Neue Studie: Treibhausgase sind gesättigt und bringen keine Erwärmung

H. Sterling Burnett

In einer kürzlich im Journal of Sustainable Development veröffentlichten Studie weist Michael Simpson von der Universität Sheffield darauf hin, dass das Ziel, Netto-Null-Emissionen zu erreichen, ein politisches Ziel ist, das von der britischen Regierung undemokratisch beschlossen wurde. Es ist nicht wissenschaftlich fundiert.

Simpson geht in seiner Studie auf die Chemie und Physik der Treibhausgase ein und argumentiert, dass es keinen klimatischen Grund für eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf netto null gibt. Selbst wenn dieses Ziel politisch möglich wäre, sind Kohlendioxid (CO₂), Methan (CH₄) und Distickstoffoxid (N₂O) in der Atmosphäre gesättigt. Infolgedessen, so Simpson, „wird das Hinzufügen oder Entfernen dieser natürlich vorkommenden Gase aus der Atmosphäre kaum einen Unterschied für die Temperatur oder das Klima machen“.

Simpson erklärt zunächst den Prozess, mit dem die britische Regierung das Netto-Null-Protokoll verabschiedet hat, und was es für die britische Wirtschaft bedeuten würde. Er schreibt:

Die wirtschaftlichen Folgen der Verfolgung des „Net Zero“-Ansatzes dürften für UK verheerend sein: Schätzungen zufolge stehen den Kosten bis zu 1,4 Billionen Pfund allein für UK potenzielle, aber zweifelhafte Einsparungen in Höhe von 1,1 Billionen Pfund gegenüber, was laut dem britischen Ausschuss für Klimawandel Nettokosten in Höhe von 321 Milliarden Pfund (385,2 Mrd. USD) oder Kosten in Höhe von 10 Milliarden Pfund pro Jahr bedeutet, die auf 50 Milliarden Pfund pro Jahr steigen. Jüngste Berichte (NESO, 2024) zeigen deutlich, dass Net Zero den Kosten-Nutzen-Test nicht besteht (Montford, 2024b) und es jeden Haushalt in UK wahrscheinlich 78.000 £ kosten wird, die Stromerzeugung zu dekarbonisieren, und 58.000 £, den Straßenverkehr bis 2050 zu dekarbonisieren. Allein die Investitionskosten belaufen sich bis 2050 auf 40 Mrd. £ pro Jahr. All diese Ausgaben, insgesamt etwa 300.000 Pfund pro Haushalt, werden von Steuerzahlern, Verbrauchern und Unternehmen oder durch Staatsverschuldung für künftige Generationen bezahlt werden (Sasse, 2021). Dies wird die Ärmsten und Schwächsten der Gesellschaft am stärksten treffen und die Haushaltsrechnungen um mehrere Tausend Pfund pro Jahr erhöhen.

Doch all dieser Schmerz würde keinen Nutzen für UK oder die Welt mit sich bringen. Wie Simpson in einer kurzen Literaturübersicht darlegt, gibt es keine Beweise dafür, dass der Klimawandel eine Zunahme extremer Wetterereignisse verursacht oder solche Ereignisse schlimmer, schwerer, länger oder stärker macht. Kurz gesagt, es gibt keinen Beweis dafür, dass die menschlichen Treibhausgasemissionen einen gefährlichen Klimawandel verursachen.

Und in der Tat, so Simpson, sollten sie es auch nicht sein, denn wissenschaftliche Theorien und Experimente zeigen, dass die große Menge an natürlich vorkommendem Wasserdampf in der Atmosphäre den Strahlungsabsorptionsbereich der Sonnenstrahlung abdeckt. Zusätzliche, vom Menschen verursachte Treibhausgas-Konzentrationen in der Atmosphäre verändern nicht wesentlich die Menge der Sonnenstrahlung, die absorbiert und gespeichert werden kann. Zu diesem Punkt, wie auch zu anderen, trägt Simpson keine eigenen Forschungsergebnisse bei. Vielmehr fasst er die Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern wie den Physikern Will Happer (Princeton) und Steve Koonin (New York University) sowie dem Geologen Ian Plimer (University of Melbourne) zusammen.

Anstatt sich in diesem Punkt einfach auf eine Autorität zu berufen, geht Simpson auch das „ideale Gasgesetz“ im Detail durch und zeigt mathematisch, warum zusätzliche Treibhausgase nicht die klimatischen Auswirkungen haben können, die ihnen vom IPCC zugeschrieben werden. Da die Treibhausgase weder zu einem Temperaturanstieg noch zu einer Verschlechterung des Wetters führen, können sie auch keine Klimakrise verursachen, die von der Regierung behoben werden müsste. Daraus zieht Simpson den Schluss:

Die enormen Kosten, die mit der Umsetzung der Politik verbunden sind, und die Tatsache, dass es unwahrscheinlich ist, dass die durchschnittliche globale Lufttemperatur in Oberflächennähe gesenkt wird, sprechen gegen die Einführung von Netto-Null, unabhängig davon, ob Netto-Null vollständig umgesetzt und weltweit eingeführt wird. Daher besteht Net Zero den Kosten-Nutzen-Test nicht. Die empfohlene Politik ist, Net Zero aufzugeben und nichts gegen die so genannten „Treibhausgase“ zu unternehmen.

Quellen: Government of India; CO₂ Science

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-529-bad-estimates-of-solar-activity-and-temperatures-undermine-climate-change-projections/ (Dritte Meldung)

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Sehr geehrte Freunde und Unterstützer unseres Institutes,

auch 2024 war für uns wieder ein sehr ereignisreiches und aufregendes Jahr. Unsere 16. Internationale Klima- und Energiekonferenz konnte zwar im österreichischen Maria Enzersdorf bei Wien stattfinden, aber wieder nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen und aufgrund des persönlichen Einsatzes eines besonders engagierten Mitstreiters. Unter den Referenten befand sich u.a. der Nobelpreisträger für Physik von 2022, Dr. John Clauser, worauf wir besonders stolz sind und der dem IPCC zahlreiche Fehler nachweisen konnte. Die Professoren Henrik Svensmark (Kopenhagen), Nir Shaviv (Jerusalem) und Nicola Scafetta (Neapel), um nur einige zu nennen, präsentierten neue Forschungsergebnisse. Alle Vorträge sind auf unserer You-Tube-Plattform öffentlich zugänglich, die in diesem Jahr wieder stark gewachsen ist.

Außerdem konnten Mitglieder unserer Vereinigung wieder zwei Fachaufsätze in namhaften Journalen veröffentlichen. Dabei handelt es sich um: Lüdecke, H.-J., Müller-Plath, G. & Lüning, S., 2024. Central-European sunshine hours, relationship with the Atlantic Multidecadal Oscillation, and forecast, Nature Scientific Reports, 14:25152, https://doi.org/10.1038/s41598-024-73506-5 und Müller-Plath, G. & Lüdecke, H.-J., 2024. Normalized coefficients of prediction accuracy for comparative forecast verification and modeling, Research in Statistics, 2:1, 2317172, https://doi.org/10.1080/27684520.2024.2317172

Im Oktober erschien eine überarbeitete Auflage von Thomas Golds Grundlagenwerk „Die Biosphäre der heißen Tiefe“, das ich 2023 neu übersetzt hatte und in dem es u.a. um die abiotische Entstehung von Öl und Gas, aber auch um die Voraussetzungen der Klimaentwicklung geht. Ansonsten haben wir das Jahr vor allem damit verbracht, auf zahlreichen Konferenzen im In- und Ausland (u.a. im tschechischen Parlament) auf die wissenschaftlichen Fehlannahmen aufmerksam zu machen, die bekanntlich zur Klima- und Energiepolitik der deutschen Regierung und in der Folge zum flächendeckende Niedergang der Wirtschaft geführt haben.

2024 neigt sich zwar dem Ende zu, doch planen wir bereits jetzt unsere Aktivitäten des nächsten Jahres, das sicher aufgrund der verworrenen Zustände in unserem Land nicht ganz einfach werden wird. Und ich glaube übrigens auch nicht, daß der so genannte „Klimaschutz“ und die Energiewende von allein verschwinden werden. Denn zu viele verdienen daran. Die Glaubwürdigkeit vieler „Experten“ hängt von der Aufrechterhaltung eines angeblichen „Klimakonsens“ ab.

Unser größtes Projekt wird selbstverständlich wieder unsere nächste Konferenz sein, die im Mai 2025 im niederländischen Utrecht stattfinden wird. Diese organisieren wir gemeinsam mit unseren Partnern von der niederländischen Organisation Clintel, die u.a. durch ihren Bericht „Die starren Klimavorstellungen des IPCC – eine Analyse des AR6“ bekannt wurde. Unser fleißiges Mitglied Christian Freuer hat diese umfangreiche Analyse, das die Trugschlüsse des IPCC offenlegt, inzwischen ins Deutsche übertragen. Bitte helfen Sie uns bei der Verbreitung dieses wichtigen Textes. Mit dem niederländischen Tagungsort reagieren wir natürlich auch auf das Problem, daß sich die meisten deutschen Hotels aus Angst vor der Klima-Antifa weigern, uns zu beherbergen.

