Den Film Climate: The Movie jetzt anschauen, bevor er zensiert wird

Heartland Institute

Anmerkung der Redaktion: Climate: The Movie wurde am 19. März in Europa, Großbritannien und den Vereinigten Staaten uraufgeführt. Der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Physiker John Clauser nahm an der Premiere in Washington D.C. teil, und in London waren mehr als 500 Zuschauer anwesend. Ich habe mir den Film online angesehen und denke, dass der Titel „Climate Change: Case Closed“ passender wäre: oder alternativ „Climate Change: Debate Over, There Is No Crisis“. Es ist eine eindrucksvolle Anklage gegen die Klimaindustrie, die von Geld, Ressourcen und Macht profitiert, indem sie trotz gegenteiliger Beweise die Klimakatastrophe propagiert.

Der Film wird von dem bekannten Dokumentarfilmproduzenten/Regisseur Martin Durkin präsentiert, der zuvor preisgekrönte Programme für den Discovery Channel, National Geographic und den Science Channel sowie viele andere Sender produziert hat. Wir von Heartland hatten die Ehre, den bekannten Podcaster Thomas Nelson, der das Programm mitproduziert hat, bei der 103. Ausgabe der Climate Realism Show am 22. März zu Gast zu haben.

Der Film enthält Diskussionen mit mehrfach ausgezeichneten Klimaforschern. Die Climate-Intelligence-Gruppe Clintel übersetzt das Programm ins Französische, Deutsche, Spanische, Italienische, Niederländische, Polnische, Ungarische und Dänische, und es hat bereits begeisterte Kritiken im Telegraph und in der Epoch Times sowie in Dutzenden von beliebten Blogs und Podcasts erhalten. Die Mainstream-Medien, die einem auf Fakten basierenden Klimarealismus nach wie vor ablehnend gegenüberstehen, versuchen, den Dokumentarfilm zu ignorieren. Sie können es versuchen, aber ich denke, dass sie scheitern werden, wenn man bedenkt, dass der Film, während ich schreibe, bereits mehr als 137.000 Zuschauer auf YouTube hat, mit mehr als 6800 Likes und etwa 1500 Kommentaren.

Abgesehen davon bezweifle ich nicht, dass es Bestrebungen geben wird, Climate: The Movie von Youtube, BitChute, Rumble, Twitter, Vimeo, Substack, Spotify und Telegram sowie den anderen Online-Plattformen entfernt oder zensiert wird, auf denen der Film im Moment noch zu sehen ist. Ich schlage vor, dass Sie es sich ansehen, bevor es entfernt oder mit Warnhinweisen versehen wird, die es unzugänglich machen. Anstatt zu versuchen, es selbst zu beschreiben, hat Thomas Nelson mir erlaubt, seine und Durkins Beschreibung des Programms aus dem Substack-Kanal von Thomas Nelson zu übernehmen. Ich werde sie für sich selbst sprechen lassen.

Über Climate: The Movie (The Cold Truth)  von Regisseur Martin Durkin und Produzent Tom Nelson

Dieser Film entlarvt den Klimaalarm als eine erfundene Panikmache, die jeder wissenschaftlichen Grundlage entbehrt. Er zeigt, dass Mainstream-Studien und offizielle Daten die Behauptung nicht stützen, dass wir Zeugen einer Zunahme extremer Wetterereignisse werden – Hurrikane, Dürren, Hitzewellen, Waldbrände und all das andere. Sie widerlegen nachdrücklich die Behauptung, dass die derzeitigen Temperaturen und CO₂-Werte in der Atmosphäre ungewöhnlich und besorgniserregend hoch sind. Im Gegenteil, es ist ganz klar der Fall, wie aus allen Mainstream-Studien hervorgeht, dass im Vergleich zu der letzten halben Milliarde Jahre der Erdgeschichte sowohl die derzeitigen Temperaturen als auch die CO₂-Werte extrem und ungewöhnlich niedrig sind. Wir befinden uns derzeit in einer Eiszeit. Es zeigt auch, dass es keine Beweise dafür gibt, dass veränderte CO₂-Werte (sie haben sich viele Male verändert) in der Vergangenheit jemals den Klimawandel „angetrieben“ haben.

Warum wird uns dann immer wieder gesagt, dass der „katastrophale, vom Menschen verursachte Klimawandel“ eine unumstößliche Tatsache ist? Warum sagt man uns, dass es keine Beweise gibt, die dem widersprechen? Warum sagt man uns, dass jeder, der das „Klimachaos“ in Frage stellt, ein „Leugner“ und ein „Wissenschaftsverweigerer“ ist?

Der Film erforscht die Art des hinter dem Klimawandel stehenden Konsens‘. Er beschreibt die Ursprünge der Klimafinanzierung und den Aufstieg der Billionen Dollar schweren Klimaindustrie. Er beschreibt die Hunderttausende von Arbeitsplätzen, die von der Klimakrise abhängen. Er erklärt den enormen Druck, der auf Wissenschaftler und andere ausgeübt wird, damit sie den Klimaalarm nicht in Frage stellen: Entzug von Geldern, Ablehnung durch wissenschaftliche Zeitschriften, soziale Ächtung.

Aber der Klimaalarm ist viel mehr als nur eine Finanzierungs- und Beschäftigungskampagne. Der Film erforscht die Politik des Klimas. Die Angst vor dem Klimawandel war von Anfang an politisch. Der Schuldige war der industrielle Kapitalismus der freien Marktwirtschaft. Die Lösung waren höhere Steuern und mehr Regulierung. Der Klimaalarm hat von Anfang an jene Gruppen angesprochen, die für mehr Staat sind, und wurde von diesen übernommen und gefördert.

Dies ist die unausgesprochene politische Kluft, die hinter dem Klimaalarm steht. Die Klima-Angst spricht vor allem all jene an, die zum weit verzweigten, öffentlich finanzierten Establishment gehören. Dazu gehört auch die weitgehend öffentlich finanzierte westliche Intelligenz, für die das Klima zu einer moralischen Angelegenheit geworden ist. In diesen Kreisen ist es ein Verstoß gegen die gesellschaftliche Etikette, den Klimaalarm zu kritisieren oder in Frage zu stellen.

Der Film wurde vor Ort in den USA, Israel, Kenia und dem Vereinigten Königreich gedreht.

Der Film enthält Interviews mit einer Reihe sehr prominenter Wissenschaftler, darunter Professor Steven Koonin (Autor von „Unsettled“, ehemaliger Rektor und Vizepräsident von Caltech), Professor Dick Lindzen (ehemaliger Professor für Meteorologie in Harvard und am MIT), Professor Will Happer (Professor für Physik in Princeton), Dr. John Clauser (Nobelpreisträger für Physik im Jahr 2022), Professor Nir Shaviv (Racah Institute of Physics) und andere.

Quellen: Climate: The Movie;  The Climate Realism ShowTom Nelson’s Substack.

Hier gibt es den Film (noch):

YouTube, BitChute, Rumble, Twitter, Vimeo, Substack, Spotify und Telegram.

Link: https://heartlanddailynews.com/2024/03/climate-change-weekly-501-stream-climate-the-movie-before-its-censored/
Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Kältereport Nr. 13 / 2024

Christian Freuer

Vorbemerkung: Der in den vorhergehenden Kältereports angesprochene Wintereinbruch hat in dieser Woche also stattgefunden, allerdings längst nicht so weit nach Süden reichend wie angenommen. In den betroffenen Gebieten jedoch war wieder Einiges los. Aber auch der bevor stehende Winter auf der Südhalbkugel wirft schon seine Schatten voraus.

Meldungen vom 25. März 2023:

USA: 350.000 ohne Strom nach schwerem Schneesturm im Nordosten

Über das Wochenende hat es in New York, New Hampshire und Maine geschneit. In den höheren Lagen Neuenglands erreichten die Schneemengen mehr als 60 cm.

„Der Winter ist noch lange nicht vorbei“, sagte Tom Niziol von FOX Weather, als in Albany 70 cm und in Ludlow 69 cm fielen.

Viele Landkreise hatten auch mit Eis zu kämpfen, das die Stromleitungen in Mitleidenschaft zog. Infolgedessen wurden laut poweroutage.us am Sonntag mehr als 350.000 Menschen von Stromausfällen betroffen.

Diese spätwinterlichen Schneefälle beschränken sich nicht nur auf den Nordosten, in weiten Teilen des amerikanischen Kontinents ist der Winter zurückgekehrt. In den letzten Tagen und Wochen haben schnell ziehende Systeme das Land überrollt und eine weiße Decke und eine Welle von Störungen hinterlassen, darunter auch tödliche Unfälle.

Nach einem langsamen Start in die kalte Jahreszeit erweist sich der Abschluss als fantastisch. Die kalifornischen Sierras haben Anfang März eine ordentliche Ladung Schnee abbekommen, wobei in Palisades Tahoe in nur vier Tagen fast drei Meter Schnee gefallen ist. Kirkwood und Heavenly haben ebenfalls große Zahlen vorgelegt: 180 cm in fünf Tagen. Auch im pazifischen Nordwesten wurden in letzter Zeit große Mengen an Schnee gemessen. Weiter im Landesinneren, in den Bergen von Utah, Wyoming und Colorado, haben sich im März gewaltige Mengen angesammelt.

Infolgedessen liegen die landesweiten Schneemengen jetzt meist deutlich über der Norm mehrerer Jahrzehnte.

Dieser Winter ist nicht ausgefallen, er kam nur zu spät. Und das Gleiche kann man auch über die Grenze hinweg sagen, in Kanada…

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Kanada: zweit-schneereichster März seit 1882

Calgary, Alberta, erlebt den zweit-schneereichsten März in den Aufzeichnungen, die bis ins Jahr 1882 zurückreichen.

Mit 62 cm am 23. März wurde nur der März 1998 mit 70,3 cm übertroffen, gefolgt von 60,9 cm aus dem Jahr 1924 auf Platz drei und 57,2 cm aus dem Jahr 1923 auf Platz vier.

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Eingeschneites Japan

In den letzten Wochen ist der Winter nach Japan zurückgekehrt, mit ungewöhnlicher Kälte und beständigem Schneefall.

Der März begann in Hakuba mit einem Paukenschlag: In der ersten Woche fielen 61 cm Schnee, gefolgt von 44 cm am 10. März. In der letzten Woche fielen weitere 30 Zentimeter, was zu den besten Bedingungen in dieser Saison führte.

Ähnlich sieht es in Myoko und Nozawa aus, wo in der ersten Woche 240 Zentimeter und in der zweiten 190 Zentimeter gefallen sind. In ganz Honshu spricht man von „März-Wahnsinn“.

In ganz Hokkaido, einschließlich Niseko, halten die niedrigeren Temperaturen den Schnee in guter Form. Wie in Nordamerika ist auch in Japan der Winter nicht ausgeblieben, sondern hat sich lediglich verspätet gezeigt.

In Asien hat der Schnee in Nordindien ebenfalls angehalten, und es wurden hohe Schneewände am Straßenrand in Gebieten wie Lahau festgestellt.

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Kältester Märztag in Brisbane seit mindestens 25 Jahren

Brisbane, Australien, hat gerade den kältesten Märztag seit mindestens 25 Jahren erlebt.

In weiten Teilen des Kontinents sind die Temperaturen in letzter Zeit auf ein Rekordtief gesunken, und es wird erwartet, dass sich das feuchte Wetter noch verschlimmern wird, welches die australischen Klimaschützer immer wieder vor den Kopf stößt, die eine nicht enden wollende Dürre im ganzen Land forderten.

Wenn der Kalender in den April übergeht, wird die Kälte zurückkehren:

Es gibt einen „Klimanotstand“, so sagt man uns. Aber er ist nicht sichtbar, weder in Daten noch in Messwerten – nicht einmal hinsichtlich der Temperatur:

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Es folgt noch ein kurzer Beitrag zu solaren Vorgängen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/350000-without-power-as-feet-of-snow?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 26. März 2024:

März-Rekorde in Australien

In den letzten Tagen wurden in ganz Australien monatliche Tiefsttemperaturrekorde aufgestellt.
In keiner besonderen Reihenfolge…

Der Höchstwert von 19,3°C in Oakey, Queensland, war der kälteste Märztag in den Büchern, die bis 1973 zurückreichen, und brach den alten Rekord von 1980 um 0,4°C.

Der Flughafen von Brisbane erreichte mit 21,1 °C den niedrigsten März-Höchstwert aus dem Jahr 1988, in einer Reihe, die bis zum Jahr 1951 zurückgeht.

In Queensland wurde in Applethorpe mit 16,9 °C der Landesrekord für März nur um 1,4 °C verfehlt.

Watarrka im Nordterritorium verzeichnete einen Höchstwert von 15,8 °C, der 0,3 °C unter dem alten Monatsrekord lag und gleichzeitig der zwölftkälteste Märztag im Nordterritorium war.

Es werden noch mehrere andere Orte mit Rekord-Tiefstwerten genannt.

Die Kälte in Australien zu Beginn der Saison hat sich als heftig und weit verbreitet erwiesen:

GFS 2m Temperatur-Anomalien (°C) für den 25. März [tropicaltidbits.com].

Der Kontinent kühlt sich ab, laut Satellitendaten der UAH.

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Hagel zerstört hektarweise Solarpaneele in Texas

Ein ganz normaler Hagelsturm hat es gerade geschafft, die Energiesicherheit des Bundesstaates Texas zu beeinträchtigen. Das zeigt die zunehmend unbedachte Abhängigkeit von einer unausgereiften und unzuverlässigen Technologie: Solarenergie.

In einem weiteren massiven Ausbruch „grünen“ Energie-Wahns wurde eine große Fläche von Solarpaneelen in Damon, Texas, von einem Hagelsturm zerstört, schreibt Will Tanner auf X.

„Wer wird für die Beerdigung all dieser Paneele bezahlen und wo werden sie begraben?“, fragt ein besorgter Bürger online.

„So sieht ein massiver Geldwäsche-Betrug aus“, schreibt ein anderer. „Außerdem befinden sich diese Anlagen in einigen Fällen nicht weiter als 8 km von der Golfküste entfernt. Das scheint mir ein gefundenes Fressen für Hurrikane zu sein. Noch mehr Unsinn über grüne Energie. Die Bundesgelder wären für neue Kernkraftwerke weitaus besser angelegt, IMO“.

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Meereis über dem multidekadischen Normalwert

Die Ausdehnung des arktischen Meereises im Jahr 2024 wird weiterhin über dem Durchschnitt des 21. Jahrhunderts liegen. Diese Meldung wird es jedoch nicht in Ihre Lieblings-Nachrichtensendung im Fernsehen schaffen:

[osisaf.met/Tony Heller]

Und mit Blick nach Süden, auf das andere Ende der Welt, hält der bemerkenswert kalte Jahresbeginn in der Antarktis und darüber hinaus an.

Am 26. März wurde am AGO-4 AWS ein neuer Tiefstwert von -69,2 °C erreicht, der den vorherigen Tiefstwert von -68,8 °C noch übertrifft, der einen Tag zuvor in Vostok gemessen worden war.

Ebenfalls erwähnenswert ist, dass am Montag an der Henry AWS -67,3°C erreicht wurden, ein Wert, der nur 0,9°C unter dem dortigen März-Rekord (aus dem Jahr 2013) liegt.

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Es folgt noch ein Beitrag zu einem neuen La Nina-Ereignis und eine Hinweis auf den neuesten Film der Klima-Realisten. Beides wird an anderen Stellen auf diesem Blog behandelt.

Link: https://electroverse.substack.com/p/march-records-fall-down-under-hail?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 27. März 2024:

76 Stunden ununterbrochener Schneefall in Minneapolis

Der tödliche Schneesturm, der für das Gebiet von Minneapolis einen Rekord aufgestellt hat, geht nun endlich zu Ende.

In den Twin Cities fielen am Sonntag 21 cm Schnee, was den schneereichsten Märztag seit 2007 bedeutete.

In vielen Gebieten des nördlichen Mittleren Westens schneite es noch viel mehr, in manchen Gegenden sogar mehr als 60 cm. In Duluth, Minnesota, fielen 55 cm, in Casino, Minnesota, 46 cm und in Lester Park 41 cm.

In Teilen von Minnesota schneite es 76 Stunden lang ununterbrochen, aber die Lage beruhigt sich jetzt glücklicherweise.

Nach dem Sturm werden starke Nordwinde bitterkalte Luft aus Kanada herantreiben, und die Thermometer werden am Mittwochmorgen vielerorts einstellige Werte [Fahrenheit; 5°F = –15°C] anzeigen – etwa14 Grad Celsius unter dem Durchschnitt – was dazu beitragen wird, dass der Schnee auf dem Boden bleibt.

Auch jenseits der Grenze ist der Frühling ausgeblieben.

Arktische Luft ist in letzter Zeit nach Süden gezogen und hat ein mehrtägiges Schneefallereignis begünstigt, bei dem im Süden Albertas mehr als 60 cm Schnee gefallen ist. Zusammen mit anderen späten Schneefällen ist die Stadt Calgary nun im Rennen um den schneereichsten März aller Zeiten und übertrifft damit den alten Rekord von 1998, als 70,3 cm gefallen waren.

