Überwindung der Vorschriften für Elektrofahrzeuge

Duggan Flanakin

Eines der wichtigsten Wahlkampfthemen von Donald Trump war die Beendigung der Vorschriften für Elektrofahrzeuge, das er als eine China-first-Politik bezeichnet, die das Stromnetz besteuert, Zwangsarbeit subventioniert und amerikanische Arbeitsplätze vernichtet. Das bedeutet, dass die Subventionen und Vorschriften der Biden- Regierung zurückgenommen werden müssen – aber was wird er sonst noch tun können?

Die weltweite Revolte gegen die von der Europäischen Union seit langem favorisierte Ein-Motoren-Strategie begann in Italien, nur zwei Monate nachdem die EU eine vorläufige Einigung über ein neues Gesetz zu Fahrzeugemissionen erzielt hatte, das den Verkauf von Verbrennungsmotoren bis 2035 verboten hätte.

Die Regierung der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erhob Einwände gegen das Vorhaben, da der Marsch in Richtung einer reinen E-Fahrzeugflotte die italienische Autoindustrie bereits mit einem Stellenabbau konfrontiert hatte. Verkehrsminister Matteo Salvini argumentierte, dass ICE-Fahrzeuge bereits mit kohlenstoffneutralen synthetischen Kraftstoffen betrieben würden.

Der deutsche Finanzminister Christian Lindner forderte daraufhin eine Ausnahme in der EU-Vorschrift für wasserstoffbasierte, kohlenstoffneutrale synthetische E-Treibstoffe, in die Porsche bereits 75 Millionen Dollar investiert hat. Der deutsche Verkehrsminister Volker Wissing betonte, dass jeder, der es mit klimaneutraler Mobilität ernst meine, auf alle verfügbaren Optionen setzen müsse, und verstand nicht, warum jemand „einige Technologien verbieten“ wolle.

Andrew Graves, ein Veteran der Autoindustrie, schlug vor, dass E-Fuels die Lösung sein könnten, um ältere ICE-Fahrzeuge auf der Straße zu halten. Er wies auch auf das große Risiko hin, dass es bis 2035 nicht genügend Ladestationen oder Batteriefabriken geben könnte, um die Nachfrage zu decken.

Die europäischen Autohersteller haben den Kampf gegen billige (von Präsident Xis Regierung subventionierte) chinesische Importe und das abnehmende Interesse der Verbraucher an batterieelektrischen Fahrzeugen verloren. Unherd berichtete im Juli, dass Porsche seine Verkaufsziele für Elektroautos aufgrund eines 25-prozentigen Umsatzrückgangs zurückschraubte und zugab, dass „der Übergang zu Elektrofahrzeugen länger dauern wird als wir angenommen haben“.

In den USA hat eine Gallup-Umfrage ergeben, dass die Zahl derjenigen Amerikaner gestiegen ist, die ein Elektroauto nicht in Betracht ziehen, während die Zahl derer gesunken ist, die einen solchen Kauf in Erwägung ziehen. Präsident Trump hat geschworen, den Chinesen den Verkauf ihrer E-Fahrzeuge in den Vereinigten Staaten zu erschweren, und auch die europäischen Regierungen haben Zölle eingeführt, um ihre Autohersteller vor dem totalen Zusammenbruch zu bewahren.

General Motors verzögerte die Entwicklung neuer E-Fahrzeugmodelle und verschob die Eröffnung eines Werks für Elektro-Lkw, während Ford die Produktion seiner Lightning-EV-Lkw einstellte, nachdem es zugegeben hatte, dass es bei jedem verkauften E-Fahrzeug über 47.000 Dollar verlor.

Während viele Autohersteller immer noch E-Pkw bauen, wächst der Konsens darüber, dass batterieelektrische Fahrzeuge nicht der richtige Weg für 18-Rad-Lkw und andere schwere Lkw oder sogar für Pickups sind, auf die sich Millionen von Menschen verlassen, um kleinere Lasten zu transportieren.

Peter Rawlinson, dessen Unternehmen Lucid Motors Luxus-EVs herstellt, sagte gegenüber Axios, dass Verbrennungsmotoren – und nicht batterieelektrische Fahrzeuge – die einzige realistische Option für Pickups sind. Der Elektro-Pickup „ist das falsche Produkt, und so sehen wir, dass die Unternehmen kein tragfähiges Produkt herstellen, wenn sie versuchen, einen Elektro-Pickup zu bauen.“

Schon vor Trumps Wahlsieg im November haben die Autohersteller ihre Versprechen zur Produktion von Elektrofahrzeugen zurückgenommen, um die Regierung Biden (und vermutlich auch Bundesstaaten wie Kalifornien, die strenge Vorschriften für Elektrofahrzeuge erlassen haben) zu besänftigen.

Toyota kündigte Anfang Oktober an, die Produktion seiner ersten in den USA hergestellten Elektrofahrzeuge in seinem Werk in Georgetown, Kentucky, auf 2026 zu verschieben, obwohl das Unternehmen an einem Werk für Elektro-SUV in Princeton, Indiana, und einem Werk für Lithium-Ionen-Batterien in North Carolina festhielt.

Hyundai hat im Oktober mit der Produktion seines elektrischen Crossovers Ioniq 5 in einem riesigen Werk in Bryan County, Georgia, begonnen, in dem sechs Elektrofahrzeuge für Hyundai, Kia und Genesis hergestellt werden. Das Unternehmen rechnet mit der Produktion von 300.000 E-Fahrzeugen pro Jahr, wobei die maximale Kapazität je nach Nachfrage bei 500.000 Fahrzeugen pro Jahr liegt. Die Anlage wird auch in der Lage sein, Hybride zu bauen, die in der Hackordnung der Trump- Regierung weit oben stehen.

Aber was passiert mit dem Markt für Elektroautos, wenn die Subventionen und Vorschriften wegfallen? Die Biden-Administration hat offenbar Milliarden in eine angebliche Kampagne zum Aufbau eines EV-Ladenetzes gesteckt, und das superschnelle Ladegerät ist heute weitgehend eine Fata Morgana. Die Kfz-Versicherungstarife für E-Fahrzeuge sind nach spontanen Bränden in die Höhe geschnellt, und die zunehmenden Stromausfälle selbst in den Staaten mit E-Fahrzeug-Vorschriften sind eine weitere Bremse für das Vertrauen der Verbraucher.

Während seines Wahlkampfs wetterte Präsident Trump gegen Wasserstoff-Fahrzeuge, die seiner Meinung nach anfällig für tragische Explosionen seien, aber Autohersteller von Europa bis Asien bringen bereits wasserstoffbetriebene Motoren und andere neue Technologien auf den Markt oder entwickeln sie intensiv.

Während Jaguar Land Rover in Großbritannien „mehr Anstrengungen“ gefordert hat, um den Kauf und Besitz eines Elektroautos attraktiver zu machen, sieht die Branche weltweit einen Rückgang der Produktion und des Verkaufs von Elektroautos – ein Rückgang, der durch eine subventionsfeindliche Trump-Regierung wahrscheinlich noch verschärft werden wird.

Die britische Regierung ist jedoch nach wie vor genauso entschlossen (wenn nicht sogar noch mehr) wie die Regierung Biden, einer unwilligen Öffentlichkeit E-Fahrzeuge aufzudrängen. Zwar hat der kurzzeitige Premierminister Rishi Sunak die Frist für den vollständigen Ausstieg aus den Verbrennungsmotoren von 2030 auf 2035 verlängert, doch ist das Land mit nur 3,5 % noch weit davon entfernt, bis 2025 mindestens 22 % und bis 2030 mindestens 80 % Elektrofahrzeuge zu verkaufen.

Das tiefere Problem bei dem Versuch, eine 125 Jahre alte Technologie bei einer Öffentlichkeit zu ersetzen, die heute 1 Milliarde ICE-Fahrzeuge betreibt, besteht darin, dass EVs auf einer völlig anderen Plattform laufen, die sich nicht mit anderen Technologien kombinieren lässt – eine Plattform, die sich sogar von dem Hybridmotor unterscheidet, der in ICE-Fahrzeugen recht gut funktioniert. Das Gleiche gilt für Wasserstoff und für E-Kraftstoffe. Dennoch glauben einige Regierungen immer noch, dass Widerstand zwecklos ist – dass sich ihre Vorschriften auch gegen eine Flutwelle von Gegenstimmen durchsetzen werden.

In einem kürzlich erschienenen Artikel in Wired wird spekuliert, dass ein Präsident Trump teilweise von seinem Versprechen abrücken wird, „die Vorschrift für Elektrofahrzeuge am ersten Tag zu beenden“, und sei es nur, um den starken Unterstützer und Tesla-CEO Elon Musk nicht zu verärgern. Wird er sich der Forderung der Heritage Foundation anschließen, die Steuergutschriften für Elektrofahrzeuge und andere Subventionen zu streichen und von den immer strengeren Standards für den Kraftstoffverbrauch abzurücken, um den ICE-Fahrzeugen gleiche Bedingungen zu bieten?

Trump hat klar gesagt, dass er glaubt, dass es einen Platz für E-Fahrzeuge im US-Automobilmix gibt, während er den Markt für wasserstoffbetriebene E-Fahrzeuge scharf kritisiert (auch wenn Tesla jetzt plant, sein erstes Wasserstofffahrzeug 2026 auf den Markt zu bringen).

Sicher ist, dass die Demokraten, die eine Zukunft allein von Elektroautos anstreben, jeden Versuch der Trump- Regierung behindern werden, die Vorschriften von Biden rückgängig zu machen, und dass einige Republikaner sich ihnen anschließen könnten. Darüber hinaus befinden sich einige der Elektroautoanlagen in Bundesstaaten, deren Stimmen Trump benötigt, um 2024 zu gewinnen – und es ist schwierig für Politiker, gegen den Fluss von Bundesgeldern in ihre Staaten zu stimmen.

Vier Grundsätze werden die Maßnahmen der Trump- Regierung in Bezug auf die Autoindustrie in den nächsten Monaten leiten: (a) Zölle zum Schutz der Arbeitsplätze in der heimischen Autoindustrie, (b) Kampf gegen Vorschriften, die das Spielfeld in Richtung einer EV-Technologie verschieben, die vor allem bei Lastkraftwagen sehr unbeliebt ist, (c) Senkung der Gesamtkosten für den Besitz eines zuverlässigen Transportmittels für amerikanische Verbraucher und (d) die Wahlfreiheit der Verbraucher und nicht staatliche Vorschriften müssen den Auto- und LKW-Markt bestimmen.

This article originally appeared at Real Clear Energy

Link: https://www.cfact.org/2024/11/17/trumping-the-electric-vehicle-mandate/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




These: Ein steigender Kohlendioxidgehalt hat wahrscheinlich gar keine erwärmende Wirkung

Immer wieder werden wir von Lesern gebeten eigene Gedanken zum Thema Klima oder Energie zu veröffentlichen. Sind sie interessant dann tun wir das auch. D.h. aber nicht, dass wir mit dem Autor übereinstimmen, dagegen sind oder sonst irgendetwas. Im Folgenden ein Betrag von Andreas Becker.

 

Im Folgenden einige Gedanken und Beobachtungen zur Frage, ob der steigende CO2 – Gehalt der Atmosphäre global überhaupt eine erwärmende Wirkung entfalten kann.

Andreas Becker

An einer Tasse heißen Tees lassen sich einige Grundphänomene der Wärme beobachten. Die Tasse fühlt sich warm an. Der feste Stoff aus Keramik oder Glas nimmt durch Berührung die Wärme von der heißen Flüssigkeit auf und leitet sie nach außen an die umgebende Luft oder unsere Hand weiter. Wärme kann sich also durch ruhende feste Materie hindurchbewegen. Dabei fühlt sich eine Metalltasse heißer an als eine Keramik – oder Kunststofftasse, weil Metalle gute Wärmeleiter sind. Wenn der Tee noch sehr heiß ist, kann man die Wärme der Tasse auch spüren, ohne sie zu berühren. Diese Art der Wärmeübertragung wird als Wärmestrahlung bezeichnet. Genauere Beobachtungen zeigen, dass diese Strahlungswärme bei einer glänzenden Metalltasse nicht auftritt. Blanke Metallflächen sind schlechte Wärmestrahler; sie reflektieren dagegen die Wärmestrahlung der Umgebung. Richtet man einen Strahlungsthermometer gegen eine heiße Metalltasse, so zeigt er für viele überraschend die Temperatur des umgebenden Zimmers (also z.B. 20o C) an, die sich in der glänzenden Metallfläche spiegelt, obwohl die Tasse vielleicht 90o C warm ist.

Der heiße Tee zeigt besonders in einer schlanken und hohen Tasse eine deutliche Temperaturschichtung: ein Thermometer misst am Boden der Tasse (nicht rühren!) einige Grad weniger als im oberen Teil. Das ist eine allgemeine Erfahrung: Warmes Wasser steigt nach oben und kaltes sinkt nach unten. Nach diesem Prinzip lässt sich eine pumpenlose Schwerkraftheizung betreiben, in der die Wasserzirkulation in den Rohren allein durch diesen Dichteunterschied von warmem und kaltem Wasser aufrechterhalten wird.

Unmittelbar an der Teeoberfläche ist der Tee aber etwas kühler als direkt darunter. Dort findet eine intensive Wärmeübertragung durch Berührung mit der Zimmerluft statt, die sich, kaum erwärmt, nach oben bewegt und durch nachströmende kühlere Luft ersetzt wird. Diese Luftkühlung des Tees wird noch durch einen zweiten Vorgang kräftig verstärkt, nämlich die Verdunstung des Teewassers. Wer genau hinschaut, bemerkt, dass das verdunstete Wasser unmittelbar über der Oberfläche noch unsichtbar ist und erst kurz darüber durch Kondensation als nebelartiger Schleier sichtbar wird, der aufsteigt und sich nach einer kurzen Strecke wieder auflöst. Die zur Verdunstung notwendige Wärme wird dem Tee entzogen, wodurch er abkühlt. Die Verdunstungswärme ist im unsichtbaren Dampf enthalten und wird bei der Kondensation wieder frei. Wird die Hand unmittelbar über die heiße Teeoberfläche gehalten, kondensiert der Dampf teilweise in Form kleiner Tröpfchen auf der Haut und die dabei freiwerdende Kondensationswärme kann die Haut schmerzhaft überhitzen.

Alle diese Vorgänge haben den gleichen Antrieb, nämlich den Temperaturunterschied zwischen Teetasse und Umgebung. Hat sich der Tee abgekühlt, kommen alle Wärmebewegungsvorgänge zum Stillstand. Oder anders formuliert: die Wärme ist immer bestrebt, sich gleichmäßig auszubreiten. Dabei nimmt die Geschwindigkeit der Wärmeverteilung von Feststoffen über Flüssigkeiten zu den Gasen deutlich zu, allerdings nur, wenn die Gase nicht in kleinen unbeweglichen Portionen wie in Bekleidungsstoff oder lufthaltigen Baustoffen eingeschlossen sind, sondern frei zirkulieren können. Mit der Wärmeaufnahme reduziert sich auch die Gasdichte, so dass sich die wärmste Luft in einem Zimmer immer unter der Decke befindet, selbst in Räumen mit Fußbodenheizung. Dabei ist es unerheblich, wie groß oder hoch der Raum ist; der Effekt kann in kleinen Zimmern wie in hohen Kirchenräumen, Fabrikhallen, Viehställen oder auch in der Stuttgarter Oper wahrgenommen und gemessen werden. Ausnahmen sind blechgedeckte Hallen, in denen bei niedrigen Außentemperaturen die Luft direkt unter Decke etwas kühler als wenige Zentimeter darunter sein kann.

Möchte man, dass der Tee möglichst lang warm bleibt, sollte man die Tasse abdecken, wodurch die Verdunstungskühlung und die Konvektionskühlung durch vorbeistreichende Luft abgeschwächt werden. Außerdem wäre eine glasierte Leichtkeramik von Vorteil, die am besten innen und außen durch einen metallischen Überzug verspiegelt ist, so dass auch die Wärmeabstrahlung gebremst würde. Noch besser als eine schlecht leitende Keramik ist verdünnte Luft, was in Thermoskannen oder sogenannten Dewargefäßen dadurch erreicht wird, dass ein doppelwandiges Glasgefäß kunstvoll zwischen den beiden Glaswänden so weit wie möglich evakuiert wird. Diese Gefäße halten die Wärme sehr lange fest, da nur noch Wärme über den Verschluss und die Glasbrücke zwischen den beiden Glaswänden entweichen kann.

Wenn wir uns jetzt die Erde im All schwebend vorstellen, so bemerken wir, dass auch sie von einem noch viel dünneren Vakuum als in einer Thermoskanne umgeben ist, wodurch keine Wärme die Erde und ihre Atmosphäre auf dem Weg über die Konvektion verlassen kann. So ist also die Atmosphäre oben von der besten Isolation abgeschlossen, die es gibt. Da kann man sich schon wundern, warum die Luft in der freien Atmosphäre nach oben immer kälter anstatt wärmer wird, wie eigentlich zu erwarten wäre. Als Begründung für dieses paradoxe Phänomen liest man oft, dass sich die warme Luft beim Aufsteigen durch Ausdehnung abkühlen würde und darum oben kälter ankäme als sie unten gestartet wäre, und zwar um etwa 0,6° Celsius pro 100 Meter Höhenzunahme. Wenn das zuträfe, müsste dieser Effekt auch schon in einer 40 Meter hohen Halle mit einem Viertel Grad Abkühlung zu messen sein. Diese Begründung übersieht, dass sich Luft beim Ausdehnen in ein Vakuum nicht abkühlt, wie schon Gay-Lussac vor über 200 Jahren experimentell zeigen konnte. Die Abkühlung tritt nur ein, wenn die sich ausdehnende Luft gegen einen äußeren Druck „arbeiten“ muss, was ja in der Atmosphäre gegeben ist. Diese Arbeit geht aber nicht verloren, sondern wird an der umgebenden Luft verrichtet, die sich im gleichen Maß erwärmt, wie sich die aufsteigende Luft abkühlt. (Anmerkung der Redaktion: Berechnung absoluter Temperaturen mit dem konvektiv-adiabatischen Modell nach Maxwell, Poisson, Thomson und Schwarzschild, hier Vortrag EIKE - Temperaturberechnungen mit dem konvektiv-adiabatische Modell 20211114) Es werden also fortwährend durch aufsteigende Luft und Kondensationsvorgänge große Wärmemengen von der durch die Sonne aufgeheizten Erdoberfläche in die Atmosphäre geleitet, wo sie aber anders als in einem abgeschlossenen Raum zu keiner vergleichbaren stabilen Temperaturschichtung mit in der Höhe zunehmenden Temperaturen führen, obwohl die Atmosphäre von oben hervorragend isoliert ist. Woran liegt das?

Es gibt in der Höhe einen sehr leistungsfähigen Kühlmechanismus, durch den die Luft riesige Wärmemengen in das All abgibt, und zwar durch die Strahlungskühlung der strahlungsaktiven Gase CO2, Methan und N2O. Diese sogenannten IR-aktiven Gase (IR=Infrarot), denen man den irreführenden Namen „Treibhausgase“ gegeben hat, sind im gleichen Maße Strahlungsabsorber wie auch Emittenten. Eigentlich müsste man den Wasserdampf noch dazuzählen, der aber in den Luftschichten oberhalb der Troposphäre kaum noch vorhanden ist. Die Hauptbestandteile der Luft sind Stickstoff, Sauerstoff und Argon, und keines dieser Gase kann Wärmestrahlung aufnehmen oder abgeben. Anders formuliert: Ohne CO2 in der Atmosphäre würde sie nach oben immer wärmer und wäre auch am Boden deutlich wärmer als heute. Nur die Erdoberfläche könnte dann Wärme in das All abstrahlen und eine direkte Strahlungskühlung der oberen Atmosphäre wäre dann nicht möglich.

In den letzten Jahrzehnten machen sich viele Menschen Sorgen über die Frage, wie sich ein steigender CO2 Gehalt der Atmosphäre auf das „Weltklima“ auswirkt. Nach diesen Überlegungen müsste einerseits mehr Wärme in den unteren Schichten durch CO2 aufgenommen werden und andererseits mehr Wärme aus den oberen Schichten in das All gestrahlt werden, was sich in einem steileren Temperaturgefälle auswirken sollte. Welcher Effekt überwiegt, ist nicht einfach zu entscheiden und ähnelt ein bisschen der Frage, ob es nachts in einer nebligen Stadt heller oder dunkler wird, wenn der Nebel dichter wird. Wahrscheinlich heben sie sich gegenseitig auf. Dafür sprechen u.a. drei Phänomene und eine theoretische Überlegung:

  1. In den Ozeanen ist die 50fache Menge des atmosphärischen Kohlendioxids gelöst. Die Löslichkeit von CO2 im Wasser nimmt mit zunehmender Temperatur ab. Würden sich die Ozeane erwärmen, würde also ein Teil des gelösten Kohlendioxids ausgasen und die Konzentration des atmosphärischen CO2 s erhöhen. Hätte dies eine erwärmende Wirkung, würde diese positive Rückkopplung noch mehr Kohlendioxid aus den Ozeanen in die Atmosphäre treiben, und so weiter. Dieser Prozess würde sich selbst verstärken und eine galoppierende Erderwärmung verursachen. Das scheint sich aber weder gegenwärtig noch in der Vergangenheit zu ereignen bzw. ereignet zu haben.
  2. In den letzten 70 Jahren sind steigende CO2-Gehalte der Atmosphäre mit über Jahrzehnte steigenden oder fallenden Temperaturen korreliert. Das spricht eher für eine ausgleichende Wirkung der wärmenden und kühlenden Effekte des Kohlendioxids
  3. Im Obstbau sind die sogenannten Strahlungsnächte im Frühjahr gefürchtet, wenn die Obstbäume blühen und keine Wolken die nächtliche Wärmeabstrahlung der Erdoberfläche und der Blüten bremsen. Es gibt seit Jahrzehnten experimentell ermittelte Abkühlungstabellen, aus denen sich in Abhängigkeit der jeweiligen Luftfeuchte und Temperatur der Zeitpunkt des nächtlichen Frostbeginns ermitteln lässt. Laut einer persönlichen Mitteilung des Leiters des Stuttgarter Wetteramts haben sich diese Abkühlungsraten über die letzten dreißig Jahre nicht geändert, obwohl der deutlich gestiegene Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre die nächtliche Abkühlung verlangsamen sollte. Wahrscheinlich ist auch hier, dass sich kühlende und erwärmende Wirkung aufheben. Ich konfrontierte den zuständigen Strahlungsmeteorologen vom MPI Potsdam mit diesem Phänomen, der mir dann zur Antwort gab, dass die sogenannte atmosphärische Gegenstrahlung der trockenen Luft sich über die letzten 150 Jahre um zwei Watt pro Quadratmeter erhöht hätte, bei einer mittleren Strahlungsleistung der Atmosphäre von 350 Watt/m2, also einem halben Prozent. Diese Angabe ist eine Schätzung, da für die Messung dieser Strahlung erst vor 70 Jahren die ersten Messgeräte entwickelt wurden.

Auch das spricht dafür, dass Änderungen des atmosphärischen CO2– Gehalts unterm Strich keinen wesentlichen Einfluss auf das Klima haben, eben weil sich erwärmende und abkühlende Wirkung gegenseitig aufheben.

  1. Die Dichte der Luft nimmt mit der Höhe ab und damit auch die Dichte von CO2. Die raumbezogene Absorbtionsleistung von CO2 nimmt ebenfalls mit der Höhe ab und genauso verhält es sich mit der raumbezogenen Strahlungsleistung. Die Absorbtionsleistung von CO2 nimmt also entlang der nach unten gerichteten Strahlung zu, während die unteren Schichten stärker nach oben strahlen können. Das gilt auf jeder betrachteten Höhenstufe, da der Dichtegradient auf allen Höhenstufen gleichgerichtet ist. Dieser Effekt führt dazu, dass das atmosphärische CO2 wie ein Strahlungsventil wirkt, das die Wärmestrahlung im Saldo nur nach oben durchlässt. Dieser Gradient bewirkt wahrscheinlich auch, dass die Konzentrationserhöhungen der letzten Jahrzehnte keine messbare Verstärkung der atmosphärischen Gegenstrahlung bewirken konnten.

Zusammengefasst ist es also denkbar, dass ein veränderter CO2 – Gehalt der Atmosphäre keine messbaren Temperaturveränderungen bewirkt. Das stärkste Indiz für die Gültigkeit dieser Annahme sind die unveränderten Abkühlungsraten in sogenannten Strahlungsnächsten, obwohl nach der gängigen Theorie die atmosphärische Gegenstrahlung durch den gestiegenen CO2 – Gehalt zugenommen haben müsste.

 




Kurzbeiträge zu neuen Forschungsergebnissen – Ausgabe 1 / 2024

Einführung des Übersetzers: Mit dieser neuen Reihe sollen hier Kurzmeldungen bekannt gemacht werden, die Cap Allon im Rahmen seiner wochentäglichen Bulletins bringt. Dabei handelt es sich um nicht-aktuelle Meldungen über Kalt-Ereignisse, welche in den Kältereport Eingang finden. Der Kältereport selbst würde durch die Integration dieser Beiträge in demselben zu lang werden. – Ende Einführung

Globale Abkühlung und Stürme

Während der Kleinen Eiszeit (LIA) – der kältesten Periode der jüngeren Geschichte – haben sich Stürme aufgrund stärkerer Temperaturgradienten und einer gestörten atmosphärischen Zirkulation erheblich verstärkt.

Die Theorie der globalen Erwärmung besteht darauf, dass immer höhere Temperaturen immer mehr Stürme verursachen, aber dies ist nur ein Spiel mit selektiven Argumenten. Die Theorie konzentriert sich auf Faktoren wie den erhöhten Wasserdampf und die Energie der wärmeren Meere, die Stürme anheizen. Diese Faktoren sind für sich genommen stichhaltig, ignorieren aber die historischen Belege dafür, dass eine Abkühlung – durch verstärkte polare und äquatoriale Temperaturkontraste und sich verschiebende Jetstreams – noch sturmanfälligere Bedingungen schafft.

Die heutige, stark vereinfachte und oft nachgeplapperte Darstellung dient einer bequemen Agenda und nutzt die Angst vor Hitze, Zerstörung und Tod, um einer zunehmend unterdrückten Gesellschaft klimapolitische Maßnahmen, Steuern und Vorschriften aufzudrängen. Dabei werden jedoch die komplexen Zusammenhänge der atmosphärischen Wissenschaft und die historischen Aufzeichnungen außer Acht gelassen.

Sowohl Erwärmung als auch Abkühlung können die Sturmtätigkeit beeinflussen, aber die Behauptung einer „wärmungsbedingten Krise“ entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

Dies erinnert an die Arbeit des verstorbenen Klimatologen Dr. Tim Ball, ehemaliger Professor an der Universität von Winnipeg, der feststellte, dass in Zeiten der globalen Abkühlung wie z. B. während der LIA das größere Temperaturgefälle zwischen dem Äquator und den Polen zu schwereren Stürmen [in der Westwindzone] führte. Er argumentierte, dass die globale Erwärmung dieses Gefälle verringert, was nach Anzahl und Intensität zu weniger Stürmen führt.

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Neue „Nature“-Studie zeigt, dass die Ozeane im frühen 20. Jahrhundert wärmer waren und stellt das entsprechende AGW-Narrativ in Frage

Eine neue Studie, veröffentlicht in der Zeitschrift Nature (20. November 2024), hat lang gehegte Annahmen über die Meerestemperaturen des frühen 20. Jahrhunderts auf den Kopf gestellt.

Unter der Leitung von Sebastian Sippel und einem Team von internationalen Forschern wird die Genauigkeit der heutigen Erklärungen zur globalen Erwärmung in Frage gestellt, da sie auf fehlerhaften Daten beruhen. Die Forschung zeigt, dass die SST-Messungen von 1900 bis 1930, größtenteils durchgeführt mit primitiven Eimermethoden, die tatsächlichen Meerestemperaturen um etwa 0,26 °C unterschätzten.

Diese bisher übersehene Diskrepanz hat das Ausmaß der modernen Erwärmung überbewertet.

Wenn die Ozeane zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht so kalt waren wie bisher angenommen, ist die derzeitige Erwärmung bei weitem nicht so dramatisch wie von den Alarmisten behauptet.

Die Studie zeigt auch, wie sehr die historischen SST-Daten mit den beobachteten Temperaturen an Land und sogar mit den neuesten Klimamodellen nicht übereinstimmen. Die Forscher sagen, dass die Korrektur dieser Verzerrungen die Übereinstimmung mit der beobachteten Erwärmung verbessert.

Eine vollständige Lektüre der Studie gibt es hier.

Dies ist nicht das erste Mal, dass grundlegende Datensätze auf den Prüfstand kommen.

Im Rahmen des berüchtigten „Climategate“-Skandals im Jahr 2009 wurden durchgesickerte E-Mails der Climatic Research Unit (CRU) der University of East Anglia – einer Drehscheibe für globale Temperaturdaten – bekannt, in denen Bemühungen um die Manipulation von Datensätzen, die Umgehung von Anträgen auf Informationsfreiheit und die Unterdrückung abweichender Forschungsergebnisse beschrieben wurden. Die E-Mails zeigen, dass führende Persönlichkeiten wie Professor Philip Jones Strategien erörterten, um skeptische Arbeiten aus den IPCC-Berichten auszuschließen, unbequeme Beobachtungen zu entfernen und Korrespondenz zu löschen, die ihre Schlussfolgerungen untergraben könnte.

Im Mittelpunkt von Climategate stand die Manipulation wichtiger Aufzeichnungen, einschließlich derjenigen, die der weithin zitierten „Hockeyschläger“-Grafik zugrunde liegen, bei der umstrittene historische Erwärmungsereignisse wie das mittelalterliche Klimaoptimum ausgelöscht wurden, um moderne Erwärmungstrends zu betonen. Diese selektive Darstellung, dieser Betrug, war der Schlüssel zu dem Alarm, der heute den Raum beherrscht.

Die Vergangenheit kühlen, um die Gegenwart zu erwärmen – ein Klassiker der Regierungsbehörden:

Tony Heller

Link für beide Beiträge: https://electroverse.substack.com/p/uk-issued-fresh-snow-warnings-global?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email (Zahlschranke)




Deutscher Windstrom verstopft die Übergänge

Klagen französischer Experten

Edgar L. Gärtner

In Frankreich erzeugt inzwischen nicht nur die Tatsache Unmut, dass die teuren deutschen Gaskraftwerke aufgrund des europäischen Merit-Order-Systems indirekt auch in Frankreich die Strompreise bestimmen, sondern auch die Verstopfung der Übergänge zwischen den nationalen Übertragungsnetzen durch Windstrom aus der norddeutschen Tiefebene. Das vermindert die Versorgungssicherheit und führt zu steigenden Kosten.

Im Grünen Weltbild der Promotoren gelten Wind- und Solarstrom als „lokale Energien“. In Wirklichkeit fließen zwei Drittel dieser dezentral erzeugten Elektrizität über zentrale Transportnetze, weil der Strom nicht die geringste Entfernung, sondern den Weg des geringsten Widerstandes bzw. der niedrigsten Netzfrequenz wählt. So fließt die mithilfe von Windkraftwerken in der Norddeutschen Tiefebene, der Nordsee und in Skandinavien erzeugte Elektrizität zum großen Teil nicht direkt zu den stromhungrigen Industrien Süddeutschlands, sondern über die Niederlande, Polen, Tschechien, Österreich, Belgien oder Frankreich. Die zwischenstaatlichen Kopplungen zwischen den nationalen Stromnetzen werden, wie die in der Entsoe zusammengeschlossenen europäischen Netzbetreiber beklagen, bis zu 50 Prozent von diesen „Loop flows“ in Beschlag genommen. Diese gelten als blinde Passagiere, weil deren Kosten bislang in den Stromtarifen nicht berücksichtigt werden. Die bestehenden Abkommen verlangen hingegen, dass die Kapazität der Netzkopplungsstellen zu 70 Prozent für den internationalen Austausch von Elektrizität nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen zur Verfügung steht.

Die französischen Experten Jean-Pierre Riou und Michel Gay beklagen, dass am 4. April 2022, als es für die Jahreszeit zu kalt war und die Elektroheizungen in Frankreich auf Hochtouren liefen, die französischen Kernreaktoren aber zu einem großen Teil wegen Reparatur oder Revision noch stillstanden, der Strompreis in Frankreich zwischen 7 und 9 Uhr morgens die schwindelerregende Höhe von 2987 €/MWh erklomm. Die Koppelstellen zwischen dem französischen und dem deutschen Stromnetz konnten damals die ihnen zugedachte Rolle der Preisdämpfung durch Elektrizitäts-Importe nicht spielen, weil starker Wind in der norddeutschen Tiefebene zu einem Windstrom-Überschuss führte, der über die Nachbarländer Richtung Süddeutschland floss und dadurch die Koppelstellen blockierte.

Jean-Pierre Riou und Michel Gay schließen sich dem offiziellen Think Tank „France Stratégie“, der französischen Energieregulierungskommission (CRE) sowie der Agentur für die Zusammenarbeit der Energie-Regulatoren (ACER) an, die sich schon 2015 darüber beschwerten, dass die „Loop Flows“ nicht honoriert bzw. die Transitländer nicht für die Verstopfung der Übergänge entschädigt werden. In ihrem Rapport vom Juni 2022 weist die CRE auf die enge Korrelation zwischen der Höhe der deutschen Windstrom-Produktion und der schrumpfenden Kapazität der Netzkopplungs-Stellen hin. Der geschilderte Engpass am 4. April 2022 gilt deshalb bei französischen Fachleuten als Hinweis auf grundlegende Fehler der deutschen Energiepolitik. Die Energie-Experten können sich auf den Bericht des deutschen Bundesrechnungshofes vom 7. März 2024 berufen, wenn sie die Aufspaltung des deutschen Elektrizitätsmarktes in zwei getrennte Tarifzonen anregen. Dann würden die Kosten der „Loop Flows“ berücksichtigt. Deutschland wäre gezwungen, seine eigenen Netze zu verstärken, um diese Kosten zu senken.

Im zitierten Bericht weist der Bundesrechnungshof darauf hin, dass in Deutschland 6.000 Kilometer Leitungen zum Abtransport „erneuerbarer“ Energien fehlen und zitiert die Bundesnetzagentur, die den Investitionsbedarf des Ausbaus der Transportnetze bis zum Jahre 2045 auf nicht weniger auf 460 Milliarden Euro schätzt. Hinzu kommen schätzungsweise 150 bis 250 Milliarden Euro für den Ausbau der Verteilernetze. Ganz zu schweigen von den wachsenden Kosten des Stromnetz-Managements, die schon im Jahre 2028 6,5 Milliarden Euro jährlich erreichen können. Ohne dabei allzu deutlich zu werden, kritisiert der Bundesrechnungshof auch die unzureichende Kapazität regelbarer Grundlast- bzw. Backup-Kraftwerke in Deutschland.

So wird verständlich, warum sich immer mehr Franzosen darüber aufregen, dass die deutsche Politik mithilfe ihres Einflusses auf die Instanzen der EU das illusorische Modell der deutschen „Energiewende“ ganz Europa aufzudrücken versucht. Die alte EU-Kommission hat nach hartem Ringen die Kernenergie, die je Kilowattstunde 4 Gramm CO2 erzeugt, zusammen mit Gaskraftwerken, die 400 g/kWh erzeugen, als „Übergangsenergien“ in Richtung auf „Net Zero“ eingestuft. Das ist postmoderne Arithmetik. Da sich der Bau neuer Gaskraftwerke, die zudem auch mit reinem Wasserstoff betrieben werden sollen, in Deutschland ohne massive Subventionen nicht lohnt, hat die Berliner Ampelregierung bzw. ihr grüner Vizekanzler Robert Habeck Anfang Oktober 2023 den Weiterbetrieb alter „schmutziger“ Braunkohlekraftwerke erlaubt. Der Betrieb stromfressender Wärmepumpen, die Habeck den Deutschen verordnet, wäre nach der Stilllegung der letzten deutschen Kernkraftwerke anders gar nicht vorstellbar.

 




Die „grüne“ Bewegung erhöht die Nachfrage nach Öl

Ronald Stein

Schockierenderweise haben Umweltschützer, energiepolitische Entscheidungsträger, Eltern, Lehrer, Schüler und Medienvertreter keine Ahnung oder kein Verständnis für die Grundlage der Produkte unseres täglichen Lebens, die aus Erdöl hergestellt werden! Die Energie-Kompetenz ist auf dem Nullpunkt.

Energiepolitiker, bewaffnet mit ihrer mangelnden Energie-Kompetenz, setzen ihr Bestreben fort, die einzigen bekannten Quellen für Produkte und Transportkraftstoffe zu eliminieren, die den modernen Lebensstil und die Wirtschaft auf der ganzen Welt unterstützen. In den letzten 200 Jahren ist die Weltbevölkerung durch die Nutzung der Produkte und Kraftstoffe, die aus Erdöl hergestellt werden können, von 1 auf 8 Milliarden Menschen gestiegen. Es waren die „Produkte“ aus Erdöl, die dieses enorme Bevölkerungswachstum ermöglichten.

Unsere Energie-„Führer“ wissen nicht, dass alles, was Strom benötigt, mit Petrochemikalien aus Erdöl, Kohle oder Erdgas hergestellt wird, von der Glühbirne bis zum iPhone, dem Defibrillator, Computern, Telekommunikation, Raumfahrzeugen und Medikamenten. Ohne die aus fossilen Brennstoffen hergestellten Produkte gäbe es nichts, was Strom benötigt.

Elektrizität kann es ohne Erdöl NICHT geben. Alle Teile und Komponenten für Windturbinen, Solarpaneele, Kernkraftwerke, Wasserkraftwerke und die Bergbauausrüstungen, die zur Gewinnung der Metalle und Mineralien für saubere „Elektrizität“ verwendet werden, werden mit Erdölderivaten hergestellt.

Unsere so genannten „Energieführer“ begreifen nicht, dass Elektrizität erst NACH der Entdeckung des Erdöls entwickelt worden ist. Ohne die Teile und Komponenten, die für die Stromerzeugung benötigt werden, wie Isolierung, Kupferkabel, Computer, Schalttafeln und Klimaanlagen, gäbe es keine Elektrizität aus einer der sechs Methoden der Stromerzeugung, wie Kohle, Erdgas, Kernkraft, Wasserkraft, Windkraft und Sonnenenergie.

Umweltschützer, Bürokraten und Entscheidungsträger scheinen nicht zu wissen, dass Strom und Verkehr ohne Produkte aus fossilen Brennstoffen nicht existieren können, da sie diese grundlegenden Fakten nicht kennen:

(1) Vor dem 19. Jahrhundert und vor der Entdeckung des Erdöls gab es kein Erdöl, keine Produkte, keine Elektrizität und natürlich auch keine Fahrzeuge oder Teslas.

(2) Niemand nutzt Rohöl in seiner Rohform. Big Oil“ gibt es nur, weil die Menschheit süchtig nach mehr als den 6000 Produkten ist, die es vor 200 Jahren noch nicht gab und die heute die Grundlage für praktisch alle Produkte bilden, die für die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschheit verwendet werden und die Krankenhäuser, medizinische Geräte, Haushaltsgeräte, Elektronik, Telekommunikation, Heizung und Lüftung sowie Kommunikationssysteme unterstützen.

(3) Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie dienen nur der gelegentlichen Stromerzeugung, da sie KEINE der mehr als 6000 Produkte und verschiedenen Kraftstoffe aus fossilen Brennstoffen herstellen können, die von den verschiedenen Infrastrukturen von heute benötigt werden – die gleichen Infrastrukturen, die es vor 200 Jahren noch nicht gab.

(4) Die so genannte „erdfreundliche“ Stromerzeugung aus Wind und Sonne in den wenigen gesunden und wohlhabenden Ländern Deutschland, Australien, USA, Großbritannien, Neuseeland, Kanada, Japan und der gesamten EU, die etwa 12 % der acht Milliarden Weltbevölkerung ausmachen, erzeugt nur gelegentlich Strom aus Wind und Sonne. Noch einmal: Diese „erneuerbaren Energien“ können KEINE Produkte oder Kraftstoffe herstellen, die von modernen Zivilisationen benötigt werden.

Der Elefant im Raum, über den die Energiepolitiker sich weigern zu diskutieren ist, dass Rohöl die Grundlage unserer materialistischen Gesellschaft ist, da es die Basis für alle Produkte und Kraftstoffe ist, die von den 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten nachgefragt werden.

Wenn wir die Welt vom Rohöl befreien, bevor wir einen Ersatz für die derzeit aus Rohöl hergestellten Ölderivate haben, sind wir wieder im Jahr 1800 angelangt. Ohne fossile Brennstoffe könnte die größte Bedrohung für die Weltbevölkerung darin bestehen, in Zukunft ohne die Erdölderivate zu existieren und zu gedeihen, die derzeit die Grundlage für mehr als 6000 Produkte für die 8 Milliarden Menschen auf diesem Planeten sind.

Ein Blick zurück in die Geschichte der Erdölindustrie zeigt, dass das schwarze, roh aussehende Rohöl praktisch nutzlos war, wenn es nicht zu Erdölderivaten verarbeitet (raffiniert) werden konnte, die heute die Grundlage für chemische Produkte wie Kunststoffe, Lösungsmittel und Medikamente bilden, die für die Unterstützung des modernen Lebensstils unerlässlich sind.

Die Entscheidungsträger in der Energiepolitik sollten wissen, dass es keinen Grund gibt, die „Lieferanten fossiler Brennstoffe“ übermäßig zu regulieren, wenn es keinen Ersatz gibt, um die Lieferkette der Produkt-„Anforderungen“ unserer materialistischen Welt zu erfüllen. Es ist offensichtlich, dass die Energiepolitik die wahre existenzielle Bedrohung für Milliarden Menschen auf unserem Planeten darstellt.

[Hervorhebung vom Übersetzer]

Heute verwenden mehr als 50.000 Handelsschiffe, mehr als 20.000 Verkehrsflugzeuge und mehr als 50.000 Militärflugzeuge Treibstoff, der aus Rohöl hergestellt wird. Auch die Kraftstoffe für die schweren und weit reichenden Flugzeuge für den Personen- und Warentransport, die Handelsschiffe für die globalen Handelsströme und die Militär- und Raumfahrtprogramme sind von den aus Erdöl hergestellten Kraftstoffen abhängig.

In Kalifornien, der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt, sind die energiepolitischen Entscheidungsträger stolz darauf, dass Kalifornien die Einfuhren von Rohöl von 5 Prozent im Jahr 1992 auf heute fast 60 Prozent des Gesamtverbrauchs gesteigert hat. Heute werden die 9 internationalen Flughäfen Kaliforniens, 41 Militärflughäfen und 3 der größten Schifffahrtshäfen der Welt von ausländischem Öl kontrolliert.

Wenn die energiepolitischen Entscheidungsträger der Vereinigten Staaten den „so genannten Erfolgen“ Kaliforniens folgen und die Rohölförderung weiter reduzieren, wird das Land seine Abhängigkeit vom Ausland weiter erhöhen müssen, um Amerikas wirtschaftlichen Bedarf an Produkten und Transportkraftstoffen zu decken!

Unsere so genannten „Energieführer“ sind sich der Tatsache nicht bewusst, dass durch China mit seinen 88 neuen asiatischen Raffinerien für Erdölderivate, die die Grundlage für fast alle von der Menschheit verwendeten Produkte bilden, sowie für die von der gesamten Verkehrsinfrastruktur und dem Militär verwendeten Kraftstoffe, die Rettung naht.

Wenn staatliche Aufträge und finanzielle Subventionen Gewinner und Verlierer auswählen, haben die Bürger darunter zu leiden. Da die Subventionen von uns allen kommen, sollten wir vielleicht vorsichtig sein, wie wir sie verwenden. Es hat sich herausgestellt, dass die meisten Subventionen an ausländische Unternehmen gehen, von denen viele die Ausbeutung von Sklavenarbeit unterstützen, um die „grünen“ Mineralien und Metalle für die Herstellung von Windrädern, Solarzellen und Batterien für Elektroautos abzubauen, sowie die Schädigung der Umwelt in „ihren“ Landschaften, nur um die vorgeschriebenen Elektroautos, Windturbinen und Solarzellen in „unseren Hinterhöfen“ zu verstärken.

In der Zwischenzeit steigert die sogenannte „grüne Bewegung“ die weltweite Nachfrage nach Erdöl und all den Produkten und Kraftstoffen, die aus Erdöl hergestellt werden und die mittels der erneuerbaren Energien nicht hergestellt werden können.

This article originally appeared at America Out Loud

Link: https://www.cfact.org/2024/11/19/the-green-movement-increases-demand-for-oil/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE