Meereismaximum 2024 in der Arktis an 14. Stelle nach dem wärmsten Jahr seit 1850

Susan Crockford, Polar Bear Science

Offiziell lag die maximale winterliche Meereisausdehnung für 2024 bei 15,01 Millionen Quadratkilometern, erreicht am 14. März. Das ist zwar der unscheinbare „14-niedrigste Wert“ seit Beginn der Aufzeichnungen, aber eine erstaunliche Nachricht für den Winter, der auf das „wärmste Jahr jemals“ folgt. Unbeeindruckt davon haben die Autoren des National Snow and Ice Data Center (NSIDC) der US-Regierung heute die Meldung „Arktisches Meereis erreicht ein unterdurchschnittliches Maximum“ ausgestreut. Man beachte, dass der langfristige Durchschnitt (1981-2010) nur 15,65 Mio. km² beträgt und 15,01 innerhalb von 2 Standardabweichungen liegt (siehe unten, Bildschirmausschnitt 14. März 2024).

So sah die maximale Meereisausdehnung von 15,01 Mio. km² am 14. März dieses Jahres aus:

Aus dem NOAA-Bericht vom 17. Januar 2024 über das „wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen“ (mein Fettdruck [Crockford]) zu den globalen Temperaturen:

Das Jahr 2023 war das wärmste Jahr seit Beginn der globalen Aufzeichnungen im Jahr 1850 und lag 1,18°C über dem Durchschnitt des 20. Jahrhunderts. Dieser Wert liegt um 0,15 °C über dem bisherigen Rekord aus dem Jahr 2016. Die zehn wärmsten Jahre in der 174-jährigen Aufzeichnung fielen alle in das letzte Jahrzehnt (2014-2023). Bemerkenswert ist, dass das Jahr 2005, das als erstes Jahr im 21. Jahrhundert einen neuen globalen Temperaturrekord aufstellte, nun das zwölftwärmste Jahr der Aufzeichnungen ist. Das Jahr 2010, das damals das Jahr 2005 übertraf, ist jetzt das 11. wärmste Jahr der Aufzeichnungen.

Nach den heutigen Daten aus dem NSIDC-Bericht (siehe unten) wurden die niedrigsten maximalen Ausdehnungen in den Jahren 2015-2018 erreicht (14,82-14,52), wobei 2016 ein besonders warmes El-Nino-Jahr war. Es ist logisch, dass 2017 der niedrigste Wert erreicht wurde, da es auf den sehr warmen Sommer 2016 folgte.

Die maximale Ausdehnung für den Winter 2023 lag jedoch nicht weit dahinter, was merkwürdig ist, wenn man bedenkt, dass laut NOAA die warmen El Nino-Bedingungen erst im Juni 2023 einsetzten. Die März-Eisausdehnung für 2023 (jetzt die fünftniedrigste) wurde immer noch von den kalten La-Nina-Bedingungen beeinflusst, die 2021 und 2022 herrschten (2021 jetzt die achtniedrigste, 2022 jetzt die elftniedrigste, mit 14,88, nicht gezeigt).

Und jetzt ist die maximale Ausdehnung 2024 die 14. niedrigste, nachdem im Sommer 2023 die höchste globale Temperatur seit 1850 erreicht worden war?

Selten erwähnt wird, dass die Jahre 2005-2007 (schwache El Nino/El Nino-Jahre) alle unter der diesjährigen Ausdehnung von 15,01 lagen und dass 2006 und 2007 beide zu den zehn niedrigsten Ausdehnungen gehörten, die oben aufgeführt sind (2005 war 14,95; 2006 war 14,68, 2007 war 14,77).
Es ist fast so, als ob die arktische Meereisausdehnung im Winter fast keine Relation zu den globalen Temperaturen hat.

Link: https://wattsupwiththat.com/2024/03/28/2024-arctic-sea-ice-maximum-a-whopping-14th-below-average-following-hottest-year-since-1850/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Natürliche Einflüsse hinter dem Anstieg des Meeresspiegels, welche in der Klima-Berichterstattung der Medien übersehen werden

Kevin Mooney

Der Anstieg des Meeresspiegels auf der Erde könnte zum Teil auf astronomische Einflüsse zurückzuführen sein, an denen Sonne, Mond und andere Planeten beteiligt sind. Dies geht aus einem neuen Forschungsbericht der Heritage Foundation hervor, der sich gegen Medienberichte über den Klimawandel wendet, die sich auf die Kohlendioxidemissionen konzentrieren und andere Faktoren außer Acht lassen.

Die Gravitations-Wechselwirkungen der Himmelskörper im gesamten Sonnensystem sind Teil einer größeren Reihe von Naturphänomenen, die sich auf die Ozeane auswirken, wie es in dem Sonderbericht von Heritage heißt. (The Daily Signal ist das Nachrichten- und Kommentarorgan von Heritage).

Da viele Medien und akademische Zeitschriften jedoch fälschlicherweise davon ausgehen, dass nur Erwärmungsperioden und menschliche Aktivitäten signifikante Auswirkungen auf den Anstieg des Meeresspiegels haben können, greifen sie in der Regel auf Definitionen zurück, die „zweideutig“ und „unzureichend“ sind, schreibt David Legates, ein Klimatologe und emeritierter Professor an der Universität von Delaware, der Gastwissenschaftler bei Heritage ist.