Calgarys Rekordschneefall im März

Mit kälterer Luft und einer unbeständigen Wetterlage stehen die Chancen auf weitere 8,3 cm (um den Rekord zu erreichen) gut: „Wir werden in den kommenden Tagen die Chance haben, dem Rekord immer näher zu kommen“, sagte die Meteorologin Rachel Modestino von The Weather Network.

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Winter in Estland

In dieser Woche gab es in Osteuropa einen Schneesturm, unter anderem am Dienstag in Karivärava, Estland.

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Es folgen noch mehrere Beiträge zu Themen, bei denen es nicht um aktuelle Wetterereignisse geht. Diese werden allesamt ausführlich in anderen Beiträgen auf diesem Blog angesprochen.

Link: https://electroverse.substack.com/p/76-hours-of-continuous-snowfall-whiteout?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen vom 28. März 2023:

Starker Schneefall von UK bis Spanien

Ein großer Teil von UK erwachte Donnerstag früh zu einem sehr schneereichen Morgen, der in allen vier Landesteilen Schnee brachte.

Der Norden bekam eine ordentliche Schicht Spätschnee ab, wie man es beim Zustrom arktischer Luft erwarten kann.

Aber auch der Süden war betroffen.

Hier gibt es Kurzfilme dazu.

Der seltene Osterschnee hat sich nicht nur auf UK beschränkt. Auch Málaga, Spanien, ist betroffen.

Die südliche Gemeinde an der Costa del Sol am Mittelmeer wurde diese Woche nach einem dramatischen Temperatursturz von Neuschnee bedeckt. Während es in den tiefer gelegenen Regionen regnete, gab es in den höheren Lagen Málagas eine Menge Frühlingsschnee.

In der Sierra de las Nieves, der Sierra Tejeda, der Sierra Bermeja und im Nationalpark Torcal de Antequera bildete sich jeweils eine Schneedecke. Auch in den Städten Ronda und Granada war Schnee zu sehen.

Ungewöhnliche Kälte und Schnee waren in diesem März das Thema in weiten Teilen Spaniens und auch in Portugal.

Auch über den Alpen, namentlich in Teilen Italiens, Nordwestfrankreichs und der Schweiz, häufen sich laut einem aktuellen Schneebericht von planetski.eu weiterhin „große Schneemengen“ an.

Der meiste Schnee liegt in den südwestlichen Alpen, wo bis zu 60 cm Neuschnee gefallen sind.
Auch in den italienischen Dolomiten hat es geschneit.

Nach dem „besten Start in eine Schneesaison seit Menschengedenken“ im November/Dezember machen die europäischen Alpen nun die glanzlose Mitte mehr als wett und beenden die Wintersaison mit einer überdurchschnittlichen Schneedecke.

Die Märchen der MSM vom „katastrophalen Gletscherrückgang“ sind ein Hirngespinst.

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Historische Kälte in Skandinavien

Skandinavien ist eine weitere Region, in der es in letzter Zeit viel Schnee im Frühling gab, obwohl die extreme Kälte dort vielleicht die größere Geschichte ist.

In dieser Woche wurde in Coavddatmohkki, Norwegen, ein Tiefstwert von -34,7 °C registriert – die niedrigste Temperatur zu dieser späten Jahreszeit seit 1991.

Vergleichbare Tiefstwerte gab es in den 1970er Jahren, nämlich jeweils Ende März in den Jahren 1971 und 1977.

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Alta (Utah) nähert sich der seltenen 600 Inch-Marke (15,2 m)

Im Alta-Skigebiet in Utah liegen in dieser Saison fast 14 m Schnee.

Das ist zwar weit entfernt von den rekordverdächtigen 23 m der letzten Saison, liegt aber immer noch deutlich über dem Durchschnitt von 10 m. Und da noch einige Wochen verbleiben und die Vorhersage günstig ist, wird erwartet, dass 2023-24 die zweite Saison mit mehr als 15 m Schnee in Folge sein wird.

Es ist selten, dass Alta eine Saison mit mehr als 12,7 m verzeichnet. Zwei aufeinanderfolgende Saisons mit mehr als 15 m gelten als sehr selten und traten zuletzt während des tiefen solaren Minimums des schwachen Zyklus 23 (2007/08 und 2008/09) auf.

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Und nun nach Asien:

In Uttarakhand (Nordindien) gräbt man sich aus

Indiens höher gelegene Regionen werden erneut mit Schnee überschwemmt. In Uttarakhand graben sie sich gerade aus.

Die Vorhersagen sagen für das Wochenende noch mehr davon voraus.

Die ausgedehnte Schneedecke im Norden kühlt die Luft auf ihrem Weg in den Süden ab. Dies hat in den südlich gelegenen Städten Bhubaneswar, Cuttack, Puri, Chandbali, Paradeep und Baripada zu monatlichen Rekord-Tiefsttemperaturen geführt.

Indien kühlt sich ab, sagen die Daten.

Andernorts hat es an der indisch-chinesischen Grenze am Bumla-Pass ebenfalls stark geschneit.

Etwas weiter nördlich wird die Mongolei derzeit von einer weiteren Runde arktischer Kälte heimgesucht, einem Land, das sich – ganz allmählich – von einem der kältesten und schneereichsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen erholt, einer Saison, die – noch – von einem beispiellosen und tödlichen „Dzud“ geprägt war.

In Asien haben die Kälteeinbrüche in Tokio die Kirschblüte verzögert. Laut lokalen Prognosen (weathernews.jp) könnten die berühmten japanischen Bäume morgen (29. März) endlich anfangen zu blühen, was 5 Tage später als normal und die letzte „Front“ seit 12 Jahren wäre.

Erst letzten Monat hat sich die BBC voreilig geäußert und einmal mehr bewiesen, dass sie nichts weiter ist als ein erbärmlicher Propaganda-Arm der Globalisten-Maschine, der mit fragwürdigen Datensätzen und umstrittenen Extrapolationen hausieren geht anstatt mit harten Fakten.

Wieder einmal falsch!

Link: https://electroverse.substack.com/p/heavy-snow-from-uk-to-spain-historic?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Meldungen von Karfreitag, dem 29. März 2024:

„Ungewöhnlich kalter März“ in Neuseeland

Der neuseeländische Wetterdienst MetService prognostiziert ein kaltes Osterwochenende für das Land und setzt damit das Thema aus dem März fort.

Mit einem Tiefstwert von -1°C verzeichnete Christchurch am Freitag die zweitniedrigste Märztemperatur in den Büchern seit 1954. Nur am 18. März 2020 war es mit -1,3 °C noch kälter.
Auch in Blenheim und Wellington wurden ungewöhnlich niedrige Werte gemessen, nämlich 1°C bzw. 7°C.

„Es war ein ungewöhnlich kühler März“, sagte die MetService-Meteorologin Ngaire Wotherspoon.

Im Cardrona-Skigebiet in Otago sind bereits die ersten Flocken des Jahres gefallen, und zwar früher als gewöhnlich, so die Geschäftsführerin des Gebietes Laura Hedley. „Wir haben gestern ein paar Zentimeter bekommen“, sagte sie. „Ich denke, wir werden heute noch ein bisschen mehr bekommen.“

Hedley hofft, dass der frühe Schneefall ein Zeichen für einen bevorstehenden kalten und schneereichen Winter ist.

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Antarktis nähert sich der –100° F-Marke

Der saisonale Tiefstwert in der Antarktis sank noch weiter: auf -71,8 °C, der in den späten Abendstunden des 28. März in Concordia erreicht wurde.

Dies sorgt für einen überdurchschnittlich schnellen Übergang zum Winter am Ende der Welt. Vorausgegangen war ein historisch kalter „Sommer“, der den kältesten November seit 40 Jahren, den zweitkältesten Dezember aller Zeiten und den zweiten Januar mit weniger als -30 °C in Folge umfasste.

Ein Blick auf das antarktische Meereis zeigt, dass es ihm gut geht:

Die Ausdehnung übertraf sogar noch des Jahr 1988:

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Seltene Frühjahrskälte im Nordwesten von China

Ein neuer Einbruch arktischer Luft erfasst den Nordwesten Chinas.

In letzter Zeit ist die Temperatur in Qinghai, einer Binnenprovinz im Nordwesten Chinas, auf Werte gesunken, die man Ende März nur selten sieht. Die nationale Station Qingshuihe meldete -20,3 °C, der Salzsee Hoh Xil -22,4 °C.

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Ein Blick auf Europa

Heftige Schneefälle und Spätfrost haben diese Woche weite Teile von UK heimgesucht und den Heizbedarf bis in den Frühling hinein verlängert.

Diese Geschichte wiederholt sich in weiten Teilen Europas, auch in Frankreich und Italien.

Und auch in Skandinavien…

Norwegen gefriert

In Cuovddatmohkki, Norwegen, wurde in der zweiten Nacht in Folge ein Tiefstwert unter -30 °C gemessen. Dies ist bisher nur dreimal so spät im Jahr passiert (in den Annalen, die bis 1967 zurückreichen) – 1971, 1977 und 1991.

Skandinavien hat einen historisch kalten (und schneereichen) Winter hinter sich, der sich – wie oben gezeigt – nun bis weit in den Frühling hinein erstreckt.

Von den fünf niedrigsten Temperaturen, die jemals in Fennoskandien aufgezeichnet wurden (das Gebiet umfasst die europäischen Halbinsel Kola, das finnische Festland sowie Karelien), fallen zwei in das Jahr 2024, darunter der Spitzenplatz:

-44.3C Enontekiö (2024)

-44.0C Storbo (2001)

-43.9C Drevsjø (2001)

-43.8C Naimakka (2024)

-43.6C Kvikkjokk-Årrenjarka (2024)

-43.6C Inari & Kittilä (2006)

Dies steht im Einklang mit dem arktischen Meereis insgesamt, dessen Ausdehnung weiterhin über dem Durchschnitt des 21. Jahrhunderts liegt:

Link: https://electroverse.substack.com/p/unusually-cool-march-in-new-zealand?utm_campaign=email-post&r=320l0n&utm_source=substack&utm_medium=email

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Wird fortgesetzt mit Kältereport Nr. 14 / 2024

Redaktionsschluss für diesen Report: 30. März 2024

Zusammengestellt und übersetzt von Christian Freuer für das EIKE




Die nächste große Klima-Angst: Zählung der Todesfälle durch den Klimawandel

Steve Goreham

Die nächste große Klima-Angst steht vor der Tür. Befürworter von Maßnahmen zur Klimakontrolle schlagen jetzt vor, dass wir anfangen, die Todesfälle durch den Klimawandel zu zählen. Sie scheinen zu glauben, dass die Menschen, wenn sie täglich die Zahl der Klimatoten sehen, eher geneigt sein werden, Maßnahmen zum Klimawandel zu akzeptieren. Aber es ist nicht einmal klar, dass der derzeitige leichte Anstieg der globalen Temperaturen zu mehr Todesfällen führt.

Im Dezember sprach die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton auf der COP28, der 28. Klimakonferenz der Vereinten Nationen, und erwähnte klimabedingte Todesfälle.

„Wir fangen an, aufmerksam zu werden und die klimabedingten Todesfälle zu zählen und zu registrieren“, sagte sie. „Und die bei weitem größte Todesursache ist extreme Hitze“.

Nach Angaben von Frau Clinton wurden in Europa im Jahr 2023 61.000 Todesfälle durch extreme Hitze verzeichnet, und sie schätzte, dass im vergangenen Jahr weltweit etwa 500.000 Menschen an Hitze starben.

Die globalen Temperaturen sind in den letzten 300 Jahren leicht gestiegen. Nach Schätzungen der NASA, der NOAA und der Climate Research Unit an der University of East Anglia in UK sind die Temperaturen der Erde in den letzten 140 Jahren um etwas mehr als ein Grad Celsius gestiegen. Aber sind diese höheren Temperaturen für den Menschen schädlich?

Nach Angaben der Centers for Disease Control and Prevention treten die meisten Grippefälle in den kalten Monaten Dezember bis März in den Vereinigten Staaten auf. Die Grippesaison in der südlichen Hemisphäre findet in den dortigen kalten Monaten April bis September statt. Die Spitzenmonate für COVID-19-Infektionen sind in der Regel die kalten Monate des Jahres. In der Regel erkranken in den kalten Monaten mehr Menschen als in den warmen Monaten.

Auch sterben in den Wintermonaten mehr Menschen als in den Sommermonaten, wie zahlreiche von Fachleuten begutachtete Studien ergeben haben. So untersuchten beispielsweise Dr. Matthew Falagas vom Alfa Institute of Medical Sciences und fünf weitere Forscher die saisonale Sterblichkeit in 11 Ländern. Die Untersuchung ergab, dass die durchschnittliche Zahl der Todesfälle in allen Ländern in den kältesten Monaten des Jahres am höchsten ist.

Der verstorbene Dr. William Keating untersuchte temperaturbedingte Todesfälle in sechs europäischen Ländern bei Menschen zwischen 65 und 74 Jahren. Er kam zu dem Schluss, dass die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit niedrigen Temperaturen neunmal höher ist als die der Todesfälle im Zusammenhang mit hohen Temperaturen. Dr. Bjorn Lomborg, Präsident des Copenhagen Consensus Center, wies darauf hin, dass eine moderate globale Erwärmung die menschliche Sterblichkeit wahrscheinlich verringern wird.

Dennoch veröffentlichte Dr. Colin J. Carlson von der Georgetown University am 30. Januar einen Artikel in Nature Medicine mit dem Titel [übersetzt] „Nach Millionen vermeidbarer Todesfälle muss der Klimawandel wie ein gesundheitlicher Notfall behandelt werden“. Carlson behauptet, dass der Klimawandel seit dem Jahr 2000 etwa 166.000 Todesfälle pro Jahr verursacht hat, also fast vier Millionen kumulierte Todesfälle.

Carlson räumt ein, dass die meisten dieser Todesfälle auf Malaria in Afrika südlich der Sahara oder auf Unterernährung und Durchfallerkrankungen in Südasien zurückzuführen sind. Aber er behauptet weiter, dass auch Todesfälle aufgrund von Naturkatastrophen und sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen dem Klimawandel zugeschrieben werden sollten. Wenn der Tod durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Klimatod gezählt werden kann, dann kann fast jeder Tod dazu gezählt werden.

Die Fakten stützen diese Behauptungen über den Klimatod nicht. Malariaerkrankungen haben die Menschheit im Laufe der Geschichte immer wieder geplagt, auch wenn die Temperaturen niedriger waren als heute. Dr. Paul Reiter, medizinischer Entomologe am Institut Pasteur in Paris, weist darauf hin, dass Malaria in England vor 400 Jahren während des kälteren Klimas der kleinen Eiszeit endemisch war. In der Sowjetunion traten in den 1920er Jahren schätzungsweise 13 Millionen Malariafälle auf, davon 30.000 in Archangelsk, einer Stadt in der Nähe des Polarkreises.

Die Unterernährung ist während der sanften Erwärmung des letzten Jahrhunderts zurückgegangen. In den frühen 1900er Jahren starben weltweit bis zu 10 Millionen Menschen pro Jahrzehnt an einer Hungersnot. Heute ist die Zahl der Hungertoten weltweit auf unter 500.000 Menschen pro Jahrzehnt gesunken. Etwa 10 % der Weltbevölkerung sind heute unterernährt, aber das ist ein Rückgang von etwa 25 % im Jahr 1970.

Auch die Zahl der Todesfälle durch Naturkatastrophen ist im Zuge der Erwärmung im letzten Jahrhundert zurückgegangen. Laut EM-DAT, der internationalen Datenbank für Katastrophen, ist die Zahl der Todesfälle durch Katastrophen wie Stürme, Hungersnöte, Erdbeben, Dürren und Überschwemmungen in den letzten 100 Jahren um mehr als 90 % gesunken.

Da die Zahl der Todesfälle durch Naturkatastrophen und Hungersnöte rückläufig ist und bei höheren Temperaturen weniger Menschen sterben, sind die Argumente für eine Zählung der Todesfälle durch die globale Erwärmung bestenfalls schwach. Man sollte jedoch nicht unterschätzen, dass Klimaalarmisten durch Manipulationen der Daten Angst schüren können.

This piece originally appeared at Washington Examiner and has been republished here with permission.

Steve Goreham is a speaker on energy, the environment, and public policy and the author of the new bestselling book Green Breakdown: The Coming Renewable Energy Failure. 

Link: https://cornwallalliance.org/2024/03/the-next-big-climate-scare-counting-climate-change-deaths/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Woher kommt der Strom? Fast die komplette Woche Import

 11. Analysewoche 2024 von Rüdiger Stobbe

Fast die komplette Woche wird Strom aus dem benachbarten Ausland importiert. Nur am Donnerstag gab es eine längere Unterbrechung, die 14 Stunden dauerte. An diesem Chart erkennt man sehr gut, dass die Preislinie dem Stromimport folgt. Selbstverständlich mit den für bestimmte Tageszeiten typische Nachfrageschwanken. Da wäre die Nachtzeit, die nachfragearm ist und deshalb zu tieferen Preisen führt als am frühen Vormittag und besonders am späten Nachmittag, dem Vorabend/Abend. Zeiträume, die in aller Regel nachfragestark sind. Danach sinkt der Strompreis wieder. Verfolgen Sie mit der Maus oder mit dem Zeigefinger die gestrichelte Preislinie. Tag, Uhrzeit, Importmenge netto und Preis werden gleichzeitig angezeigt. Es kommt sehr selten vor, dass Strom ausschließlich im- oder exportiert wird.

Diese von mir ausgewertete Tabelle der Bundesnetzagentur schlüsselt den Im- und Export für den analysierten Zeitraum in der Originalauflösung auf. Die Salden, die von mir erstellt wurden, sind die grünen Werte, die Sie in der Tabelle von Stromdaten.info finden.

Eine Besonderheit und ein Alleinstellungsmerkmal ist die Tatsache, dass bei Stromdaten.info per Mausklick zwischen den Daten geswitcht werden kann, die die Bundesnetzagentur bei smard.de oder Agora Energiewende beim Agorameter für die Darstellungen in Sachen Strom nutzen. So können allfällige Unterschiede sichtbar gemacht werden. Im Bereich Import/Export ist dieser Vergleich nicht mehr möglich. Stromdaten.info verarbeitet hier nur noch die Daten, die von der Bundenetzagentur geliefert werden. Um die Vergleichbarkeit herzustellen, wurde bisher auf die Berechnungsmethodik von Agora Energiewende mit weniger Parametern zurückgegriffen. Ab sofort wird allein das umfassendere Datenmaterial der Bundesnetzagentur verarbeitet. Das hat Einfluss auf die Strompreisbildung beim Im- und Export. Es kommt zu Unterschieden zu früheren Analysen. Bleibt die Kernfrage: Warum importiert Deutschland Strom aus dem benachbarten Ausland? Die Antwort des Mainstreams lautet: Weil er günstiger ist als selbst produzierter Strom. Beispiel:

Die Antwort bei E-fahrer.com lautet: Dass dennoch Strom importiert wird, hat einen einfachen Grund:  Der importierte Strom ist günstiger als die Produktion im Inland.  Exakt berechnen lassen sich die Kosten nicht, weil die Verträge mit unterschiedlichem Vorlauf geschlossen werden und die genauen Preise nicht bekannt sind. Die Bundesnetzagentur hat die Importkosten aber näherungsweise ermittelt, indem sie die stündlich gehandelten Strommengen mit den stündlichen Preisen für eine Stromlieferung am Folgetag (dem sogenannten Day-Ahead-Preis) multipliziert hat.

Dabei zeigt sich, dass Deutschland von Mai bis September dieses Jahres für Stromimporte rund 2,4 Milliarden Euro bezahlt und durch Exporte rund 0,3 Milliarden Euro eingenommen hat. Insgesamt ergeben sich damit Kosten von 2,1 Milliarden Euro; im gleichen Zeitraum des Vorjahres lagen diese nur bei 0,7 Milliarden Euro.  Die Kosten pro Kilowattstunde importiertem Strom lagen dabei im Schnitt bei 10 Cent.  Und das ist weniger als die Produktionskosten in deutschen Kohlekraftwerken: In Steinkohlekraftwerken fielen im Juli nach Angaben des Fraunhofer ISE allein für Brennstoff und CO₂-Zertifikate pro Kilowattstunde über 14 Cent pro Kilowattstunde an; in Braunkohlekraftwerken sind es gut 12 Cent. (Quelle)

Wobei der fettgedruckte Satz bezogen auf die Stromproduktionskosten insgesamt sicher korrekt ist. Der tatsächliche Preis aber wird entweder über vertragliche Regelungen oder an der Strombörse festgelegt. Dieser kann unter den Gestehungskosten gesamt der Stromproduzenten oder gar im negativen Bereich liegen.  Hinzu kommt, dass die Werte von Prof. Burger, dem „geistigen Vater“ der Energy-Charts angezweifelt werden: 

Energieexperte Bruno Burger vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme erklärt auf der Plattform X, dass Deutschland 2023 insgesamt 69,3 Terawattstunden Strom importierte und 60,1 Terawattstunden exportierte. Im Saldo bedeutet das einen Importüberschuss von nur 9,2 Terawattstunden, was lediglich 1,9 Prozent des gesamten Stromverbrauchs von 494,2 Terawattstunden entspricht. Diese Zahlen verdeutlichen, dass der Importüberschuss geringer ist als oft angenommen. Prof. Burgers Quelle ist diese Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts. 

Nach meiner Einschätzung ist ein Aspekt wichtig. Durch die Stromimporte werden die Kosten komplett auf den Stromverbraucher übertragen. Die konventionellen Stromproduzenten sparen Ressourcen jeglicher Art. Sie haben keinerlei Ausgaben und tragen mit ihrer Nichtproduktion auch noch zu einem ´Scheinanstieg` der „Erneuerbaren“ bei. Je weniger Strom konventionell erzeugt wird, desto höher wird der prozentuale Anteil der regenerativen Stromerzeugung. Hinzu kommt, dass durch eine starke Nachfragesituation (Der Stromimport übersteigt den Export) das Preisniveau angehoben wird.

Es ist offensichtlich eine Tatsache, dass der reine Importstrompreis in aller Regel günstiger ist als die Stromeigenerzeugung in Deutschland. Allerdings muss der Exportpreis, der Wert, der dem Stromkunden gutgeschrieben wird, wenn in Deutschland erzeugter Strom in´ s benachbarte Ausland verkauft wird, bei der Bilanz berücksichtigt werden. So kann der „echte“ Preis für den Stromkunden ermittelt werden. 

Wochenüberblick

Montag, 11.3.2024 bis Sonntag, 17.3.2024Anteil Wind- und PV-Strom 46,4 Prozent. Anteil regenerativer Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,5 Prozent, davon Windstrom 34,1 Prozent, PV-Strom 12,3 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,2 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Wochenvergleich zur 11. Analysewoche ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zur 11. KW 2024: Factsheet KW 11/2024 – ChartProduktionHandelswocheImport/Export/Preise, CO2Agora-Chart 68 Prozent AusbaugradAgora-Chart 86 Prozent Ausbaugrad.

– Video-Schatz aus dem Jahr 2007 zum Klimawandel. – Interview mit Rüdiger Stobbe zum Thema Wasserstoff plus Zusatzinformationen – Weitere Interviews zu Energiethemen
– Viele weitere 
Zusatzinformationen
– Achtung: Es gibt aktuell praktisch keinen überschüssigen PV-Strom (Photovoltaik). Ebenso wenig gibt es überschüssigen Windstrom. Auch in der Summe der Stromerzeugung mittels beider Energieträger plus Biomassestrom plus Laufwasserstrom gibt es keine Überschüsse. Der 
Beleg 2022, der Beleg 2023/24. Überschüsse werden bis auf wenige Stunden immer konventionell erzeugt!

Jahresüberblick 2024 bis zum 17. März 2024

Daten, Charts, Tabellen & Prognose zum bisherigen Jahr 2024Chart 1Chart 2ProduktionStromhandelImport/Export/Preise/CO2

Tagesanalysen

 

Was man wissen muss: Die Wind- und PV-Stromerzeugung wird in unseren Charts fast immer „oben“, oft auch über der Bedarfslinie angezeigt. Das suggeriert dem Betrachter, dass dieser Strom exportiert wird. Faktisch geht immer konventionell erzeugter Strom in den Export. Die Chartstruktur zum Beispiel mit dem bisherigen Jahresverlauf 2024 bildet den Sachverhalt korrekt ab. Die konventionelle Stromerzeugung folgt der regenerativen, sie ergänzt diese. Falls diese Ergänzung nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken, wird der fehlende Strom, der die elektrische Energie transportiert, aus dem benachbarten Ausland importiert.

Eine große Menge Strom wird im Sommer über Tag mit PV-Anlagen erzeugt. Das führt regelmäßig zu hohen Durchschnittswerten regenerativ erzeugten Stroms. Was allerdings irreführend ist, denn der erzeugte Strom ist ungleichmäßig verteilt.

Montag, 11. März 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 47,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,5 Prozent, davon Windstrom 35,5 Prozent, PV-Strom 12,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,8 Prozent.

Die Windstromerzeugung lässt über Tag nach. Der Stromimport wächst. Die Strompreisbildung. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 11. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 11.3.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Dienstag, 12.3 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 21,7 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 35,6 Prozent, davon Windstrom 13,7 Prozent, PV-Strom 8,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,9 Prozent.

Flaute: Wenig Windstrom, kaum PV-Strom. Ganztägiger Stromimport. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 12. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 12.3. 2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Mittwoch, 13. März 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 33,3 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 46,3 Prozent, davon Windstrom 23,6 Prozent, PV-Strom 9,7 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 13,0 Prozent.

Etwas mehr Windstrom. Etwas mehr PV-Strom. Weiterhin ganztägiger Stromimport. Die Strompreisbildung

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 13. März 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 13.3.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Donnerstag, 14. März 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 46,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 59,2 Prozent, davon Windstrom 32,3 Prozent, PV-Strom 14,2 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,7 Prozent.

Die regenerative Stromerzeugung zieht an. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 14. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 14.3.2024: ChartProduktion, HandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Freitag, 15. März 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 61,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 73,5 Prozent, davon Windstrom 49,5 Prozent, PV-Strom 12,1 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 11,9 Prozent.

Zur Mittagsspitze erreicht die regenerative Erzeugung fast den Bedarf. Die Strompreisbildung.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 15. März ab 2016.

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 15.3.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten.

Samstag, 16. März 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 63,6 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 76,4 Prozent, davon Windstrom 53,6 Prozent, PV-Strom 9,9 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 12,8 Prozent.

Heute ist es soweit. Uber die Mittagsspitze erreichen die „Erneuerbaren“ den Bedarf und übertreffen ihn. Die Strompreisbildung ist entsprechend. 

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 16. März ab 2016.

Daten, Tabellen & Prognosen zum 16.3.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Sonntag, 17. März 2024: Anteil Wind- und PV-Strom 46,5 Prozent. Anteil erneuerbare Energieträger an der Gesamtstromerzeugung 63,5 Prozent, davon Windstrom 24,5 Prozent, PV-Strom 22,0 Prozent, Strom Biomasse/Wasserkraft 17,0 Prozent.

Belege für Werte und Aussagen im Text oben, viele weitere Werte sowie Analyse- und Vergleichsmöglichkeiten bietet der Stromdateninfo-Tagesvergleich zum 17. März ab 2016.

Über Tag lässt die Windstromerzeugung per Delle nach. Die Strompreisbildung

Daten, Charts, Tabellen & Prognosen zum 17.2.2024: ChartProduktionHandelstagImport/Export/Preise/CO2 inkl. Importabhängigkeiten

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einem kurzen Inhaltsstichwort finden Sie hier. Noch Fragen? Ergänzungen? Fehler entdeckt? Bitte Leserpost schreiben! Oder direkt an mich persönlich: stromwoher@mediagnose.de. Alle Berechnungen und Schätzungen durch Rüdiger Stobbe und Peter Hager nach bestem Wissen und Gewissen, aber ohne Gewähr.

Rüdiger Stobbe war 30 Jahre in der Versicherungswirtschaft tätig.




EIKE wünscht allen Lesern frohe Ostern!

EIKE wünscht allen Leser ein frohes Osterfest und viele glückliche Gedanken. Es wird alles gut werden. Das ist die Osterbotschaft.