Das Klimasystem kann zwar von einigen anthropogenen Faktoren beeinflusst werden, unterliegt aber auch in hohem Maße der natürlichen Variabilität. Phänomene wie El Niño, vulkanische Aktivität und Sonnenzyklen spielen eine viel größere Rolle bei der Gestaltung von Wetterlagen und müssen bei der Bewertung der Ursachen von Extremereignissen berücksichtigt werden.

So verweist der WMO-Artikel auf rekordverdächtige Regenfälle und Überschwemmungen im Jahr 2024 und impliziert, dass diese beispiellos sind. Wie Climate Realism jedoch feststellt, zeigen historische Daten, dass ähnliche Ereignisse lange vor der Industrialisierung auftraten. Das Ignorieren dieses historischen Kontextes führt zu einer verzerrten Sicht auf die aktuellen Bedingungen und fördert unnötigen Alarmismus.

Der Ansatz der WMO ist sinnbildlich für einen breiteren Trend in der Klimaberichterstattung: kurzfristige Wetterereignisse als Beweis für den langfristigen Klimawandel zu verwenden. Diese Taktik ist nicht nur wissenschaftlich fehlerhaft, sondern auch gefährlich irreführend. Durch die Vermischung von Wetter und Klima untergraben solche Darstellungen das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und fördern politische Maßnahmen, die oft schädlicher sind als die Phänomene, die sie bekämpfen sollen.

Eine solche alarmistische Rhetorik hat reale Folgen und führt zu einer wirtschaftlich katastrophalen Politik, die den ärmsten Bevölkerungsschichten der Welt unverhältnismäßig stark schadet. Wenn beispielsweise Ressourcen für die Bekämpfung übertriebener Klimabedrohungen verwendet werden, sind die Gemeinschaften möglicherweise weniger gut auf unmittelbare Herausforderungen wie Armut, Krankheiten und Naturkatastrophen vorbereitet.

Der WMO-Bericht „Climate Change Impacts Grip Globe in 2024“ (Auswirkungen des Klimawandels auf den Globus im Jahr 2024) ist ein Beispiel dafür, wie kurzfristige Wetterereignisse missbraucht werden, um ein langfristiges Bild einer angeblichen Klimakrise zu verbreiten. Eine solche Sensationslust untergräbt nicht nur das öffentliche Verständnis der Klimawissenschaft, sondern fördert auch eine fehlgeleitete Politik, die der Angst den Vorrang vor den Fakten gibt. Wetter ist nicht gleich Klima, und die Vermengung der beiden Begriffe ist entweder ein Akt der Unwissenheit oder der bewussten Täuschung, wobei beides zu fehlgeleiteten Ressourcen führen kann, die das Leben und Wohlergehen der Menschen gefährden.

Die Öffentlichkeit sollte bei der Klimaberichterstattung einen höheren Standard anlegen – einen, bei dem wissenschaftliche Genauigkeit Vorrang vor sensationslüsternen Schlagzeilen hat. Für alles andere steht zu viel auf dem Spiel.

Link: https://climaterealism.com/2025/01/wrong-world-meteorological-organization-there-is-no-evidence-climate-change-impacts-griped-globe-in-2024/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




FAZ als Schnellmerker: Atomstrom ist unschlagbar günstig

Der Anti-Atom-Wind dreht sich gerade. Das merkt man an der Reaktion der Opportunisten. Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat Lunte gerochen, hinter der ja bekanntlich ein kluger Kopf steckt.

Von Manfred Haferbug

Die FAZ brachte am 09.01.2025 einen Beitrag unter dem Titel heraus: „Import aus Frankreich: Dieser Atomstrom ist unschlagbar günstig“. Eine Dame in einem hohen deutschen Staatsamt würde dies glatt eine 360 Grad Wende nennen.

Mehr als ein Jahrzehnt haben die sogenannten „Qualitätsmedien“ die Atomenergie verteufelt und bekämpft. Die FAZ hatte 2021 sogar einen „Europaweiten Ausstieg aus Kohle, Atomkraft und Mineralöl“ herbeihalluziniert. Und unter den „TOP 10 im FAZ Ökonomenranking 2021“  wurde eine Frau Prof. Claudia Kemfert gleich hinter Professor Sinn auf Platz sechs gelistet. Wie kann so etwas passieren?