„Eine sinnvollere Definition des Meeresspiegelanstiegs oder, wie es heißen sollte, der Küstenüberflutung, ist der Anstieg des Wasserspiegels im Verhältnis zum angrenzenden Land“, so Legates in seinem Bericht.

Die neue Forschungsarbeit kann ein wichtiges Instrument für politische Entscheidungsträger sein, sagte Diana Furchtgott-Roth, Direktorin des Heritage’s Center on Energy, Climate, and Environment.

„Die Studie von Professor Legates ist außerordentlich wichtig, weil sie den Mythos entlarvt, dass Kohlenstoffemissionen und Industrialisierung den Anstieg der Meere verursachen“, so Furchtgott-Roth gegenüber The Daily Signal. „Es ist von entscheidender Bedeutung, die wahren Ursachen des Meeresspiegelanstiegs zu verstehen, um kosteneffiziente Maßnahmen zu ergreifen, um dem entgegenzuwirken.“

Lesen Sie den Sonderbericht „Coastal Inundation: Rising Sea Levels Explained

In der Studie warnt Legates die politischen Entscheidungsträger davor, alle vom Menschen verursachten Emissionen von CO₂ und anderen Treibhausgasen in den USA zu stoppen, wie es die Klimaaktivisten fordern, da es „keine Beweise“ dafür gebe, dass solche Maßnahmen den Anstieg des Meeresspiegels abschwächen würden, unabhängig davon, ob es sich um natürliche oder vom Menschen verursachte Prozesse handelt.

Es sei ein Fehler, wie viele Definitionen in den Medien davon auszugehen, dass Land „unbeweglich“ sei, obwohl dies eindeutig nicht der Fall sei, schreibt er. Land kann sich als Reaktion auf verschiedene Faktoren heben oder senken, erklärt Legates.

Isostatische Prozesse – bei denen die Kruste [der Erde] durch die Hinzufügung oder den Wegfall von Oberflächenkräften in einen Gleichgewichtszustand zurückkehrt – treten in der Regel über lange Zeiträume hinweg auf und beinhalten oft die Bildung und den Abbau von Eisschilden. Veränderungen der Küstenhöhe können aber auch durch Gletscherabschwemmungen, die Kanalisierung von Flüssen, das Abpumpen von Grundwasser und Änderungen der Landnutzung hervorgerufen werden.

Legates argumentiert, dass der Meeresspiegel seit dem Ende der letzten Eiszeit vor etwa 22.000 Jahren gestiegen ist und dass mehr dahinter steckt als Kohlendioxid oder CO₂.

Legates demontiert die Positionen der Klimaalarmisten zum Meeresspiegelanstieg, die Teil einer größeren Medienerzählung über „extremes Wetter“ und verwandte Themen sind, die seiner Meinung nach die jüngsten Trends fälschlicherweise mit menschlichen Aktivitäten in Verbindung bringen.

„Der Meeresspiegel stieg zwischen 7.000 und 15.000 Jahren beschleunigt an, und diese Veränderung des globalen Meeresspiegelanstiegs war nicht allein auf die Kohlendioxidkonzentration in der Atmosphäre zurückzuführen“, schreibt Legates. „Eine viel bessere Erklärung ist, dass der größte Teil des Meeresspiegelanstiegs eine Reaktion auf die Zwischeneiszeit ist und dass das Gleichgewicht der Polkappen noch nicht erreicht wurde.“

Die oft kolportierte Vorstellung, dass der Meeresspiegel zwischen 2023 und 2100 über 5 m steigen wird, ist „eindeutig ein politischer Hype und entspricht nicht der Wissenschaft, selbst wenn sie von Klimaalarmisten vertreten wird“, schreibt Legates.

Der Klimatologe ruft dazu auf, die natürlichen Prozesse, die hier am Werk sind, besser zu erkennen und zu verstehen. „Das Verständnis der Feinheiten, wie der Meeresspiegel steigt und fällt, ist wesentlich nuancierter als die einfache Verknüpfung des Meeresspiegels mit Temperaturveränderungen aufgrund von Kohlendioxidemissionen“, schreibt Legates und nennt als Beispiele die Rechtsprechung in Florida und Virginia.

„Wenn in den Nachrichten über Orte berichtet wird, an denen die Überschwemmungen an den Küsten am größten sind (wie in Miami Beach und Virginia Beach), muss etwas anderes dahinterstecken als der durch die globale Erwärmung bedingte Anstieg des Meeresspiegels. Andernfalls würde die Geschichte in allen Küstengebieten der Welt gleich aussehen.“

Andere Faktoren als CO₂ „spielen eine nicht unerhebliche Rolle bei den Schwankungen und der Variabilität des Meeresspiegels“, schreibt Legates. Hier kommen die Auswirkungen der Planetenrotation und der Schwerkraft ins Spiel.

Die Aktivitäten der Sonne wirken sich auf Teile des Pazifiks und des Indischen Ozeans aus, während die Anziehungskraft anderer Himmelskörper die Rotation der Erde verändern kann, heißt es in der Studie.

