Die Entwicklung der Windgeschwindigkeit in Teilen Deutschlands im aktuellen Klimaoptimum seit 1988 – Teil 1

Teil 1: Wind – eine Frage des Standortes. Die oft raren und mangelhaften Datensätze der Windgeschwindigkeit.

Stefan Kämpfe

Mit dem Kernenergie-Ausstieg wurde Deutschland noch abhängiger von der Gunst des Windes. Windstrom, so hofft man, lässt die Stromversorgung ökologischer werden und trotzdem zuverlässig bleiben. Doch spielt der Wind da auch mit? Denn Wind ist auch nur eine begrenzte Ressource, und jenseits naturschutzfachlicher Bedenken, welche hier nicht erörtert werden, stellt der Entzug kinetischer Energie einen offenbar erheblichen Eingriff in das Klimasystem dar. Es konnten anhand der Auswertung von über einhundert Wetterstationen interessante Erkenntnisse zum Verhalten der Windgeschwindigkeit in Deutschland seit 1988 gewonnen werden. Wegen des großen Umfangs der Auswertung werden die Ergebnisse in mehreren Teilen besprochen.

Einführung: Warum diese Untersuchung mit dem Jahr 1988 beginnt und sehr zeitraubend war

Seit 1988 herrscht eine neue Warmzeit, das sogenannte Moderne Klimaoptimum. Es begann zunächst mit einer kräftigen Winter- und Frühjahrserwärmung; ab den frühen bis mittleren 1990er Jahren erwärmten sich dann die Sommer und Herbste in Deutschland enorm. Diese Erwärmungen sind im Winter vor allem auf häufigere und intensivere Westwetterlagen, im Sommerhalbjahr auf eine stark zunehmende Sonnenscheindauer sowie geänderte Zirkulationsverhältnisse mit häufigeren und intensiveren südlichen Großwetterlagen, besonders im Sommer und Herbst, zurückzuführen. Näheres zum Klimasprung 1988 hier. Einerseits musste dieses neue Warmklima auch Auswirkungen auf die Windgeschwindigkeit haben, andererseits sind Winddaten viel rarer und lückiger, als Temperaturaufzeichnungen. Erst seit den späten 1980er bis mittleren 1990er Jahren lag eine halbwegs große Zahl an Datensätzen vor. Sie mussten mühsam vor allem bei der Wetterzentrale hier eingelesen werden, weil der DWD in seinen eigenen Leistungen keine Jahresauswertungen zur Windgeschwindigkeit und monatsweise nur Daten in Beaufort anbietet – Geschwindigkeitsangaben gibt es dort nur tageweise (Auswertung zu zeitintensiv). In die Betrachtungen wurden auch Winddaten aus Österreich einbezogen. Und dann begann in den 1990er Jahren auch der Ausbau der Windenergie, welcher das Windverhalten ebenfalls beeinflusst hat. In dem Artikel „Geht der Windenergie die Puste aus?“ wurde die Thematik 2017 hier schon einmal nur auf der Grundlage der Beaufort-Daten und mit weniger Datensätzen beleuchtet. Insgesamt behalten die damaligen, freilich noch unscharfen Erkenntnisse ihre Gültigkeit; die jetzige Studie baut auf ihnen auf.

Abbildung 1: Entwicklung der Windstärke, gemittelt aus 25 norddeutschen Stationen. Erst ab 1992 lagen dafür ausreichend Daten vor.

Es fehlen auch jegliche Gebietsmittel zur Windgeschwindigkeit (diese gibt es beim DWD nur für Temperaturmittel, Sonnenstunden und die Niederschlagsmenge). Mit den jetzt vorliegenden, genaueren Geschwindigkeitsangaben in Metern pro Sekunde (m/s, 1 m/s = 3,6 Km/h) konnten nun schwerpunktmäßig Jahresauswertungen, eingeschränkt auch für die meteorologischen Jahreszeiten, regionsbezogen erfolgen.

Die Windstärke – regional sehr unterschiedlich

Preisfrage: Wo befindet sich der windigste Ort Deutschlands? Es ist weder die Hochsee-Insel Helgoland noch die Zugspitze, sondern – der Brocken im Harz. Er wird uns in dieser Untersuchung noch öfters begegnen.

Abbildung 2: Während auf dem Brockengipfel selbst im Jahresmittel stets eine steife Brise von um oder über 10 m/s (etwa 40 Km/h) weht, sind es auf der viel höheren, aber auch viel weiter südlich liegenden Zugspitze nur um die 7 m/s und im nordostdeutschen Tiefland nur 3 bis 4 m/s.

Abbildung 3: Das windschwächere Süddeutschland (hier: Garmisch-Partenkirchen und Nürnberg) sowie Nordostdeutschland und die windigere Ostseeküste (Boltenhagen) im Vergleich.

Nun wäre es für die Windindustrie ganz toll, gäbe es nur solche Standorte wie den Brocken oder wenigstens die deutschen Küsten – aber fast alle guten Standorte sind bereits belegt oder (bislang) wie der relativ kleine Brockengipfel (noch) tabu. Und ob es wirklich so eine gute Idee wäre, im windschwachen Bayern auf die Windkraft zu setzen? Man achte auf die gegenläufigen Trends der nord- und süddeutschen Stationen – könnten sie ein erster Hinweis für die Übernutzung der Windenergie in Norddeutschland sein? Dazu später mehr.

Daten zur Windgeschwindigkeit – oft fehlerhaft

Von den etwa 2.000 DWD-Wetterstationen wurden viele erstens nur zeitweise betrieben – sie passten nicht in das geplante Zeitfenster ab 1988 oder wenigstens ab 1994. Und zweitens wird an vielen gar keine Windgeschwindigkeit gemessen; besonders in Süd- und Westdeutschland konnte bislang keine ausreichende Stationszahl mit Winddaten gefunden werden. Drittens sind Winddaten oft fehlerbehaftet; jede der gefundenen Stationen wurde anhand der Metadaten einer groben Prüfung unterzogen, doch nicht immer konnten Unstimmigkeiten geklärt werden. In der Annahme, dass sich Fehler bei genügend großer Stationszahl ausmitteln, wurden auch diese fehlerhaften im Datenkollektiv belassen; gelegentlich wird bei der Auswertung auf fehlerhafte Stationen hingewiesen. Im Folgenden werden einige Stationen mit auffallend untypischer Entwicklung der Windgeschwindigkeit gezeigt. Zunächst untypische, plötzliche Windzunahmen, meist durch Stationsverlegungen an offenere und/oder höhere Standorte bedingt. Diese scheinen bei den Fehlern zu überwiegen und täuschen Windzunahmen vor, die es real nicht gab.

Abbildung 4: Plötzliche, meteorologisch nicht zu erklärende Windzunahme in Erfurt/Weimar in den mittleren 1990er Jahren durch Stationsverlegung.

Selbiges, jedoch später, geschah in Bad Kissingen an der Rhön.

Abbildung 5: Bad Kissingen wurde mehrfach verlegt, aber nur die Verlegung von 2006 führte zu dem enormen Windsprung.

Doch nicht immer sind Verlagerungseffekte die Ursache plötzlicher „Windsprünge“. Eine merkwürdige Schwachwindphase in Müncheberg/Mark in den 1990er Jahren blieb ungeklärt. Waren es Mess-oder Instrumentenfehler, Aufzeichnungslücken, oder wuchsen in Stationsnähe Gehölze auf, die dann plötzlich entfernt wurden?

Abbildung 6: Zwar erwies sich das Jahr 1996 im Rahmen der Auswertung als eines der windschwächeren, aber keineswegs so extrem, wie in diesem Beispiel. Und das hier ebenfalls flaue Jahr 1998 war eines der windigsten. Ab der Jahrtausendwende „erholte“ sich der Wind plötzlich wieder – der starke Positiv-Trend ist unrealistisch!

In Osterfeld bei Naumburg fand sich hingegen ein eher seltener Fall einer jähen, nicht plausiblen Windabnahme.

Abbildung 7: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wegen einer Stationsverlegung an einen geschützteren Standort fiel die Windgeschwindigkeit in Osterfeld um die Jahrtausendwende rapide ab.

Am Hohepeißenberg, welcher gerne wegen seiner weit zurückreichenden Beobachtungsreihen für Veröffentlichungen und Analysen verwendet wird, ist ebenfalls Skepsis geboten – ein untypischer „Windberg“ in den 2000er Jahren passt nicht zu den meteorologischen Gegebenheiten.

Abbildung 8: Die nachweislich flauen Jahre 2003 und 2006 verliefen am Hohepeißenberg viel windiger, als die sehr windreichen 1990er Jahre.

Zum Glück fallen derartige Fehler beim Einlesen der Daten meist auf. Dem Deutschen Wetterdienst (DWD) als von uns Steuerzahlern finanzierter Behörde wäre zu empfehlen, seine Daten kritischer zu prüfen und Fehler besser zu kennzeichnen. Leider scheinen auch die österreichischen Winddaten, welche nur von 1990 bis 2022 vorlagen, auch nicht von guter Qualität zu sein. Trotz der Datenmängel erbrachte die Datenauswertung erstaunliche Erkenntnisse; diese werden dann ab dem dritten Teil besprochen.

(wird fortgesetzt)

Stefan Kämpfe, Diplom- Agraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher

 




Kältereport Nr. 11 / 2024

Christian Freuer

Diesmal ohne große Vorbemerkung!

Meldungen vom 11. März 2024:

Der Meldungsblock beginnt mit einer längeren Passage umfangreicher Kaltluftvorstöße in den USA und hier in Europa für die Woche vor Ostern und an den Feiertagen selbst. Da wollen wir aber erst mal abwarten.

Weiter geht es mit dieser Meldung:

„Wundervoller Schneefall“ in Südspanien

Starke Schneefälle haben in letzter Zeit bereits weite Teile Europas heimgesucht, darunter auch Südspanien.
In mehreren Provinzen der Region Andalusien gilt nach einem „winterlichen“ Wochenende weiterhin Schneewarnung, so die spanische Wetterbehörde Aemet, nachdem der Sturm Monica für heftigen Schneefall, starken Wind und/oder raue See gesorgt hatte. Laut Aemet werden sich die größten Schneemengen in den südlichen Ausläufern der Sierra Nevada ansammeln.

Es wird erwartet, dass die Schneefälle in den Gebirgen die ganze Woche über anhalten werden, insbesondere in den zentralen und nördlichen Gebieten.

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Ein weiterer Meter Schnee in Neufundland

Ein spätwinterlicher Schneesturm hat auf Neufundland einen Meter Neuschnee abgeladen.

Auch auf den Halbinseln Avalon und Burin wurden beträchtliche Mengen an Eis beobachtet.
Vorläufige Zahlen zeigen, dass in Kilbride ein Meter Schnee gefallen ist, in Bay Roberts über 80 cm und in Paradise 79,7 cm – um nur drei Orte zu nennen.

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Erholung des Meereises um die Antarktis

Anomale/rekordverdächtige Kälte wirkt sich weiterhin auf den unteren Teil der Welt aus. Am Sonntag, dem 10. März, wurden in Wostok erneut Werte unter -60 °C gemessen: -63,1 °C, um genau zu sein.

Was das Meereis der Antarktis betrifft, so vollzieht sich eine bemerkenswerte – und von den MSM „übersehene“ – Umkehrung des Schicksals. Die einst lähmend niedrige Ausdehnung ist jetzt höher (3.165.625 km²) als vor 27 Jahren (3.075.000 km²).

Genau wie im Jahre 1997 ist die Eisausdehnung heute größer als in den Jahren 2023, 2022, 2019, 2018, 2017, 2011, 2006, 1993, 1992, 1991 und 1981:

Die Ausdehnung liegt auch wieder innerhalb von 2 Standardabweichungen:

Die Studien liegen alle vor und beschwichtigen die „Klimaängste“, die von den korrumpierten nützlichen Idioten des Establishments geschürt werden…

Jones et al., 2023: „Die Westantarktis war vor 5.000 bis 1.500 Jahren am wärmsten. Die heutigen Temperaturen gehören zu den niedrigsten der letzten 8.000 Jahre“. Stenni et al., 2017: Es gab „keinen kontinentalen Temperaturanstieg in der Antarktis“ im letzten Jahrhundert.

…Idioten wie Chris Clark, Leiter des Ausschusses für Klimawandel (CCC) der britischen Regierung, der, wie jetzt bekannt wurde, seine Beamten angewiesen hat, negative Nachrichten über die Net-Zero-Politik mit „fachchinesisch“ zu „töten“.

Stark erteilte diese Anweisung, nachdem sich herausstellte, dass die Netto-Null-Empfehlungen seiner Aufsichtsbehörde auf „unzureichenden Daten“ beruhten.

Anstatt die klaren und offensichtlichen Fehler des Ausschusses einzugestehen, versuchte Stark stattdessen die Tatsache zu vertuschen, dass sein CCC langfristige Empfehlungen für die Nutzung von Wind- und Solarenergie auf der Grundlage von Daten aus einem einzigen Jahr abgegeben hatte – eine Torheit, die laut Sir Chris Llewellyn Smith, emeritierter Professor und ehemaliger Direktor der Energieforschung an der Universität Oxford, „die Speicherung unterschätzt und den Bedarf für alles andere grob überschätzt“.

Dies ist das Rückgrat des Klimaschwindels: schwache Daten und Vertuschung.

Link: https://electroverse.substack.com/p/late-march-arctic-blasts-headed-for?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 12. März 2024:

Fünf Todesopfer durch Schneestürme in den Alpen

In den letzten Wochen haben heftige Schneestürme die europäischen Alpen heimgesucht, und die Zahl der Todesopfer steigt.

Fünf vermisste Skifahrer sind in den Schweizer Alpen „erfroren“, als sie versuchten, eine Höhle zu bauen, um sich vor den Elementen zu schützen, so die Retter. Ein sechster wird noch immer vermisst, und eine intensive Suche ist im Gange.