Claudia Kemfert, Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt im DIW Berlin, wurde bislang von den durchgegrünten Hauptstrommedien als die bekannteste Energieexpertin Deutschlands gehandelt. Wenn das stimmt, dann steht es schlecht um die Expertise in Deutschland. Sie gab anlässlich des 10. Jahrestages des Fukushima-Tsunamis dem Sender Phoenix ein Interview, das vor blankem Unsinn strotzte:

Die Fukushima-Atomkatastrophe war eine der schlimmsten menschengemachten Katastrophen der Welt und zugleich, auch wenn es sich ewig zieht, der Anfang vom Ende der Atomenergie. Der Atomausstieg ist gut und richtig. Atomenergie hat keine Zukunft. Atomenergie ist enorm teuer, ohne Dauersubventionen nicht wettbewerbsfähig. Es ist risikoreich und gefährlich. Nur wenige Staaten weltweit bauen neue Atomkraftwerke. Es sind vornehmlich Länder, die den AKW-Bau ohne demokratische Partizipation beschließen. Meist geht es dabei gar nicht um die Energieversorgung der Bevölkerung, sondern um die Sicherung von Macht und geopolitischer Stärke. Zehn Jahre nach Fukushima ist evident, Investitionen in erneuerbare Energien sind billiger. Sie schaffen Wertschöpfung, Innovationen und Arbeitsplätze….

Atomkraftwerke nur in nichtdemokratischen Ländern?

In diesem Stil geht es weiter, und Frau Professorin Kemfert outet sich als schlecht geschminkte Wind- und Solarlobbyistin, die vor den absurdesten Tatsachenverdrehungen nicht zurückschreckt.

Fukushima war weder eine Atomkatastrophe noch war es menschgemacht. Es war das stärkste, in Japan je gemessene Erdbeben mit einer Stärke von 9,6 auf der Richterskala und einem darauf folgenden verheerenden Tsunami. Bei dieser Flut  wurde auch das KKW Fukushima überflutet und beschädigt. Doch es kam kein einziger Mensch durch Radioaktivität zu Schaden. Die 19.000 Todesopfer kamen bei der Tsunamiflut ums Leben.

Dass Atomstrom nicht „ohne Dauersubventionen marktfähig ist“, hat Frau Kemfert frei erfunden, was jetzt sogar die FAZ zugibt. Das gilt wohl eher für die hochgelobten Erneuerbaren. Dass Atomkraftwerke in eher „nichtdemokratischen Ländern“ gebaut werden, könnte nur dann stimmen, wenn man Länder wie Frankreich, die Niederlande, Polen, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, das vereinigte Königreich und die USA zu den Nichtdemokratien rechnet.

Und die Evidenz von den „billigen Erneuerbaren“ sehen wir täglich am Supererfolg der niedrigen Strompreise der deutschen  Energiewende. Der FOCUS sagt dazu: „In Europa zahlt niemand mehr für Strom als wir – was nun passieren soll“. Leider lässt der Artikel offen, was nun passieren soll, außer man subventioniert den Strom, den man systematisch verteuert.

Atomausstieg doch nicht so eine prall gute Idee

Wenn die Antiatompropaganda recht gehabt hätte, so wäre in Deutschland ja jetzt alles Energiewende-paletti. Kein Atomstrom verstopft mehr die Netze. Die Energiewender behaupten unverdrossen, dass jetzt ganz bald der Strom billiger wird. Die Netzagentur behauptet, dass die Netze sicher sind. Habeck sieht sich auf den Zielerreichungspfaden der Energiewende. Die durchgegrünten Großmedien werden des Zujubelns der Erfolge der Energiewende nicht müde.

Aber seit der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke importiert Deutschland im Durchschnitt ziemlich genau die Erzeugung der zuletzt abgeschalteten Anlagen aus Frankreich, wo so also drei französische Kernkraftwerke das tun, was die hiesigen nun nicht mehr leisten durften. Und die Strompreise steigen unaufhörlich. Es hat sich herumgesprochen, dass der Atomausstieg doch nicht so eine prall gute Idee war und der Wind hat sich gedreht.

Inzwischen sind 70 Prozent der Deutschen der Meinung, dass die Kernkraftwerke lieber weiter laufen sollten. Doch dank eines kleinen Täuschungsmanövers von Wirtschaftsminister Habeck und Umweltministerin Schulz, dass die KKW entgegen der Meinung der eigenen ministeriellen Fachebenen für unsicher erklärte, sind sie nun mal hinüber und werden so schnell als möglich unbrauchbar gemacht.

Habeck hat sich und uns gekonnt in die Socke geschossen

Die FAZ stellt nun fest:

Frankreich war 2024 mit netto 13 TWh größter Stromlieferant. Grund sind niedrigere Kosten… Dieser Umstand wäre politisch nicht so brisant, wäre französischer Strom nicht zu rund 70 Prozent atomaren Ursprungs. Deutschland ist streng genommen also gar nicht aus der Kernenergie ausgestiegen, sondern nutzt sie indirekt weiter. Damit gesteht es unfreiwillig ein, dass bestehende Reaktoren eine wetterunabhängig verfügbare, CO2-arme und vor allem preiswerte Erzeugungsquelle sind – preiswerter als Kohle- und Gaskraftwerke, bei denen neben Brennstoffen auch die immer teureren Zertifikate im europäischen CO2-Handel in die Kalkulation einfließen… Frankreichs Energieregulierungsbehörde CRE beziffert diese für die mittlere Frist auf durchschnittlich rund sechs Cent je Kilowattstunde. In dieser Rechnung sind sämtliche Kosten für Modernisierung, Entsorgung nuklearer Stoffe und Abfälle und Nachbetrieb enthalten. Das gilt auch für die Baukosten des gerade mit großer Verspätung fertiggestellten Reaktors Flamanville 3“.

 

Die reinen Betriebskosten ohne die Neubauten liegen bei den französischen Reaktoren bei etwa drei Eurocent pro Kilowattstunde. Hätte man die letzten sechs deutschen Reaktoren weiterlaufen lassen, deren Investitionskosten ja genauso abbezahlt waren, wie die der französischen Reaktoren, lägen die Stromkosten in Deutschland 12 Prozent niedriger, trotz aller notwendigen Nachrüstungen der KKW und trotz des notwendigen Kaufs von Brennelementen.

Und die deutschen CO2-Emmissionen bei der Stromerzeugung wären nicht auf einem der schlechtesten Plätze in Europa gelandet, gleich nach Polen und Griechenland. Deutschland verursacht  sieben Mal mehr Kohlendioxyd pro Kilowattstunde, als die Franzosen. Die Deutschen brauchten auch keine Angst vor den Dunkelflauten im Winter und den Hellbrisen im Sommer zu haben, in denen Brownouts, oder im schlimmsten Fall ein Blackout droht. Man könnte mit Fug und Recht sagen, Herr Dr. Habeck hat sich und uns gekonnt in die Socke geschossen.

„Kalkarisierung“ des Untersuchungsausschusses

Mit dem Atomausstieg wurden viele, viele Milliarden vernichtet. Doch der zuständige Untersuchungsausschuss des von Habeck getäuschten Bundestages tagt und tagt und tagt… Und Schwupps, da ist sie wieder, die Frau Professorin Kemfert. Diesmal im Untersuchungsausschuss zum Kernenergieausstieg. Dort konstatiert sie „Die Kapazitäten in Deutschland seien ausreichend gewesen. Instabilitäten im Stromnetz habe es nicht gegeben. Kemfert zog in ihrer Stellungnahme das Fazit: Die Abschaltung der Kernkraftwerke war gerechtfertigt, die Versorgungssicherheit war jederzeit gewährleistet, weder Strompreise noch Emissionen sind gestiegen. Ein Weiterbetrieb über das Frühjahr 2023 hinaus sei nicht notwendig gewesen. Wen wundert so eine Stellungnahme der Wind- und Sonnenlobbyistin.

Der Untersuchungsausschuss müsste eigentlich in der Legislaturperiode beendet werden, man sollte im Extremfall sogar ein Ergebnis erwarten. Dem steht allerdings einiges entgegen. Die Legislaturperiode endet nach dem Ampel-Aus, das ja nunmehr viel früher kommt, als ursprünglich erwartet. Die Union hat 500 Zeugen benannt, die gehört werden müssten. Wie soll das gehen, bis zum 23. Februar? Es sieht ein bisschen nach einer „Kalkarisierung“ des Untersuchungsausschusses aus.“ Kalkarisierung“ nennt man seit der Nichtgenehmigung des Betriebes des fertiggestellten Kernkraftwerkes Kalkar durch die damalige SPD-Regierung die Obstruktion eines Verfahrens mit dem Anschein der Legalität.

Daher wird wohl der Wirtschaftsminister  trotz offensichtlicher Sabotage des deutschen Energiesystems nicht vor dem Kadi landen. Es werden sich wohl keine Staatsanwälte und Richter dafür finden.

 

Zum Thema kürzlich von Manfred Haferburg und Klaus Humpich erschienen:

Atomenergie – jetzt aber richtig

Das Nachwort stammt von dem Wissenschaftsphilosophen Michael Esfeld. Sie können es hier in unserem Shop bestellen, Auslieferung erfolgt ab kommenden Montag.

Zum Inhalt des Buches: Es ist keine Frage ob, sondern lediglich wann „die dümmste Energiepolitik der Welt“ (wallstreet-Journal) – in Deutschland euphemistisch „Energiewende“ genannt – beerdigt wird. Und was dann? Überall auf der Welt werden längst wieder die Weichen für die Kernenergie gestellt, CO2-frei wie bisher, aber intelligenter, resilienter, mobiler und preiswerter als je zuvor. Die Atomenergie kann auch hierzulande der Nukleus für einen neuen Wohlstand sein, auch diese Einsicht wird sich unter der Last des Faktischen durchsetzen. Die beiden Energieexperten Manfred Haferburg und Klaus Humpich analysieren den deutschen Irrweg und zeigen Wege aus der Sackgasse. Dieses Buch ist ein Almanach der Vernunft  für alle, die in Deutschland erfolgreich wirtschaftlich tätig sind und damit fortfahren wollen.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

 




Verheerende Brände in Kalifornien – Regierungsversagen und Missmanagement

Gründe für die verheerenden Brände katastrophalen Ausmaßes in Kalifornien sind mangelnde Vorsorge und komplettes Missmanagement der Verantwortlichen, denen es nicht gelingt, das Feuer einzudämmen: Feuerwehrleute fehlen, Wasserhydranten sind leer. Immer heftiger in die Kritik geraten der Gouverneur Kaliforniens und die Bürgermeisterin von L.A.  

von Holger Douglas

Die besten Szenenbildner, Kameraleute, Stuntregisseure und CGI-Spezialisten hätten es nicht besser hinbekommen können: bedrohliche Bilder von Feuersbrünsten, hochrot lodernde Flammen, Aschewolken über der Stadt. Doch diese Bilder sind echt. Los Angeles steht seit Tagen in Flammen, lässt es sich gut texten. 10.000 Häuser sind verbrannt, Kirchen, Schulen, Bibliotheken verbrannt. Apocalypse now.

Die Waldbrände, die im ausgetrockneten Kalifornien regelmäßig vorkommen, sind in diesem Jahr besonders stark, und vor allem bedrohlich nah an Hollywood und die Residenzen seiner Stars herangerückt. Wobei der Begriff Waldbrand übertrieben ist – ausgeprägte Wälder gibt es eher nicht, Büsche, Sträucher und Unterholz prägen das Landschaftsbild.

Vor allem das leicht brennbare Unterholz haben frühere Bewohner vorsorglich entfernt. Sie wussten: Das brennt wie Zunder. Und wenn dann noch die gefürchteten Santa-Ana-Winde dazu kommen, ist Hopfen und Malz verloren. Die Santa-Ana-Winde sind in der Region berüchtigt. Vor allem im Winter fegen diese trockenen, warmen Winde aus der Wüste in Richtung Pazifik. Wie ein ausgewachsener Föhnsturm in den Alpen. Zwischen einem Hochdruckgebiet im Landesinneren und einem Tiefdruckgebiet weiter südlich auf dem Meer wird die Luft Richtung Küste gesogen.

Kalifornien: Tausende auf der Flucht vor heftigen Waldbränden

Doch die heute herrschenden Democrats in Kalifornien wissen davon nichts mehr: Windig war es häufig, Vorsorge gilt als Fremdwort, die richtige woke Gesinnung scheint ihnen wichtiger als Löschwasser. Und so muss die Region bitter ausbaden, was grün-linke Irrwege im Laufe der letzten Jahre angerichtet haben.

Hinzu kommt Brandstiftung: Ein Obdachloser, der mutmaßlich für den Ausbruch eines Feuers am Donnerstag verantwortlich ist, wurde von Anwohnern dingfest gemacht, und später verhaftet. Zu möglichen Motiven ist noch nichts bekannt.

Jetzt macht eben die Realität den Hollywoodbildern heftige Konkurrenz: Schneisen der Verwüstung sind zu sehen, Satellitenbilder zeigen Orte, in denen sämtliche Häuser in Schutt und Asche gelegt wurden. Haus an Haus, dicht nebeneinander stehend – nur noch rauchende Ruinen. Die Feuer haben sich unter anderem durch den Stadtteil Pacific Palisades gefressen und alles niedergebrannt, was brennbar war. Dies ist einer der nobleren Stadtteile im Westen von Los Angeles, in denen Hollywoodstars in Hülle und Fülle wohnen. Viele Villen der Stars sind abgebrannt, Hollywoodikone Tom Hanks ist gerade noch einmal davon gekommen. Seine luxuriöse Villa steht wundersamerweise unbeschädigt inmitten rauchender Trümmer. Ebenso die von Steven Spielberg, wie Bild weiß.

Immerhin geben die amerikanischen Behörden bei den Waldbränden in Kalifornien leichte Entwarnung. Die Winde haben nachgelassen, die die Feuer begünstigten, zudem sei es gelungen, die Brandherde teilweise einzudämmen. Ab heute soll das erste von acht C-130-Flugzeugen als Löschflugzeug einsatzbereit sein, die das U.S. Northern Command auf die Kanalinseln in Südkalifornien verlegt hat.

Insgesamt haben die Brände rund um Los Angeles bereits eine Fläche von rund 116 Quadratkilometern verwüstet – das entspricht in etwa der Größe der Stadt San Francisco. Amerikanische Medien bezeichnen die Brandkatastrophe schon jetzt als historisch für die Stadt Los Angeles. Vor allem wehten die Santa-Ana-Winde in Kalifornien in diesem Jahr besonders stark und erleichterten die rasche Ausbreitung der Brände und fachten diese immer wieder an.

Immer heftiger in die Kritik gerät die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass. Während Los Angeles brennt und Zehntausende von Menschen auf der Flucht sind, war die ehemalige Arzthelferin mit Migrationshintergrund nach Ghana gereist. Gerade zurückgekehrt nach Los Angeles, wollte ein Reporter von Sky News noch auf dem Flughafen von ihr etwas zu der Katastrophe hören – doch sie sagte keinen Ton.

Sie hatte das Budget der Feuerwehr um 23 Millionen US-Dollar gekürzt, viele Feuerwehrleute mussten entlassen werden. Jetzt werden sogar Gefängnisinsassen, die im Knast eine Ausbildung zum Feuerwehrmann absolviert haben, zum Löschen geschickt. Häufig aber stehen sie mit ihren Kollegen vor Hydranten, aus denen kein Wasser kommt. Missmanagement allerorten.

Der konservative Aktivist und Autor Charlie Kirk will die Wende, ist Mitbegründer und Vorsitzender der Organisation „Turning Point USA“ sowie Mitglied des in republikanischen Kreisen gut vernetzten Council for National Policy. Kirk postet einen Videoausschnitt, wie eine Bewohnerin von Palisades, Rachel Darvish, in Panik zu Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom eilt und von ihm wissen will, warum die Hydranten kein Wasser haben. Der Gouverneur, der gerade in ein Auto einsteigen will, behauptet, er wolle Präsident Biden anrufen – habe aber gerade keinen Handyempfang.

Donald Trump, der designierte Präsident, nutzte die Gelegenheit, um Newsom anzugreifen: „Bis zu diesem Moment haben Gavin Newscum [Wortspiel mit dem Wort „scum“, was so viel bedeutet wie „Schmutz“] und seine Leute exakt NULL Prozent der Brände eingedämmt“, schrieb Trump. „Das ist kein Regierungshandeln.“ Bereits vor drei Monaten sprach Trump im Podcast von Joe Rogan über das komplett ausgeuferte Missmanagement in Kalifornien.

Brände gab es immer wieder, doch hätten sie mit einer vernünftigen Daseinsvorsorge längst nicht so katastrophal ausfallen müssen. Aber rationale Politik und grün-woke Gesinnung passen so gut zusammen wie Feuer und Wasser.#

 

 


Der Beitrag erschien zuerst bei TE hier

 

Anmerkung der Redaktion

Video in X von Michael Schellenberger über das verantwortungslose Missmanagement von Gouverneur Newsom und die Bürgermeisterin von Los Angeles unterstützt von sehr vielen Hollywoodstars, und div, Wellenretter wie Sierra Club