Im Folgenden beschreibt Legates die astronomische Dynamik in seiner Studie:

Schwankungen in der Erdrotation werden durch Wechselwirkungen innerhalb des Systems Sonne – Erde – Mond (einschließlich der Auswirkungen von Jupiter und benachbarten Planeten) und den Sonnenwind hervorgerufen, welcher die Magnetosphäre der Erde beeinflusst. Infolgedessen wird das Wasser zwischen den Tropen und den Polen umverteilt, da sich der Äquatordurchmesser der Erde vergrößert, wenn die Erdrotation zunimmt.

Daher steigt der Meeresspiegel im äquatorialen Pazifik und im Indischen Ozean während des Großen Solaren Minimums, während er während des Großen Solaren Maximums sinkt. Die beobachteten Schwankungen des Meeresspiegels von 20 bis 26 Jahren Dauer können auf die Erdrotation zurückgeführt werden. Die Anziehungskraft der Erde ist ebenfalls eine wichtige Komponente bei globalen und regionalen Veränderungen des Meeresspiegels.

Insgesamt ist der Meeresspiegel dort höher, wo die Gravitationskräfte stärker sind, was eigentlich widersinnig ist. Wenn ein Eisschild schmilzt, sinkt der Meeresspiegel in der Nähe des schmelzenden Eisschildes, während er in beträchtlicher Entfernung vom schmelzenden Eisschild aufgrund von Veränderungen der Schwerkraft steigt. Da die Schwerkraft nicht auf dem gesamten Planeten konstant ist, gibt es lokale und regionale Schwankungen des Meeresspiegels, die auf Unterschiede in der Schwerkraft zurückzuführen sind.

Legates geht auch auf einige Bedenken im Zusammenhang mit dem Anstieg des Meeresspiegels ein, z. B. auf die Gefahr von Sturmfluten und Überschwemmungen in Küstengebieten. Der Professor kommt zu dem Schluss, dass Küstenwarnsysteme für den Schutz von Leben und Eigentum weitaus wirksamer sind als alle Bemühungen zur Verringerung des CO₂-Gehalts der Atmosphäre.

Das liegt daran, dass der Anstieg des Meeresspiegels auf natürliche Ursachen zurückzuführen ist, die nichts mit den vom Menschen verursachten Umständen zu tun haben, und dass der Einfluss der Treibhausgase „äußerst gering“ ist, schreibt er.

Der vollständige Sonderbericht, „Coastal Inundation: Rising Sea Levels Explained“ (Überschwemmung der Küsten: Steigende Meeresspiegel erklärt), ist hier verfügbar.

Link: http://icecap.us/index.php/go/new-and-cool, Meldung vom 15. März 2024

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




Deutschlands nukleare Geisterfahrt

von Hans Hofmann-Reinecke

Am 21.März 2024 fand in Brüssel der erste Nuclear Energy Summit, das erste globale Gipfeltreffen zum Thema Kernenergie statt. Repräsentanten aus 34 Ländern nahmen teil, darunter alle wichtigen Industrienationen – mit Ausnahme Deutschlands.

Von Dubai nach Brüssel

Zur Klimakonferenz COP28 in Dubai stellten sich im vergangenen Dezember nicht weniger als 70.000 Teilnehmer aus aller Welt ein. Was auch immer deren Anliegen und Beiträge gewesen sein mögen, was auch immer die Kosten der Konferenz waren, es hat sich gelohnt. Die Autoritäten der globalen Klimapolitik stellten damals fest, was eigentlich schon seit den Experimenten von Hahn & Co im Jahre 1938 bekannt war: bei der Spaltung des Atomkerns entsteht kein CO2, Kernenergie ist also total grün.

Diese Einsicht, sowie die Erfahrung, dass Kernenergie, im Gegensatz zu den jahrzehntelang verbreiteten „Fake News“ ,die sicherste Form der Energieversorgung ist, brachten die Entscheidungsträger von 22 Staaten in Dubai dazu, eine Kooperation zu weiterer Entwicklung und Ausbau dieser Technologie zu vereinbaren. Der Start-Workshop, der Nuclear Energy Summit, fand nun am 21.3.2024 in Brüssel statt.

Staats- und Regierungschefs aus 34 Ländern, darunter USA, Frankreich, UK und Japan trafen sich, um die Nutzung der Kernenergie, insbesondere im Zusammenhang mit einer Null CO2-Politik zu diskutieren. Konkret ging es um:

  • Projektplanung und – durchführung,

  • Projektfinanzierung,

  • Nichtverbreitung und Sicherheit,

  • Zusammenarbeit bei Lizenzierung,

  • Management abgebrannter Kernbrennstoffe und

  • Personalentwicklung.

Ironie des Schicksals

Wie der Zufall es wollte wurde genau zum Zeitpunkt der Brüsseler Konferenz in Deutschland die Genehmigung zum Abriss des letzten noch betriebsbereiten Kernkraftwerks „Isar 2“ erteilt. In diesem Fall arbeitete die Bürokratie relativ schnell; vermutlich will man die Zerstörung des Reaktors bis zur nächsten Bundestagswahl so weit wie möglich bringen, damit er im Falle einer eventuellen energiepolitischen Kehrtwende nicht mehr wiederbelebt werden kann.

Während also der Rest der zivilisierten Welt über Ausbau und Standardisierung der Kernenergie spricht, ruiniert eine technophobe, ungebildete grüne Minderheit genau diese kostbare Energiequelle in Deutschland. In der Folge werden weitere hochkarätige Unternehmen das Land verlassen; Waschmaschinen-Miele, Kettensägen-Stihl und Luxusauto-Porsche haben das schon getan.

Der März 2024 wird als schicksalhaftes Datum in die deutsche Geschichte eingehen. Es ist der Zeitpunkt, zu dem sich offenbarte, wie sich das Land der Dichter und Denker, das Land, in dem die Spaltung des Atomkerns entdeckt wurde, aus der Familie der zivilisierten Staaten verabschiedet und auf einen sehr finstern Weg bergab begeben hat.

Dieser Artikel erscheint auch im Blog des Autors Think-Again. Der Bestseller Grün und Dumm, und andere seiner Bücher, sind bei Amazon erhältlich.




In Zentralasiens hartem Winter übertrumpften fossile Brennstoffe die Klimapolitik

Vijay Jayaraj

Weltweit fordert die Winterkälte mehr Todesopfer als die Sommerhitze, und der Winter in Zentralasien ist kein sanfter Besucher. Die Temperaturen können bis -40 °C sinken, die geschäftigen Städte in gefrorene Landschaften verwandeln und die Grenzen der menschlichen Ausdauer testen.

Die geschichtsträchtige und geografisch vielfältige Region ist auch für ihre klirrende Kälte bekannt, welche die Widerstandsfähigkeit ihrer Bewohner auf die Probe stellt. Besonders hart ist der Winterkampf in ländlichen Gebieten, wo Unterkünfte und andere Infrastrukturen oft nur rudimentär vorhanden sind. Holz und Kohle werden seit langem zum Heizen verwendet.

Kirgisistan, Usbekistan und Kasachstan zum Beispiel – drei zentralasiatische Länder, die in den Medien selten erwähnt werden – sind in hohem Maße von den reichhaltigen Kohlevorkommen für Wärme und Energie abhängig. Sie alle haben unsichere Energiesysteme, und in ihren Großstädten kommt es im Winter regelmäßig zu Stromausfällen.

Diese wirtschaftliche Energiequelle wird jedoch ebenso wie Erdgas und Erdöl von internationalen politischen Institutionen wie der Europäischen Union und den Vereinten Nationen sowie von linken Politikern und Geldgebern angegriffen. Bewaffnet mit der Pseudowissenschaft des Klimawandels versuchen angstmachende Opportunisten, die Brennstoffe zu verbieten, die eine Lebensader für die Menschen in Zentralasien sind.

Usbekistan und Kasachstan erzeugen mehr als 95 % ihres Stroms aus Gas, Öl und Kohle. Usbekistan wird seine Kohleproduktion um 22 % steigern und führt geologische Explorationen in 31 Tausend Quadratkilometern neuen Gebieten durch. Kasachstan steigert unterdessen seine Ölproduktion und plant, seine Exporte nach Osteuropa zu erhöhen.

In Kirgisistan leben mehr als 33 % der Bevölkerung in Armut. Damit ist das Land deutlich ärmer als Usbekistan (17 % in Armut) im Westen und Kasachstan (5 %) im Norden. Die Hälfte der Bevölkerung Kirgisistans ist auf traditionelle Kohleöfen zum Kochen angewiesen, und fast alle Bürger sind für die Heizung im Winter auf feste Brennstoffe wie Holz, Kohle und Gummi angewiesen.

Die Preise für Rohkohle sind so stark gestiegen, dass gemeinnützige Organisationen jetzt kostenlose Kohle an Familien in Kirgisistan verteilen, um sie warm zu halten. Im Jahr 2021 standen die Menschen bei eisigem Wetter stundenlang Schlange, um von der Regierung Kohle zu erhalten.

„In einem kalten Winter verbrauchen wir etwa 5-6 (metrische) Tonne“, sagt eine kirgisische Hausfrau. „Es ist teuer für uns, Kohle für 5500 Som (62 $ pro Tonne) zu kaufen. Deshalb stehe ich drei bis vier Stunden lang in der Schlange. Und was sollen wir tun – frieren?“

Mehr als 90 % des kirgisischen Stroms stammt aus Wasserkraftwerken, was es dem Land ermöglicht, den erzeugten Strom in Zeiten des Überschusses zu exportieren. Obwohl die Wasserkraft eine wertvolle Ressource ist, erhöht diese hohe Abhängigkeit von ihr das Risiko von Stromengpässen im Winter, einer der trockensten Jahreszeiten in diesem relativ trockenen Land.

Kirgisistan ergänzt seine Winterversorgung mit Stromimporten aus Tadschikistan und hat kürzlich Verträge über den Import von 2 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Kasachstan und Turkmenistan unterzeichnet.

Die Versorgung hat sich jedoch als unzureichend erwiesen. Zu den Stromausfällen im Januar erklärte der kirgisische Energieminister Taalaibek Ibrayev: „Der Stromverbrauch ist um ein Vielfaches gestiegen, und der tägliche Verbrauch hat sich um 20,5 Millionen Kilowattstunden erhöht. Wir waren auf alles vorbereitet, nur nicht auf Notstromausfälle. Wir haben eine solch anomale Kälte nicht einkalkuliert.“

Die naheliegendste Lösung zur Deckung seines Energiebedarfs sind die kirgisischen Kohlereserven. Unbeeindruckt vom politischen Getöse um den Klimawandel verfolgt Kirgisistan ein ehrgeiziges Programm zur Steigerung der Kohleproduktion mit Hilfe fortschrittlicher Technologien und durch die Privatisierung von Minen. In den letzten 15 Jahren ist die Förderung um rund 30 % gestiegen. Der größte Teil der geförderten Kohle ist Braunkohle, ein minderwertiger Brennstoff, der meist exportiert wird. Die Nachfrage nach höherwertiger Kohle wird überwiegend durch Importe gedeckt.

Um die Stromein- und -ausfuhr zu fördern, investiert das Land in die 500-Kilovolt-Stromübertragungsleitung Datka-Khodjent-Sangtuda, die Kirgisistan und Tadschikistan verbindet. Außerdem besteht eine langfristige Partnerschaft mit Gazprom zur Verbesserung der Gasversorgung des Landes.

Usbekistan, Kasachstan und Kirgisistan haben nicht nur ein Interesse daran, dem alljährlichen Winter zu trotzen, sondern auch an der allgemeinen Sicherheit und der wirtschaftlichen Entwicklung, weshalb die Ausbeutung natürlicher Ressourcen wie fossiler Brennstoffe umso wichtiger ist.

Trotz der überwältigenden Notwendigkeit, die Kohlenwasserstoffressourcen zu entwickeln, drängt die restriktive Klimapolitik in die entgegengesetzte Richtung. Beeinflusst von der Politik einer globalen grünen Agenda strebt der usbekische Gesetzgeber bis 2030 ein Ziel von 27 GW für erneuerbare Energien an und schlägt vor, dass das Land 40 % des Stroms aus nichtfossilen Quellen beziehen soll. Damit soll die Aufmerksamkeit auf teure und unzuverlässige Wind- und Solarquellen gelenkt werden, statt auf unmittelbare Probleme wie eine veraltete Energieinfrastruktur.

Analysten von The Diplomat sagen: „In Kirgisistan hat der Grad der Verschlechterung des Stromsystems 50 % erreicht und verursacht nun bis zu 80 % der Notabschaltungen. … Wenn die Probleme der veralteten Stromübertragungsinfrastruktur nicht angegangen werden, wird der Beitrag der Initiativen für eine nachhaltige Energiewende zur Verhinderung künftiger Energiekrisen weiterhin begrenzt sein.“

Klimapolitik hat in den kalten Weiten Zentralasiens nichts zu suchen, und die Region muss sich vor kostspieligen grünen Fehlern hüten.

This commentary was first published at Real Clear Energy on February 26, 2024.

Vijay Jayaraj is a Research Associate at the CO2 Coalition, Arlington, Virginia. He holds a master’s degree in environmental sciences from the University of East Anglia, U.K.

Link: https://cornwallalliance.org/2024/03/in-central-asias-brutal-winter-fossil-fuels-trump-climate-politics/

Übersetzt von Christian Freuer für das EIKE

 




DWD: Starkniederschläge im Winter nehmen deutlich zu!

Was ist dran an dieser Behauptung?

Matthias Baritz, Stefan Kämpfe, Josef Kowatsch

Nach unseren Artikeln über die Wintertemperaturen lohnt es sich, die Entwicklung der Starkregenereignisse im Winter in Deutschland anzusehen. Denn nichts wird unterlassen, die angeblich schlimmen Auswirkungen des Klimawandels mit unkorrekten Behauptungen zu dramatisieren. So schreibt der DWD in seinen Veröffentlichungen mehrfach, die Starkniederschläge würden im Winter zunehmen: „... Laut DWD kommt es nach diesem Szenario zu einer Zunahme der Häufigkeit von Starkniederschlägen im Winter (10 bis 50% für die meisten Regionen). Oder hier: Die Häufigkeit von Starkniederschlägen der Dauerstufe 24 Stunden hat in Deutschland in den vergangenen 65 Jahren im Winter bereits um rund 25% zugenommen.

Bevor wir diese DWD-Aussagen anhand der DWD-Statistik überprüfen, sollte man sich erst einmal die Definition von Starkniederschlägen verdeutlichen. Die Definitionen sind sehr uneinheitlich, je nachdem wo man nachschaut.

DWD: Von Starkregen spricht man bei großen Niederschlagsmengen je Zeiteinheit. Dabei unterscheidet der DWD drei Warnstufen:

Regenmengen 15 bis 25 l/m² in 1 Stunde oder 20 bis 35 l/m² in 6 Stunden (Markante Wetterwarnung)

Regenmengen > 25 bis 40 l/m² in 1 Stunde oder > 35 l/m² bis 60 l/m² in 6 Stunden (Unwetterwarnung)

Regenmengen > 40 l/m² in 1 Stunde oder > 60 l/m² in 6 Stunden (Warnung vor extremem Unwetter)

Beim DWD findet man nur spärlich Datensätze, die Aufzeichnungen über stündliche Niederschläge oder Starkniederschläge erfasst haben. Lediglich Niederschlags-mengen pro Tag, also 24 Stunden, stehen hier zur Auswahl. Nachfolgend werden 2 Grafiken gezeigt, die der DWD selbst veröffentlicht.

 

Abb. 1 und 2: Starkniederschläge in Deutschland Quelle

Kritik: Ja, die Starkniederschläge nehmen um 0,3 – 0,5 Tage seit 1951 laut dieser DWD-Grafik unbedeutend zu. Doch diese Grafiken sind absolut nichtssagend bezüglich der Starkniederschlagsereignisse. Grund: Sie summieren nur über das ganze Jahr auf. Was bedeuten z.B. 6 Tage mit Niederschlag über 20 mm in einem Jahr? Vielleicht, dass jede DWD Station durchschnittlich 6 Tage mit Niederschlag über 20 mm hat? Es wäre rein spekulativ, in diese Grafiken eine Aussage über Zunahme von Starkniederschlägen hinein zu interpretieren. Grafiken, mit stündlichen Aufzeichnungen der Niederschlagsmenge aller Stationen existieren nicht. Im Grunde lassen diese DWD-Auswertungen nur den Schluss zu, dass die Niederschläge übers Jahr gesehen in Deutschland leicht steigend sind, wobei 1951 die Wetterstationen meist an ganz anderen Plätzen standen als heute.

Der DWD bietet leider keinen Zugang zu Datensätzen, die die Niederschlagsmengen pro Zeiteinheit erfassen. Und nur solche wären aussagekräftig. Aufzeichnungen über die stündliche Erfassung von Regenmengen gibt es sowieso erst ab 2001. Davor wurden die Regenmengen auf einen Tag (24 Stunden) bezogen.

Niederschlagsmessreihen werden derzeit beim DWD nur zu statistischen Analyse verwendet. Woher diese kommen wird verschwiegen und sind auch nirgendwo zu finden. Das angesprochene Raster beträgt 25 km²

Wir haben einen anderen Weg gewählt, unsere zeitraubende Vorgehensweise soll nun kurz erklärt sein: Um nun eine klimatisch verwertbare Zeitreihe zu bekommen, betrachten wir im Folgenden die Niederschlagsmengen pro Tag. Die Zusammenstellung der Daten (alles Original-DWD-Daten) lief folgendermaßen ab:

Alle verfügbaren DWD Stationen mit Regenerfassung von 1980 bis heute (durchschnittlich über 500) einzeln durchsehen, Regenmengenerfassung von jedem Tag (01.12. -28/29.02,) jeden Winters (1980-2024), Abzählen der Tage mit Niederschlag größer 10l, 20l, 35l, 50l, 100l.

Wir schauen uns daher die Entwicklung der Jahre 1980 bis 2024 an. Es wurde für jeden Winter der 45 Jahre eine Tabelle erstellt und für jede Niederschlagsmenge (10, 20, 35, 50 l) eine dazugehörige Grafik. Für (das) Tage ≥ 100l wurden in den 45 Jahren nur 16 Ereignisse gezählt. Daher keine Grafik:

Beginnen wir mit der ersten Auswertung, mit der Anzahl an Tagen von über 10 Liter/m² in diesen 45 Wintern.

Abb. 3: Tage mit Niederschlag über 10 l

Abb. 4: Tage mit Niederschlag über 20 l

Abb. 5: Tage mit Niederschlag über 35 l

Abb. 6: Tage mit Niederschlag über 50 l

Ergebnisse: Zu diesen Grafiken ist nicht mehr viel zu sagen. Genau das Gegenteil der DWD-Behauptungen – siehe Überschrift – ist richtig.

Merke: Alle Starkregenereignisse nehmen im Winter seit 1980 deutlich ab.

Auch wenn hier nur die Tage (24 Std. von 0.00-24.00) betrachtet werden ist es unwahrscheinlich, dass ein 6-,12,- oder 18-Stundenbetrachtung eine andere Tendenz zeigen würde. Falls dies doch der Fall sein sollte, bitte ich um entsprechende Belege, die mit denen in Abb. 3-6 vergleichbar wären. Solche Datensätze sind beim DWD noch nicht gefunden worden.

Interessant wird die Grafik, wenn man alle Niederschläge, also auch die schwächeren Niederschläge als Gesamtsumme für die letzten 45 Winter auswertet: Grafik mit der Entwicklung der Niederschlagssumme für die einzelnen Winter:

Abb. 7. Niederschlagssumme Winter seit 1980, Gebietsmittel Deutschland, Quelle DWD

Ergebnis: Die Trendlinie für die Niederschlagssumme ist nahezu horizontal. Trotz abnehmender Starkniederschläge bleibt die Niederschlagssumme konstant, d.h. die Niederschläge kommen besser und gleichmäßiger verteilt über die 90 Wintertage. Zu dieser Erkenntnis passt auch die für Klima-Alarmisten unbequeme Wahrheit, dass winterliche Hochwasser-Ereignisse nicht zugenommen haben – anlässlich des hochwasserträchtigen Dezembers 2023 wurde das in den „Qualitätsmedien“ ständig behauptet – aber die Sichtung der historischen Dezember-Ereignisse widerspricht dieser Panikmache. Näheres dazu hier.

Und noch zwei unbequeme Wahrheiten werden gerne verschwiegen: Erstens gibt es keinen gesicherten statistischen Zusammenhang zwischen Lufttemperaturen und Niederschlagsmenge – im Gegenteil! Betrachtet man die Jahresverhältnisse seit 1980, so war der Zusammenhang mit r= minus 0,16 gar negativ (ohne Signifikanz), ebenso im Frühling und Herbst. Im Sommer zeigte sich gar ein signifikant-negativer Zusammenhang (r= minus 0,49). Einzig im Winter könnte die Behauptung „mehr Wärme – mehr Regen“ (und damit tendenziell auch mehr Starkregen) auf den ersten Blick stimmen (r= +0,41). Aber schaut man sich die zeitliche Entwicklung von winterlichen Lufttemperaturen und Winterniederschlägen an, so scheinen sich diese neuerdings zu entkoppeln – die Winter werden zwar (noch) wärmer, aber trotz des nassen Winters 2023/24 momentan nicht feuchter.

Abbildung 8: Vergleich der linearen Trendentwicklung der winterlichen Lufttemperaturen und der winterlichen Niederschläge (jeweils DWD-Flächenmittel) seit dem Winter 1979/80. Während die Wintertemperaturen stark stiegen, blieben die Winterniederschläge unverändert. Zur besseren Visualisierung in einer Grafik wurden die Winterniederschläge in Indexwerte umgerechnet, der Trend ändert sich dadurch nicht.

Und zweitens wird das Niederschlagsverhalten durch ganz viele, oft noch nicht ausreichend erforschte natürliche Faktoren beeinflusst, besonders die Sonnenaktivität, die NAO und die AMO, was dann alles Auswirkungen auf die Großwetterlagen-Verhältnisse hat. Der Winter 2023/24 war besonders deswegen so feucht-mild, weil er ungewöhnlich viele Westwetterlagen mit feuchter Atmosphäre aufwies.

Abbildung 9: Häufigkeitsentwicklung der westlichen Lagen mit feuchter Atmosphäre seit dem Aufzeichnungsbeginn 1979/80. Unsere aktuelle, 1988 begonnene moderne Warmzeit zeichnet sich durch besonders viele feuchte Westlagen aus; diese behindern die nächtliche Abkühlung (Wolken und Wasserdampf). Der geringe positive Trend ist nicht signifikant; seit dem Klimasprung (Winter 1987/88) gab es trotz des neuen Häufigkeitsrekords im Winter 2023/24 gar keinen Trend – niederschlagsträchtige Wetterlagen häuften sich also nicht.

Natürlich ist ein Starkniederschlagsereignis lokal sehr begrenzt und nicht immer wird dies von einer Wetterstation aufgezeichnet, aber trotzdem müsste in den Grafiken 3 -6 von der angeblichen Zunahme der Starkniederschläge etwas zu sehen sein. Stattdessen zeigen die Zahlen des DWD bei der graphischen Auswertung genau das Gegenteil: Starkniederschlagsereignisse traten früher viel häufiger bei den gemessenen Daten der DWD Stationen auf.

Exemplarisches Beispiel, wie Fehlmeldungen entstehen.

Umweltbundesamt: Zugenommen haben auch die Starkregen: „Die Häufigkeit von Starkniederschlägen der Dauerstufe 24 Stunden hat in Deutschland in den vergangenen 65 Jahren im Winter bereits um rund 25 Prozent zugenommen“, berichten die Forscher. Dabei zeigen die Messungen, dass diese hochwasserfördernden Wetterextreme entgegen früheren Annahmen nicht auf Süddeutschland konzentriert sind – gerade die extremsten Starkregen treten überall in Deutschland auf. Quelle: Monitoringbericht der Bundesregierung UBA 2019.

Dies wird in vielen Fachartikeln immer wieder zitiert und die ÖR nehmen solche Szenarien immer gerne auf, um weiterhin Angst und Panik zu verbreiten. Schuld ist ja ausschließlich der anthropogene CO₂-Ausstoss.

Wie kommt der DWD nun zu dieser Aussage, obwohl die gemessen Daten genau das Gegenteil beweisen? Zumindest zeigen das die letzten 45 Jahre.

Man muss schon intensiv beim DWD suchen, um mögliche Erklärungen zu finden. Neu beim DWD ist: KOSTRA-DWDRasterdaten zu Niederschlagshöhen und –spenden in Abhängigkeit von der Niederschlagsdauer D und der Jährlichkeit T (Wiederkehrintervall)‘. ….Die Starkniederschlagshöhe hN ist das Ergebnis der extremwertstatistischen Analyse der Niederschlagsmessreihen in Abhängigkeit von Dauerstufe und Wiederkehrzeit. Die Einheit ist Millimeter (mm) bzw. Liter pro Quadratmeter (l/m²)….Die Wiederkehrzeit T ist die statistisch mittlere Zeitspanne, in der das Auftreten eines Ereignisses einmal zu erwarten ist. Dabei handelt es sich um eine Häufigkeitsaussage……Somit wird für alle Anwendungen die Verwendung der rechnerischen Werte empfohlen.

Der DWD stützt sich bei seinen Aussagen wahrscheinlich auf die extremwertstatistische Analyse der Niederschlagsmessreihen, Berechnungen von Eintrittswahrscheinlichkeiten, Wiederkehrintervallen usw. Der DWD errechnet aus den Niederschlagsmessreihen seine Stundenwerte: ….Die Niederschlagsstundensummen (RW) resultieren aus den radarbasierten Niederschlagsabschätzungen, die mit den Niederschlagsmessungen an den Bodenstationen verglichen werden.

AHA. Das nennt man dann Desaggregation oder downscaling und das kann keiner nachvollziehen. Hier sind der Manipulation Tür und Tor geöffnet. Hier wird geschätzt und geeicht und berechnet und simuliert und projiziert, usw…! Das gibt der DWD ja selbst zu. Von Messungen ist hier keine Rede mehr. Die Diskrepanz zwischen den Messreihen aller DWD Stationen und den desaggregierten Datensätzen ist evident.

Vielleicht sollte der DWD einmal versuchen, mit seiner statischen Methode die Vergangenheit abzubilden. Das würde einiges erklären. Oder auch nicht. Auf jeden Fall sollten die Niederschlagsmessreihen, die der DWD als Grundlage für seine Berechnungen/Analysen heranzieht, öffentlich zugänglich sein.

Das würde einiges erklären. Oder will man das seitens des politisch eingesetzten Vorstandes gar nicht? Beim Extremwetterkongress letztes Jahr in Hamburg am 27. September hat DWD-Vorstand Tobias Fuchs beim Thema Starkniederschläge bei der Begrüßung und ebenso weitere Gastredner aus Funk und Medien behauptet, dass die Starkniederschläge zunehmen würden, allerdings meist ohne Jahreszeitenangabe, siehe Eröffnungsrede: „Die internationale Klimaforschung ist sich einig….. Eine Zunahme und Intensivierung von Wetterextremen wie zum Beispiel Hitzewellen, extreme Trockenheit, Starkregen oder Stürme erhöht die Risiken für Mensch und Natur“

Man beachte: Auch die Stürme sollen laut Vorstand Tobias Fuchs zunehmen, wo doch unser unabhängiger Klimaforscher Herr Stefan Kämpfe in seinen vielen Artikeln nach Auswertung der DWD Daten ausdrücklich eine Abnahme der Windgeschwindigkeiten über ganz Deutschland seit 1988 feststellt.

Im den Fachvorträgen während der Tagung des Extremwetterkongresses, wenn eh keine Reporter der Medien mehr anwesend sind, wurde eine Zunahme der Starkniederschläge jedoch nicht mehr behauptet: Zitat aus der Pressemitteilung der Fachthemen: „Für einige Regionen deuten diese (Daten) auf eine Zunahme der Häufigkeit von Starkniederschlagsereignissen hin, jedoch lassen sich daraus aufgrund der hohen Variabilität von Jahr zu Jahr, sowie der kurzen Zeitreihe noch keine Rückschlüsse auf eine Zunahme von Extremereignissen im Zusammenhang mit dem Klimawandel ziehen.“ Siehe Punkt 5 bei den Pressemitteilungen.

Fazit: Der DWD-Vorstand Fuchs verkündet noch zu Beginn bei Anwesenheit der Presse vorsichtig eine Zunahme an Niederschlägen und Stürmen, die anwesenden Medien übertreiben in ihren Erstveröffentlichungen wie immer maßlos, weil sie nach Sensationen gieren. Was die Bevölkerung nicht weiß ist: Halbwahrheiten und Lügen sind Bestandteil der Presse- und Meinungsfreiheit und durch das Grundgesetz abgedeckt. Alle anderen öffentlichen Medien und die Politiker übernehmen die überzogenen Falschaussagen der Erstmedienveröffentlichungen und setzen meist noch eine Schippe Halbwahrheit drauf.

Das traurige Ende ist leider eine knallharte Lüge, mit welcher die deutsche Bevölkerung gefüttert wird.

Unser Artikel bewundert die DWD-Angestellten und seriösen Meteorologen in der 2. Reihe, die täglich ihrer Arbeit nachgehen, um die verschiedenen Wetterdaten zu ermitteln. Ihre Haltung ist meist neutral und ihre Aussagen sind begründet. Leider oftmals auch einseitig. Natürlich sind die Temperaturen gestiegen in Mitteleuropa, was niemand bezweifelt, aber leider hört man niemals, dass die Erwärmung erst 1988 in Mittel- West- und Nordeuropa begann. Schon deshalb kann Kohlendioxid nicht der Alleinverantwortliche der angenehmen Erwärmung seit 1988 bei uns sein. Leider erwähnen sie auch niemals, dass bei der Deutschen Südpolarwetterstation und in anderen Teilen der Welt die Wintertemperaturen im gleichen Zeitraum deutlich sinken.

Wir sind froh, dass es in Deutschland, in unserer Heimat aus vielerlei Gründen wärmer wird und wir begrüßen, dass der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre leicht ansteigt, denn auf dem Element Kohlenstoff ist die Schöpfung dieser Erde aufgebaut. Die optimale Konzentration für Flora und Fauna wäre die doppelte Menge. CO₂ ist die notwendige Voraussetzung jeder Photosynthese und jedes Pflanzenwachstums. Ohne CO₂ wäre die Erde kahl wie der Mond.

Fazit: die Mainstream-Behauptung der Überschrift ist falsch, Richtig ist:

  1. Die Gesamtniederschläge in den Wintermonaten sind seit 1980 laut DWD gleich geblieben
  2. Die Starkniederschläge haben laut DWD-Statistik deutlich abgenommen
  3. Die Leichtniederschläge mit gleichmäßiger Verteilung hat zugenommen.

Matthias Baritz, Naturschützer und Naturwissenschaftler, Stefan Kämpfe, Diplomagraringenieur, unabhängiger Natur- und Klimaforscher, Josef Kowatsch, Naturbeobachter, aktiver Naturschützer und unabhängiger, weil unbezahlter Klimaforscher.