In den Alpen hat es in letzter Zeit stark geschneit, eine Tatsache, über die der wärmesüchtige Mainstream kaum berichtet. In Macugnaga, Italien, zum Beispiel fielen am Sonntag weitere 75 cm Neuschnee, wobei sich in der Höhe mehr als 3 m akkumulierten.

Trotz gegenteiliger Behauptungen der MSM war dies eine gute Schneesaison für die europäischen Berge, wobei die meisten Gipfel und Skigebiete bzgl. der Schneemenge über dem Durchschnitt liegen.

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Kältewelle im westlichen Kanada kostet 180 Millionen Dollar

Der extreme Kälteeinbruch in Westkanada im Januar hat nach Angaben des Insurance Bureau of Canada (IBC) zu versicherten Schäden in Höhe von mindestens 180 Millionen Dollar geführt.

In Britisch-Kolumbien, Alberta und Saskatchewan betrafen ersten Schätzungen zufolge die meisten Schäden persönliches Eigentum, z. B. Wasserschäden durch geplatzte Rohre. In diesen Schätzungen sind die „katastrophalen Verluste“ noch nicht enthalten, die viele Landwirte in Orten wie dem Okanagan Valley in British Columbia erlitten haben, wo die Weinbauern den Verlust ihrer gesamten diesjährigen Ernte beklagen mussten.

Der brutale Frost Mitte Januar ließ die Temperaturen in den wichtigsten Weinanbaugebieten im südlichen Landesinneren von B.C. auf „tödliche“ -27°C sinken.

In einem Bericht von Wine Growers BC vom Februar heißt es, man rechne mit einer „fast vollständigen Abschreibung des Jahrgangs 2024“ mit Einnahmeverlusten von 346 Millionen Dollar für Weinberge und Kellereien.

„Es war eine ungewöhnliche Wintersaison mit extremen Schwankungen der Bedingungen im ganzen Land“, sagte Rob de Pruis von der IBC.

‚Quelle surprise‘...

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März-Schneestürme begraben den Westen…

Innerhalb weniger Tage hat eine Reihe von Schneestürmen, die die Sierra Nevada heimsuchten, die Aussichten für die Wasserversorgung von einer „1200-jährigen Megadürre“ auf „Hilfe, wir werden alle ertrinken“ geändert, so die Bundesressourcenmanager (ich paraphrasiere hier etwas).

Nach einem viertägigen Schneesturm, der am Schalttag begann, erhöhte sich die Schneedecke in der östlichen Sierra um rekordverdächtige 30 %.

Am Ende des heftigen Schneesturms wurden in den Einzugsgebieten von Kalifornien und Nevada überdurchschnittlich hohe Schneedecken gemessen – eine Wendung des Schicksals, die dazu führte, dass Fahrzeuge stecken blieben und die Autobahnen zwischen den beiden Staaten gesperrt werden mussten.

Offiziellen Daten zufolge gehörte auch die Intensität des viertägigen Schneesturms zu den stärksten, die jemals aufgezeichnet wurden. Seit 1981 haben nur drei Stürme an vier Tagen mehr Schnee gebracht als der diesjährige Schneesturm.

Nevada profitierte auch von den erhöhten Schneemengen im Great Basin. Die Schneemenge im Upper Colorado Basin zum Beispiel liegt jetzt bei 105 % des Normalwerts. Darüber hinaus hat die Rekordschneedecke des letzten Jahres die Stauseen Nevadas weiterhin gepuffert und einen „gewissen Übertrag ermöglicht“, so Thomas Albright, Interim-Klimatologe des Bundesstaates Nevada.

Die zunehmende Schneedecke in diesem Jahr könnte tatsächlich zum ersten Mal in diesem Jahrhundert eine längere Regenperiode (von mehr als zwei Jahren in Folge) mit sich bringen, sagte Dan McEvoy vom Western Regional Climate Center.

„Seit dem Jahr 2000 hatten wir mehr Ereignisse, mit einigen der feuchtesten und trockensten Jahre in den Aufzeichnungen allein in den letzten zehn Jahren, aber keine aufeinanderfolgenden Trends“, fügte McEvoy hinzu.

Auch das Alta-Skigebiet im Norden Utahs konnte in den letzten Wochen gute Schneemengen verzeichnen.

Nach dem Rekordschnee des letzten Jahres mag es überraschen zu hören, dass die Schneedecke am 1. März 2024 tatsächlich zwei Zentimeter tiefer war als am 1. März 2023 (386 cm) und nur 4 Zentimeter davon entfernt, den Februarrekord des Skigebiets zu übertreffen.

In Alta fielen im vergangenen Monat durchschnittlich über 13,5 cm Schnee pro Tag, was den drittschneereichsten Februar aller Zeiten bedeutete.

… und noch mehr soll kommen

Hier folgt erneut die schon oben erwähnte Prognose weiterer Schneefälle. Das kommt, wenn es soweit ist.

Abgeschlossen wird dieser Block mit folgender Kurzmeldung:

Prioritäten

Die UNO hat 10 Millionen Menschen nach ihren wichtigsten Prioritäten gefragt.
An erster Stelle stand „Bildung“.
Dann „Gesundheit“.
Dann „Arbeitsplätze“.
Dann 12 andere.
An letzter Stelle standen „Maßnahmen gegen den Klimawandel“.

Link: https://electroverse.substack.com/p/snowstorm-kills-5-in-the-alps-western?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 13. März 2024:

Tödliche Lawinen in Japan, Alberta und Oregon

Das wird in Einzelheiten dargelegt, jedoch ohne Vergleiche mit anderen Jahren.

Weiter geht es mit dieser Meldung:

„Gewaltige Schneefälle“ in Portugal

Das portugiesische Skigebiet Serra da Estrela meldet, dass es nach den „enormen Schneefällen“ vom Wochenende „die besten Bedingungen seit Jahren“ hat.

Wie die meisten Skigebiete in Europa verzeichnet auch Serra da Estrela eine Art Nachsaison-Flut, hat doch ein gewaltiger Sturm von Freitag bis Sonntag Lifte und Gebäude unter meterhohen Schneemassen begraben:

Serra da Estrela nach einem Schneesturm im März 2024.

Trotz der Zugangsprobleme ist das Gebiet mit 22 Pisten vollständig geöffnet.

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Arktisches Meereis über dem Durchschnitt

Wie bei der antarktischen Meereisausdehnung – siehe oben – geht es dem oberen Teil der Welt außerordentlich gut, wenn man bedenkt, dass dies das „heißeste Jahr der letzten 125.000 Jahre“ ist.

Die offiziellen Daten zeigen, dass die arktische Meereisausdehnung deutlich über dem multidekadischen Durchschnitt liegt:

Es liegt auch deutlich über dem Mittelwert des 21. Jahrhunderts:

[Tony Heller]

Um dies auf eine Art und Weise zu veranschaulichen, die selbst der verblendetste Panikmacher verstehen kann, entspricht die Ausdehnung des arktischen Meereises heute der von 1995, als Al Gore Vizepräsident war:

[1995 vs 2024]

Es gibt einen Grund, warum wir in den letzten Monaten nicht viel über die Arktis gehört haben, nämlich weil es keinen Grund zur Sorge gibt.

Die Täuschung bzgl. des Schmelzens ist zusammengebrochen – wie so viele vor ihr.

Link: https://electroverse.substack.com/p/deadly-avalanches-hit-japan-alberta?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 15. März 2024:

Auch dieser Meldungsblock wird eingeleitet mit Warnungen vor einem späten Kaltlufteinbruch sowohl in den USA als auch in Europa. Allerdings sieht auch Cap Allon, dass die Modelle recht erratisch sind in dieser Hinsicht, was er etwas drastisch so ausdrückt: Es bleibt eine große Unsicherheit, denn die Modelle „really don’t know their arse from their elbow at this point“.

Bleiben wir erst einmal in den USA:

Starker Schneefall in Colorado

Ein heftiger Sturm bringt derzeit meterweise Schnee in Colorado, was zur Streichung von Flügen und zur Sperrung einer wichtigen Autobahn führt.

Der Blizzard, der am Mittwochabend begann, wird voraussichtlich erst am Freitag abflauen. Er brachte in den höheren Lagen bis Donnerstagabend mehr als 90 cm Schnee, und bis Freitagmorgen werden weitere 60 cm erwartet. In Denver selbst fielen am Donnerstag etwa 20 cm, und es wird mit weiteren 25 cm gerechnet.

Die Loveland Ski Area gab bekannt, dass sie geschlossen ist. Das andere ist Eldora Mountain, „weil der Pflug und der Grader nicht die Pisten auf der Shelf Road erreichen können“. Laut einer Mitteilung des Gebiets sind Arbeiten von mindestens einem Tag erforderlich.

Dies ist das erste Mal seit über 20 Jahren, dass Eldora wegen Schnee geschlossen wurde. Das letzte Mal war dies im Jahr 2003 um den St. Patrick’s Day herum.

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Markanter Wetterwechsel in Toronto

Von frühlingshafter Wärme bis hin zur Rückkehr des Winters – Toronto wird diese Woche nicht wissen, wo es steht, denn es gibt einen Temperaturunterschied von 24 Grad Celsius und Schnee ist vorhergesagt.

Ein kühler und nasser St. Patrick’s Day am Sonntag wird einem sehr kalten Montag weichen. Das Weather Network sagt für Montag eine Tageshöchsttemperatur von -2°C voraus, wobei die tatsächliche Temperatur in der Nacht bis zu -4°C sinken könnte.

Am Mittwoch wurden Höchstwerte von 20 °C gemessen, und innerhalb weniger Tage wird es zu Frost und Schneefall kommen – zwar nur ein oder zwei Zentimeter, aber was für ein Schock für das System, was für ein Wechsel zwischen den Extremen.

Laut dem Bericht des Weather Network: „Autofahrer sollten sich auf die Rückkehr des Winters einstellen, da die Schneefallgefahr im Süden Ontarios noch nicht vorbei ist.“

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Neuer Kaltluftvorstoß nach China

Die chinesische Region Xinjiang verzeichnete im Februar eine bemerkenswerte Tiefsttemperatur von -52,3 °C, die einen neuen nationalen Rekord darstellt.

Auch die Schneefälle im Februar waren außergewöhnlich.

Link: https://electroverse.substack.com/p/dont-plant-yet-spring-freeze-inbound?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 12 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 15. März 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Das grüne Abschalten geht weiter

Die Abschaltung der Kohlekraftwerke geht trotz aller Warnungen – zuletzt vom Bundesrechnungshof – munter weiter. Es ist einfach irre.

von Manfred Haferburg

Die Netzbetreiber und der Bundesrechnungshof schlagen Alarm, dass die Netze nicht mehr in jeder Situation sicher betrieben werden können. Es wurden einfach zu viele Kraftwerke verschrottet, ehe ein funktionierender Ersatz zur Verfügung steht. Sie wissen schon: alte Brunnen zuschütten, ehe die neuen Brunnen Wasser geben. Brücken nach dem Passieren in die Luft sprengen. Die Achse hat hier und hier darüber berichtet. Der geniale Wirtschafts- und Klimaminister war über die Hiobsbotschaft des Bundesrechnungshofs leicht missgestimmt und meinte in seiner knuffigen Art, dass er den Bericht des Bundesrechnungshofes „zur Kenntnis genommen hat und mehr nicht“. Er schob noch ein norddeutsches „Danke dafür“ nach.

Kein Wunder über die Verärgerung, der Watschenbericht kam zur Unzeit. Herr Dr. Habeck hatte doch gerade den andächtig lauschenden Amerikanern mit hochdiplomatisch gesetzten Worten geraten, ihre „f…ing problems“ endlich zu lösen. Diesen neckisch-burschikosen Auftritt auf dem glatten internationalen Parkett hat er sich doch bei seiner feministischen Außenkollegin abgeschaut. Da machte es schon gar nichts mehr, dass er den womöglich künftigen Präsidenten der USA damit abwatschte, „alles kaputt gehauen“ zu haben. (Looking back, it can be said that Donald Trump “destroyed” all cooperation formats) Oh, oh, böse Zungen sagen, dass der Kaputthauer sehr nachtragend sein kann. Und, Herr Habeck, Sie brauchen doch Fracking-Gas, ganz viel Fracking-Gas, bis dann ganz bald der grüne Wasserstoff aus hunderten neuen Elektrolyseurfabriken durch die 10.000 Kilometer des neuen Wasserstoffnetzes zu den neuen vielen H2-Ready-Gasturbinen fließt.

Zum Glück löst gerade Herr Habeck in Deutschland alle seine f…ing problems. Make the Energiewende great again! Erfolge, wohin man schaut. Vorreiter, auf die Pferde, Augen zu und durch, das große Abschalten geht weiter. Deutschland ist zwar schon seit einem Jahr – nach der Abschaltung der letzten Kernkraftwerke Strom-Nettoimporteur mit Verschenken von Überproduktion und Höchstpreisen für importierten Atomstrom. Na und, ist doch nur das Geld der Stromkunden und Steuerzahler. Die Kosten für die Netzstabilisierung des Flatterstroms, Redispatch genannt, liegen bei über vier Milliarden Euro pro Jahr. Na und, ist doch nur das Geld der Stromkunden und Steuerzahler.

RWE „Grünwerdung“

Der Ausstiegsplan nach dem Kohleausstiegsgesetz gilt weiter und „zur Kenntnis genommen, mehr nicht“ gilt offenbar auch. Und nach diesem Gesetz werden im rheinischen Braunkohlerevier fünf große Kraftwerke noch in diesem Jahr stillgelegt, mit einer Gesamterzeugungskapazität von 2,5 Gigawatt – etwa so viel wie zwei Kernkraftwerke. RWE-Chef Krebber sagte: „In gut zwei Wochen werden wir im Rheinischen Revier die drei Braunkohleblöcke endgültig stilllegen, die von der Bundesregierung in der Energiekrise aus der Sicherheitsbereitschaft aktiviert worden waren. Planmäßig schalten wir zudem die beiden 600-Megawatt-Kohle-Blöcke in Neurath ab, deren Betrieb per Gesetz verlängert worden war.“

Investoren sprechen allen Ernstes vom „Grünwerden von RWE“. RWE betreibt dann in Deutschland nur noch drei Kohlekraftwerke. Die Regierung könnte den Reservebetrieb dieser letzten RWE-Braunkohleblöcke für längstens drei weitere Jahre anordnen. Die Kraftwerke gehörten dann zwar weiter RWE, doch über den Einsatz würden die Netzbetreiber verfügen. „Das wären dann nicht mehr unsere CO₂-Emissionen“, sagt Krebber. Nö, das ist dann Habecks CO2. Es wird dann nicht mehr vom Stromkunden bezahlt, sondern vom Steuerzahler.

Soweit ich das verstehe, gibt es für die abgeschalteten Kohlekraftwerke keinen Ersatz an „gesicherter Leistung“, das heißt Leistung, die man unabhängig vom Wetter steuern kann. Für ihren Ersatz bei Flaute und Dunkelheit sollen irgendwann eigentlich Gaskraftwerke gebaut werden. Es sollen 20 neue große Gaskraftwerke gebaut werden, nötig wären aber 40. Aber auch die 20 sind noch nicht mal in der Planung. Die Bundesregierung hat ihre „Kraftwerksstrategie“, nach der die Fördergelder versteigert werden sollen, noch immer nicht vorgelegt.

Politik aus der Anstalt

Diese Strategie hat jetzt zwei Jahre Verzögerung. In der Regierung zanken sich die Koalitionspartner wie die Kesselflicker, welches Ressort die Unsummen an Investitionen zu zahlen hat. Kosten um 16 Milliarden werden jongliert, die keiner hat und die man dem Bürger irgendwie mit wohlklingenden Bezeichnungen abknöpfen muss.

Und ohne die „Fördergelderversteigerung“ – lustiger Begriff – baut weder RWE noch jemand anderes ein Gaskraftwerk. Die können sich nämlich im EEG-Strommarkt nicht rechnen, da sie nur produzieren dürfen, wenn kein Wind geht. Das halbe Jahr stehen sie rum und kosten. Und der Brennstoff ist das Teuerste, was es auf dem Markt gibt. Und CO2-Zertifikate müssen sie auch kaufen. Und der Gasausstieg ist schon geplant, obwohl es noch keinerlei Wasserstoff gibt. Na und, ist doch nur das Geld der Stromkunden und Steuerzahler.

Das ist reinrassige Politik aus der Anstalt: Kohlekraftwerke heute verschrotten und darauf hoffen, dass morgen jemand so dumm ist, sich nicht rechnende Gaskraftwerke in großem Stil zu bauen. Kann man machen, muss aber fest daran glauben, dass der Krug weiter zu Wasser geht.

Genießen Sie die Komödie!

RWE-Vorstand Krebber sagt zu Gaskraftwerken sehr zurückhaltend: „Wir können uns vorstellen, bis 2030 Kraftwerke mit 3 Gigawatt Kapazität zu errichten“. Aber er wartet noch auf das „Ausschreibungsdesign“ – ein genauso lustiges Wort, wie „Fördergeldversteigerung“. Herr Krebber vom VEB RWE, nun geben Sie sich mal einen Ruck – regierungsamtlich geplant sind nämlich nicht drei, sondern 20 oder 40 GW Gaskraftwerke. Mit Ausschreibungsdesign ist nichts anderes gemeint als die Maximierung des Abgreifens von Subventionen, die der Stromkunde und Steuerzahler berappen muss. Na und…?

Was sagen Sie da, lieber Leser? Steuerzahler und Stromkunden? Das sind doch dieselben Leute! Na, Sie Blitzmerker, Sie. Aber kaufen Sie sich lieber Popcorn und genießen Sie den Unterhaltungswert einer Komödie, die sich „Energiewende“ nennt, und in deren nächstem Akt die Versteigerung von Fördergeld aus den Taschen der Steuerzahler und Stromkunden gezeigt wird. Stellen Sie sich das so ähnlich vor wie die Ziehung der Lottozahlen mit Robert Habeck als Lottofee und einem Jackpot, der an US-Großinvestoren geht.

Zum guten Schluss ein ganz heißer Tipp: kaufen Sie sich alle noch schnell ein gerade günstiges gebrauchtes Elektroauto und eine Wärmepumpe, dann gewinnt die Uraufführung der Energiewendekomödie enorm an Spannung.

Der Beitrag erschien zuerst bei ACHGUT hier

Sehen Sie hier die vollen Bericht des Bundesrechnungshofes zur Energiewende

 

 




Zu heiß zum Anfassen: Irreführende Klima-Aufzeichnungen der NIWA*

Ian Wishart, CENTRIST

[*NIWA = National Institute of Water and Atmospheric Research = ein 1992 gegründetes Forschungs-Institut in Neuseeland.

CENTRIST = ein Nachrichten-Portal wie das EIKE und andere für alle Bereiche]

Zusammenfassung

Eine stichprobenartige Überprüfung des NIWA-Flaggschiffs „Jährlicher Klimabericht 2023“ und einiger seiner Vorgänger aus den letzten fünf Jahren hat mehrere schwerwiegende Fehler aufgedeckt, welche die Auswirkungen des Klimawandels kumulativ übertreiben und die Öffentlichkeit in Angst versetzen.

Die Prüfung basiert auf einer detaillierten Analyse historischer Zeitungsberichte, die Temperatur-, Niederschlags- und andere Wetterdaten enthalten, und vergleicht diese mit den vom NIWA veröffentlichten Klima-Zusammenfassungen:

● Behauptete Temperaturrekorde, die nie echte Rekorde waren

● Behauptete Niederschlagsrekorde, die nie real waren

● Das NIWA veröffentlichte falsche Informationen über den größten historischen Wirbelsturm Neuseelands und schuf damit die falsche Behauptung, dass der Zyklon Gabrielle infolge des Klimawandels größer und stärker war.

● Willkürlich herausgepickte Daten werden verwendet, um die scheinbare Häufigkeit von Klimarekorden zu übertreiben.

● Die Praxis, Rekorde nach Monaten zu melden, gibt dem NIWA zwölfmal mehr Möglichkeiten, Rekorde an einem bestimmten Ort zu melden, was in den Medien und in der Öffentlichkeit Verwirrung stiftet und den Eindruck erweckt, der Klimawandel sei unaufhaltsam und überwältigend.

● NIWA kennt die höchsten Temperaturen Neuseelands nicht.

● Die Behauptung des NIWA, dass es in unserer Geschichte nur drei Tage mit Temperaturen über 40°C gab, ist falsch: Die tatsächliche Zahl ist fast dreimal so hoch.

● Es gibt kaum Beweise für einen Anstieg der extremen Höchsttemperaturen in Neuseeland durch den Klimawandel; die absoluten Aufzeichnungen von vor einem Jahrhundert sind immer noch gültig.

Vor einem Jahr stellte die ursprüngliche Climate of Fear-Studie über historische Stürme in Neuseeland fest, dass das NIWA große Lücken im Wissen über unser vorindustrielles Klima hat.

Jetzt, fast 11 Monate später, stellt eine neue Studie fest, dass das NIWA weiterhin die Vergangenheit ignoriert, während der Rest der Welt seine Forschung zum Klimawandel rasch ausweitet und Wetterdaten aus digitalisierten alten Zeitungen einbezieht.

Dass sich das NIWA weiterhin auf seine eigenen begrenzten Klimaaufzeichnungen verlässt, ist ein systematisches Forschungsversagen, das dazu führt, dass der Regierung, den Kunden, den Klimaforschern und der Öffentlichkeit falsche oder irreführende Informationen geliefert werden.

Die im Vordergrund stehenden NIWA-Berichte sind die jährlichen Klima-Zusammenfassungen, die einen umfassenden Überblick über die Trends im neuseeländischen Klima geben sollen. Die Dokumente selbst verwenden verschiedene Orange- und Rotbrauntöne, um den grafischen Eindruck von Hitze und Klimadringlichkeit zu erwecken, aber die darin enthaltenen Daten weisen große Lücken auf.

Das offensichtlichste Beispiel für die Manipulation ist die Spalte „Beginn der Aufzeichnungen“. Das NIWA will Ihnen weismachen, dass es in Rotorua keine Temperaturaufzeichnungen vor 1972 gibt oder dass im 1839 gegründeten Wellington keine Aufzeichnungen vor 1931 vorliegen. Obwohl die Aufzeichnungen in Queenstown 1871 begannen, gibt es angeblich in den Goldgräberstädten Alexandra und Clyde aus den 1860er Jahren keine Temperaturaufzeichnungen vor 1992 bzw. 1978. In Whangarei gibt es keine Temperaturaufzeichnungen vor 1967, aber die Niederschlagsaufzeichnungen reichen bis ins Jahr 1943 zurück. Warum der Unterschied? Wer weiß das schon. Stadt für Stadt sind die meisten Aufzeichnungen seit der Besiedlung nicht in der Datenbank enthalten.

Verwirrt? Das ist Absicht! Die Klimaaufzeichnungen des NIWA sind wie ein Schweizer Käse, der ständig durch Jahrzehnte – ja sogar ein Jahrhundert – fehlender Daten beeinträchtigt wird. Bei einem Budget von mehr als 160 Millionen Dollar pro Jahr würde man erwarten, dass der Steuerzahler mehr für sein Geld bekommt.

Vor diesem Hintergrund zeigt diese Prüfung, dass das NIWA in den 32 Jahren seines Bestehens so gut wie keine Anstrengungen unternommen hat, die fehlenden Daten aus anderen historischen Dokumenten zu ergänzen. Dieses Systemversagen hat es dem Bericht ermöglicht, den Boden mit dem NIWA aufzuwischen, genau wie es der Sturmbericht im letzten Jahr tat.

Das NIWA weiß nicht, was es nicht weiß. Aber Sie werden gleich herausfinden, wie schlecht ihre Datenbank zur Klimaforschung ist.

Zu heiß, um damit umzugehen: Hauptartikel

„Das Jahr war bemerkenswert durch die Häufigkeit von Überschwemmungen in den Provinzen Auckland und vor allem Hawke’s Bay. In letzterer waren die Überschwemmungen sehr heftig, und die Schäden hatten ein katastrophales Ausmaß.“

Dieses Zitat könnte unser Wetter im Jahr 2023 beschreiben, aber es mag Sie überraschen zu erfahren, dass es aus dem Bericht des Wetterdienstes an das Parlament von 1938 stammt.
Fünfundachtzig Jahre später werden die Lehren aus der Geschichte immer deutlicher, denn nur wenige Tage nach der Veröffentlichung des NIWA-Berichtes über das Klima 2023 sind neue schwerwiegende Fehler und Auslassungen aufgetaucht, was ihn zum zweiten fehlerhaften Bericht innerhalb weniger Jahre macht.

Die selbsternannte führende Klimaforschungsagentur der Regierung, die jedes Jahr rund 160 Millionen Dollar an Einnahmen und Finanzmitteln verbrennt, erstellt weiterhin Zusammenfassungen von Forschungsergebnissen, denen ihre Kunden, wie z. B. die Planer von Gemeinderäten, nicht trauen können, da sie kaum besser als Fiktion sind, sind doch die Fehler systembedingt und nicht zufällig.

Das systemische, den NIWA-Forschungsmängeln zugrunde liegende Problem besteht darin, dass die Behörde in den drei Jahrzehnten ihres Bestehens wenig bis gar keine Anstrengungen unternommen hat, um massive Lücken in ihren Datenbanken zu schließen. Dadurch fliegt das NIWA im Blindflug und weiß nicht, was es nicht weiß.

Was es nicht weiß, ist ernst.

Im Folgenden wird ausführlich und mit zahlreichen Belegen dokumentiert, wie sehr das NIWA Daten-Manipulation betreibt. Weil das sehr lang ist, werden hier nur die einzelnen Überschriften der behandelten Elemente genannt. Am Ende gibt es nochmal eine Wertung, die übersetzt wird. A. d. Übers.

Zyklone: Falsch-Informationen des NIWA

Aufzeichnungen von Niederschlagsmengen, die gar nicht existieren

Eine mysteriöse plötzliche Entdeckung von Rekord-Regenmengen im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm Gabrielle

Irreführung durch Auslassen wichtiger Schlüsselfaktoren, die für das Gesamtbild unabdingbar sind

Temperatur-Aufzeichnungen, die niemals real waren

Sieben Stations-Reihen

Hier werden die Manipulationen durch Verändern, Auslassen und willkürlicher Zeiträume beispielhaft beschrieben.

NIWA vs. Journalisten: wer hat recht bzgl. der Anzahl von Tagen mit einer Temperatur über 40°C?

Manipulierte Klima-Aufzeichnungen

Auf frischer Tat ertappt: Das betrügerische Verhalten des NIWA

Unter dem Strich:

Was bedeutet das alles also wirklich? Meiner Meinung nach versieht das NIWA seine jährlichen Klima-Zusammenfassungen mit irreführenden „Aufzeichnungen“, um die Darstellung des Klimawandels zu übertreiben und im Wesentlichen seine Existenz zu rechtfertigen. Es gibt zwar einen Bedarf an Klimaforschung, aber es besteht kein öffentliches Interesse daran, dass eine Regierungsbehörde Daten manipuliert und verzerrt.

Meiner Ansicht nach hat das NIWA genau das getan:

● Veröffentlichung falscher Daten über die Größe und Stärke des Zyklons Gabrielle im Vergleich zu dem Zyklon von 1936, mit dem er verglichen wurde – insbesondere, dass das NIWA den Sturm von 1936 erheblich unterbewertete und so den falschen Eindruck erweckte, dass moderne Stürme aufgrund des Klimawandels stärker sind

● Veröffentlichung falscher Informationen, wonach Gabrielle den „nassesten“ Februartag in Whangarei mit einer „Rekord-Regenmenge“ von 216 mm lieferte, obwohl bekannt war, dass der Februar-Rekord in Whangarei bei 290 mm lag, ironischerweise während des Zyklons 36, wodurch der falsche Eindruck entstand, dass moderne Stürme aufgrund des Klimawandels stärker sind

● Veröffentlichung irreführender Aussagen über die rekordverdächtigen Niederschläge am Auckland Anniversary Day, die in einem Teil der Stadt innerhalb von 24 Stunden bis zu 265 mm betrugen, ohne zu erwähnen, dass bei einem Sturm im Jahr 1924 im Norden der Stadt innerhalb von nur fünf Stunden 356 mm niedergingen, was den falschen Eindruck erweckt, dass moderne Stürme aufgrund des Klimawandels stärker sind

● Veröffentlichung irreführender Aussagen über den „Rekord“ von 199 mm Niederschlag in Akaroa, obwohl der tatsächliche Rekord aus dem Jahr 1941 bei 212 mm liegt, wodurch der falsche Eindruck erweckt wird, dass moderne Stürme aufgrund des Klimawandels stärker sind

Veröffentlichung irreführender Aussagen über einen Niederschlagsrekord von 117 mm in Waipawa, obwohl der tatsächliche Rekord aus dem Jahr 1911 bei 148 mm liegt, wodurch der falsche Eindruck entsteht, dass moderne Stürme aufgrund des Klimawandels stärker sind

● Veröffentlichung irreführender Aussagen über den „Rekord“-Niederschlag von 154 mm im Chateau, Mt. Ruapehu, während der tatsächliche Rekord aus dem Jahr 1933 bei 191 mm liegt, bei dem ein Personenexpresszug entgleiste, wodurch der falsche Eindruck erweckt wurde, dass moderne Stürme aufgrund des Klimawandels stärker sind

● Die maximale extreme 24-Stunden-Niederschlagsmenge in Hawke’s Bay durch den Zyklon Gabrielle wurde auf mysteriöse Weise auf 561 mm erhöht, während das NIWA in allen früheren offiziellen Berichten über Gabrielle 316 mm angesetzt hatte, ohne dies zu erläutern, und der dem NIWA bekannten bestehende Rekord von 512 mm in zehn Stunden aus dem Jahr 1924 wurde ebenfalls nicht erwähnt.

● Veröffentlichung irreführender Angaben, wonach die Temperatur in Greymouth im Jahr 2023 zum ersten Mal die 30°C-Marke überschritt, obwohl sie 1918 31,7°C erreichte und 1967 auf einem staatlich zugelassenen Thermometer im Rundfunkhaus der Regierung mit 30,6°C gemessen wurde.

Veröffentlichung der irreführenden Behauptung, dass Westport zum ersten Mal seit 1937 eine Temperatur von 29,1 °C erreicht hat, obwohl Westport 1967 ebenfalls 30,6 °C meldete.

● In der jährlichen Klimazusammenfassung für 2019 veröffentlichte das NIWA irreführende Aussagen, wonach Rotorua zum ersten Mal 32,2 °C erreicht hat, obwohl der tatsächliche Temperaturrekord von 36,7 °C im Jahr 1935 aufgestellt worden war, wodurch der falsche Eindruck erweckt wurde, dass der Klimawandel Höchsttemperaturrekorde erzeugt.

● In der Zusammenfassung für 2019 wurden irreführende Aussagen veröffentlicht, wonach Hamilton einen neuen Rekord von 32 °C aufgestellt habe, obwohl der tatsächliche Rekord bei 35 °C im jahre 1935 liegt, wodurch der falsche Eindruck erweckt wurde, dass der Klimawandel Höchsttemperaturrekorde aufstellt.

● In der Zusammenfassung für 2019 wurden irreführende Aussagen veröffentlicht, wonach Ohakune einen neuen Rekord von 31,1 °C aufgestellt habe, während der tatsächliche Rekord aus dem Jahr 1924 bei 36,7 °C liegt, wodurch der falsche Eindruck erweckt wurde, dass der Klimawandel neue Höchsttemperaturrekorde verursacht.

● In der Zusammenfassung von 2019 wurden irreführende Aussagen veröffentlicht, wonach Wellington einen neuen Rekord von 30,3 °C aufgestellt habe, obwohl bekannt war, dass der bisherige Rekord von Wellington aus dem Jahr 1896 bei 31,7 °C liegt.

● In einem Interview mit der Zeitschrift Stuff aus dem Jahr 2024 behauptete das NIWA fälschlicherweise, dass es in Neuseeland nur drei Tage mit Temperaturen von 40°C oder mehr gegeben habe. Tatsächlich weisen historische Aufzeichnungen fast das Dreifache dieser Zahl aus, wobei mindestens acht Tage diese Höhe erreichten

● Fälschlicherweise wurde behauptet, dass die höchste Temperatur in Neuseeland im Jahr 1973 in Rangiora 42,4°C betrug, obwohl zwei große Stationen auf der Südinsel am selben Tag im Jahr 1949 höhere Temperaturen von 42,8 und 44,4°C aufzeichneten.

Die Öffentlichkeit muss dem NIWA vertrauen können. Meiner Ansicht nach ist es unredliche Wissenschaft, angebliche Datensätze zu veröffentlichen, die einen historischen Trend implizieren, während relevante Datenpunkte weggelassen werden, die diesen Eindruck aus welchen Gründen auch immer widerlegen könnten. Es reicht einfach nicht aus, wenn sich eine Forschungsagentur hinter einer wortwörtlichen technischen Wahrheit versteckt – „es ist der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1978“ – wenn die Agentur in vielen Fällen von nachgewiesenen höheren Werten in der Vergangenheit weiß. Meiner Ansicht nach ist das eine Lüge durch Unterlassung.

Die Regierung sollte das NIWA dazu verpflichten, seinen Rekordgrafiken Spalten für den verifizierten Allzeitrekord und den inoffiziellen Rekord hinzuzufügen, die auch die Daten enthalten, um den Medien, Kunden und der Öffentlichkeit einen aussagekräftigen Kontext zu bieten.

Das NIWA sollte auch verpflichtet werden anzugeben, wann es verschiedene Standorte innerhalb einer Region für die Meldung von Rekorden verwendet, damit Debakel wie die Meldung von Masterton nicht mehr vorkommen.

Was die Nachrichtenmedien betrifft, so hatten ihre Vorgänger vor einem Jahrhundert keine Computer, um Temperaturrekorde zu verfolgen, so dass man ihnen verzeihen konnte, wenn sie etwas fälschlicherweise als neuen Rekord bezeichneten. Moderne Medien haben keine solche Ausrede. Es ist eine Sache, sich von Klimawissenschaftlern täuschen zu lassen, aber es ist ein absolutes Glaubwürdigkeitsproblem, wenn die internen Systeme nicht in der Lage sind, sofort alle früheren Berichte über Temperaturrekorde abzurufen, um die Fakten zu überprüfen.

Die letzte Regierung begann mit einer Überprüfung von NIWA und MetService. Angesichts dieses Berichts und des letztjährigen „Climate of Fear“ scheint es ziemlich klar, dass die neue Regierung die Untersuchung vertiefen muss.

Ian Wishart is a bestselling author and journalist, currently a consultant to the Centrist in its establishment of a new investigative unit to help us bring more in-depth coverage of issues that matter to our readers. He is slowly (but carefully) writing a new climate book.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/03/12/too-hot-to-handle-niwas-misleading-temperature-records/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




In Zentralasiens besonders hartem Winter übertrumpfen fossile Brennstoffe die Klimapolitik

Vijay Jayaraj

Weltweit fordert die Winterkälte mehr Todesopfer als die Sommerhitze, und der Winter in Zentralasien ist kein sanfter Besucher. Die Temperaturen können bis zu -40 °C sinken, die geschäftigen Städte in gefrorene Landschaften verwandeln und die Grenzen der menschlichen Ausdauer testen.

Die geschichtsträchtige und geografisch vielfältige Region ist auch für ihre klirrende Kälte bekannt, welche die Widerstandsfähigkeit ihrer Bewohner auf die Probe stellt. Besonders hart ist der Winterkampf in ländlichen Gebieten, wo Unterkünfte und andere Infrastrukturen oft nur rudimentär vorhanden sind. Holz und Kohle werden seit langem zum Heizen verwendet.

Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan zum Beispiel – deri zentralasiatische Länder, die in den Medien selten erwähnt werden – sind in hohem Maße von den reichhaltigen Kohlevorkommen für Wärme und Energie abhängig. Sie alle haben unsichere Energiesysteme, und in ihren Großstädten kommt es im Winter regelmäßig zu Stromausfällen.

Diese wirtschaftliche Energiequelle wird jedoch ebenso wie Erdgas und Erdöl von internationalen politischen Institutionen wie der Europäischen Union und den Vereinten Nationen sowie von linken Politikern und Geldgebern angegriffen. Bewaffnet mit der Pseudowissenschaft des Klimawandels versuchen Angst machende Opportunisten, die Brennstoffe zu verbieten, die eine Lebensader für die Menschen in Zentralasien sind.

Usbekistan und Kasachstan erzeugen mehr als 95 % ihres Stroms aus Gas, Öl und Kohle. Usbekistan wird seine Kohleproduktion um 22 % steigern und führt geologische Explorationen in 31 Tausend Quadratkilometern neuen Gebieten durch. Kasachstan steigert seine Ölproduktion und plant, seine Exporte nach Osteuropa zu erhöhen.

In Kirgisistan leben mehr als 33 % der Bevölkerung in Armut, womit das Land deutlich ärmer ist als Usbekistan (17 % Armut) im Westen und Kasachstan (5 %) im Norden. Die Hälfte der Bevölkerung Kirgisistans ist auf traditionelle Kohleöfen zum Kochen angewiesen, und fast alle Bürger sind für die Heizung im Winter auf feste Brennstoffe wie Holz, Kohle und Gummi angewiesen.

Die Preise für Rohkohle sind so stark gestiegen, dass gemeinnützige Organisationen jetzt kostenlose Kohle an Familien in Kirgisistan verteilen, um sie warm zu halten. Im Jahr 2021 standen die Menschen bei eisigem Wetter stundenlang Schlange, um von der Regierung Kohle zu erhalten.

„In einem kalten Winter verbrauchen wir etwa 5-6 (metrische) Tonnen“, sagt eine kirgisische Hausfrau. „Es ist teuer für uns, Kohle für 5500 Som (62 $ pro Tonne) zu kaufen. Deshalb stehe ich drei bis vier Stunden lang in der Schlange. Und was sollen wir tun – frieren?“

Mehr als 90 % des kirgisischen Stroms stammt aus Wasserkraftwerken, was es dem Land ermöglicht, den erzeugten Strom in Zeiten des Überschusses zu exportieren. Obwohl die Wasserkraft eine wertvolle Ressource ist, erhöht diese hohe Abhängigkeit von ihr das Risiko von Stromengpässen im Winter, einer der trockensten Jahreszeiten in diesem relativ trockenen Land.

Kirgisistan ergänzt seine Winterversorgung mit Stromimporten aus Tadschikistan und hat kürzlich Verträge über den Import von 2 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Kasachstan und Turkmenistan unterzeichnet.

Die Versorgung hat sich jedoch als unzureichend erwiesen. Zu den Stromausfällen im Januar erklärte der kirgisische Energieminister Taalaibek Ibrayev: „Der Stromverbrauch ist um ein Vielfaches gestiegen, und der tägliche Verbrauch hat sich um 20,5 Millionen Kilowattstunden erhöht. Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Notstromausfälle. Wir haben eine solch abnormale Kälte wie in diesem Winter nicht in Betracht gezogen.“

Die naheliegendste Lösung zur Deckung seines Energiebedarfs sind die kirgisischen Kohlereserven. Unbeeindruckt vom politischen Getöse um den Klimawandel verfolgt Kirgisistan ein ehrgeiziges Programm zur Steigerung der Kohleproduktion mit Hilfe fortschrittlicher Technologien und durch die Privatisierung von Minen. In den letzten 15 Jahren ist die Förderung um rund 30 % gestiegen. Der größte Teil der geförderten Kohle ist Braunkohle, ein minderwertiger Brennstoff, der meist exportiert wird. Die Nachfrage nach höherwertiger Kohle wird überwiegend durch Importe gedeckt.

Um die Stromein- und -ausfuhr zu fördern, investiert das Land in die 500-Kilovolt-Stromübertragungsleitung Datka-Khodjent-Sangtuda, die Kirgisistan und Tadschikistan verbindet. Außerdem besteht eine langfristige Partnerschaft mit Gazprom zur Verbesserung der Gasversorgung des Landes.

Usbekistan, Kasachstan und Kirgisistan haben nicht nur ein Interesse daran, dem alljährlichen Winter zu trotzen, sondern auch an der allgemeinen Sicherheit und der wirtschaftlichen Entwicklung, weshalb die Ausbeutung natürlicher Ressourcen wie fossiler Brennstoffe umso wichtiger ist.

Trotz der überwältigenden Notwendigkeit, die Kohlenwasserstoffressourcen zu entwickeln, drängt die restriktive Klimapolitik in die entgegengesetzte Richtung. Beeinflusst von der Politik einer globalen grünen Agenda strebt der usbekische Gesetzgeber bis 2030 ein Ziel von 27 GW für erneuerbare Energien an und schlägt vor, dass das Land 40 % des Stroms aus nichtfossilen Quellen beziehen soll. Damit soll die Aufmerksamkeit auf teure und unzuverlässige Wind- und Solarquellen gelenkt werden, statt auf unmittelbare Probleme wie eine veraltete Energie-Infrastruktur.

Analysten von The Diplomat sagen: „In Kirgisistan hat der Grad der Verschlechterung des Stromsystems 50 % erreicht und verursacht nun bis zu 80 % der Notabschaltungen. … Wenn die Probleme der veralteten Stromübertragungs-Infrastruktur nicht angegangen werden, wird der Beitrag der Initiativen für eine nachhaltige Energiewende zur Verhinderung künftiger Energiekrisen weiterhin begrenzt sein.“

Klimapolitik hat in den kalten Weiten Zentralasiens nichts zu suchen, und die Region muss sich vor kostspieligen grünen Fehlern hüten.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, U.K.

Originally published by RealClearEnergy. Republished with permission.

Link: https://heartlanddailynews.com/2024/03/in-central-asias-brutal-winter-fossil-fuels-trump-climate-politics/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE