Woher kommt der Strom? nur zwei Tage mit kräftigem Wind

6. Analysewoche 2024 von Rüdiger Stobbe

Diesmal sind es nur zwei Tage, sofort zu Wochenbeginn, an denen der Wind kräftig weht und die Windstromerzeugung entsprechend hoch ist. Ab Mittwoch fällt die regenerative Stromerzeugung rapide ab. Um 12:00 Uhr ist erstmalig der Import von Strom aus dem benachbarten Ausland notwendig. Das bleibt auch, wenn man von einen kleinen Windbuckel am Freitag absieht, die ganze Woche so. Selbstverständlich kommt es gleich zu Beginn der Importphase zu einem Preishoch. Die konkreten Zahlen: Der mittlere Preis für die ersten zwei Tage liegt bei 40,57€/MWh, der mittlere Preis für die restlichen fünf Tage 74,49€/MWh. Die Windmüller bekommen ihren per EEG zugesagten Preis vom Steuerzahler. Das sind um die 80 bis 90€/MWh. Für die Ausschreibungen im Jahr 2023 wurden 70,35€/MWh festgelegt. Der angeblich so günstige Wind- und Solarstrom wird raufsubventioniert, so dass der Stromkunde nichts davon hat. Nur, dass er den Betrag, den er über die Steuern bezahlt, seit einiger Zeit nicht mehr auf seiner Stromrechnung sieht. Anlagenbetreiber, die ihren Windstrom direkt vermarken, erhalten begrenzt auf 20 Jahre immer den Preis, den das EEG für die jeweilige Anlage festschreibt. Liegt der Marktpreis höher, wird dieser höhere Preis gezahlt. Mehr zur Direktvermarktung.  Die Betreiber regenerativer Stromerzeugungsanlagen sind als Direktvermarkter immer auf der sicheren Seite. Das Risiko trägt der Steuerzahler. Dass dieses Risiko große Ausmaße annehmen kann, belegt die Tatsache, dass das die Rücklagen, welche auf dem EEG-Konto liegen, nicht ausreichen, um die Forderungen der Netzbetreiber, die die Abrechnungen abwickeln, auszugleichen. 7,8 Milliarden € fehlen und müssen vom Bund, vom Steuerzahler irgendwie zusätzlich aufgebracht werden. Die Staatskasse ist leer.

Der zusätzliche Betrag von 7,8 Milliarden Euro, den die Netzbetreiber nun geltend machen, setzt sich aus zwei Elementen zusammen. Einerseits geht es um einen Restanspruch aus den Jahren 2022 und 2023 in Höhe von 3,4 Milliarden Euro. Den restlichen Betrag in Höhe von 4,4 Milliarden Euro begründen die Netzbetreiber mit aktualisierten Berechnungen, die aktuelle energiewirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigen und nach Überzeugung der Netzbetreiber eine höhere Abschlagszahlung erforderlich machen. Quelle.

Um die Dimension des Betrages 7,8 Milliarden € zu veranschaulichen, nenne ich die Summe der Förderung aller möglichen Einrichtungen, Projekte und vielem mehr seit der Gründung der „Aktion Sorgenkind“, heute „Aktion Mensch“ im Jahr 1964. Stolz wird berichtet, dass bereits über 5 Milliarden € in soziale Projekte geflossen seien.  

Wochenüberblick

Montag, 5.2.2024 bis Sonntag, 11.2.2024Anteil Wind- und PV-Strom 51,7 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 62,8 Prozent, davon Windstrom 48,2 Prozent, PV-Strom 3,5 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,0 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 6. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 6. KW 2024: Factsheet KW 6/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

  • Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel
  • Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen – Weitere Interviews zu Energiethemen
  • Viele weitere Zusatzinformationen
  • Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt!

Jahresüberblick 2024 bis zum 11. Februar 2024 

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 5. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 69,4 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 78,0 Prozent, davon Windstrom 65,6 Prozent, PV-Strom 3,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,6 Prozent.

Die regenerative Erzeugung per Windkraft ist stark. Immer, wenn die Bedarfslinie regenerativ erreicht oder überschritten wird, verfällt der Preis.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 5. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 5.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Dienstag, 6. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 70,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 79,0 Prozent, davon Windstrom 67,9 Prozent, PV-Strom 2,6 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 8,5 Prozent.

Ein ähnliches Bild wie Montag. Allerdings erreichen die regenerativen Stromerzeuger diesmal über Mittag die Bedarfslinie nicht. Der Preisverfall bleibt damit aus. Das Preisniveau ist gleichwohl niedrig. Der Stromkunde hat davon allerdings nichts. Er muss als Steuerzahler für den Garantiepreis des EEG herhalten. Was ihn das kostet wurde oben gezeigt. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 6. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 6.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Mittwoch, 7. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 46,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 57,2 Prozent, davon Windstrom 43,3 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 10,7 Prozent.

Die Windstromerzeugung lässt nach. Die PV-Stromerzeugung ist winterlich schwach. Bereits ab 10:00 Uhr wird Strom importiert. Der Preis steigt kontinuierlich an und erreicht acht Stunden nach Importbeginn einen ersten Preispeak. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 7. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 7.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 8. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 24,9 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 37,3 Prozent, davon Windstrom 21,8 Prozent, PV-Strom 3,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,3 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung ist schwach, der Stromimport erfolgt ganztägig. Die Strompreisbildung. Lassen Sie sich nicht von der Preislinie täuschen. Sie liegt seit Mittwoch auf einem höheren Preisniveau als an den beiden ersten Tagen. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 8. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 8.2.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 9. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 50,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 61,9 Prozent, davon Windstrom 47,9 Prozent, PV-Strom 2,8 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,2 Prozent.

Der besagte kleine Windbuckel mit dem Überschreiten der Bedarfslinie (inkl. fossiler Erzeugung) am frühen Morgen. Der Strompreis sinkt. Aber bei weitem nicht so stark wie zu Wochenbeginn. Um dann zu einem weiteren Preispeak anzusteigen.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 9. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 9.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Samstag, 10. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 37,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 52,5 Prozent, davon Windstrom 30,7 Prozent, PV-Strom 6,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,9 Prozent.

Wenig Strombedarf, wenig regenerative Erzeugung. Schönes Winterwetter mit Tendenz Richtung Frühjahr. Ganztägiger Stromimport. Die Preisbildung ist entsprechend.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 10. Februar ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 10.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 11. Februar 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 45,1 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,7 Prozent, davon Windstrom 42,3 Prozent, PV-Strom 2,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 14,5 Prozent.

Sonntag: Noch weniger Strombedarf. Ab 8:00 Uhr wird Strom importiert. Den ganzen Tag. Über Tag sinkt die Windstromerzeugung. Der Import gleicht das Weniger an Windstrom aus. Die Strompreisbildung verläuft entsprechend. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. Februar ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 11.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.




Wissenschaftler wollen den Klimawandel bekämpfen, indem sie 6.000 Gallonen Chemikalien in der Nähe von Martha’s Vineyard ins Meer kippen

Nick Pope, Mitwirkender, 14. Februar 2024, Daily Caller News Foundation

Das Wall Street Journal berichtet von Wissenschaftlern, die in diesem Sommer Chemikalien vor der Küste von Massachusetts verklappen wollen. Sie wollen untersuchen, ob dies ein wirksamer Gegenpol zur Versauerung der Ozeane und zum Klimawandel sein könnte.

Im Rahmen des Projekts der Woods Hole Oceanographic Institution (WHOI, sollen etwa 6.000 Gallonen Natriumhydroxid – ein Bestandteil von Lauge – in Gewässer zehn Meilen von Martha’s Vineyard, Massachusetts, gekippt werden. Das Forschungsprojekt, dessen Gesamtkosten auf etwa 10 Millionen US-Dollar geschätzt wird, erhält Steuergelder von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), sofern die Umweltbehörde EPA (Environmental Protection Agency) zustimmt.


(RELATED: Eco-Activists, Climate Scientists Quietly Met To Discuss Tinkering With The Sun)
(Zum Thema: Ökoaktivisten und Klimaforscher trafen sich in aller Stille, um über das Herumbasteln an der Sonneneinstrahlung zu diskutieren)

…. Der Environmental Defense Fund (EDF) veranstaltete die zweitägige Tagung in seinen Büros in San Francisco, um relevante Interessengruppen zusammenzubringen, die an der Entwicklung solarer Geoengineering-Technologien interessiert sind, die die Umwelt auf eine Weise verändern, die die Absorption von Sonnenlicht durch die Erde verringert, berichtete E&E News .

…. das Konzept, Geoengineering zur Vermeidung eines Anstiegs der globalen Temperatur einzusetzen, wird laut E&E News auch von den Milliardären Bill Gates und George Soros unterstützt. Eine Idee des solaren Geoengineerings besteht darin, das Reflexionsvermögen der Erde durch das Versprühen von Partikeln in die Stratosphäre zu erhöhen, und ein anderer Ansatz bestünde darin, die Wolkendecke so zu verändern, dass die Erde mehr Sonnenlicht absorbiert.


Das zugrunde liegende Konzept besteht darin, herauszufinden, ob das basische Natriumhydroxid den Säuregehalt von Meerwasser verringern und diese Gewässer zu effizienteren Speichern für Kohlendioxid machen kann. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums von Tennessee ist Natriumhydroxid ein häufiger Bestandteil von Seifen und Reinigungslösungen und kann in hohen Konzentrationen für den Menschen schädlich sein.

„Wenn Sie Sodbrennen haben, essen Sie Tums [Antazida zur Linderung von Sodbrennen], das sich auflöst und die Flüssigkeit in Ihrem Magen weniger säurehaltig macht“, sagte Adam Subhas, ein WHOI-Wissenschaftler, der voraussichtlich als Hauptforscher des Projekts fungieren wird, gegenüber dem WSJ. „In Analogie dazu fügen wir dieses alkalische Material dem Meerwasser hinzu und sorgen dafür, dass der Ozean mehr CO2 aufnimmt, ohne dass es zu einer stärkeren Versauerung der Ozeane kommt. Alles, was wir bisher sehen, ist, dass es umweltfreundlich ist.“

Die NOAA wird einen Teil der Mittel für das Projekt bereitstellen, das auch von privaten Spendern und zwei philanthropischen Organisationen finanziell unterstützt wird. Weder NOAA noch WHOI antworteten sofort auf Anfragen nach Kommentaren, zu denen auch Anfragen zu den Identitäten der Organisationen und Spender gehörten, die das Projekt unterstützen.

„Die EPA wird das Genehmigungsverfahren wie in den Vorschriften des Marine Protection, Research, and Sanctuaries Act beschrieben befolgen, bevor sie eine endgültige Entscheidung über die Genehmigung oder Ablehnung des Genehmigungsantrags trifft“, sagte ein Sprecher der Behörde gegenüber der Daily Caller News Foundation. „Sobald die EPA einen vollständigen Genehmigungsantrag erhält, wird die Behörde dies der Öffentlichkeit mitteilen und eine öffentliche Stellungnahme zum Genehmigungsantrag und zur vorläufigen Entscheidung der EPA über die Erteilung einer Genehmigung einladen.“

 

Bing KI Wissenschaftler bei der Auswertung

Die Absicht des WHOI, die Wirksamkeit von Manipulationen an der Chemie der Ozeane zu testen, spiegelt einen breiteren aufkommenden Trend von Klimaforschern wider, sogenannte „Geoengineering“-Projekte voranzutreiben. Die Grundidee des Geoengineering besteht darin, einen physikalischen oder chemischen Aspekt eines Umweltsystems zu verändern, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Andere Geoengineering-Projekte, die von der Regierung, dem Privatsektor oder großen Geldgebern in Betracht gezogen oder finanziert werden, umfassen Systeme, die Partikel 60.000 Fuß [~ 18km] in die Luft schießen, um Sonnenlicht zu reflektieren und die Atmosphäre abzukühlen, und ein weiteres Projekt, das darauf abzielt, Wolken zu vergrößern und aufzuhellen, um das Reflexionsvermögen zu erhöhen.

All content created by the Daily Caller News Foundation, an independent and nonpartisan newswire service, is available without charge to any legitimate news publisher that can provide a large audience. All republished articles must include our logo, our reporter’s byline and their DCNF affiliation. For any questions about our guidelines or partnering with us, please contact licensing@dailycallernewsfoundation.org.

https://dailycaller.com/2024/02/14/scientists-dump-chemicals-ocean-research-taxpayer/

Übersetzt durch Andreas Demmig

 




Treibhauseffekt und Wärmestau auf der Erde?

von AR Göhring und KE Puls

Der Physikprofessor Gerd Ganteför macht auf seinem Kanal Die Grenzen des Wissens Werbung für die These vom menschgenachten Klimawandel. Er geht dabei aber recht kritisch und nicht ganz so aktivistisch vor wie die Klimakleber von der Letzten Generation und wird deswegen überraschenderweise bei den „Klimaleugnern“ einsortiert.

Das ist grotesk – Ganteför ist zum Beispiel einer derjenigen, der dem Nachweis, daß CO2 der Wärme folgt statt andersherum, damit begegnete, daß er als Hilfskonstruktion fürs Narrativ die Milankowitsch-Zyklen heranführte. Also: Astronomische Zyklen heizen etwas an, dann gast das CO2 aus den Meeren und übernimmt die ganze Heizung – Klimakollapstheorie gerettet!

In seinem aktuellen Video reagiert er auf das Interview mit Bernhard Strehl und Philip Hopf „CO2 hat keinen Einfluss auf Klimaerwärmung!“.


In der Tat ist die Frage ja hochspannend: Die Erde hat eine Albedo von 30-43%  – also die Sonnenstrahlung bleibt zunächst zu 57-70% auf der Erdoberfläche. Wenn man die pflanzliche Energie- und CO2-Fixierung abzieht (Photosynthese), bleibt immer noch das meiste übrig. Treibhauseffekt hin oder her – verläßt der Rest die Atmosphäre wieder bei Nacht oder – gegebenenfalls – in den kalten Jahreszeiten? Ansonsten müßte es schlicht durch Akkumulation der Energie immer wärmer werden…

Wie dem auch sei – die komplizierten Energie-Budgetmodelle der Erde verwirren die Leser und TV-Zuschauer der Klimamagazine im Fernsehen meist nur.

Was meist außen vorbleibt, ist das relativ simple Lambert-Beer-Gesetz, das die Extinktion, also Auslöschung/Streuung von Strahlung bei Passage von Materie beschreibt. Meterologe Klaus Puls hatte dazu schon vor einiger Zeit einige Grafiken erstellt:

KE Puls: Lambert-Beersche Anwendung

 




Science Feedback (eine „fact-checker organization“ hat Falsch-Informationen über CERES-Science verbreitet

Willie Soon, CERES

Vorbemerkung des Übersetzers: Von der Organisation CERES (Center for Environmental Research and Earth Sciences) war schon öfter die Rede. Sie hat die gleichen Inhalte wie das EIKE. Was hier mit einer speziellen CERES-Aktion gemacht wird, steht stellvertretend für ALLE Klima-realistischen Aktivitäten. Jeder, der die hier zutage tretende Entwicklung NICHT bedenklich findet, müsste eigentlich vom Verfassungsschutz beobachtet werden. – Ende Vorbemerkung

In George Orwells Science-Fiction-Dystopie „1984“ stellte er sich eine totalitäre Gesellschaft vor, die von vier „Ministerien“ geleitet wird. Die Titel, die den einzelnen Ministerien gegeben wurden, waren absichtlich das Gegenteil von dem, was sie taten:

„Sogar die Namen der vier Ministerien, von denen wir regiert werden, zeigen eine Art von Unverschämtheit in ihrer bewussten Umkehrung der Tatsachen. Das Ministerium des Friedens befasst sich mit dem Krieg, das Ministerium der Wahrheit mit der Lüge, das Ministerium der Liebe mit der Folter und das Ministerium des Überflusses mit dem Hungertod. Diese Widersprüche sind weder zufällig, noch resultieren sie aus gewöhnlicher Heuchelei: Sie sind bewusste Übungen im Doppelspiel des Denkens. Denn nur durch die Versöhnung von Widersprüchen kann die Macht auf Dauer erhalten werden.“ – George Orwell, 1984, Teil 2, Kapitel 9 (1949).

In den letzten Jahren ist mit dem Aufkommen der so genannten „Fact-Checking-Organisationen“ ein reales Äquivalent zum „Wahrheitsministerium“ entstanden. Derzeit gibt es 118 solcher Organisationen, die „verifizierte aktive Unterzeichner (Archivierter Link) des Grundsatzkodex‘ des International Fact-Checking Network (IFCN) sind. Das IFCN ist eine Abteilung des Poynter-Instituts, die „2015 ins Leben gerufen wurde, um die wachsende Gemeinschaft von Faktenprüfern auf der ganzen Welt und Befürwortern sachlicher Informationen im globalen Kampf gegen Fehlinformationen zusammenzubringen.“

Das offizielle Ziel jeder dieser „Faktenprüfungs-Organisationen“ ist es, angebliche „Fehlinformationen“ und „Desinformationen“ zu „überprüfen“. Konkret erklärt die IFCN, dass…

„…Wir glauben, dass Wahrheit und Transparenz den Menschen helfen können, besser informiert zu sein und sich gegen schädliche Fehlinformationen zu wappnen“. – Poynter Institute, IFCN. (Archivierter Link).

Wie wir noch erörtern werden, sieht die Realität jedoch so aus, dass diese Organisationen in vielen Fällen selbst aktiv Desinformationen erzeugen und Fehlinformationen fördern. Ihre Definition von „Wahrheit“ scheint die von Orwells Ministerium für Wahrheit zu sein. Was die „Transparenz“ betrifft, so sind diese Organisationen offenbar niemandem Rechenschaft schuldig, außer sich selbst als selbsternannten Schiedsrichtern der „Wahrheit“.

Oft erscheinen diese „Faktencheck“-Artikel harmlos, unverfänglich und sogar nützlich. Naiverweise könnte man annehmen, dass man sie einfach ignorieren kann, wenn man mit einem bestimmten Faktencheck nicht einverstanden ist. Sie sind jedoch viel folgenreicher, als Sie vielleicht denken. Denn die weltweit führenden Social-Media-Plattformen beauftragen diese IFCN-„unabhängigen Fact-Checker-Organisationen“ ausdrücklich damit, den „Wahrheitsgehalt“ der von den Nutzern der Plattform geteilten Inhalte zu bewerten. Die Social-Media-Plattformen stufen Nutzer deutlich herab oder bestrafen sie, die Inhalte teilen, die von einer dieser IFCN-Organisationen „faktengeprüft“ worden sind.

Wie aus dem obigen Diagramm hervorgeht, stellt die Zahl der monatlich aktiven Nutzer dieser Plattformen einen erheblichen Anteil der Weltbevölkerung dar. Facebook hat 3 Milliarden Nutzer (fast 40 % der Weltbevölkerung), Instagram hat 2 Milliarden Nutzer (25 % der Weltbevölkerung) und TikTok hat 1,2 Milliarden Nutzer (15 % der Weltbevölkerung). (Nebenbei bemerkt: TikTok hat auch eine chinesische Version, „Douyin“, die weitere 0,7 Milliarden Nutzer hat.]

Facebook und Instagram, die demselben Unternehmen gehören, nämlich Meta, verlassen sich ausdrücklich auf vom IFCN zugelassene Organisationen zur Überprüfung von Fakten (Link hier; archivierter Link hier), um die Informationen zu ändern, welche die Nutzer in ihren Nachrichtenzeilen sehen, wie unten beschrieben:

„Der Kampf gegen Fehlinformationen ist ein sich ständig weiter entwickelndes Problem, und Meta kann es nicht allein bewältigen. Wir verlassen uns auf unabhängige Faktenprüfer, welche die Richtigkeit von Artikeln anhand von Originalberichten überprüfen und bewerten. Dies kann die Befragung von Primärquellen, die Konsultation öffentlicher Daten und die Durchführung von Medienanalysen, einschließlich Fotos und Videos, beinhalten.

Jedes Mal, wenn ein Faktenprüfer einen Inhalt auf unseren Plattformen als falsch einstuft, schränken wir die Verbreitung dieses Inhalts erheblich ein, damit weniger Menschen ihn sehen, kennzeichnen ihn entsprechend und benachrichtigen Menschen, die versuchen, ihn zu teilen. Faktenprüfer entfernen keine Inhalte, Konten oder Seiten aus unseren Anwendungen. Wir entfernen Inhalte, wenn sie gegen unsere Gemeinschaftsstandards verstoßen, die von unseren Faktenprüfungsprogrammen getrennt sind.“Facebook (2024) (Archivierter Link)

Die Fakten überprüfenden „Partner“ von TikTok sind ebenfalls vom IFCN zugelassene Organisationen – siehe hier (archivierter Link).

Ein großes Problem mit den meisten dieser „Fact-Checker-Organisationen“ ist, dass sie kein Recht auf Gegendarstellung bieten – oder irgendeine Möglichkeit für die Personen, die sie der Verbreitung von Fehlinformationen beschuldigen, auf die gegen sie aufgestellten Behauptungen zu reagieren. Auch können die Opfer eines „Faktenchecks“ die Social-Media-Plattformen nicht dazu bringen, die von der angeblichen „Faktenchecker“-Website aufgestellten Behauptungen zu überprüfen oder zurückzuziehen, da diese Plattformen die Richtigkeit der Inhalte nicht selbst bewerten. Stattdessen bestehen die Plattformen darauf, dass es nicht in ihrer Verantwortung liegt, die Richtigkeit der Behauptungen eines Faktenchecks zu bewerten.

In der Tat hat der CEO von Meta Mark Zuckerberg kürzlich zugegeben, dass viele der Inhalte, um deren Zensierung seine Plattform gebeten wurde, „im Nachhinein sich eher als fragwürdig oder sogar wahr herausgetsellt hatten“:

Mark Zuckerberg sagt, es sei eine Herausforderung gewesen, COVID-Fehlinformationen zu zensieren, weil die Wissenschaft häufig falsch lag, was letztlich das Vertrauen der Öffentlichkeit untergraben hat:

Nehmen Sie nur einige der Dinge rund um COVID zu Beginn der Pandemie, wo es echte Gesundheitsrisiken gab… pic.twitter.com/y0ZaX4kmCE – KanekoaTheGreat (@KanekoaTheGreat) 9. Juni 2023

Faktencheck“-Angriffe auf die wissenschaftliche Forschung von CERES-Science

Das CERES-Science-Team wurde nun schon zweimal Opfer von Desinformations-Kampagnen von Science Feedback, einem der vom IFCN „unabhängigen Faktenprüfer“, die von Facebook, Instagram und TikTok eingesetzt werden. Science Feedback ist eine Organisation mit zwei Schwester-Websites für „Faktenüberprüfung“: Climate Feedback und Health Feedback.

Wir haben bereits im September 2021 darüber geschrieben, dass Science Feedback zum ersten Mal einen angeblichen „Faktencheck“-Artikel über einen Zeitungsartikel geschrieben hat, der über einige unserer wissenschaftlichen Forschungen berichtete. Wir haben einen ausführlichen 15-seitigen „Faktencheck“ zu ihrem fehlerhaften „Faktencheck“ veröffentlicht, der hier herunter geladen werden kann. Wir schrieben sogar einen offenen Brief an Climate Feedback und Science Feedback, in dem wir beschrieben, wie ihr Artikel, der sich auf unsere wissenschaftliche Forschung bezog, mehrere falsche und irreführende Behauptungen aufstellte, die korrigiert werden mussten.

Doch mehr als zwei Jahre später ist dieser falsche Artikel von Climate Feedback immer noch nicht korrigiert worden – Link hier (archivierte Version). Wie wir oben beschrieben haben, sind diese „Fact-Checking-Organisationen“ offenbar niemandem außer sich selbst gegenüber als Schiedsrichter der „Wahrheit“ verantwortlich.

Diese fehlende Möglichkeit für die Opfer eines Science-Feedback-Artikels, auf die gegen sie erhobenen Vorwürfe zu reagieren, ist besonders gefährlich, da die Wissenschaft davon lebt, dass sich verschiedene Wissenschaftler ihre eigene wissenschaftliche Meinung zu ihren Forschungsthemen bilden können. Wenn in der wissenschaftlichen Literatur ein Forschungsteam einen Artikel veröffentlicht, in dem es eine andere wissenschaftliche Meinung vertritt als andere Forschungsteams, können auch die anderen Forschungsteams ihre eigenen Artikel schreiben. Der Gedanke, dass ein einzelner Wissenschaftler die alleinige Autorität darüber sein könnte, was die „wissenschaftliche Wahrheit“ ist, ist ein Gräuel für die gesamte Wissenschaft.

Letzten Monat wurden wir erneut von Climate Feedback angegriffen. Diesmal behaupteten sie, das jüngste Interview von Tucker Carlson mit Dr. Willie Soon, einem der Leiter des CERES-Wissenschaftsteams, „faktengeprüft“ zu haben. Links zu dem Tucker Carlson-Interview finden Sie in unserem Beitrag vom 9. Januar 2024.

Climate Feedbacks angeblicher Faktencheck dieses Interviews trug den Titel „Beweise, dass Treibhausgase die globale Erwärmung verursachen, werden von Willie Soon in einem Interview mit Tucker Carlson geleugnet, was zu massenhafter Klima-Fehlinformation in den sozialen Medien führt“ (Archivierter Link).

Dieser „Faktencheck-Artikel“ wurde von Facebook, Instagram und TikTok verwendet, um die Möglichkeit der Nutzer einzuschränken, Inhalte im Zusammenhang mit diesem Interview zu teilen oder anzusehen. Er könnte auch dazu missbraucht werden, den beruflichen Ruf von Dr. Soon, dem CERES-Science-Team und dem Tucker Carlson Network zu schädigen.

Wie bei ihrem angeblichen Faktencheck aus dem Jahr 2021 ist jedoch auch dieser neue „Faktencheck“ voller falscher und irreführender Lügen, Desinformationen und anderer Unwahrheiten. Wie zuvor bieten sie kein Recht auf Gegendarstellung – und die Nutzer dieser Social-Media-Plattformen können bei Facebook, Instagram oder TikTok keinen Widerspruch einlegen.

Da uns jedoch im Gegensatz zu Science Feedback die Wahrheit und wissenschaftliche Informationen am Herzen liegen, haben wir in dem folgenden 62-seitigen Dokument systematisch auf jede einzelne der falschen oder irreführenden Behauptungen geantwortet, die Climate Feedback in seinem Artikel aufstellt:

Faktencheck des angeblichen „Faktenchecks“ von Science Feedback durch CERES-Science.pdf – Download PDF – 2.79MB

Die Gefahren dieses modernen „Ministeriums für Fakten-Überprüfung“

Die Wissenschaft ist ständig auf der Suche nach der Wahrheit – eben „Wissen zu schaffen“. Damit die Wissenschaft effektiv funktionieren kann, sollten die Wissenschaftler frei sein, um zu diskutieren und unvoreingenommene Fragen zu stellen und ihre wissenschaftlichen Meinungen zur Diskussion zu stellen. Sobald ihre Fähigkeit, eine wissenschaftliche Meinung zu äußern, unterdrückt oder verhindert wird, wird der wissenschaftliche Fortschritt blockiert.

Ebenso sollten Journalisten in der Lage sein, Themen zu recherchieren, unvoreingenommene Fragen zu stellen und über ihre Ergebnisse zu berichten.

Bei komplexen Themen ist es also gefährlich, wenn eine Organisation versucht, die Fähigkeit der Menschen zu zensieren, ihre Meinung zu äußern – selbst wenn diese Meinung „falsch“ ist, haben die Menschen das Recht, falsch zu liegen.

Und noch unheimlicher wird es, wenn diese zensierten Meinungen zufällig richtig sind.

In George Orwells 1984 stellt Winston Smith fest: „Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei plus zwei gleich vier ist“. Um eine Vorstellung von der Macht zu bekommen, die diese Fact-Checking-Organisationen haben: Wenn Science Feedback hypothetisch einen Faktencheck herausgeben würde, der die Aussage „zwei plus zwei gleich vier“ widerlegt, gäbe es für die Person, die diese Aussage gemacht hat, keine Möglichkeit, darauf zu antworten oder diesen „Faktencheck“ anzufechten. Wenn sie versuchen würde, diese Aussage auf Facebook, Instagram oder TikTok zu posten, würde sie für das Teilen von „Fehlinformationen“ bestraft werden.

Außerdem sollte man sich vor Augen halten, dass die Plattformen der sozialen Medien ursprünglich mit dem Ziel geschaffen worden waren, dass die Bürger Informationen, Meinungen und Ideen mit den Mitgliedern ihres sozialen Netzwerks teilen können. Der Erfolg der Social-Media-Plattformen lag in der organischen, basisorientierten Art und Weise, in der die Mitglieder der Öffentlichkeit die Möglichkeit erhielten, Inhalte miteinander zu teilen.

Zunehmend lassen soziale Medienplattformen zu, dass „Faktenprüfungs-Organisationen“ die Grundlagen und sogar den Erfolg ihrer eigenen Plattformen untergraben.

Link: https://www.ceres-science.com/post/science-feedback-a-fact-checker-organization-have-generated-disinformation-about-ceres-science

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Das Ministerium der Wahrheit für die Wind- und Solarindustrie plant Propagandaangriff auf ländliche Gemeinden

Stopthesethings

Welches soziales Ansehen die Wind- und Solarindustrie auch immer für ihre „Handlungen “ genossen hat, die Realität hat das Ansehen schon vor Jahren beschädigt. Die ländlichen Gemeinden sind ihrer Lügen, ihres Verrats, ihrer Schikanen und Täuschungen überdrüssig und einig in ihrer Entschlossenheit, sich der Behandlung als „Straßenkiller für erneuerbare Energien“ zu widersetzen.

Im Vorfeld des rücksichtslosen Wettlaufs der „erneuerbaren Energien“–  als mehr als tausend Australier aus ländlichen Gemeinden nach Canberra, der Hauptstadt des Landes, kamen – drehte das Wahrheitsministerium der Windindustrie auf Hochtouren.

Ganzseitige Anzeigen wurden von den Gewerkschaften in der traditionellen Presse geschaltet, in denen sie sich über die Gefahren beklagten, die eine Verhinderung der großen Wind- und Solarenergieprojekte für die australischen Arbeitsplätze bedeuten würde. Reine Propaganda, versteht sich.

Dann gab es noch die psychologischen Bemühungen, die darauf abzielten, so zu tun, als ob die Landbevölkerung zu 100 % dafür wäre, dass ihre Gemeinden mit endlosen Meeren von Solarpaneelen überzogen und wie Nadelkissen mit Tausenden von 300 m hohen Turbinen behandelt werden, die in ihre Hinterhöfe gerammt werden. Artikel, in denen ein einzelner Landwirt, der sein Land bereits an ein Wind- oder Solarenergieunternehmen verkauft hat, als Vertreter der Mehrheit der Landbevölkerung dargestellt wird. Natürlich reiner Blödsinn.


Trotz Nein in Bürgerentscheid: Regierung hält an Windpark fest

In Mehring haben sich die Bürger gegen zehn Windkraftanlagen auf ihrem Gebiet entschieden. Das hat Konsequenzen für die Gesamtplanung von Bayerns größtem Windpark. Die Staatsregierung will am Projekt aber keine großen Abstriche machen.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/nach-mehringer-entscheid-soeder-will-an-windpark-festhalten,U2kXBpX

Bürgerentscheid gegen Windpark im Chemiedreieck – und jetzt?

Die Bürger von Mehring im Landkreis Altötting haben den geplanten Groß-Windpark im bayerischen Chemiedreieck mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Gegen das Werben von Lokalpolitik und Staatsregierung. Was sind die Gründe – und was die Folgen?

https://www.br.de/nachrichten/bayern/buergerentscheid-gegen-windpark-im-chemiedreieck-und-jetzt,U2muwJG

Greta Thunberg demonstriert gegen Münchner Windräder in Norwegen

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg protestiert in Norwegen gegen einen Park mit Windrädern, der zu einem guten Teil den Stadtwerken München gehört. Bitte was? Worum es geht – und warum Thunberg keine Windkraft-Gegnerin geworden ist.

…. Das Problem: Der Windpark steht auf einem Gebiet, das vom indigenen Volk der Samen seit langem zur Rentierzucht genutzt wird. Im norwegischen Fernsehen sagte Thunberg am Montag: „Wir können den Klimawandel nicht als Deckmantel für Kolonialismus missbrauchen.“

https://www.br.de/nachrichten/bayern/greta-thunberg-demonstriert-gegen-muenchner-windraeder-in-norwegen,TX9Kgoj


Das Ministerium zielte auch darauf ab, dass der wachsende Widerstand gegen Wind- und Solarenergie von „klimaleugnenden“ Rednecks, einem Haufen ignoranter NIMBYs, vorangetrieben werde.

Die Minister und deren Mitarbeiter waren sichtlich verunsichert und erzielten mehr als nur ein paar Eigentore.

Die tausendköpfige Menschenmenge, die in Canberra erschien, und die Vielzahl versierter Redner, machten deutlich, dass es in der Energiezukunft Australiens vor allem darum geht, auf saubere, zuverlässige und erschwingliche Kernenergie umzusteigen und die selbstmörderische Obsession mit chaotisch intermittierenden Wind- und Wetterverhältnissen hinter sich zu lassen. Die Redner und das Publikum zeigten ein beeindruckendes Wissen über die Stromerzeugung und darüber, was erforderlich ist, um Australiens selbstverschuldetes Debakel im Bereich der Energieversorgung zu lösen.

Das Wahrheitsministerium der Wind- und Solarindustrie in Australien wird von Andrew Dyer geleitet, einem Handlanger, der als „Kommissar für Energieinfrastruktur“ bekannt ist. Seit Jahren übt Dyer Kritik an den Opfern der Wind- und Solarindustrie – und tut so, als läge ihm die Tatsache am Herzen, dass sie nachts in ihren eigenen Häusern nicht schlafen können. Gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass die Windkraftfirmen, die das Elend verursachen, mit „einem blauen Auge“ davonkommen.

Aber Dyers Bemühungen hinter den Kulissen, einen Fall von Lärmbelästigung durch Windkraftanlagen vor dem Obersten Gerichtshof von Victoria im Oktober 2021 zu behindern, setzen neue Maßstäbe für Arroganz und Betrug. Ohne die Kläger zu informieren, nahm Dyer es auf sich, die Richterin Melinda Richards, die den Prozess leitete, abseits der Verhandlung zu unterrichten. Am zweiten Verhandlungstag teilte Richterin Richards den Parteien mit, dass ihre Mitarbeiterin am Morgen einen Anruf von Dyer erhalten hatte: „Herr Dyer wollte mir offenbar mitteilen, dass auf der Website seines Büros eine Reihe von Ressourcen zur Verfügung stehen, und er hat mir auch angeboten, mit mir über den Fall zu sprechen“, sagte sie. „Selbstverständlich werde ich die Website nicht konsultieren und auch nicht mit Herrn Dyer sprechen.

Ganz recht. (Anmerkung: Wird der Versuch, heimlich Einfluss auf den Gerichtsprozess zu nehmen, nicht als Pervertierung des Rechtsweges bezeichnet?) Eine vollständige Übersicht über Dyers Verachtung für das ländliche Australien und den Gerichtsprozess finden Sie in unserem Beitrag: Rotten Culture Club: Gerichtsverfahren zeigt Wind Industrie wird durch Subventionen, Lügen und Betrug angetrieben

Dyer begnügt sich nicht mit heimlichen Versuchen, das Gerichtsverfahren zu beeinflussen, sondern macht Überstunden, um das Narrativ so umzugestalten, dass es möglichst keiner merkt,  wenn die Wind- und Solarindustrie begünstigt wird, die rücksichtslos gegenüber ländlichen Gemeinden auftritt, und das völlig ungestraft. Mit anderen Worten: Den Status quo aufrechterhalten.

Und trotz der Bemühungen von Dyer hat Richterin Richards nicht nur Dyer und das betreffende Windkraftunternehmen scharf kritisiert, sondern auch dessen Akustikberater und den Klägern Recht gegeben: Landmark Decision Vindicates Victims: Oberster Gerichtshof ordnet totale Abschaltung von Windparks an

Wie Nick Cater weiter unten erläutert, besteht Dyers großer Propaganda-Plan – gespickt mit Doppeldenk und Doppelzüngigkeit – darin, die Opfer der Wind- und Solarindustrie so umzuerziehen, dass sie schließlich, wie Winston Smith vor ihnen, den Großen Bruder lieben lernen.

 

Warum einige Australier noch überzeugt werden müssen, dass die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt.

The Australian, Nick Cater, 5. Februar 2024

Einige Australier müssen noch davon überzeugt werden, dass die Zukunft des Landes in erneuerbaren Energien liegt. Letztes Jahr forderte der Energieminister den Kommissar für Energieinfrastruktur auf, regionale Nischen mit hartnäckigem Widerstand zu untersuchen und Möglichkeiten zu empfehlen, die Zweifler auf seine Seite zu ziehen.

Andrew Dyers Community Engagement Review Report [… Engagement Bericht…] geht von der kühnen Annahme aus, dass Chris Bowens Plan für erneuerbare Energien wieder auf Kurs gebracht werden kann und dass sein Ziel, bis 2030 alle 18 Stunden eine 7-MW-Windkraftanlage und 22.000 Sonnenkollektoren pro Tag zu installieren, nicht so phantasievoll ist, wie es klingt . Der Widerstand in den Regionen kann durch „kontinuierliche Exzellenz im gesellschaftlichen Engagement und, im weiteren Sinne, Exzellenz bei der Umsetzung der Energiewende“ überwunden werden.

Engagement ist ein bei Technokraten sehr beliebtes Stichwort. Es impliziert ein wechselseitiges Gespräch, eine Übung zum Informationsaustausch unter der Annahme, dass die Verantwortlichen nicht über das perfekte Wissen verfügen, um perfekte Entscheidungen zu treffen.

Für diejenigen, die solche Berichte schreiben, bedeutet Engagement jedoch nichts dergleichen. Engagement ist die Verbreitung eines Top-Down-Plans, der für die einfachen Bürger entworfen wird.

Dyer sagt, die Regierung sollte ein Narrativ entwickeln, „das darlegt, warum ein dringender Bedarf an neuer erneuerbarer Energie- und Übertragungsinfrastruktur besteht“. Er sagt, Opposition werde oft durch „Fehlinformationen“ vorangetrieben und empfiehlt der Regierung, zentrale Informationsstellen einzurichten, um Gegnern dabei zu helfen, die Fakten [wie von der Regierung erzählt] einzusehen [zu glauben].

Er bezieht sich auf frühere Kampagnen zur effizienten Wassernutzung, zur Aufklärung über Krebserkrankungen und zum Fahren unter Alkoholeinfluss als Beispiele dafür, was durch die Benennung eines „eminenten, angesehenen und unabhängigen Sprechers, der sich für die Nation engagiert und der anhaltende Verfechter der Energiewende ist“, erreicht werden könnte. Klugerweise verzichtet er darauf, in seinem Vorschlag bereits Namen zu nennen. Die Autorität der meisten, die einst als lebende nationale Gralshüter galten, wurde durch ihre Befürwortung des Abstimmungsreferendums untergraben.

Dyer reflektiert über die Rolle, die Sir John Monash bei der Verfechtung der Energiewende in Victoria in den 1920er Jahren spielte. Das wirft die Frage auf: Wäre Monash, der Ingenieur, der Victorias Braunkohle als Quelle billiger und reichlich vorhandener Energie entwickelt hat, bereit, sich heute für Wind- und Solarenergie einzusetzen? Werden Wind- und Solarenergie die Nation für ein Jahrhundert mit Strom versorgen, der Lebensdauer, die Monash für Braunkohle erwartet hat?

Der Übergang zu erneuerbaren Energien wird die zwischen den (Welt-) Kriegen erreichten Fortschritte Australiens zunichtemachen. Billige Energie zog produktives Kapital aus Großbritannien und den USA an. Der Anstieg der inländischen Produktion wurde durch den erkannten Bedarf an Energie und industrieller Selbstversorgung nach den Erfahrungen des Ersten Weltkriegs vorangetrieben. Teure und unzuverlässige Energie treibt Unternehmen ins Ausland. Es ist kaum zehn Monate her, dass die albanische Regierung ein 15-Milliarden-Dollar-Programm angekündigt hat, um Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe zu schaffen und eine Wiederholung der Engpässe bei lebenswichtigen Gütern während der Covid-19-Panik zu verhindern. Der Fonds hat noch keinen einzigen Antrag angenommen, und Australien ist in der Rangliste des Harvard Growth Lab für wirtschaftliche Komplexität auf Platz 93 zurückgefallen, eingeklemmt zwischen Uganda und Pakistan.

Nirgendwo sind die Kosten der erneuerbaren Energiewende deutlicher zu spüren als in den Regionen. Sie wissen aus erster Hand, welchen Druck steigende Energiepreise auf kleine und mittlere Unternehmen ausüben. Sie haben die schmutzigen Geheimnisse entdeckt, die die Innenstädter lieber ignorieren. Sie haben die enorme Nachfrage nach Land erlebt, das erforderlich ist, um eine einigermaßen ansehnliche Menge Strom aus Wind- und Solarenergie zu erzeugen. Sie haben das Ausmaß der Tiefbauarbeiten gesehen und gehört, die erforderlich sind, um endlose Zufahrtsstraßen und ebene Plattformen für Windräder und Kräne zu bauen, oft in abgelegenem und rauem Gelände. Sie wurden durch die Flugwarnlichter auf den Turbinen gestört, die mit der natürlichen Schönheit eines Nachthimmels fernab der Lichter der Stadt konkurrieren.

Ihre Straßen wurden durch Hunderte von Lastwagenbewegungen aufgewühlt, die riesige Flügel, Stahl und Beton transportierten. Sie wissen, wie es ist, von ahnungslosen Community-Relations-Agenten mit frischgebackenen Abschlüssen in strategischer Kommunikation von der UTS (technische Hochschule) betreut zu werden.

Eine Umfrage in der Gemeinde, die für die Überprüfung durch den Kommissar durchgeführt wurde, zeigt das Ausmaß ihres Unbehagens. Neun von zehn Befragten (92 Prozent) waren unzufrieden mit dem Standard der Einbeziehung der Gemeinde durch die Entwickler. Die Erklärungen zu den Fragen wurden von 85 Prozent als unzureichend angesehen. Nur 11 Prozent waren der Ansicht, dass die Erklärungen für ihre Fragen relevant waren, und 85 Prozent waren der Meinung, dass ihre Erklärungen nicht umgehend beantwortet wurden.

Die Schlussfolgerung, die der Kommissar schmerzlich vermeidet, dem Energieminister zu präsentieren, ist, dass jede Chance, die von ihm gewünschte soziale Zustimmung zu erhalten, schon lange verloren ist. Der Hochmut, die Doppelzüngigkeit und die Herablassung einiger Entwickler haben den Ruf der Branche ruiniert. Die Regierungen, die die Exzesse des freien Marktes kontrollieren sollten, haben sich stattdessen als deren Förderer betätigt. Abgeordnete, die eigentlich für ihre Wähler eintreten sollten, haben sich nicht getraut, deren Anliegen aufzugreifen, weil sie fürchteten, als Klimaleugner abgestempelt zu werden.

Die Vorstellung, dass eine offizielle Informationskampagne diese Menschen eines Besseren belehren wird, ist ein Hirngespinst. Mit der Einführung des Breitbandnetzes verfügen die Australier im ländlichen Raum über eine Fülle von Informationen über die Grenzen der erneuerbaren Energien. Sie können die Nachrichten aus den USA und Europa verfolgen, wo der Appetit und die Investitionen in Wind- und Solarenergie abnehmen und die Regierungen nach anderen Wegen zur Emissionsreduzierung suchen, z. B. nach der Kernenergie.

Das Internet hat Gemeinschaften zusammengebracht, die von der Entwicklung erneuerbarer Energien betroffen sind, von Tasmanien bis zum Rand von Cape York. Im vergangenen Jahr haben sich Einzelpersonen, die überfordert waren, ihren eigenen einsamen Kampf gegen zahlungsunfähige Konzerne zu führen, zu einer jungen nationalen Bewegung zusammengeschlossen: Reckless Renewables [Rücksichtslose ….] bemerkenswerterweise ohne professionelle Unterstützung oder Finanzierung.

Am Dienstag geht der Protest mit einer Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude weiter nach Canberra. Die Lobby für erneuerbare Energien hat bereits Warnschüsse abgefeuert. GetUp, das letztes Jahr 80.000 US-Dollar an Spenden von Mike Cannon-Brookes erhielt, verspricht, Canberra mit Plakaten zu überhäufen. Renew Economy, die Prawda-Version des erneuerbaren Sektors, versucht die Teilnehmer herabzusetzen und sich über die Unterstützung lustig zu machen, die sie von den Abgeordneten Barnaby Joyce und Pauline Hanson erhalten haben.

Es ist unwahrscheinlich, dass Bowen seine Angewohnheit aufgeben wird, das Parlament durch den Ministerparkplatz im Keller zu betreten, und stattdessen an der Haustür auftaucht. Betrachten Sie das als verpasste Chance. Sein Empfang hätte ihm mehr über die Stimmung im Land verraten als viele Berichte über Engagement.

The Australian

https://stopthesethings.com/2024/02/11/wind-solar-industries-ministry-of-truth-plans-propaganda-blitz-on-rural-communities/

Übersetzt durch Andreas Demmig