Ein weiteres wichtiges Projekt ist unsere Unterstützung der wissenschaftlichen Arbeit des Kopenhagener Klimaforschers Henrik Svensmark. Wegen seiner Forschungsergebnisse, die dem herrschenden Pseudo-Konsens widersprechen, weil sie einen Zusammenhang zwischen Klimawandel und solaren Aktivitäten belegen, hat ihm seine Universität bzw. der neue „grüne“ Rektor alle Zuwendungen gestrichen. Kollegen sprechen von einer Art Berufsverbot. Inzwischen mußte eine vollständige Kündigung zwar nach weltweiten Protesten zurückgenommen werden. Allerdings erhielt der verdienstvolle Wissenschaftler die ungewöhnliche Auflage, sich sein Gehalt über Drittmittel selbst (!) zu beschaffen. Erschwerend kommt hinzu, daß Svensmark aufgrund des entzogenen Professorentitels keinen Zugang zu bestimmten Fördertöpfen mehr hat. Falls Sie sich noch nicht mit Svensmarks Forschungen beschäftigt haben, empfehle ich eine seiner letzten Arbeiten, die von uns kofinanziert wurde: H. Svensmark et al.: Supernova Rates and Burial of Organic Matter, 05 January 2022, https://doi.org/10.1029/2021GL096376

Damit wir unseren Weg erfolgreich weiter gehen und Henrik Svensmark helfen können, bitte ich Sie auch in diesem Jahr wieder ganz herzlich, uns mit Ihrer Spende zu helfen. Scheuen Sie sich bitte nicht, uns bei Fragen zu kontaktieren. Auch kleinste Summen bringen uns voran. Leider sind unsere Aktivitäten derzeit nicht als gemeinnützig anerkannt. Es hat bisher bezüglich unserer Klage gegen diese Entscheidung des Finanzamtes noch nicht einmal einen ersten Verhandlungstermin gegeben, angeblich, weil man am Finanzgericht so viel zu tun habe… All das ist grotesk, nachdem wir uns gerade in den letzten Jahren vorrangig mit komplexen wissenschaftlichen Fragen befaßt haben. Insofern erwarte ich auch, daß wir diesen Prozeß gewinnen werden.

Bei all denen, die in den letzten Tagen bereits an uns gespendet haben, bedanke ich mich schon jetzt.

und den besten Wünschen für die kommenden Feiertage und Ihnen allen ein glückliches und gesundes Neues Jahr

Für den Vorstand

Dr. Holger Thuß

 

 




KI findet die juristischen Bomben: in 1.000 Seiten langen trickreichen Gesetzentwürfen kann nichts mehr versteckt werden

Von Jo Nova

Dies verlangsamt die Parasiten

Das Aufregendste, was ich heute gehört habe, war, dass KI eingesetzt wurde, um all die bösen Überraschungen zu finden, die in den 1.500 Seiten US-Gesetzestexten versteckt waren, die in den Tagen vor Weihnachten durch den Kongress gepumpt wurden. Rechtsberater müssen das ganze Jahr damit verbracht haben, die Texte mit Tricks zu manipulieren, um die politische Klasse zu bereichern. Kein Mensch könnte das Kleingedruckte über Nacht entschlüsseln, aber KI kann das. Dann rettete die freie Meinungsäußerung auf X die Situation, als Elon Musk die Nachricht an seine 208 Millionen Leser weitergab und dass Capitol Pork [~ die Schweinereien] wurden entlarvt,

Wie Elon Musk sagt : „Ich bin misstrauisch gegenüber Gesetzen, die länger sind als Der Herr der Ringe.“

Link zu o.g.  Kurt Schlichter; Link zu DJ Jones

Egal für wie korrupt Sie den Staat halten, es ist noch schlimmer:

Link zu o.g.Post https://x.com/BentleyBoodle23/status/1869910757015507401

Auf X wurden einige der versteckten Überraschungen gepostet, darunter eine Gehaltserhöhung für den Kongress, die Finanzierung von Bill Gates‘ Moskito-Spielen, Biowaffenforschung, Impfvorschriften und neue Regeln zur Definition nationaler Notfälle wie „Klimawandel“.


Bild online: Sechste (!) Lohnerhöhung seit 2022: Nächster Geldregen für unsere EU-Beamten

Überall in Europa wird gespart – nur bei den EU-Beamten nicht! Die Gehälter der Eurokraten sollen dieses Jahr um insgesamt 7,2 Prozent steigen – davon profitieren auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (66) und ihre Kommissare.

Auch ihr Gehalt steigt zum sechsten Mal seit Anfang 2022: EU-Chefin Ursula von der Leyen (66)

https://www.bild.de/politik/inland/sechste-lohnerhoehung-seit-2022-naechster-geldregen-fuer-unsere-eu-beamten-6735cd307b15411c7fa5517e


Wie könnte man dies anders beschreiben als grassierenden Diebstahl, der unter einer erfundenen „Pandemie“-Aktion versteckt und mit manipulativem Zwang durchgesetzt werden soll?

Glenn Reynolds weist darauf hin: Der Gesetzentwurf zur Krebsforschung wurde im März verabschiedet und dann zynischerweise monatelang liegen gelassen, um ihn als Geisel gegen die Republikaner einsetzen zu können.

Auf Twitter gesehen:

Was ist ungeheuerlicher: die Weigerung, ein 1.574 Seiten langes Haushaltsungetüm zu verabschieden, oder krebskranke Kinder als menschliche Schutzschilde zu benutzen, indem man sie in das Gesetz schreibt? „Um krebskranken Kindern zu helfen, mussten wir all die Korruption und Bestechung in Kauf nehmen“ – so sollte ihre Verteidigung lauten.

Als die Republikaner den Gesetzesentwurf auf 115 Seiten kürzten, haben die Demokraten, die den überlangen Gesetzentwurf vermutlich am Vortag vollständig verabschiedet hätten, diese Kurzfassung mit heraus gestrichenem Betrug und Korruption nicht verabschiedet [– bis auf zwei.]

https://twitter.com/cb_doge/status/1869907427304595633

Die megalange Gesetzgebung betrifft uns alle im Westen. Je länger die Gesetze sind, desto mehr nützen sie den Superreichen, die sich die QCs (oder KCs oder Waffenanwälte) leisten können, und desto mehr bestrafen sie die Armen, die sich keinen Anwalt leisten können, um die Schlupflöcher zu finden, die für sie ohnehin nicht in die Regeln geschrieben wurden.

Australien hatte 2013 mit überwältigender Mehrheit gegen ein Emissionshandelssystem gestimmt, zwei Jahre später aber trotzdem eines bekommen. Kurz vor Weihnachten 2015 wurden die Gesetze mithilfe irreführender Klauseln durchgeschmuggelt.

In allen politischen Kreisen der USA ist derzeit die radikale Idee im Gespräch, jeweils immer nur für einen einzigen Gesetzesentwurf abzustimmen …

Es ist fantastisch, und Trump ist erst in 30 Tagen offiziell Präsident.

UPDATE: Das US-Repräsentantenhaus hat gerade die dritte, 118 Seiten umfassende Revision verabschiedet.

https://joannenova.com.au/2024/12/ai-finds-the-legal-bombs-the-blob-cant-hide-things-in-1000-page-omnipork-bills-anymore/

 




Kältereport Nr. 49 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Im Zentrum auch dieses Reports steht wieder Asien, und zwar hauptsächlich Ost- und Südasien, namentlich Indien. Auch der „Lake Effect“ in den USA taucht wieder auf mit Mengen, die zwar für unsere Verhältnisse enorm, für dortige aber nicht so ungewöhnlich sind. Einen solchen Lake Effect gibt es auch in Japan, auch wenn er anders heißt. Er tritt auf, wenn die sibirische Festlandskaltluft über die eisfreie Japanische See hinweg auf die Inselnation trifft und vor allem an den Westhängen ungeheure Schneemassen bringt.

Meldungen vom 16. Dezember 2024:

Winter in den USA

In letzter Zeit wurden Teile der USA von extremem Winterwetter heimgesucht, mit starkem Schnee, Eis und Kälte, die verheerende Folgen hatten.

New York State wurde schwer getroffen: In der Nähe von Orchard Park fielen durch den See-Effekt über 85 cm Schnee, der Straßen verschüttete.

In Michigan sind die Schneemengen sogar noch höher, wo Städte wie Gaylord und Traverse bereits nach wenigen Wochen die Schneemengen des gesamten letzten Winters erreichen oder sogar übertreffen. In der Stadt Gaylord gab es bereits 217 cm – nur knapp die 220 cm des letzten Winters – während Traverse City mit 110 cm in dieser Saison 76 cm über dem Normalwert liegt.

Es werden noch diverse weitere Gebiete aufgezählt.

Vor allem in weiten Teilen Kanadas wird es diese Woche weiter sehr kalt sein. Und obwohl der Winter noch gar nicht offiziell begonnen hat, deuten einige Meteorologen an, dass eine rekordverdächtig kalte und schneereiche Saison bevorsteht. Dies ist auf jeden Fall ein beeindruckender Start.

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Anhaltende Kältewelle in Indien

Indien wird weiterhin von einer intensiven Kältewelle heimgesucht, und die Temperaturen sinken in vielen Bundesstaaten auf Rekordwerte.

In Telangana meldeten 13 Bezirke Temperaturen unter 10°C (50F). In Bheempoor in Adilabad wurde die niedrigste Temperatur mit 6,3°C gemessen, eine deutliche Abweichung von der Norm.

In Nord- und Zentralindien war die Kältewelle besonders heftig. In Jozila in Jammu und Kaschmir wurde eine Temperatur von -22°C erreicht, während andere Teile, darunter Srinagar (-3,4°C), Pahalgam (-4°C) und Gulmarg (-3,8°C), weiterhin in einer Frostperiode verharren, die durch Schneefall in den Bergen noch verschärft wurde. In Uttar Pradesh wurde ein 20-jähriger Dezemberrekord gebrochen. In Chitrakoot wurden tragischerweise kältebedingte Todesfälle gemeldet.

Madhya Pradesh hatte ebenfalls mit extremer Kälte zu kämpfen: In Shahdol wurde eine Temperatur von 1,5 °C gemessen, und in Bhopal sank die Temperatur auf unter 4 °C, was eine der kältesten Dezembernächte seit Jahrzehnten bedeutete. In Odisha sank die Temperatur in Mayurbhanj auf rekordverdächtige -10 °C, und es bildete sich sichtbarer Rauhreif. Rajasthan meldete in 11 Städten Temperaturen unter 4 °C und damit die kälteste Periode seit langem.

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Wostok unter -40°C – im dortigen Hochsommer!

In Vostok bleiben die Tiefsttemperaturen unter -40°C.

Am 16. Dezember wurde ein Tiefstwert von -40,8 °C gemessen – ein extrem niedriger Wert für die Jahreszeit um die Sommersonnenwende.

Link: https://electroverse.substack.com/p/winter-weather-grips-us-india-reels?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 17. Dezember 2024:

Bhopal (Indien): 58-jähriger Rekord gebrochen

In weiten Teilen Indiens hält eine extreme Kältewelle an, die Temperaturrekorde bricht. In Madhya Pradesh verzeichnete die Stadt Bhopal einen Tiefstwert von -3,3°C und brach damit den 58 Jahre alten Rekord von -3,1°C vom 11. Dezember 1966.

Kältewellen herrschen in Bezirken wie Rajgarh, Khandwa, Badwani, Pachmarhi, Shajapur, Umaria, Shahdol, Jabalpur, Mandla und Seoni, wobei in vielen Regionen, darunter Raisen, Vidisha, Dewas, Satna, Panna, Chhatarpur, Rewa und Narsinghpur, Warnungen vor schweren bis mittelschweren Kältewellen ausgegeben wurden.

In Kaschmir sinken die Temperaturen deutlich unter den Gefrierpunkt. Die niedrigsten Werte wurden in Anantnag und Shopian mit jeweils -8,9°C gemessen, gefolgt von Sonamarg mit -7,7°C. In Srinagar froren die Gewässer bei -5,3°C zu, darunter auch der berühmte Dal-See.

Die Kältewelle zeigt keine Anzeichen eines Nachlassens.

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Immer noch um -40°C in Wostok

Den dritten Tag in Folge sind die Tiefstwerte in Wostok in der Antarktis unter -40 °C gesunken, wobei am Dienstag ein Tiefstwert von -40,7 °C gemessen wurde.

Diese ungewöhnliche Kältewelle kurz vor dem Höhepunkt des Sommers deutet darauf hin, dass der Kern der Saison außergewöhnlich kalt bleiben könnte – ebenso wie im letzten Jahr.

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Extreme Kälte und starke Schneefälle in Finnland

Finnland sieht sich mit hartem Winterwetter konfrontiert, da der Süden und Westen von einem Schneesturm heimgesucht wird, während Lappland unter extremer Kälte leidet. Das Finnische Meteorologische Institut (FMI) warnt vor gefährlichen Reisen, Stromausfällen und Störungen im ganzen Land.

Ein rasch ziehender Schneesturm hat das Land am Sonntagabend heimgesucht und bis Montagmorgen in den südlichen und zentralen Regionen bis zu 13 cm Schnee gebracht, wobei noch mehr erwartet wird.

In Lappland herrscht eine rekordverdächtige Kälte. Am Sonntag wurden in Savukoski -35,6 °C gemessen, womit der am Vortag aufgestellte Rekord von -34,4 °C gebrochen wurde. Dies sind Werte, die weit unter dem Dezember-Durchschnitt von -11°C liegen.

Die Prognostiker erwarten eine Fortsetzung der Kälte, insbesondere im Norden: „Die Kälte wird sich morgen noch verstärken“, so das FMI.

Hierzu gibt es auch eine Meldung bei wetteronline.de.

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Meldungen vom 18. Dezember 2024:

Weiße Weihnacht in Europa

Der Übersetzer: Hier führt Cap Allon viele Gebiete Europas an, in der es eine „weiße Weihnacht“ geben soll. Das alles ist natürlich eine Vorhersage, weshalb hier auf eine Übersetzung einiger oder aller Abschnitte verzichtet wird.

Bei der Simulation einer solchen wiesen die Modellsimulationen bisher (18. 12.) sowohl von Lauf zu Lauf als auch untereinander große Unterschiede auf, so dass man hier m. E. keine Aussage treffen sollte. In einigen Gebieten gibt es sicher eine Weiße Weihnacht (auf den Bergen sowieso), in anderen genauso sicher nicht. Aber hierüber wird wohl nicht nur Blogger Cap Allon über die nächsten Tage noch diverse Worte verlieren.

Weiter geht es mit echten Extremkälte-Meldungen weltweit.

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Rekord-Kälte in Bengaluru

Bengaluru, Indien, wird diese Woche die kälteste Dezembernacht seit Jahrzehnten erleben. Die Temperaturen sind bereits auf 12,2°C/ (in den frühen Morgenstunden des 17. Dezember) gesunken und haben damit den tiefsten Stand seit 14 Jahren erreicht, aber ein weiterer Rückgang ist absehbar.

Nach Angaben des India Meteorological Department (IMD) werden die Thermometer in Bengaluru noch vor Ende der Woche 10 °C anzeigen, die kältesten Nächte seit Jahrzehnten, die den Wert von 11,5 °C aus dem Jahr 2011 deutlich übertreffen werden.

Die tiefste Temperatur in Bengaluru wurde am 13. Januar 1884 mit 7,8 °C gemessen. Auch wenn die Messwerte dieser Woche diesen Wert wahrscheinlich nicht unterbieten werden, so werden sie doch in den historischen Wetterbüchern hervorgehoben.

Das IMD hat die Einwohner von Bengaluru aufgefordert, sich auf anhaltende Kälte einzustellen, die das „Dezemberwetter in der Stadt neu definieren könnte“.

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Xinjiang (Nordchina): Rekord-Kälte bis -42,5°C

Die Kälte in Asien beschränkt sich nicht nur auf Indien, sondern herrscht auch in Sibirien, Ostrussland, der Mongolei und China … An der Station Bayinbuluke in der nordwestchinesischen Region Xinjiang sank die Temperatur auf -42,5 °C und stellte damit einen neuen Dezember-Kälterekord auf.


Diese extreme Kälte ist Teil eines umfassenderen Trends, da die Durchschnittstemperaturen in diesem Monat ebenfalls historische Tiefstwerte erreichen werden.

Dies gilt für weite Teile Chinas, wo bisher 15 Provinzhauptstädte einen neuen Tiefstwert erreicht haben. Dazu gehören Lanzhou mit -10,6 °C, Lhasa mit -6,1 °C, Xi’an mit -4,5 °C, Hefei mit -4,5 °C und Wuhan mit -4,1 °C – um nur fünf zu nennen.

Auch schneit es in diesen Regionen immer mehr. Urumqi hat im Dezember bereits vier heftige Schneestürme erlebt, wobei der letzte 32 cm gebracht hat.

Starker Dezember-Schneefall in Urumqi

Link: https://electroverse.substack.com/p/white-christmas-for-europe-bengalurus?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Eine Meldung vom 19. Dezember 2024:

Rekorde brechender Schneefall in Japan

Japans Skisaison hat mit einem Paukenschlag begonnen, der Jahrzehnte alte Rekorde gebrochen hat und in vielen Skigebieten für außergewöhnliche Schneefälle gesorgt hat. Heftige Schneefälle und anomale Kälte haben diesen Dezember zu einem Rekordmonat gemacht.

Niseko ist der Spitzenreiter und verzeichnet Schneemengen, die seit 1956 nicht mehr erreicht worden sind. In Kutchan Town wurde am 17. Dezember eine Schneehöhe von 142 cm gemessen, womit die vor 68 Jahren aufgestellte Rekordmarke von 144 cm nur knapp verfehlt wurde – und auf dem besten Weg ist, sie zu brechen.

In Higashiyama haben die Stationen 281 cm kumulierten Schneefall registriert.

Sogar im Zentrum von Tokio hat es bereits den ersten Schnee der Saison gegeben, zwei Wochen früher als sonst.

In ganz Japan haben die Bedingungen zu Beginn der Saison die Erwartungen übertroffen. Einige Regionen haben die stärksten Schneefälle seit Jahrzehnten erlebt und sind auf dem besten Weg, die besten aller Zeiten zu werden. Von Hokkaidos Pulverschnee bis zu Honshus Schneehöhen – die Saison 2024-2025 entwickelt sich zu einer unvergesslichen Saison für Skifahrer, genau wie es die MSM vorausgesagt haben (ach so?).

Dieser epische Start wird noch dadurch verstärkt, dass für die kommenden Tage und Wochen weiterhin viel Schnee erwartet wird.

Die lokalen Medien haben Mühe, ihre Begeisterung zu zügeln. Snow Japan schreibt: „Der Schneefall wird anhalten. Ich hoffe, es wird nicht langweilig!“, und 360niseko schreibt: „Heiliger Strohsack! Es ist die närrische Jahreszeit, aber das wird langsam lächerlich“.

[Beide Links sind frei zugänglich]

 

Link: https://electroverse.substack.com/p/japans-record-breaking-snowfall-bbc?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 20. Dezember 2024:

Rekord-Kälte in Murcia, Spanien

In Murcia, einer Region im Südosten Spaniens, sind die Temperaturen deutlich gesunken, was einen eisigen Start in den Winter bedeutet.

In Los Royos in Caravaca de la Cruz wurden -3,5 °C gemessen, in Yecla -2,9 °C und in Jumilla -2,1 °C. Der kälteste Ort war La Junquera mit einem Rekordwert von -9,7 °C. Und selbst die Küste von Cartagena blieb nicht verschont, wo Temperaturen von 4 °C gemessen wurden. Weiße Dächer und gefrorene Felder prägen nun das Bild der sonst so milden Region und haben viele unvorbereitet getroffen.

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Bidar, Indien: Alarmstufe Rot inmitten der Kältewelle

Weite Teile Indiens leiden nach wie vor unter einer schweren Kältewelle, was das India Meteorological Department (IMD) dazu veranlasst hat, für die Stadt Bidar im südwestlichen Bundesstaat Karnataka die seltene Alarmstufe Rot auszurufen.

Die Temperaturen in den nördlichen Bezirken Karnatakas, darunter Bidar, aber auch Vijayapura und Kalaburagi, sind auf etwa 6 °C gefallen, weit unter den saisonalen Durchschnitt von 13 °C und weit unter das, was die Menschen hier gewohnt sind.

In Bidar ist die Lage kritisch. Da die Temperaturen in den kommenden Tagen voraussichtlich noch weiter sinken werden, haben die Behörden die Bewohner aufgefordert, in den Häusern zu bleiben.

Die Kältewelle hat auch Bengaluru und alle anderen Städte sowie Hemmigepura erreicht. Auch die Gebiete in der Nähe des internationalen Flughafens Kempegowda und des Flughafens Hindustan Aeronautics Limited haben mit starken Anomalien zu kämpfen. Der Norden Indiens friert weiter, und an einigen Orten sind Tiefstwerte von unter -20 °C an der Tagesordnung.

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31,1°C in den italienischen Alpen

In den italienischen Alpen sind heute Morgen (20. Dezember) extrem niedrige Temperaturen gemessen worden.

Um 5:30 Uhr Ortszeit wurden in Cime Bianche -17,5 °C, in Monviso -18,2 °C und in Gran Vaudala -18,5 °C gemessen.

Noch käkter war es auf den Gipfeln des Monte Rosa mit (-29,7 °C) und des Monte Bianco mit (-31,1 °C).

Das sind extreme Werte für die Jahreszeit – Frost, der auch den Schnee begünstigen wird, der die Region zu begraben droht.

https://electroverse.substack.com/p/murcias-record-lows-red-alert-in?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 50 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 20. Dezember 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Schlechte Schätzungen der Sonnenaktivität und der Temperaturen untergraben die Projektionen bzgl. Klimawandel

H. Sterling Burnett

Die Heritage Foundation hat kürzlich eine Studie von führenden Wissenschaftlern des Zentrums für Umweltforschung und Geowissenschaften (Center for Environmental Research and Earth Sciences CERES) veröffentlicht, in der argumentiert wird, dass die Debatte über die Ursachen und Folgen des Klimawandels noch nicht entschieden ist, unter anderem weil die Klimamodelle wahrscheinlich Probleme mit der Temperaturaufzeichnung und den Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima nicht berücksichtigen.

Was die Temperaturaufzeichnungen betrifft, so weist die Studie darauf hin, dass es drei Hauptquellen für lokale Temperaturen gibt, die gemittelt und kombiniert werden, um „globale Durchschnittstemperaturen“ zu erhalten: Oberflächenstationen, die sowohl landgestützte als auch ozeangestützte Temperaturmessungen umfassen, Satellitenmessungen und Wetterballonmessungen. In der Studie wird beschrieben, wie die Durchschnittswerte ermittelt und weitergegeben werden. Das von CERES festgestellte Problem, auf das auch andere, darunter wiederholt Anthony Watts, hingewiesen haben, besteht darin, dass die Aufzeichnung der Temperaturen durch eine anhaltende Verzerrung der Wärmeentwicklung gekennzeichnet ist, die auf die falsche Platzierung der Oberflächenstationen zurückzuführen ist.

CERES zeigt, dass der IPCC dieses und andere Probleme im Zusammenhang mit den Aufzeichnungen der Oberflächenstationen, wie sie in den verunreinigten homogenisierten Temperaturdatensätzen zum Ausdruck kommen, nicht angemessen berücksichtigt. Die Untersuchungen von CERES legen nahe, dass die Temperatur-„Daten“ des IPCC bis zu 40 Prozent höher liegen, als es der Fall wäre, wenn die Verzerrung durch den städtischen Wärmeinseleffekt und die fehlerhafte Homogenisierung angemessen berücksichtigt würden.

Was die natürlichen, das Klima beeinflussenden Faktoren betrifft, so hat das IPCC nur zwei natürliche Faktoren modelliert und eine Reihe anderer ignoriert: vulkanische Aktivität und Sonneneinstrahlung (Sonnenaktivität). Interessanterweise hat der IPCC nur eine einzige Schätzung untersucht, die zufällig darauf hindeutet, dass die Sonne beim jüngsten Klimawandel keine messbare Rolle gespielt hat, obwohl CERES mindestens 27 verschiedene Schätzungen der langfristigen Sonneneinstrahlung seit 1850 ermittelt hat. Andere Schätzungen zeigen einen größeren Einfluss auf die Temperaturen, sowohl dekadisch als auch über längere Zeiträume. CERES schreibt:

Wir … haben Bedenken hinsichtlich des Umgangs des IPCC mit der laufenden wissenschaftlichen Debatte über die Veränderungen der Sonnenaktivität (TSI) seit 1850. Die von den Computermodell-Simulationen verwendete TSI-Schätzung, die zur IPCC-Analyse beitrugen, wurde garantiert, um zu zeigen, dass die globale Erwärmung „größtenteils vom Menschen verursacht“ wurde. Wir haben jedoch mindestens 27 verschiedene Schätzungen für die Veränderungen der TSI seit 1850 ermittelt. Mehrere dieser Schätzungen deuten darauf hin, dass die globale Erwärmung „größtenteils natürlich“ ist, und mehrere deuten darauf hin, dass die globale Erwärmung eine Mischung aus natürlichen und vom Menschen verursachten Faktoren ist.

Die Behauptung des IPCC, dass die Wissenschaft feststeht und dass der Mensch und nicht die Natur für den gesamten oder den größten Teil des gegenwärtigen Klimawandels verantwortlich ist, wurde anscheinend durch die vom IPCC ausgewählten Datensätze vorherbestimmt. Dies deutet darauf hin, dass der IPCC das gewünschte Ergebnis kannte und seine Prämissen darauf ausgerichtet hat. CERES:

Wir kommen daher zu dem Schluss, dass der IPCC bei seinen Aussagen über die Entdeckung und die Zuordnung zu einem bestimmten Phänomen zu selbstsicher und voreilig war. Die wissenschaftliche Debatte ist noch nicht abgeschlossen. Unserer Meinung nach ist die wissenschaftliche Gemeinschaft noch nicht in der Lage festzustellen, ob die beobachteten Temperaturveränderungen seit den 1800er Jahren „größtenteils natürlich“, „größtenteils vom Menschen verursacht“ oder „eine Mischung aus beidem“ sind.

Die wissenschaftliche Debatte darüber, wie viel von der globalen Erwärmung vom Menschen verursacht wird und wie viel natürlichen Ursprungs ist, ist noch nicht geklärt.

Quelle: The Heritage Foundation

Link: https://heartland.org/opinion/climate-change-weekly-529-bad-estimates-of-solar-activity-and-temperatures-undermine-climate-change-projections/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE